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büchergeld und so weiter

(offenes Thema)

Infos zum Autor
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
19.12.2005 um 00:32 Uhr
Beitrag 1

hallo,

so, meine bemühungen das büchergeld zu boykotieren sind leider gescheitert. die stadt droht mir mit mahnverfahren (ach, jetzt wisst ihr es, der klaus ist das, der immer so böse beiträge hier schreibt). um mir meinen bisher schuldenfreien schufa eintrag nicht zu versauen werde ich wohl zahlen müssen.
schade, eigentlich hätte ich das gerne durchgezogen, nur um zu erfahren wohin das geld eigentlich fliesst. das dieses für bücher ausgegeben wird bezweifele ich. schaut euch doch mal die zerfledderten bücher der hauptschüler an.
ausserdem würde mich interessieren, warum man für die gleiche sache 3 x bezahlen soll. einerseits soll ich büchergeld zahlen, dann noch ein ominöses kopiergeld und weiterhin (je nach lehrkraft) noch weitere arbeitshefte angeschafft werden müssen. entweder hab ich ein buch, mach kopien oder benutze ein arbeitsheft, warum 3 x zahlen? was ist aus der vielgerühmten lehrmittelfreiheit geworden?
also wieder zurück zu der klassengesellschaft , wer es sich nicht leisten kann bekommt also auch keine bildung.
so am rande: laut mitteilungsbatt haben wir 639 schüler in maxhütte, bei 10 euro kopiergeld pro jahr macht das 6290 euro. wird da jeden monat ein neuer kopierer fällig oder brauche die sattelzüge voll mit papier?

an das waldsterben denkend

klaus
manne
geschrieben am
28.12.2005 um 17:56 Uhr
Beitrag 2

Kannst du nicht nach Burglengenfeld ziehen? Dort bekommen die Kinder als Ersatz fürs Büchergeld zumindestens eine Eintrittskarte ins Bulmare.
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
28.12.2005 um 23:55 Uhr
Beitrag 3

hallo,

ich hab mal 5 jahre dort gewohnt, dort ist auch nicht alles das gelbe vom ei. (wäre nur ein beispiel: zusammenbruch der infrastruktur im stadtzentrum durch massive förderung der einkaufzentren indem man einfach den marktplatz in eine nichtparken zone umwandelt)

das mit dem gutschein für das bulmare war doch gut, zwar legen es die herren auch nur auf wählerstimmen an, aber die machen es zumindestens öffentlich. als nachteil fand ich auch schade das die kinder aus maxhütte (und teublitz) ausgegrenzt wurden.

aber spass beiseite: der grosse knackpunkt am büchergeld ist einfach:
1. wir zahlen dadurch indirekt schulgeld / steuer, da im gegenzug der einführung der staat bayern fördermittel in millionenhöhe gestrichen hat, von denen vorher "angeblich" bücher gekauft wurden.
2. kommen wir dadurch wieder in die alte 2 klassengesellschaft , wer es sich leisten kann erhält bildung. der andere geht leer aus. das steht einfach nicht im einklang mit unserem grundgesetz. dort steht u.a. das recht auf bildung festgeschrieben.
3. ist für solche grossbauten (hier mehrzweckhalle, dort schwimmbad) geld vorhanden um sich jahrelang über alle massen zu verschulden, andererseits
hat man kein geld übrig um unseren kindern eine anständige bildung zu finanzieren.

wo soll das noch hinführen.

an seine eigene schulzeit denkend

klaus



Manne
geschrieben am
02.01.2006 um 18:34 Uhr
Beitrag 4

Nach dem wir(Die Eltern) dass Büchergeld bezahlt hatten, waren wir der Meinung
das sei es. Nach ca 2 Wochen wurden wir das erste Mal eines besseren belehrt denn, mann brauchte noch ein Übungsheft,nach ca drei Wochen dann einen Atlas... und was noch kommt wissen wir noch nicht? (Inklusive der Kosten )
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
02.01.2006 um 22:28 Uhr
Beitrag 5

hallo manne,

genau das ist der knackpunkt. wozu das büchergeld, wen noch diverse andere sachen anfallen? laut einem schreiben was mir vorliegt, wird das sogenannte kopiergeld für die anschaffung von kopien "arbeitsheft und atlas" hergenommen. da frage ich mich warum du nochmal für einen atlas was zahlen sollst.
frag doch mal nach was das soll. nur so kann man was ins bewegung bringen wenn mehrere darauf hinweisen, wird sich vielleicht was ändern. aber solange alle das hinnehmen .....
habe bereits vor mehreren wochen einen elternschulbeirat gebeten dazu stellung zu nehmen, habe keine antwort erhalten. da kam nur ein weiterer bettelbrief um eine spende für den lehrkörper zu weihnachten. verdienen die so wenig? ( hallo moon ;-)) )

