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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 3357 | Anzahl Beiträge: 54
Treffen der Grünen und aller ökologisch Interessierter

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Ch. Bach
ce-ba@web.de
geschrieben am
11.05.2013 um 11:31 Uhr
Beitrag 1

Alle Grüne und ökologisch Interessierte sind am Mittwoch den 22.5. ab 19.30 zu einem Treffen im Gasthof Frey/Augustenhof herzlich eingeladen.

Themen, bei denen eine stärkere Einbringung von \"grünen Ideen\" wichtig wäre gibt es im Städtedreieck genug. Ein unverbindliches Treffen ermöglicht Austausch, Vernetzung und auch- womöglich- Organisation. Es wäre in vielen Fragen doch wert, sich zu engagieren!

Wir freuen uns auf eure Ideen!
Ch.Bach
geschrieben am
20.05.2013 um 12:44 Uhr
Beitrag 2

das treffen wurde verlegt in das "Double In" in maxhütte-bahnhofstrasse, termin immer noch mittwoch, 22.5. 19.30Uhr
Steuer
geschrieben am
01.06.2013 um 18:56 Uhr
Beitrag 3

www.junge-union.de/content/presse/mitteilungen/1432
Ch.Bach
geschrieben am
01.06.2013 um 21:01 Uhr
Beitrag 4

www.zeit.de/2013/23/faktomat-bundestagswahl-gruene-steuerkonzept/komplettansicht

Ch. Bach
geschrieben am
01.06.2013 um 21:16 Uhr
Beitrag 5

aber wahrscheinlich sind csu/ju völlig anderer meinung als die grünen bezüglich der frage, wo mittelschicht aufhört und reich sein anfängt........
Gromolo
geschrieben am
02.06.2013 um 02:50 Uhr
Beitrag 6

Ist doch wurscht, was die Grünen versprechen. Wie viele ihrer Versprechungen sie halten, hat man ja unter der letzten rot/grün-Regierung gesehen...
Ch.Bach
geschrieben am
02.06.2013 um 11:01 Uhr
Beitrag 7

erstens: in punkto wahlversprechungen können sich wohl alle politiker die hand reichen---- merkels momentanes programm ist z.b. nicht durchführbar ohne krasse kürzungen anderswo

zweitens: wie sie vielleicht der überschrift des threads entnehmen geht es bei uns nicht um große politik sondern um den willen zur kommunalen mitarbeit/-gestaltung. und wie ich auch hier schon geschrieben habe, sind konstruktive ideen immer willkommen. wobei die betonung auf konstruktiv liegt! unerkannt aus dem off maulen ist zu simpel und kontraproduktiv.
Steuer
geschrieben am
02.06.2013 um 11:02 Uhr
Beitrag 8

Tempo 30 in Städten: www.spiegel.de/auto/aktuell/spd-und-gruene-versprechen-tempo-30-in-staedten-a-839338.html

Plastiktüten-Steuer: www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/fordern-umweltsteuer-auf-plastiktueten-29435056.bild.html

Glühlampenverbot: www.handelsblatt.com/politik/deutschland/koalition-warnt-vor-bevormundung-gluehlampenverbot/8197070-7.html


René
geschrieben am
02.06.2013 um 13:37 Uhr
Beitrag 9

30 km/h in den Städten? Das wusste ich noch gar nicht. Ich muss dann im 2. Gang durch Maxhütte fahren? Ist das nicht schlechter für die Umwelt als mit dem 4. Gang zu fahren?
Ch.Bach
geschrieben am
02.06.2013 um 14:55 Uhr
Beitrag 10

-tempo 30: eigentlich kein großes thema mehr, erst letzte woche wurde auch in leonberg die einrichtung einer derartigen zone im bereich friedhofstrasse sehr begrüßt(durch eine csu-bürgermeisterin). gerade in wohngegenden(also städten) vermindert tempo30 die unfallzahlen, den verkehrslärm, den co2-ausstoss, wird von anwohnern generell gut geheissen und da, wo noch nicht eingeführt, oft vehement gefordert: z. b.mit parolen wie "runter vom gas", "rücksicht auf schulkinder"--siehe aktion ju burglengenfeld september 2012, schon vergessen?. ramsauers mobilitätsforderung ist -wieder einmal- polemik(wie so vieles von diesem verkehrsminister) und den wahlen geschuldet, denn- wie auch dem artikel zu entnehmen- betrifft die geschwindigkeitsbegrenzung nicht die verkehrsachsen.

allerdings( HALLO RENE): so wie ich 50km/h im 4. gang fahre so nehme ich hier dann selbstverständlich nicht den 2. sondern den 3.gang. lernt man inzwischen in jeder fahrschule. der rest ist reine physik....

-plastiktüten: sie gehören nicht nur besteuert sondern verboten. wie so viel überflüssige wegwerfartikel aus kunststoff. warum?
www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/156409/index.html
und dies ist nur ein beispiel von vielen!

-glühlampenverbot: wäre die alternative nur die quecksilber-lampe wäre ich auch mehr als zurückhaltend. aber neben alternativen wie halogen- oder dioden- lampen hat das verbot auch wissenschaftler angeregt---was ohne verbot wohl kaum geschehen wäre: www.welt.de/wissenschaft/article115111696/Neue-Energiesparlampe-ohne-Quecksilber-erfunden.html

unrühmlich in allen fragen die rolle der wirtschaft....und lobby-politiker

fassungslos

geschrieben am
02.06.2013 um 15:40 Uhr
Beitrag 11

Mich würde nicht wundern, wenn wir in Deutschland langsam aber sicher zum Entwicklungsland werden würden. Mit den Grünen an der Regierung schaffen wir das allerdings in Rekordzeit....

- Einführung von Gesamtschulen führen zu sinkenden Ausbildungsniveaus FÜR ALLE.
- weitere Besteuerung der arbeitenden Schicht (dass die Mittelschicht bei 2420 € brutto aufhört wusste ich übrigens nicht,.....)
- Tempo 30 generell in ortstraßen und 120 /(??!!!) auf den Autobahnen? Geht`s noch??

Außerdem: In einem System MUSS NICHT JEDER WOHLHABEND sein, es reicht, wenn jeder einzelne wohlhabend werden kann....Die Chancengleichheit kann erhöht werden, da stimme ich zu....

Aber diese ewige Umverteilung, Strafbesteuerung und Gleichmacherei hat in einem Land das sich soziale Marktwirtschaft auf die Fahnen schreibt NICHTS zu suchen!

Was kommt übrigens nach der Mittelschicht? Also was bin ich wenn ich nach 40 Stunden pro Woche 2500€, 2800€, 3300€ pro Monat verdiene (ja verdiene, nicht nur bekomme)....bin ich da jetzt schon reich und gehöre geschröpft???

Warum muss man eigentlich Reiche mehr besteuern? Weil sie es nicht verdient haben? Oder weil der Staat besser mit diesem Geld haushalten kann, als ein Unternehmer, der vielleicht eine Firma mit 50 Mitarbeitern erfolgreich leitet?

Oder weil mittlerweile Internet und Fernseher zur Grundversorgung gehören und jedem Hart-4-Empfänger bezahlt wird, aber ein Student ohne Bafög sogar noch GEZ zahlen muss.....

Es läuft einiges schief bei uns,...aber nicht deswegen weil wir unsere Reichen zu wenig besteuern.

Achja.....ein paar vitae von unseren grünen Politikern:

Claudia Roth: abgebrochenes Studium der (sic!) Theaterwissenschaften. Später:
Ab 1982 war Roth Managerin der Rock-Band Ton Steine Scherben um Rio Reiser, bis diese sich 1985 wegen Verschuldung (!!!!) auflöste.

