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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 3028 | Anzahl Beiträge: 31
Stadtrats / Gemeinde wahlen

(offenes Thema)

Infos zum Autor
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
08.01.2014 um 23:33 Uhr
Beitrag 1

Einladung

Am Sonntag den 12.01.2014 treffen sich Interessenten für eine Grüne /Piraten Stadtratsliste Maxhütte-Haidhof.
Da die Fristen kurz vor dem ablaufen sind, ist leider etwas eile angesagt und wir hoffen auf ein reichliches
erscheinen.

Veranstaltungsort: Alte Post Ponholz um 18 Uhr


mfg

klaus möller
2. vorsitzender Piraten Partei KV Schwandorf
Erwin
geschrieben am
09.01.2014 um 14:22 Uhr
Beitrag 2

Ja genau, Beeilung,....nicht dass ihr wieder Leute nominiert, die dann aufgrund verspäteter Anmeldung nicht zur Wahl zugelassen werden...das wäre peinlich.....also....mal wieder.....
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
12.01.2014 um 20:30 Uhr
Beitrag 3

so, zurück von dem treffen mit den grünen. eigentlich ein schönes ergebniss. liste wird wohl nächsten sonntag 18 uhr aufgestellt. 1.platz grüne 2. platz piraten 3.platz grüne u.s.w.
jetzt brauchen wir nur noch maxhütter die kandidieren. diese müssen keiner partei angehören. wer noch interesse hat oder wer noch jemanden kennt aus maxhütte bitte melden.
also wer sich berufen fühlt sollte sich bei mir oder rudi sommer melden. aber wie oben schon erwähnt, die zeit drängt.
am dienstag wird noch ein kleiner bericht dazu in der mz erscheinen.

mfg

klaus
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
12.01.2014 um 20:59 Uhr
Beitrag 4

@ erwin: ja unser kv ist schuld an dieser blamage, wir wissen es und es wird uns ewig nachhängen. ;-)

nur ich /wir verlassen uns bestimmt nicht mehr auf aussagen anderer, wie die die uns den falschen termin als abgabeschluss genannt haben, sondern nehmen alles in die eigene hand.

mfg

klaus
M.Eschenberg
geschrieben am
14.01.2014 um 09:21 Uhr
Beitrag 5

Prinzipiell bin ich weder ein Gegner der Piraten noch der Grünen, wenn sie sich auf ihr jeweiliges Steckenpferd konzentrieren:

Grüne = Umweltschutz
Piraten = Datenschutz / Bürgerrechte

Jedoch hat sich gezeigt, dass bei beiden Parteien neben den ursprünglichen und durchaus sinnvollen Ansichten sich vermehrt rotes Gedankengut untergemischt hat, wodurch beide Parteien leider im Moment NICHT wählbar sind. Als Beispiel hierfür nenne ich das bedingungslose Grundeinkommen der Piraten oder die Vermögensteuer der Grünen....

Jedoch haben zumindest die Bundesgrünen erkannt, dass sie eine Vielzahl von "bürgerlichen" Wählern durch diesen Linksruck verloren haben und konzentrieren sich gottseidank wieder auf ihre Kernthemen...vielleicht werden sie beim nächsten Mal auch wieder wählbar...

Dass in Maxhütte nun kurz vor der Wahl eine "grüne Piratenliste" antreten soll, stimmt mich jedoch sehr befremdlich, haben doch beide Parteien bis jetzt wenig (Piraten) oder gar kein (Grüne) politisches Engagement in den letzten Jahren gezeigt.

Da waren die Parteien (nicht Mandatsträger!!!) von SPD und CSU weitaus präsenter.....

So vermisse ich einen Ortsverband der Grünen, der auch in de Jahren zwischen den Wahlen politische Arbeit leistet...wo ist dieser?

