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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 1643 | Anzahl Beiträge: 33
Katastrophale Situation an der Austria-Grube

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Tierschützer
geschrieben am
10.12.2016 um 22:39 Uhr
Beitrag 1

Haben Sie schon die katastrophale Situation an der Austria-Grube in Maxhütte-Haidhof entlang der Alten Burglengenfelder Straße gesehen??? Aus einem wunderschönen Naherholungsgebiet für die Bürger ist eine Gegend geworden, die nicht nur Naturfreunde erschüttern dürfte.
Hans
geschrieben am
12.12.2016 um 19:17 Uhr
Beitrag 2

Für mich auch eine völig unverständliche Aktion ,nach dem Kahlschlagprinzip .
Ohne Augenmaß und äathtisches empfinden .Anscheinend ist der Winter zu Warm ,diente wohl als ABM Maßnahme .
Hans
geschrieben am
12.12.2016 um 19:21 Uhr
Beitrag 3

Für mich auch eine völig unverständliche Aktion ,nach dem Kahlschlagprinzip .
Ohne Augenmaß und ästhetisches empfinden .Anscheinend ist der Winter zu Warm ,diente wohl als ABM Maßnahme .
Jochen
geschrieben am
13.12.2016 um 01:35 Uhr
Beitrag 4

Fürchterlich! Anderswo werden die Ortseingänge gepflegt. Das hier ist einfach nur zum Davonlaufen!
Johann
geschrieben am
13.12.2016 um 07:20 Uhr
Beitrag 5

Ja, das ist erst einmal schon heftig. Ich hoffe der Gesamteindruck ändert sich noch. Warum das so gemacht wurde, kann man nur mutmaßen. Aber nachdem die Bäume schon sehr nah an der Straße standen und einige Bäume in meinen Augen schief und nicht mehr stabil aussahen, könnte es sich um eine Aktion handeln, um Unfälle bei Schneebruch zu verhindern. Ich hab mich in der Vergangenheit bei durchfahren schon mehrfach gefragt, ob da nicht der ein oder andere Baum weg muss. Hat von euch schon wer bei der Stadt nachgefragt?
leser
geschrieben am
14.12.2016 um 22:35 Uhr
Beitrag 6

in Medien wurde berichtet dass da auch Baugebiete ausgewiesen wurden. Meine persönliche Meinung: als Häuslebauer würde ich das Risiko scheuen, auf so einem Gelände mein Haus zu bauen, auch wenn es eventuell noch so günstig und mit Zugeständnissen beworben werden würde.

Soweit ich informiert bin war es eine Grube zur Kohleförderung mit entsprechenden Stollen unter der Erde, nach der Schließung der Austria wurde es unter anderen vermutlich vom Stahlwerk Maximilianshütte genutzt..... In den 70 er bis 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es noch keine so umfassenden Umweltbestimmungen wie jetzt soweit ich weiß.

Aber , wie bereits erwähnt, das ist nur eine persönliche Überlegung bzw. Vermutung von mir, Fakten dazu könnte vielleicht die Stadtverwaltung liefern.

Den Kahlschlag, der auch in der Umgebung von Koppenlohe zu beobachten ist, halte ich für schlimm(in Premberg glaube ich war das, wo bei Regen bereits mehrmals unten liegende Höfe von Regenmassen überspült wurden, der Maismonokultur geschuldet denke ich. Vorher gab es dort Wiesen, Sträucher,das war eine natürliche Barriere).

Eventuell haben diese Rodungen aber auch mit der geplanten Umgehungsstraße zu tun? Wenn ja, hoffe ich dass entsprechende Schallschutzmassnahmen eingeplant sind!
Streuner
geschrieben am
19.12.2016 um 13:03 Uhr
Beitrag 7

Die Rodung entlang der Strasse trägt zur Wege Sicherung bei.
leser
geschrieben am
21.12.2016 um 17:57 Uhr
Beitrag 8

das sehe ich ein, wenn Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste auf die Fahrbahn besteht. Vor kuzem sah ich einen TV-Beitrag, da ging es um die Forstwirtschaft und es kam auch ein (pensionierter)Forstdirektor zu Wort. Da hörte und sah man von enormen Gewinnen der Holzwirtschaft - Boom und Förderung und Werbung für Holzschnitzel und Pellets. Kahlschlag ohne jede Rücksicht oder Gedanken an die Langzeitfolgen- europaweit, dank der globalen Wirtschaftsverflechtungen. Der Forstdirektor war der Meinung, der Kahlschlag hat bereits unwiderbringliche Langzeitschäden für Natur, Umwelt und Klima verursacht. Wobei erschwerend meiner Meinung nach hinzukommt, dass der TV-Beitrag mindestens vor zwei Jahren gedreht wurde und ich meine, es ist eher noch schlimmer geworden!

