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Besucherzahlen beim Bulmare

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Manne
geschrieben am
23.02.2006 um 18:18 Uhr
Beitrag 1

Laut MZ sind die Besucherzahlen ja recht hoch(160 000 ) Wenn mann jedoch beachtet dass die Schüler , Senioren und seit neuesten die Landwirte aus Burglengenfeld kostenlose Eintrittskarten von den Stadtwerken bekommen ist dies klar.
Wenn dann noch die Kinder der aus Maxhütte und Teublitz(Plus Senioren)die ja auch mitbezahlt haben, eine kostenlose Eintrittskarte bekommen dann werdens noch mehr.
Die statistik stimmt dann in jedem Fall
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
23.02.2006 um 20:06 Uhr
Beitrag 2

Servus Manne!
Hab ich heut auch gelesen und mir das gleiche gedacht....
allerdings muss man schon auch sagen dass Detlev und Konsorten schlafen, sonst wären die bestimmt mal bei den Stadwerken vorstellig geworden und hätten mal nach einem Frei-Kontingent gefragt!


Greetz
Moon
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
24.02.2006 um 16:50 Uhr
Beitrag 3

hallo zusammen,

was, landwirte bekommen jetzt auch freikarten? wo soll das nur enden mit den subventionen ;-))

@ moon : meinste wirklich das die noch keine haben, wäre ich mir nicht so sicher.

auch wenn meine kinder laufend nerven, sie wollen auch dahin, solange da so ein schindluder getrieben wird , können die lange warten das ich dahin fahre.

ausser ich bekomme auch freikarten geschenkt

auf aschermittwoch wartend

klaus
spion
geschrieben am
24.02.2006 um 17:27 Uhr
Beitrag 4

Laut MZ von heute bekommen auch die Kinder vom Skiclub Teublitz Freikarten.
Bin gespannt wer noch Eintritt zahlt? Viel könnens nicht mehr sein, oder
Martin
geschrieben am
25.02.2006 um 18:33 Uhr
Beitrag 5

@ spion
Viele können es nicht mehr sein schreibst du. Sind doch noch die vielen Maxhütterer da, die brav zahlen.
Spion
geschrieben am
06.03.2006 um 16:58 Uhr
Beitrag 6

Doch !!!!
Bürgermeister Karg z.B.
War ja auch noch nicht in "Seinem" Bad
Bulli Bulli
geschrieben am
06.03.2006 um 19:54 Uhr
Beitrag 7

Unsere Senioren habens auch bekommen!
Ätsch
Maxhütter
geschrieben am
07.03.2006 um 13:11 Uhr
Beitrag 8

Ätsch Ätsch Ätsch,
wir haben ein Freibad und dass kostet nichts
Hobi
geschrieben am
07.03.2006 um 18:03 Uhr
Beitrag 9

Auch in Teublitz haben wir ein Freibad.
Bin gespannt wie viele Burglengenfelder diesen Sommer zu uns zum baden kommen?
Harald
geschrieben am
10.03.2006 um 19:25 Uhr
Beitrag 10

Hier wird dauernd davon gesprochen was bekommen die Maxhütter und Teublitzer Vergünstigungen im Bulmare. Und Sie hätten doch auch mitbezahlt. Meines wissen wurde von den beiden Städten für den Bau des Bulmare nichts mitbezahlt.
Also mit welchem Recht stellt Ihr dann Ansprüche auf Freikarten.
Freikarten für Burglengenfelder ist doch ganz Ok, es wird ja auch von den Bürgern aus Burglengenfeld finanziert.
Desweitern frage ich mich was sich Leute aus den anderen Städten darum kümmern ob Herr Gluth oder Herr Karg Eintrittskarten verschenken, ich denke die werden schon wissen was Sie tun.

Ich finde das Bad und seine Preise OK, wer aber lieber nach Regensburg fährt, kann gern fahren sollte aber dann zum Eintrittspreis auch noch seine Zeit und Spritkosten hinzurechnen und dann denke ich liegt er weit über dem Preis vom Bulmare.

Ich kann nur sagen weiter so.
Schenkel
geschrieben am
05.07.2011 um 11:00 Uhr
Beitrag 11

Wieso gibt es eigentlich immer noch keinen Studententarif...Finde es wahsninn, dass es Seniorenrabatte gibt, für Leute, die bereits ein Leben verdient und jetzt `ne Rente haben, aber Studenten, die sonst überall ermäßigt reindürfen (Westbad, Museen, Kinos,..) den vollen Preis zahlen müssen!!!
tandler
geschrieben am
11.07.2011 um 09:12 Uhr
Beitrag 12

Absolut berechtigte Frage! Verstehe diese Seniorentarife sowieso nicht...
Keine Bevölkerungsgruppe (Schüler, Studenten, junge Familien,...) hat soviel Geld wie die Senioren!! Aber da werden immer noch fleißig Rabatte gewährt...wäre bei jungen Familien, die gerade frisch gebaut haben und jeden Pfennig umdrehen müssen oder Studenten besser angelegt.....
schwimmer
geschrieben am
11.07.2011 um 11:08 Uhr
Beitrag 13

der himmel stehe mir bei wenn ihr in fernerer zukunft meine rente finanzieren müsst...für die ich grade bezahle so wie ihr wohl auch?...und diejenigen bezahlt haben die euch großgezogen haben und dazu geackert und in unserer gegend meist nicht auf rosen gebettet sind!und: auch IHR werdet einmal SENIOREN sein!
tandler
geschrieben am
11.07.2011 um 11:53 Uhr
Beitrag 14

Das sollte ja kein Lied gegen die Senioren oder deren Lebensleistung sein...
aber Tatsache ist, dass Senioren im Schnitt wesentlich besser dastehen als junge Familen oder Studenten...das wollt ich damit sagen (Haus bereits abbezahlt, Kinder aus dem Haus und daher auch keine Kosten,..Rente,..)
josef
geschrieben am
11.07.2011 um 20:56 Uhr
Beitrag 15

Oh gott, es hat tatsächlich einer was für die Jugend gefordert und dafür aufgezeigt, was die Rentner bekommen und schon geht wieder dies politische Korrektheit los,....die armen Rentner,...Tatsache ist, dass diese armen Rentner teilweise mit 60 in Pension gegangen sind, fette Renten kassieren, die jungen aber bis 70 arbeiten sollen, damit die Renten sicher sind! Ich sehe das nicht ein, nicht weil ich es ihnen nicht gönne, sondern weil meine Kinder und Enkel (bin selbst 67)nicht dafür bezahlen sollen und später nix mehr bekommen...Die Durchschnittsrente liegt übrigens bei 1200€ pro Person!! Das bei abgezahlter Immobilie und mal 2...da braucht niemand einen Rabatt....
schwimmer
geschrieben am
11.07.2011 um 21:35 Uhr
Beitrag 16

das mit dem durchschnitt ist so eine sache....ich kenne auch viele witwen, der generation entsprechend nix einbezahlt weil hausfrau und mutter, 60 prozent von 1200 sind 720 euro, minus miete...da bleibt nicht viel. natürlich stimmt auch das mit den jungen familien, leider, aber wie soll mans regeln? einkommensnachweis?...rabatt für alle? das bulmare ist nicht billig, und trotzdem nicht kostendeckend, wenn die preise runter gehen geht die einrichtung pleite...und dann gibts gerechtigkeit...keiner kann mehr baden gehen weil alles baden gegangen ist...
Schenkel
geschrieben am
12.07.2011 um 14:41 Uhr
Beitrag 17

Ich hab nur gesagt, dass es einen Studententarif geben sollte WENN es schon einen Seniorentarif gibt....wenn`s finanziell wirklich so klamm ist, sollte man den letzteren halt dann auch abschaffen....aber es gibt ja mehr Senioren als Studenten.....
Sauforstler
geschrieben am
12.07.2011 um 15:14 Uhr
Beitrag 18

Vermutlich könnte man mit einem Studententarif die Einnahmen sogar noch etwas steigern. Wenn ich an meine eigene Studentenzeit zurückdenke: Die Einrichtungen, wo es einen Studentenrabatt gab, habe ich deutlich öfter besucht als Einrichtungen ohne. Im Zweifelsfall ist man jedenfalls immer lieber dort hingegangen, wo es billiger ist. Das rechnet sich doch auch für das Bulmare. Lieber ein kleiner Eintritt als gar keiner. Es enstehen ja keine Unkosten, wenn einer mehr drin ist. Im Gegenteil: Der Gast lässt ja auch noch den einen oder anderen Euro für Getränke oder was auch immer liegen und vielleicht bringt er sogar noch ein paar Freunde mit.
Schenkel
geschrieben am
12.07.2011 um 15:17 Uhr
Beitrag 19

@Sauforster: Da hast Du Recht!
dape´67
geschrieben am
13.07.2011 um 10:37 Uhr
Beitrag 20

@ Josef: Berichtigung...die monatliche Durchschnittsrente liegt in Bayern derzeit bei 673 Euro. Diese Zahl ist belegbar.
Josef
geschrieben am
13.07.2011 um 10:53 Uhr
Beitrag 21

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,709284,00.html

Auf diesen Link sehen Sie, dass Bayern die geringste Rente hat....die Frauenrente liegt nochmal deutlich niedriger, jedoch kommt hier ja im Normalfall selbst bei Witwen noch anteilig die \"Männerrente\" hinzu....Bei Frauen die unverheiratet sind, unterstelle ich jetzt dann einfach mal, dass diese im Laufe ihres Lebens berufstätig waren und sicherlich eine höhere Rente erhalten...