Das personelle Aufgebot der Piraten war zwar vorhanden, hat sich mir aber bisher als "Gruppe der Frustrierten" offenbart, die ich eigentlich durch unsere UWM bis jetzt mehr als genug vertreten gesehen habe....

Nun ja...die Zeit wird´s zeigen...vielleicht sind ja diese Wahlen der Startschuss für einen aufblühenden grünen Ortsverband, der sich aktiv und vor Allem auch in einem Miteinander die nächsten Jahre für das Wohl der Stadt einsetzt.

Zum kurzen Aufkochen vor der Wahl um dann in der Versenkung zu verschwinden sind die Themen Umwelt- und Datenschutz sicher zu wichtig....werden aber mittlerweile auch von den "großen Partien" besetzt....


PS: Wer auch dieses Mal wieder Rechtschreibfehler findet, mag sie behalten
Ch.Bach
geschrieben am
14.01.2014 um 14:47 Uhr
Beitrag 6

genau das hoffe ich auch....dass sich eventuell doch endlich auch ökologisch orientierte bürger finden um einen grünen ortsverband zu gründen...ich alleine kann tatsächlich nicht viel ausrichten....
natürlich liebäugeln inzwischen auch die anderen parteien mit den themen der grünen----leider immer noch zu wenig und mit zu wenig nachdruck um wirkliche erfolge zu erzielen.
ein, zwei oder mehr mahner, die auch in maxhütte sowophl umweltschutz alsauch transparenz, datenschutz und bürgerrechte einfordern wären wohl nicht verkehrt!
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
14.01.2014 um 15:51 Uhr
Beitrag 7

@eschenberg

nicht jeder anhänger der piraten ist ein freund des BGE. genauso wie uns umweltschutz doch schon interessiert. gerade auf kommunaler ebene sehen wir eine grosse gemeinsame schnittmenge der beiden parteien. ansonsten wäre es ja auch nicht zu dieser verbindung gekommen.


als politisches engagement (kann nur von meiner person sprechen) sehe ich hier unter anderem die teilnahme an "alex sagt nein", besuch fast aller stadtratssitzungen sowie als einer von 4 (!) bürgern auf der maxhütter bürgerversammlung. ebenso haben wir 2 x den landesparteitag in unsere stadt geholt. desweiteren läuft politische arbeit nicht immer nur öffentlich ab, allein der tatsache geschuldet das unsere regionalmedien die piraten gerne übersehen.


zum thema ortsverband , es steht die gründung eines der piraten noch in diesem jahr an. zu den grünen kann ich dazu leider nichts sagen.

mfg

klaus
leser
geschrieben am
15.01.2014 um 10:41 Uhr
Beitrag 8

M.Eschenberg,

das ist aber eine für mich gesehen sehr seltsame Auffassung der Aufgabe von politischen Parteien:

eine Partei nur konzentriert auf Umweltschutz, eine andere auf Datenschutz?

Logisch zu Ende gedacht würde das zu einer unüberschaubaren Anzahl von politischen Parteien führen, jede mehr oder weniger nur mit einem "Kerngeschäft". Ist unsere Gesellschaft und die Auswirkungen des Globalismus nicht viel zu komplex für die reale Umsetzung dieses Vorschlages? Außerdem müsste dann dieser Grundsatz für alle Parteien gelten, auch für unsere großen Volksparteien ;-)

Vielleicht würde das aber tatsächlich die Bäumchen-Wechsel-Dich-Spielchen eindämmen - heute Finanzminister, morgen Energieminister, übermorgen Wissenschaftsstaatssekretär, am nächsten Tag wieder Sozialminister, anschließend zur Abwechslung Verteidigungsminister, nach 2 Wochen Beauftragter Ministerialdirigent für Kinderbetreuung, im nächsten Monat Datenschutzbeauftragter der Bundesregierung, dann Minister im Amt für die Absicherung und stetige Angleichung nach oben der Abgeordnetendiäten,anschließend Vorstandvorsitzender eines großen(staatl)Kommunikatonsunternehmens oder eines Windenergiebetreibers........

um zu ihrem Vorschlag zurückzukommen: ich fände es als Anmaßung, würde ich politisch aktiven Menschen, die zum Beispiel einer Partei angehören, ihren Gesichts- und Aktionskreis womöglich per Verordnung einschränken wollen

Aber vielleicht habe ich etwas falsch verstanden??

