Das Informationsportal für Maxhütte-Haidhof und Umgebung
[ alle Themen im Überblick ][ auf diesen Beitrag antworten ]
[ neues Thema eröffnen ]

Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6775 | Anzahl Beiträge: 149
getränkeabfüller teublitz

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Ch.Bach
geschrieben am
02.05.2013 um 09:10 Uhr
Beitrag 1

gedanken/fragen zum heutigen artikel in der MZ: getränkeabfüller in teublitz

-gutes wasser neben einer mülldeponie? hat man eine neue heilquelle entdeckt? -eine halbe million kubikmeter jährlich? mehr als der gesamtwasserbedarf der gemeinde einschliesslich industrie?
-firma noch gar nicht gegründet?
- 40m hohes lager? also eines der größten dann in europa? zum vergleich:www.mylogistics.net/de/news/themen/key/news46376/jsp
also teublitz in konkurrenz mit bremen?
-500 arbeitsplätze? wieder eine vergleich: 400 arbeitsplätze in einem der höchsten hochregallager:www.gries-deco-company.com/webcam/index.html
da kann man sich uch gleich ein bild machen, wie das aussehen wird.
-wie hoch ist eigentlich der teublitzer kirchturm?
-was ist mit dem verkehrsaufkommen? jammert teublitz nicht gerade wegen der verkehrsbelastung?
- kunststoffflaschen? hiess es nicht zurück zu glasflaschen zur schonung der ressourcen?

wie gesagt. nur ein paar fragen......bin nämlich schon verblüfft.

ich lasse mich auch gern belehren-----aber bitte angemessen und sachlich mit fakten
Max
geschrieben am
02.05.2013 um 10:48 Uhr
Beitrag 2

@Frau Bach:
Einfach nur kopfschütteln......wäre toll, wenn Sie Sich mal um Ihren eigenen Kram kümmern würden......
Facepalm
geschrieben am
02.05.2013 um 13:01 Uhr
Beitrag 3

Genau! Kümmern wir uns nur noch um unseren eigenen Kram! Dafür sind öffentliche Foren schließlich da... Der Netto hat grad Ritter Sport im Angebot. Soll ich lieber Nuss oder Vollmilch kaufen? (Wer in diesem Beitrag Ironie findet, darf sie gerne behalten!)
Max
geschrieben am
02.05.2013 um 13:07 Uhr
Beitrag 4

Ich wollte nur meinen Unmut darüber Luft machen, dass Frau Ökotröko-Bach, die ja in fast jedem Topic mit Beiträgen, wie "Die-Böse-Wirtschaft-Beutet-UNS-Aus" oder "Wirtschaftswachstum_ist-Böse" nun wieder 7 Haar in der Suppe gefunden hat, nur weil im Städtedreieck Arbeitsplätze geschaffen werden. Ich finde das toll, da ich selbst auch arbeiten muss/möchte und imm froh bin wenn diesbezüglich Positive Meldungen kommen. Dass man nicht alles mt rosa Brille ungefragt annimmt weiß ich selbst, jedoch möchte ich nicht immer sofort von "Gutmensch-Moral-Apostel-Bach" mobilisiert werden, als wenn dort eine Wiederaufbereitungsanlage gebaut werden soll...so....restlichen Unmut qauch Luft gemacht, habe fertig.
Ch. Bach
geschrieben am
02.05.2013 um 13:52 Uhr
Beitrag 5

@max
ich wünschte, leute wie sie würden ihren verstand lieber zum denken benutzen anstatt nur immer neue beleidigungen zu kreieren.

denn was ist so anormal an meiner verwunderung über eine noch nicht gegründete firma die ein (auch im europäischen vergleich gigantisches) hochregallager bauen will für wasserflaschen mit teublitzer wasser?

apropos arbeitsplätze: die firma labertaler, die sowohl ökonomisch wie ökologisch top ist und auch eine moderne abfüllanlage errichtet hat beschäftigt etwa 100 mitarbeiter. ganz davon abgesehen, dass diese firma ihr mineralwasser nicht neben einer ehemaligen mülldeponie entnimmt.

nichts gegen die ausweisung neuer gewerbegebiete....aber dann mit realistischen hintergründen und zahlen

....und wie war das noch mit der privatisierung des wassers?.........
Haidhofer
geschrieben am
02.05.2013 um 15:13 Uhr
Beitrag 6

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/abfueller-will-sich-ansiedeln/909915/abfueller-will-sich-ansiedeln.html

In dem Artikel scheint mir ein Fehler zu sein. Denke, es muss heißen "Im SÜDEN befindet sich in einem Abstand von 250 Metern das Wohngebiet der Hugo-Geiger-Siedlung und im Westen sind landwirtschaftlich genutzte Grundstücke."
Ch.Bach
geschrieben am
02.05.2013 um 15:16 Uhr
Beitrag 7

noch ein kleiner hinweis auf die größe: das größte EU-lager des konzerns RPM ensteht derzeit in bruck. höhe des hochregallagers:28m...........
Jochen
geschrieben am
02.05.2013 um 15:36 Uhr
Beitrag 8

@Frau Bach
Wo genau befand sich die Deponie?
leser
geschrieben am
02.05.2013 um 19:48 Uhr
Beitrag 9

Im MZ-Artikel vom 30.4.13 fiel mir schon auf, dass es konkrete Planungen und Anfragen gibt, aber die Firma, die das Unternehmen führt, noch gar nicht existiert! Will man hier die Bevölkerung möglichst wenig informieren? Es gab zum Beispiel vor nicht langer Zeit bundesweite allgemeine Anfragen eines großen Internetdienstleisters wegen logistischer Gewerbeflächen. Einige sehr naive Kommunalpolitiker sahen schon das große Wirtschaftswachstum für ihren Ort und sagten rosige Zeiten voraus. Aber das waren wirklich nur die naiven Leute mit wenig Lebenserfahrung.