Joschka Fischer:
Noch vor Beendigung der Untersekunda (10. Klasse) verließ er 1965 das Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt ohne Abschluss und begann in Fellbach eine Lehre als Fotograf, die er 1966 abbrach. --> Danach Steine-auf-Polizeibeamte-Werfer

Wenn ich solche Leute ranlasse weiß ich genau was rauskommt....vor lauter Gutmensch-Gleichmacherei geht alles in die Binsen....
Ch.Bach
geschrieben am
02.06.2013 um 16:31 Uhr
Beitrag 12

-steuer: sie haben den artikel nicht gelesen. höhere belastungen kommen erst ab 5.800 euro für einen single auf sie zu. und das zeichnet eigentlich auch einen staat mit dem wort "sozial" aus: die wohlhabenden unterstützen die schwächeren....
aber man könnte meiner meinung auch das thema fallen lassen, wenn im gegenzug all die wunderbaren abschreibungen und absetzbarkeiten fallen gelassen würden....die kann nämlich ein normalverdiener sowieso nicht ausschöpfen...

-schulen: auch das g8 ist nicht angetan, bildung zu fördern.....sie haben recht, unser schulsystem ist inzwischen allgemein nicht geeignet, wirklich bildung zu vermitteln-- was allerdings kaum den grünen anzulasten ist.

-GEZ: gibts nicht mehr....und wenn der student kein bafög bekommt hat er es schlichtweg nicht beantragt.

-die diskussion über hartz IV wird übrigens im thread gesellschaft, wirtschaft, bildung geführt.

-tempobegrenzung: tatsächlich, dem deutschen ist seine geschwindgkeit heilig, hier hat der adac recht....andrerseits: wo und wann bitte sind sie innerorts wirklich noch mit 50km/h und auf autobahnen mit 130Km/h und mehr unterwegs? was machen sie im ausland?

insgesamt stelle ich fest, dass lesen/information wohl sehr oberflächlich stattfindet.

auch, weil ich inzwischen zum dritten mal betone, dass es mir um kommunalpolitik geht?.....






Gromolo
geschrieben am
02.06.2013 um 17:02 Uhr
Beitrag 13

1. Wenn es Ihnen tatsächlich nicht um Parteipolitik gehen würde, hätten Sie das ganze auch als Treffen von Greenpeace-Sympathisanten oder Anhänger des Bundes für Umwelt- und Naturschutz ausrufen können. Wenn Sie explizit von Grünen schreiben, müssen Sie halt auch mit entsprechenden Antworten rechnen.

2. Wenn Sie nicht wollen, dass Leute hier im Thread eine Grüne-Ortsgruppe auch mit Bundespolitik in Verbindung bringen, dann machen Sie halt ein eigenes Forum auf. Dort können Sie den Leuten dann auch nach Herzenslust den Mund verbieten.

3. Was soll dieser Seitenhieb auf das Maulen aus dem Off? Sie zündeln hier in vielen Threads und gehen dann aber nicht auf Nachfragen ein. Ist auch nicht besser.

4. Ich persönlich betrachte mich selbst als ökologisch SEHR interessiert und ich habe mich auch schon auf verschiedenen Wegen engagiert. An den von Ihnen initiierten Treffen werde ich dennoch nicht teilnehmen. Raten Sie mal, wieso...!

5. Nebenbei bemerkt gibt es imho einige deutlich glaubwürdigere Organisationen und/oder Parteien im Bereich Umweltschutz als die Grünen ;-)

6. Sind Sie ganz offensichtlich sehr schlecht informiert. Ein Student, dessen Eltern gut verdienen, aber hohe Schulden abstottern müsssen und daher nicht viel übrig haben, dass sie ihrem Kind geben können, kann so oft BAföG beantragen, wie er will: Er bekommt es nicht! Ein anderer Student, der nichts von seinen Eltern bekommt, obwohl diese gut verdienen (-> kein BAföG!) kann nur über den Klageweg etwas von seinen Eltern bekommen. Das kostet viel Zeit, in der er erstmal nicht studieren kann und entmutigt sehr viele Leute! Die Welt ist leider nicht so einfach, wie Sie das gerne hätten!
J. Marek
actros5@web.de
geschrieben am
02.06.2013 um 17:51 Uhr
Beitrag 14

Ich lese hier seit geraumer Zeit mit. Meine Ansichten sind bürgerlich-konservativ.

Tja. Die GrünenInnen. Diese Partei polarisiert ja schon immer. Zum einen mit ihrem Personal (s. o.) und zum anderen mit ihren Ansichten.

Jeder, der das GrüneInnen Wahlprogramm zur Kenntnis genommen hat, weiß, was diese linke Gruppierung mit der bürgerlichen Mittelschicht vor hat.
Es geht um Steuerhöhungen, Vermögensabgaben, Umverteilung, Verbote, Verbote, Verbote, Umerziehung, Besserwisserei, Entmündigung, Verbreitung von propagandistischen Halb- und Unwahrheiten, ....Und alles unter dem Deckmantel der angeblichen Weltrettung für kommende Generationen.

Wieso machen die das? Wieso wollen die Bewährtes über den Haufen werfen? Aus welchen Gründen sehen die sich als die politische Elite und erwachsene Menschen mit anderen Ansichten als kleine Kinder, die man noch erziehen muß? Warum zetteln diese Leute ständig Streit an? Wieso treiben sie wegen allem, was nicht politisch korrekt i. S. der GrünenInnen ist, grundlos einen Keil in friedliche Bevölkerungsschichten (Rauchverbot in Gaststätten)?
Warum sind bei denen Kormoran, Biber und Wolf mehr wert, als die Arbeit von Teich-, Landwirten und Schäfern? Wieso werden straffällige Migranten mit Glaceehandschuhen angefasst? Der Strompreis auf bald unbezahlbare Höhen getrieben (dafür haben wir ja jetzt jede Menge Zufallsstrom, nicht wahr?)? Aus welchen Gründen soll der deutsche Bürger für die Schulden europäischer Staaten haften (Eurobonds). Wieso wird Sex mit Kindern so verharmlost?

Weil der GrüneInnen seine Politik nicht aufgrund realer Gegebenheiten und belastbarer Fakten betreibt, sondern nach rein ideologischen Grundsätzen. Geprägt ist diese Ideologie nach meinem Dafürhalten von sozialistischen und altkommunistischen Thesen. Gewürzt mit linksradikalen und anarchistischen Beiwerk.

Über das Führungspersonal wurde hier schon berichtet. Was das für Spezialisten sind. Ich sehe das genauso.

Mein Fazit: die Ziele der Grünen richten sich im Kern gegen den Bürger, gegen den erwirtschafteten Wohlstand. Das Volk soll nach grünen ideologischen Richtlinien zwangsumerzogen werden. Alle Bürger sollen gleich gemacht werden, was politisch korrekt ist, bestimmt nur der GrüneInnen. Der Wirtschaft soll, wo immer es geht, das Leben schwer gemacht werden.

Mein Rat: wer freiheitliche, bürgerlich-konservative Ansichten pflegt, wer eigenverantwortlich handeln möchte und glaubt, dass sich Leistung lohnen sollte, der möge dazu beitragen, die GrünenInnen möglichst klein zu halten. Tradierte Werte sind beständiger als flüchtiger Zeitgeist.

LG!










Ch.Bach
geschrieben am
02.06.2013 um 18:16 Uhr
Beitrag 15

- soweit ich sehe habe ich diesen thread tatsächlich nur als informelle einladung zu einem -persönlichen von grünen UND ökologisch interessierten- treffen eröffnet, so wie etwa die piraten, die skatspieler, die gourmets auch. diskussionen finde ich sind in den entsprechenden threads wirklich besser aufgehoben.
- warum partei? wenn sie sich ernsthaft kommunalpolitisch engagieren wollen, nutzt ihnen mitgliedschaft/engagement bei greenpeace, nabu, etc. herzhaft wenig. ich habs ausprobiert.
- bafög:www.bafoeg.bmbf.de/de/370.php
- ich sehe nirgends etwas, das ihren vorwurf, ich würde zwar zündeln aber nicht auf nachfragen eingehen, rechtfertigt. allerdings habe ich aufgehört, mich ewig zu wiederholen. den mund verbieten? wo? weil ich bitte, spezielle diskussionen in eben diesen zugehörigen abteilungen zu führen?

aber ich überlege, ihren vorschlag aufzugreifen, und entweder diesen thread auszuweiten, weg von einer simplen einladung hin zu einem diskussionsforum, oder eventuell gleich einen neuen zu eröffnen.