M.Eschenberg
geschrieben am
15.01.2014 um 11:59 Uhr
Beitrag 9

@Leser:

Tatsächlich besitzen Sie die Eigenschaft ALLES falsch zu verstehen.....Gratulation erstmal dazu!

Aber zum Thema:

Wir der Name schon sagt, widmen sich die Grünen ja vorrangig dem Umweltschutz als primäres Feld, aus dieser Bewegung haben sie sich ja auch gegründet. Daher darf ich davon ausgehen, dass die Umsetzung des Umweltschutzes auch mit allen Mitteln verfolgt wird.

Jetzt haben wir aber folgende Situation, es gibt nämlich:
- Linke+sozialistische Bürger, die sehr stark am Umweltschutz interessiert sind
- Sozialdemokratische Bürger, die sehr stark am Umweltschutz interessiert sind
- Konservative Bürger, die sehr stark am Umweltschutz interessiert sind
- Liberale Bürger, die sehr stark am Umweltschutz interessiert sind

Jetzt ist ja Umweltschutz ein sehr wichtiges und vor Allem notwendiges Thema...

Daher ist es gut, wenn eine Partei primär und vorrangig diese Interessen verfolgt....

Wenn jedoch noch über dieses Thema hinaus andere politischen Programmatiken aufgestellt werden, dann schließe ich irgendeinen Teil der oben genannten Bürger=Wähler aus, wodurch ich deren Unterstützung verliere.

Ich würde z.B. gerne aktiv die Grünen wählen, wenn ich wüsste dass sie neben Umweltschutz nicht noch linke Politik betrieben würden....

ich glaube auch, dass eine konservative oder linerale Politik durchaus grüne Politik "vertragen" oder "betreiben" könnte. Was natürlich nicht klappt, wenn ich das bürgerliche Lager komplett verschrecke...
dape´67
geschrieben am
15.01.2014 um 12:47 Uhr
Beitrag 10

Hatte sich nicht FDP auf ihre Kernthemen bzw. "Kernklientel" konzentriert?
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
15.01.2014 um 13:42 Uhr
Beitrag 11

@eschenberg

zitat:
"Ich würde z.B. gerne aktiv die Grünen wählen, wenn ich wüsste dass sie neben Umweltschutz nicht noch linke Politik betrieben würden...."

warum nicht aktiv mitarbeiten, wir suchen immer noch kandidaten für die liste. auch parteilose sind willkommen.

mfg

klaus
Jochen
geschrieben am
16.01.2014 um 00:49 Uhr
Beitrag 12

Zitat Eschenberg:
"Wir [sic!] der Name schon sagt, widmen sich die Grünen ja vorrangig dem Umweltschutz als primäres Feld, aus dieser Bewegung haben sie sich ja auch gegründet. Daher darf ich davon ausgehen, dass die Umsetzung des Umweltschutzes auch mit allen Mitteln verfolgt wird."

Kümmert sich denn die CSU ausnahmslos um christliche und soziale Belange?
M.Eschenberg
geschrieben am
16.01.2014 um 09:20 Uhr
Beitrag 13

Nein tut sie sicherlich nicht.

Die Grünen müssen sich ja nicht ausschließlich um Umweltbelange kümmern. es geht hier NICHT UM VERBOTE.

Jedoch wird eine grüne Partei einfach in den Augen vieler ökologisch interessierter unwählbar, wenn zugleich sozialistisches Gedankengut mitverbraten wird.

