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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6950 | Anzahl Beiträge: 161
Baugebiet Maxhütte Ost 5

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Baugebiet Ost 5
geschrieben am
16.02.2014 um 18:15 Uhr
Beitrag 1

Hallo,
Achtung: Dies ist eine Verschwörungstheorie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber vielleicht weiß ja irgend jemand schon mehr. Stimmt es das Maxhütte Ost5 schon in den Startlöchern steht????????????
Soao
geschrieben am
16.02.2014 um 18:33 Uhr
Beitrag 2

Ja das kommt aber erst nachdem das neue baugebiet in Leonberg durch ist.
1,3 ha!! ;-)
Moon
geschrieben am
17.02.2014 um 12:17 Uhr
Beitrag 3

..es ist doch einfach tröstlich zu wissen, dass solche Dinge seitens der Stadt bzw. des Stadtrats so toll kommuniziert werden....
Ben
geschrieben am
17.02.2014 um 17:30 Uhr
Beitrag 4

Also ich weiß noch nix und ich weiß sonst alles....WIRKLICH!
leser
geschrieben am
17.02.2014 um 21:43 Uhr
Beitrag 5

Ben, ein Tipp ;-)

„Sokrates, der Lehrer, tritt regelmäßig als Schüler auf. Nicht er will andere belehren, sondern von ihnen belehrt werden. Er ist der Unwissende, seine Philosophie tritt auf in der Gestalt des Nichtwissens. Umgekehrt bringt er seine Gesprächspartner in die Position des Wissenden. Das schmeichelt den meisten und provoziert sie, ihr vermeintliches Wissen auszubreiten. Erst im konsequenten Nachfragen stellt sich heraus, dass sie selbst die Unwissenden sind.“

– Wolfgang H. Pleger, Sokrates
aus Wikipedia.org
Ben
geschrieben am
18.02.2014 um 08:11 Uhr
Beitrag 6

Macht mich das jetzt zu Sokrates oder zu seinen Schülern?
leser
geschrieben am
18.02.2014 um 09:50 Uhr
Beitrag 7

Sagen wir mal so:

Der Dümmste war Sokrates höchstwahrscheinlich nicht. Folgendes Zitat wird ihm ebenfalls zugeschrieben-

Ich weiß dass ich nichts weiß.

Um diesen Zustand der Unwissenheit zu verändern, hat er sich scheinbar des Öfteren unwissender gestellt als er war und so mehr aus seinen Gegenübern(auch Schülern)herausgeholt. Möglicherweise durch diese Taktik auch mehr über den tatsächlichen Wissensstand seiner Gesprächspartner erfahren?

Eine andere Vorgehensweise wäre die, von vornherein zu sagen, ich weiß fast alles ihr Unwissenden, fragt mich. Damit spiele ich natürlich nicht auf deinen Beitrag Nr. 4 an, sondern zeige nur die unterschiedlichen Mentalitäten und Vorgehensweisen auf ;-)
Rio
geschrieben am
19.02.2014 um 22:16 Uhr
Beitrag 8

Vorschlag neues Baugebiet: Ponholz zwischen Sonnenstraße und Hagenauerstraße Feld linkerhand. Perfekt-mit bester Anbindung an die Autobahn:)
Moon
geschrieben am
20.02.2014 um 14:09 Uhr
Beitrag 9

Bist Du wahnsinnig...das Feld wird noch mehr wert....

...ausserdem wär zwischen Feuerwehrhaus und B15 auch noch Platz....

;-)
Moon
geschrieben am
23.02.2014 um 13:13 Uhr
Beitrag 10

..schauts mal in den aktuellen SPD- Flyer...da stehts schon drin...


Ja...unsere Spezialddemokraten....
Erwin
geschrieben am
23.02.2014 um 13:37 Uhr
Beitrag 11

Na, dann hoff ma mal dass SPD und UWM wieder a Mehrheit wie beim letzten Mal hamm und de saure Wies für 50€ einkaufen, dann kann man weiterhin "so günstiges" Bauland anbieten, wenn man "so günstig" einkauft hod....
Mitleser
geschrieben am
23.02.2014 um 16:37 Uhr
Beitrag 12

Wenn man bedenkt, dass die CSU im Jahre 2006 einem CSU-Mitglied den Grund für den Gehweg (durch den Stadtpark vom damaligen Neubaugebiet hinter der Volksbank in Richtung Einkaufszentrum verläuft) für 52.-EUR abgekauft hat, ist der Grund für das Baugebiet Ost 4 ein Schnäppchen.....Info´s hellen die schwarze Brille auf....
inkognito
geschrieben am
23.02.2014 um 17:44 Uhr
Beitrag 13

Ja ja die SPD-ler sind schon die richtigen Geheimnisträger!
Da werden schon die richtigen dran verdienen, wie immer!

leser
geschrieben am
24.02.2014 um 09:23 Uhr
Beitrag 14

wenn ich die vorhergehenden Beiträge lese drängt sich die Vermutung auf, dass da nur kleine Sachen angedeutet sind?!

In vielen anderen Städten oder Kommunen scheint es eine große parteiübergreifende Hilfsbereitschaft zu geben, anderen beim Händewaschen behilflich zu sein. Damit erscheinen oftmals die Entscheidungen " wir stimmen mit....überein" nachvollziehbar oder besser erklärbar(eagl wie die Mehrheitsverhältnisse liegen).

Ich hoffe, in Maxhütte werden wichtige Entscheidungen ausschließlich zum Wohle der Bürger und nach sachlichen transparenten Diskussionen getroffen. Alles andere wäre nach meinem Verständnis ein Betrug am Wähler!

Erwin
geschrieben am
25.02.2014 um 13:16 Uhr
Beitrag 15

sagen wir`s mal so.....
ein weiteres Baugebiet zu fordern ist eine Sache....im Wahlprogramm schon aml den angedachten Standort zu versprechen bringt mich als SPD eigentlich in eine ungute Verhandlungssituation....entweder ich kaufe das Bauland um JEDEN Preis, den der Bauer verlangt oder ich breche bewusst ein Wahlversprechen....kein privater würde so handeln...na ja Wahlkampf macht.....ne...das spar ich mir jetzt.
Euch allen einen sonnigen Tag und ggf. baldigen Feierabend, damit ihr noch ein paar Frühlingssonnenstrahlen erwischen könnt!
Inkognito
geschrieben am
27.02.2014 um 17:16 Uhr
Beitrag 16

Hallo,
das mit dem Baugebiet wie es im SPD-Flyer steht ist doch ein offenes Geheimnis.
Und ist nicht nur von der SPD so gewollt. Da ist man sich im Stadtrat Parteiübergreifend einig!
Erwin
geschrieben am
28.02.2014 um 08:21 Uhr
Beitrag 17

Woher haben Sie denn diese Information?
inkognito
geschrieben am
02.03.2014 um 01:18 Uhr
Beitrag 18

Hallo Erwin,
fragen sie doch ihre Parteifreunde.
inkognito
geschrieben am
26.04.2014 um 13:13 Uhr
Beitrag 19

Hallo,
weiß schon wer wann die Erschließung von Maxhütte 5 beginnen soll? Dachte die fangen heuer noch an. Oder kommt das doch erst nächstes Jahr.
Übrigens: Wie hoch ist eigentlich das Risiko das auf dem ganzen Gelände Maxhütte Ost 3 bis 5 noch alte Bergwerksstollen existieren? Habe da was im Bodengutachten gelesen!
leser
geschrieben am
26.04.2014 um 18:06 Uhr
Beitrag 20

ein ehemaliger Bekannter wohnte vor einiger Zeit in der Nähe der Tankstelle MH. Als es einige Schwierigkeiten mit der (älteren)Bausubstanz gab wurde ihm gesagt, er soll mal in das Kleingedruckte der Verträge sehen, da trägt Schäden durch nicht mehr benutzte Stollen allein der Grundstücksbesitzer. Mein Bekannter meinte nach Recherchen damals nur, wenn die Leute alle wüßten, was in MH unter der Erde war und sich befindet... Er sprach von einem sehr großen weitläufigen Gebiet.

Das liegt alles länger zurück, der Bekannte wohnt nicht mehr da, mein Kontakt zu ihm ist abgebrochen. Die Gegebenheiten unter MH-Stadtgebiet haben sich aber vermutlich nicht grundlegend geändert - vorausgesetzt, die damaligen Aussagen meines Bekannten sind vertrauenswürdig, was ich mir aufgrund seiner Persönlichkeit durchaus vorstellen kann!

Passiert(ein schwarzes Loch oder ähnliches...)ist meines Wissens bis jetzt nichts, irgendwo gibt es vielleicht Aufzeichnungen. Wobei die Frage ist, ob die damaligen Firmen alles was gegraben wurde, auch gemeldet haben?
inkognito
geschrieben am
26.04.2014 um 19:20 Uhr
Beitrag 21

Hallo,
ich bin da nur im Bodengutachten zu Maxhütte Ost 4 drüber gestolpert. Das es da vielleicht noch alte Stollen gibt die nirgends verzeichnet sind, da man es damals nicht so genau genommen hat. Es ist zwar unwahrscheinlich aber auszuschließen ist es nicht. Eben Restrisiko das wohl der Käufer zu 100% trägt!
Habe vorher gar nicht gewusst das Maxhütte früher eine Bergwerksstadt war!
leser
geschrieben am
27.04.2014 um 10:35 Uhr
Beitrag 22

Auszug aus unten genanntem Artikel von Hans Georg Baumgart:

Die 1853 infolge der Errichtung eines Schienenwalzwerkes auf der Grundlage Oberpfälzer Roheisens gegründete Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte sicherte sich unter anderem im Jahr 1876 das Bergwerkseigentum am 94,94 ha großen Braunkohlen-Grubenfeld Austria. Dieses Feld erstreckte sich auf ein Gebiet, das im Osten beim Ortsteil Verau beginnt, sich südlich des ehemaligen Werks der Maxhütte und unter dem heute bebauten nördlichen Stadtgebiet hinzieht, um dann den östlichen Teil des eingangs angesprochenen Tagebaugeländes zu erfassen. Später erfuhr es eine wesentliche Abrundung durch das westlich angrenzende, aus fremdem Bergwerkseigentum stammende Pachtfeld Haidhof-Nord….

…. Die Verwertung der in der Lagerstätte überwiegend kaolinitischen Tone…war seit 1941 im südlich angrenzenden Nachbarunternehmen, den Oberpfälzischen Schamotte und Tonwerken, nach Wegfall des Standbeines Braunkohle ins Auge gefasst worden. Die Maxhütte lenkte daher das Interesse eines anderen Oberpfälzer Unternehmens, der Buchtal AG, eines in Schwarzenfeld ansässigen bedeutenden Produzenten feuerfester Baustoffe auf sich…

…die Tone im Untertage- wie auch im Tagebaubereich wurden im Handstechbetrieb mit Pressluftspaten in Schollenform abgebaut …

… die Gleissysteme des über- und untertägigen Gebiets..

….fiel im Jahr 1971 die Entscheidung zur vorläufigen Stilllegung des Grubenbetriebes, die grundsätzlich die Möglichkeit einer späteren Wiederaufnahme der Nutzung der wertvollen Tonvorräte offen halten und damit aber auch eine ausschließende Verkippung des Tagebaus mit Abfallstoffen vermeiden helfen sollte.

-Ende der Zitate –

Daraus ist ersichtlich, dass tatsächlich ein sehr großes Gebiet von Maxütte sowohl über- als auch untertage beim Abbau von Braunkohle und Ton betroffen ist/war. Die Ausführungen von Herrn Baumgart zur Rekultivierung und Altlastenbeseitigung betrachte ich etwas kritisch. Bei großen Industrieunternehmen fallen sicherlich auch größere Mengen von Gift- und Schadstoffen an. Vor ein paar Jahrzehnten gab es nicht annähernd solche Umwelt- und Giftstoffbeseitigungsvorschriften wie jetzt und später ist es eventuell auch vorstellbar, dass ab und zu Reststoffe der Einfachheit halber auf eigenem Gelände….?

und eine Altlastenbeseitigung von einem Gebiet, das ober- und unterirdisch viele Jahrzehnte belastet wurde, kostet viel Geld und da werden Zuständigkeiten, auch behördlicherseits, hin- und hergeschoben(siehe Schlackenberg der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg).

In diesem Zusammenhang warte ich auf Probe Frackingbohrungen in MH :-(


www.oberpfaelzerkulturbund.de/cms/media/Festschriften/34.NGT/NGT34%20Seite%20163_172.pdf


Ch.Bach
geschrieben am
27.04.2014 um 10:56 Uhr
Beitrag 23

nur so eine kleine episode:
als maxhütte den fußballplatz erstmals vergrößerte (müsste in den 70ern gewesen sein) taten sich (gott sei dank vor eröffnung) wunderschöne tiefe löcher im Rasen auf.

wir kinder nutzten das gelände früher als abenteuerspielplatz und natürliche dirtybiking-strecke
wir fuhren auch noch unterirdisch mit vergessenen loren unter der stadt durch........

die stollen wurden im laufe der zeit verfüllt, betoniert und/oder geflutet. welche wo und wie behandelt wurden weiß ich allerdings auch nicht.
inkognito
geschrieben am
06.07.2014 um 11:40 Uhr
Beitrag 24

Hallo,
wann kommt nun das Baugebiet Ost 5? Wartet man ab bis die Preise steigen und die Damen und Herren Entscheidungsträger noch mehr verdienen? Oder gibt es andere Probleme?
homa
homa-@web.de
geschrieben am
06.07.2014 um 18:43 Uhr
Beitrag 25

Hallo Inkognito,
geben Sie den Auftrag doch an die zuständige CSU-Bürgermeisterin Frau Plank. Mal schauen, ob es dann dieses mal funktioniert. Bei Ost III und IV gelang es ihr auch nicht, da sorgte dann der 2. Bürgermeister Franz Brunner (SPD) für das Gelingen und damit den Beginn einer Erfolgsstory - darüberhinaus folgte dadurch auch die erfreuliche Auslastung unserer Kindergärten und der Schule! Das wir ein neues und v. a. zentrales Baugebiet brauchen, das ist unstrittig. Es gehört auch endlich der "Lückenschluß" her - und das ist und kann auch nur OST V (am besten bis hinüber zur Bahnhofstraße [Fa. Geigl-Seite]) sein. Bauwillige gäbe es sicherlich mehr als genug.
Mex
geschrieben am
06.07.2014 um 21:51 Uhr
Beitrag 26

Das ist ja zum Lachen. Dem 2. Bürgermeister und seinen Parteifreunden hat es die Bevölkerung zu verdanken, dass die Bauplatzpreise explodiert sind, weil von befreundeten Landwirten teuer eingekauft wurde. Die CSU war NIE gegen Ost-IV, wollte aber nicht, weiter oben bereits genannte Summen zahlen.....Aber vielleicht sprang ja wenigstens ne schöne Provision bei raus...
homa
geschrieben am
07.07.2014 um 17:56 Uhr
Beitrag 27

Da sind Sie völlig falsch informiert. Die CSU war sowohl gegen Ost IV als auch gegen die logische Verlängerung der Bahnhofstraße. Und das ein Grundstücks-besitzer, wie hier z. B. ein Landwirt, für die Stadtentwicklung aber bedeutende und hochinteressante Flächen (man sieht es ja an der Attraktivität in der Geschwindigkeit des Abverkaufs - die Stadt hat sich dabei auch massiv Bauzeitzinsen gespart) seine Vermögenswerte nicht einfach so "verschenkt", dürfte ja wohl auch jedem klar sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie der Stadt -sollten Sie Grundstückseigentümer in entsprechender örtlicher Lage sein- sicherlich nicht mal einen Qudratmeter für einen Apfel und ein Ei verkaufen würden. Man muß nach vorne schauen und klar abwägen - was bringt der Ankauf und was gibt`s zu berücksichtigen. Klar ist mittlerweile selbst den Letzten: Einwohnerentwicklung klar nach oben - KiGa und Schule wieder schön ausgelastet - viele Neugeborene in M-H, die auch künftig unsere KiGa und Schule füllen - Anstieg der Kaufkraft - Einnahmen der Stadt durch Anteil an der Einkommensteuer ebenso nach oben.
inkognito
geschrieben am
07.07.2014 um 21:58 Uhr
Beitrag 28

Ich denke mal das bei diesen ganzen Bauvorhaben einige SPD - Anhänger kräftig profitieren. Oder glaubt hier wirklich einer ernsthaft denen geht es nur um das wohl der Stadt?
Aber es soll ja bald losgehen mit Maxhütte Ost-5 wie ich aus verlässlichen Quellen gehört habe!
Mex
geschrieben am
08.07.2014 um 11:31 Uhr
Beitrag 29

Nur so als kleiner Auszug...

Sitzung vom 23.10.2008:
Der Ausbau des Bauabschnittes I (Bahnhofstraße bis Kreisstraße SAD 8) nach Variante IV wird beschlossen.Abstimmungsergebnis 25:0
Also wo waren die CSUler die dagegen waren?
inkognito
geschrieben am
08.07.2014 um 14:51 Uhr
Beitrag 30

Hallo,
wozu brauch eigentlich noch jemand die SPD? Die sind doch von der CDU-CSU nicht mehr zu unterscheiden! Weder in der Regionalen noch in der Bundespolitik! Ist schon schlimm was aus der einstigen Arbeiterpartei geworden ist!
Bürger
geschrieben am
17.07.2014 um 11:58 Uhr
Beitrag 31

Hallo Horst,

Wo soll denn das geplante Baugebiet Ost-V hinkommen, weiß man da schon was Genaueres??

inkognito
geschrieben am
17.07.2014 um 21:04 Uhr
Beitrag 32

Na das weiß doch inzwischen jeder. Maxhütte Ost 5 schließt gleich an Maxhütte Ost 4 an. Soll bis zum Stadtpark rauf gehen!
inkognito
geschrieben am
17.07.2014 um 21:11 Uhr
Beitrag 33

Übrigens: Die preise sollen ja wieder um einiges höher sein als bei Maxhütte Ost 4. Wer verdient daran eigentlich am meisten???
Elemento
geschrieben am
18.07.2014 um 12:18 Uhr
Beitrag 34

Die Preise ergeben sich zum einen durch die Erschließungskosten und zum anderen durch den Grunderwerb. Durch das "Verhandlungsgeschick" des 2. Bürgermeisters konnte Ost-IV bereits schon "so günstig" eingekauft werden, mal sehen, vielleicht schafft er es ja dieses Mal noch teurer einzukaufen, zusammen mit den unabhängigen, freien Wählern kann die SPD sicherlich wieder die CSU überstimmen und dieses "Schnäppchen" in, wie Horst schrieb "entsprechender örtlicher Lage" erwerben.
inkognito
geschrieben am
18.07.2014 um 17:04 Uhr
Beitrag 35

Natürlich wird noch teurer eingekauft. Die SPD arbeitet ja schon lange daran die Stadt finanziell zu ruinieren.....