Ein kleiner Hinweis im Link unten zu der Art der Beschäftigung als Abfüller. Soweit ich informiert bin läuft in dieser Branche fast alles über Lohn/Zeitarbeitsbeschäftigung(muss nicht immer schlimm sein, aber man hört und liest so einiges…)

www.iperdi.de/jobs.php?jobContentId=1897

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do;jsessionid=xwV4RCjT4qBnp01gryy8d2vnVVrfYFd11sF4t6ZyK83pKDzv2LWd!419767216?_pgnt_act=goToAnyPage&_pgnt_pn=0&_pgnt_id=resultShort&status=R


Moon
geschrieben am
02.05.2013 um 21:06 Uhr
Beitrag 10

..als ich heut den Artikel las, hab ich mir ähnliche Gedanken wie Frau Bach gemacht...

...es ist natürlich schön dass es noch immer genügend Menschen wie "Max" gibt, die sich unreflektiert über "neue" Arbeitsplätze freuen können..das Ganze zu hinterfragen ist ja schon fast Blasphemie!!

Also: Einfach bauen (lassen)...des basst scho....
leser
geschrieben am
03.05.2013 um 07:32 Uhr
Beitrag 11

auch ich sehe das so!!

Abgesehen von der für mich verdächtigen Informationszurückhaltung(laut MZ Bericht auch gegenüber den Teublitzer Stadträten?) und dem enormen Eingriff in die Natur sowie der anderen durch Frau Bach genannten Punkte durch den Bau einer derartigen Anlage frage ich mich, ob es hier einen Zusammenhang mit der für mich eventuell ersichtlichen bestehenden oder drohenden Zahlungsunfähigkeit der Stadt gibt? Einen Antrag zur Bedarfszuweisung zu stellen ist für mich immer der allerletzte Weg, letztendlich eine Zwangsverwaltung zu vermeiden. Wenn jetzt angenommen irgendein Investor(Finanz-/Lebensmittelkonzern….) eine Zusage macht und damit die Finanzlage einer Stadt verbessert werden soll wäre das eine Möglichkeit, dieses Risiko einer Fremdverwaltung zu minimieren. Soweit ich informiert bin gab es da schon Beispiele. Persönlich bin ich da mehr als skeptisch. Da werden Abhängigkeiten geschaffen, Zusagen können oft nicht eingehalten werden, die Investoren haben Heerscharen von Fachjuristen und unerschöpfliche finanzielle Mittel, die möglicherweise weitreichend eingesetzt werden können….

Ich hoffe, das trifft hier nicht zu und die Stadträte fragen hartnäckig nach und so ein Vorhaben wird bereits in der Anfangsphase transparent und mit Bürgerbeteiligung sowie Beteiligung aller Fachstellen durchgeführt!


Zu den Bedingungen für eine Bedarfszuweisung:

www.stmf.bayern.de/kommunaler_finanzausgleich/allgemeines/bedarfszuweisungen/
leser
geschrieben am
10.05.2013 um 13:13 Uhr
Beitrag 12

-Zur Problematik der Eingriffe in die Wasserversorgung-

Bayer. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen:Verwaltungsvorschriften zum Vollzug des Wasserrechts – VwVBayWG :
Vorbemerkung
Das Wasser ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen. Es ist für den Menschen, für Tier- und Pflanzenwelt unentbehrlich. Im ständigen Kreislauf stellt es die Natur bereit. Jeder Angehörige der öffentlichen Verwaltung, der mit dem Vollzug des Wasserrechts befasst ist, muss sich stets bewusst sein, dass die Gewässer als lebenswichtiges Gut „dem Wohl der Allgemeinheit und im Einklang mit ihm auch dem Nutzen Einzelner dienen und vermeidbare Beeinträchtigungen ihrer ökologischen Funktionen unterbleiben" müssen (§ 1a Abs. 1 Satz 2 WHG). Weil der Wasserschatz nicht beliebig genutzt und nicht vermehrt werden kann, muss er nachhaltig geschützt und bewirtschaftet werden, damit die heutigen Bedürfnisse befriedigt werden können, ohne die der künftigen Generationen zu gefährden. Eine nachhaltige Wasserwirtschaft ist unter Anwendung des Vorsorge-, Verursacher- und Kooperationsprinzips zu verwirklichen. Soweit auf Grund der gesetzlichen Vorschriften nach dem pflichtgemäßen Ermessen entschieden werden kann, ist auch die wasserwirtschaftlich günstigste Lösung zu wählen; Einzelinteressen haben grundsätzlich hinter den höheren Belangen des Gemeinwohls zurückzustehen.
Die wasserrechtlichen Verfahren sind ausgewogen, bürgernah und zügig durchzuführen und in angemessener Frist abzuschließen.
Ein ordnungsgemäßer wasserrechtlicher Vollzug erfordert es, dass vor Abschluss der vorgeschriebenen Verfahren keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden. Einem unzulässigen Baubeginn ist daher entgegenzutreten. Die Notwendigkeit, die wasserrechtlichen Vorschriften zu beachten, wird durch ihre Straf- und Bußgeldbewehrung unterstrichen.
-Zitatende-

Ich denke, unsere Kommunalpolitiker gehören nicht zu denen, die in dem unten genannten Link der Süddeutschen Zeitung vom März 2012 angeprangert werden.

www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=VVBY-VVBY000021466&st=vv

zu Korruption in Deutschland:
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bestechung-in-deutschland-korruption-verursacht-schaden-von-milliarden-euro-1.1310386


Wanderer
geschrieben am
19.05.2013 um 19:27 Uhr
Beitrag 13

Na, die Steger will uns Bürger doch nur verarschen und kalkuliert mit dem bayernweit niedrigsten Bildungsniveau der Bevölkerung im Landkreis SAD, wenn sie von 500 Arbeitsplätzen in einem „voll automatisierten“ Betrieb spricht. Oder vielleicht glaubt sie und ihre Stadträte das selber. Das würde dann alle (sowieso niedrigen) Erwartungen an unsere Kommunalpolitiker nochmals unterbieten.
Nun zur Sache: Aus einschlägiger „Quelle“ habe ich erfahren, dass in derartigen Abfüllfirmen 50 Leute Arbeit finden, wenn’s hoch kommt!
Die halbe Menge des benötigten Wassers geht für Reinigungswasser drauf: Das muss man sich mal vorstellen. Und das Abwasser muss dann noch speziell behandelt werden, da es mit allerlei Reststoffen wie Zucker, Fruchtkonzentraten und Farbstoffen usw. belastet ist.
Die Mülldeponien, von denen Frau Bach spricht, liegen in den ehemaligen Steinbrüchen: Der eine befindet sich unmittelbar am Südhang zur Hugo-Geiger-Siedlung hin und der andere am Hang unter dem Wasserhochbehälter.
Man muss sich auch fragen, was die Stadträte von Teublitz für Funktionen haben, wenn sie so ein Vorhaben einfach abnicken. Den Kopf scheinen sie nur …
leser
geschrieben am
18.10.2014 um 07:37 Uhr
Beitrag 14