Früher hat man Begehungen gemacht und "ausgeforstet", nicht kahlgeforstet...
heute bringt auch das Kleingeäst und Gestrüpp Geld(siehe TV-Beitrag)...

Wenn nur noch einzelne ungeschützte Baumreihen den ehemaligen Wald repräsentieren dann braucht man kein Prophet zu sein um vorherzusagen, dass auch die letzten Reste dem oder den nächsten stärkeren Winden zum Opfer fallen werden. Gibt oder gab es denn nur noch "alte" Bäume, deren Standfestigkeit gefährdet ist/war? Als ich noch jung war sind immer wieder neue Bäume nachgewachsen, zumindest da, wo wir uns als Kinder und Jugendliche oft aufhielten....

Vorsicht, eventuell Satire: ist es sicherer, wenn man die dreifache Länge eines Baumes als Sicherheitsabstand zur Straße oder Schiene nimmt, nur um "ganz sicher zu gehen" ? Von Sträuchern will ich da gar nicht reden, die nehmen die Sicht und müssen daher weg.Die Igel und Käfer und das andere Getier soll gefälligst unter die Unkrautfliese gehen, die überall keine zehn Zentimeter unter dem Rollrasen oder den Ziersteinen liegen!
eventuell Satireende

Es ist erstaunlich, dass in MH, wo sehr sehr viel Gebiet wegen ehemaligem Untertageabbau unterhöhlt ist, doch so viele Bäume Jahrzehnte oder sogar -hunderte wuchsen und nicht umgeknickt sind - aber vielleicht hat man jetzt bessere Analysemethoden und ist dem Bürgerwohl verantwortlicher eingestellt??
leser
geschrieben am
21.12.2016 um 18:03 Uhr
Beitrag 9

Steuner,

zählt die Ausweisung eines Waldstückes als Baugebiet und die folgende Rodung auch zur Wegesicherung?? ; - ))

leser
geschrieben am
22.12.2016 um 21:53 Uhr
Beitrag 10

Entschuldigung, muss natürlich Streuner heißen -


Vielleicht interessant zum Thema Wegesicherung(Verkehrssicherung):


www.baumpflege-lexikon.de/PDFS/Verkehrssicherungspflicht.pdf
Mex
geschrieben am
23.12.2016 um 18:09 Uhr
Beitrag 11

Was ist denn immer an Baugebieten so schlecht @Leser? Wohnen Sie nicht in einem Haus sondern in einer Berghöhle?
Da Ulli
geschrieben am
28.12.2016 um 11:56 Uhr
Beitrag 12

Also auf dem Weg zwischen Maxhütte und Burglengenfeld finde ich es sogar sehr gut...man sieht wieder viel besser beim Autofahren und iseht von MH kommend auch die Hugo- geiger- Siedlung...ich denke sowieso dass Maxhütte- Hugo-Geiger-Sieldung und Augustenhof mal alles zusammenwachsen wird....
leser
geschrieben am
30.12.2016 um 10:56 Uhr
Beitrag 13

Eigentlich ist es doch eine schöne Vorstellung: störende natürliche Sichtbehinderungen weg, edle Bodenbeläge im Naturlook überall(kein Dreck oder Unebenheiten),aussterbende Vogel- oder Insektenarten eventuell durch entsprechend aussehende elektronische Drohnen ersetzen, Nahrungsmittel effektiv chemisch erzeugen, Kinder mit Wunscheigenschaften per Katalogauswahl und Gentechnik erschaffen, das Allgemeinwohl durch Mitdenken eventuell störender Mitbürger(nützliche Idioten) diese in die Cyber World schicken, menschliche Pflege und Zuneigung durch Roboter ersetzen.... so könnte Zukunft aussehen

ja, wenn dieser Fortschritt nicht ab und zu von diesen engstirnigen geistlosen Zukunftsverweigerern behindert werden würde!!!
Mex
geschrieben am
30.12.2016 um 14:05 Uhr
Beitrag 14

@Leser:
Leider kommen sie nicht über flapsige Antworten oder tiefe Betroffenheitsbekundeungen hinaus...Anscheinend erkennen Sie überall nur Schlechtes auf der Welt....vielleicht sogar leichte Tendenzen zur Paranoia?