GütnerZait
geschrieben am
19.07.2014 um 11:40 Uhr
Beitrag 36

Naja, das letzte Mal ist für den 2 Bgm. die Hausfassade rausgesprungen, mal sehen vielleicht wird`s ja dieses Mal das Dach oder der Gartenzaun...
Ute
geschrieben am
20.07.2014 um 22:25 Uhr
Beitrag 37

Schade dass trotz CSU Bürgermeisterin die alten SPD-Zöpfe noch immer ihre Strippen ziehen.....aber ohne eigen Mehrheit ist selbst eine ansonsten starke Bürgermeisterin machtlos....
homa
geschrieben am
21.07.2014 um 00:18 Uhr
Beitrag 38

Na das ist schon sehr merkwürdig. Da schreiben Leute Beiträge, die haben keine Ahnung - und das ist noch harmlos formuliert. Was soll denn dieses ständige Neidgeschreibe in Bezug auf den Ankauf der Grundfläche für die sehr sinnvolle Ausweisung unserer Baugebiete/Entwicklung. Auf diese Art und Weise hat unsere Stadt eine Vielzahl neuer Einwohner, v. a. junge Familien, bekommen. Habt ihr was gegen die Neubürger? Wollen die Verfasser dieser ahnungslosen Beiträge unsere Kindergärten und Schulen nicht voll haben, wollen diese Schreiber tatsächlich, dass Maxhütte-Haidhof sich nicht weiterentwickelt? Da geht`s nicht darum, dass hier SPD, SBM, UWM/FW oder auch die glanzlose CSU "Punkte" macht. Es ist doch wohl klar, dass sich kein Grundstückseigentümer dieser Welt finden läßt, der seine "landwirtschaftliche Flächen" inmitten einer Stadt, in einem klaren Entwicklungsgebiet für ein Butterbrot hergibt. Oder würden die Verfasser dieser profanen Beiträge ihre Grundstücke oder Vermögenswerte für einen Appel und ein Ei hergeben? Sicherlich nicht! Vielmehr würden diese versuchen, Höchstpreise zu erzielen und im Zweifel aufgrund ihres Egoismus der gemeinschaftlichen Entwicklung im Weg stehen!!! Nachdem die enttäuschende CSU Frontfrau Plank bislang nichts auf die Reihe bekommen hat und sich im Grunde genommen nur selbst präsentiert, wundert es mich nicht, dass ihr Ego sich nicht mit einem wohl zähen Verhandlungspartner arrangieren konnte. Ach ja, Baugebiete: es spricht doch Bände, wenn Ost III und IV sich binnen kürzester Zeit abverkaufen lassen, dass hier eben die Nachfrageschwerpunkte der Bauwilligen liegen. Andere Baugebiete im Ort und den Ortsteilen erfahren eben nicht diese Nachfrage und Begeisterungder Hinzuziehenden. Dann kann es doch nur klar sein, dass neues Bauland nur in Anschluß an Ost III/IV ausgewiesen werden kann. Mal sehen, ob die CSU Bürgermeisterin in ihrer zweiten Amtszeit auch was auf die Reihe bekommt. Dann müßte sie sich nicht mit fremden Federn schmücken und könnte auch mal in der Tat ein "Projekt/Gewerk" freigeben oder eröffnen, dass in ihrer Amtszeit verwirklicht wurde.
M.Eschenberg
geschrieben am
21.07.2014 um 08:15 Uhr
Beitrag 39

Ich möchte mich ehrlich gesagt so weit als möglich von der Kommunalpolitik raushalten, dafür vertrete ich meine Meinung lieber bei bundespolitischen Themen, wie bereits gehabt. Jedoch möchte ich- auch Aufgrund der Schärfe der Debatte hier- einige persönliche Ansichten wiedergeben:
- Homa hat einerseits Recht, wenn er äußert das ein "Ackergrund" in Kernstadtlage eben nicht soviel Wert ist, als ein Ackergrund außerhalb. Auf der anderen Seite kann ein Grund in Kernstadtlage auch nicht beliebig teuer sein. Als Unternehmer würde ich diesen Wert wie folgt beziffern: Kaufpreis abzüglich Rendite (Wagnis und Gewinn) abzüglich Finanzierungskosten, abzüglich Herstellungskosten (Kanal und Straßenbau) abzüglich Planungskosten = zu zahlender Kaufpreis.

Sollte nun- wie ich erfahren konnte, das Baugebiet insgesamt mit Minus abschließen, so ist das ein Indiz dafür, dass:
- entweder zu günstig verkauft worden ist (was ich nicht glaube)
- zu teuer eingekauft worden ist

Allerdings erkenne ich auch an, dass man lieber Geld investiert (also beim Baugebiet draufzahlt) um dann später jahrelang eine höhere Einkommenssteuer zu haben.

Mit Frau Dr. Plank bin ich übrigens sehr zufrieden, freue mich auch über personelle Verjüngung bei der CSU und SPD. Wenn ich allerdings den 2. Bürgermeister sehe, denke ich mir nur, welcher Kelch da als Bürgermeister an uns vorbeigegangen ist. Hat denn eine Fraktion mit fast der Hälfte der Stadtratssitz keinen kompetete(re)n Frontmann (um im Jargon von Homa zu bleiben) gefunden?
Denn Frau Dr. Plank hat sicherlich nicht deswegen gewonnen, weil ihr SPD-Gegenkandidat als kompetent oder sympatisch wahrgenommen wurde.

Das soll aber nun mein Ausflug zur Kommunalpolitik gewesen sein, aus der ich mich bisher (aktiv) glück heraushalten konnte.

Allen unseren Politikern ein gutes Händchen zum Wohle der Stadt!
Neubürger
geschrieben am
22.07.2014 um 16:14 Uhr
Beitrag 40

Habe selbst in Ost-4 gebaut, weil es in Regenstauf oder so zu teuer war. Wenn`s natürlich günstiger gegangen wäre...naja...
Konnten leider noch nicht wählen, aber sind froh, dass Frau Plank wieder Bürgermeisterin ist und nicht der Trachtenbartler, is ja peinlich (zumindest für uns gebürtige Regensburger) Danke übrigens an biene für den Tip mit dieser Seite, warum wird die nie im Mitteilungsblatt oder auf der Stadt Homepage erwähnt?
homa-
geschrieben am
22.07.2014 um 22:36 Uhr
Beitrag 41

Lieber Neubürger (#40), wäre es nach Frau Plank gegangen, hätten Sie dort nie bauen können. Ich nehme auch an, dass Sie auch auf der Bahnhofstraße mit Ihrem Auto fahren und froh sind, dass Sie nicht durch das ganze Wohngebiet fahren müssen, um auf die Hauptstraße (=Bahnhofstraße) zu kommen? Wäre es nach der CSU gegangen, wäre diese Verlängerung der Straße und damit die verkehrsmäßige Erschließung des beachtlichen Wohnareals (Ost III und IV) nicht gekommen! Lieber Neubürger, ich empfehle Ihnen ganz dringend, sich mal über Ihre neue Heimatstadt besser zu informieren. Und nun die Lösung zum ersten Satz oben: wäre der von Ihnen beschriebene "Trachtenbartler" nicht gewesen, hätten Sie heute dort kein Wohnhaus. Dennoch viel Freude in Ihrer neuen Heimatstadt und gutes Engagement bei unseren vielfältigen Vereinen. Vielleicht treffen Sie dort ja den ihm Ehrenamt stark engagierten (nicht nur mit Worten - sondern vor allen Dingen mit Taten!!!) "Trachtenbartler".
Neubürger
geschrieben am
23.07.2014 um 08:11 Uhr
Beitrag 42

Liebe Homa,

ich informiere mich durchaus sehr gut. Übrigens darf ich Ihnen mitteilen, dass gerade diese Bahnhofstraße für Verwunderung bei mir und meinen Neu-Nachbarn sorgt. Diese entwickelt sich zur Rennstrecke für Leute die nicht ins Wohngebiet wollen oder aus diesem kommen und stellt für uns und unsere neuen Bekannten hier eher einen Wermutstropfen dar. So wie ich die Diskussion hier verfolge geht es auch eher darum, ob man das Bauland eventuell günstiger hätten bekommen können, keiner stellt prinzipiell den Standort in Frage. Aber zu einem Bürgermeister gehört aus meiner Sicht auch mehr, als nur mit einem Landwirt "Gschäfterl" zu machen. Wichtig ist vor Allem auch das Repräsentieren. Und da ist besagter Trachtenbartler eben völlig ungeeignet, wie ich selbst bei einem Infostand erleben konnte.
Als leitender Angestellter in einem großen mittelständischen Regensburger Unternehmen erwarte ich eben auch ein gewissen Auftreten, Sprechvermögen und vor Allem eine vernünftige Ausbildung, sowie "privatberuflichen" Erfolg außerhalb der Politik. Meine Maßstäbe. So ist es halt.
GütnerZait
geschrieben am
23.07.2014 um 12:35 Uhr
Beitrag 43

Wieso? Franz Brunner hat sich mit 50 Jahre aus dem Arbeitsleben verabschiedet und liegt nun uns Steuerzahlern auf der Tasche. das ist doch ein "privatberuflicher Erfolg" oder? (mit einem Augenzwinkern) Da hat man dann natürlich Zeit, den "Vereinsmeier" zu geben. Und bevor ich hier für diese Wort angegriffen werde:
Genauso denken, viele, viele Freunde und Bekannte! Das ist keine Einzelmeinung, sondern spricht vielen Mitbürgern aus dem Herzen. Und wenn man das zwischen Stadtrat- und Bürgermeister- Ergebnis der SPD vergleicht sieht man auch wie die Bürger denken. Ich werde nicht, dass Franz Brunner nichts arbeitet, aber der Wähler findet es auf jeden Fall nicht gut! Ich frage mich sowieo, warum die SPD mit Ihrer Mehrheit nicht entweder:
a.) beliebtere Politikier (CP) ODER
b.)jüngere und Kompetentere (VH)
als 2. Bgm. vorgeschlagen hat,.....

So denkt sich der Wähler nur wieder "schon wieder der alte Zopf".

GütnerZait
geschrieben am
23.07.2014 um 12:37 Uhr
Beitrag 44

nach nochmaligen durchlesen:
Wer einen der Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet, darf ihn behalten :-)
Sviti
geschrieben am
23.07.2014 um 13:17 Uhr
Beitrag 45

Oje, da muss man ja aufpassen, dass das nicht in einem Shitstorm hier endet. Das Thema heißt ja auch Baugebiet und nicht 2. Bürgermeister. Also reißt Euch mal alle zusammen :-)

Und nun nach meinem Aufruf auch ein Lob an Frau Dr. Plank! Sie ist für mich wirklich DIE Bürgermeisterin: kompetent, sympathisch und bodenständig! Weiter so!
MarkusV
geschrieben am
23.07.2014 um 15:01 Uhr
Beitrag 46

So krass wie Zait würde ich es nicht formulieren, Danke daher Sviti für diese vermittelnde Worte.
Ich glaube auch einfach, das Wahlergebnis war eindeutig, absolute Mehrheit für Plank und Abstrafung für Brunner. Der hat sicherlich genug da durchgemacht, das geht auch an die Substanz. Er hat halt jetzt nochmal den 2. Bgm. als "Abschiedsgeschenk" bekommen und spätestens zur Mitte der Periode wird er ihn "gesundheitlich" in jüngere Hände abgeben und dann nicht mehr kandidieren (so die Vorstellung des Verfassers)
Lasst den Leuten eine würdigen Abgang, das hat JEDER verdient....auch unser EX-
Nachbarbürgermeister Karg, aber der hat`sich`s selbst vermasselt.....
Inkognito
geschrieben am
24.07.2014 um 21:12 Uhr
Beitrag 47

Hallo Homa! Tu doch nicht so als ob die Verlängerung der Bahnhofstrasse für die Bürger gebaut wurde. Ist doch auch nur aus der Vetternwirtschaft der SPD entstanden. Und den Anliegern der Straße ist damit bestimmt kein Gefallen getan worden. Muss dem Vorredner "Neubürger" vollkommen rechtgeben. Diese Straße entwickelt sich zur Rennstrecke für Möchtegernrennfahrer und der Schwerlastverkehr hat enorm zugenommen. Wo kommt denn übrigens der Ganze Lastwagenverkehr plötzlich her. Der war doch vorher auch nicht da?? Die Lärmbelastung hat jedenfalls enorm zugenommen! Und das soll ein Vorteil sein? Und das alles um sich 200 Meter "Umweg" zu sparen???? Wohnt auf der anderen Seite der Bahnlinie womöglich ein Stadtrat oder so?
Inkognito
geschrieben am
24.07.2014 um 21:22 Uhr
Beitrag 48

Und noch eins Homa. Das das Baugebiet Ost 3 durch die Verlängerung der Bahnhofstasse erschlossen wurde ist eine glatte Lüge. Ost 3 war vor der Verlängerung der Bahnhofstrasse schon da! Und für Ost 4 hätte man sie auch nicht gebraucht da man eine Zufahrt über die SAD 8 auch so bewerkstelligen hätte können. Man hat nur eine Durchgangsstraße geschaffen die den Anwohnern nicht viel nützt! Wenn dann auch noch die geplante Weiterführung dieser Straße kommt wird der Verkehr noch um ein vielfaches zunehmen. Man rechnet denn mit bis zu 3000 und mehr Fahrzeugen pro Tag. Hoffe die Käufer der Grundstücke an der Bahnhofstraße waren sich dessen bewusst???
Übrigens finde ich diesen Spitzenkandidaten der SPD einen schlechten Witz. Aber die SPD ist ja auch zu einer Witzpartei verkommen. Sehr schade!!!!
HansPeter
geschrieben am
25.07.2014 um 11:10 Uhr
Beitrag 49

Ob es um die SPD jetzt schade ist oder nicht, sei dahingestellt. Klar ist auf jeden Fall, dass sie sich mit Franz Brunner keinen Gefallen getan haben. Da hat es Frau Dr. Plank gegen Detlev Richter schon bedeutend schwerer gehabt. Wobei ich sagen muss, dass auch Richter ein guter Bürgermeister für Maxhütte war. Unter seiner Ägide ist auch viel passiert (Schule, Mehrzweckhalle...)
Aber man kann eben auch nicht jedes Jahr so ein Projekt stimmen, das muss erst mal "20 Jahre reichen" so lange zahlt man da ja auch sicherlich noch hin...

Wie man jedoch in der SPD der Meinung sein konnte, mit diesem Kandidaten gegen eine amtierende Dr. Plank anzukommen ist mir rätselhaft. Auch mein Bekanntenkreis ließ sich bestenfalls zu einem "Nett ist er ja, aber als 1.Bürgermeister???" animieren. Da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken.

Warum baut man in der SPD keinen jungen auf? Oder eine junge? Aber Brunner ist wieder 2. Bgm. und Fraktionsvorsitzender und bei der nächsten Wahl wird dann schnell ein neuer Kandidaten aus dem Hut gezaubert, anstatt jetzt einem jungen diese Ämter anzuvertrauen.
homa-
geschrieben am
25.07.2014 um 18:11 Uhr
Beitrag 50

Antwort auf #47 und #48 von Inkognito:
Das mag sein, dass die Verlängerung der Bahnhofstraße nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit Ost III steht, aber nunmehr die logische Konsequenz (die im Übrigen massiv gefördert wird) der weiteren Baulanderschließung (sh. Ost IV) darstellt. Dennoch erfolgt die Zufahrt aus dem Kreisverkehr heraus auch in Richtung Ost III, sollten Sie nicht ortskundig sein, dann empfehle ich Ihnen mal ein Gespräch mit einem Anwohner. Vielleicht treffen Sie sogar mich! Sowohl ich und auch die Anwohner tun nicht so - diese Zufahrt und Erschließungsstraße hat erhebliche Vorteile im Vergleich zum herumkurven in den Wohngebieten Ost I-IV. Die von Ihnen vorgeschlagene Zufahrt über die SAD 8 hätte zur Folge gehabt, den Lärmschutzwall offen zu gestalten und er hätte nicht die Wirkung gemäß den Vorgaben der Aufsicht erzeugt. Manchmal kann man eben nicht anders, auch wenn man gerne wollte. Es gibt halt entsprechende Vorschriften, die es gilt einzuhalten! Die Rennstrecke ist im Übrigen die SAD 8 und nicht die Bahnhofstraße. Aber wir Anwohner sind ja nicht untätig und gehen dagegen vor. Der Stadtrat, der im "alten Ost" wohnt (=VH), hat dieses Thema kürzlich im Rathaus und bei der Stadtratssitzung vorgetragen. Die Verwaltung ergreift nun Maßnahmen. Natürlich können Sie (auch andere) sich auch direkt an die Polizei wenden, sollten Sie eine Ralley beobachten. Dann würden Sie mit großem Sinn zur Lösung dieses Problems beitragen und müssten nicht (nur) darüber schreiben, denn dies hilft nichts - rein gar nichts!
Aber nun mal eine Feststellung und Frage an Sie, Inkognito: ich habe mir jetzt tatsächlich die Mühe gemacht und Ihre Beiträge in den unterschiedlichen Threads angesehen. Entweder wurden Sie in der Vergangenheit mal von dem ein oder anderen SPD-Mitglied nicht so behandelt, wie Sie es sich gerne gewünscht hätten oder Sie platzieren in diesen Foren Ihre Storys und versuchen gegen die SPD Stimmung zu machen. Auf jeden Fall fällt auf, dass Sie häufig alles andere als objektiv beschreiben. Wenn Sie etwas "wurmt", so suchen Sie doch ein persönliches Gespräch mit der betreffenden Person und versuchen Sie nicht, diese Menschen auf diesem Wege zu verunglimpfen!
inkognito
geschrieben am
25.07.2014 um 23:29 Uhr
Beitrag 51