Geht man von etwa 1000€ aus (bei verwitweten Frauen) dann kann man selbst wenn man es in 40 Jahren Berustätigkeit nicht geschafft hat sich ein eigenheim - und sei es eine alte 3-Zimmerwohnung - zu schaffen, dann kann man in etwa 300 warm für Miete abziehen.....Bleiben noch in etwa 700 € zum Leben....Und DAS IST DEFINITIV mehr als eine junge Famile, die Frau Mutter zweier Kinder und Hausfrau und der Mann mit 2000€ netto, wobei schon 1100 € monatlich für die Hypothek und 300€ für das (durch den Beruf des mannes benötigte) Auto draufgehen, davon aber 4 Mäuler gestopft werden sollen....
Immer an die Verhältnissmäßigkeiten denken!
Josef
geschrieben am
13.07.2011 um 10:58 Uhr
Beitrag 22

Außerdem bin ich jetzt provokativ (in meinem Alter darf man das) und frage jetzt mal so:
Wer nur 600€ 'Rente bekommt, hatte sicherlich auch keinen Job in dem er Gutverdiener war...das heißt er hat schon immer sparsam gelebt und auch wenig Rente einbezahlt...Warum soll der Staat, die Kommune, die Gemeinschaft jetzt in der Rente dafür sorgen, dass dreimal in der Woche Schwimmen, Kino oder Museum subventioneirt wird? Und dann auch für die Rentner die 3000€ und mehr Rente haben (uind solche gibt es auch MEHR als man glaubt)....die fahren mit der S-klasse vor und wohlen dann trotzdem ihren Rentner-Tarif...

Entschuldigen Sie meine provokanten Worte..ich will nur etwas überspitzt sein, um den Wahnsinn mancher Regelungen darzustellen...
schwimmer
geschrieben am
13.07.2011 um 11:02 Uhr
Beitrag 23

@josef...
du darfst nicht männer und frauenrenten zusammenzählen...nicht nur tabelle lesen, sondern auch artikel darüber! in den durchschnittlichen frauenrenten sind die witwen und gutverdienerrenten mit einberechnet!
schwimmer
geschrieben am
13.07.2011 um 11:11 Uhr
Beitrag 24

@josef
vergiß meinen antwort von eben...wärst du jünger würd ich sagen: sozialneid.

so aber geh ich von karrieremensch des wirtschaftwunderlandes nach dem krieg aus...und wenn es dir so gut geht...freu dich dran...und lass das doofe gerede von wegen: die hatten schon immer nichts..warum sollen sie jetzt was haben! das ist unterstes menschliches niveau!
Josef
geschrieben am
13.07.2011 um 11:49 Uhr
Beitrag 25

Also mit Sozialneid hat das garnichts zu tun...außerdem haben Sie Unrecht.
Die Rentenzahlen bezihen sich auf die durchschnittlichen Renten der Frauen OHNE Witwenrente....oder ist bei den Männern auch die Witwer-Rente miteingerechnet?? Das heißt, dass bei verwitweten Frauen zu ihrer Rente noch in etwa 60% der Rente des Mannes hinzukommt...Das ist Fakt!
Macht beispielsweise in Bayern eine durschnittliche Rente für eine verwitwete Frau:
0,60*983,41+496,12 = 1.086,17 also war ich mit meinen 1000€ geschätzt garnicht schlecht...Verweise hier auch auf den Witwenrentenrechner unter
www.brutto-netto-rechner.info/witwenrente.php

Und nochmal zum Schluss...es geht hier NICHT darum Rentner zu ächten..wie gesagt bin selbst einer....aber als mehrfacher Vater und Opa sehe ich halt, wie wichtig eine Untersützung WENN ES SIE SCHON FÜR RENTNER GIBT, dann erst Recht für junge Leute ist....aus meiner sehr weit zurüc liegenden aktiven Zait kenne ich übrigens genug Beispiele dafür, dass die Lohntüte anstatt auf die Bank zur Hüttenschänke gebracht worden ist....dass diese Leute jetzt in der Rente Miete bezahlen müssen anstatt im Eigenheim zu leben kann nicht Problem der Allgemeinehit sein, oder?

(Und nein, nicht jeder der in einer Mietswohnung wohnt, hat früher sein Geld versoffen, das wollte ich NIE sagen....nur immer die Extremfälle aufzeigen, die es auch gibt und die trotzdem fleißig mitjammern, okay?)

Ch. Bach
geschrieben am
24.07.2011 um 20:12 Uhr
Beitrag 26

@josef
1. ich bin für studententarif, unbedingt
2. ich bin für seniorentarif für vor 1950 geborene, vor allem für die frauen, ebenso unbedingt

warum? ich hab deinen link genau gelesen! rente für langjährig versicherte:
- etwa 1mio männer(nicht viele übrig insgesamt) rente von 1.163 euro monatlich
-und! keine 200 tausend frauen beziehen diese volle rente, weil es in dieser generation schlicht nicht gewollt war dass frauen berufstätig sind: und die beträgt dann auch nur 534 euro

aber weiter

Regelaltersrente:das, was das übliche sein sollte:
knapp 3 mio männer beziehen gerade mal 751 euro rente und
fast 4,5 mio frauen bekommen den stolzen betrag von 352 euro!
macht, wenn hoffentlich beide leben zusammen für den großteil der rentnerPAARE:
1103 Euro! stirbt einer, schauts vor allem für die frauen duster aus!

ihre aktive zeit ist sehr lange zurück? wieso? sie sagen sie sind 67...
aber muss es wohl, wenn sie von LOHNTÜTEN sprechen. und mit 67 gehören sie doch grade erstmal zu den rentnern, und zwar zu der generation, die tatsächlich langjährig versichert sein konnte...die davor hatten die chance nicht! schon gar nicht frauen...häuschen bauen war für diese generation auch oft nicht drin...die meisten standen schlichtweg mit nichts da!

und grad weil ich nichts von extremfällen halte finde ich ihre rechnung unmöglich!

wie gesagt: ihr link!

...wenn ich die eine hand auf der heissen ofenplatte habe die andere im eiswasser, hab ich es im durchschnitt schön warm, oder?
Da Wulli
geschrieben am
24.07.2011 um 22:30 Uhr
Beitrag 27

Über die Antworten bin ich erstaunt.
Repräsentativen Umfragen zufolge wollen die Mehrheit der Deutschen KEINE Steuererleichterungen, da man nicht möchte, dass die nachfolgenden Generationen noch mehr verschuldet sein werden.

Hier könnte man sich nun für eine lokale Sache einsetzen, nämlich das Schwimmbad und freiwillig auf Vergünstigungen verzichten und siehe da: Keiner hat mehr Lust auch einen Pfenning mehr zu bezahlen. Wäre doch schade, wenn das Bulmare eines Tages wegen Geldmangel geschlossen werden müsste. Ist doch ein tolle Sache für die Kinder. Was ist nun mit den guten Rentner, denen das Wohl der Enkel so wichtig ist?

Diese Doppelmoral macht dieses Land langsam aber sich kapputt.

Da Wulli

Ch. Bach
geschrieben am
25.07.2011 um 10:31 Uhr
Beitrag 28

freiwillig...das wär schön! dann könnte man für die, die wirklich wenig haben auch niedrigere tarife anbieten...man muss sie ja nicht ausnutzen. aber ich fürchte, soviel ethos wird kaum jemand aufbringen :-(
schad wärs ums bulmare wirklich...aber ich denk halt auch an die vielen alten, die sowieso permanent knappsen müssen, es sind wohl vor allem frauen, und grade denen tut doch schwimmen gut, und der soziale kontakt........
Schenkel
geschrieben am
25.07.2011 um 12:04 Uhr
Beitrag 29

Ich hab einen Studententarif gefordert...weder, dass der Rentnertarif abgeschafft wird, noch sont was anderes...Aber an der Diskussion merkt man schon, wie empfindlich (die meisten) Rentner werden, wenn man versucht ihnen einen Bruchteil von dem abzuknapsen was sie an Leistungen bekommen....Und der Großteil der Renter
die im Bulmare sind, sind nicht die armen verwitweten Frauen...die können es sich so oder so nicht leisten und haben meistens auch kein Auto...sondern die Rentner, die mit der neuen E-Klasse vorfahren und danach noch chic zum essen gehen....wie gesagt...denen gönn ich den Tarif auch...aber noch mehr Studenten, für die vor lauter Studiengebühren und anderen Belastungen jeder Euro ersparnis zählt...
Moon
geschrieben am
25.07.2011 um 12:46 Uhr
Beitrag 30

..tja, das wird wohl schwierig werden, alle Interessen unter eine Badekappe zu bringen! Ich fordere ausserdem ermäßigte Tarife für:

-Alleinerziehende
-Lehrlinge (Azubis)
-Familien mit Kind
-Schüler von weiterbildenden Schulen
-Schüler die gerade ihren Meister/Techniker etc. machen....
-Zeitarbeiter

etc. etc..