sich nicht mehr so allein fühlend

klaus



GigaMaxi
geschrieben am
21.01.2006 um 00:07 Uhr
Beitrag 6

Das Problem sehe ich weniger beim den Gemeinden, sondern beim Staat. Der Staat hat den Schulen das Geld gekürzt und nun dürfen die Schulen schauen, wie sie sich über Wasser halten.
Es gibt zwar ein paar Genmeinden in Bayern, die das Schulgeld den Eltern bezahlen.

Wär das nicht ein lobenswerte Tat von unserer Stadt, auch das Schulgeld zu bezahlen?

GigaMaxi
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
21.01.2006 um 18:28 Uhr
Beitrag 7

hallo,

das die stadt da was bezahlt, kannst du vergessen. die brauchen das geld für die feuerwehren , kirchen, eisstockplätze , rathausbewachdienst u.s.w. also die sachen womit man die wähler bei der stange hält. die paar querrulanten stören die weniger. die grosszahl hat ja bezahlt ohne zu murren: "ist halt so, da kann man nichts ändern"


an die 3 affen denkend

grüsse

klaus



klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
04.02.2006 um 17:41 Uhr
Beitrag 8

hallo zusammen,

beziehe mich auf meinen ganz oben stehenden beitrag:

nachdem ich mich letzte woche endlich durchgerungen habe das geld zu überweisen,
kam heute eine mahnung der gemeinde. na ja, steht zwar drinnen: "wenn sie bereits bezahlt haben vergessen sie den schrieb u.s.w". aber der rest ist auch sehenswert:

datum des briefes 3.02.
darin werde ich aufgefordert binnen 8 tagen zu zahlen. ok. ist ja schon erledigt.
dann der letzte satz: sollte bis mittwoch 8.02.2006 12 uhr nicht bezahlt sein werde ein gerichtsvollzieher mit der eintreibung beauftragt.

da kann wohl jemand nicht rechnen? laut obrigen text sollte zahlung bis zum
11.02. (3.02. plus 8 tage) erfolgen. bis mittwoch sind es aber nur 6 tage. also rechnen 6. besorgt euch von dem büchergeld mal ein mathenachhilfebuch.

weiter lag ein schreiben bei, das ich mein 3.kind befreien kann vom büchergeld , dafür müssten aber nachweise erbracht werden. was den jetzt? die wissen doch das ich drei kinder hab, immerhin gehen die alle in maxhütte zur schule und kopiergeld und so weiter müssen sie auch immer zahlen. wozu soll ich das noch nachweisen? vielleicht wollen die einen vaterschaftstest ;-))

abakus schwingend

klaus
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
15.02.2006 um 09:11 Uhr
Beitrag 9

hallo zusammen,

kleine nachgeschichte zum büchergeld:
wie ich oben geschrieben habe wurde das geld von mir (nach langem ringen)
doch überwiesen. woraufhin doch dieses schreiben der stadt kam mit androhung des gerichtvollziehers u.s.w.
also: die frist war abgelaufen und tatsächlich ein anruf (!) der stadt bei mir,
das geld ist nicht da, und jetzt wäre es soweit u.s.w. ich natürlich gekonntert, das geld ist überwiesen. hab kontoauszug hier. nach einigem hin und her, dann die frage wohin ich überwiesen hätte. ich: auf das ...konto. kurzes schweigen. antwort: oh, von dem ...konto da hab ich noch keine auszüge. ich: danke für den anruf. klickaufleg.
jetzt warten wir mal ab was sich nächstes schuljahr tut. ;-))
übrigends, hat schon jemand bei seinen kindern neue bücher entdeckt? ich jedenfalls nicht. meine tochter hat sogar noch welche mit DM rechnen drinnen,
wielange gibt es den euro schon?