Hallo Homa-
sie greifen sich auch immer nur das heraus was ihnen entgegen kommt und beantworten nur das was für sie spricht. Natürlich wäre es möglich gewesen Ost 4 von der SAD 8 zu erschließen! Und was hat bitte der Lärmschutzwall mit dem allen zu tun. Der war vorher auch da und hat im Gegensatz zur jetzigen Situation auch vor dem Bahnlärm geschützt. Und wieso betont die SPD immer wieder das die Verlängerung der Bahnhofstrasse "MASIV" gefördert wurde. Um zu verschleiern das hier über zwei Millionen Euro zum Fenster rausgeschmissen wurden? Und nennen sie doch bitte die "erhebliche Vorteile im Vergleich zum herumkurven in den Wohngebieten Ost I-IV"! Der Verkehr ist doch auch vorher über die Leonberger Straße abgewickelt worden! Wo plötzlich der ganze LKW-Verkehr herkommt haben sie auch nicht erwähnt. Und zum weiterbau der Verlängerung der Bahnhofstraße haben sie auch nichts gesagt. Warum hört sie Bahnhofstraße denn an der SAD 8 auf. Nur eine Abzweigung führt doch zur SAD 8! Sie schreiben auch "Die von Ihnen vorgeschlagene Zufahrt über die SAD 8 hätte zur Folge gehabt, den Lärmschutzwall offen zu gestalten und er hätte nicht die Wirkung gemäß den Vorgaben der Aufsicht erzeugt"! Aber der Lärmschutzwall ist doch zur SAD 8 offen! Sollte da nicht eine Unterführung kommen mit Verlängerung zur SAD 5? Ich nehme mal an das sie dazu noch einiges sagen könnten da es sich bei ihnen anscheinend um ein SPD Mitglied handelt!
inkognito
geschrieben am
25.07.2014 um 23:47 Uhr
Beitrag 52

Ach ja was ich noch loswerden wollte! Es handelt sich nicht um eine "Zufahrt und Erschließungsstraße"! Sonst wären die Anlieger an den Erstellungskosten beteiligt worden. Hat die Stadt jedenfalls versucht ist aber am Landratsamt Schwandorf gescheitert!!! Sonst hätten da wohl einige Grundstückskäufer ziemlich dumm gekuckt! Wären wahrscheinlich auf jeden Grundstückseigentümer an der Straße mehrere 10000€ Belastung zu tragen gewesen! Also nur eine Durchgangsstraße die mit den Wohngebieten nicht direkt was zu tun hat!!!!!!!! Nur mal so zur Information!
homa-
geschrieben am
26.07.2014 um 18:59 Uhr
Beitrag 53

Hallo Inkognito,

einerseits ist es ja schön, dass Sie sich hier so engagieren. Andererseits bringen Sie auch immer wieder neue Richtungen ins Spiel. Jetzt beziehen Sie schon die Leonberger Straße (östlich der Bahn) mit ein. Ich schrieb vom Lärmschutzwall an der SAD 8 (das ist der, der Ost IV von der SAD 8 trennt) und nicht vom alten "Raab-Berg" (so hieß der nämlich früher) und war der Wall zur tieferliegenden Bahnlinie. Mit "herumkurverei durch Wohngebiete" meine ich die Straßen in den Wohngebieten und nicht die Ortsstraßen (wie Bahnhofstraße oder Leonberger Straße). Alle Anwohner (ich kenne keinen, der dagegen wäre) in Ost I bis IV sind froh, dass es diese Zufahrtsmöglichkeiten aus den Wohnstraßen in die Ortsstraße "Bahnhofstraße" gibt. Ich habe auch mit den Nachbarn im Süden Ost IV gesprochen: auch dort besteht einhellig die Zustimmung zu der Einfahrt der Bahnhofstraße. Eine Einbindung direkt in die Wohnstraßen von der SAD 8 her wird von den dort lebenden Nachbarn nicht begrüßt und würde auch nicht als Vorteil sondern eher als Nachteil gesehen. Wie Sie erkennen müssten: die Bahnhofstraße hat wohl etwas mit den Wohnstraßen zu tun. Ach ja: Nachdem Sie offensichtlich alles aus dem Rathaus wissen, nehme ich an, dass Sie dort über besondere Informationsquellen verfügen - jedenfalls klingt es so. Teilen Sie uns doch künftig mit, was so vom Rathaus her alles auf uns Bürger zukommt. Der Stadlbauer Sepp von der CSU, so konnte man heute aus der MZ lesen, würde ja liebend gern die Beiträge für Wasser und Kanal erhöhen, so dass die Frau Plank (ebenfalls CSU) noch komfortabler in einem modernen Rathaus residieren kann. Ich glaube, dass die Stadt derzeit wichtigere Themen zu erfüllen hat, als das Rathaus innen zu sanieren.
inkognito
geschrieben am
26.07.2014 um 19:53 Uhr
Beitrag 54

Sie lenken doch auch nur ab. Der Lärmschutzwall an der SAD 8 ist doch schon durchbrochen. Zum Schwerlastverkehr der ach wunder mit der Fertigstellung der Bahnhofstrasse begann haben sie auch noch nichts gesagt. Und das die Stadt den Anliegern der Bahnhofstraße mehrere hunderttausend Euro Erstellungskosten aufs Auge drücken wollte haben sie sich auch nicht geäußert. Und wieso reden sie immer vom herumkurven in Wohngebieten? Die Anwohner in Ost 3 hatten die Zufahrt über die Brücke und vom Bahnhof her. Die Anwohner von Ost 4 über die SAD 8. Wer wäre da in Wohngebieten rumgekurvt??? Und wenn es nur um eine Zufahrtsmöglichkeit der Anwohner von Ost 4 gegangen wäre warum hat man dann diese Straße so massiv ausgebaut. Und ersparen sie uns bitte die alte Laier mit den "MASSIVEN" Zuschüssen!!! Wann kommt übrigens die Verlängerung zur SAD 5???
inkognito
geschrieben am
26.07.2014 um 20:13 Uhr
Beitrag 55

Übrigens: Auch einige ihrer Parteigenossen sind mit dem Kreisel und der Bahnhofstraße nicht so ganz glücklich. Und an alle Hausbesitzer an der Verlängerung der Bahnhofstraße: Wenn sich die Stadt durchgesetzt hätte wären Kosten von über 300000 Euro auf euch zugekommen. Zählt die Häuser an der Straße teilt die Summe durch die Anzahl der Häuser und jeder weiß was er ungefähr bezahlt hätte. Ob sie dann alle auch noch so froh über die neue Straße gewesen wären???
inkognito
geschrieben am
26.07.2014 um 20:27 Uhr
Beitrag 56

Und was ich noch fragen wollte: Ist das Thema mit der Umlegung der Baukosten auf die Hausbesitzer abgeschlossen oder überlegt die Stadt da noch rechtliche Schritte zu prüfen.
leser
geschrieben am
26.07.2014 um 20:29 Uhr
Beitrag 57

homa,

Ihre Beiträge(zumindest die letzten in diesem Thema) entbehren für mich jeder Logik.
Ich habe einen größeren Bekanntenkreis, keiner davon kurvt einfach so durch das Wohngebiet Ost. Außer einem, der wohnt aber da. Falls es dort eine (noch) geheime touristische Attraktion gibt, die sich anzusehen lohnt, teilen Sie uns das bitte mit!!!

Die Argumente von inkognito scheinen mir wesentlich stichhaltiger zu sein. Der Ausbau der Durchgangsstraße in Verau in Verbindung mit dem Ausbau der Bahnhofstraße und die geplante Verlängerung,Verfüllung der Tongrube, Bau der Umgehung als Zubringer zur Autobahn, Planung von Gewerbegebiet(erst gegenüber Läpple,dann östlich Katzheim) – das alles läuft in meinen Augen ohne jegliche Transparenz ab und lässt mich auf Gedanken wie Kungelei und irgendwelche beteiligte Städteabsprachen sowie an Geschäfte auf Gegenseitigkeit denken. Vielleicht eine win-win-situation für Kommunen mit klammen Kassen, beteiligte Organisatoren und Betriebe – aber ob der Bürger davon profitiert wage ich stark zu bezweifeln.

Natürlich ist so etwas mit einer Großen Koalition besser durchzuführen als mit einer echten Opposition – siehe Berlin : - (

Altbürger22
geschrieben am
26.07.2014 um 23:08 Uhr
Beitrag 58

Leser-klasse!
Keiner von uns kurvt da wirklich rum.
Wer will da schon hin? So schön ist der Anblick ja wirklich nicht-zusammengewürfelte Häuser-ohne Sinn und Verstand. Mit Mini Grundstücken, da wäre mir ja jede Eigentumswohnung lieber.
Rasen sehe ich nur die Anwohner-die scheinen es immer eilig zu haben.
Ich fahre vor dem Kreisel links ab, wenn ich nach Leonberg will-so wie immer.

Tja, ich sag nur-Welcome to the Boomtown!

Altbürger22
geschrieben am
26.07.2014 um 23:13 Uhr
Beitrag 59

An Neubürger: an die Trachtler wirst du dich wohl gewöhnen müssen: grins.
Immer diese Geiz ist Geil Mentalität. Dann zahle ich halt 100.000 mehr, und wohne wirklich da wo es mir passt.
Wenn schon, den schon, oder?
inkognito
geschrieben am
27.07.2014 um 11:57 Uhr
Beitrag 60

Hallo,
da muss ich Altbürger vollkommen rechtgeben. Bei der Bebauung von Ost 3 und Ost 4 fehlte anscheinend jegliches Gesamtkonzept. Anfangs gab es ja noch ein paar Regeln die einzuhalten waren aber als dann anscheinend Freunde von Stadträten und Stadtbedienstete dort gebaut haben waren diese obsolet! Auch die Bürgermeisterin hat ja noch versichert das man es in Maxhütte nicht "so genau nimmt" mit den Bauvorschriften! Was dabei raus kommt sieht man ja. Übrigens soll es ja schon Fälle gegeben haben von Leuten die Konsequenzen gezogen haben und Maxhütte wieder verlassen haben.
Altbürger22
geschrieben am
09.08.2014 um 23:09 Uhr
Beitrag 61

Habe heute die Steinmauer gesehen, die am seitlichen Haus beim Kreisel angelegt wurde. Wem ist das eingerfallen? Das sieht furchterregend aus!!!
inkognito
geschrieben am
10.08.2014 um 10:59 Uhr
Beitrag 62

Hallo,
das hat damit zu tun das eine Betonmauer glaube ich nicht erlaubt ist. Und irgendwie musste der Hang ja befestigt werden. Aber Schuld ist die Stadt die da keine Auflagen gemacht hat. Auch hätte man beim Bau des Kreisels und der Bahnhofstraße den Höhenunterschied zwischen Straße und Häusern berücksichtigen müssen. Aber dazu hätte es eben eines Gesamtkonzeptes bedurft. Dazu war die Stadt und das Planungsbüro anscheinend nicht in der Lage. Ursprünglich sollte zwischen bebauten Grundstücken und Straße ein Höhenunterschied von nicht mehr als 80 cm bestehen. Ich glaube das hat man einfach Übersehen das das Gelände da ein "wenig" abschüssig ist!
Mo
geschrieben am
14.08.2014 um 07:07 Uhr
Beitrag 63

Als Nicht-Oberpfälzer oder als Großstädter oder als Familie mit Kindern würde ich mir das 100 mal überlegen - nur um Kosten zu sparen - in ein Neubaugebiet zu ziehen.
Und schon gar nicht rate ich einem "Zuagroasten" in eine Baulücke zu bauen.

In solche Baulücken ist man umgeben von Alteingesessenen, zumeist älteren Jahrganges. Kinder sind in diesen Gebieten rar. Anschluss zu den "Alteingesessenen" bekommt man nur ganz schwer. Die Neugierde auf die "Zuagroasten" ist dafür um so größer. Nichts bleibt den Nachbarn verborgen und sollte man in irgendeiner Form nicht ganz der Norm entsprechen, so ist man unten durch. Die Einheimischen sind so verwurzelt, meist noch untereinander verwandt, zusammen zur Schule gegangen und und und. Man ist und bleibt ein Fremdkörper.

Man muss es auch mögen von jedem und überall mit "DU" angesprochen zu werden. Dies darf man aber nicht als eine Geste der Freundschaft interpretieren.

Man sollte auch wissen, dass das Angebot für Jugendliche nicht annähernd dem entspricht, was Großstädte wie München bietet. Die Jugendlichen sind auf die Eltern angewiesen, umher chauffiert zu werden. Für die Eltern mit mehr Kindern kann das zu einem Vollzeitjob werden. Ansonsten können die Kinder ihre Freizeit zuhause vor dem Computer verbringen. Am besten also gleich zwei Autos einkalkulieren.

Auch die vielen Vereine und kirchlichen Angebote sind nicht jedermanns Sache. In diesem Fall ist es oftmals von Vorteil, viel Sitzfleisch zu haben, denn "Bierbank sitzen", "Maßkrug stemmen" und zur Musik schunkeln, mag auch nicht jeder.

Jemand, der das Großstadtleben kennt und mag, sollte es sich daher sehr genau überlegen, ob ein günstiger Bauplatz, die vielen vielen Nachteile aufwiegelt.
inkognito
geschrieben am
14.08.2014 um 10:31 Uhr
Beitrag 64

Hallo Mo,
haben wohl schlechte Erfahrungen gemacht mit den Leuten hier! In vielen Dingen muss ich ihnen leider recht geben. Die meisten Menschen hier sind eben intolerant und engstirnig. Und viele der Zuagroasten würden wohl liebend gerne in der nächsten Großstadt wohnen. Aber leider können sich das halt nicht alle leisten. Wenn man für ein Grundstück in der Stadt den 4 fachen Preis bezahlt und selbst eine mittlere Eigentumswohnung so viel kostet wie ein Haus auf dem Lande! Man muss eben Kompromisse eingehen.
MarkusV
geschrieben am
14.08.2014 um 11:29 Uhr
Beitrag 65

Oje, ist das schlimm bei uns am Land Leben zu müssen. Armut gepeitschte Stadtmenschen werden quasi aus finanziellen Druck gezwungen in die ungebildete Provinz zu ziehen, wo sie Ihren hohen Lebensstandard nur schwer halten können.

Hallo? Geht`s noch? Und wenn ich mir vorstelle meine Kinder müssten in einem Moloch wie Berlin oder München aufwachsen, dann bin ich ehrlich froh, dass ich meine Kinder chauffieren muss. Wenigstens weiß ich wo meine Jungs sind.

Keine Angst, ich spreche niemanden den ich nicht kenne mit "Du" an, das muss man sich bei mir nämlich verdienen. Dafür grüßen unsere Kinder zumindest überhaupt noch :-P

Altbürger22
geschrieben am
14.08.2014 um 20:06 Uhr
Beitrag 66

Wegen mir braucht keiner der die Großstadt mag, zu uns aufs "Land" ziehen!
Ich bin froh, wenn keiner kommt.
Super Aussagen: Vereinsleben ist Schei...
Jugendliche habens hier nicht gut??
usw.
Schlimm, dann bitte in der schönen tollen Stadt bleiben.
Dann haben wir wenigstens unsere Ruhe.
Mo
geschrieben am
16.08.2014 um 13:27 Uhr
Beitrag 67

Altbürger22, Sie verdrehen mir die Sätze.


Nochmals bezugnehmend auf die Jugend stelle ich mir noch folgende Frage.
Was werden die jungen Familien in ein paar Jahren mit ihren Häusern machen, wenn die Kinder in Ausbildung sind?
Es ist nun mal so, dass die meisten Ausbildungsplätze und Studienplätze in den Städten sind. Sind die Kinder noch minderjährig, müssen teilweise abenteuerliche Fahrzeiten in Kauf genommen werden, um die Ausbildungsstätte zu erreichen.
Ich nenne hier mal zwei Orte: Wackersdorf und Neutraubling. Oder die Kinder ziehen weg und das Haus ist auf einmal viel zu groß.
Was dann?
Ist man schuldenfrei oder man hat einen Käufer, ist es kein Problem.

Ansonsten ist man an die Immobilie gebunden. Der gesellschaftliche Wandel ist bereits im vollen Gange, die Bevölkerung schrumpft, die Hypothekenzinsen (aktuell ca. 2%) werden irgendwann auch wieder steigen. Und vor allem die Preise für Heizkosten und Kraftstoff steigen immer weiter.

Hinzu kommen steigende Grunderwerbssteuern, höhere Notargebühren und die Mietpreisbremse!!!

Für viele junge Familien wird so ein Immobilienkauf der größte finanzielle Schritt ihres Lebens sein.
Daher wäre es wichtig, den Kauf auf seine Zukunftsfestigkeit zu prüfen.

Was für ein Segen, wenn man auf kein Auto angewiesen ist.
Altbürger22
geschrieben am
16.08.2014 um 23:21 Uhr
Beitrag 68

Wir kennen das garnichts anders. Meine Töchter sind teils in Regensburg, teils in Neutraubling in der Ausbildung gewesen. Die Zugverbindung war hier immer sehr gut(die andere Tochter hat den Bus vorgezogen).
Das war nie ein Problem.
Meine Bekannten hatten Ihren Sohn bei den Domspatzen-auch kein Problem(Bus).