Wenn jemand schreibt, dass er es gut finet, dass keine Äste auf die Kreisstraße fallen und Autos oder Motorradfahrer gefährden, dann hat das rein garnichts damit zu tun, dass diese Leute überall Asphalt und Pflaster statt Natur und Wald haben wollen.

Aber alles muss im gesunden Verhältnis stehen. genauso die Neubaugebiete:

Der Leerstand in Maxhütte- Haidhof ist quasi NULL....Dass vor Allem junge Leute bauen wollen, ist doch absolut legitim....wie gesagt, ich vermute dass sie auch in einem Haus und nicht in einer berghöhle wohnen?

Warum sind sie immer gar so fortschrittfeindlich? So gegen Wachstum und Entwicklung?

vielleicht selbst abgehängt? Kann ich nicht beurteilen.

Trotzdem....einen guten Rutsch ins Neue Jahr allen Forenmitgliedern!

Robin
geschrieben am
30.12.2016 um 16:00 Uhr
Beitrag 15

Ich finde es schon extrem schade, wie die Natur immer weiter zerstört wird und das alles so einfach durch geht. Die Rodung am Augustenhof in Burglengenfeld fand ich schon schlimm und nun geht es zwischen Burglengenfeld und Maxhütte weiter. In dem Wald leben Rehe, Hasen und Füchse, nachdem diese Tiere schon vom Augustenhof verdrängt worden sind haben sie sich hier ein neues zu Hause gesucht. Wo sollen die Tiere nun hin? Schade, dass man alles rodet und die Tiere immer weniger Freiräume und Lebensraum haben.

Frag mich ja mal wo hier die Grünen sind und Ihre Stimme erheben?
leser
geschrieben am
30.12.2016 um 20:40 Uhr
Beitrag 16

ja, Robin: die Grünen! In den Anfangsjahren hatten sie noch Grundsätze - ist aber leider menschlich, dass Macht oft den Charakter verdirbt beziehungsweise extrem kompromissfähig macht. Wenn sogar CDU-Leute den grünen Baden-Württemberg Chef permanent loben, komme ich zum Beispiel ins Überlegen, von Trittin will ich schon gar nicht schreiben...

Zum Thema Rodungen: wie in meinem Beitrag Nr. 8 geschrieben, geht Sicherheit zum Beispiel an Straßen vor. Wie aber auch schon erwähnt, wird das oft je nach Interessenlage und nicht nach Faktenlage entschieden wie mir scheint.

Die kahlen Landschaften haben aber auch für Adrenalinjunkies etwas: man kann versuchen, möglichst nah an Tornados/Windhosen zu kommen und das dann live ins Internet stellen. Machen viele Amerikaner soweit ich weiß. Ich habe gelesen, dass diese Erscheinungen in letzter Zeit in Deutschland häufiger auftreten. Hat aber bestimmt nichts mit dem Kahlschlag der Natur zu tun, oder?



www.tornadoliste.de/nw
Johann
geschrieben am
31.12.2016 um 07:23 Uhr
Beitrag 17

Sie treten nicht häufiger auf, sondern werden einfach nur häufiger nachgewiesen und dokumentiert. (Jeder hat ein Smartphone zum Foto/Video machen dabei)
Inkognito
geschrieben am
31.12.2016 um 11:59 Uhr
Beitrag 18

Hallo erst mal,
ja vermutlich treten solche Ereignisse nicht häufiger auf. Aber vermutlich sollen sie mit größerer Zerstörungskraft auftreten. Aber ist ja eigentlich auch egal. Die Zukunft wird es zeigen wer recht hat. Zu der Zerstörung der Natur möchte ich nur sagen: Es ist Vermutlich scheißegal ob man sich für eine "Natur" einsetzt oder nicht. Es wird eh nichts davon übrig bleiben.
Tier- und Pflanzenschützer
geschrieben am
04.01.2017 um 11:35 Uhr
Beitrag 19

