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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 3167 | Anzahl Beiträge: 16
Skandal in Burglengenfeld?

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Jürgen
geschrieben am
19.05.2014 um 17:58 Uhr
Beitrag 1

Hallo, hab vorhin bei Charivari (zufällig umgeschaltet) was von Burglengenfeld, verschwundenen Akten, gelöschten Dateien usw. gehört.

Da scheints wohl Probleme beim Bürgermeisterwechsel zugeben...

Weiss da jemand was näheres?

Gehöre keiner Partei an, will keinem ans Bein pinkeln, bin einfach nur neugierig...

Danke schon mal für nähere Infos...

Ciao


Jürgen
Warner
geschrieben am
20.05.2014 um 13:34 Uhr
Beitrag 2

Frag mal Herrn Karg der weiß mit Sicherheit mehr. :-)
leser
geschrieben am
20.05.2014 um 18:53 Uhr
Beitrag 3

siehe auch Beitrag Nr. 713 in "Gesellschaft,Wirtschaft,Bildung"
Moon
geschrieben am
20.05.2014 um 21:56 Uhr
Beitrag 4

..das Ganze deckt sich mit meiner Einschätzung, dass Herr Karg "sein" Burglengenfeld seit mehr als zwei Jahrzehnten nach Gutsherrenart "regiert".

Offenbar waren die rund 300 verschwundenen Aktenordner "sein" persönlicher, privater Schriftwechsel.
Dabei hat er aber vergessen, dass er für "sein" Bürgermeisteramt gewählt wurde und vom Steuerzahler bezahlt worden ist!
Ich finde diese Vorgehensweise eine Riesensauerei! Und dass Herr Vohburger (aka Benedikt Hannüchl) heute in der MZ das Ganze auch noch rechtfertigen wollte und Hr. Karg als Opfer eines "Haberfeldtreibens" darstellt, ist wohl der Gipfel der Tatsachenverdrehung!

Ich hoffe dass die ganze Sache aufgeklärt wird, und die Verantwortlichen dafür eine saftige Strafe bekommen!

inkognito
geschrieben am
21.05.2014 um 11:42 Uhr
Beitrag 5

Da stellt sich doch die Frage wem diese Akten denn gehören. Ich denke mal das die Akten kein Privatbesitz waren. Es stellt sich auch die Frage warum jemand Akten und Dateien vernichtet. Steht da vielleicht was drin was Strafrechtlich relevant wäre? Oder wollte der feine Herr nur seinem Nachfolger das Leben schwer machen?
leser
geschrieben am
21.05.2014 um 12:21 Uhr
Beitrag 6

habe ich irgendwo gelesen:Polit- und Wirtschaftsprofis machen bestimmte Geschäfte nur mündlich in konspirativen Treffen , da gibt es dann keine Beweise und weder digital gespeicherte Unterlagen noch solche in Papierform. Logischerweise eben auch (in Ausnahmefällen!!)keinerlei Handhabe für juristische/strafrechtliche Verfolgungen...

Normale Geschäfte erfordern meiner Ansicht nach allerdings zwingend einer Dokumentation und dafür gibt es bindende Fristen für die Zeiten der Aufbewahrung. Gnade dem Normalbürger, der zum Beispiel bei Finanz/Steuerangelegenheiten gegen diese Aufbewahrungsfrist verstößt. Da bekommt man schon mal die volle Härte unseres Rechtsstaates, vertreten durch Behörden, zu spüren.

Meiner Vermutung nach wird allerdings im Vergleich von Privatpersonen/Kleinunternehmen und Behörden/Ämtern oft mit zweierlei Maß gemessen und geahndet. Einmal werden auch Bagatellsachen rigoros verfolgt und zum anderen werden oft sämtliche Augen zugedrückt und die aberwitzigsten Ausreden akzeptiert.

Jetzt wäre ich aber beinahe vom Thema BUL abgekommen ;-)

Wie Moon und inkognito kann ich nur hoffen, dass bei belegbaren strafrelevanten Vergehen die Verantwortlichen und ihre Helfer ohne Ansehen des Ranges und ihrer Position belangt werden.Und wenn es verleumderische Angriffe sind gilt für mich dasselbe!
leser
geschrieben am
22.05.2014 um 14:35 Uhr
Beitrag 7

Eine Bemerkung zu der Auslagerung von Kommunalen Diensten in „eigene selbständige Unternehmen“mit faktisch angestellten städtischen Bediensteten.. In einigen Beiträgen in diesem Forum habe ich geschrieben, dass ich diese Praxis für schädlich, teuer, oft ineffizient und manchmal für kaum kontrollierbar halte. Der unten genannte Stadtwerke-Skandal in Brandenburg/Havel ist einer von vielen.

Ich hoffe, dass die neue Burglengenfelder Führung meine Bedenken teilt und hier Korrekturen vornimmt(inkl. bei der städtischen Personalverleih/vermittlungsagentur)!!