Es ist jeder Partei freigestellt eine eigene Programmatik aufzustellen, dass die Grünen aber allein mit der Abschöpfung der Klientel grün+links nicht glücklich waren (Ergebnis Bundestagswahl) haben sie ja selber gesagt und entsprechend reagiert....

@Klaus:
Danke für das Angebot, aber da ist mir noch immer viel zu viel links in den Grünen, bin ja im Moment diesbezüglich schon von CSU und CDU enttäuscht....

Werde vermutlich doch zur FDP müssen :-(
leser
geschrieben am
16.01.2014 um 11:49 Uhr
Beitrag 14

M.Eschenberg,

nachdem ich Ihre Beiträge ab Nr. 9 gelesen habe, denke ich dass ich Ihren Beitrag Nr. 5 doch in etwa richtig verstanden habe - wenn ich auch meine Antwort in Beitrag Nr. 8 eventuell etwas zugespitzt formuliert haben könnte ;-)

Sie verwenden in ihren Beiträgen unterschiedliche Bezeichnungen(rotes Gedankengut, sozialistisches Gedankengut, Linksruck, linke Politik…)für Entwicklungen bzw Bestrebungen, die Sie ablehnen und die Sie als wichtigen Bestandteil einigen Parteien zuschreiben. Hier müsste man sich erst einmal darüber unterhalten, was man als links oder sozialistisch sieht – hier streiten sich Wissenschaftler und das auch in der Absicht, Konturen und Grenzen zu verwischen. Auch hier im Forum wurde darüber bereits diskutiert, ich erspare mir Wiederholungen und beschränke mich auf Zitate der Bundeszentrale politische Bildung, der sicherlich niemand irgendeine Nähe zum Sozialismus unterstellen kann und einem Zitat aus Wikipedia:

Bundeszentrale politische Bildung(bpb):

Sozialismus ist eine politische Weltanschauung, die darauf abzielt, eine solidarische Gesellschaft zu schaffen, in der Grundwerte Freiheit und Gleichheit verwirklicht werden. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Veränderung der privatkapitalistischen Wirtschaftsordnung ein, die nach sozialistischem Verständnis soziale und ökonomische Abhängigkeit begründet und der persönlichen und gesellschaftlichen Emanzipation entgegensteht. Der Sozialismus entstammt dem aufklärerischen Denken und ist unter anderem dem Prinzip der Französischen Revolution verpflichtet. Er wendet sich gegen die Überhöhung individueller Freiheitsrechte(Feudalherrschaft? Anmerkung von mir)und die Verabsolutierung des Privateigentums. Traditionell gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen des Sozialismus: der Grundgedanke – die Abschaffung der Herrschaft von Menschen über Menschen – trug wesentlich zu seiner internationalen Verbreitung bei.

Wikipedia:

Demokratischer Sozialismus

Nach Thomas Meyer beinhalten alle Theorien eines demokratischen Sozialismus

Ein egalitäres Gerechtigkeitskonzept
Bejahen des demokratischen Rechtsstaat unbedingt
Eintreten für sozialstaatliche Sicherung für alle Bürger.
Wollen das Privateigentum sozialverträglich begrenzen oder überwinden
Den Wirtschaftssektor gesellschaftlich einbinden und politisch regulieren.


Jeder muss für sich entscheiden, ob er konservativ liberalen Kapitalismus oder sozial geprägtere Formen unterstützt(ist vielleicht auch abhängig vom Vermögensstand oder gesellschaflichem Status des Einzelnen?) Allein die Wortwohl „Steckenpferd“ für den ehemaligen oder jetzigen Schwerpunkt der Grünen oder der Piraten zu verwenden deutet für mich auf eine gewisse grundsätzliche Intoleranz zu bestimmten Gruppierungen hin. Ich würde zum Beispiel nie darauf kommen, die Innenpolitik der CSU als ihr Steckenpferd zu bezeichnen, dazu ist sie viel zu gefährlich und friedensgefährdend. Die jetzige Politik der Grünen als links zu bezeichnen ist sehr mutig! Die Politik von CSU und CDU als zu links zu bezeichnen(ihr Beitrag Nr. 13)stimmt mich sehr nachdenklich……