Eine der Töchter arbeit jetzt in Amberg, die zweite in München(hier wieder Zug).
Geklagt darüber hat noch keine.
Aber wie gesagt, wir sind das gewohnt.
inkognito
geschrieben am
03.09.2014 um 16:42 Uhr
Beitrag 69

Lange hat sie ja nicht gehalten die Steinmauer am Kreisel! Bloß gut das niemand zu schaden gekommen ist!
Altbürger22
geschrieben am
03.09.2014 um 23:19 Uhr
Beitrag 70

Tja, das mit der Steinmauer war vorauszusehen!
Es war schon beim anlegen des Ganzen ersichtlich, das es so nicht halten wird.
Wer diesen Unsinn wohl verbrochen hat?
Sepp Stadlbauer
josefstadlbauer@web.de
geschrieben am
09.09.2014 um 22:04 Uhr
Beitrag 71

Zum Beitrag vom 23.02. - Gehweg für 52.- €. Der Verfasser meint, Infos hellen die schwarze Brille auf und behauptet, die CSU habe 2006 einem CSU-Mitglied Ackerland für einen Gehweg für 52.-/m² abgekauft und will so den Kaufpreis für Ost IV schönreden. Der Verfasser übersieht ( oder verschweigt ) allerdings, dass 2006 die SPD mit ihren Unterstützern ( z.B. Johann Stadlbauer )die Mehrheit hatte und, dass es über dieses Geschäft keinen Stadtratsbeschluss gibt.
Zu den Grundstückseinkaufspreisen und den daraus folgenden Verkaufspreisen stelle ich die Frage in den Raum: Ist es wirklich sozial, wenn nur interessiert, das Bauland so schnell wie möglich zu verkaufen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob sich das unsere Einheimischen zu diesen Preisen überhaupt noch leisten können ?
Für den Verfasser des Artikels: Gefärbte Brillen - egal in welcher Farbe - verzerren immer den klaren Blick.

Sepp Stadlbauer
GünterZait
geschrieben am
10.09.2014 um 08:49 Uhr
Beitrag 72

Hallo Herr Stadlbauer,

Es ist schön zu lesen, dass sie auch in diesem illustrem Forum unterwegs sind und auch den Schneid haben mal etwas unter Ihrem Namen zu posten.

Die Frage, welche sie in den Raum stellen ist durchaus berechtigt. Jedoch hat die SPD bereits in der letzten Wahlperiode dank des "Verhandlungsgeschicks" von Franz Brunner den Preis auf Jahrzehnte ruiniert.

Kein Landwirt wird doch in Zukunft mehr seinen Acker unterhalb dieser Grenze von 50€ hergeben. Somit sind Preis von 150 + gesetzt.

Dass Sie übrigens nicht mehr Bürgermeister geworden sind und stattdessen ein Rudolf Seidl wird in der Bevölkerung übrigens sehr wohl wahrgenommen - und nicht zwingend positiv

Auch Freunde aus den Nachbarstädten schütteln nur den Kopf...

Aber noch schlimmer ist für mich, dass ich nochmal weitere 6 Jahre das doofe Grinsen des Franz Brunners aus der Zeitung ertragen muss....

Wie man jemanden mit dermaßen beruflichen (Miss-)Erfolg und ohne Bildung und Verstand in dieses Amt wählen kann, während es genügend Alternativen im Stadtrat gibt ist mir ein Rätsel.

Ich werde bei der nächsten Wahl noch konsequenter vorgehen und KEIN Kreuz mehr bei der SPD machen, obwohl ich dort einige sehr mag. Aber auch diese SPD-Mitglieder haben uns Brunner wieder (mit-) eingebrockt.....
inkognito
geschrieben am
12.09.2014 um 13:20 Uhr
Beitrag 73

Hallo,
ja genau so seh ich das auch! Die SPD ist hier nicht mehr wählbar!
Weiß eigentlich schon jemand wie viel der m² im neuen Baugebiet kosten wird?
Denk mal zwischen 150 und 200€. Oder lieg ich da falsch?
Mo
geschrieben am
20.09.2014 um 10:18 Uhr
Beitrag 74

150 - 200 Euro? Ist das nicht zuviel?

Ich würde das Grundstück auch mal nachts besuchen. Hört man den Schwerlastverkehr von der Autobahn? Hört man das rattern der Güterzüge? Hört ihr ein Hintergrundrauschen einiger Fabriken?

Sehr schnell kann der Traum des idyllischen ruhigen Landleben ausgeträumt sein.

inkognito
geschrieben am
20.09.2014 um 17:52 Uhr
Beitrag 75

Hallo
meines Wissens haben die Grundstücke in Ost 4 irgendwas zwischen 140 und 150 € gekostet. Die in Ost 5 werden mit Sicherheit nicht billiger werden.
Übrigens: Ich war abends mal da und ja man hört die Autobahn recht deutlich und denn Bahnverkehr noch viel mehr. Besonders die Güterzüge machen einen ganz schönen Lärm. Und wenn die Bahnstrecke elektrifiziert wird und noch mehr Güterzüge verkehren wird es sicher nicht leiser.
Wollte ich da bauen würde ich über Lärmschutzfenster und eine Wohnraumlüftung nachdenken. Denn wenn man die Fenster in der warmen Jahreszeit aufmacht nützen wohl auch die besten Lärmschutzfenster nicht viel.
Ich habe 10 Jahre im Regensburger Süden gewohnt und da war es nicht so laut. Aber ist natürlich nur ein subjektiver Eindruck und keine Lärmmessung.
Wie Mo schon schrieb: Sehr schnell kann der Traum des idyllischen ruhigen Landleben ausgeträumt sein.
inkognito
geschrieben am
28.09.2014 um 00:42 Uhr
Beitrag 76

Hallo,
habe erfahren das der m² in Maxhütte Ost 5 185€ kosten soll.
Wenn man bedenkt das die ersten Grundstücke in Ost 3 noch für 87€ zu haben waren ist das eine ganz schöne Steigerung!
Mex
geschrieben am
29.09.2014 um 10:02 Uhr
Beitrag 77

Wo kann man sowas denn erfahren??
inkognito
geschrieben am
29.09.2014 um 17:32 Uhr
Beitrag 78

Von offiziellen Stellen bestimmt nicht! Diese Preise werden schon unter der Hand gehandelt. Ob sie stimmen wird man ja sehen!
homa-
geschrieben am
01.10.2014 um 15:30 Uhr
Beitrag 79

Wie ich aus zuverlässigen Kreisen gehört habe, hat die SPD M-H mit verschiedenen Grundstückseigentümern und Investoren bereits seit einiger Zeit Gespräche geführt, da von der CSU-Bürgermeisterin wohl keine Aktivitäten in diese Richtung ausgehen. Ziel ist die Ausweisung von Baugebieten, da eine zunehmende Anzahl an Bauinteressenten in M-H vorhanden seien. Und: es besteht keine Fixierung auf Ost 5, sofern Ost 5 nicht realisierbar oder schlicht und einfach zu teuer wäre. Es liegt demzufolge der Augenmerk der SPD-Räte auch in der Umsetzung und Entwicklung anderer Flächen (z. B. Erweiterung früherer Baugebiete) zu Baugebieten, so dass die Weiterentwicklung der Stadt Maxhütte-Haidhof von Statten geht. Sieht man das Wahlprogramm der SPD M-H an, dann ist das bis dato die einzige Gruppe im Stadtrat, die was vorwärts bringt. Die SPD ist echt eine Umsetzungstruppe. Ebenso hört man aus Kreisen von Geschäftsleuten, dass sich auch beim Thema Bahnhof etwas tun soll, was von der SPD mit angeschoben wurde.
M.Eschenberg
geschrieben am
01.10.2014 um 16:45 Uhr
Beitrag 80

Als - bis dato eher kommunalpolitsch inaktiver- Geschäftsmann wie sie es nennen, darf ich Ihnen hiermit mitteilen:
Wenn ich diese SPD-Gurkentruppe zur Zeit beobachte, dann wächst in mir ernsthaft der Drang mich politisch zu engagieren....

Ich war jahrelang sehr, sehr zufrieden mit der Arbeit und Leistung eines Herrn Richters und Herrn Hochstätters (schreibt man den so?) und habe mich über die Blockadepolitik der CSU, vor Allem des Herrn Stadelbauers manchmal geärgert.

Nach einer Periode Dr. Plank muss ich feststellen, dass sie es sehr gut macht, auch habe ich positiv bemerken können, dass die SPD und die CSU gut zusammengearbeitet haben und gemeinsam viel erreicht haben. Genau diesen Eindruck hatten unzählige meiner Bekannten, Freunde und Kunden....Man hatte das Gefühl: jetzt passt es "da oben" im Rathaus.

Leider ist von dieser Zusammenarbeit- zumindest für den außenstehenden Beobachter- wenig übrige geblieben. Der altersbedingte Ausstieg von Herrn Hochstätter war aus meiner Sicht fatal,...

Leider hat man zur Zeit anscheinend weniger Bedarf an Zusammenarbeit mit der CSU und möchte sich lieber "neu positionieren"......

Dieser Schuss kann auch nach hinten losgehen....

Neue Baugebiete werden nachgefragt und eine Stadt sollte immer Bauplätze aber vor Allem Gewerbegebiete für Interessierte vorhalten.

Vielleicht sollten sich SPD und CSU einfach wieder vertragen und ihre jeweiligen Projekte nicht nach der "Entweder-Oder"- sondern der "Sowohl-als-Auch"-Methode verwirklichen.....

Dies würde der Stadt dienen....und der Bürger weiß dann schon, wen er warum bei der nächsten Wahl "belohnt"....

Außerdem...wenn zwei streiten freut sich der Dritte......und der heißt Seidl....und hat es weder fachlich noch menschlich verdient....


Ein Neuer
geschrieben am
02.10.2014 um 10:41 Uhr
Beitrag 81

Ich kann M. Eschenberg nur zustimmen; Herr Hochstetter wurde leider nicht adäquat ersetzt.

Trotzdem scheint sich die SPD in dieser -eingebildeten "neu erstarkten" Rolle - ganz wohl zu fühlen. Beansprucht sie doch für sich, viele der zuletzt umgesetzten Projekte (z.B. etwaige Baugebiete/Bahnhofstr.) angeschoben und umgesetzt zu haben. Wenn auch nur mithilfe anderer Parteien... Ob der dabei eingeschlagene Kuschelkurs mit der UWM/FW so gut bei den Bürgern ankommt, wird sich zeigen. Wir werden sehen, wie das für die SPD ausgeht. Mit einem F. Brunner vorne dran sicher nicht gut.

Der beleidigte Junge, dem seitens der CSU damals eine Kronprinzessin vor die Nase gesetzt wurde, kann leider nur mit Stammtischparolen und negativem Gepolter an die "Gegner" vor Wahlen aufwarten. Obwohl ja die UWM inhaltlich gar nicht schlecht ist und in vielen Stadtratssitzugen "vernünftig" FÜR die Stadt stimmt/ agiert. Eventuell sollte man sich seitens der UWM auch mal Gedanken über eine andere "Gallionsfigur" machen... Das wird allerdings schwierig, da RS=UWM und UWM=RS.

Wahlen werden (leider) heutzutage nicht mit Inhalten gewonnen, sondern mit Gesichtern und Typen. Da hat m.M. die CSU mit Dr. Plank zur Zeit die Nase vorn.

Aber zum Thema:

Egal, wer am Ruder sitzt und saß, es werden/wurden auch immer Geschäfte unter Parteimitgliedern, Stadträten, Verwandten, Bekannten usw. gemacht. Das war schon immer so und wird auch so bleiben.

Letztendlich werden diese Geschäfte auf dem Rücken, bzw im Geldbeutel der Bürger ausgetragen! Herr Eschenberg wird mir Recht geben, wenn ich schreibe: Der Gewinn liegt beim Einkauf. Ob man dabei der Stadt M-H hohe Gewinnabsichten unterstellen kann; ich weiß es nicht. Mit einem Minus möchte jedoch keiner aus einem Geschäft gehen.

Man darf allerdings nicht vergessen, das es viele aus der "Stadt" (Regensburg) zu uns raustreibt, weil die Preise dort ins Unermessliche steigen! Der Speckgürtel um Regensburg wird demnach attraktiver und dementsprechend passen sich die Preise an... Verglichen mit Regenstauf (ca. 200€/m²) ist Maxhütter Bauland einigermassen günstig. Noch.
Für viele "Städter" ist es verkehrsmäßig günstig gelegen, man benötigt von Maxhütte in den Regensburger Süden genauso lange, wie z.B. vom Keilberg in die Stadt.
Wir können noch froh sein, einen derzeit "hohen" Zuzug zu haben! Der Trend ist eindeutig - wieder in die Stadt zu ziehen. Stichwort Vergreisung der kleinen Städte und Gemeinden/Dörfer. Gestern kam dazu ein interessanter Beitrag in einem dritten Programm. Kann man sicher googlen.
leser
geschrieben am
02.10.2014 um 18:57 Uhr
Beitrag 82

Das sehe ich sehr ähnlich! Manchmal kommt einer Kommune der Zufall(politische Entwicklung, unerwartete Rückzahlungen von Bund oder Land, Fehler in Planungen von Nachbargemeinden…..)zu Hilfe. Das Thema Kommunalpolitik mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls ohne Eigeninteressen der Beschließenden zu verfolgen wurde in diesem Forum bereits diskutiert und war interessant meine ich.

Aufgefallen ist mir, dass bei wichtigen finanziellen Entscheidungen(z. Haushaltsplan 2014) es fast immer einstimmige Ergebnisse 24 : 0 gibt. Auch nach der erfolgten Wahl im Frühjahr. Schon erstaunlich, da in den Medien geschrieben wurde, dass MH stark verschuldet ist und ich mir schon vorstellen könnte, dass es in einem so bunten Stadtrat wie bei uns da und dort andere Standpunkte geben könnte. Natürlich gehe ich davon aus, dass die veröffentlichten Zahlen zum Haushalt korrekt wiedergegeben sind. Dazu bitte auch das Mitteilungsblatt Nr. 4 2014 lesen.

Ich wiederhole mich: wichtig ist in meinen Augen eine verlässliche Politik und Aussagen seitens der Stadt/Gemeinde, auf die sich der Bürger oder Unternehmer sowie Nachbargemeinden verlassen können(ruhiges Wohngebiet, auf einmal neue Durchgangsstraße?!). Und Zusagen, die auch von eventuell nachfolgend gewählten Volksvertretern eingehalten werden.
inkognito
geschrieben am
03.10.2014 um 17:00 Uhr
Beitrag 83

Mann die SPD, die hat es ja drauf. Selbstbeweihräucherung und Selbstbereicherung, das können die!
Gurkentruppe trifft es leider voll.
Hier bin ich mit Herrn Eschenberg mal einer Meinung.
inkognito
geschrieben am
11.10.2014 um 10:45 Uhr
Beitrag 84

Hallo,
Homa- schreibt in Beitrag 79 "Und: es besteht keine Fixierung auf Ost 5, sofern Ost 5 nicht realisierbar oder schlicht und einfach zu teuer wäre. "
Dabei übersieht Homa aber das bei der Erschließung von Ost 4 die Kapazitäten für Kanal und Abwasser so ausgelegt wurden das nach Ost 5 jederzeit erweitert werden kann. Wieso sollte man das machen wenn es nicht schon konkrete Pläne gibt.
leser
geschrieben am
13.10.2014 um 13:38 Uhr
Beitrag 85


Zitat aus MZ-Artikel vom 12.3.14

Franz Brunner stellte noch einmal das Wahlprogramm vor. Er begann mit der Baulandentwicklung, erinnerte daran, dass binnen weniger Jahre die Baugebiete Maxhütte-Ost III und Ost IV, mit insgesamt weit über 100 Parzellen verkauft werden konnten und forderte deshalb ein Baugebiet „Ost V“.
-Zitatende-

Auch das deutet darauf hin, dass inkognito Recht hat!!!

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/spd-fordert-weiteres-baugebiet-ost-v/1031410/spd-fordert-weiteres-baugebiet-ost-v.html

nur ich
geschrieben am
15.11.2014 um 16:02 Uhr
Beitrag 86

140 Parzellen am stadlhof und 20 bei den heimgärten?????

WAHNSINN

Jetzt brauchen wir noch einen airport und einen Hafen und wir mischen ganz oben mit. ...
wolpertinger
geschrieben am
15.11.2014 um 17:06 Uhr
Beitrag 87

Bauplätze, Bauplätze, Bauplätze. Wenn dem Bürgermeister und seinen Stadträten rein gar nichts einfällt, dann müssen Bauplätze her. Dies bringt mehr Einwohner und das sorgt für Bewunderung wissen sie.

Was bringen einer Gemeinde aber diese mehr Einwohner. Mehr Aufgaben mit Sicherheit. Aber auch mehr Einnahmen? Letztendlich doch nur ein wenig mehr Einkommenssteuer. Die Häuslebauer sind überwiegend stark verschuldet. Die brauchen Jahrzehnte um finanziell wieder auf Beine zu kommen. So muss ein gleiches oder nur geringfügig erhöhtes Gemeindebudget für mehr Menschen, mehr Straßenunterhalt, mehr Kindergärten, mehr Schulen, mehr Kanäle und natürlich auch mehr Trinkwasser (da streifen wir das Thema Abfüllanlage) und noch vieles mehr reichen.

Deshalb müsste eigentlich der dümmste Volksvertreter längst begriffen haben, dass sich die Gemeinden an dieser Aufgabe in jeder Hinsicht ruinieren werden. Vielfach ist dies schon passiert. Ausufernde "Fertighausaustellungen" massakrieren unsere Lebensgrundlagen. Die Natur auf dem Land wird zum Begleitgrün. Gemeinden die kein Geld haben ihre bestehenden Wasserleitungen, Kanäle und Straßen zu unterhalten, sollten keine Baugebiete ausweisen dürfen.
Ch.Bach
geschrieben am
16.11.2014 um 11:37 Uhr
Beitrag 88

@wolpertinger:
meine volle zustimmung!
leonberger
http://
geschrieben am
16.11.2014 um 15:05 Uhr
Beitrag 89

Das Kroenungsstueckdes Stadtrates ist die Einbeziehung von
Neukappl.Die Einzelinteressen des Herrn Amann kosten der Stadt
Noch mehr Geld,dass fuer andere Dinge (Strassenreparatur usw).
Verwendung finden wurde.
Hoffentlich findet der suchende Haeuslebauer von den 160 neu
Angebotenen Bauplätzen einen geeigneten darunter und nicht in
Neukappl.Der Stadt und Herrn Amann viel Erfolg.


MfG.Leonberger


Stefanie
geschrieben am
16.11.2014 um 15:46 Uhr
Beitrag 90

Und nicht nur das-immer mehr Einwohner und Null Einkaufsmöglichkeit.
Wir haben 3 Supermärkte-soviel wie Teublitz, und dabei jetzt schon über 3000 Einwohner mehr.
Das ärgert mich tagtäglich. Für alles mögliche muss ich nach Burglengenfeld fahren.(will ich aber eigentlich nicht-umweltschonend ist das nicht)
Jeder hat aber kein Auto(denke an die älteren Leute. Was sollen die machen?).