Schenkel
geschrieben am
25.07.2011 um 13:08 Uhr
Beitrag 31

-Alleinerziehende >> sehe ich nicht ein, bzw.für deren Kinder>> gibt es

-Lehrlinge (Azubis)..haben nen Berufsschulausweis >> gibt es

-Familien mit Kind >> gibt es

-Schüler von weiterbildenden Schulen >>gibt es

-Schüler die gerade ihren Meister/Techniker etc. machen....>>gibt es

-Zeitarbeiter >> sehe ich nicht ein......
Ch. Bach
geschrieben am
25.07.2011 um 13:28 Uhr
Beitrag 32

...wer zahlt eigentlich dann normaltarif?...hab die preise noch nie genau studiert, sondern einfach gezahlt.....warum bei dieser menge nicht auch studenten-tarif?...das würds doch auch nicht mehr ausmachen, oder?
schenkel
geschrieben am
25.07.2011 um 14:40 Uhr
Beitrag 33

hab jetzt nochmals die genauen Preise recherchiert...

Ermäßigung gilt für:

* Kinder und Jugendliche bis zum abgeschlossenen 15. Lebensjahr und Schüler von Grund- und Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien gegen Vorlage eines gültigen Schülerausweises.

azubis und Leute die Ihren Meister machen fallen da nicht drunter...wobei die ja schon geld verdienen.....
Moon
geschrieben am
25.07.2011 um 14:47 Uhr
Beitrag 34

@ Schenkel:

Ich möcht jetzt hier nicht auf Sozi machen....aber:

-Alleinerziehende sind speziell in D (laut einer Studie der EU) steuerlich stärker belastet als vergleichbare Familien

- Meister/Techniker-schüler verdienen meistens kein Geld sondern müssen oft ihre Schule aus eigener Tasche zahlen!


Aber eigentlich war das Ganze nicht so ernst gemeint, es ist eben so, dass es absolute Gerechtigkeit nicht geben wird...da gibts immer Grauzonen!

HUB
geschrieben am
26.07.2011 um 11:50 Uhr
Beitrag 35

- Meister/Techniker-schüler verdienen meistens kein Geld sondern müssen oft ihre Schule aus eigener Tasche zahlen!

Die haben aber in der Regel schon einige Jahre gearbeitet und können meistens neben der Schule ja auch noch arbeiten....gerade Techniker werden größtenteils berufsbegleitend gemacht....
Moon
geschrieben am
26.07.2011 um 12:42 Uhr
Beitrag 36

@ HUB: Es steht ja auch jedem Rentner frei, nebenbei noch was dazuzuverdienen, oder?

Sagt mal, ein paar wollen es nicht kapieren, oder ?

Ich wollte damit sagen, dass es absolute Gerechtigkeit nicht geben kann!!!!!

Panabert
geschrieben am
27.07.2011 um 16:54 Uhr
Beitrag 37

Habe diese Diskussion beobachtet und muss feststellen...sobald man in Deutschland irgendwelche kritischen Themen anpackt, bekommt man gleich wieder von allen Gutmenschen das Wort im Mund verdreht....ich habe nichts- aber auch garnix gegen Rentner....aber gegen das aktuelle System....Es ist legitim darauf zu pochen, einbezahlt zu haben und jetzt was bekommen zu wollen...aber wenn die Jugend sich aufregt jetzt einzahlen zu müssen...IM WISSEN!!!! dass sie kaum noch was rausbekommen wird, dann ist das gleich ein Angriff auf den Generationvertrag! ICH habe KEINEN Vertrag unterschrieben...zumindest nicht so einen....
Ch. Bach
geschrieben am
27.07.2011 um 17:30 Uhr
Beitrag 38

ich hab extra nochmal nachgelesen...und finde keinen gut-menschen...nur leute die ihre meinung vertreten, was legitim ist. jeder hat andere erfahrungen aus der sich seine lebenssichtweise bildet, was folgerichtig ist.und nicht einer hier ist gegen die jungen leute oder verneint ihre lasten...eher im gegenteil.
was aber zu wünschen übrig lässt ist die solidarität...und darum funktioniert auch nichts...vom einigermassen gerechten schwimmbadtarif bis zum sogenannten generationenvertrag....
HUB
geschrieben am
28.07.2011 um 08:14 Uhr
Beitrag 39

Wenn man schon von Solidarität gegenüber der Jugend spricht könnte man diese ruhig entlasten bzw. ihnen ihre altersvorsorge selbst in die hand geben...
Ch. Bach
geschrieben am
28.07.2011 um 09:41 Uhr
Beitrag 40

hat man doch schon, sagen aber politiker nicht, denn wer würde sonst die grad laufenden renten zahlen? wer heute in den beruf einsteigt, oder noch jung genug ist muss unbedingt selbst vorsorgen, leider....und nein, ich bin noch lange kein rentner...und werd ich mir vermutlich auch nie leisten können
HUB
geschrieben am
28.07.2011 um 11:01 Uhr
Beitrag 41

Aber das ist doch das Unverschämte...ich zahle jedes Monat 500 Euro in eine sch**** Rentenversicherung, von der ich fast nix bekomme....das ist sicher...und dann soll ich ZUSÄTZLICH noch privat vorsorgen!! Da liegt der Hund begraben....die Renten könnten ja ab jetzt schrittweise gekürzt werden...von heute auf Morgen abschaffen kann man Sie nicht....aber erwarten, dass die heutige Jugend die Zeche zahlt ja auch nicht...Alle fünf Jahre 10% weniger Rente...auch für die jetzigen Rentennehmer...und damiteinhergehend auch die Rentenversicherung kürzen....Diese besch*** Zwangsversicherung seitens des Staates nervt sowieso....
Da Wulli
geschrieben am
28.07.2011 um 14:21 Uhr
Beitrag 42

Recht hast du. Du vergisst nur eines: Die meisten und zuverlässigsten Wähler sind nun mal die Rentner und keine Partei wird sich mit denen anlegen, denn sonst wars das.
Die Jüngeren und Jungen müssen sich damit abfinden, daß die Rentnern in Zukunft die Politik bestimmen werden. Wie heisst es doch: In einer Demokratie bestimmt die Mehrheit und das sind nun mal die Rentner. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es für das Bulmare eine Rentnervergünstigung gibt, aber nichts für Studenten. Auch Bürgermeister wollen wiedergewählt werden.

Da Wulli
Maxwell
geschrieben am
28.07.2011 um 16:10 Uhr
Beitrag 43

Trotzdem wärs die dauerhaft richtige Entscheidung! Aber der Staat hat ja auch lieber das Geld bei den Rentnern....aus mehreren Gründen:
1. gibt es viele--Wählerstimmen
2. Bringt den Banken es nichts wenn junge Leute mehr Geld haben, weil die sonst für Haus, Wohnung, Existenzgründung,...weniger Kredite bräuchten bzw. diese schneller zurückzahlen könnten und den Banken dadurch hohe Einnahmen entgehen würden.
3. Erhofft sich der Staat einen Teil des Geldes durch die - meiner Meinung nach ebenfalls ungrechte- Erbschaftssteuer zurückzuholen.....

Man sieht, das Interesse an "reicheren" Jungen Leuten und dafür "Ärmeren" Älteren ist nicht gegeben......wobei die Jungen ja dadurch auch im Alter dann wohlhabender sein würden....
Ch. Bach
geschrieben am
28.07.2011 um 17:20 Uhr
Beitrag 44

bei rund 81 mio einwohnern beträgt der anteil derer im sogenannten besten erwerbsalteralter zwischen 20 und 64 jahren 49,6 mio. also wenn die nicht die für sie geeignete regierung wählen können...
erbschaftssteuer wird erst ab einem vermögen fällig, das die meisten von uns wohl nie erben werden.
zu schreien, die rentner sind schuld ist ebenso kurzsichtig wie falsch wie vor jahren der versuch, den hohen anteil asylanten für probleme verantwortlich zu machen, die doch nur aus einer verfehlten wirtschaftspolitik besteht, die inzwischen großteile der erwerbstätigen nahezu versklavt um eine kleine minderheit ohne jede soziale verantwortung reich wie krösus zu machen. wäre endlich ein angemessener mindestlohn deutschlandweit die regel-ohne unsägliche schlupflöcher wie z. b. scheinselbständigkeit - würden monat für monat wesentlich mehr und wesentlich höhere rentenbeiträge die kasse entlasten! nicht die rentner sind die lobbyisten, die ihre interessen durchsetzen gegend die jugend, sondern pleitebanken,-firmen die sich erst subventionieren lassen , dann drohen pleite zu machen um wiederum mit milliarden saniert werden---auf unser aller kosten!
Ch. Bach
geschrieben am
28.07.2011 um 17:58 Uhr
Beitrag 45

und genau das meine ich mit mangelnder solidarität....anstatt sich zusammen zu schliessen, jung mit alt...und zu sagen hey, stopp...so geht es nicht, nicht mit uns, stattdessen stürzt man sich auf einen vermeintlichen sündenbock!ist ja auch leichter, statt selber aktiv zu denken und zu handeln....
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
28.07.2011 um 18:18 Uhr
Beitrag 46

Moon
geschrieben am
10.07.2011 um 16:04 Uhr
Beitrag 79 Zitat Ch.Bach : "...stärker als vernunft ist ein gefühl: der neid!"