über entmutigende anträge brauchen sie mir wirklich nichts zu erzählen...leider sind derartige mißstände kaum kommunalpolitisch zu beheben.

ansonsten erweckt sich mir hier der eindruck, als wären vorwürfe und gegenargumente vor allem gegen mich persönlich gerichtet....

schade, denn ökologie sollte nicht von persönlichen ressentiments abhängig gemacht werden.....besonders nicht in seinem nächsten umfeld.
Gromolo
geschrieben am
02.06.2013 um 18:50 Uhr
Beitrag 16

Okay, Sie haben recht, vielleicht war mein Beitrag etwas zu persönlich. Dann halte ich mich mal lieber an den Kern des Threads:

Denken Sie wirklich, man kann innerhalb einer kleinen Parteifraktion mehr für den lokalen Umweltschutz bewegen als meinetwegen bei Umweltschutzverbänden? Man sieht ja (leider) am Maxhütter Stadtrat, wie weit dort einzelne Stadträte mit abweichenden Meinungen kommen :-(

Grundsätzlich finde ich sehr gut, dass sich auch ökologisch orientierte Stimmen mehr Gehör in MH verschaffen wollen. Aber ob das nun unbedingt in Form eines Grünen Ortsverbandes sein soll, sei mal dahingestellt. Allerdings habe ich ehrlich gesagt auch keine Lösung parat, die wesentlich besser wäre.

BAföG: www.bafoeg-rechner.de/FAQ/elternunabhaengig.php
bzw. www.bafoeg.bmbf.de/de/380.php und www.bafoeg.bmbf.de/de/377.php

Ch.Bach
geschrieben am
02.06.2013 um 19:54 Uhr
Beitrag 17

@Gromolo
bezüglich bafög muss ich gestehen, dass ich bislang einfach von meiner situation und der von freunden ausgegangen bin und mich nicht noch weiter in die materie vertieft habe. ich werde dies nachholen.

ansonsten: bezüglich umweltschutz will ich es wenigstens auf jedem weg versucht haben. ich bin kein traumtänzer----schon so etwas eigentlich selbstverständliches wie eine baumschutzverordnung wäre für maxhütte ein wahnsinnserfolg.....
allerdings habe ich auch das gefühl, dass manche stadträte gern anders entscheiden würden, allein es fehlt die motivation, die traute,....
darum auch die grünen-mit ihren umweltpolitischen ansprüchen gehen wohl die meisten ökologen konform
was wäre die alternative?
eine neue gruppierung? keine chance
und organisationen allein haben keinen anspruch auf einsicht, anträge, mitsprache/entscheidung.........
Steuer
geschrieben am
02.06.2013 um 20:54 Uhr
Beitrag 18

Zitat: schon so etwas eigentlich selbstverständliches wie eine baumschutzverordnung wäre für maxhütte ein wahnsinnserfolg.....


Verbot von privaten Baumfällungen: www.handelsblatt.com/politik/deutschland/koalition-warnt-vor-bevormundung-verbot-von-privaten-baumfaellungen/8197070-12.html

OK, in dem Artikel steht, dass Bäume ab einem Stammdurchmesser von 80 Zentimetern geschützt werden sollen. Wer hat schon in seinem Garten einen solchen Baum. Es geht mir aber ums Prinzip. Als nächstes darf man dann zwischen Mai und September den Rasen nicht mehr mähen, da man die Bienen schützen muss? In so einem Staat will ich nicht Leben!!!
-
geschrieben am
03.06.2013 um 00:44 Uhr
Beitrag 19

Das ist doch mal ne gute Nachricht:

www.focus.de/politik/deutschland/gering-und-mittelverdiener-sollen-weniger-zahlen-fdp-minister-fordern-entlastung-vom-soli_aid_1003829.html

Die rot-grüne Mehrheit im Bundesrat hat die Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Milderung der kalten Progression gestoppt!
Jochen
geschrieben am
03.06.2013 um 01:15 Uhr
Beitrag 20

@Steuer
Nur zu, viel Spaß beim Auswandern! Solche Verordnungen mit 80cm sind doch in Deutschland längst Usus. Hier ein paar Beispiele:
Nürnberg www.nuernberg.de/internet/umweltamt/baeume.html
Duisburg www.duisburg.de/micro2/duisburg_gruen/baeume/baumschutz/102010100000253343.php
Bochum www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W27N2DFZ636BOLDDE

Ob die Leute in Nürnberg wirklich so viel unglücklicher sind als in Städten ohne Baumschutzverordnung...?
leser
geschrieben am
03.06.2013 um 11:11 Uhr
Beitrag 21

J. Marek schreibt in Beitrag Nr.14 von der „linken Gruppierung“ Die Grünen. Ich habe Schwierigkeiten, jemandem zu folgen, der solche Behauptungen aufstellt. Sicherlich gibt es Fundamentalisten und Realos(Opportunisten?) in den Reihen der Grünen. In letzter Zeit haben die Realos eindeutig die Oberhand gewonnen. Da ist nicht mehr so viel übrig von den ursprünglichen Überzeugungen und deren Durchsetzung. Ich persönlich finde das sehr schade. Diese bestimmenden aktuellen Leute als politisch links zu bezeichnen ist in meinen Augen allerdings mehr als abenteuerlich.Genauso wäre es , ich würde behaupten, die Jugendorganisation der CSU befindet sich im Stadium der spätrömischen Dekadenz...

Einige der Beiträge scheinen mir eindeutig eine der üblichen Methoden zu sein, einem eventuellen Konkurrenten/Partei im Vorfeld einer Wahl gegenüber Misstrauen zu säen, egal mit welchen Argumenten und ohne Rücksicht auf Personen. Was ich davon halte schreibe ich lieber nicht deutlicher…

Auch auf der kommunalen Ebene(der Basis,da wo Menschen direkt betroffen sind) sollten alle Aktionen und Leute begrüßt und unterstützt werden, die sich ehrlich für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft einsetzen!!!
Ch.Bach
geschrieben am
03.06.2013 um 12:14 Uhr
Beitrag 22

@steuer
eben, wer hat in seinem garten schon so einen baum...
baumschutzverordnungen zielen darauf ab, Zitat:"..die leistungsfähigkeit des naturhaushaltes, insbesondere das stadtklima und die reinigung der luft" zu gewährleisten" (bayerisches landesamt für umwelt)
ich fordere also etwas, das der freistaat bayern als wichtiges ziel der ortsentwicklung schon 2004 festgeschrieben hat. fahre ich durch maxhütte scheint man hier noch wenig vom wert großer bäume gehört zu haben. eher im gegenteil, der slogan "grüne stadt" wird mehr und mehr makulatur.....
leider dürfen sich die "grünen" die erfindung des baumschutzes nicht auf die fahne schreiben, er wurde schon in der ersten hälfte des 13.jahrhunderts -zum beispiel im sachsenspiegel- schriftlich formuliert(auch da gabs also schon spassbremsen ;-).

@-
abschaffung des solidaritätsbeitrages
ein geschickter schachzug brüderle's. er durfte -angesichts des prekären finanzhaushaltes- mit sicherheit davon ausgehen, dass die forderung nach abschaffung des soli von einer seriösen regierung nur abgelehnt werden konnte!ein minus von rund 80 milliarden euro im haushalt bis 2019 und von da ab ein jährliches minus von 15 milliarden wären ohne massive einschnitte oder erhöhungen an anderer stelle nicht zu schultern. mit seiner forderung hat er im wahlkampf den schwarzen peter wunderbar der opposition zugeschoben. ( nicht zu vergessen: die einführung verdanken wir einer schwarz-gelben regierung, oder?)