Zunächst ein Lob meinerseits an die Mehrheit der MH-Stadträte, die lt. MZ-Bericht gegen eine Wasserlieferung an die geplante Edeka-Getränkeabfüllanlage bei Katzheim gestimmt haben. Misstrauisch bleibe ich bei so einer Meldung grundsätzlich immer noch ein wenig, da es in der Politik oft viele viele verschlungene Wege gibt und der Edekakonzern allein durch seine Finanzkraft einen gewaltigen Einfluß ausüben kann und ja bereits durch sein(Tochter)Unternehmen Netto in MH Fuß gefasst hat.


Zitat aus MZ-Artikel vom 5.10.14(Link unten):

Der Vortrag der Edeka-Vertreter habe gezeigt, dass der Verkauf von größeren Mengen Wasser selbiges für die Bürger nicht günstiger mache, wie das CSU-Sprecher Josef Stadlbauer gesagt hatte.


Zur Zeit läuft eine Unterschriftensammlung zu einem Bürgerbegehren, das die CSU in Teublitz laut MZ-Berichten für überflüssig hält. Ich hoffe, es kommt zu einem solchen Bürgerentscheid – für mich Basisdemokratie.


Teublitzer Stadtrat:

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/trinkwasser-stadtrat-gegen-ratsbegehren/1136227/trinkwasser-stadtrat-gegen-ratsbegehren.html#1136227


MH-Stadtrat:

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/fuer-uns-in-keiner-weise-lukrativ/1130677/fuer-uns-in-keiner-weise-lukrativ.html


MZ Artikel über die BI schützt unser Wasser:

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/bi-will-teublitzer-wasser-erhalten/1122270/bi-will-teublitzer-wasser-erhalten.htm

leser
geschrieben am
18.10.2014 um 07:43 Uhr
Beitrag 15



bitte beim letzten Link ein l anfügen
Ch.Bach
geschrieben am
18.10.2014 um 15:19 Uhr
Beitrag 16

noch eine, wie mir scheint nicht unwesentliche Ergänzung:

derzeitiger Verbrauch in Teublitz: 400tausend m3/jahr
edeka Bedarf mindestens: 500tausend m3/jahr
erhöhung der Fördermenge um 350 tausend m3/jahr

bleiben mindestens 150 tausend m3/jahr differenz, die Teublitz zukaufen will, muss.....
nicht für EDEKA
nein, für seine Bwohner
nein, auch kein schlechtes Wasser
aber: da oberflächennäher auch eher mal mit Schadstoffen, etwa aus der Landwirtschaft belastet (nitrat, atrazin...)
ach.....
dape´67
geschrieben am
18.10.2014 um 23:45 Uhr
Beitrag 17

Die MZ berichtet am 16.10.2014; Zitat: "Vor dem Sitzungsort Telemann-Schule demonstrierten rund 30, vorwiegend jüngere, Bürger mit Plakaten für das Vorhaben, eine Getränkeabfüllanlage zu errichten." und weiter "Ein Sprecher der Gruppe, Michael Hampel, betonte, dies sei keine Bürgerinitiative, „es sind vorwiegend junge Leute, die sich für ihre Stadt einsetzen.“

Richtig sollte der letzte Satz aber eigentlich lauten: "„es sind vorwiegend junge Leute, die sich für Herrn Hampel und die EDEKA einsetzen.“ Denn, Herr Hampel betätigt sich beruflich womöglich als Unternehmensberater in der Getränkeindustrie (beratende Tätigkeiten in Konzepterstellung, Planung, Projektmanagement, Installation, Inbetriebnahme, Abnahme, Produktion, Optimierung und Prozessanalyse von Produktionsanlagen und Produktionswerken Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.) Quelle: Amtsgericht Amberg
HRA 3392

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/trinkwasser-stadtrat-gegen-ratsbegehren/1136227/trinkwasser-stadtrat-gegen-ratsbegehren.html
Haidhofer
geschrieben am
19.10.2014 um 06:21 Uhr
Beitrag 18

handelsregister-online.net/neueintragung.cfm?cn=4008057#.VEMNZWeKC70

Herrn Hampels Firma wurde am 05.08.2014 ins Handelsregister eingetragen. Kaum gibt es seine Firma, schon engagiert er sich für das Wohl der Stadt. Toll!

Ich könnte jetzt noch mehr dazu schreiben, aber das hebe ich mir für später auf :-)
Ein Neuer
geschrieben am
19.10.2014 um 12:01 Uhr
Beitrag 19

Ich habe gerüchteweise gehört, das erwägt wird, eine Leitung aus Regensburg (!) rauszulegen...
Moon
geschrieben am
20.10.2014 um 12:34 Uhr
Beitrag 20

„Geht es uns zu gut, dass wir auf neue Industrieansiedlungen verzichten können ? „

Dieses Zitat wird in der heutigen MZ Dr. Susanne Plank zugeschrieben.
Vorausgesetzt es stimmt so, dann ist der Inhalt dieses Satzes nicht nur plakativ und ironisch, er ist vor allem ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einnahme von Gewerbesteuern einem Schutz der Umwelt, der Trinkwasserressourcen und einem falsch verstandenen ständigem Wirtschaftswachstum unterordnen.
Die Ablehnung des dauerhaften Ausverkaufs von Trinkwasser mit Wohlstands-Sattheit erklären zu wollen,unterstellt unterschwellig den Abfüllanlagen-Kritikern unverantwortliches Handeln und Fortschrittsverweigerung!
Genau das Gegenteil ist aber der Fall!
Auch wenn vielleicht der Umgang mit so „großen Tieren“ (siehe MZ) abfärben kann…ich würde mir von Ihnen, Fr. Dr. Plank, in Zukunft etwas differenziertere Aussagen wünschen.
Sie sind die Bürgermeisterin für Alle Maxhütter, nicht nur für die CSU !