M.Eschenberg
geschrieben am
16.01.2014 um 13:01 Uhr
Beitrag 15

@Leser

Natürlich täten sich die Grünen ebenso schwer, wenn sie einen aggressiven
neo-liberalen Kurs fahren würden....dann hätten sie wahrscheinlich für jeden neuen Unterstützer 2 bisherige verloren....

mein Statement war nur, dass man sobald man sich über das Thema Umwelt hinaus positioniert, auch einen Teil der Wählerschaft ausgrenzt, der für das Thema Umwelt allein zu begeistern wäre...

" Die Politik von CSU und CDU als zu links zu bezeichnen(ihr Beitrag Nr. 13)stimmt mich sehr nachdenklich……"

- Mindestlohn?
- Rente mit 63?
soll ich weitermachen??
dape´67
geschrieben am
16.01.2014 um 13:14 Uhr
Beitrag 16

@ leser: Ausgezeichneter Beitrag!

Vielleicht noch ein paar Worte dazu. Sie schrieben: "Jeder muss für sich entscheiden, ob er konservativ liberalen Kapitalismus oder sozial geprägtere Formen unterstützt (ist vielleicht auch abhängig vom Vermögensstand oder gesellschaflichem Status des Einzelnen?)". Ich beziehe mich auf den Halbsatz in Klammern und pflichte Ihnen bei. Jedoch gibt es in jüngerer Zeit auch vermehrt Bestrebungen von Menschen in unserem Land, gesellschafts- und sozialpolitisch mehr Gerechtigkeit anzumahnen, zu fordern und auch zu fördern. Und das obwohl, oder vielleicht gerade weil sie über einen gesellschaftlichen Stand und über Vermögen verfügen, wovon so mancher vermeintliche "Leistungsträger" nur träumen kann. de.wikipedia.org/wiki/Götz_Werner#Politisches_und_soziales_Engagement

Weiter hatten Sie geschrieben: "Die jetzige Politik der Grünen als links zu bezeichnen ist sehr mutig! Die Politik von CSU und CDU als zu links zu bezeichnen(ihr Beitrag Nr. 13)stimmt mich sehr nachdenklich……" Mich stimmen solche Aussagen von Anhängern konservativer Parteien - und davon hört man in den letzten Jahren immer wieder - zwar auch nachdenklich. Jedoch halte ich sie schlichtweg für ein politisches Kalkül und zudem für gefährlich. Damit demaskieren sich die Anhänger der Konservativen und offenbaren den Blick auf das, was für sie wünschenswert wäre. Nämlich die Solidargemeinschaft zu untergraben, die Sozialstandards weiter zu senken und das Privatvermögen ungebremst für wenige weiter anhäufen zu können. Interessanterweise negieren solche Leute, dass seit vielen Jahren eine Umverteilung von unten nach oben stattfindet. Stattdessen behaupten sie in ungekannter Dreistigkeit, dass es umgekehrt wäre um anschließend mit gleicher Logik zu verkünden, dass Mutti Merkel und sogar die CSU schon sozialistisch wäre. Wenn allerdings die Anhänger solcher Politik glauben, davon zu profitieren, dann können die einem ja schon fast wieder leid tun. Denn sie werden es nicht. Sie werden die nächten sein, die sich dann an der Klippe zum sozialen Abstieg einfinden. Bevor nicht das gesamte Kapital nach oben - und ich meine oben und nicht in der Mitte - angekommen ist, herrscht keine Ruhe.