M.Eschenberg
geschrieben am
03.06.2013 um 13:26 Uhr
Beitrag 23

Nun möchte ich mich auch mal wieder zu Worte melden....

Prinzipiell klarstellen möchte ich, dass man auch als Konservativer, oder GERADE als solcher auch "grün" sein kann, jedoch nicht im Sinne der Partei "die Grünen".

Mein eigenes Engagement möchte ich hier nicht breittreten, kann dies aber gerne auf Anfrage tun.

Tatsache ist aber, dass ich die Partei "die Grünen" ebenfalls als links einordnen würde. Es kann nicht zielführend sein - ja und jetzt strapaziere ich diesen Begriff mal wieder- LEISTUNGSTRÄGER in unserem Land weiter zu besteuern. Vielmehr gehören Ausgaben reduziert (wobei auch einzelne Sparten mit Mehrausgaben notwendig sind, z.B. Bildung, Verkehr,...)

Auch gehören sich bestehende Gesetze und Vorschriften erstmal umgesetzt. Die beste Energie-Einsparverordnung bringt nichts, wenn es keiner kontrolliert und noch immer Häuser nach Manier der 90er Jahre gebaut werden,...

Einen Beitrag von "fassungslos" fand ich treffend: es gibt immer noch politische Strömungen, die meinen das Geld sei am Besten bei Vater Staat aufgehoben und versuchen dies durch Steuern, Abgaben,... auch zu erreichen. Jedoch zeigte sich, dass gerade die öffentliche Hand - egal welcher Colour- NIE so wirtschaftet, wie es die Privatwirtschaft leisten kann.

Zu guter Letzt. Wer grün wählt, wählt nicht nur Umweltschutz, sondern Besteuerung des Mittelstandes (ich schreibe explizit nicht Mittelschicht, weiteren Wildwuchs von Sozialleistungen, Einschränkungen der persönlichen Freiheiten (Rauchverbot, Tempolimit, vielleicht demnächst ein Bierverbot am Oktoberfest), Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Beziehungen zur Ehe, Stärkung islamischen Fundamentalismusses unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit,...usw...
Matthias
geschrieben am
03.06.2013 um 13:44 Uhr
Beitrag 24

Nur zur Info, in Nürnberg sind Bäume mit einem Umfang von 80 cm (gemessen in 1m Stammhöhe) geschützt. Bezogen auf den Durchmesser sind das nur ca. 26 cm.

Klug****
geschrieben am
03.06.2013 um 16:15 Uhr
Beitrag 25

d = 25,46479089 cm
Moon
geschrieben am
03.06.2013 um 21:49 Uhr
Beitrag 26

@M. Eschenberg:

eins vorweg....ich war bisher kein „Grünen“ Wähler...

aber einiges kann ich hier nicht ganz unkommentiert stehen lassen:

Sie schreiben :

„ Es kann nicht zielführend sein ....LEISTUNGSTRÄGER in unserem Land weiter zu besteuern“

Leistungsträger bedeutet, etwas zu LEISTEN! Auch für die Gemeinschaft!
Wo liegt die Logik, die Arbeitnehmer bis 250.000 Euro /a progressiv zu besteuern, und dann die Steuer gleich zu lassen ?

Hier könnten die „Leistungs“-Träger es sich leisten ....
Aber wir sparen lieber beim Hartz4-Satz.....

„... noch immer Häuser nach Manier der 90er Jahre gebaut werden,...“

Und wer soll Ihrer Meinung nach, diese top-modernen Häuser womit bezahlen?
Ich kann als normaler Arbeitnehmer keinen Cent von meinen Hauskosten steuerlich geltend machen.....Sie etwa?

„Wer grün wählt, wählt ...Einschränkungen der persönlichen Freiheiten (Rauchverbot, Tempolimit, ..ein Bierverbot am Oktoberfest)“

Ich (selbst Raucher) finde es gut, ausgehen zu können ohne hinterher zu stinken!
Und natürlich ist das Rasen auf deutschen Strassen der Ausdruck persönlicher Freiheit! Man sieht das täglich auf der A93....
Was spräche eigentlich gegen ein Bierverbot ?
Das Oktoberfest ist m.E. nach ein Vorbild an Alkoholmissbrauch....

Also sorry...lieber die Grünen als unsere Lobbyisten von der CDU /CSU FDP die Politik nach Stimmungslage und Aufsichtsratsposten machen....

@ Leser: Volle Zustimmung!
Ch.Bach
geschrieben am
04.06.2013 um 08:11 Uhr
Beitrag 27

@leser und moon
sie haben ein gut teil meiner antworten vorweg genommen.

wenn es links ist, gegen ein immer weiteres auseinanderdriften der einkommen zu sein,dagegen aber gleichstellung und integration zu fördern und sinnloser umweltzerstörung als folge von profitgier oder einfach nur unwissenheit oder blindheit entgegen zu treten, dann bin ich es gerne.

allerdings betone ich nochmals, es geht hier vor allem um kommunale interessen. wie gromolo weiter oben schon richtig bemerkte, hat gerade umweltschutz bislang in unserer umgebung kaum ernsthafte, engagierte vertreter. hier spielen wohl fraktions- und andere zwänge eine rolle. andrerseits weiß ich aus vielen persönlichen gesprächen mit bürgern, dass ökologische fragen für sie durchaus eine rolle spielen-allein, es fehlen die geeigneten politischen ansprechpartner vor ort.




auch einer
geschrieben am
04.06.2013 um 08:44 Uhr
Beitrag 28

Zum Thema Lobbyisten. Ich glaub nicht, das nicht nur Politiker von CSU/CDU und FDP mit beteiligt sind. Das kann man getrost auf alle großen Parteien ummünzen.

Zum Thema 120/130 Begrenzung auf Autobahnen.
Ich fahr jeden Tag nach Regensburg und es gibt hier Fahrer von 110 bis 200 und allen Altersschichten. Begrenzung bräuchte ich persönlich nicht, weil ich hauptsächlich zwischen 120 und max 160 fahre, wo möglich. Das Problem ist nicht die Geschwindigkeit, sondern eher das drängeln auf der AB bzw. die unachtsamkeit der Fahrer. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung sollte definitiv sein. Allerdings nicht komplett, sondern wirklich partiell. Eben vor Städten, Kreuzungen usw. Ich komm ziemlich rum auf Bayerns Autobahnen und wenn man z. B. auf der A96 zwischen München und Lindau fährt, ist beim dem jetzigen Verkehrsaufkommen keine Begrenzung notwendig. Allerdings halte ich das Rasen (>200km/h) auch nicht für richtig. Ich würde evtl auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 160 oder so denken.
Max
geschrieben am
04.06.2013 um 09:03 Uhr
Beitrag 29

@Moon und Eschnberg:

"Leistungsträger bedeutet, etwas zu LEISTEN! Auch für die Gemeinschaft!
Wo liegt die Logik, die Arbeitnehmer bis 250.000 Euro /a progressiv zu besteuern, und dann die Steuer gleich zu lassen ? "

- Bei 250.000€/a zahlt man bereits 133.000 € Steuern! Und man zahlt darüber hinaus auch mehr, jedoch nicht progressiv, das ist richtig! Aber wenn Sie einmal 75% oder 90 % Ihres Einkommen besteuern müssen, würden Sie das auch als ungerecht empfinden oder?

Hier könnten die „Leistungs“-Träger es sich leisten ....
Aber wir sparen lieber beim Hartz4-Satz.....

NEIN Können Sie NICHT, das Geld haben Sie sich verdient und sie brauchen es für Reinvestitionen, weiteren Vermögens-/Firmenaufbau,....

HArtz-4 ist richtig...nicht zu hoch und nicht zu wenig....