Bei meiner ursprünglichen Info ging es darum, die Aufmerksamkeit auf den Kahlschlag am Eingang zur Austria (Alte Burglengenfelder Straße) zu lenken. (Die Rodungen entlang der Straßen sind ein anderes Thema.)
Soweit ich weiß, hat ein ehemaliger CSU-Stadtrat dort mit Beharrlichkeit (!) erreicht, dass im ehemaligen Wald einige Bauplätze ausgewiesen werden. Der Gesamteindruck des vormals sehr schönen ist nun verheerend. In anderen Orten hätte man so einen Bereich längst als Naherholungsgebiet ausgewiesen und entsprechend behandelt. Die Gegend weist (wies) zudem ökologische Besonderheiten auf. Nur als Beispiel ist die ziemlich großflächige Ausdehnung der Bodenvegetation mit "Kleinem Immergrün - Wintergrün" (Vinca minor) zu nennen. In anderen Landesteilen steht so eine Besonderheit längst unter Schutz. Aber in Maxhütte und im Landkreis Schwandorf scheint das niemanden zu interessieren.
^Zyniker
geschrieben am
04.01.2017 um 12:01 Uhr
Beitrag 20

Erst wenn der gesamte Wald geschützt,
Alle Wiesen und Äcker naturbelassen,
Alle Tiere und Pflanzen unangetastet,
Alle Technik und Fortschritt wieder abgeschafft,
Werdet Ihr merken: In der Steinzeit war das Leben doch nicht so rosig.......
aufmerksam
geschrieben am
04.01.2017 um 14:12 Uhr
Beitrag 21

… Achtung der Natur und Bewunderung ihrer Schönheit – auch im Kleinen – (hier: Vinca minor) haben nichts mit Rückschrittlichkeit zu tun: im Gegenteil!
leser
geschrieben am
05.01.2017 um 17:14 Uhr
Beitrag 22

ebenfalls Zynismus:

wenn allles von Investoren vermarktet wird
wenn Renditen voll ausgeschöpft werden
wenn Naturressourcen finanzoptimal eingesetzt werden
wenn Gier den letzten Rest Hirn frisst
dann ist die Welt wieder in Ordnung!


Anmerkung: ich rate schon jetzt jedem Bundesbürger zur Bevorratung von Atemschutzmasken. Laut einiger Wissenschaftler kommt auch Europa bald in den Genuss der Luftverhältnisse wie sie in vielen asiatischen Gegenden herrschen.

Und kauft wenigstens schadstoffarme Aotos ........(Dobrinth sorgt bestimmt dafür, dass korrekte Herstellerangaben gemacht werden und gibt auch ganz sicher bald die im vergangenen Sommer vorgenommenen und abgeschlossenen Untersuchungsberichte des Kraftfahrbundesamtes bekannt). Und die bald im Einsatz befindlichen Gigaliner stossen laut Herstellerangaben vermutlich weniger Schadstoffe aus als Elektrofahrzeuge...zumindest vermute ich das
besucher
geschrieben am
07.01.2017 um 14:01 Uhr
Beitrag 23

In Maxhütte scheint ja das Roden von Wäldern angesagt zu sein. Ich war die Tage zu Besuch in Degelhof. Von beschaulichen Weihnachts- und Neujahrstagen war nichts zu spüren – großflächige Rodungsarbeiten vom Ortsausgang Maxhüttes in Richtung Regensburg störten die Stimmung. Was in Maxhütte an Natur zerstört wird, sucht seinesgleichen. Es ist sehr schade, dass man die Ortseinfahrten (s. auch Austria) so schändlich behandelt und einfach die Bäume umhaut. Gibt es denn niemanden im Stadtrat, der zumindest ein Auge für das Ortsbild hat???
leser
geschrieben am
07.01.2017 um 18:42 Uhr
Beitrag 24

siehe Beitrag Nr. 19. Ich kann mir schon vorstellen, dass da was dran ist.

Auch bei Hausbau-Genehmigungen staune ich in MH: ich glaube Heldstraße in Haidhof heißt die - da wurde ein aus meiner Sicht gigantischer Bau mitten in bestehendes Wohngebiet mit kleineren Häusern geklotzt! Das eine lange bestehende Haus hat außer Maueransichten keinerlei Aussichten mehr vermute ich, inwieweit die Sonne vom neuen Bau verschluckt wird wird man im Sommer sehen...

Wer genehmigt so etwas?
Zyniker
geschrieben am
08.01.2017 um 19:58 Uhr
Beitrag 25

Heldstraße ist doch eh Glasscherbenviertel....
Metatron
geschrieben am
09.01.2017 um 07:51 Uhr
Beitrag 26

leser: "Auch bei Hausbau-Genehmigungen staune ich in MH: ich glaube Heldstraße in Haidhof heißt die - da wurde ein aus meiner Sicht gigantischer Bau mitten in bestehendes Wohngebiet mit kleineren Häusern geklotzt! Das eine lange bestehende Haus hat außer Maueransichten keinerlei Aussichten mehr vermute ich, inwieweit die Sonne vom neuen Bau verschluckt wird wird man im Sommer sehen...