"..... Das ist der größte Unterschied zwischen den "Großkopferten" und dem "gemeinen Volk"....nämlich dass "die da oben" zusammenhalten während sich "die da unten" ständig gegenseitig zerfleischen....."


Sag ich ja!!!
Ch. Bach
geschrieben am
28.07.2011 um 19:44 Uhr
Beitrag 47

ok,wir sind einer meinung....du sagtest es schon früher, stimmt ....und ich wünschte, es würden mehr leute die tatsachen erkennen
HUB
geschrieben am
29.07.2011 um 08:16 Uhr
Beitrag 48

Tatsachen erkennen,,,schön und gut...Tatsache IST aber auch, dass beim aktuellen demographischen Wandel was getan werden muss....immer weniger Einzahler für immer mehr Rentenbeziher....es gibt drei Stellschrauben:
1. Die Einzahler zahlen höhere Beträge ein
2. Die Bezieher beziehen weniger
3. Die Menschen arbeiten länger

Ersteres wäre der absolut falsche Schritt und nicht umsetzbar....Punkt 2 lässt sich in Hinsicht auf die teilweise sowieso als zu gering angegebenen Renten wohl auch nicht umsetzen..

Bleibt Punkt drei, der meiner Meinung nach auch den doppelten Effekt hat, dass damit die Produktivität im Land zusätzlich steigen würde....Dem Knödelargument, dass dadurch Arbeitsplätze der Jugend gefährdet werden würden ist entgegen zu halten, dass zur Zeit mehr als genug "qualifizierte" Arbeitsplätze da sind und dass man...wollte man dieser Argumentation folgen die Leute auch schon mit 40 in Rente schicken könnte...Hätte sicherlich positive Auswirkungen (kurzfristig) weil viele freie Stellen geschaffen werden würde...aber das zu Kosten der Produktivität und eben des Rentensystems.....

Eine Rente mit 70 würde alle aktuellen Probleme lösen, der Rentenbeitrag könnte sogar gesenkt werden und die Produktivität im Lande würde ansteigen...Aber leider fehlt jeder Regierung bis heute der Mut, dieses Thema nicht nur zu diskutieren sondern anzupacken....ich möchte auch nicht bis 70 arbeiten...weil mir die Aussicht auf 40 Jahre ab heute auch nicht schmeckt...aber ich weiß halt trotzdem dass es notwendig ist...
leser
geschrieben am
29.07.2011 um 10:04 Uhr
Beitrag 49

HUB,


sicher ist was dran an deinen Argumenten! Aber stell dir mal vor, ein Handwerker oder jemand am Fließband oder an einer Baustelle oder im Anlagenbau oder in einem Büro...(ich meine die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland damit) hat in der heutigen Zeit und unter den vielfach bestehenden nicht gerade idealen Bedingungen(Streß,Mobbing...)nach 40 Jahren Berufstätigkeit immer noch 10 Jahre Berufsleben vor sich....

Ein Politiker oder manche Beamte oder auch manche Führungskräfte in der Wirtschaft verkraften das vielleicht eher, aber die Mehrheit der ArbeitnehmerInnen geht bei Rentenantritt mit 70 vor Erreichen dieser Rente vermutlich vorher "vor die Hunde".

Das ist dann aber auch eine Lösung, mit der ein angeblicher Sozialstaat vermutlich gut leben kann. Ich denke da an Sprüche wie "ab 60 genügt eine medizinische Minimalversorgung, ein Gelenkersatz zum Beispiel lohnt sich nicht mehr"....
HUB
geschrieben am
29.07.2011 um 12:35 Uhr
Beitrag 50

Ich kenne diese Argumente....aber entweder ich kann in meinem Beruf noch arbeiten...
dann ist es egal ob ich 30 oder 70 Jahre bin, oder ich kann`s nicht mehr, das kann mir mit 30 passieren wenn ich nen Bandscheibenvorfall hab oder eben auch erst mit 70...
Ch. Bach
geschrieben am
29.07.2011 um 18:20 Uhr
Beitrag 51

es gibt berufe, die kann und sollte man mit 70 einfach nicht mehr ausüben, ganz egal wie fit man sich noch fühlt!soll ein maurer, dachdecker usw. mit dem rolli auf die baustelle? will irgend jemand bei einem 70 jährigen busfahrer einsteigen? vor allem...welche firma wird über 60jährige beschäftigen? was machen wir mit diesen leuten? sagen wir einfach:Pech gehabt?...hoffen wir auf das berühmte "sozialverträgliche frühableben"? es wird bei ALLEN bevölkerungsgruppen massive einschnitte geben müssen...aber mal ganz ehrlich: die meisten von uns jammern auf hohem niveau!
Moon
geschrieben am
30.07.2011 um 10:10 Uhr
Beitrag 52

...es geht doch garnicht darum wer wie lange arbeiten kann oder muss!

Es geht darum , dass die meisten NICHT bis 70 arbeiten werden und damit deren Abschlag von der Rente entsprechend hoch ausfällt....also im Prinzip eine Rentenkürzung duch die Hintertür!


Ch. Bach
geschrieben am
30.07.2011 um 13:42 Uhr
Beitrag 53

...das sowieso....ist so klar dass ich es nicht extra erwähnt habe.......
leser
geschrieben am
30.07.2011 um 17:29 Uhr
Beitrag 54

Moon,

wenn du schreibst, es geht nicht darum ob jemand bis 70 arbeiten kann oder muss und gleich anfügst, dass sowieso niemand bis 70 arbeitet-

dann hast du dir mit der anfangs gemachten Behauptung selbst widersprochen :-))



Ist doch klar - wenn ich körperlich oder geistig nicht mehr die geforderte Leistung bringen kann, werde ich ausgemustert!!! Deiner Schlußfolgerung, dass dies dann eine (von der Politik gewollte!!!) Rentenkürzung bedeutet stimme ich voll zu und empfinde die Höhe der Kürzungen als unsozial.

Übrigens:es gibt auch Fälle, in denen Großeltern auch auf Enkelkinder aufpassen wenn zum Beispiel die Eltern der Kinder beide berufstätig sind(sein müssen) oder wenn die Kleinen krank sind. Wenn jetzt jeder erst mit 70 in Rente geht, freuen sich eventuell die Kinderhorte oder Leihmütter.. das aber auch nur, wenn die jungen Familien in der Lage sind, diese zu bezahlen
Moon
geschrieben am
31.07.2011 um 11:41 Uhr
Beitrag 55

@ Leser:das mit der Rentengrenze das war aber jetzt ironisch gemeint, hoffe ich!
;-)

Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten, und wenn jemand z.B. Alleinerziehend und Arbeitslos ist, kann er/sie sich den ganzen Tag nur um seine Kinder kümmern...

...kann mit ihnen in den Zoo, zum Baden, zum Zelten etc.. fahren...

(Ich hoffe die Ironie ist auch kenntlich..)
leser
geschrieben am
31.07.2011 um 19:04 Uhr
Beitrag 56

Moon,

also sind wir uns fast einig ! :-)

Zur Erklärung: wenn die Großeltern arbeiten gehen, haben sie keine Zeit, auf Enkelkinder aufzupassen - zumindest während der üblichen Arbeitszeiten(ohne Ironie geschrieben).
WS5
geschrieben am
01.08.2011 um 11:23 Uhr
Beitrag 57

Rente für alle ab 70!! Alles andere ist der heutigen Juzgend gegenüber ungerecht!!
Ch. Bach
geschrieben am
01.08.2011 um 11:35 Uhr
Beitrag 58

wiederhole diese forderung doch mal wenn du 60 bist!
WS5
geschrieben am
01.08.2011 um 11:53 Uhr
Beitrag 59

tu ich gerne....nicht weil ich sonderlich Lust drauf hab,
sondern weil es nicht anders geht.....

Ich teile die Argumente die oben genannt worden sind, dass
es für viele Leute einer Rentenkürzung gleichkommt, wenn man
bis 70 arbeiten muss, aber nicht mehr kann....

Die die noch können sollen und die anderen bekommen dann eben Abzüge...
aber wie schon HUB oben erwähnt hat, MUSS AN IRGENDEINER der 3 Schrauben gedreht werden, da sonst das System zum scheitern verurteilt ist....

und ich sehe nicht ein, warum wir immer einen all-inclusive-Staat fordern sollten, der alles und alle absichert...Grundversorgung okay...und wer mit 62 nicht mehr arbeiten will und/oder kann der muss halt auch mit abzügen rechnen..
HUB
geschrieben am
01.08.2011 um 16:58 Uhr
Beitrag 60

Genau! Es geht nicht darum jemanden zu schaden...aber es kann nicht die Lösung sein,
alle Verantwortung auf die Jugend abzuschieben...und wer eine kleine Rente hat hat halt auch nicht viel eingezahlt.....das ist halt nunmal so..
Moon
geschrieben am
01.08.2011 um 17:12 Uhr
Beitrag 61

..ihr habt schon Recht, wenn Ihr sagt, dass das System wohl so, wie`s jetzt ist, zum Scheitern verurteilt sein wird.