„... noch immer Häuser nach Manier der 90er Jahre gebaut werden,...“

Und wer soll Ihrer Meinung nach, diese top-modernen Häuser womit bezahlen?
Ich kann als normaler Arbeitnehmer keinen Cent von meinen Hauskosten steuerlich geltend machen.....Sie etwa?

Nein, kann ich auch nicht. Aber wenn ich sehe, dass immer noch "Burgen" mit 180m² Wohnfläche NEU gebaut werden und dann als Heizung Öl- oder Gas-Brennwert
(mit etwas solarer Unterstützung) reinkommen, dann wird das Geld ausgegeben...jedoch für Masse statt klasse, in diesem Fall:
Haus muss groß sein und am Besten noch 3 Autos ein gemauertes Dach über dem Kopf bieten, aber geheizt wird, als ob es ewig Öl gäbe.

„Wer grün wählt, wählt ...Einschränkungen der persönlichen Freiheiten (Rauchverbot, Tempolimit, ..ein Bierverbot am Oktoberfest)“

Ich (selbst Raucher) finde es gut, ausgehen zu können ohne hinterher zu stinken!

Hier gebe ich Ihnen Recht, geht mir auch so!

Und natürlich ist das Rasen auf deutschen Strassen der Ausdruck persönlicher Freiheit! Man sieht das täglich auf der A93....

Wenn ich auf einer (nahezu) autofreien A3 um halb vier morgens nach Frankfurt fahre und mein Tacho 250km (da riegelt das Auto nämlich ab) anzeigt, ist das weniger Rasen, als wenn ich in der Rush-Hour versuche meine 130 kmh nach Regensburg durchzusetzen...
Und wenn ich "rase", dann auf beruflichen Langstrecken, wo zwischen 130 kmh und 250 kmh oft ein Unterschied von 1,5 Std. länger schlafen und 1,5 Std. früher bei den Kindern sein steht.

"Was spräche eigentlich gegen ein Bierverbot ?
Das Oktoberfest ist m.E. nach ein Vorbild an Alkoholmissbrauch.... "

--> Da müssen Sie ja nicht hingehen, ich bin gerne dort, oft 10-15 mal....

"Also sorry...lieber die Grünen als unsere Lobbyisten von der CDU /CSU FDP die Politik nach Stimmungslage und Aufsichtsratsposten machen...."

Tatsache ist, dass trotz Lobbyisten und Mauscheleien unter`m Strich noch die bessere Politik herauskommt...
Wenn jemand in diesem Lande erfolgreich ist, hat er die Allgemeinheit beschissen, ist er es nicht, dann ist er Opfer dieses Systems....

Ich kenne viele Bekannte, darunter auch etliche junge Menschen (damit meine ich 30-40 Jahre) die aus armen Elternhäusern kommen und mit guter Bildung und Fleiß heute eindeutig sogenannte "Sieger des Systems" sind.....

mir hat ein obiger Satz gut gefallen, es ist wichtig dass jeder wohlhabend werden kann, NICHT dass jeder wohlhabend ist....

Ich glaub vielmehr, dass es einer heterogenen Gesellschaft bedarf, um insgesamt die Anreize und die Motivation zu steigern.

Moon
geschrieben am
04.06.2013 um 11:33 Uhr
Beitrag 30

@Max:
„.. wenn Sie einmal 75% oder 90 % Ihres Einkommen besteuern müssen, würden Sie das auch als ungerecht empfinden oder? „
Ich bin auch nicht begeistert wenn ich 40% oder weniger habe…aber dieses System bevorzugt eindeutig die sehr Reichen…..nicht die Armen und schon garnicht den „Mittelstand“… also wen wollen wir schützen ?

Komischerweise geht es in Skandinavien auch….und die Reichen sind dort noch nicht ausgewandert!

„…. Reinvestitionen, weiteren Vermögens-/Firmenaufbau,.... „
Dieses Geld würde doch sowieso nicht besteuert….wir reden hier rein vom Einkommen!

„…. als ob es ewig Öl gäbe. „ …..das schreiben Sie zum Thema Haus und führen etwas weiter unten aus…. „. fahre und mein Tacho 250km (da riegelt das Auto nämlich ab) anzeigt“
Da verbraucht Ihr Auto wohl auch nur 5 Liter….soviel zum Thema „Nachhaltigkeit im Denken“

„Tatsache ist, dass trotz Lobbyisten und Mauscheleien unter`m Strich noch die bessere Politik herauskommt...“ das ist ja wohl diskussionswürdig!

„Wenn jemand in diesem Lande erfolgreich ist, hat er die Allgemeinheit beschissen, ist er es nicht, dann ist er Opfer dieses Systems.... „

Das sagt eigentlich alles! Sind Sie erfolgreich ?


Max
geschrieben am
04.06.2013 um 11:54 Uhr
Beitrag 31

Okay...ich gewöhne mir ab jetzt an, Ironie eindeutig zu kennzeichnen:
/ironie-om
„Wenn jemand in diesem Lande erfolgreich ist, hat er die Allgemeinheit beschissen, ist er es nicht, dann ist er Opfer dieses Systems.... „
/ironie-off

Das ist eben NICHT der Fall, dass jeder Erfolgreiche ein Betrüger und alle anderen nur Opfer sind....

"...aber dieses System bevorzugt eindeutig die sehr Reichen..." Da gebe ich Ihnen Recht! Aber wir reden hier vom Wahlprogram der Grünen....und "sehr reich sein" fängt bei mir leider nicht bei 2420€ brutto an (siehe Definition Mittelschicht) und AUCH nicht bei 5.800,00 € (siehe Beitrag Nr.12)


„…. als ob es ewig Öl gäbe. „ …..das schreiben Sie zum Thema Haus und führen etwas weiter unten aus…. „. fahre und mein Tacho 250km (da riegelt das Auto nämlich ab) anzeigt“
Da verbraucht Ihr Auto wohl auch nur 5 Liter….soviel zum Thema „Nachhaltigkeit im Denken“

Hier fühle ich mich offen gesagt "etwas" ertappt, jedoch kann ich mir ohne Probleme in 3 Jahren ein neues Auto holen und/oder langsamer fahren.....die Wahrscheinlichkeit dass jemand heute eine Ölheizung einbaut und in 5 Jahren gegen eine Erdwärme tauscht ist da schon geringer...
Aber es stimmt schon, dass ich - zumindest momentan - noch nicht aufpasse.....solange Benzin aber noch so günstig ist, auch kein Wunder?

Meine Frau sagt immer.....solange wir die 1,5km zum Rewe noch mit dem Auto fahren, kann der Sprit gar nicht zu teuer sein....und Recht hat Sie!


Moon
geschrieben am
04.06.2013 um 12:42 Uhr
Beitrag 32

..ich hatte die Ironie durchaus verstanden...das traurige ist nur, das es , Ironie hin oder her, leider der Wahrheit entspricht!

Je wohlhabender man ist, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich, die Allgemeinheit (i.S. d. Steuer) zu "bescheissen"...

Was die Definition von "Wohlhabend" oder "Reich" und den Grenzen betrifft, sind wir uns einig...allerdings - und da muss ich jetzt nochmal auf die Besteuerungs-Grenze hin- wenn Jemand 250.000 Euro /a verdient, dann sind das rund 20 Mille /Monat...ich denke doch, dass man da durchaus von "Wohlhabend" reden kann!