Wer genehmigt so etwas?"

Kein Vergleich zu dem ´"Wohnpark" unterhalb dem Möbel Geigl, der mit "Wohnen im Grünen" angepriesen wurde, nur dass eben dieses "Grüne" dafür weichen musste. Da haben die Planer und Genehmiger auch enorme Weitsicht bewiesen.

Die Parksituation dort ist ein Graus. Die ganze Straße ist nun ständig zugeparkt, dafür sind viele Stellplätze leer. Wenn man von der Maxhöhe runterfährt und in die Straße Richtung Verau einbiegen will, kann man nur noch blind in den Gegenverkehr reinfahren, weil man a) nach unten nichts sieht und b) die Autos gegenüber der Einmündung alles zugeparkt haben. Verkehrssicherheitstechnisch ein Albtraum... und das war selbst für fachunkundige Menschen bereits von vorn herein klar, dass es bei der Menge an Wohneinheiten Probleme mit den Parkplätzen geben wird.

Da fragt man sich auch, wie man so etwas genehmigen konnte und warum entweder zu wenig Stellplätze vorgehalten wurden oder kein Mitkaufzwang ebendieser vorhanden war.

So oder so ist das auf Dauer kein Zustand... und dass sich dieser Bunker "in die Umgebung" einfügt, wie im Werbeprospekt zu lesen war, sei mal dahingestellt.
Skeptiker
geschrieben am
09.01.2017 um 17:05 Uhr
Beitrag 27

Mal ein kurzer Exkurs in die Vergangenheit (ohne jegliche Wertung meinerseits):

Vor einigen Jahren gab es hier drin im Thread "Natur" mal eine Diskussion darüber, warum der Austria-Weiher mehr oder weniger tot ist.
www.maxhuette-info.de/d/show.php?tNr=188

Daraufhin hat Herr Stadlbauer (CSU) via MZ dieses Forum hier als Treffpunkt der "Ahnungslosen" attackiert.
www.maxhuette-info.de/d/show.php?tNr=202

Soll sich jeder selbst eine Meinung zu dem Thema bilden. Aber irgendwie erscheint es mir sinnvoll, darauf nochmal hinzuweisen. Hat ja nicht jeder die Diskussion damals verfolgt.
Christa Bach
geschrieben am
01.03.2017 um 13:22 Uhr
Beitrag 28

Tja- wo sind die Grünen....

Ich durfte als Grüne derartig viele Anfeindungen erfahren, dass ich es irgendwann leid war- von zerstochenen Autoreifen will ich gar nicht reden...

Ist man in Maxhütte und Umgebung naturschützerisch unterwegs, begegnet man vor allem Ignoranz. Jeder will Natur und Grün- aber bitte erst im Nachbargrundstück.

Weißt man auf zu viel Flächenversiegelung hin, steht man der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen im Weg.Nur Wachstum bedeutet für den Maxhütter Fortschritt und Zukunft.

Alles regt sich auf über zuviel Nitrat im Trinkwasser- aber der Zusammenhang mit verkleinerten Flächen hier durch Bebauung und mehr Gülle da durch Vergrößerung des Betriebes? man will es nicht sehen..

Dafür pflanzt man schließlich einen Schmetterlingsflieder in den gekiesten Garten und freut sich über 5 m2 Wildblumenwiese aus der Allerweltssaatgut-tüte am Rand der Gemeindestraße. Was sind wir doch für tolle Umweltschützer...
Nur dem Auto- dem soll bitte kein Herbstblatt auf den Glanzlack fallen...

Ich für meinen Teil beschränke mich inzwischen auf die Dokumentation dessen, was mal da war, und was in Resten da ist.

Irgendjemanden in irgendeiner Weise zu überzeugen wollen, dass es so zu keinem guten Ende führt? Vergebliche Mühe....



leser
geschrieben am
03.03.2017 um 14:00 Uhr
Beitrag 29

Es gibt leider viel zu viel Leute die so denken und sich so verhalten wie Sie beschrieben haben. Auch in meinem erweiterten Verwandtenkreis habe ich vergeblich versucht Menschen zu überzeugen, dass Flies oder Rollrasen/Kies und ähnliches nichts mit Natur zu hat. Da kommen dann Argumente- ja, aber es sieht schön aus und ist pflegeleicht und wir haben doch so wenig Zeit......