Blitz
geschrieben am
20.10.2014 um 15:50 Uhr
Beitrag 21

Sollen wir verdurschten und vergiftet werden?

Mir sind Arbeitsplätze wichtig. Ihr tut ja so als wird ein Atomkraftwerk gebaut werden.
Immer die gleichen Weltuntergangsapostel.


Haidhofer
geschrieben am
20.10.2014 um 16:18 Uhr
Beitrag 22

Ja genau, immer dieselben... Vielleicht sollten wir dem Beispiel von Max folgen und ebenfalls unter 15 verschiedenen Namen hier posten. Lächerlich!

Zum Thema: Kein Mensch spricht davon, dass wir deswegen sterben werden. Aber wenn die Nachteile die Vorteile überwiegen, darf man auch gern mal weiter als von 12 Uhr bis Mittag denken.
Stefanie
geschrieben am
20.10.2014 um 19:32 Uhr
Beitrag 23

Moon, der Satz stimmt geanu so.
Auch ich hätte von jemanden, der auf einem Bauernhof lebt, etwas mehr erwartet.
Ironisch ist noch milde ausgedrückt.
Ich würde das nur anders formulieren: nicht Bürgermeisterin für alle CSU Wähler, sondern keine Bürgermeisterin für alle Maxhütter Bürger. Wir werden doch alle nur noch ver......!

Zu Blitz schreibe ich nichts, sinnlos mit solchen Leuten.

M.Eschenberg
geschrieben am
20.10.2014 um 19:47 Uhr
Beitrag 24

Es gibt genügend Leute die den Getränkeabfüller wollen...nicht nur CSUler...

letztere sollen übrigens auch Bürger sein.....
Moon
geschrieben am
20.10.2014 um 22:34 Uhr
Beitrag 25

@ M. Eschenberg:
Sie haben mit Ihren bisherigen Beiträgen ja bereits klargemacht, dass Sie als "Geschäftsmann" Ihre Investitionen danach beurteilen wieviel Gewinn diese abwerfen.
Dagegen ist prinzipiell auch nichts einzuwenden, es sei denn, die "Investitionsgüter" sind nicht menschengemacht sondern in jahrtausenden natürlich entstanden und ggf.unwiederbringlich verloren.
Mit welchem Recht darf man etwas, was man nicht selbst hergestellt hat, und einem auch nicht "gehört", für kurzfristigen finanziellen Gewinn hergeben?
Geld kann man nicht trinken oder essen!
Stefanie
geschrieben am
20.10.2014 um 22:36 Uhr
Beitrag 26

Ja, in Teublitz waren es ja 30 Bürger, die dafür sogar mit Plakaten auf die Straße gegangen sind. Was wir davon zu halten haben, darüber haben uns ja Haidhofer und Dape aufgeklärt.

In Maxhütte-Haidhof kenne ich selbst auch einige Leute die dafür sind/waren. Nur das diese alle ohne Ausnahme schon Ihre Finger tief in der Angelegenheit haben(persönliche Interessen zum eigenen Vorteil).

Aber gut das dieser Zug für Maxhütte ja nun abgefahren ist.

M.Eschenberg
geschrieben am
21.10.2014 um 13:38 Uhr
Beitrag 27

@Moon:

Es ist ja schön, wenn Sie mich schon genau kennen und wissen was ich meine. Leider ist die Situation etwas komplizierter als nur "Natur" gegen "Wirtschaft"

Auch bin ich nicht dafür dass der Abfüller "um jeden Preis" kommt.

Aber ich möchte doch einige Punkte festhalten.

- Es gibt bereits andere Abfüller in Deutschland, welche auch Wasser von Kommunen kaufen und dann zu Getränken verarbeiten.

- ich selber trinke täglich derartige Getränke, in Form von Softgetränken, Mineralwasser oder Bier

- Diese Getränke müssen momentan anscheinend von weit her gefahren werden, weswegen Teublitz "strategisch" gut liegen würde, also der LKW-Verkehr geringer wäre (in der Gesamtschau)

- Laut Aussage der Bürgermeisterin persönlich ggü einem Bekannten auf Anfrage, dass Wasserwirtschaftsamt eine unabhängige Prüfung anstellen würde und nur so viel Wasser entnommen werden dürfte, wie absolut gefahrlos möglich wäre.

- es nie soweit kommen könnte, dass es in Maxhütte mal kein Wasser "für den Bürger" mehr gibt

- der Beschluss nicht lautete "Wir wollen Wasser verkaufen" sondern "Wir wollen prüfen ob wir Wasser verkaufen können /wollen" Und somit die SPD anscheinend schon aus dem Bauch heraus bessere Fakteneinsicht besaß, als der übrige Stadtrat nach Erstellung eine Gutachtens...

- ich persönlich IMMER sachlich und objektiv Urteile und sehr gut auch die Ängste in der Bevölkerung verstehen kann - JA AUCH ICH habe damals gegen die WAA protestiert!

Mir wäre es jedoch lieber gewesen wenn unsere gewählten Volksvertreter mit Transparenz und Aufklärung sich selbst in die Thematik eingearbeitet hätten, das Thema sachlich mit allen Pro und Contra in der Öffentlichkeit diskutiert und von einem unabhängigen moderiert worden wäre.

Denn meine persönliche Meinung geht dahin, dass der Wasserverkauf keinerlei negativen Auswirkungen für uns (UND JA!!!! auch ich habe Kinder!) gehabt hätte und das Wasser ja immerhin zum Trinken verwandt worden wäre. Es ist ja nicht so, dass das Kühlwasser für Reaktoren oder Spülwasser für Abscheider gewesen wäre.