Was die Spritpreise betrifft: Wer täglich zur Arbeit fährt kann lächerliche 30 Cent bzw. 15 Cent/gefahrene km steuerlich angeben...wer selbstständig ist kann jeden gefahrenen km absetzen und sein Auto......wo bleibt da die Gerechtigkeit ?
Nur so als Beispiel...
Kerstin
geschrieben am
04.06.2013 um 13:07 Uhr
Beitrag 33

Es ist ja jedem frei überlassen Beamter, Lehrer, Angestellter oder Selbständiger zu werden....letztere haben sicher einige Vergünstigungen, trotzdem entscheiden sich viele Menschen bewusst gegen die Selbständigkeit, weil sie das Risiko scheuen.....ich persönlich verurteile KEINE Berufswahl...aber bitte nicht jammern....denn der Selbständige der sein Auto absetzen kann, kann vielleicht nicht am Freitag schon um 14:00 Uhr aus dem Büro...wie gesagt: JEDER HAT DIE WAHL!
leser
geschrieben am
04.06.2013 um 14:08 Uhr
Beitrag 34



ich bin dafür, alle elekronischen Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Autos zu verbieten und gleichzeitig auf allen Autobahnen die dritte Spur(bei Fehlen dieser fordere ich einen Neubau)ausschließlich für Pkw mit Fahrgeschwindigkeiten über 250 km/Std freizugeben!

Der ADAC(Motto - freie Fahrt für freie Bürger) sowie die Bestattungsindustrie werden mich dabei eventuell unterstützen ?!
Krücke
geschrieben am
04.06.2013 um 14:12 Uhr
Beitrag 35

@Leser: mit einem Fiat Punto ist man auf der linken Spur bei 120 kmh eine größere Gefahr, als mit einem X6 mit 250!
Der Polemiker
geschrieben am
04.06.2013 um 14:44 Uhr
Beitrag 36

Kerstin, wenn Sie als Selbständige freitags um 14 Uhr noch im Büro sitzen, können Sie sich ganz offensichtlich keine qualifizierten Angestellten leisten, die das für Sie übernehmen. Man kann sein Geschäft auch so führen, dass es genug abwirft, um gute Vertretungen zu bezahlen. ...wie gesagt: JEDER HAT DIE WAHL!
Moon
geschrieben am
04.06.2013 um 15:09 Uhr
Beitrag 37

@ Kerstin: Was spielt es für eine Rolle, welche Berufswahl ich getroffen habe?
JEDER geht arbeiten und muss da auch irgendwie hinkommen..bloß die Fahrtkosten werden unterschiedlich behandelt!

Oder glaubst Du, der risikoscheue faule Beamte muss seinen Sprit nicht bezahlen ?

M.Eschenberg
geschrieben am
04.06.2013 um 16:54 Uhr
Beitrag 38

Als Nutzer eines Dienstautos versteuert man übrigens den geldwerten Vorteil,...
wo ist eigentlich der Unterschied wenn ich als Unternehmen jemanden eine Gehaltserhöhung gebe oder ein Auto zur Verfügung stelle? Gewinn-senkende Ausgaben sind beides, oder? Und versteuern muss der Arbeitnehmer auch beides, oder?

Außerdem:
Für betriebliche Fahrten haben meine Mitarbeiter sowieso ein Auto, das brauchen Sie um Ihren Job zu erledigen? Wäre es jetzt sinnvoll (volkswirtschaftlich, ökologisch,..) wenn ich die Privatnutzung verbieten würde?
Dann stünden bei uns abends und am Wochenende 15 Autos am Betriebsgelände unnütz herum? Vielleicht kommt ja mal der Vorschlag seitens der Autoindustrie, dann haben die quasi ihre Nachfrage schlagartig erhöht.....(ironie aus)
Moon
geschrieben am
04.06.2013 um 17:23 Uhr
Beitrag 39

..man kann es auch nicht verstehen wollen...

Also: Herr X fährt mit seinem PKW täglich zur Arbeit-steuerlich absetzbare Kosten: einfache Entfernung und fertig!

Herr Y ist selbständig und fährt z.B. 2 Wochen lang eine Baustelle an...absetzbare Kosten: Jeder (!) km plus sonstige Kosten für den PKW

Wo genau liegt also der Unterschied ?

Steuer
geschrieben am
04.06.2013 um 20:42 Uhr
Beitrag 40

Warum sind viele Menschen so dumm und lassen sich aufhetzen? Nun geht es darum, ob man zum Mittelschicht gehört oder zu den bösen Reichen.
Wobei man ja nun rätseln kann, wer reich ist. Ab 2400€ oder erst ab 5000€? Brutto oder Netto? Immobilienbesitzer oder Mieter?
Und diejenigen, die die Diskussion ausgelöst haben, lachen sich ins Fäustchen.
Pepo
geschrieben am
04.06.2013 um 20:48 Uhr
Beitrag 41

Schon alleine dafür, daß eine Partei Menschen aus der Mitte der Gesellschaft verunsichern und aufhetzen, ist für mich Grund genug, sie nieeeeeeeeeee zu wählen.
Moon
geschrieben am
04.06.2013 um 21:31 Uhr
Beitrag 42

..wieso aufhetzen ?
Es ging darum ob die Grünen "links" sind und inwieweit man ihnen politisch etwas zutrauen kann...und dann eben im Detail um Ansichten inwieweit man steuerrechtlich bezgl. Gerechtigkeit und Chancengleichheit eingreifen soll...

Also eine ganz normale Diskussion...hilft evtl. bei der Meinungsbildung...
Ch.Bach
geschrieben am
04.06.2013 um 21:55 Uhr
Beitrag 43

@pepo:
sie sind also nichtwähler? auch nicht gut.

@steuer:
die ehre, der auslöser dieser diskussion gewesen zu sein gilt ganz allein ihnen. meinen respekt^^

allerdings freue auch ich mich, zeigt mir doch die lebhafte teilnahme hier, dass ich auf dem richtigen weg bin.

@moon:
sehe ich auch so, und ich muss zugeben, ich diskutiere hier fast schon gern ;-)

bezüglich steuerplänen der grünen empfehle noch einmal folgenden artikel
www.zeit.de/2013/23/faktomat-bundestagswahl-gruene-steuerkonzept/komplettansicht

wer einer zeitung mit einem herausgeber helmut schmidt nicht traut, weil zu links, dem empfehle ich die lektüre des handelsblattes, das auch wohl oder übel den grünen steuerplänen eine "gewisse berechtigung" einräumen muss.
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rot-gruene-steuerplaene-mittelschicht-muss-weniger-bluten/8137890.html

trotzdem muss ich noch einmal betonen, dass mein vorrangiges interesse kommunale anliegen sind. für eine bundespolitische karriere bin ich einfach nicht mehr jung genug ;-)
Gromolo
geschrieben am
04.06.2013 um 23:45 Uhr
Beitrag 44

"Und diejenigen, die die Diskussion ausgelöst haben, lachen sich ins Fäustchen."

Das letzte, was dieser Thread braucht, sind Verschwörungstheorien!


Jetzt mal ganz Butter bei die Fische! Ausser Baumschutzverordnung ist hier noch kein einziges lokales ökologisches Thema auch nur ansatzweise diskutiert worden (das Tempolimit ist ja eher eine bundesweite Sache - abgesehen von Tempo 30 innerorts). Ich bin Frau Bach weiter oben auch recht hart angegangen, aber dafür kann sie nun wirklich nichts!

Mir persönlich brennen hier genügend Themen unter den Nägeln. Für die unsägliche Umgehung gibt es ja schon einen eigenen Thread, das Thema Forstwirtschaft wurde hier im Forum auch schon mal irgendwo angeschnitten. Über verschiedene Threads verteilt liest man auch immer wieder mal was von diversen Deponien auf dem Stadtgebiet bzw. im Städtedreieck. Themen gibt es genug. Stattdessen wird der Thread hier wieder mit "Selbständige sitzen Freitag nachmittags noch im Büro" und ähnlichen Neiddebatten zugemüllt.

Ich hab mich zwar bei Frau Bach beschwert, dass sie meine Einwände gegen die Partei DIE GRÜNEN an sich hier nicht recht gelten lassen wollte und das Thema m.M.n. zu eng fasst, aber man kann es auch übertreiben... Bin gespannt, wann hier der erste fragt, ob lieber Höwedes oder Wollscheid in der Nationalelf in der Innenverteidigung stehen sollte...
Moon
geschrieben am
05.06.2013 um 07:49 Uhr
Beitrag 45

@ Gromolo: Na, Sie waren durch Ihren Hinweis auf die grünen Regierungs(!)-Versprechungen ja auch nicht gänzlich daran unbeteiligt..;-)

Aber grundsätzlich stimmts schon: Bleiben wir als hier lieber lokal bzw. kommunal...

