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Wohnpark Maxhütte

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Maxhütter
geschrieben am
27.05.2015 um 07:10 Uhr
Beitrag 1

Hat sich schon mal jemand dieses Werbebanner angeschaut, das sie da unterhalb dem Möbel Geigel aufgestellt haben? An der Stelle an der sie dieses urige alte Wirtshäusel weggerissen haben soll ja nun so ein großer Wohnkomplex hin kommen. Wenn das tatsächlich so gebaut wird wie auf dem Bild, wird das ja ein richtig scheußlicher Betonbunker. Laut Mittelbayerischer Zeitung sollen dort ja 18 Wohnungen rein kommen. Der fügt sicht dort ja absolut nicht ins bestehende Ortsbild ein. Warum bitte wird sowas anstandslos genehmigt? Da wird doch nicht der schnöde Mammon Ausschlag gebend gewesen sein? Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Mex
geschrieben am
27.05.2015 um 16:16 Uhr
Beitrag 2

Also mir gefällt das....nur weil es nicht zu den bisherigem "Maxhütter-Einfach-Aber-Geschmacklos-Chic" passt, heißt es doch nicht, dass man so etwas nicht bauen sollte.
Ich finde es im Übrigen sehr geschmackvoll und denke auch, dass hier eben nicht "am Markt vorbei" gebaut wird, sondern dass die Käufer auch eine moderne Architektur wollen.
Was heißt da übrigens uriges, altes Wirtshaus? Die "Wali" steht schon Jahre leer und ist schon fast verfallen gewesen....war leider nur noch ein Schandfleck...

Da ist mir ein moderner, neuer Wohnpark viel lieber...ich persönlich finde den Begriff "Bteonbunker" im Übrigen abwertend und subjektiv....wie gesagt, es gibt tatsächlich Leute denen sowas- auch in Maxhütte- gefällt...
Metatron
geschrieben am
27.05.2015 um 20:29 Uhr
Beitrag 3

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Es gibt sicherlich genügend Leute, die diesem Gebäude eine gewisse Schönheit zusprechen. Zumal ein moderner Anstrich Maxhütte bestimmt nicht schadet und die Attraktivität eines Zuzugs fördert - und dadurch ja auch der Prosperität zuträglich ist.

Ob die Lage hier an dieser Stelle allerdings für ein derartig großes Gebäude optimal ist, um sich harmonisch in die Nachbarschaft einzufügen, sei dahingestellt. Ich finde, das sich hier normale Ein- bzw. Zweifamilienhäuser besser eingefügt hätten. Aber das ist auch nur mein subjektives Empfinden.

Sollte der Wohnpark wirklich so nah an der Straße gebaut werden, wie auf den Werbebildern angepriesen, dann finde ich das doch etwas unglücklich gelöst. Etwas weiter nach hinten versetzt mit mehr Grünfläche und Laubbäumen zur Straßenseite hin würde es sicherlich deutlich weniger "fremd" wirken. Zumal das meiner Meinung nach auch die Qualität bzw. den Wert der der Straße zugewandten Wohnungen steigern würde.

Etwas verwunderlich ist allerdings die Geschwindigkeit, in der hier Nägel mit Köpfen gemacht wurden, wenn man bedenkt, wie lange sich die Diskussionen um diesen "Wohnpark Burgblick" auf dem ehem. Weiß-Gelände in Burglengenfeld bereits hinziehen, welche man in der MZ mitverfolgen konnte.

Andererseits, ein Wohnkomplex in dieser Größe mit Miets- und Eigentumswohnungen benötigt doch bestimmt eine Hausverwaltung. Hat nicht eine Stadträtin eine Hausverwaltungsfirma? Das wäre wohl keine große Überraschung, sollte sich zufälligerweise genau diese des Wohnparks annehmen. Wobei ich das doch für eher unwahrscheinlich halte, hätte das doch durchaus einen leicht faden Beigeschmack.

Wie dem auch sei, letzten Endes wird sich erst wirklich zeigen, ob sich dieser Wohnkomplex wie angepriesen ins Nachbarschaftsbild einfügt, wenn er steht.