Aber alles dies hätte man prüfen können. Ich glaube dass kein Stadtrat- auch kein Herr Stadlbauer- zustimmen würde, wenn das Ergebnis des Gutachtens lauten würde:

"Die Wasserversorgung der Bürger von Maxhütte ist zu 60% gesichert."

Man sollte ein Projekt stoppen wenn Gründe dagegen sprechen. Es jedoch nicht zu prüfen, weil man es "sowieso nicht will" ist da doch etwas anderes...

Mir fiel zu der ganzen Thematik "Unser Wasser - Euer Wasser" eine schöne Stelle im Kabarett von Volker Pispers ein, wo er zynisch fragte, warum "Unser schönes Öl bei den Arabern vergraben ist"

Aber das nur so am Rande.

Schlussbemerkung zum Zitat von Moon:

"Die Ablehnung des dauerhaften Ausverkaufs von Trinkwasser mit Wohlstands-Sattheit erklären zu wollen,unterstellt unterschwellig den Abfüllanlagen-Kritikern unverantwortliches Handeln und Fortschrittsverweigerung!"

Aber die Ablehnung der Prüfung des Verkaufs ohne weitere Fakten ist dann verantwortliches Handeln????

Allein der Begriff "dauerhafter Ausverkauf" suggeriert ja bereits dass das Wasser dann für die Bürger auf ewig verloren wäre.

Semantisch ist ein Vorurteil ein Zwischenergebnis während der Bildung eines endgültigen Urteils unter sukzessiver Einbeziehung der Faktenlage und Diskussion....

In Maxhütte ist ein Vorurteil, das vorab wertende Urteil, mit motivgesteuerter Handlung....

Will heißen:

EDEKA = Konzern --> EDEKA böse
Wasser kostbar + Böser Konzern --> Wasser in Gefahr
Politik ist dafür --> alle bestochen

Wer in solchen Plattitüden denkt, der IST TATSÄCHLICH gegen Fortschritt. Weil selbst sinnvolles aus Ideologie-Gründen nicht gemacht wird (ob das hier für den Abfüller zutrifft, weiß ich nicht, hätte es aber gerne geprüft gewusst)

So..das war`s! Jetzt alle los auf mich!
Moon
geschrieben am
21.10.2014 um 14:26 Uhr
Beitrag 28

tja, wenn in dem Gutachten drinstehen würde "Die Wasserversorgung ist zu xx % gesichert"

Aber Herr Eschenberg, wir wissen doch alle, dass es sooo einfach nicht ist!
In so einem Gutachten stehen viele viele Seiten und dann kommts drauf an, wer was wie interpretiert!

Ich bin auch keinesfalls der Meinung dass "Konzern= böse"
Allerdings ist doch Augenfällig, dass je größer der "Konzern", desto freier interpretierbar die Regeln, an die sich dieser halten müsste(!)
Und das alles mit dem ewigen Totschlagargument "Arbeitsplätze"
Es hat hier niemand gegen NETTO demonstriert, auch nicht gegen den Solarpark oder gegen die ALKU...komisch...wo wir doch alle so ablehnend eingestellt sind!

Und wenn diese Abfüllanlage sooo toll ist, warum gibt es nicht schon zig Gemeinden die sich förmlich darum reißen? Mit allem was dazu gehört!

Weil die kein so gutes Wasser haben!

Nur wir sollen es für die Ankündigung(!) von ein paar Arbeitsplätzen hergeben!
M.Eschenberg
geschrieben am
21.10.2014 um 16:23 Uhr
Beitrag 29

Das mag sein, dass so ein Gutachten sehr breit auslegbar ist. Aber der Bescheid wird ja vom Wasserwirtschaftsamt erlassen und die sind ja nicht gerade dafür bekannt übertrieben unternehmerfreundlich zu handeln, im Gegenteil...

Auch gebe ich Recht, dass "Arbeitsplätze" nicht als Totschlagargument verwandt werden dürfen. Jedoch ist auch die Aussage "Wasserverkauf ist prinzipiell schädlich für den Bürger" ebenso ein Totschlagargument.

Nur gesetzt dem Fall:

Es wäre genügend Wasser vorhanden, es würde immer ausreichend Wasser nachfließen, es gäbe KEINE negativen Einflüsse, die Firma stellt keine unzulässige Beeinträchtigung der Katzheimer da, die LKW-Situation würde das Straßennetz nicht belasten, es entstehen tatsächlich 200 Arbeitsplätz....

Wären Sie dann immer noch dagegen? Denn dass Wasser- wenn nicht hier, dann woanders- abgefüllt werden muss, dass müsste uns allen klar sein.

Ich kenne niemanden, der gänzlich ohne Mineralwasser, Softdrinks,...auskommt und nur Leitungswasser trinkt...obwohl es sicherlich ein paar gibt....aber eben nicht die breite Masse.

Angenommen alle Ängste wären unberechtigt (was eventuell ja auch sein kann)- Was dann? Sollte man dann bauen? Ich denke doch - denn der Umkehrschluss wäre, dass man dann nirgends baut (Floriansprinzip)

Dann dürften wir aber alle tatsächlich nur noch Leitungswasser trinken.....

Ich bin bei dieser Thematik wirklich nicht unsensibel, ich habe auch damals Unterschriften in der Familie gesammelt als es um die Privatisierung der kommunalen Wasserbetriebe in der EU gegangen wäre....

Aber dieses hier ist etwas ganz anderes und wer das alles in einen Topf schmeißt, weiß es entweder nicht besser oder argumentiert unseriös....
Jochen
geschrieben am
21.10.2014 um 17:50 Uhr
Beitrag 30

"Aber der Bescheid wird ja vom Wasserwirtschaftsamt erlassen und die sind ja nicht gerade dafür bekannt übertrieben unternehmerfreundlich zu handeln, im Gegenteil..."