Gromolo
geschrieben am
05.06.2013 um 12:27 Uhr
Beitrag 46

Ich hab doch (im letzten Absatz von Beitrag 44) zugegeben, dass ich auch vom Thema abgekommen bin - wenn auch nicht ganz so krass wie manch anderer hier ;-)

Wie auch immer, ich find es sehr schade, dass man, wenn man sich für den Dorfweiher um die Ecke oder wofür auch immer einsetzt, von manchen immer gleich als Ökospinner angesehen wird. Das beziehe ich jetzt nicht unbedingt auf mich selber, aber ich beobachte es halt immer wieder mal, wenn ich mitbekomme, wie über manch andere Leute geredet wird. Hier im Forum gibt's ja auch immer wieder mal Anklänge in so eine Richtung. Dabei sollte es doch in unser aller Interesse sein, zumindest ein Mindestmaß an Umweltschutz walten zu lassen! Ich finde, wenn man durch bestimmte Gebiete Italiens oder meinetwegen auch Niedersachsens fährt, bekommt man das kalte Grausen - so wenig Bäume sieht man da. Wir sind in der Oberpfalz echt gesegnet mit verhältnismäßig intakter Natur. Wäre schade, wenn es hier eines Tages ähnlich aussieht wie in so mancher kargen Gegend!
M.Eschenberg
geschrieben am
05.06.2013 um 13:21 Uhr
Beitrag 47

@Moon:

Ich möchte doch noch kurz zu Ihrem Post Stellung nehmen:

"..man kann es auch nicht verstehen wollen...
Also: Herr X fährt mit seinem PKW täglich zur Arbeit-steuerlich absetzbare Kosten: einfache Entfernung und fertig!
Herr Y ist selbständig und fährt z.B. 2 Wochen lang eine Baustelle an...absetzbare Kosten: Jeder (!) km plus sonstige Kosten für den PKW
Wo genau liegt also der Unterschied ? "


Das stimmt so NICHT! Sie müssen 2 GLEICHE Ausgangssituationen vergleichen.

Herr X fährt zur Arbeit - Einfache Entfernung absetzbar - korrekt!
Herr X fährt nachdem er im Büro ist, mit einem Arbeitsfahrzeug (Caddy, Auto, Bus, LKW) die Baustellen an - Firma zahlt und kann es absetzen.


Herr Y (selbständig) fährt mit seinem Auto unterschiedliche Baustellen an...
Seine Firma (also indirket er) zahlt alle Kosten (kann diese natürlich auch absetzen); Er zahlt jedoch zusätzlich noch die Versteuerung des sogenannten geldwerten Vorteils, z.B. bei einem Auto Listenpreis 45.000€ -> 450 €/Monat, was etwa 230€ weniger Nettogehalt bedeutet......

Herr Y ist Angestellter und fährt seine Außendienste mit Privatauto.
Zur Arbeit fährt er selbst und kann die 1-fache Strecke absetzen.
Fährt er nun für die Firma bekommt er diese Strecke vergütet (z.B mit 0,3 €/km)
muss dieses Geld jedoch NICHT versteuern!
Bekommt er nun einen Dienstwagen, kann er entweder:
- ein Fahrtenbuch führen und muss dann nur den tatsl. Weg Zuhause-Arbeit versteuern (kann ihn jedoch wieder steuerlich geltend machen)
- das Auto pauschal mit 1% v. Listenpreis verstuern (siehe Geldwerter Vorteil, oben)

In allen Fällen wird in irgendeiner Form besteuert....

@Moon: wenn sie allerdings meinten, dass betrieblich-gefahrene Km viel besser steuerlich absetzbar sind, als private, dann gebe ich ihnen zwar Recht...das ist aber NICHT NUR BEIM AUTO SO!

Eine Wohnungsbaufirma kann Handwerker absetzen....ein privater nicht..
Ein Taxibetreiber kann die Autoreparatur absetzen.....ein privater nicht...
Ein Gastwirt kann Bier- und Fleischeinkauf absetzen....der private Hobbykoch nicht...

Das ist aber doch alles logisch und richtig, oder?

@Frau Bach: Prinzipiell lobe ich mir Ihr stetes Engagement! (nein- keine Ironie!) Leider drängt sich mir oft der Eindruck auf, dass zumindest wirtschaftliche Zusammenhänge...ich sage mal...nicht bis in alle Tiefen- erkannt werden....

Ich bin seit Jahren dafür, dass wirtschaftliche und finanzielle Bildung AN DIE SCHULEN gehört.....dort ist sie weder an Grund-, Mittel- und Realschulen, auch nicht an den hochgelobten Gymnasien!

Wie auch? Wer könnte das unterrichten?

Lassen Sie sich mal von einem durchschnittlichen Gymnasiallehrer (meinetwegen auch gerne Mathe..) erklären, wie er sein Eigenheim finanziert hat, wie lange er abbezahlt, wie sich eine frühes Sondertilgung auf die Gesamtzinssumme auswirkt und wie manrichtig umschuldet....da beißt es oft schon aus....

Geschweigen denn, dass unsere Jugend lernen würde, wie wichtig es ist, nicht nur zu konsumieren oder ab dem 1. Gehalt alles auf Raten zu kaufen. (das 1.HAndy, den 1.Plasma-TV, das 1. neue Auto,. )

Das lerne Sie nicht, genauso wenig, wie die Börse funktioniert, was das Kleingedruckte auf Handy- oder Finanzierungsverträgen zu bedeuten hat, was Nominal- und Effektivzinsen sind.....überhaupt wie die Wirtschaft funktioniert.

99% unseres Alltages, also Beruf, Hobbys, Urlaub, Ernährung, Kleidung,m...haben immer mit Geld (haben und nicht haben) zu tun....

aber lernen tun wir das nicht....die Lehrer können`s nicht (und oft selbst nicht einmal) und die Politiker wollen es nicht (auch nicht die Grünen)

Sorry für den Exkurs...aber wenn man gerade im Schreiben aufgeht....
Haidhofer
geschrieben am
05.06.2013 um 14:11 Uhr
Beitrag 48

Lieber Herr Eschenberg, ich geb Ihnen durchaus recht, dass "wirtschaftliche Erziehung" wichtig ist, aber Sie sind m.E. zu sehr auf das Finanzielle fixiert. Von den Tätigkeiten in meinem Leben haben garantiert keine 99% etwas mit Geld zu tun. Was gibt es zum Beispiel schöneres, als im Sommer mit ein paar Freunden oder der Familie zur Tegelgrube zu radeln und dort ins Wasser zu hüpfen? Nur mal so als Beispiel. Gut, Sie könnten jetzt argumentieren, man braucht erstmal Geld, um sich ein Fahrrad zu kaufen, aber ich weiß nicht so recht.

Wenn ich mit einem Sozialarbeiter unterhalte, wird der mir sagen, 99% unserer Tätigkeiten haben mit sozialer Interaktion zu tun - wir müssen das besser in der Schule lernen. Der Germanist wird argumentieren, die komplette Kommunikation läuft über Sprache ab - wenn hier die Leute an den Schulen besser geschult werden, klappt´s auch mit dem Lesen von Vertragstexten ;-) Der Biologe wird sagen, maßgeblich ist zu 99% die Natur, weil wir ohne Natur alle nimmer hier sind. Und der Mediziner wird sagen, es geht zu 99% um Gesundheit, weil wer nicht lebt, kann auch nichts unternehmen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich kann Ihre Argumentation durchaus nachvollziehen, aber gerade die universitäre Lehre wird doch immer stärker an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet ("humanitäre" Ziele kommen da doch mittlerweile viel zu kurz). Dass die Ergebnisse der Bologna-Reform nun doch wieder kritisch gesehen werden, steht auf einem anderen Blatt und sind vermutlich eher der schlechten Umsetzung geschuldet. Aber ich bin mir nicht sicher, ob der Menschheit wirklich mit einer noch stärkeren Fixierung auf pekuniäre Aspekte geholfen wäre.