Aber es gibt nicht nur die bekannten 3 Stellschrauben:

Warum muss ich z.B. auf ein 13.Monatsgehalt sämtliche Steuern und Sozialabgaben bezahlen, aber auf Mieteinnahmen muss man das nicht ?

Wenn jemand vermietet (ich rede hier nicht von einer 20qm Studentenbude) dann sind doch die Mieteinnahmen sein "Lebensunterhalt"...

Warum müssen Gesellschafter von AG etc. auf Ihre Einkünfte keine SV zahlen ?


Irgendwie hab ich den Eindruck, dass hier die Geldigen die Gesetze für die Geldigen machen ..!?!?

Ch. Bach
geschrieben am
01.08.2011 um 17:52 Uhr
Beitrag 62

@HUB war deine mutter voll berufstätig in einem gut bezahlten job?...soviel soziale kälte wie bei dir hab ich selten erlebt...aber erstens bist du mit 30 noch nicht sehr alt und offensichtlich vermutlich single....

ansonsten...solange dieser staat gelder hat für aberwitzige unternehmungen...siehe schwarzbuch des bundes der steuerzahler,horrende renten für auch nur kurzzeitigste minister und abgeordnete,verschrottungsprämie um eine durch missmanagement beinahe pleite gegangene automobilindustrie anzukurbeln etc..., solange fordere ich ich eine anständige rente für die leistung die ich erbracht habe und die diesem staat einen wirklichen nutzen gebracht hat im gegensatz zu irgendwelchen maulaufreissern---und zwar zu einem zeitpunkt, wo ich sie auch noch erlebe!!!....und es ist schon furchterregend, wenn meine zukunft leute sind, die auf stammtischparolen reinfallen........

und diese diskussion geht völlig am thema vorbei: studententarif....aber nun bin ich dagegen....weil offensichtlich alle jungen leute meinen, es müssten ihnen weiterhin wie daheim bei muttern die gebratenen tauben ins maul fliegen!
Ch. Bach
geschrieben am
01.08.2011 um 18:27 Uhr
Beitrag 63

stopp,nicht alle...aber viele jungen leute....

und ...jawohl, mir ist der gaul durchgegangen....

aber ist es ein wunder?...immer wenn die wahlkampfzeit näher rückt, wird ein sündenbock gesucht...mal sind es ausländer bzw. asylanten, und jetzt eben rentner....

dass dieser staat aber zu einem selbstbedienungsladen der reichen und superreichen verkommen ist auf kosten des allgemeinwohls wird unter den teppich gekehrt

und anstatt für unseren einst vorbildlichen sozialstaat zu kämpfenn wie es unsere väter und großväter getan haben, hackt einer auf dem andern rum und lässt mr. großkopf lachen und weiter geld scheffeln...

HUB
geschrieben am
02.08.2011 um 09:15 Uhr
Beitrag 64

Also ich bin kein Single...und eine realpolitische Forderung gleich wieder mit dem Attribut der "Sozialen Kälte" abzustempeln ist wahrscheinlcih etwas flach, in Ihrem Wertesystem aber sicherlich zutreffend. Dass heißt aber nicht, dass man deswegen ein schlechter Mensch ist und den Menschen mit denen man zu tun hat unsozial gegenüber ist- im Gegenteil.
vielmehr gibt es Menschen, die den Gerechtigkeitsbegriff anders definieren.

Für die einen ist Gerechtigkeit: Jeder soll gleich oder ähnlich gut leben können, ungeachtet seiner beruflichen, privaten,...Hintergründe..Moralisch ist dieser Forderung wenig entgegenzusetzen, leider hat aber die Vergangenheit (DDR) gezeigt, dass dies nicht funktioniert.

Ich vertrete die Meinung, dass es für ALLLE und wirklich für ALLE unterm Strich besser läuft wenn Wettbewerb und zwar so wenig als möglich reguliert läuft...auch wenn dadurch Einzelschicksale eventuell härte getroffen werden...ws nicht Ziel sondern lediglich Nebeneffekt ist...Betrachte ich jedoch einen heutigen Hartz-4 Empfänger, so kann dieser auf ein soziales Sicherungssystem zurückgreifen, in dem er neben einem Dach über den Kopf, einer medizischen Versorgung (die in fast allen anderen westlichen Ländern sich oft nicht einmal alle Berufstätige leisten können), täglichem Essen sogar noch oft/manchmal genug Geld für Playstation / Handy....zur Verfügung hat...der Fernseher wird ja sowieso mittlerweile als Grundbedürfnis anerkannt....

Und das in einer Zeit, in der in Somalis um ganz plakativ zu werden Menschen verhungern, oder sich Leute in USA selbst operieren zu versuchen, weil sie trotz lebenslanger Arbeit kein Geld für das Krankenhaus und auch keine Versicherung haben....Ein Vorwurf: Aber wie sieht es mit Hart-4 Müttern aus, die 2 Kinder haben ist berechtigt...Hier muss überlegt werden, warum sich der männlcihe Hartz-4 Single noch Gedanken machen kann, ob er sich das neue Handy zulegt, während die alleinerziehende Mutter ihr Essen bei der Tafel kaufen muss, damit sie halbwegs über die Runden kommt...

So...weit ausgeholt....Und meine Meinung ist wie gesagt hart...aber sicherlich nicht ungerecht.
Wer im Laufe seines Lebens nicht ausreichend (egal aus welchen Gründen) in ein rentensystem eingezahlt hat, darf auch nicht mehr bekommen. Sicherlich müssen die gesetzl. Schwellenwerte (Mindestniveau) eingehalten sein und hier kann ggf. wie bei einem Geringverdienern staatlich zubeschusst werden, damit keiner unter der Armutsgrenze leben muss...
Andererseit IST es momentan so, dass die Jugend ein ausgehöltes Rentensystem mitfinanziert, von dem sie NICHT GLAUBT SONDERN WEISS, dass sie Geld einbezahlt, umd das Rentenniveau der aktuellen Rentnergeneration zu halten (und ggf. ab und an Erhöhungen mitzufinanzieren) von dem sie aber in 40 Jahren kaum was haben wird, weswegen sie ZUSÄTZLICH noch privat vorsorgen soll---mit welchem Geld dann bitte?

Wo ist da die soziale Wärmee, wenn ein Familienvater -da seine Frau bei den 2 Kindern zuhause bleibt- allein 400 Euro in eine Rentenversicherung bezahlen muss, von der er WEISS dass er davon nichts haben wird UND DANN soll er neben Hypothek, Auto, Essen und dem kleinen Luxus den eine junge Famile sich leistet NOCH mal den gleichen Betrag privat anlagen, weil er keine Rente mehr bekommt? Wie soll das gehen?

Sollen wir warten bis WIR in der moralisch besseren Position sind, die armen Rentner zu sein um dann vom hohen Ross herunterzuschreien zu können und von den bis dahin noch weniger deutschen Arbeitnehmern unsere Rente einzufordern....

NEIN..ich sage klipp und klar...das System funktioniert nicht und INNERHALB dieses Systems gibt es besagte 3 Stellschrauben...
Und die Arbeit bis 70 oder auch brutal gesagt, die Arbeit bis man umfällt ist immer schon normal gewesen....
dass man die letzen 50 Jahre in den Luxus kam schon mit 55 oder 60 in die Rente zu gehen und dann noch 20 Jahre lang mit guter Rente und oft intakter Gesundheit seinen Lebensabend genießen zu können WAR eine super Sache, um die ich manche Leute beneide (obwohl ich froh bin dass ich den zur Generation gehörenden Krieg nicht erlebt habe)...

Aber dieses System hat nur solange funktioniert, wie es einen Zuwachs in der Bevölkerung und ein stetig wachsendes BIP gab....das beides nicht unendlich nach oben wachsen kann, sondern sogar rapide zurückgeht wissen wir alle....

Wenn ich Rente mit 70 fordere, bin ich ja selbst davon betroffen, obwohl ich glaube, dass dies in 40 Jahren nicht mehr ausreichen wird und ich bis 75 oder länger arbeiten werde....

Egal: ich hoffe Sie verstehen meine Meinung und respektieren die Sorgen und Probleme der jungen Leute ebenso, wie sie die Anbsprüche der Älteren verteidigen....

Abstriche müssen wir alle machen...
Moon
geschrieben am
02.08.2011 um 10:07 Uhr
Beitrag 65

@ HUB : Volle Zustimmung!

Der "kleine" Mann von heute kann sich die Rente der Zukunft schlich nicht mehr leisten!
Aber die ganzen solidarisch fianzierten Systeme würden besser funktionieren, wenn sie wirklich solidarisch (also für ALLE geltend) wären....