Soll das jetzt ein Witz sein?
Moon
geschrieben am
21.10.2014 um 20:53 Uhr
Beitrag 31

Herr Eschenberg....wir nähern uns dem bzw. den springenden Punkten an:

Zitat:
" Es wäre genügend Wasser vorhanden, es würde immer ausreichend Wasser nachfließen, es gäbe KEINE negativen Einflüsse, die Firma stellt keine unzulässige Beeinträchtigung der Katzheimer da, die LKW-Situation würde das Straßennetz nicht belasten, es entstehen tatsächlich 200 Arbeitsplätze"

wäre, würde, gäbe etc...

Mir persönlich ist das einfach zu viel Konjunktiv...NICHTS davon ist irgendwie gesichert..
und das Thema, wie kommt die Teublitzer Kläranlage mit zusätzlichen 500-800 Tausend Kubikmetern Spülwasser (das gute Trinkwasser!) klar, ist da noch gar nicht gestellt!

Haidhofer
geschrieben am
22.10.2014 um 01:25 Uhr
Beitrag 32

Herr Eschenberg, mit Verlaub, auch Sie argumentieren unseriös. Selbstverständlich würde vermehrter LKW-Verkehr auch zu gesteigerten Lärmemissionen führen und die Infrastruktur belasten. Ebenso würde die geplante Abholzung unzähliger Bäume und die Versiegelung einer großen Fläche nicht gerade einen Nutzen für die Umwelt bringen. Ihr Argument eines verminderten LKW-Verkehrs in der Gesamtbilanz greift ebenfalls deutlich zu kurz: Wenn beispielsweise die Firma Edeka ihre Produktionskapazitäten im Bereich Getränke erhöht, ist von einer Verdrängung anderer Wettbewerber auszugehen. Niemand wird in Zukunft seinen Konsum von Softdrinks erhöhen, nur weil Edeka ein zusätzliches Werk baut. Um es mal ähnlich plakativ zu formulieren wie Sie: Für jede zusätzlich verkaufte Flasche der Edeka-Eigenmarke wird eine (Mehrweg-)Flasche von Kondrauer, Jacob Bräu (oder was auch immer) weniger verkauft.

Ihre Argumente wären durchaus plausibel, wenn auch tatsächlich Bedarf an weiteren Kapazitäten bestehen würde (wenn man die gesamte Branche betrachtet). Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Kleine Brauereien und Getränkehersteller gehen reihenweise zugrunde oder werden aufgekauft. Von fehlenden Kapazitäten der gesamten Branche kann keine Rede sein! Von daher sind in diesem Fall nicht die Gegner, sondern die Befürworter des Projekts Anhänger des Florians-Prinzips! Man möchte hier im Städtedreieck ein paar wenige Arbeitsplätze (in einem nahezu voll automatisierten Werk) aufbauen - wohlwissend, dass dies zu Lasten vieler kleinerer Hersteller (in deutlich arbeitsintensiveren Betrieben) gehen kann.

Wie Moon schon gesagt hat: Kein Mensch hat dagegen protestiert, als sich Netto in Ponholz angesiedelt hat. Der aktuelle Fall des Getränkeabfüllers liegt jedoch deutlich anders!

Und noch was zu Ihrem Argument, dass jeder gerne Wasser in Flaschen kauft: Wieso soll ich Teublitzer Wasser aus einer (gesundheitsschädlichen) Plastikflasche (die vollkommen sinnlos quer durch die Republik transportiert wird, bevor sie bei mir auf dem Tisch landet) zu einem völlig überzogenen Preis kaufen, wenn ich exakt dasselbe Wasser -aus demselben Brunnen- auch für einen Spottpreis aus dem Hahn haben kann?!

PS: Wenn Volker Pispers wüsste, wozu sie seine Pointen umdeuten, wäre er sicherlich schwer begeistert...!
leser
geschrieben am
22.10.2014 um 17:47 Uhr
Beitrag 33

allgemeingültig: wie naiv muss man sein, um staatlichen Stellen, dazu gehören für mich auch Wasserwirtschaftsämter, deren Gutachten und Stellungnahmen zu glauben!!!!!

Wenn jemand damlas zum Beispiel bei der Anti-WAA Anhörung die Aussagen der behördlichen Vertreter erlebt hat, der müßte spätestens da munter geworden sein...

Aktuelle Beispiele gibt es genügend(esst Pilze und Wild aus dem östl. Bayern....)- für mich ist das also eher noch schlimmer geworden!!!!

(Politiker nehmen diese Stellungnahmen und Untersuchungen oft als Alibi, damit sie nachher sagen können - ICH WUSSTE DAS NICHT UND HABE MICH AUF DIESE AUSSAGEN VERLASSEN. Selbst schlau machen und nachdenken ist oft mühevoll und unbequem und eventuell mit persönlichen Nachteilen verbunden?)

inkognito
geschrieben am
23.10.2014 um 10:43 Uhr
Beitrag 34

Hallo,
Herr Eschenberg hat ja ein Gottvertrauen in Behördliche Stellen. Aber eins ist ja mal sicher: Es gibt keine unparteiischen Gutachten. Hat es nie gegeben und wird es nie geben. Das zweite: Politiker lügen immer: Ob aus Absicht oder Unkenntnis sei mal dahingestellt. Da werden aus 500 Arbeitsplätzen schnell mal 200 und am Ende sind es nur 50. Bei einem Hochautomatisiertem Betrieb wie einer Abfüllanlage wohl eher 50. Und auch solche Aussagen des Wasserwirtschaftsamtes, Wasser sei ja genug da sind so nicht ganz nachvollziehbar. Auch sei das Wasser schon mehrere Tausend Jahre alt das man fördern will. Kann schon sein aber müsste bei einer immer größeren Fördermenge nicht auch immer mehr Wasser in immer kürzeren Zeiten nachfließen?? Mit der Gefahr von Schadstoffeinträgen?
Es ist sicher für ein paar Leute ein gutes Geschäft aber die Mehrheit wird davon nicht Profitieren. Und sicher wird es mehr LKW- Verkehr geben der alle hier belasten wird, oder sollen die ganzen abgefüllten Flaschen hier getrunken werden. Auch scheint mir das Argument schlüssig das es sich hier nicht um die Deckung eines zusätzlichen Bedarfs handelt.
Übrigens: Wusste gar nicht das es sich hier um Mineralwasser handelt!
Dachte immer Mineralwässer dürften nur aus ausgewiesenen Mineralbrunnen gefördert werden. Hier handelt es sich aber "nur" um ganz normales Trinkwasser.
Müsste es dann nicht als Tafelwasser angeboten werden.
Und warum soll man dann sein eigenes Trinkwasser in Kunststoffflaschen verpackt teuer im Handel kaufen.
Stefanie
geschrieben am
27.10.2014 um 11:41 Uhr
Beitrag 35