von dm preisen träumend

klaus
Schiller
schiller@gmx.de
geschrieben am
07.06.2006 um 12:32 Uhr
Beitrag 10

So ihr Nörgler :),

denkt doch mehr an unsere Gemeide!!!!
Stellt euch nicht immer die Frage was die Gemeide für mich tut, sondern was kann ICH für die Gemeinde tuen.
Ich will euch nur mal einnern......
Wir hier in Maxhütte sind EINZIGARTIG ... oder wer kann schon behaupten eine Kneipe harmonisch an ein Schulgebäude zu knüpfen ??? Ja, Ja Mehrzweckhalle ich weiss schon, mag es mir verziehen werden! Ich sehe es trozdem als Schulbau wie auch immer es benannt wird (tolle Farbe übrigens, sehr einfallsreich). Oder das mit dem Schießstand, klasse, einmalig in Deutschland ... wahrscheinlich auf der Welt! Und wer hat es wieder verhindert ... natürlich ihr.
Jetzt muss man halt schauen nach dem wegfall des Schießstandes und der daran wahrscheinlich anknüpfenden Filmrechte, wie sich der Glotz finanziert ... Kopiergeld scheint mir ne gute Lösung ;)
Und sind wir mal ehrlich zueinander, hätten wir uns nicht gefreut wenn wir kritzeleien von längst vergangen Tagen, unserer Eltern, in den Büchern gefunden hätten.
Das alles wollt ihr eueren Kindern vorenthalten, schämt euch ... pfui. ;)
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
01.10.2006 um 12:58 Uhr
Beitrag 11

hallo,

neues schuljahr, gleiche leier. wieder wird büchergeld erhoben, wieder kassieren sie tausende von euro für kopiergeld. wieder brauchen einige lehrer spezielle arbeitshefte (eigentlich schulbücher, werden nur so genannt, damit auch ja nicht vom büchergeld zu zahlen), dann werden dden und atlas extra verlangt. u.s.w.
die frechheit überhaupt. das kopiergeld wird mit zustimmung des elternbeirates erhoben. was sind das für welche, wahrscheinlich haben die einzelkinder und
sind doppelverdiener ...... also ich habe denen nihct meine zustimmung gegeben dafür zu sein. aber wie sollte das in maxhütte anders sein, da wird über deinen kopf hinweg etwas entschiedn , weil einem das so passt. also mir passt es nicht.
für soviel andere sachen ist geld da , aber dafür nicht.
also ich hab mal gezählt, ca. 20 kopien werden pro kind und jahr hergestellt (ich rede von unterrichtsmaterial, die anderen sachen wie einladungen zum elternaben und bettelbriefe zu weihnachten zähle ich nicht dazu) wenn man das in einem kopierladen anfertiegn lassen würde kämen die kosten auf ca. 800 euro. eingesammelt werden aber ca. 6500 euro. wo bleibt der rest?

rechnendegrüsse

klaus

leser
geschrieben am
02.10.2006 um 12:16 Uhr
Beitrag 12

Eine sehr gute Frage die da gestellt wird? Wo bleibt der Rest. Man sollte auch mal prüfen ob denn wirklich alles Geld, das für neue Bücher eingesammelt wird, auch für neue Bücher augegeben wird. Es müsste ja auch so etwas wie eine Haushaltsplanung geben. Wie schon Lenin wusste, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Kann ja sein, dass überschüssige Gelder auch durchaus vernünftigen Anliegen wie dem Schulspiel oder Ähnlichem zu Gute kommen. Aber wenn eine Schule schon Geld von den Eltern erbittet, sollte sie auch einen klaren Haushaltsplan vorlegen, für was dieses Geld verwendet wird. Öffentliche Einrichtungen sollten auch öffentlich die Verwendung von Geldern darlegen.
Grüße an alle Zahler
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
02.10.2006 um 12:42 Uhr
Beitrag 13

..also soweit i´ch informiert bin, heisst es zwar "Bücher"-Geld , ist aber für alle Arten von Lernmittel gedacht...d.h. es werden davon auch Computerprogramme´, Videos etc.. angeschafft!
Ich denke dass die Einführung des Büchergelds bzw. die direkte Erhebung ein Fehler war...man hätte es über Steuern finanzieren sollen!
Aber is ja nu zu spät!


Greetz
Moon
leser
geschrieben am
06.10.2006 um 14:37 Uhr
Beitrag 14

Hallo,
ja schon klar, dass Geld auch für andere Zwecke dient, die der Schule zugute kommen. So arm sind deutsche Lehrer auch nicht, dass sie etwas vom Büchergeld abzweigen müssten. Aber mit Blick auf das Kopierthema. Man sollte halt einfach von Seiten der Schule sagen, soviel brauchen wir. Dann brauchen wir noch das und das was der Staat leider nicht mehr finaziert aber für den Unterricht notwendig ist. Dann wären wohl viele Eltern auch bereit was zu geben, damit ihre Kinder gute Bedingungen vorfinden.
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