Gruß
Moon
Ch. Bach
geschrieben am
02.08.2011 um 10:40 Uhr
Beitrag 66

eben...wenn das system wiklich solidarisch wäre.....und um darum geht es mir doch...aber wie diese solidarität einfordern? denn junge würden stark entlastet und die alten müssten nicht bangen, wenn!! dass gewaltige abstriche gemacht werden müssen ist mir schon klar, nur leider zahlen die zeche doch wieder die, die von von vornherein am wenigsten haben! und grade weil ich sehe, welch niedriges sozialniveau in amerika herrscht, weil mir übel wird angesichts verhungender menschen in somalia halte ich unser system immer noch für eines der besten...wenn, ja wenn.........
leser
geschrieben am
04.08.2011 um 13:42 Uhr
Beitrag 67

Ich habe versucht, grundsätzliche Daten zu Rentenbeiträgen und Rentenhöhe zu erfahren(deutsche rentenversicherung bund.de, imacc.de und familienratgeber-nrw.de):

Ich übernehme keine Garantie für die folgend ermittelten Zahlen:

Ab 5.5000,-€ monatl Verdienst entfällt die Beitragspflicht allgemeine Rentenversicherung(Beitragsbemessungsgrenze)

Bei einem Bruttoverdienst von angenommen 4000.-€ werden etwa 400.- € jeweils vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber in die Rentenversicherung abgeführt, bei einem Verdienst von 5000,-€ sind es je etwa 500,-€(Beschäftigte/r über 25 Jahre mit Kind)

Hat jemand 45 Jahre gearbeitet und immer in die Rentenversicherung eingezahlt, immer den durchschnittlichen Verdienst des Bundesgebietes gehabt(zur Zeit etwa 30.000.-€ jährl = 2500,-€ mtl) bekommt er heute eine Rente von etwa 1200,-€ mtl.(Standardrente).

Berücksichtigt werden sollte, dass laut Statistik Bayern an der unteren Skala der Verdienste verglichen mit den anderen „alten“ Bundesländern liegt. Somit wäre auch die veröffentlichte Durchschnittsrente von unter 700.-€ in Bayern teilweise zu erklären.

Meine Meinung: das sind schon keine geringen Abzüge vom Verdienst allein für die Rentenversicherung. Würden diese Abzüge bestimmungsgemäß, also ausschließlich für die Rentenzahlung verwendet, dürfte es kaum Engpässe oder gar Altersarmut wegen geringer Rente geben, denke ich. Es könnten existenzsichernde höhere Renten ausbezahlt werden. Der Verwaltungsapparat und die angegliederten staatlichen Organe verschlucken vermutlich auch einen erheblichen Teil der eingehenden Beträge. Hier wäre ein Ansatzpunkt zum „Sparen“ denke ich. Wenn zusätzlich andere Haushaltslöcher mit den Rentenbeiträgen der Versicherten gestopft werden oder riesige Rettungsschirme für Not leidende Banken oder Versicherungsunternehmen damit finanziert werden, kann das natürlich nicht mehr funktionieren. Ein weiteres Grundübel ist ganz klar die soziale Schieflage in unserer Gesellschaft: die überwiegend unterbezahlte Zeitarbeit, die Geringverdiener, die „1-€-Jobs“ statt gerechte Entlohnung ….Mit gerechten Löhnen, von denen man leben kann kommt mehr in die „Rentenkasse“ beziehungsweise könnten die Rentenversicherungsbeiträge gesenkt werden und damit die Kaufkraft erhöht werden!

So wie es jetzt läuft ist es in meinen Augen unsozial, unehrlich und inhuman sowohl gegenüber den einzahlenden Beschäftigten und auch den jungen Leuten, die arbeiten wollen, dafür entsprechend entlohnt werden sollten und fürs Alter vorsorgen wollen. Leider sehe ich kaum jemanden unserer Politiker aller Farben, der ernsthaft etwas daran ändern wollte. Die Lobbyisten der Versicherungsbranche wegen privater Vorsorge stehen bereits in den Startlöchern oder sind schon auf der Rennbahn(Riesterrente!). Es ist traurig, aber ich sehe diesen Wirtschaftszweig als den großen Gewinner aus der Misere hervorgehen.







leser
geschrieben am
04.08.2011 um 13:49 Uhr
Beitrag 68

Korrektur zu meinem vorherigen Beitrag:

es muss am anfang heißen

bei einem Verdienst von 5.500.-€ statt 55000.-€

Entschuldigung !!!
HUB
geschrieben am
04.08.2011 um 14:53 Uhr
Beitrag 69

@Leser:

Der Milleniumspunkt war ja an der richtigen stelle..
da hab ich`s schon richtig gelesen...
Da Wulli
geschrieben am
05.08.2011 um 18:11 Uhr
Beitrag 70

Zitat von Moon:
"Warum muss ich z.B. auf ein 13.Monatsgehalt sämtliche Steuern und Szialabgaben bezahlen, aber auf Mieteinnahmen muss man das nicht ?"

Woher hast du diese Information. Selbstverständlich zahlt man auf Mieteinnahmen Einkommensteuer und Krankenkassenbeitrag. Und das nicht wenig!!!

Beispiel:
Selbständiger Maler kauft sich für seine Altersabsicherung ein 6-Familienhaus. Jede Wohnung wird für 700 Euro vermietet.

Krankenkassenbeitrag auf Mieteinnahmen: ca. 650 Euro pro Monat (Höchstsatz!!!)
Einkommensteuer ist abhängig von Lohnsteuerklasse u.a.: ca. 18.000 Euro pro Jahr.

Das Problem ist sehr schwer zu Erfassen, aber der einzelne Bewohner dieses Landes sollte mehr Eigenverantwortung übernehmen und wofür ich überhaupt kein Verständnis habe, sind die Sozialbetrüger und davon gibt es vermutlich mehr als man denkt.

Beispiele, was so alles getrieben wird:
Jeden Monat Harz 4 kassieren und nebenbei fleißig schwarz arbeiten gehen. Jetzt kommt aber der Hammer: Da man als Sozialbetrüger keine großen Strafen zu erwarten hat, wird mit der Betrügerei im Wirtshaus geprahlt. So nach dem Motto: "Mein Gott seid ihr alle bescheuert, die anständig arbeiten gehen..."

Fall 2:
Junge Harz 4 Empfängerin wohnt mit Freund zusammen. Wie kann man sich nun ein schönes Taschengeld erschleichen: Die Wohnung wird einfach untervermietet. Der Freund setzt einen Vertrag auf, in dem steht: "Miete 300 Euro, Nebenkosten 150 Euro..." und schon kommt ein monatlicher Geldsegen ins Haus. Notfalls werden solche Scheinverträge mit irgendjemanden germacht. Sicherheitshalber stellt man noch eine Zahnbürste ins Bad und hat eine ausklappbare Couch, damit man bei einer Kontrolle sagen kann: "Ach das tut mir leid, die Untermieterin ist gerade nicht da, aber schauen sie sich die Zahnbürste im Bad an..."

Jetzt aber nochmals zu dem selbständigen Maler: Wenn der Maler Steuerhinterziehung begeht, dann steht er mit einem Fuß im Gefägnis. Sozialleistungen zu kassieren, ist aber schon fast zum Volkssport geworden. Ach ja, man darf nicht pauschalisieren, sonst heißt es gleich wieder: "Ein Unverschämtheit alle über einen Kamm zu scheren...." Natürlich gibt es diejenigen, die wirklich leistungsbedürftig sind. Aber ich will gar nicht wissen, was in so bestimmen Stadtteilen in Großstädten an unberechtigten Leistungen erschlichen werden. So was nennt man dann SOZIALSTAAT
Da Wulli



Ch. Bach
geschrieben am
05.08.2011 um 18:46 Uhr
Beitrag 71

@da wulli
oh nein, so einfach lassen sich die kontrolleure nicht hinters licht führen! und ich weiß wovon ich spreche! ich denke eher, die mißbraucher des sozialstaates sind in der minderheit....eher scheuen sich viele, die anspruch hätten, sich zu outen. wer einmal im schwandorfer landratsamt beihilfe als aufstocker gesucht hat tut das ohne echte not nie wieder! und auch hier weiß ich wovon ich rede
Ch. Bach
geschrieben am
05.08.2011 um 19:04 Uhr
Beitrag 72

korrektur: arbeitsamt...nun ARGE genannt
Moon
geschrieben am
05.08.2011 um 19:53 Uhr
Beitrag 73

@ Wulli:

Und wie schauts bei Mieteinnahmen mit der Rentenversicherung aus ???
HUB
geschrieben am
06.08.2011 um 02:06 Uhr
Beitrag 74

Hallo Moon: will Dir moralisch nicht widersprechen...ABER: Der markt...also hier der Immobilenmarkt, geht von einem Anschaffungspreis (Baukosten) einem Anteil für Wagnis (wohnung könnte Leerstehen) und einem Teil Rendite (weil sonst würde es keiner machen9 aus...Zusätzliche mehrkosten (steuern) muss der Vermieter defintigiv umlegen, wodurch insgesamt die Miete auch für den armen Mieter steigt...da kssiert der Stadt, aber leidtragende ist der mieter...sinnvoll? glaub nich...die vermieter verlangen als "vernetzte masse" mehr Miete, damit ihr "Steuernachteil" ausgegelichen wird, leittragend sind die mieter...Eure Meinung?
HUB
geschrieben am
06.08.2011 um 02:08 Uhr
Beitrag 75

der staat natürlich..sorry..
Moon
geschrieben am
06.08.2011 um 08:30 Uhr
Beitrag 76

@ Hub:

mit der gleichen Begründung könnte ich dann einem Heizungsbauer auch die Zahlung von Sozialabgaben erlassen, weil dann würd`s für die Kunden billiger, oder ?