Heute ist ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung-Eine Stadt kämpft um ihr Wasser.
Hier steht das Edeka das gute Teublitzer Wasser bekommt. Und die Teublitzer das Wasser aus Schwandorf!
Ch. Bach
geschrieben am
27.10.2014 um 14:09 Uhr
Beitrag 36

stimmt ja auch.
wer sich informiert weiß es
es wurde weniger zusätzliche fördermenge beantragt als edeka braucht...der rest wird zugekauft.....für die einwohner, nicht für edeka

es ist ein unding, in der heutigen zeit mit dem heutigen wissen fossiles wasser derartig zu vermarkten....mit 30jähriger bindung!

firmen wie edeka, nestle, coca cola haben schon längst die wichtigkeit reinen wassers erkannt...und sichern sich die rechte durch die hintertür.....

nur ignoranten-und mit verlaub, "dummköpfe"- halten ein werk , wie das in teublitz geplante, noch für gut und fortschrittlich.

der nächste wasserskandal kommt sicher (siehe atrazin, nitrat...)
ich denke dabei etwa an glyphosat.....

und dann?
bekomm ich entweder kontaminiertes wasser aus dem wasserhahn...oder ich kauf es dann sicher teuerer als jetzt---von nestle, edeka, cocacola.....
Haidhofer
geschrieben am
27.10.2014 um 16:50 Uhr
Beitrag 37

Sehr guter Hinweis, Stefanie!

Hier der besagte (zweiseitige) Artikel:
www.sueddeutsche.de/bayern/oberpfalz-eine-stadt-kaempft-um-ihr-wasser-1.2191553

Meine "Lieblingsstelle" daraus:
"Außerdem zahlt Edeka mehrere von der Stadt veranlasste Gutachten."

Es muss schon einiges im Argen liegen, damit ein Gutachten nicht im Sinne des Auftraggebers ausfällt! Nicht umsonst heißt es ja "GUTachten" und nicht "Neutralachten" oder so. Ich denke, Herr Eschenberg weiß das auch...
besserwisser
geschrieben am
29.10.2014 um 19:38 Uhr
Beitrag 38

Die Sache ist doch so, wir haben unsere Kinder und meist auch uns darauf trainiert, Trinkwasser mehr oder weniger für "Konservenware" zu halten. Wir schleppen es in Batterien von Plastikflaschen oder auch Glasflaschen heim und lagern es gleich neben jenem Wasserhahn der heute so bezeichnend "Spültischarmatur" heißt. Wie wir nehmen natürlich auch die Teublitzer - diese natürlich ihr wertvolles Tiefenwasser - das sie wie wir ganz lapidar Leitungswasser nennen - um damit zu spülen, zu duschen, die Wasch- oder Spülmaschine zu füllen oder spülen es einfach das Klo runter.

Da halte ich es für sozialer, und volkswirtschaftlich unabdingbar, dafür zu sorgen,dass dieses wichtigste aller Lebensmittel in bester Qualität auch Menschen zur Verfügung gestellt wird, die ihr Wasser tatsächlich nur zu den oben angeführten Verrichtungen des täglichen Lebens benutzen können.
Moon
geschrieben am
29.10.2014 um 22:53 Uhr
Beitrag 39

..und was glaubst Du, womit in der geplanten Abfüllanlage die Flaschen gespült werden und was dann genauso den Ausguß runterfliesst... ?
dape´67
geschrieben am
29.10.2014 um 23:50 Uhr
Beitrag 40

Zitat "besserwisser": "Da halte ich es für sozialer, und volkswirtschaftlich unabdingbar..."

Wenn Sie schon den Begriff "sozial" in diesem Zusammenhang nennen (der Kontext Megaprojekt Wasserabfüllanlage -> sozial erschließt sich mir nicht); wäre es dann nicht sozialer, wenn dort nur Wasser in der Menge entnommen, abgefüllt und in alle Richtungen abtransportiert werden würde, die auch tatsächlich vertretbar wäre?

Volkswirtschaftlich unabdingbar meint denn eher betriebswirtschaftlich lukrativ und volkswirtschaftlich belastend. Denn Schäden durch übermäßige Wasserentnahme, Verlust von Natur, gesundheitliche Risiken und Schäden bei Anwohnern durch Lärm und zusätzlichen LKW-Verkehr -welcher nicht zuletzt die Infrastruktur stark belasten wird -, etc. werden in der Regel nicht von allen Teilen der Volkswirtschaft getragen. Sie bleiben beim Staat und den privaten Haushalten hängen.
inkognito
geschrieben am
04.11.2014 um 10:35 Uhr
Beitrag 41

Hallo,
da gründet sich nun eine Bürgerinitiative namens "Zukunft für Teublitz" wie man in der Mittelbayerischen heute lesen kann.
Link hier: www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/teublitzer-initiative-fuer-abfuellanlage/1144459/teublitzer-initiative-fuer-abfuellanlage.html#1144459
Man müsse unvoreingenommen über alles informieren heißt es da. Oder: "Wir sind kein Jubelclub für Frau Steger usw...."
Da haben sich nun ein paar besorgte Bürger zusammengetan und wollen Teublitz weiterbringen.
Nur merkwürdig das Frau Sonya Muck, eine der Gründerinnen dieser Bürgerinitiative zufällig auch Vorsitzende des CSU Ortsvereins ist.