Und deshalb beende ich heute auch mit einem Zitat von Warren Buffet: "Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen"
dape´67
geschrieben am
16.01.2014 um 13:31 Uhr
Beitrag 17

@ M.Eschenberg:

Haben Sie ein Problem mit der Rente ab 63? Dann hätte ich persönlich bereits 48 Jahre beitragspflichtig gearbeitet. Und Sie, wenn ich fragen darf?

Haben Sie ein Problem mit dem Mindestlohn? Ich dachte Sie sind ein verantwortungsvoller Unternehmer mit sozialem Gewissen (hatten Sie uns bereits mehrfach wissen lassen). Dann gehe ich mal davon aus, dass Sie Ihren Mitarbeitern bereits heute mehr als 8,50 € die Stunde bezahlen und es auch sicher nicht gut heißen würden, wenn Ihre Konkurrenz weniger bezahlt, die ihre Leute zum "Nachbetteln" auf´s Hartz IV-Amt schickt und dadurch einen wirtschaftlichen Vorteil Ihrem Unternehmen gegenüber hätte. Ganz zu schweigen, dass ich so etwas schlichtweg Sozialbetrug nennen würde. Worin liegt denn die Kunst, ein Unternehmen der Privatwirtschaft zu führen, in welchem die Mitarbeiter von der Allgmeinheit entloht werden? Das ist nun wirklich volkswirtschaftlicher Nonsens - freut aber jeden Betriebswirtschaftler.

soll ich weitermachen??
M.Eschenberg
geschrieben am
16.01.2014 um 13:56 Uhr
Beitrag 18

Bei mir arbeitet auch niemand unterhalb des Mindestlohnes. Das habe ich nicht gesagt...Ich gehe aber durchaus zum Haarschneiden und da bin ich mir nicht sicher ob überall Mindestlohn gezahlt wird....

ich bin dagegen ja, weil er nur Symptome bekämpft und die Ursachen verschlimmert, da können wir uns gerne mal ausführlichst mit allen Pro+Contra unter #gesellschaft unterhalten, kein Problem

Mit der Rente ab 63 habe ich durchaus ein Problem.....weil sie einfach nicht funktioniert. In Zeiten von demographischen Wandel deutet sich eindeutig an, dass 70 eher den Tatsachen entspräche...

Haben Sie Kinder? Enkel? Sollen die alle mal das bezahlen? Finde ich unverantwortlich....
M.Eschenberg
geschrieben am
16.01.2014 um 15:45 Uhr
Beitrag 19

übrigens:
www.spiegel.de/politik/deutschland/gaucks-neoliberales-plaedoyer-er-fordert-mehr-mut-zum-wettbewerb-a-943876.html
dape´67
geschrieben am
16.01.2014 um 17:03 Uhr
Beitrag 20

übrigens: nicht vergessen auch die Kommentare unterhalb dieses Artikels zu lesen ;-).
leser
geschrieben am
17.01.2014 um 17:40 Uhr
Beitrag 21



Dape´67,

Zitat Beitrag 16:
Damit demaskieren sich die Anhänger der Konservativen und offenbaren den Blick auf das, was für sie wünschenswert wäre. Nämlich die Solidargemeinschaft zu untergraben, die Sozialstandards weiter zu senken …..

Besonders auch da kann ich zustimmen, das klingt logisch.



M.Eschenberg, klar, dass viele, auch sehr große Konzerne, öffentlich gegen einen Mindestlohn sind, auch viele Kleinunternehmer, die billigste Subunternehmer(Schwarzarbeiter?,ausländische Arbeitskolonnen?...) zur Mehrung des Gewinnes beschäftigt haben. Unternehmer nehmen vielleicht aber sogar den Mindestlohn zum Anlass um ihre knapp über dem jetzt festgelegten Mindestlohn liegenden Entlohnungen diesem anzugleichen. In diesem Fall sehe ich eine Hintertür, die ich keinesfalls gutheiße. Ich kenne einige Rentner, die kaum so alt werden können, dass sie ihre eingezahlten Rentenbeiträge erhalten. Von Verzinsung der eingezahlten Beiträge will ich gar nicht sprechen, dann sähe es noch ärger aus. Im Gegensatz zu den Vermögenden hat man vor nicht allzu langer Zeit die Rentenempfänger durch die Steuerpflicht enorm mehr belastet. Dazu unten ein Link in dem einige sehr Vermögende ihr Verständnis von Humanität und sozialer Verantwortung(Intellektuelle mit Gewissen?!)klar darlegen.