Berliner Zeitung:

www.berliner-zeitung.de/berlin/stadtwerke-skandal-aufsichtsrat-langerwisch-legt-amt-nieder,10809148,27176418,view,asTicker.html
inkognito
geschrieben am
04.06.2014 um 00:56 Uhr
Beitrag 8

Jetzt wird also doch staatsanwaltlich ermittelt. Man fragt sich ja schon was jemand zu verbergen hat wenn er sich die Mühe macht 300 Aktenordner zu Schreddern und hunderte Dateien zu löschen. Und jetzt will dieser Herr auch noch gerichtlich dagegen vorgehen damit seine privaten Dateien nicht wiederhergestellt werden und beruft sich dabei auf den Datenschutz. Aber was haben private Daten auf einem Rechner im Rathaus zu suchen. Und was waren das für Daten? Irgendwelcher Schweinkram etwa? Wär ja nicht das erste mal! Siehe Fall "Edathy"!
leser
geschrieben am
05.06.2014 um 13:27 Uhr
Beitrag 9

Kargs Einspruch gegen die Datenwiederherstellung war lt. MZ nicht erfolgreich.
Es bleibt spannend


dazu MZ-Artikel zum Thema:

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/aktenaffaere-gruenes-licht-fuer-die-stadt/1073189/aktenaffaere-gruenes-licht-fuer-die-stadt.html#1073189

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/ermittler-durchsuchen-heinz-kargs-haus/1072488/ermittler-durchsuchen-heinz-kargs-haus.html



leser
geschrieben am
05.06.2014 um 13:37 Uhr
Beitrag 10

..das hatte inkognito ja bereits geschrieben.

Ich wollte nur die MZ-Artikel verlinken, da eventuell nicht jeder diese Zeitung regelmäßig bezieht!!!
inkognito
geschrieben am
07.06.2014 um 09:54 Uhr
Beitrag 11

Was zum Teufel haben persönlich Daten auf einem Firmenrechner zu suchen. Bei den meisten Firmen ist das eh strikt verboten! Gemacht wird es trotzdem ich weiß! Aber jeder sollte sich bewusst sein das er damit das Recht auf Vertraulichkeit aufgibt. Der Chef kann da immer mitlesen! Ob es jetzt erlaubt ist oder nicht sei dahingestellt. Ich jedenfalls würde mir nie die Blöße geben persönliche Daten auf einem Firmenrechner zu speichern!!!!
Deshalb kann ich auch nicht Nachvollziehen warum sich der Bürgermeister dagegen wehrt das seine "persönlichen" Daten wiederhergestellt werden. Die dürfte es auf solchen beruflich zur Verfügung gestellten Computern, die ihm ja nicht mal gehören eigentlich nicht geben. Bin da mal gespannt was da noch rauskommt.
Noch ne kleine Anmerkung: Selbst zum löschen von brisanten Daten sind diese Leute zu dumm. Denn zum absolut sicheren vernichten von Datenbeständen gibt es spezielle Programme die das sicher erledigen. Die kann man dann auch mit modernster Technik nicht wiederherstellen. Nur mal so als kleiner Tipp!
Moon
geschrieben am
07.06.2014 um 23:39 Uhr
Beitrag 12

..naja..die Daten hat sicher nicht Herr K. gelöscht....sondern wahrscheinlich seine ehemalige Sekretärin, Frau L. !

Fragt sich nur, ob es am Schluss heisst: "Ja, ich habe das so angeordnet" oder
(und das ist wahrscheinlicher) "Ich wusste nicht ,was Frau L. alles gelöscht hat, so habe ich das nie angeordnet"

Heinzi wird sich sauber aus der Affaire winden..ihr werdet sehen!
inkognito
geschrieben am
08.06.2014 um 00:49 Uhr
Beitrag 13

Na ja den Großteil der Daten wieder herzustellen dürfte nicht weiter schwer sein. Man wird ja dann sehen was der feine HERR da gespeichert hatte!
Bin echt neugierig ob sich das noch zu einem handfesten Skandal auswächst!
Jürgen
geschrieben am
22.06.2014 um 22:00 Uhr
Beitrag 14

Hallo, gibts da was neues?

Cu


Jürgen
Matthias Süß
kontakt@schwandorf2014.de
http://schwandorf.92421.com/der-autor/
geschrieben am
28.08.2014 um 12:54 Uhr
Beitrag 15

Vorab eine Antwort auf einen älteren Beitrag hier:

"Der Einspruch von Heinz Karg hatte keinen Erfolg." Falsch: Es dürfen keine Daten wiederhergestellt werden, die privater Natur sind. Das war auch das Begehren. Sollten dagegen verstoßen worden sein, was später nachzuprüfen ist, hat das ernste juristische Konsequenzen. Dazu kommt, dass der Bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz die Löschung bzw. Vernichtung von Duplikaten ausdrücklich befürwortet. Nichts anderes ist passiert. Die Stellungnahme kann als PDF bei mir angefordert werden.

Aktuell:

Spannend: Gesche hat offensichtlich gegenüber dem BR (nachzulesen auf BR.de) Heinz Karg als Urheber genannt, während er offiziell Anzeige gegen unbekannt gestellt hat. Sollte das Ergebnis sein, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist, dürfte diese Aussage noch einige Probleme verursachen. Im aktuellen Wochenblatt ist nun auch eine Stellungnahme von Heinz Karg, die keine Fragen offen lässt.
leser
geschrieben am
30.08.2014 um 06:17 Uhr
Beitrag 16

... und wer hat Recht ????
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