Um die Kurve zum Thema Umwelt wieder zu kriegen: Wenn Sie eine bessere Erziehung in finanziellen Dingen fordern, fordere ich eine stärkere Schärfung des Umweltbewusstseins und eines gesunden Rechtsempfinden ;-)

In diesem Sinne: Auf ein gutes Miteinander!
Ch.Bach
geschrieben am
05.06.2013 um 15:50 Uhr
Beitrag 49

@eschenberg
stimmt, viele wirtschaftliche zusammenhänge sind mir ein rätsel....ich fürchte das wird auch so bleiben, denn geld ist für mich blankes mittel zum zweck, seine vermehrung liegt mir nicht. vermutlich haben sie auch recht, wenn sie dieses manko auch auf die "grünen" im allgemeinen ausdehnen...es scheint ein gewisser charakterzug aller zu sein, für die die ökologie im vordergrund steht.
andrerseits sehe ich aber, dass ökologische mißwirtschaft auch große ökonomische schäden nach sich zieht, trauriges beispiel ist gerade wieder einmal die hochwasserkatastrophe. denn abgesehen von den unmässigen regenfällen wirkten sich hier durchaus auch falsche bebauungspläne, flussbegradigungen, verbau von auen usw. höhst negativ aus.
auf jeden fall recht haben sie auch mit mangelhafter wirtschafts- erziehung unserer kinder und jugendlicher. allerdings wurde uns doch früher im elternhaus beigebracht, dass ich nicht mehr ausgeben kann, als ich einnehme.....die überschuldung schon von kindern ist das phänomen einer zeit, in der offensichtlich konsum und besitz an erster stelle stehen.
eine werteverschiebung....
schade, denn wie haidhofer schreibt, was gibt es schöneres als....
...in eine teglgrube zu springen
wobei ich bei einem lokalen thema wäre (endlich)
-wie schön wird das badevergnügen sein, wenn in 10m abstand zum kinderbecken eine umgehungsstrasse verläuft?
-wenn das wasser, das die teglgrube speisst, erst durch eine schicht von bauschutt gefiltert wurde?
ich stelle auch das verkehrsproblem teublitz' keiner weise in abrede...aber!ist man durch die ausweisung des gewerbegebietes gegenüber läpple für einen gigantischen getränkeabfüllbetrieb nicht dabei, das problem enorm zu verschärfen?
selbst bei bau der vorhergesehenen umgebung ergäbe sich eine eventuelle verkehrsminderung erst in etwa 2 Jahrzehnten!also dann, wenn auch im städtedreieck die alterspyramide endlich auf dem kopf steht. aber wären dann die notwendigkeiten für ein lebenswertes alter nicht ganz andere? etwa naherholung vor der haustür?
wie etwa auf den leonberger hängen---einer ausgewiesenen naturparkschutzzone die derzeit vor allem durch abholzung und eine verbreiterung der waldwege auf bundesstrassenniveau gekennzeichnet ist.
wie wohne ich im alter überhaupt in einem maxhütte, das inzwischen bald nurmehr zwei einkaufsmöglichkeiten bietet: rewe und das zentrum gegenüber der schule. mit dem bus zum einkaufen für den täglichen bedarf? dazu zwei, drei allgemeinmediziner aber zum rheumatiker nach regensburg? auf den zug wartend in einer mehr als ungemütlichen umgebung?
aber wir wollen ja junge familien nach maxhütte holen, etwa nach MH-ost...jedesmal wenn ich am neuen baugebiet vorbei fahre sehe ich wälle wachsen---lärmschutzwall, bahndamm...und frage mich, woher bekommt dieses neue baugebiet seine frischluftzufuhr?! noch dazu, da es teilweise in der senke liegt....
was machen hier die kinder in ihrer freizeit? vor allem, wenn sie dem spielplatzalter(bis12) entwachsen sind? ok, vermutlich am nahen bahnhof lungern(wie einst im leonberger bushäuschen), bis auch hier wieder die schutzwacht greift.
es fehlen(meiner meinung nach) einfach ideen, stimmen,menschen, die fortschritt nicht von der umwelt trennen....
natürlich...finanzierbar muss es sein.
hallo herr eschenberg! wie wärs mit einem grünem ökonomen? (was ich auch ganz ohne ironie schreibe). ausserdem---ein finanzexperte würde doch maxhütte in jeder hinsicht gut tun.....
Moon
geschrieben am
05.06.2013 um 18:43 Uhr
Beitrag 50

@ M.Eschenberg:Ich möchte das Thema hier nicht weiter ausufern lassen (da o.T.), nur noch soviel: Ich bin nach wie vor der Meinung dass unser Steuersystem höchst ungerecht ist, und DRINGEND zugunsten der Geringerverdienenden nachgebessert werden muss! Sie haben das Ganze in Ihrem letzten Beitrag reigentlich nochmals bestätigt!

@ Fr.Bach: Danke dass Sie jetzt die "Kurve" wieder zum eigentlichen Thema "gekriegt" haben...und zum letzten Beitrag meine volle Zustimmung!
leser
geschrieben am
06.06.2013 um 09:36 Uhr
Beitrag 51

Zitat Krücke
geschrieben am
04.06.2013 um 14:12 Uhr
Beitrag 35

@Leser: mit einem Fiat Punto ist man auf der linken Spur bei 120 kmh eine größere Gefahr, als mit einem X6 mit 250!
__________________________________________________________

Da stimme ich zu. Schleicher, die zum Beispiel die Linksspur auf Autobahnen blockiern - oft tragen diese ein Berliner Kennzeichen - verhelfen mir ab und zu zu Adrenalinschüben!

Den letzten Beiträgen von Fr. Bach,Moon und Haidhofer stimme ich voll zu. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich eine fundierte wirtschaftliche Ausbildung besitze ;-). Allgemein kann ich nur einen vor längerer Zeit geschriebenen Beitrag wiederholen - neue Wortschöpfungen in diesem Bereich sagen noch lange nichts über den logischen Sachverstand vieler Verwender dieser Begriffe aus. Auch ich bin der Meinung, unser Steuersystem ist ungerecht - allerdings nicht in dem Sinn, dass ich generell sage, unsere Leistungsträger oder die, die sich oft dafür halten, müssen ungerechte Zwangsabgaben bis zu der Höhe des Spitzensteuersatzes entrichten und ein Hintertürchen ist weit und breit nicht zu sehen!!!
Wohl wissend, dass zum Beispiel auch bei der Besteuerung von Unternehmen eine verheerende Ungerechtigkeit herrscht. Die Bananen- und Sponsorenrepublik läßt grüßen!!!!
leser
geschrieben am
07.06.2013 um 09:57 Uhr
Beitrag 52

ich muß die Zustimmung bezüglich der "Autobahnraser" etwas relativieren:

auch wenn ich mich wie geschrieben öfter über Schleicher/Blockierer auf Überholspuren ärgere glaube ich, dass diese bezüglich der Unfallgefahr weniger gefährlich sind als rücksichtslose Raser, die glauben,sich auf einer Formel-1-Strecke zu befinden.
raser
geschrieben am
18.06.2013 um 18:41 Uhr
Beitrag 53

unter 180 kmh hat man auf der linken Spur nix verloten!
Moon
geschrieben am
18.06.2013 um 19:22 Uhr
Beitrag 54

@ Raser: Traurigerweise gibts Autofahrer die das GENAU so sehen!

Und manche sollten mal dran erinnert werden, das auch deutsche Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130km/h haben....egal ob die Karre nun schneller oder langsamer ist!

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