Hier in Maxhütte sollen die Menschen nur noch wohnen. Einkaufen oder spaziergehen(Grünflächen verschwinden) und ihre Freizeit verbringen sollen sie woanders.
Maxhütte hatte mal ein Kino, Quelle Bazar, Bekleidungsgeschäfte, Schlüsseldienst, Fotogeschäft, Baumarkt!!!! usw. Und die Natur konnte man auch genießen. Alles war ausgewogen.
Mir gefällt die Stadt garnicht mehr.

Neuer Slogan: Maxhütte, Ihre Betonwüste zum Schlafen und Wohnen.

auch ein leonberger
geschrieben am
16.11.2014 um 17:16 Uhr
Beitrag 91

@Leonberger
kann man dem Stadtrat keinen Glauben schenken das sämtliche Kosten durch den Antragsteller zu tragen sind?
Stefanie
geschrieben am
16.11.2014 um 17:55 Uhr
Beitrag 92

An nur ich:
nein zwar noch! keinen Flughafen oder Hafen. Aber dafür eine neue extragroße Tankstelle.
Bietet was fürs Auge und wird dann das Highlight in Maxhütte.
Ute
geschrieben am
16.11.2014 um 19:41 Uhr
Beitrag 93

Oh Gott Oh gott,

Wenn man das hier so liest......

@Stefanie:
Maxhütte hatte mal ein Kino --> Alt, kein 3-D, schäbig
Quelle Bazar -absolute Ramschbude....dafür gibt`s jetzt ebay..und der Werkzeug Achhammer ist echt gut sortiert..
Bekleidungsgeschäfte - erzählen sie mir nicht, dass irgendein Mensch unter 50 nicht nach Regensburg fährt.... oder wollen Sie gar behaupten, dass sich ein Peek+Cloppenburg ansiedeln sollte??
Schlüsseldienst- für die 3mal im Jahr, wo man sowas braucht kann man auch nach Bul fahren,
Fotogeschäft- um WAS zu machen? filme kaufen? fotos entwickeln??,
Baumarkt..war zu klein....da würde ich trotzdem zum Hagebau fahren....

Mir gefällt es hier in maxhütte und ich habe auch keine Xenophobie gegen zuziehende Regensburger...ich bin froh dass wir wachsen...nur so können wie die infrastruktur mit Leben erfüllen (Schulen,..)

Außerdem ist es schon ein interessanter Gedanke...sich zu beschweren, dass es keine Läden mehr gibt UND dass es mehr Einwohner gibt....Glauben Sie, dass ein Geschäft lohnend mit den "Alten Maxhüttern" lohnend betrieben werden kann....

Ich bin selbst gebürtige Maxhütterin, aber gehen Sie mal in die Restaurants bei uns....da sehen sie viele "zugroaste".....
Vom klassischen Maxhütter Arbeiter der einmal im Jahr zum Frühschoppen geht kann kein Nobless oder Alte post überleben...

Mit den Neubürgern kommt auch etwas mehr Modernität in die Stadt....

Sonst wären wir heute immer noch ein Werksarbeiter-sammelbecken.....
Ch. Bach
geschrieben am
16.11.2014 um 21:31 Uhr
Beitrag 94

@ ute
was bitte meinten sie mit "werksarbeiter-sammelbecken"?
Ch. Bach
geschrieben am
16.11.2014 um 22:01 Uhr
Beitrag 95

soweit ich mich erinnere waren unsere schulen einmal sehr mit leben erfüllt---und zwar jede einzelne, auch die in rappenbügl, leonberg, pirkensee.

und es gab viele fachgeschäfte, auch mode, schmuck, drei schuhgeschäfte etwa--allein in maxhütte.

von den vielen händlern wie metzger, bäcker, gemüsehändlern für den täglichen bedarf ganz zu schweigen.mit übrigens hervorragender qualität, die auch ein gemeiner werksarbeiter schätzte, ganz genauso wie die gute schulbildung seiner kinder.

und das ganz ohne ausuferndes wachstum

erst als man die moderne entdeckte, den supermarkt auf der grünen wiese, begann das sterben der läden.

der zuzug aus regensburg belebt die infrastruktur wohl kaum.....durch seine arbeitsstelle und seine ansprüche, die ihn in regensburg kaufen lassen und nicht vor ort, trägt er ein gut teil bei zur vernichtung ...die auswahl ist ihm oft zu gering.

ansprüche, die ich auch bei ihnen sehe. in einem erschreckenden ausmaß. diese reine konsumorientierung ohne auch nur einen einzigen vernünftigen gedanken an die auswirkungen.
wenn sie gebürtiger maxhütter sind und es ihnen jetzt immer noch so schön vorkommt, sind sie entweder sehr jung oder blind.
zumindest aber lässt ihre erziehung zu wünschen übrig---standesdünkel wie die ihrigen sind absolut daneben. sie glauben gar nicht, wie schnell auch sie ins "werksarbeiter-sammelbecken" fallen können....
Stefanie
geschrieben am
16.11.2014 um 23:22 Uhr
Beitrag 96

Ute,
ja wo leben Sie denn?
Den klassischen Arbeiter? Das war ja wohl mal vor sehr sehr langer Zeit!!!
Hüstel, das Eisenwerk ist schon lange geschlossen.
Wer will schon in das Nobless? So toll ist das ja auch nicht-habe schon wesentlich besser gespeist. Aber na ja, hauptsache der Name ist Programm. Dann fühlt man sich gleich als was besseres, gell?
Ich stamme weder aus einer Arbeiterfamilie und war auch selbst nie als solches tätig. Aber ich würde mich niemals dazu herablassen, über die Arbeiter herzuziehen. Standesdünkel sind mir fremd. Das hat eine gute Erziehung bewirkt.
Die scheint einigen wohl zu fehlen.
Übrigends: Ebay ist total überholt und von vorgestern. Da kaufen nur noch Leute ein die keine Ahnung haben. So einen Schrott möchte ich mir nicht kaufen.
Ja, da wundert es einen nicht, das der Einzelhandel keine Chance hat-hauptsache billig im Netz geramscht.
Übrigends war die Aufzählung nur ein Beispiel. Maxhütte hat in breiter Flur eine Anzahl von Geschäften verloren. Aber wir können ja auch alle tagtäglich zum Essen in das Nobless gehen. Dann brauchen wir auch keinen Supermarkt!(ich rede hier nicht vom Discounter).

Ja, es gibt einige Leute unter 50(mich eingeschlossen) die nicht nach Regensburg fahren um Bekleidung zu kaufen. Weil ich weder auf Peek, H&M, oder sonst einen der Regensburger Läden stehe. Regensburg hat nicht mal einen LUSH(Kosmetik, Tierversuchsfrei und Naturkosmetik). Also, Regensburg schönreden bringt auch nichts.

Ja, super wenn Sie glauben die Neubürger machen unsere Stadt so modern. Da Sie ja kein Neubürger sind, tragen Sie ja wohl anscheinend nicht dazu bei.
Danke für das aufschlussreiche Gespräch.
Ute
geschrieben am
17.11.2014 um 08:51 Uhr
Beitrag 97

Guten Morgen,

ich gehe jetzt mal gemischt auf die letzten beiden Posts ein, da sich ja einiges wiederholt...

Fachgeschäfte gab es früher sicherlich mehr....aber dass diese am Land aussterben ist kein Maxhütter Symptom, sondern lässt sich überall feststellen. Und den Grund dafür haben Sie selbst genannt. Sie kaufen am liebsten beim LUSH ein, der nächste beim Peek, der nächste bei H&M oder Wöhrl.....die Gesellschaft individualisiert sich und dass ist auch gut so....und daher kann ein Einzugsgebiet "Städtedreieck" eben nicht alle Angebote bieten....

Muss aber auch nicht sein, da man ja nicht jeden Tag neue Klamotten braucht....und das eine Mal im Monat kann jeder nach Regensburg fahren.

Ich weiß durchaus, dass Ebay auf dem absteigenden Ast ist und habe selbst schon lange nichts mehr dort gekauft. Aber dieses Beispiel galt ja dem alten "Quelle-Basar"...und da ist es durchaus schon so, dass ein Laden, in dem es lauter Textile Einzelstücke und hin und wieder mal eine Waschmaschine oder einen CD-Player mit Schrammen gab, einfach nicht mehr in unsere Zeit passt, wo ich unter tausenden Angeboten vergleichen kann.

Ich kaufe übrigens bewusst vieles im Netz. Auf den ach so tollen Einzelhandel können Sie oft getrost verzichten. Service-Wüste Deutschland sag ich da nur. Aber jetzt tue ich auch vielen anderen Unrecht. Wer mit gutem Service, breitem Angebot und halbwegs vernünftigen Preisen anbietet hat sehr wohl bei uns gute Marktchancen....
Aber wenn ich bei Amazon für eine Waschmaschine 399€ zahle, die ich unter tausend Exemplaren aussuchen kann, die Lieferung frei Haus ist und ich noch durch den Fernabsatz ein 2 Wochen Rückgaberecht habe, dann frage ich mich schon, warum ich zum Elektrofachhandel ins NAC fahren soll, wo ich, sollte ich die gleiche Maschine bekommen 50€ mehr zahle, unfreundlich bedient werde um dann nochmal weitere 35€ für die Auslieferung zu zahlen....

Liebe Frau Bach: Wenn Sie "reine Konsumorientierung" schreiben, dann unterstellen Sie stets, reinen Materialismus, ohne Werte für Familie, Freunde und Andere....
Dem ist nicht so und ich finde es schon anmaßend, wie Sie hier STETS in Ihren Beiträgen Konsum mit unausweichlicher Umweltzerstörung und moralischen Defiziten gleichzusetzen versuchen.

Übrigens lassen nicht die Supermärkte auf der Grünen Wiese die Läden sterben, sondern die Leute die "mit Ihrem Geldbeutel" abstimmen.

Achja: Mir gefällt es in Maxhütte sehr gut, sogar immer besser. Wenn ich mich daran erinnere, wie es hier noch vor 20 Jahren in meiner Jugend ausgesehen hat. Mittlerweile ist unter der damaligen SPD-Regierung eine wunderschöne, neue Schule, eine tolle Mehrzweckhalle und OST-III entstanden.

Leider geht es unter Frau Plank, wohl auch wegen der finanziellen Situation etwas schleppender, aber trotz allem findet eine positive Entwicklung statt.

Ich sehe z.B. denMüller-Markt durchaus als Vorteil, auch wenn man schnell abends noch ne Bluray möchte oder kurzfristig ein Geschenk für ein Kind benötigt...

Über meine Kinderstube zu urteilen steht Ihnen im Übrigen nicht zu, da sie diese weder kennen noch aus 3 kurzen Postings darauf schließen können.

Das Standesdünkel daneben sind, glauben im Übrigen immer nur diejenigen, die davon negativ betroffen sind. Sie würden von mir auf der Straße immer gegrüßt werden, ich würde Ihnen die Türe im Laden aufhalten und ihnen beim Aufheben der Einkäufe helfen, wenn ihnen diese zu Boden gefallen wären. Kurzum, ich wäre sicherlich wohlerzogen, wenn sie mich auf der Straße treffen würden, vielleicht ist dies ja auch schon passiert.

Ich weiß aber aus Erzählungen auch, wie sehr meine Mutter damals gelitten hat, als sie und mein Vater vor über 40 Jahren aus München nach Maxhütte "mussten", da mein Vater hier beruflich - übrigens nicht im Eisenwerk- tätig war.

Und diese ehemaligen Arbeiter gibt es heute noch! Ich sage nicht, dass das Nobless seinem Namen gerecht wird. Aber glauben Sie mir: ausverkaufte Polt-Auftritte in der Mehrzweckhalle, auch unter der Woche gut besuchte Restaurants, ein immer gut besuchten Irish-Pub.....das haben wir sicherlich nicht den "klassischen Maxhüttern" zu verdanken, die schon jammern, wenn die halbe Bier über 2€ kostet...

Im Übrigen: Angst ins "Sammelbecken" zu fallen, habe ich nicht, dafür habe ich genug Vermögen und eine zu gute Ausbildung. Die ich- oh wie böse- im Übrigen in Regensburg ausübe....
Stefanie
geschrieben am
17.11.2014 um 11:21 Uhr
Beitrag 98

Ebenfalls einen Guten Morgen,
um die anwesenden Herren im Forum nicht zu verschrecken, halte ich mich(relativ) kurz. Ich denke die Herren halten es wohl sonst für einen Zickenkrieg. Besonders da das Thema Einkauf wahrscheinlich nur für uns Frauen relevant ist und ja nicht 100% zum Thread passt.

Selbstverständlich muß jeder für sich selbst entscheiden wo er einkauft.
Ich kann mir z.b. nicht vorstellen, wo es eine gute Waschmaschine für 399 Euro geben soll. Ich bevorzuge die Marke Bosch. Und hier ist natürlich der Fachhändler gefragt. Ich möchte den Service, den eine solche Marke bietet nicht missen.

Die schöne neue Schule und die Mehrzweckhalle sind mir einfach zu wenig.
Der Müller Drogeriemarkt ist hinsichtlich der Geschäfte das einzige was mich anspricht.
Mit Tedi oder dem Schuh und Bekleidungsgeschäft kann ich garnichts anfangen.
Dem würde ich ein Fachgeschäft für Haushaltswaren vorziehen(aber wie schon gesagt, die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich).
Der Quelle Bazaar war zu seiner Zeit schon eine Möglichkeit auch mal Bekleidung von z.b. Madeleine zu kaufen(wobei ich hier auch des öfteren nicht nur Ehefrauen von diversen Ärzten, sondern sogar die Gräfin aus Leonberg gesehen habe).
Also, war hier für jeden was dabei.

Konsum und Umwelt, sowie soziale Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden.
Ich möchte keine Kleidung tragen, die von Kindern in einer Hinterhof Fabrik in Thailand oder Indonesien genäht wurden.
Auch lehne ich Amazon ab-die Gründe dazu sind wohl jedem bekannt. Firmen die Angestellte ausbeuten und hier nicht mal Steuern zahlen unterstütze ich mit meinem Geld nicht.

Den "klassischen Maxhüttern" kenne ich nicht. Ich kann mir auch darunter nichts vostellen. Sollten wir jetzt in Maxhütte eine drei Klassen Gesellschaft haben:
den klassischen Maxhütter, den gehobenen Maxhütter und den Neubürger?
Eine Stadt in ein Kastensystem zu unterteilen ist nicht richtig.
Es soll doch wohl eine Stadt für alle Bürger sein, oder sehe ich das falsch?

inkognito
geschrieben am
17.11.2014 um 11:26 Uhr
Beitrag 99

Hallo,
was sie liebe Frau Ute da schreiben ist ja Ironie pur. Alle Achtung!
Warner
geschrieben am
17.11.2014 um 12:34 Uhr
Beitrag 100

Welchen Service denn wenn die Bosch Waschmaschine (Made in Germany :-)ļ)kaputt ist kommt der Kundendienst sowieso egal wo ich sie gekauft habe.
Karl
geschrieben am
17.11.2014 um 13:17 Uhr
Beitrag 101

Sein wir doch mal ehrlich. Ganz unrecht hat Uta nicht.
Bis vor wenigen Jahren, war Maxhütte ein Kaff, über das jeder, sei es Regensburg, Burglengenfeld, ja sogar Schwandorf müde gelächelt hat. Das hat sich geändert...gottseidank.
dape´67
geschrieben am
17.11.2014 um 13:23 Uhr
Beitrag 102

"über das jeder, sei es Regensburg, Burglengenfeld, ja sogar Schwandorf müde gelächelt hat. Das hat sich geändert...gottseidank."

Stimmt: jetzt lachen die über uns.
Ch.Bach
geschrieben am
17.11.2014 um 13:26 Uhr
Beitrag 103

irgendwie scheinen sie, ute, einen anderen maxhütter zu kennen als ich.

die, die ich kannte und noch kenne, engagierten sich in der gewerkschaft und zwangen flick zu angemessenen löhnen und zur senkung der wochenarbeitszeit (um nur einige leistungen zu nennen)
sie arbeiteten auch in sozialverbänden, um den sehr zahlreichen kriegsopfern zu helfen.

leider ist von der klassischen wirts- bzw. gasthauskultur nichts mehr übrig geblieben, die sehr wohl mit guten besuchen belohnt wurde. und damit ist nicht der feierabendbilligbiertrinker gemeint.

der klassische maxhütter? keine ahnung, wen sie kennen. sicher nicht irgendjemand aus meinem umfeld.

sie verwechseln anerzogene höflichkeit und dünkel...

ansonsten..schönes neues maxhütte? das tolle maxhütte-ost?(das ursprungsthema)
jede arbeitersiedlung der frühen jahre hatte mehr flair und charakter. der begriff "baukultur" hatte tatsächlich eine bedeutung.

allerdings gestehe ich ihnen zu, keine ahnung vom früheren aussehen der stadt zu haben, wenn ihre jugend hier erst vor 20 jahren ablief.




Ute
geschrieben am
17.11.2014 um 13:55 Uhr
Beitrag 104

Liebe Frau Bach,

das was Sie an OST-IV stört nennt man Individualität. Gottseidank sind die Zeiten vorbei, in denen ein einziger Kreisbaumeister bestimmen konnte, welche Dachform man bauen muss.....und die "Arbeiter"-Kernstadt ist ja auch nicht gerade unesco-weltkulturerbewürdig....

Ich persönlich bin froh, dass jeder nach "seiner Farcon" glücklich wird, der eine mit Pultdach der andere mit Toskana-Stil...mir gefällt auch nicht alles....Aber es ist immer gefährlich wenn man meint besser zu wissen, was schön ist oder den Menschen gut tut.

Würden die Leute lieber in renovierten Siedlungshäusern leben anstatt neu zu bauen würden sie`s tun. Glauben Sie mir. Es ist nicht Dummheit, Resourcenverschwendungetc.. sondern einfach die Entfaltung der eigenen Individualität


von der klassischen Wirts- und Gasthausstruktur ist nicht deswegen nichts mehr übrig geblieben, weil es keine Wirtshäuser mehr gab, sondern weil jeder Verein lieber mit städtischer Unterstützung ein eigenes Vereinsheim haben musste, anstatt gemeinsam ins Wirtshaus zu gehen...Damit man seine halbe Bier für 1,50€ bekommt und nicht 3,00€ zahlen muss......