Aber das ist eigentlich nicht der Kern meiner und ihrer letzten Beiträge, dape hat diese schön analysiert und ich werde Ihre Beiträge weiterhin sehr aufmerksam lesen (Auslegung von links, sozialistisch….)

(ich gehe davon aus, dass Sie beim Friseur ein ihren Möglichkeiten entsprechendes Trinkgeld dazulegen – soweit mir bekannt ist, liegen die Löhne da wirklich nicht weit über dem Existenzminimum. Außer natürlich, der Geschäftsinhaber verlangt schon sehr hohe Preise für einen Haarschnitt oder eine Heißondulation, aber dann ist auch wieder der „an der Front arbeitende“ der, der das Nachsehen hat.)

www.zeit.de/wirtschaft/2011-08/reiche-besteuerung


klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
17.01.2014 um 19:29 Uhr
Beitrag 22

hallo,

zu allererst möchte ich dem herrn eschenberg seine links paranoia beruhigen, es wird keine brünen piraten liste mehr geben. leider ist einer unser kandidaten, durch intervention einer nach rechts orientierten person, zu einem ablassen von seinem vorhaben gebracht wurden.
da die zeit für die aufstellung der liste eh schon knapp war, haben wir leider
das handtuch geworfen müssen.

am enttäuschenden war es, das gerade politisch angeblich interessierte leute, die ansonsten gerne über den stadtrat und die hier herrschende politik herziehen und alles besser machen würden, nicht bereit waren uns zu unterstützen. also bei mir braucht keiner mehr ankommen und sich über die zustände dort zu beschweren.

mir würde noch viel mehr zu dem thema einfallen, aber ich lasse es lieben um nicht ausfallend zu werden.

frustierende grüsse

klaus
Wie schon zur Bundestagswahl
geschrieben am
17.01.2014 um 20:01 Uhr
Beitrag 23

Willkommen in der Realität:)
leser
geschrieben am
17.01.2014 um 22:06 Uhr
Beitrag 24

hallo klaus,

da kann ich dem vorhergehenden Beitrag eigentlich nur zustimmen. Ist auch meine Erfahrung - wenn es um eine zur Sache stehende Aktion geht, kneifen die meisten. Ich habe da schon die tollsten Dinge erlebt.

Es gibt in allen Parteien viel rechtslastige Personen. So auch bei den Grünen oder der ÖDP oder auch besonders in der Bayernpartei denke ich. Meistens werden die bei einigen Auswüchsen zum Glück von den anderen Mitstreitern zur Ordnung gerufen. Nicht immer : - (

Sehr oft engagieren die sich auch in BIs.
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
18.01.2014 um 00:49 Uhr
Beitrag 25

hallo leser,

erst mal entschuldigt die ganzen schreibfehler in meinm letztem beitrag.

ich habe vielleicht etwas wirr geschrieben.um es klarzustellen: einer unserer
kandidaten (von einer bi) hat sich von seinem vorhaben abbringen lassen bei uns
mit zumachen.