Es geht hier auch net um den "kleinen Mann" der seine Einligerwohnung vermietet hat, sondern um große Immobilienkonsortien die ein Mords-Geld erwirtschaften aber eben dafür nichts in die Rentenkasse einzahlen.
Darin liegt die Ungerechtigkeit und die Unsolidarität weil der erwähnte Heizungsbauer das ja schon muss, oder ?

HUB
geschrieben am
06.08.2011 um 10:00 Uhr
Beitrag 77

Guten Morgen Moon...ja sicherlich, aber der Heizungsbauer erzielt den Preis seiner Waren frei am Markt über Angebot und Nachfrage...er dürfte von heute auf morgen das doppelte verlangen...wenn`s der Verbraucher zahlt..super..Als Vermeiter geht das nicht, dort können mieten wenn überhaupt dann nur langsam über einen langen zeitraum weg erhöht werden...eben auch wieder ein instrumentarium des staates die mieter etwas unabhängiger von der willkür der vermeiter zu machen...
Moon
geschrieben am
06.08.2011 um 10:06 Uhr
Beitrag 78

..das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es nicht zusammenpasst, wenn ich auf eine neue Heizung (nur als Beispiel) Renenversicherung zahlen muss, auf Miete jedoch nicht!

Dann würde halt der Vermieter ein bischen weniger dran verdienen....
Da Wulli
geschrieben am
06.08.2011 um 10:23 Uhr
Beitrag 79

Es ist schon erstaunlich, wie schlecht informiert einige Bürger sind:

Zitat

Zusätzliche mehrkosten (steuern) muss der Vermieter defintigiv umlegen, wodurch insgesamt die Miete auch für den armen Mieter steigt...da kssiert der Stadt, aber leidtragende ist der mieter...sinnvoll?

Zitat Ende

Die Steuern sind definitv nicht auf den Mieter umlegbar. Es ist auch gar nicht möglich, denn nicht jeder zahlt den gleichen Steuersatz. Der eine zahlt 40% Einkommensteuer, ein anderer 20% und andere zahlen gar keine Steuern. Eine GMBH oder AG wiederum, die auch Vermieter sein können, werden wieder ganz anders besteuert.
Nebenkosten, wie Strom, Wasser, Müllabfuhr... können zum Teil auf den Mieter umglegt werden. Soll das vielleicht auch ungerecht sein?
Und letztendlcih gibt es einen Mietspiegel.

Und die Diskussion, ob Rentenbeiträge aus Mieteinnahmen bezahlt werden sollen, ist absurd. In diesem Fall würde man Ansprüche auf die gesetzliche Rente erwirken. Gar nicht so schlecht die Idee. Ich wäre sofort dabei.

Da Wulli
Moon
geschrieben am
06.08.2011 um 11:53 Uhr
Beitrag 80

@ Wulli:

Was ist daran "absurd" ?
Mieteinnahmen sind Einkünfte wie alle anderen auch:
Ich krieg ja auch nicht, obwohl ich auf ein 13.Monatsgehalt Rentenversicherung etc. zahlen muss, hinterher dann ein Zwölftel mehr Rente, oder ?

Ich seh`es halt so, dass in D viele Einkünfte z.B. aus Aktiengeschäften, Beteiligungen und eben auch Mieten erzielt werden, die dem Bezieher ein schönes Leben verschaffen, aber keinerlei solidarische Zahlungen getätigt werden, und wenn (z.B. Steuern, dann oft mit minimalem Steuersatz!

Ich werd auch nicht gefragt ob ich z.B. "Mehrwert"steuer zahlen will....


Da Wulli
geschrieben am
06.08.2011 um 13:30 Uhr
Beitrag 81

Zitat Moon
Ich seh`es halt so, dass in D viele Einkünfte z.B. aus Aktiengeschäften, Beteiligungen und eben auch Mieten erzielt werden, die dem Bezieher ein schönes Leben verschaffen, aber keinerlei solidarische Zahlungen getätigt werden, und wenn (z.B. Steuern, dann oft mit minimalem Steuersatz!
Zitat Ende

Das stimmt doch nicht.

Zu Aktien:
Bei Gewinnen aus Aktien werden dir sofort nach dem Verkauf 25% des Kapitalertrags zzgl. Solidaritätszuschlag von der Bank weggenommen. Machst du dann deine Einkommensteuererklärung wird dann evt. noch viel mehr weggenommen. Dies hängt dann von deinem Steuersatz ab.
Und wenn du glaubst, dass man sich auf diese Art und Weise ein schönes Leben verschaffen kann, dann steht es dir offen, in Aktien zu investieren. Trag bei deiner Hausbank eine Grundschuld ein, hol dir dann 100.000 Euro oder 500.000 Euro und dann reden wir in einem Jahr wieder, ob du nun ein schönes Leben führst.
Glaub mir, zu 99,9% klappt das nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass du alles verlierst, ist viel größer. komischerweise können die Verluste nicht einmal bei der Einkommensteuererklärung angeben werden!!! DAS IST UNGERECHT!!!

Du solltest auch nicht vergessen, welchen Sinn Aktien haben: Durch Aktien können sich Firmen Geld beschaffen, durch Aktien können sich Firmen gute Leute holen, indem man sie mit Aktien belohnt werden. Viele große Projekte werden so finanziert.
Oder möchtest du den Aktienhandel verbieten, in der Hoffnung, so mehr Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen?
Da Wulli


Moon
geschrieben am
06.08.2011 um 16:29 Uhr
Beitrag 82

@ Wulli:

Du magst es nur durch Deine (vermutlich Vermieter?) Brille sehen, oder?

Mit der gleichen Begründung könte ich das ganze Steuer- und Sozialsystem abschaffen, weil es ja viiiiel mehr Kaufkraft beim Kunden bzw. Handwerker lassen würde und man ja daduch eine prosperierende Wirtschaft hätte!
Und sämtlichen Sozialabsicherungen überlassen wir dann Jedem als Privatsache?

Unser heutiges System funktioniert nur solidarisch, und nicht wie von Dir angedacht subsidiar!

Also entweder Alle, oder gar keiner!! Komischerweise ist es meistens so, dass die, denen es gut bis sehr gut geht, für das solidarische Prinzip wenig übrig haben!

Ich will damit nicht einem Vollkasko-Staat das Wort reden, aber ein bischen gerechter könnte es schon zugehen!


leser
geschrieben am
06.08.2011 um 16:56 Uhr
Beitrag 83

Da Wulli,

die Aktien(den Aktienhandel) abzuschaffen ist eine sehr gute Idee!

Da wird mit Summen gehandelt, hinter denen kein Wert steht(Luftnummern).

Dann hätte es die globale Finanzkrise nicht gegeben! Und Heuschrecken/Investoren hätten es schwerer! Und der kleine Bürger bräuchte nicht für Rettengsschirme aufkommen!!
HUB
geschrieben am
08.08.2011 um 11:22 Uhr
Beitrag 84

@Leser: Also bei manchen Leuten frage ich mich, ob sie das ernst meinen....Aktien sind prinzipiell ein gutes Instrument.
Dadurch kann sich auch "der kleine Mann" an einem Unternehmen beteiligen und so von dessen Entwicklung profitieren...Denn das ist der Hauptgrund warum es Aktien gibt...sich einerseits mit kleinen Beträgen bereits an Unternehmen beteiligen zu können und andererseits diesen Unternehmen genügend Eigenkapital zur Verfügung zu stellen.
Und was ich JEDEM, der ein Bankkonto/Sparbuch/Depot/Versicherung/...hat sagen muss....dieses Geld wird immer in Aktien und Fonds angelegt damit es Rendite bringt...Die Autoversicherung die ich zahle wird angelegt und die Versicherung erhofft sich dann Rendite, damit sie mir im Schadensfalle Geld auszahlen lassen kann, bzw. dass das Geld bis dahin nicht durch inflation geschwächt wurde...

So funktioniert das. Und jeder der heute sein Konto bei Bank A auflöst, weil er bei Bank B 0.4% mehr Zinsen bekommt, der baut im kleinen und in der Summe dann im großen den Druck auf, immer mehr Rendite aus den Gesellschaften zu ziehen....