Und da wir uns bei der Diskussion über Gewerkschaften und so genannten Sozialverbänden eher noch mehr zerstreiten würden, lasse ich dieses Thema lieber unkommentiert....



Stefanie
geschrieben am
17.11.2014 um 14:25 Uhr
Beitrag 105

Liebe Frau Bach, es ist schön wenn man hier auch Seelenverwandte hat-DANKE!
So kann ich mir einen Teil meiner Antwort sparen.

Mein Aufruf an alle Vereinsmitglieder:
Bitte berantworten Sie uns doch die Frage, ob es stimmt-
das Sie Schuld daran sind, das:

von der klassischen Wirts- und Gasthausstruktur ist nicht deswegen nichts mehr übrig geblieben, weil es keine Wirtshäuser mehr gab, sondern weil jeder Verein lieber mit städtischer Unterstützung ein eigenes Vereinsheim haben musste, anstatt gemeinsam ins Wirtshaus zu gehen...Damit man seine halbe Bier für 1,50€ bekommt und nicht 3,00€ zahlen muss......

Das würde mich dann schon interessieren, ob wir das so unterschreiben können.
max2
geschrieben am
17.11.2014 um 17:31 Uhr
Beitrag 106

Facon
Sonst wird es zur Farce.
manfred
manfred
geschrieben am
17.11.2014 um 18:35 Uhr
Beitrag 107

Diese "Wirtshauskultur" starb bei uns mit dem Eisenwerk Maxhütte. Mit dessen Niedergang verebbte auch die Produktion von "Alkoholikern" die die meist von Ehefrauen der Arbeiter betriebenen Schankwirtschaften füllten. Die Hochblüte dieser nur auf flüssige Nahrung spezialisierten Etablissements war die Nachkriegszeit. Man erzählt sich heute noch schaurige Geschichten darüber, dass Ehefrauen am Freitag, wenn der Lohn ausgezahlt wurde, sich vor dem Werktor positionierten, in der Hoffnung dem "Pascha" wenigstens etwas Geld abzunehmen um damit die Familie und die Kinder zu ernähren. Oft gab es nur Schläge, weil in den Wirtshäusern auf großen großen Tafeln angeschrieben wurde. Die Männer mussten daher, wollten sie weiter ihrer Sucht frönen, mit dem gerade erhaltenen Lohn zunächst die Schulden begleichen um danach wieder neue machen zu können. Merke für einen Süchtigen wird die Familie zur Belastung. Es gab furchtbare Säufer, die bis zu 40 Halbe in sich hineinschütten konnten um sich dann als "Säuferkönig" oder ähnliches geradezu feiern zu lassen. Die "Wirtshauskultur" bestand meist darin, dass man Betrunkenen mehr oder minder derbe Streiche spielte. Wie gesagt mit dem Ende der Maxhütte kam auch das Ende dieser Schenken. Für Leute die heute gemütlich zwei Bier trinken wollen wären die bis zu zwölf Wirtshäuser die es in einem Ort gab, nicht mehr rentabel zu betreiben. Die Vereinshäuser kamen erst als sich das Ende bereits abzeichnete. Sie haben dann allerdings alles mitgerissen - auch die früher notwendigen Tafernwirtshäuser (mit Saal und gutbürgerlicher Küche. Sie werden heute zum Problem, weil sie nur partiell geöffnet haben, was in der modernen Arbeitswelt nicht funktioniert.
Moon
geschrieben am
17.11.2014 um 18:48 Uhr
Beitrag 108

..ich erinnere mich noch an ein bekanntes Wirtshaus:

Dort standen tagtäglich ab frühen Nachmittag die gleichen Autos vor der Tür und vieele Halbe später fuhren(!) deren Besitzer unbehelligt nach Hause!
Heute hätten diese Herren vermutlich alle keinen Führerschein mehr!

Auch das ist wohl ein Grund, warum es die klassischen "Wirtshäuser" nur noch in sehr reduziertem Umfang gibt...
Ch.Bach
geschrieben am
17.11.2014 um 21:01 Uhr
Beitrag 109

um zum thema zurückzukommen

nichts gegen individualismus,
wenn es denn bezüglich der neuen siedlungen einer wäre

doch das, was hier entstand und weiter entsteht ist eine unstrukturierte, belang-und gesichtslose siedlung. absolut austauschbar mit jedwedem weiteren neubauviertel. deutschlandweit.
der individualismus erschöpft sich im nachahmen und hinterherlaufen von trends, die selbst bei häusern inzwischen so schnell wechseln wie die mode.
nirgends ist ein gespür für besonderheiten der landschaft, der kultur, der geschichte zu entdecken.
regionale besonderheiten der baumaterialien etwa, oder der dem klima angepassten bauform, die jedem kenner von architektur sofort sagen, wann und wo ein haus entstand, wie seine bewohner lebten....nichts ist mehr geblieben ausser einem sammelsurium schlecht kopierter baustile. ein eigenes gesicht, einen eigenen charakter, haben diese quartiere nicht mehr.

das frühere maxhütte mag kein weltkulturerbe sein...besonders jetzt nicht mehr nach seiner "modernisierung". aber ein architektonisches beispiel hervorragender baukunst im sozialen wohnungsbau war es sicherlich- in seiner gliederung, seinen für die damalige zeit hochmodernen wohnungen durchaus mit der fuggerei vergleichbar. nicht umsonst stehen identische ensembles unter denkmalschutz.

verantwortungsbewußte architekten und stadtbaumeister kämpfen schon lange wieder um eine regionale baukultur, selbst brüssel unterstützt diese vorhaben im rahmen städtebaulicher förderung. ursprünglich gab ja auch maxhütte veranlassung zur hoffnung, doch die umsetzung von ISEK ist in dieser hinsicht städtebaulich eine farce.

eine gemeinschaft die sich mit ihrer stadt, ihrem viertel wirklich identifiziert wird so sicher nicht geschaffen. auch keine gegend, in der wohnen oder gar urlauben wirklich attraktiv wäre. spätestens in ein/zwei generationen fürchte ich, werden toskana-villa und pultdachwürfel in dieser form in dieser gegend kaum mehr wert besitzen. und eher abgerissen als renoviert. das bedeutet dann den gipfel einer schnellebigen zeit und ihren verschwendungen.











CH. Bach
geschrieben am
17.11.2014 um 21:31 Uhr
Beitrag 110

nur kurz zu den zuständen in der nachkriegszeit
ein thema, das besser unter gesellschaft, wirtschaft, bildung... aufgehoben ist.

um zu erleben, wie der lohn wöchentlich ausbezahlt wurde bin ich tatsächlich doch noch nicht alt genug.
dass es alkoholiker gab steht ausser zweifel- doch hier werksarbeiter allgemein in ein "sammelbecken" zu werfen empfinde ich als sehr voruteilsbehaftet.
ich persönlich kann über etwa vier wohnblöcke sprechen. die meisten davon durchaus achtbare, arbeitsame menschen...ihre kinder sind heute auch stadträte/innen, ärzte, rechtsanwälte etc.

kein unterschied zum heutigen BMW-arbeiter.

dass manche ausglitten und im suff landeten?
dazu sollte man sich ihre vorgeschichte in erinnerung rufen: sicherlich 90 prozent waren ehmalige soldaten. viele hatten nicht nur körperliche, sondern auch schwerste seelische schäden davongetragen. therapie? aufarbeitung? gar unterstützung wegen schwerster traumatisierung? fehlanzeige!

nachdenklich macht mich eher etwas anderes: die horden regelmäßig betrunkener jugendlicher, auch aus gutem hause, auch im städtedreieck, heute.....

aber wie gesagt....das gehört in einen anderen thread
Moon

geschrieben am
17.11.2014 um 22:27 Uhr
Beitrag 111

Frau Bach, was Ihre Einlassungen zu den Baustilen der Neubausiedlung betrifft:

100 % Zustimmung!

Was mich vor allem irritiert, ist die inflationäre Zunahme dieser "Toskana"Bauten...diese Architektur hat in den klimatischen Verhältnissen dort sicher seine Berechtigung..aber hier ?

Vielleicht wird seitens der Architekten der Klimawandel bereits vorweggenommen..
Mex
geschrieben am
18.11.2014 um 11:50 Uhr
Beitrag 112

Welche "Horden" betrunkener Jugendliche aus gutem Hause denn?
CH. Bach
geschrieben am
18.11.2014 um 12:00 Uhr
Beitrag 113

@MEX
ich empfehle hierzu einen spaziergang samstag und sonntag am frühen morgen gegen 3-4 uhr.
einen besuch in den diversen krankenhäuser in den ausnüchterungsstation.
und eventuell das lesen von zeitung samt informationen von suchtanlaufstellen.

Dr. Thomas Frankenhauser
tfrankenhauser@yahoo.de
geschrieben am
18.11.2014 um 13:35 Uhr
Beitrag 114

@Ute: Ehe ich jetzt - nach entsprechender Vorinformation - mir in Ruhe die Beiträge durchlese, sei mir eine kleine "Randbemerkung" erlaubt: Daß jeder "nach seiner Farcon" (Zitat!)selig werden kann und soll, halte ich für eine Farce. Ein richtig geschriebenes Fremdwort hat auch was für sich; erst recht, wenn man seine Überzeugung so apodiktisch und mit einem gewissen Standesdünkel von sich gibt. Als konservativer Mensch glaube ich sehr wohl zu wissen, daß jeder einzelne von uns selbstverständlich auch dem Fleiß der Werksarbeiter seinen Wohlstand - und damit auch seine Lebenschancen mit und ohne "Vermögen" - zu verdanken hat. Wann lernen die Menschen endlich, daß jedes Stück Brot einmal mit viel Arbeitskraft der oft am Existenzminimum schaffenden Bauern erwirtschaftet worden ist??? Gerade wir Christen sollten nie vergessen, daß jedes Mitglied unserer teils verlogenen Gesellschaft nur mit der Hilfe anderer überhaupt existieren kann ...
Mex
geschrieben am
18.11.2014 um 13:40 Uhr
Beitrag 115

Spaziergang gegen 3-4 Uhr morgen? Da ich in der Schule aufgepasst habe und auch keine Vampir bin, muss ich gottseidank um diese Uhrzeit nicht aus dem Haus....

Gerne glaube ich, dass sich hin und wieder am Wochenende im Sound oder auf einer Burschenfeier ein Jugendlicher "abschießt".

Dies aber gleich als "Horden" zu bezeichnen, finde ich doch sehr übertrieben....wenn ich an meine Jugend, die im Übrigen auch erst kanpp 20 Jahre her ist, zurückdenke, weiß ich, dass wir auch so gefeiert haben, als wenn es kein Morgen gäbe. Wir haben quasi im Bistro gewohnt....aber trotzdem hätten uns die Erwachsenen nicht als "Horden" bezeichnet.
Ch. Bach
geschrieben am
18.11.2014 um 13:59 Uhr
Beitrag 116

20 jahre sind eine lange zeit....
CH. Bach
geschrieben am
18.11.2014 um 14:08 Uhr
Beitrag 117

aber inzwischen heisst das große problem auch nicht mehr alkohol sondern crystal meth...noch verhehrender-und problemlos zu beziehen.
gerade in einer gegend nahe der tschechischen grenze
aber man kann die augen auch zumachen...ist einfach und bequem.

zusatz: einer, der sich ab und an abschiesst wird weder randalieren und diverse öffentliche einrichtungen zerstören noch gar den einsatz eines sicherheitsdienstes notwendig machen.

beides z.B. in burglengenfeld an der tagesordnung
Dr. Thomas Frankenhauser
tfrankenhauser@yahoo.de
geschrieben am
18.11.2014 um 14:14 Uhr
Beitrag 118

So, jetzt habe ich mir die Beiträge alle in Ruhe durchgelesen. Übrigens: max2 danke für die "Farce", ich hab ihn da wohl unwissendlich wiederholt ...
Die Vielfalt der Meinungen ist hochinteressant - und spiegelt die unterschiedlichen Denkweisen in idealer Art und Weise wider. Ich bin auch für den vielgepriesenen "Individualismus" - insbesondere dafür, daß auf seinem einzelnen (Fach-)Gebiet jeder einzelne sein Bestes geben sollte, vom "einfachen" Arbeiter bis zum Politiker. Aber: Ist denn eine solch elitäre Einstellung, gepaart mit maßloser Arroganz, wie sie "Ute" an den Tag legt, in einem öffentlichen Forum überhaupt erlaubt, ohne daß die so vielgepriesene Wahrheit auf der Strecke bleibt??? Lange nicht jeder hat eine "gute Ausbildung" und "Vermögen". Das hier zu schreiben, beweist, welch Geistes "Kind" die Schreiberin ist. Etwas mehr ehrliche, kindliche Unvoreingenommenheit wäre wohl durchaus angebracht.
Zum Baustil: Ich habe mich angesichts der vielfältigen, oft nicht zur Landschaft und ihrer Geschichte passenden Baustile in Maxhütte schon gefragt, ob nicht eine strengere städtebauliche Planung zum Wohle aller (!), vor allem des Stadtbildes, erforderlich wäre. Nicht umsonst gibt es doch eine planerische, natürlich mit Vorschriften versehene Gesetzgebung. Die nach sorgfältiger Abstimmung nötige Baugenehmigung ist Bestandteil unserer Demokratie, der sich der Bürger gefälligst zu beugen hat - und Mißstände wie Überregulierung durch Gesetze sollten möglichst abgeschafft werden. Damit ist allerdings nicht einem Hedonismus und einer individuellen Denk-(!) und Bauart das Wort zu reden, wenn diese gegen die "guten Sitten" verstößt!
Zu den namentlich durch Pseudonyme oder "nicknames" nicht zuzuordnenden Beiträgen: Ist denn keiner mehr heute so ehrlich, seine Meinung mit dem eigenen Namen zur Kenntnis zu geben? Oder sollten da gewisse Befürchtungen, zum Beispiel vor Verlust des Ansehens, eine Rolle spielen? Die Anonymität hat immer einen faden Beigeschmack von Diskussionsunfähigkeit.
Der "IndiviDUALISMUS" dient unter anderem der Wahrheitsfindung. Wer die Wahrheit nicht schätzt, möge sich in seiner Scheinwelt weiter so bewegen, wie er mag - aber nicht auf Kosten von anderen. Ein bißchen mehr "Christentum" im guten Sinne ist offenbar sehr vonnöten ... Bin gespannt auf die nächsten Beiträge - und werde die Diskussion mit Interesse weiter verfolgen.
Neubürger
geschrieben am
19.11.2014 um 08:44 Uhr
Beitrag 119

Christentum???
Fragen Sie doch erst mal ab, welcher Konfession die Forenteilnehmer hier sind und setzen Sie nicht gleich voraus, dass jeder hier ihren Glauben teilt...
Ich die Erfahrung gemacht, dass gerade diejenigen die sonntags brav in die Kirche strömen nicht gerade als Philanthropen durch die Welt gehen...Aber das ist ein anderes Thema. Glaube aber bitte bei sachlichen Themen nie als Argument benutzen....

Ja, was sagt der (tatsächliche) Neubürger zu Ost-V, bzw. den bisherigen Baugebieten? Wir fühlen uns sehr wohl. Ich bin Regensburger und meine Frau kommt aus dem Fränkischen, kennengelernt haben wir uns an der Uni und auch einige Jahre in Regensburg gelebt..

Warum sind wir jetzt nach Maxhütte gezogen? Weil die Bauplätze hier billig sind? - JA!
Weil wir trotzdem in 15 min. in Regensburg sind? - JA!
Weil wir glauben, dass unsere Kinder hier behüteter aufwachsen, als in der Stadt? -JA!

Sehen wir Maxhütte als reine "Schlafstadt" ? - NEIN!
Verbringen wir unsere ganze Freizeit in Rgb. und kommen nur zum schlafen ehim - NEIN!

Engagieren wir uns hier in Vereinen, obwohl wir diese als Kinder nicht kannten? - JA; natürlich....

Interessant wie manche Leute einerseits erwarten, dass sich Türken oder Albaner reibungslos in die Gesellschaft integrieren, es aber dem 25km aufgewachsenen Regensburger nicht zutrauen......

Thema Baustil:
Die Oberpfälzer Architektur ist ja erstmal nicht vorhanden, denn in Tirschenreuth wurde ganz anders gebaut, als in Regensburg....

Es gibt jedoch ein, zwei typische Baustile, die hier in unserer Gegend zusammenstoßen:
Der Vils-Naab-Stil:
Massiv gebaute, meist 2-stöckige Häuser mit mittlerem Satteldach, meist dezent gefärbter Außenputz (orange, gelb, Erdtöne) mit weißen Horizontal- und Vertikallisenen.
Bsp.
img.mittelbayerische.de/bdb/738200/738268/300x.jpg

Der Eisenwerk-Werksbau-Stil:
Meist Häuser kleinerer Grundfläche und geringerer Wandstärke fast immer in E+D Bauweise, steiles Satteldach, oft mit abgewinkeltem, eingebundenem Überstand.(so ziemlich jedes Haus in der Maxhütter-Kernstadt, dass kein Mehrfamilienwohnhaus wie in der Regensburger-Straße ist)

Während die Häuser in Vils-Naab-Stil in Kallmünz, Schmiedmühlen oder sogar im Zentrumsgebiet von Burglengenfeld wunderbar aussehen, wirken diese in Maxhütte einfach nur fehlplatziert.(Es gibt ein solches in Ost-III, da kann sich jeder selbst ein Bild davon machen)
Der klassische Werksbaustil in E+D und steilem Satteldach passt auch nicht mehr in die heutige Zeit. Bei Grundstückspreisen um 150€/m² bauen viele Familien E+1 um ausreichend Wohnfläche über den 1. Stock zu erreichen....Die Platzausbeute bei einem E+1 Haus ist im Dachgeschoss, vor Allem bei niedrigem Drempel, sehr gering.

Energetisch ist dieser Baustil auch vom Verhältnis Hüllfläche/Volumen, auch eher schlecht...

Kurzum:
Die Leute machen sich- meistens- schon Gedanken, wie sie ihre 300.000€ sinnvoll ausgeben...der eine beweißt hier mehr gestalterisches Geschick, der andere weniger, das gebe ich zu.