Wie allerdings die Verkehrs- und Parkplatzsituation bedacht wurde, würde mich schon interessieren. Hier werden ja doch relativ viele Menschen und somit auch Autos angesiedelt. Die Anzahl der Parkplätze auf den Bildern erscheint mir dafür relativ gering. Bleibt zu hoffen, dass das Gebäude eine Tiefgarage bekommt und die Autos nicht die Straße nach Verau zuparken. Auf der Homepage des Bauherren ist darüber leider nichts zu lesen.
dape´67
geschrieben am
28.05.2015 um 13:11 Uhr
Beitrag 4

Ich finde sehr wohl, dass sich dieser Wohnpark fast schon perfekt an diesem Platz einfügen wird. Zumal er sich architektonisch offensichtlich an dem in großen Teilen seit gut 50(!) Jahren bestehenden Möbelhaus direkt im Anschluss orientiert. Auch diesen Bau nimmt man im Alltag offenbar durch Gewöhnung kaum als "Fremdkörper" wahr.

Zudem denke ich, dass wenn schon dort gebaut wird, es sinnvoller ist, ein Gebäude für 17 Parteien zu errichten, als 2 Einfamilienhäuser hinzustellen.

Das Problem des Zuparkens der Straße nach Verau lässt sich mittels geeigneter Schilder die es in der StVO gibt schnell lösen.

leser
geschrieben am
30.05.2015 um 22:36 Uhr
Beitrag 5

ich möchte nur ein paar Hinweise geben:

eingetragen im Register Regensburg sind unter anderen:

HRB 14743 Wohnpark Maxhütte-Haidhof
HRB 14508 Ring Wohnpark Verwaltungs GmbH Ostiense
HRA 9107 Ring wohnpark ostiense

Ostiense deutet eventuell auf einen Bahnhof in Rom hin, der etwa 1940 bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Hitler und Mussolini eröffnet wurde(.. aus Wikipedia)

Den Wohnpark sehe ich eigentlich als drei Stockwerkgebäudekomplex wovon zwei Stockwerke als Wohneinheiten geplant sind. Damit dürfte das Gebäude meiner Meinung nach das Geiglgebäude um einiges überragen. Ich lasse mich aber auch belehren, da es auf der Homepage nicht so direkt genannt ist wie ich meine.

Bemerkung: das Infoschild gegenüber des Bahnhofes MH zu der Bebauung der Wohnsiedlung Stadelhof finde ich gut! Ich meine die Information und nicht das Projekt selbst ; - )



Mex
geschrieben am
02.06.2015 um 09:50 Uhr
Beitrag 6

Also ich kenne Ostiense als römischen Stadtteil....den gibt es aber schon hunderte Jahre und hat sicherlich nichts mit Hitler und Mussolini zu tun...aber durchaus interessant welche Konstrukte man bauen kann :-P

Inwieweit der Wohnpark den Geigl überrage vermag ich nicht einzuschätzen,...jedoch geht es ja auch steil bergab...von daher...man wird sehen.....

Ich bin im Übrigen kein Gegner des Wohnparks, glaube dass der Markt das regelt....aber ich glaube auch, dass auch (nicht stattdessen!!!) preiswerterer Wohnraum notwendig ist....bei momentanen Kaufpreisen von über 2.000€ pro Quadratmeter kann man es sich selbst ausrechnen, was das Miete kosten wird.

Für die "einfachen" Wohnbedürfnisse waren die damaligen Grundrisse der Werkswohnungen übrigens nicht so schlecht. Kompakt, keine unnötigen Erker und somit Energie- und rohstoffsparend. Lediglich der damals großzügige Flächenverbrauch wäre heute sicherlich nicht mehr zeitgemäß...die Umgriffe dieser Wohnanlagen sind teilweise überproportional....

Aber selbst bei diesen alten Buden liegt die neuvermietung schon bei 8-9 € pro m²....das wird für einige - vor Allem ältere - Maxhütte unerschwinglich....