Auch gibt es viel zu viel Leute, die durch eigenes Fehlverhalten oder Bequemlichkeit nicht zu der angestrebten "Mittel- oder Oberschicht" gehören und die Ursachen dann bei anderen suchen(zur Zeit sind Asylsuchende als Sündenböcke scheinbar in).

Anderen Mitmenschen Eigentum zu zerstören nur weil diese eine abweichende politische oder umweltpolitische Einstellung haben zeugt in meinen Augen von Feig- und Dummheit und wirft kein gutes Licht auf die Entwicklung in unserer Gesellschaft.



Christa Bach
geschrieben am
04.03.2017 um 14:15 Uhr
Beitrag 30

Apropos Austria

Das Wasser ist zwar sehr sauer- logisch im Braunkohleabbaugebiet- aber dank Barrieren aus kalkhaltigem Gestein ist wohl eine langsame Verbesserung eingetreten. Man muß der Natur eben Zeit lassen. Zumindest Libellenlarven scheinen sich hier inzwischen wohl zu fühlen. Und wenn erst mal diese Lebewesen das Wasser besiedeln, ist es nicht mehr weit hin... Der Wald war ein richtiges Kleinod- unterschiedlichste Bäume und reicher Unterwuchs. Speziell an die Standortbedingungen angepasst. Letztes Jahr noch habe ich eine Orchidee gefunden...

Aber eben keine tropische, riesenblütige... nur eine kleinblütige, einheimische Stendelwurz....nicht spektakulär genug.

Der Kuckuck nistete da, und im Schilf der Rohrsänger. Im Winter ist hier ein reichhaltiger Rastplatz- ...

Es gab Mitbürger, die sich für den Erhalt vehement einsetzten- aber es sind halt Anwohner, denen man von vornherein unterstellt, nur persönliches Wohlbefinden zu verfolgen- sind sie doch teilweise identisch mit den Gegnern einer Umgehungsstrasse....da lässt es sich schwer argumentieren.

Mißgunst wohin man blickt- und vor lauter Sticheleien übersieht man dann das Wesentliche. Und ruckzuck- ist der Wald weg, zumindest in großen Teilen.

leser
geschrieben am
04.03.2017 um 21:47 Uhr
Beitrag 31

Unterschiede muss es schon geben:

Veräußert ein Landbesitzer(Wiese, Feld, Wald…)einen Teil seines Eigentums zum Zwecke einer Bebauung dann trägt das zum Gemeinwohl bei(Fortschritt,Wachstum,Wohnraum…) mit Aussicht auf die Verleihung zur Ehrenbürgerurkunde

versuchen Bürger ein Stück Natur zu bewahren dann sind das engstirnige ewiggestrige Wachstums- und Fortschrittsverhinderer , oftmals wie beschrieben mit eigennützigen Motiven(Anwohner, Spaziergänger mit ihrem Hund...) –

ein Gerücht: für Stadtratsmitglieder oder Sponsoren gelten spezielle Gesetze
Christa Bach
geschrieben am
05.03.2017 um 14:54 Uhr
Beitrag 32

Zu den Ewiggestrigen und Fortschrittsverhinderern zählt ja laut SPD inzwischen auch unsere Bürgermeisterin, die, entgegen dem Trend, nicht mehr ein Neubaugebiet nach dem andern schaffen will...
Ich weiß jetzt nicht mehr, über wen ich den Kopf schütteln soll- hatte mich doch dieses Statement von Plank richtig gefreut, und Hoffnung gemacht....
leser
geschrieben am
06.03.2017 um 07:58 Uhr
Beitrag 33

Als ich vor einiger Zeit im Mitteilungsblatt der Stadt in den Begrüßungsworten von Frau Dr. Plank las, dass sie eine „Schlafstadt Maxhütte“(nur Übernachtung von ansonsten eigentlich auswärts lebenden Mitbürgern) verhindern möchte, war ich auch erstaunt und positiv überrascht. Aber der Bauwahn und die Grundstücksspekulation haben kaum nachgelassen wenn ich mich in MH und Umgebung umsehe.

Ich hoffe, Frau Dr. Plank meint es ehrlich und ihr Bemühen findet Mitstreiter in allen Parteien. Den öffentlichen Verlautbarungen stehe ich skeptisch gegenüber – es gibt zu viele Absprachen zwischen nach außen wirkenden politischen Gegnern. Also beobachten…..

Vielleicht hat auch dieses Forum hie und da eine Anregung gegeben? ; - )
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