Aber mal im Ernst: Kann es Anspruch sein, dass Leute, die ein Vermögen für Ihre Immobilie ausgeben, diese entgegen eigener Anforderungen an Platz, Optik und Nutzung bauen, nur um ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen?

Da ist mir das jetzige Baugebiet lieber. Da gibt es ein Pultdach, dann ein Satteldach. Der eine baut modern, der andere eher klassizistisch mit weißen Säulchen....gefällt mir nicht immer unbedingt alles...aber wer bin ich, dass ich darüber urteile....
Dr,. Thomas Frankenhauser
geschrieben am
19.11.2014 um 13:25 Uhr
Beitrag 120

@Neubürger: Ganz sachlicher Beitrag, danke!
Betr. meine Auslassungen zum "Christentum": sie betrafen vor allem den Umgang miteinander. Das ist ja hier keine religionsphilosophische Seite; allerdings gibt es - sogar mit der Maßgabe, sich gegen unverschämt vorverurteilende Beiträge zu wehren - schon eine allgemein gültige Richtlinie, die der Toleranz und dem Respekt anderen gegenüber das Wort redet. Als Beispiel habe ich eben eine christlich-humanistische "nette" Grundeinstellung erwartet, die die sachliche Diskussion sehr erleichtern kann. Und das bei allen möglichen gegenteiligen Ansichten. Sollte die Mitteilung einer Binsenweisheit sein, als Antwort auf das (doch wohl selbstverständliche) Offenhalten der Tür für den Nachfolger ... Daß die Forenmitglieder "ihren"(!) Religionsvorstellungen folgen, habe ich nicht angezweifelt.
Ich wehre mich lediglich gegen die recht einseitige Selbstdarstellung von Gutmenschen, die anderen ihre unmaßgebliche Meinung aufzwingen wollen - und sich (!) so schildern, daß die Leser meinen könnten, die Beitragsschreiber hätten die Weisheit - und, was ich für schlimmer halte, die Moral - ganz allein für sich gepachtet. Arroganz scheint heutzutage sehr "in" zu sein ...

Zum eigentlichen Thema: Über Baustile kann man sehr wohl streiten; was aber sicher in jedem Landesteil - selbst bei angeblich fehlender "typischer" Bauweise - selbstverständlich sein sollte, wäre ein landschaftsangepaßtes Hausbild, das ja nicht einmal besonders konventionell sein muß.
Daß man bei der Finanzierung eines teuren Objekts wie eines Hauses den Preis natürlich berücksichtigen muß (zumindest wenn man kein "Vermögen" hat), ist kein Grund dafür, nicht im besten Sinne "angepaßt" zu bauen. Das Aussehen von Wohneinheiten ist nicht unbedingt abhängig vom Preis. Und eine Bauordnung, die nicht nur der Sicherheit, sondern auch dem Ortsbild dient, ist unerläßlich. Gegenbeispiele gibt es überall genug, nicht nur im doch noch oft schönen Maxhütte - und auch in der näheren und weiteren Umgebung.
Wolpertinger
geschrieben am
19.11.2014 um 19:11 Uhr
Beitrag 121

Die sogenannten Neubaugebiete schauen doch eigentlich alle gleich aus. Fährt man mit dem Auto rein, sucht man schnell den Weg wieder raus. Auch eigentlich ganz gelungene Architekturen verkommen in dem Sammelsurium zum Einheitsbrei. Von gewachsenen Ortskernen wissen wir doch, dass man Zentren braucht, um die man die Häuser gruppiert: einen Platz, einen Anger, einen kleinen Park mit Brunnen oder einen Weiher. Dann gewinnt das Auge einen Halt sieht einen Mittelpunkt. Das Gehirn speichert dazu individuelle Wiedererkennungsmerkmale, so dass man sich später erinnert, wo man war.

Geschieht aber alles nach Chema F. "in der Mitte die Straße, links und rechts Häuser" wird das Ganze eben breiig und unpersönlich. Sicher liegt vieles daran, das jeder Quadratmeter heute teuer ist. Aber viele Städte und Kommunen denken heute schon um. Es gibt sie nämlich jene Planer, die mit durchaus nicht viel mehr Geld Neubaugebiete entstehen lassen, die dieses so wichtige Heimatgefühl ausstrahlen. Für das was dagegen in Maxhütte Ost I, II, III oder IV entstand, gibt es für den Bereich "Planung" nur eine wirklich "runzlige Zitrone" zu verteilen. Fürs Umdenken ist es auch so dort schon zu spät. Aber es deutet vieles drauf hin, dass auch in Deglhof oder Ost V die Planung nur wieder von einer vor Jahrzehnten aufgelegten Blaupause abgekupfert wird.
Neubürger
geschrieben am
20.11.2014 um 07:58 Uhr
Beitrag 122

Interessant wie Nichtbewohner der Neubaugebiete über diese herziehen....

Danke aber wir vermissen derweil kein Heimatgefühl...und ja, das Hauptargument nannten sie selbst bereits: das liebe Geld..

Aber erstens vermissen wir keinen "Dorfplatz", Anger, Weiher oder Ähnliches, vor Allem danken wir es, dass wir sowas nicht noch über unsere Grundstückspreise mitfinanzieren müssen...

Aber bisher habe ich auch stets ohne einprägsame, städtebauliche Akzente nach Hause gefunden.... :-)

Ich gehe sogar so weit zu sagen: Uns gefällt es hier, genauso wie unseren Nachbarn.

Ja, viele kommen aus Regensburg, weil sie sich dort kaum ein Häuschen leisten könnten, während es in Maxhütte noch wunderbar klappt.

Und ja, natürlich könnte man städtebaulich noch einiges aufwendiger machen, wenn man Geld hätte.

Aber glauben Sie mir auch. Wenn es uns nicht gefallen würde, würden wir auch nicht so viel Geld investieren...dann hätten wir uns tatsächlich überlegt, ob nicht eine größere Wohnung in der Regensburger Innenstadt dann die bessere Lösung wäre.

Aber uns gefällt es! Wir haben dieses Jahr jedes Wochenende mit einem anderen "Neu-Nachbarn" gegrillt, oder gemeinsam das Bürgerfest oder Veranstaltungen in der Stadthalle besucht...

Trotzdem wird aus uns nie "ein Dorf" - im positiven Sinne als urbaner Mikrokosmos- werden.

Aber auch das ist nicht schlimm. Unsere Kinder haben genug Möglichkeit, sich bei den vielen Vereinen zu betätigen, auch wir sind in ein paar...und dort wird man übrigens stets freundlich und herzlich aufgenommen....hatte noch nie den Eindruck, dass wir nur "Neubürger" oder dgl. sind...

Wie gesagt....und auch heimgefunden haben wir bis jetzt auch immer noch...

@Wolpertinger:
Vielleicht drehen Sie einfach doch nicht wieder gleich um, wenn sie "aus Versehen mit dem Auto" nach Ost-IV kommen....

Sollten Sie ihre ersten Ressentiments überwunden haben, würden sie erkennen, wer dort wirklich wohnt. Junge Menschen, die sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllt haben, glücklich sind, eine Familie gegründet haben oder wollen und einfach froh sind, für ihre Familie ein "eigenes Zuhause" zu haben. Wir fühlen uns hier wohl, also freuen Sie Sich mit uns...
Wir sind jetzt schon hier daheim und unsere Kinder werden dann auch waschechte Maxhütter wie Sie werden....

leser
geschrieben am
20.11.2014 um 17:04 Uhr
Beitrag 123


Ich habe die Beiträge von Dr. Frankenhauser aufmerksam gelesen und bin auf folgende Internetseite gestoßen(die im Beitrag Nr 118 angegebene e-Mail Adresse stimmt mit der im Link angegebenen überein).

www.fotocommunity.de/fotograf/drthomas-frankenhauser/1778446


Ch. Bach
geschrieben am
20.11.2014 um 17:42 Uhr
Beitrag 124

wollen sie meine auch?
bin etwas überrascht......
Ch. Bach
geschrieben am
20.11.2014 um 18:04 Uhr
Beitrag 125

@wolpertinger
sie geben genau wieder, was ich meine.

es freut mich natürlich, wenn es neubürger und seinen nachbarn hier gefällt. noch mehr darüber, dass er und seine familie sich engagieren. und natürlich kann ich die gründe, hier zu bauen, nachvollziehen.
und ich hab auch keine-wie es ute auszudrücken mochte- xenophobie.

aber so kleinkariert früher die vorschriften bis zur farbe der letzten türleiste waren, so übertrieben liberal sind die jetzigen vorgaben.

dabei wäre nichts gegen unterschiedliche stile einzuwenden, wenn das gesamte gebiet über eine struktur verfügte.

aber wie wolpertinger schon sagte---zu spät

die chance, ein ansprechendes und vielleicht gar beispielhaftes wohnen zu ermöglichen, eventuell sogar unter besonderer berücksichtigung von bedürfnissen einer auch älter werdenden gesellschaft, wurde vertan.
Wolpertinger
geschrieben am
21.11.2014 um 14:17 Uhr
Beitrag 126

Wie ich schon dargestellt habe, sind so ziemlich alle Gemeinden nicht mehr an der Entwicklung ihre Lebensräume auch lebenswert zur entwickeln. Vielmehr geht man zum reinen Kapitalismus über bei dem ja bekanntlich nur das "mehr" zählt. Mehr Häuser, mehr Hallen, mehr Industrie, mehr Menschen. Auf der Strecke bleibt die Natur und natürlich letztendlich die hier lebenden Menschen. Es ist Fakt, dass es in Maxhütte-Haidhof heute nicht mehr Einwohner gibt als vor vierzig Jahren. Aber die Bereiche die zersiedelt wurden haben sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt. So müssen also die gleichen Einwohner die Finanzen liefern, mit dem z.B. der Unterhalt für mehr als doppelt so viele Kilometer, Straße, Kanal und Wasser bestritten wird.

Weil dies immer weniger gelingt, setzt man eben auf das Prinzip "Zuwachs" und im Städtedreieck funktioniert dies am einfachsten, wenn man beim Bauland billiger anbieten kann als der Nachbar. Zieht man viele Neubürger an Land gilt man sofort als aufstrebend und zukunftsorientiert. Niemand wird letztendlich aber sagen können, wer überhaupt was von Neubürgern hat, die von überall her hierher gespült werden um ihr Leben z.B. in dem so wunderschönen Baugebiet Ost IV zu genießen. Die Rechnung für solche Planungen bekommen wir ja bereit. Die jungen Leute strömen wieder zurück in die Städte. Warum wohl? Ich denke, dass es auch daran liegen könnte, dass ihnen die in den siebziger oder achtziger Jahren entstandene ländliche Neubausiedlung z.B. in Maxhütte Ost I oder II nur wenig Heimatbewusstsein eingeimpft haben könnte.
Ch. Bach
geschrieben am
21.11.2014 um 15:32 Uhr
Beitrag 127

ich möchte gern ergänzend hinzufügen: es gehen ja nicht nur die jungen--es gehen auch diejenigen alten, die man heute "best-ager" nennt, also die, die weder dement noch pflegebedürftig sind, sondern ausgerechnet die sind, die über ausreichend einkommen verfügen um sich ein angenehmes leben zu leisten- und dies auch zahlungskräftig tun.
leser
geschrieben am
21.11.2014 um 16:56 Uhr
Beitrag 128

Frau Bach, zu Beitrag Nr. 124:

vielleicht war ich etwas voreilig mit meinem Hinweis auf eine Internetseite. Die Nahaufnahmen haben mich beeindruckt und ich sah in der ersten Begeisterung keine Datenschutzverletzung in meinem Hinweis!

Aber es ist richtig, man sollte gerade in der heutigen Zeit mit solchen Hinweisen vorsichtig sein.

Falls ich Dr. Frankenhauser irgendwie damit zu nahe getreten bin, bitte ich in aller Form um Entschuldigung!
homa-
geschrieben am
21.11.2014 um 21:44 Uhr
Beitrag 129

@Wolpertinger: Ihrer Vermutung in Bezug auf die Einwohnerzahlen von Maxhütte-Haidhof (unter Berücksichtigung sämtlicher Eingemeindungen, damit mit den heutigen Zahlen verglichen werden kann!)ist ein Fehler unterlaufen. Die Einwohnerzahlen lagen in den siebziger Jahren bei ca. 9600/9700 Einwohnern. Aktuell hat unsere Stadt etwa 10700 Einwohner! Sie liegen also in Ihrer Argumentation nicht nur falsch in Bezug auf die Einwohnerzahlen, sondern dadurch auch voll daneben!
Ich weiß nicht, warum man so etwas schreibt und angeblich in unserer Stadt wohnt/lebt.
Ute
geschrieben am
21.11.2014 um 21:54 Uhr
Beitrag 130

Warum wohl? Weil man wachstumsfeindlich eingestellt ist, vielleicht?

Ich persönlich hoffe, dass die 2 großen Parteien gemeinsam an einem Strang ziehen und ein großes Projekt nach dem anderen verwirklichen. Baugebiete, Infrastruktur, etc...Nur wenn wir wachsen können wir dauerhaft attraktiv bleiben!
inkognito
geschrieben am
21.11.2014 um 22:11 Uhr
Beitrag 131

Ute, so einen Schmarrn wie sie da schreiben liest man auch nicht jeden Tag.
Wachsen? Wohin? Zu welchem Zweck? Attraktiv? Maxhütte attraktiv? Eine Möchtegern Kleinststad trifft es wohl eher! Sind hier inzwischen alle Größenwahnsinnig?
Ch.Bach
geschrieben am
21.11.2014 um 22:31 Uhr
Beitrag 132

@homa
1970 lag die einwohnerzahl bei 9855, also nahezu 10.000 einwohnern
dabei wurde erst 1978 ponholz eingegliedert
seitdem sind unzählige neubauten hinzugekommen-nicht nur in der kernstadt, sondern auch in leonberg, pirkensee, haidhof....
gemessen am landverbrauch sind diese nicht mal tausend einwohner mehr ganz schön wenig, oder?

@ute
ein großes projekt nach dem andern?
bis jetzt haben wir es noch nicht mal geschafft, die maroden wasserleitungen instand zu setzen. und wasserleitungen SIND infrastruktur! nicht peek & cloppenburg
inkognito
geschrieben am
21.11.2014 um 22:34 Uhr
Beitrag 133

Na ja man hat die Bahnhofstraße ausgebaut und erweitert. Und man verfüllt die Tongruben mit Abfall. Sind das etwa keine Großprojekte.
inkognito
geschrieben am
21.11.2014 um 22:36 Uhr
Beitrag 134

Und man kauft einen wertlosen Bahnhof für teurer Geld von der DB um was daraus zu machen. Ein Großprojekt jagt das andere!
Ch.Bach
geschrieben am
21.11.2014 um 22:40 Uhr
Beitrag 135

@leser

die aufnahmen SIND klasse! bin auch begeistert! und dr. frankenhauser ist in keinster weise indigniert ;-) ich war nur im ersten moment etwas verblüfft ;-)
Ch. Bach
geschrieben am
21.11.2014 um 22:45 Uhr
Beitrag 136

@inkognito
die kreisel nicht zu vergessen!
besonders den einen.....
Haidhofer
geschrieben am
21.11.2014 um 22:54 Uhr
Beitrag 137

Also meine Begeisterung für Fotos wie dieses hier hält sich schwer in Grenzen. Aber gut, jeder hat andere Vorstellungen.
www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/687365/display/29273827

Zum Thema: Flächenverbrauch und Stadtentwicklung stehen in einem krassen Missverhältnis zu einander. Ich kann nicht mal ansatzweise ein tragfähiges Konzept für eine sinnvolle Planung erkennen.
Stefanie
geschrieben am
21.11.2014 um 23:17 Uhr
Beitrag 138

Haidhofer: ja das Foto ist gruselig. Gut, das muss jeder selbst wissen, aber mir wird es übel dabei.

Große Projekte?! Na ja, so wie es scheint, bekommen wir ja bald an die direkte Grenze von Teublitz nach Maxhütte dieses attraktive überdimensionierte Projekt von Edeka. Da scheint dann der Glanz von Teublitz direkt bis in unsere Häuser. Da freut man sich schon richtig drauf.

Mir wäre es ganz recht, würden mal die Straßen(einige sind ja schlichtweg komplett marode) in Ordnung gebracht. Aber für das ist kein Geld da.
Nicht mal die Bushaltestelle beim "Einkaufszentrum"(lächel) wird wegen Mangel an " Kleingeld" errichtet.