Dem privaten Firmenbesitzer früher reichte oft das Geld das er entnommen hat, locker aus...viel wichtiger war im, den Betrieb mit genügend Geld für Investitionen, etc. auszustatten....Heute gibt es aber bei den meisten keinen einzelnen Inhaber mehr, sondern der Besitz ist auf tausende Aktionäre aufgeteilt....UND JEDER DIESER AKTIONÄRE WILL RENDITE RENDITE RENDITE....natürlich fordern sie das nicht im einzelnen, aber sie tun es doch durch ihr kaufverhalten, indem sie Kurse durch ihre Nachfrage steigen oder sinken lassen....und somit Druck auf die Konzerne aufbauen jedes Jahr NOCH MEHR Gewinn zu machen...profitieren tun wir alle dadurch, dass:

1. wir ÜBERHAUPT und ich meine ÜBERHAUPT Zinsen für unser angelegtes Kapital bekommen (denn warum sollte eine Bank einem Geld dafür geben, dass es dann n icht damit arbeiten kann??)
2. unsere Versicherungen und Anlagen in einem Wettbewerb zueinander stehen und mit dem Geld arbeiten können.
3. Die Effektivität in den Betrieben enorm steigt und wir als Deutschland auch konkurrenzfähig zu anderen bleiben..
4. undundund

Natürlich muss in Zeiten der Globalisierung mehr gearbeitet werden, und länger und teilweise unter schlechteren Bedingungen...aber man muss auch alle Vorteile die sich durch d eGlobalisierung ergeben erkennen und gegenrechnen...

Unser Autoindustrie verkauft jährlich Milliarden Beträge an Autos in Ausland und sichert somit Arbeitsplätze..

Wir kaufen ein Kilo Bananen für unter 5€ obwohl sie am anderen Ende der Welt wachsen...

Im Schnitt heißt dass auch, dass bei uns jemand der durch die Globalisierung arbeitslos geworden ist BESSER leben kann, als es der Großteil der restlichen Welt trotz Vollerwerb (und das sind selten 40 Std. pro Woche) kann....

Globalisierung ist nicht glückseeligmachend und hat ihre Nachteile...aber ihre Vorteile hier zu vergessen oder verleugnen ist nicht angebracht.

Ich verstehe dass es Menschen gibt, die sich und ihr Schicksal maximal möglich in die "hütenden Hände" des Staates geben wollen....ICH für meinen Teil, will das nicht:
1. weil ich glaube, dass alle kommunismusversuche weltweit uns mittlerweile eines besseren belehrt haben sollten....
2. ich mir GERNE gedanken und auch Sorgen um meine Zukunft mache, weil ich am besten weiß, was ich möchte...

Ich sage nicht das die Welt in der wir leben, optimal ist...jedoch will ich nicht in einer Welt leben, in der Wachstum, Kapital oder Ehrgeiz Schimpfwörter und Erfolg immer nur als ererbt, erstohlen oder erschleicht angesehen wird....


HUB
geschrieben am
08.08.2011 um 11:32 Uhr
Beitrag 85

@Moon: Richtig...um auf dieses Thema kurz einzugehen:

es sollte sich JEDER gesetzlich krankenversichern müssen...es kann nicht sein, dass sich ein junger Topverdiener mit 150€ rauskaufen kann und die Renterin und die arbeitslose Mutter allein zurückbleibt -- Volle Zustimmung...

Ebenso müssen Infrastruktur (Bildung, Telekom, Bahn, Straßen,...) staatlich bleiben, um für alle die gleichen Voraussetzungen zu haben...

Und das sage ich, obwohl ich eigentlich sehr marktliberal bin...

Aber mein Kredo.
gleiche "Spielbedingungen" und dann darf jeder dass draus machen was ermeint...
leser
geschrieben am
08.08.2011 um 20:43 Uhr
Beitrag 86

Hub,

das Anlegen und die Spekulation mit Aktien(kriminelle Insidergeschäfte)hat in der Wirklichkeit inzwischen einen Stellenwert und eine Bedeutung erreicht, die kein vernünftiger Mensch mehr gut heißen kann. Und da ich nicht den Willen erkennen kann, dass hier jemand regulierend eingreifen möchte oder kann , bin ich für einen radikalen Schnitt.

Das Argument, viele kleine Anleger bringen dann das große Geld, damit Firmen damit in die Zukunft, in Forschung und Entwicklung investieren und Arbeitsplätze erhalten bleiben, ist schon gelinde gesagt durch eine sehr rosarote Brille gesehen. In meinen Augen sieht die Realität eher so aus, dass der kleine Anleger zwar Geld geben darf, aber bei keiner Aktionärsversammlung tatsächlich irgendwo in die Geschäftspolitik eingreifen kann. Da helfen auch keine Zusammenschlüsse von Kleinaktionären.Wenn es hoch kommt, bekommt irgendein Vertreter einmal Rederecht - aber er könnte genausogut in eine leere Bierdose rufen, da gibt es wenigstens als Reaktion ein Echo.

Zwischen der Theorie Wirtschaftslehre und der Realität liegen Welten!!!!
Das mag jemand subjektiv vielleicht anders sehen, der einmal Glück hatte mit dem Anlegen seines Ersparten oder Geerbten in Aktien, aber die Regel ist das sicherlich nicht. Ich bin neugierig, ob die Volksanleger, die damals die hoch beworbenen Telekomaktien gekauft haben demnächst vielleicht auch Aktien der Bahn erwerben, falls diese tatsächlich zum Aktienunternehmen wird.
Da Wulli
geschrieben am
08.08.2011 um 22:12 Uhr
Beitrag 87

Du wirst ja nicht gezwungen in Aktien zu investieren und wenn du glaubst, dass es andere besser können, dann kannst du immer noch in Aktienfonds investieren. In diesem Fall legen die Profis dein Geld in Aktien an. Und du wirst sehen, auch die machen oft Verluste.

Ohne Aktien wären Firmen wie die Telekom Staatsfirmen und Beamten würden entscheiden, welche Handys auf den Markt kommen und welche Tarife es gibt.

Jede Art von Risikokapital müsste dann auch verboten werden. Junge Firmen, die in der Forschung tätig sind, müssten dann bei Papa Staat nachfragen,
ob ihre Projekte unterstützt werden. Junge Wissenschaftler, die vielleicht an einem Medikament forschen, könnten sich nicht mehr über die Börse finanzieren. Oftmals werden hochbegabte Wissenschaftler als Ansporn in Aktien bezahlt.

Über Großprojekte, wie zum Beispiel Windparks in der Nordsee, würden dann ebenfalls Beamten entscheiden, denn ausser Vater Staat könnten solche Projekte von fast keinem Privatinvestor finanziert werden.

Nur wer gerne den Kommunismus möchte, redet solchen Unsinn!!!

leser
geschrieben am
09.08.2011 um 06:39 Uhr
Beitrag 88

Da Wulli,

tut mir leid wenn ich etwas direkter werde:

lebe weiter in deiner von der Politik und den Medien manipulierten Welt!

Das sagt jemand, der nicht ohne Erfahrung ist und einige Jahrzehnte im mittleren Management von Wirtschaftsunternehmen gearbeitet hat. Falls du ein Banker oder Versicherungsvertreter bist oder von Aktienspekulation lebst,würde ich verstehen, wenn man so argumentiert....

Mit politischer Engstirnigkeit oder Tunnelblick hat das bei mir ganz sicher nichts zu tun.
HUB
geschrieben am
09.08.2011 um 08:59 Uhr
Beitrag 89

@DaWulli: Gut gesprochen!
@Leser: Mannoman...
Moon
geschrieben am
09.08.2011 um 09:18 Uhr
Beitrag 90


Und daran glaubt ihr noch ??

Aktuell sieht es doch so aus, dass der Aktienmarkt ein weltweites unkontrollierbares Monstrum geworden ist, auf dem, einer Spielbank gleich, nicht nur Anteile von Firmen (Aktien) gehandelt werden, sondern vor allem

Spekulationen darauf , wie sich der Preis, der Kurs oder die Ratings entwickeln, bzw. mit großen Summen der Markt so manipuliert wird, dass bestimmte Dinge (Öl, Lebensmittel, Gold, Energie) künstlich verteuert werden...fragt mal warum wir 2008 so hohe Spritpreise hatten...bestimmt nicht weil die OPEC weniger(!) Öl gefördert hat. Das war das Werk von Marktspekulanten, und zwar im Milliarden Dollar Bereich!!!!!

Freunde, ihr träumt weiter den Traum des Kapitalismus ohne zu erkennen, dass genau dieser radikale Kapitalismus sämtliche Marktprobleme sozialisiert und nur einigen wenigen Reichen bzw. deren Großkonzernen hilft....

leser
geschrieben am
09.08.2011 um 13:43 Uhr
Beitrag 91

Moon,

volle Zustimmung!!

HUB und Da Wulli: ihr befindet euch nicht in Personalunion ??? :-))
Natürlich gibt es auch Provokateure wider besseren Wissens!!

Lassen wir die Leser und eventuelle Kleinanleger entscheiden, die zum wiederholten Male auch in Zukunft vermutlich über den Tisch gezogen werden!!!

Wir haben zum Glück die Meinungsfreiheit. Unsachliche persönliche Anfeindungen/Verunglimpfungen lehne ich ab wie ich bereits in einem anderen Thema dieses Forums dargelegt habe und werde mich entsprechend verhalten.
hans1202
christian-denk@t-online.de
geschrieben am
27.09.2011 um 09:23 Uhr
Beitrag 92

Achtung
die preise für das essen wurden um 12-21% erhöht
Moon
geschrieben am
27.09.2011 um 18:22 Uhr
Beitrag 93

...so, laut MZ von heute wissen wirs: Keine Studententarife im Bulmare!!

...btw...ich frag mich was so ein gut bezahlter Geschäftsführer den ganzen Tag macht..

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