So...das waren jetzt ein paar Gedanken hierzu...leider auch etwas unsortiert udn teils off-topic, aber ich wollte das mal so zur diskussion stellen...
leser
geschrieben am
03.06.2015 um 08:33 Uhr
Beitrag 7

Aus

de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Roma_Ostiense


Der Bahnhof Ostiense….

………Das Gebäude ist in monumentalen Formen errichtet, die dem faschistischen Repräsentationsbedürfnis entsprachen und sich zunehmend an den Bauten der Nationalsozialisten in Deutschland orientierten.


Mex, ein Zusammenhang zwischen einem Unternehmen und diesem Bahnhof wurde von mir nicht gezogen, bitte meine Beiträge genauer lesen und nicht wild konstruieren ; - )
Anwohner
geschrieben am
29.06.2015 um 18:11 Uhr
Beitrag 8

Hallo,
also mir gefällt der Entwurf für dieses Gebäude. Mal nicht das Maxhütter einerlei. Überlege schon mir eine Wohnung zu kaufen. Bei 2200 Euro pro qm sind die relativ billig. In Regensburg zahlt man locker das zwei bis dreifache...
Mex
geschrieben am
30.06.2015 um 07:51 Uhr
Beitrag 9

@Anwohner:

Solange die Mieten nicht endlich in Maxhütte steigen, ist selbst der Preis von 2.200€ kein Schnäppchen. Aber der Trend entwickelt sich gut nach oben, wenn auch langsam. Jedoch ist die Grenze von 10€ pro m² immer noch nicht geknackt....und selbst bei 11€ hätte man bei 2.200€ magere 5% Einstandsrendite...also wie gesagt,....ein Schnäppchen sieht anders aus!
Anwohner
geschrieben am
30.06.2015 um 12:44 Uhr
Beitrag 10

Hallo,
5% Rendite ist doch nicht so schlecht. Was bekommt man von der Bank? Ja ich weiß, mit Aktiengeschäften kann man ja VIEL mehr machen. Aber da ist das Geld nicht sicher.... Und wenn der Euro doch noch zusammenbricht was ist dann?
Mex
geschrieben am
01.07.2015 um 10:39 Uhr
Beitrag 11

Also,
Erstens: Jede Geldanlage bei einer Bank, die sich Sparplan oder Staatsanleihe nennt ist viel unsicherer als kedes Engagement an der Börse....
Geld ist NIE sicher, Immobilien und Aktien zumindest so lange, als dass es keine staatlichen Enteignungsprogramme gibt...

Man kann nicht sagen 5% Rendite ist gut oder schlecht...Verfügbarkeit, Laufzeit, Risikobewertung,....all das muss einfließen bei der Bewertung...

Bei Immobilien sind 5% sicherlich ein schlechtes Geschäft, da spricht man von 7,5% PLUS

Bei der Börse kann man mit 5% jedoch bereits gut auskommen, da ist das risiko gestreuter und die Anlage flexibler handelbar....

Staatsanleihen sind immer sch***

Lili
geschrieben am
03.07.2015 um 08:46 Uhr
Beitrag 12

Zitat: Geld ist NIE sicher, Immobilien und Aktien zumindest so lange, als dass es keine staatlichen Enteignungsprogramme gibt...

Da braucht es keine Enteignungsprogramme. Der demografischer Wandel wird sich auf die Immobilienpreise auswirken und dann lass mal in Regensburg einer der großen Weltkonzerne ein Werk schließen.

Was glaubst du was dann dein Häuschen in Maxhütte noch Wert ist?
Moon
geschrieben am
03.07.2015 um 14:51 Uhr
Beitrag 13

..na, so gesehen ists dann ja kein Problem: Man wartet einfach mal 20-25 Jahre...dann wird das Eigenheim erschwinglich und mit 50 gründet man dann eine junge Familie...

leser
geschrieben am
03.07.2015 um 21:29 Uhr
Beitrag 14

soweit ich mex verstanden habe geht es hier nicht um Eigenheime(selbstgenutzt) sondern um Geldanlage........
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