@ wie auch vor der.....
die realität sieht leider so aus, das in den kommenden stadtrat mit dem einzug
eines rechtsrucks dort zu rechnen ist. durch die vereinigung der fw und ufw und ihrem vorhaben sich dem landesverband der fw anzuschliessen deutet darauf hin.
und das des herr aiwangers partei dort angesiedelt ist sollte keiner bestreiten.
ansonsten her mit den argumenten).
desweiteren ist man dann nicht mehr , wie so viel beworben, überparteilich und unabhängig.

und weiter sieht es so aus das bayern schon von einer absoluten mehrheit regiert
wird und dieses steht leider auch uns bevor. (was aber keine veränderung bedeuten würde, da die herren von der spd (bis auf eine ausnahme) ja immer alles mit absegnen.

aber ich schweife schon wieder zu weit ab. ich brauch mir jedenfalls nicht
vorhalten zu lassen , das ich nix ändern möchte oder es nicht zumindestens
versucht habe.

mit mitternächtlichen grüssen

klaus

ps. müsst ihr hier den alle immer unter pseudonym posten?
wie lächerlich
geschrieben am
18.01.2014 um 15:14 Uhr
Beitrag 26

Genau, nur weil es keine grüne Piratenliste gibt, wird der Stadtrat von einer braunen Flut überschwemmt.

Was ist an einer absoluten Mehrheit schlimm? Wenn das demokratisch entschieden wird und die Wähler das so wollen, dann hat das mit Sicherheit seine Gründe.

Ich finde es absolut lächerlich, dass du die Demokratie in Frage stellst, nur weil es eine absolute Mehrheit gibt. Respektiert den Wunsch der Bevölkerung!!! Genauso solltet ihr es respektieren, dass es kein mehrheitliches Interesse an Piraten im Maxhütter Stadtrat gibt. (zumindest aktuell nicht)
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
18.01.2014 um 15:30 Uhr
Beitrag 27

werter inkognito,

ich habe nix von brauner flut geschrieben sondern nur einen rechtsruck kommentiert.
ausserdem geht es hier nicht drum ob piraten oder grüne erwünscht sind, sondern um eine echte opposition mit evtl. neuen ansätzen und ideen. aber bisher war es egal ob spd oder csu hier die mehrheit hatten, es wurde fast alles immer einstimmig in bester freundschaft abgestimmt.

aber ich hab besseres zu tun als hier meine zeit zu verbringen. gerne stehe ich jedem antwort, aber diese sollten zumindestens soviel mumm beweisen sich öffentlich zu outen und nicht hier anonym irgendwelche kommentare zu posten.

mfg

klaus


inkognito
geschrieben am
19.01.2014 um 09:50 Uhr
Beitrag 28

sorry aber hatte mich in dieser Diskussion überhaupt nicht zu Wort gemeldet!
inkognito
geschrieben am
19.01.2014 um 09:54 Uhr
Beitrag 29

Aber werter Klaus da hast schon Recht mit der Feststellung das in dieser Stadt die SPD mit der CSU eine außerordentlich enge Symbiose eingegangen ist! Ob hier die SPD überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat möchte ich bezweifeln. Sollen doch alle einfach in die CSU übertreten!
Von mir bekommt weder die CSU noch die SPD eine Stimme!
leser
geschrieben am
19.01.2014 um 10:09 Uhr
Beitrag 30

ja, ist schon traurig diese Vetterlwirtschaft in vielen Städten und Kommunen. Man muß nur aufpassen, dass man zum Beispiel bei einer Protestwahl nicht versehentlich an extreme Gruppen gerät! Die tarnen sich oft gut : - (

Ich denke da beispielsweise an die AfD, die kommt mir nicht geheuer vor .....
Aiwanger von den FW hat klaus bereit erwähnt - seine inzwischen gelöschten facebookaussagen waren wirklich nicht sonderlich lesenswert wie ich gehört habe...
klaus
klaus.moeller@piratenpartei-schwandorf.de
http://www.piratenpartei-schwandorf.de
geschrieben am
19.01.2014 um 10:25 Uhr
Beitrag 31

@inkognito

habe den herren oder dame mit diesen "wie lächerlich" gemeint. sorry.

ansonsten: 1+ auch für @leser


mfg

klaus

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