Dringliche Kleinprojekte sollten wohl als erstes erledigt werden.
Aber alles dreht sich jetzt schon wieder um das nächste Neubaugebiet.
homa-
geschrieben am
21.11.2014 um 23:24 Uhr
Beitrag 139

@Ch. Bach - Beitrag 132: Frau Bach - Sie haben die Zahl mit 9855 Einwohnern richtig recherchiert. Fakt ist aber (und das wissen vielleicht viele der hier "Schreibenden" nicht oder nicht mehr): Im Zuge des Konkurses des Eisenwerks Maximilianshütte schrumpfte die Anzahl der Einwohner bis Mitte/Ende der 1980er Jahre auf rund 8800/8900 Einwohner. Diese rückläufige Bevölkerungsentwicklung betraf damals das gesamte Städtedreieck, also auch Burglengenfeld und Teublitz. Durch vorausschauendes Handeln der damaligen Stadträte und Bürgermeister wurden von den Städten Baugebiete ausgewiesen, um den Menschen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu geben. Es gelang sehr gut in Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof. Diese Gunst nutzten und nutzen bis heute auch viele Menschen, deren Herkunft nicht aus diesen Städten stammt. Weiterhin wurden von den damaligen Stadträten auch die ein oder andere Entscheidung im Hinblick auf Gewerbe-/Industrieansiedlung gefällt. Auszugsweise möchte ich dabei die Ansiedelung der Netto-Hauptzentrale in M-H erwähnen. Wie man nachlesen kann, gelang dieses bis heute positive Ereignis nur durch die Aktivitäten einiger SPD-Räte, die den ehrenwerten Regensburger Unternehmer Rudolf Schels vom Standort derart überzeugten, so dass nicht nur ein Großlager, sondern sogar die komplette Unternehmenszentrale nach Maxhütte-Haidhof kam. Diese und weitere Maßnahmen und Entscheidungen führten in Maxhütte-Haidhof nicht nur zu einer Stabilisierung der Einwohnerzahlen, sondern zu einem -trotz der demografischen Entwicklung- deutlichen Anstieg der Bevölkerungszahlen - bis zum heutigen Tage.
wolpertinger
geschrieben am
22.11.2014 um 00:21 Uhr
Beitrag 140

Zu den Einwohnerzahlen wäre festzuhalten. Nach der Gebietsreform hatte Maxhütte-Haidhof 9.300 Einwohner.
Wäre damals bereits Ponholz - das bekanntlich erst 1978 dazu kam - eingemeindet worden, hätte die Einwohnzahl etwa 10.200 Einwohner betragen. Heute leben in Maxhütte-Haidhof etwa 10.400 Einwohner. Dies zum Thema Wahrhaftigkeit.
leser
geschrieben am
22.11.2014 um 08:30 Uhr
Beitrag 141

Stefanie, Beitrag 138:

Zustimmung zu allen Punkten(auch zu dem abstoßenden Bild und dem darunter gesetzten Kommentar des Fotografen)

zu Teublitz und MH: der Größenwahn treibt Blüten und die gesetzlich auferlegten Pflichten der Grundversorgung, Infrastruktur... werden in meinen Augen fast vollkommen vergessen

BUL hält sich da vornehm zurück, oder habe ich etwas übersehen? Sind die mit der Expansion ihrer städtischen Tochterunternehmen voll ausgelastet?
wolpertinger
geschrieben am
22.11.2014 um 09:55 Uhr
Beitrag 142

Kann mir irgend jemand einen vernünftigen Grund dafür nennen, warum es für eine Gemeinde so interessant ist, mehr Einwohner zu haben. Finanzielle Gründe scheiden doch aus, denn der Zuwachs an Geldern in der Gemeindekasse fällt eher bescheiden aus und deckt nicht annähernd die Mehrausgaben für die Infrastruktur (siehe Bahnhofstraße etc.).
Andere machen es längst anders. Beispiel: Es gibt im Speckgürtel um München viele Gemeinden, die weisen seit vielen Jahren - obwohl man leicht könnte - überhaupt keine Baugebiete mehr aus. Sind die dümmer als wir? Nein. Sie haben erkannt, dass alles nur darauf hinausläuft mit annähernd dem gleichen Geld mehr Aufgaben zu meistern. Jedenfalls geht es diesen Kommunen gerade weil sie kein Bevölkerungswachstum haben und eher schrumpfen, finanziell zunehmend prächtiger.
Natürlich werden einige sagen, da propagiert einer Kirchturmpolitik. Aber so ist halt die Realität. Wir befinden uns heute doch längst in einer ähnlichen Situation wie die Münchner Umlandgemeinden. Der künftige Moloch Regensburg strahlt aus. Man könnte das gesamte Stadtgebiet problemlos als Bauland verscherbeln. Aber handelt dann unser Gemeinwesen klug oder gar dumm? Wer verdient und wer bezahlt die Zeche? Darüber wäre zu diskutieren.
homa-
geschrieben am
22.11.2014 um 10:00 Uhr
Beitrag 143

Zu Beitrag 140 / wolpertinger: Sie liegen falsch mit Ihren Annahmen der Bevölkerungszahlen. Die zu lesenden Veröffentlichungen beinhalten zum Zwecke der besseren Vergleichbarkeit (Statistik) heute alle Eingemeindungen, auch in der Darstellung des Jahres 1970! Im übrigen hat der Ortsteil Ponholz heute etwas über 500 Einwohner.
wolpertinger
geschrieben am
22.11.2014 um 10:08 Uhr
Beitrag 144

zu Homa: ich darf darauf hinweisen, dass 1978 die Gemeinde Ponhholz zwischen Maxhütte-Haidhof und Regenstauf aufgeteilt wurde währen sie 1972 komplett eingemeindet worden wäre.
wolpertinger
geschrieben am
22.11.2014 um 11:06 Uhr
Beitrag 145

Nochmal zu homa. Ich weiß natürlich auch, dass man nur eine Statistik herausholen muss, um irgendwelche Zahlen als wahr oder nicht wahr anzuprangern. Aber Statistiken haben so ihre Macken. Beispielsweise spielten vor vierzig Jahren Begriffe wie "Hauptwohnsitz" oder "Nebenwohnsitz" keine Rolle während sie heute nicht mehr wegzudenken sind. Den Statistikern bietet allein diese Neuerung wirklich viele Interpretationsmöglichkeiten.
Dr. Thomas Frankenhauser
geschrieben am
22.11.2014 um 12:31 Uhr
Beitrag 146

@leser: Ist doch alles öffentlich, damit keine Entschuldigung nötig! Find ich aber lieb - und anständig! Schätze es, danke! Jetzt poste ich mal meinen Beitrag von gestern, der wegen der Internet-Schwierigkeiten nicht zu übertragen war.
ListigerLurch
geschrieben am
22.11.2014 um 17:03 Uhr
Beitrag 147

Warum diskutieren wir über OstV???? Sinnvolle Lage um Baugebiete auszuweisen.
Aber wenn ich mir wie heute zu Fuß am Stadlhof die 140 (glaube ich) geplanten Gebäude vorstelle...... Aber irgendwie Städtebaulich genauso sinnvoll.
Und ja, ich habe diese jungen Familien in den Baugebieten lieber in MH als Regenstauf, BUL oder sonstwo. Schaut nur mal in die Sportvereine, was wäre ohne diese Kinder überall noch los??? Nix, genau!!!!! Dazu noch Thema Schule, wollen wir weniger Kinder und dafür müssen diese dann in die große Nachbarstadt BUL?? Kindergärten in jedem Ort in MH, ausgelastet auch durch die neuen Mitbürger. Also meiner Meinung nach wurde hier vor 10 Jahren schon alles richtig gemacht und die Weichen gestellt. Wohnstadt MH, Kultur und Freizeitprogramm für Erwachsene und Kinder überragend!!!!! Einkaufen, Essen, Natur, MH hatt alles. Bzw was nicht ist in weniger als 15 min zu erreichen (rgbg,SAD....) Darum find ich es auch lächerlich im Städtedreieck riesige Betriebe ansiedeln zu wollen........ Kleingewerbe, der Handwerker aus der Region und der Bäcker der erweitern möchte, das wären Aufgaben die die Stadt nun angehen sollte. Ach ja, paßt nicht ganz hier rein aber paßt grad dazu: Edeka will nach Teublitz?? Klar, arme Stadt wo nix geboten ist lässt sich eher drauf ein als z.B. BUL :-) hätten die 3 schwarzen Bgm hier zusammengearbeitet, wäre die Wassermenge auch kein Problem!!! Soviel schöne,interessante Themen hier, aber ich bin leider zu schreibfaul, evtl wäre hier tatsächlich mal ein Stammtisch schön!!!! Aber bitte fleisig weiterdiskutieren, meine tägliche Pflichtlektüre in der Mittagspause ist dieses Forum.Bitte weitermachen!!!!!
Schönes WE!!!!!
inkognito
geschrieben am
22.11.2014 um 17:13 Uhr
Beitrag 148

Hallo,
da schreibt listigerLurch: "Wohnstadt MH, Kultur und Freizeitprogramm für Erwachsene und Kinder überragend!!!!! " Na ja da sind wohl die Ansprüche von listigerLurch ganz weit unten angesiedelt.
Listiger Lurch
geschrieben am
22.11.2014 um 17:32 Uhr
Beitrag 149

Jaaaaa genau inkognito!!!!! Frag mich warum Sie dann hier wohnen??? Wenn es nicht so wäre........
Aber gut, mir gefällts in MH, arbeite auch seit 1993 hier und das mittlerweile als Leitender Angestellter, also ganz so niedrig ist meine Schwelle also nicht lieber Mann/Frau. Aber inkognito engagiert sich dann wohl nirgens, das überlassen wir dann anderen, wie das einbringen von Sinnvollen Beiträgen hier, nur kommentieren ohne erkennbare Aussagekraft und Sinn, das nenn ich mal niedrig, hahaha............
Ch.Bach
geschrieben am
22.11.2014 um 18:01 Uhr
Beitrag 150

ich wohn nicht nur hier, ich bin hier geboren, soviel vorab

bezüglich Kultur: im gegensatz zu füher hat sich die letzten jahre einiges getan. die einrichtung des mehrgenerationenhauses, die mehrzweckhalle,und vor allem die veranstaltungen die vom volksmusikliebhaber bis zum freund des kabaretts doch immer wieder wirklich viele ansprechen sind ein echter gewinn.

für dieses doch recht kleine nest schon ansehnlich, wenn auch nicht überragend.

was das restliche programm angeht, wie sport und freizeit....Fußball?

gut bislang das freibad. immer noch kostenlos und gegenüber früher wirklich ansprechend hergerichtet.

natur?
ja, noch
aber da muss man aufpassen. ein park ist nicht wirklich natur und ein paar felder um den ort auch nicht. noch haben wir am rand von leonberg eine naturparkschutzzone mit einer flora und fauna die teilweise seltenheitswert hat-das angrenzende gebiet hirschlinger hänge geniesst gar den status FFH. gleichzeitig bietet das gebiet durch wanderwege(sofern nicht ganz schrecklich grob geschottert) schöne routen.
auch geschichte könnte maxhütte bieten---ähnlich dem geo-park 99 in wackersdorf. allerdings nicht mehr lange, das gebiet wird aufgefüllt.
das alte vorwerk könnte bei richtiger nutzung ein glanzstück sein....
die alte tongrube wäre mit ihren geologischen formationen und den dort lebenden tieren-vorwiegend insekten- auch anders zu renaturieren gewesen als ausgerechnet als bauschuttdeponie genutzt zu werden.

dass sich maxhütte vergrößern will ist nachvollziehbar. das logischte gelände war/ist tatsächlich maxhütte ost. allerdings werde ich dauerhaft der meinung sein, dass hier bei mehr weitsicht und gespür was großartiges hätte entstehen können---und nicht nur eine 08/15 neubausiedlung.

leser
geschrieben am
22.11.2014 um 19:25 Uhr
Beitrag 151

Schön dass dieses Forum für Leser und Schreiber Pflichtlektüre geworden ist ;-)

Frau Bach hat die Attraktionen von MH bereits genannt, da stimme ich zu. MH hatte noch nie einen Ortskern, eine Art Treffpunkt und Erholungsareal für Alle. Diese Chance hat man vertan – und das finde ich schade. Teublitz hat in vorauseilendem Gehorsam zwar den Stadtwald fast komplett gerodet, aber auch Jahre danach tut sich nichts. Das wäre so etwas wie ein Orts-mittel- und -Treffpunktareal gewesen unter dem Beibehalt eines Großteils des Baumbestandes. Aber Investoren mit Bodenversiegelungsabsichten haben scheinbar die besseren Trümpfe in der Hand oder im Geldbeutel?

Bei der Diskussion um den Einwohnerzuwachs oder-abgang in MH wurde der Aspekt der angesiedelten Aussiedler aus dem östlichen Europa vergessen, die vom Staat und Gemeinden lukrative Anreize zum Erwerb eines Eigenheimes bekamen. Ohne diesen Faktor sähe meiner Meinung nach zumindest die bauliche Entwicklung und auch die Einwohnerstatistik in MH anders aus(der Wegfall der Mauer und der politisch gewollte/geförderte Zuzug danach sei hier ebenfalls nur kurz erwähnt). Listiger Lurch mit seiner Lebensentwicklung bleibt wohl eher die Ausnahme auf MH bezogen denke ich. Übrigens gibt es auch ältere Leute ohne Kinder in MH-Neubaugebieten soweit ich weiß.

Vor kurzem redete ich mit einem Schwandorfer Gewerbetreibendem und lobte die Ansiedlung von Betrieben in dem ehemaligen brachliegenden Fabrikgelände an der Eisenbahnbrücke. Ich musste mich von ihm aufklären lassen, dass es erheblichen Widerstand für die Ansiedlung dieser Discounter gegeben hat. Nach längerer Diskussion und um einige Hintergrundinformationen schlauer änderte ich meine Meinung und stimmte ihm zu, auch hier wurde die Möglichkeit vertan, in Ortskernnähe für die Bürger eine Kommunikations und Begegnungs/erholungsinsel verbunden mit Kleingewerbe und Gastronomie oder ähnliches zu schaffen.




inkognito
geschrieben am
23.11.2014 um 15:52 Uhr
Beitrag 152

Hallo,
warum ich hier wohne wurde gefragt. Ersten bin ich in der Nähe geboren und zweitens hat es mich Beruflich hierher verschlagen. Aber arbeite schon wieder daran hier rauszukommen.
Aber mal im Ernst. In Ost 3, 4 und im zukünftigen 5 werden viele Zugezogene wohnen die nur aus einem Grund hier siedeln, aber ihren Lebensmittelpunkt woanders haben. Und das wären die Kosten. Grundstückspreise Regensburg 300 bis 700 € Grundstückspreise hier: 100 bis 200€. Es sind eben vielfach nur Wohn und Schlafstätten die hier gebaut werden. Ich hab mich mal umgehört in Ost 3 und Ost 4, warum denn die Leute hierher gezogen sind. Und oft (nicht immer) bekommt man die Antwort: Weil es hier billiger war. Und ich find Maxhütte ist eben wie tausende andere Kleinstätte auch. Nix besonderes. Jederzeit austauschbar! Etwas besonderes daraus zu machen hat man schon lange versäumt.
Ex-Regensburger
geschrieben am
15.12.2014 um 08:42 Uhr
Beitrag 153

Also, ich bin auch wegen der günstigen Grundstücke hergezogen. Ausschlaggebend war aber nicht nur dieser sondern auch dass ich mich hier auch gleich wohl gefühlt hab. Mittlerweile sind wir auch gesellschaftlich (Verein, Freunde...) mit Maxhütte verwurzelt und fühlen uns richtig wohl hier. Ich arbeite zwar in Regensburg, aber fühle mich als vollwertiger Maxhütter (Hab mich auch schon mit dem 3Buchstabenkennzeichen angefreundet ;) )
leser
geschrieben am
26.06.2015 um 23:04 Uhr
Beitrag 154

Es muss nicht immer ein Neubau sein! Die Idee von Pfreimd sollten auch andere Städte wohlwollend prüfen denke ich.

Rundschau Schwandorf vom 24.6.2015(Neues Leben für alte Mauern):

earchiv.mittelbayerische.de/edition-mbz/data/20150624/RS/Rundschau_Schwandorf/mbz.jsp;jsessionid=0D551C0671DB5B9E1018E860B32D4DEB
inkognito
geschrieben am
29.06.2015 um 18:16 Uhr
Beitrag 155

Hallo,
es hat schon was ein altes Gemäuer wieder auf Vordermann zu bringen. Aber für die meisten wohl nicht so sinnvoll. Ich denke mal ein altes runtergekommenes Haus energetisch und auch sonst auf den Stand der Zeit zu bringen dürfte wohl mehr kosten als ein Neubau. Da ist abreissen wohl die günstigere Methode.
leser
geschrieben am
04.08.2017 um 20:46 Uhr
Beitrag 156

in einer jüngeren MZ-Ausgabe stand sinngemäß zu lesen-

Thema Bauanträge im Stadtrat MH: es entspann sich bei einigen Anträgen und beabsichtigten Bauflächen eine durchaus kontroverse und sachliche Diskussion auch über Parteigrenzen hinweg.

Sollte das stimmen empfände ich das als Fortschritt(wenn auch sehr bzw viel zu spät wenn ich einige aktuelle Bauprojekte in MH ansehe). Haben einige Beiträge hier im Forum zur Erhellung beigetragen ? ; - )
leser
geschrieben am
27.08.2017 um 17:43 Uhr
Beitrag 157

Weiterbau Bahnhofstraße:

weiß jemand wo der Treffpunkt der geplanten Umgehungsstraße Leonberg(lt. MZ bericht vom 29.7.17)zur Kreisstraße SAD 5 liegt? Verlängerung mit Brücken SAD 8 und Bergmannstr. bei Deglhof - und dann wie weiter?

Geht die Straße am Stadlhof weiter vorbei?
Johann
geschrieben am
27.08.2017 um 20:55 Uhr
Beitrag 158

www.maxhuette-haidhof.de/media/custom/2515_898_1.PDF?1480065374

Hier ist der geplante neue Kreusel auf der SAD5 eingezeichnet.
leser
geschrieben am
13.09.2017 um 21:00 Uhr
Beitrag 159

danke johann.(war leider eine Zeit vom Netz ausgeschlossen)
leser
geschrieben am
17.09.2017 um 19:40 Uhr
Beitrag 160

jetzt ist mir auch klar warum im neuen Baugebiet gegenüber dem Stadlhof so große Erdwälle aufgeschüttet wurden. Ist gut wegen der Lärmminderung - die Sicht auf Leonberg ist aber wahrscheinlich den Anwohnern total versperrt. Sah bestimmt nicht so schlecht aus - aber klar, man kann nicht alles haben....

Vermutlich wird die Umgehung stark befahren sein(auch LKW von und zur Tongrube Teublitz?), verbunden mit dem entsprechenden Lärm.

Dass eine eventuell neue Regierung schnell und voll auf E-Mobilität setzt kann ich mir nicht vorstellen.....
leser
geschrieben am
01.11.2017 um 09:26 Uhr
Beitrag 161

Straßenausbaubeiträge - Umlegung der Kosten auf Anlieger

Die Klage der Verbände Wohneigentum Bayern und Eigenheimerverband Bayern ist meiner Meinung nach bereits seit langem überfällig!

Manchmal erscheinen mir kommunale Entscheidungen sich schon an die Grenzen zur Willkür hin zuzubewegen. Natürlich will ich nichts verallgemeinern, aber mit einer vom Steuerzahler finanzierten versicherungstechnischen Absicherung sowie fehlender wirklich neutraler,sachkundiger und sanktionsberechtigter Kontrollinstanzen und wohlgesonnenen Justizbehörden könnte man theoretisch risikolos alle möglichen Entscheidungen treffen……?????

Ich hoffe auf einen im Bürgersinne positiven Ausgang des Verfahrens!!

www.verband-wohneigentum.de/bv/on220541
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