Neubürger
geschrieben am
04.11.2014 um 10:56 Uhr
Beitrag 42

Genauso zufällig, wie Herr Alfred Steiner, einer der Vorsitzenden der Gegeninitiative:
ein bekannter Altkommunist, Systemkritiker und Steinewerfer...hüst#
Moon
geschrieben am
04.11.2014 um 11:19 Uhr
Beitrag 43

..und was bitteschön ist an "Altkommunist" und "Systemkritiker" so verwerflich?

Damit wir uns recht verstehen, ich kenne den Herrn nicht, aber beim Steine werfen haben Sie ihn bestimmt nicht gesehen, sonst wären Sie ja selbst dabei gewesen..

Also was soll die Verunglimpfung? Anlagen-Kritiker als unseriös und kategorisch gegen Alles darstellen ?

Neubürger
geschrieben am
05.11.2014 um 08:29 Uhr
Beitrag 44

das denke ich mir, sonst wüssten sie diese Adjektive "passend" zuzuordnen.....
Ach...und würden Sie ihn kennen und "in Aktion" sehen, dann dürften sie auch wissen, was ich mit Steinewerfer gemeint habe.....

Ich persönlich bin im Übrigen weder roßer Befürwortern noch Gegner der Anlage, das können Sie daran erkennen dass ich mich in diesem speziellem Topic bis jetzt noch nicht geäußert habe...Aber ich bin interessiert, verfolge die Diskussion und war auch schon bei einer Veranstaltung der "Gegner" und kenne daher mittlerweile den einen oder anderen.....

Und daher wundert es mich schon, dass man es einerseits schlimm findet, wenn eine CSU-Ortsvorsitzende (die ich im Übrigen persönlich nicht kenne, seit wann ist die CSU-Vorsitzende? ) die ja auch selbst Bürgerin ist sich für eine Abfüllanlage einsetzt, während es in Ordnung ist, dass ein bekannter "Immer-Dagen-Seier" auch dieses Mal wieder gegen das böse Establishment feuern kann.

Nochmal: ich selbst habe kein Parteibuch, bin aber prinzipiell eher dem bürgerlichen Lager zuzuordnen, obwohl ich auch schon ein paar Mal "protestgewählt" habe....Aber ich bin aufmerksam und versuche mir eine Meinung zu bilden.

Und es ist schon auffällig, mit welchem Maß hier manchmal im Forum, vor Allem durch die Kollegen "Leser",... gemessen wird...

Sie, Moon, habe ich eigentlich immer als sehr objektiv eingeschätzt....dadurch wundert es mich nicht, dass sie meinen vorhergehenden Post angegriffen haben, habe ich doch unsachlich gegen jemanden die Meinung geäußert, den Sie nicht kennen....

Aber ich verstehe auch nicht, warum jemand der sich nachweislich in seiner Freizeit politisch bei der CSU engagiert weniger Anspruch darauf haben sollte, eine politische Meinung zu vertreten, als jemand, der in den letzten Jahrzehnten eher dafür bekannt war, sich vor jeden Wagen spannen zu lassen, webb er nur der bösen CSU schaden kann....
inkognito
geschrieben am
05.11.2014 um 09:45 Uhr
Beitrag 45

Wenn Bürger für etwas sind ist das ja nicht verwerflich, man kann ja nicht gegen alles sein. Aber wenn sozusagen aus dem Rathaus heraus eine eigene Bürgerinitiative gegründet wird finde ich das schon etwas befremdlich. Komischerweise haben solchermaßen gegründete Initiativen immer ne menge Geld. Da hat man eine eigene Homepage usw... Wenn man die Bürger ehrlich informieren will könnte man das auch so machen. Aber hier geht es nicht um Information sondern eher um Meinungsmache.
leser
geschrieben am
05.11.2014 um 20:41 Uhr
Beitrag 46

Neubürger,

mir gefallen auch nicht alle Beiträge hier im Forum ;-)

aber Meinungsfreiheit ohne persönliche Beleidigungen gehören zu einem freien Forum - und das ist gut so denke ich!!!!

Übrigens: es soll User geben, die sich unter verschiedenen Nicknamen anmelden :-)

(noch eins: in meiner Kinder-Jugendzeit und ab und zu später noch habe auch ich und viele andere Steine geworfen - was ist schlimm daran?)
Stefanie
geschrieben am
05.11.2014 um 23:16 Uhr
Beitrag 47

Also Neubürger macht mir so richtig Freude. Frau Muck ist Ihnen unbekannt-so so. Und das diese neue Pro Getränkeabfüller Initiative ein Produkt der Stadtverwaltung ist, geht Ihnen nicht ein. Das ist ein verzweifelter Versuch gegen die "echten" Bürger zu arbeiten. Aber lächerlich-nur mal ein Blick auf deren Facebook Seite-da herscht ein ungehobelter Ton-das ist so mancher "Hias" dabei, der nicht mal schreiben kann. Wäre fast lustig, wenns nicht so traurig wäre.
Aber über Herrn Steiner(den kennen Sie dann schon) schimpfen. Dieser Mann hat dazu beigetragen, das wir jetzt nicht die Bedrohung der WAA haben(und zudem noch wesentlich mehr Arbeitsplätze in Wackersdorf, denn die WAA hätte nur einen Bruchteil dessen gebracht).
Mann oh Mann, "Frau" kann sich hier nur wundern.
Sie gehören wohl auch zu den Bürgern die zu allem Übel Ja und Amen sagen. Und wenn jemand eine eigene Meinung hat, die er dann vertritt ist er gleich ein Kommi?
Befremdliche Ansichten!


Ch. Bach
geschrieben am
07.11.2014 um 13:35 Uhr
Beitrag 48

jetzt mal abgesehen vom wasserverbrauch

es soll also maximal 200 arbeitsplätze geben (ich lass das mal so stehen)

auf der selben fläche könnten sich etwa 30 mittelständler ansiedeln (ich hab recherchiert bei mahütter firmen, selbst große betriebe brauchen kaum mehr als einen hektar betriebsfläche)

selbst die kleinsten dieser firmen beschäftigen durchschnittlich 10 mitarbeiter...

größere-wie Integral- zwischen 50 und 60,

nehm ich den durchschnitt komme ich auf 20 bis 30 MA pro mittelständler.....also auf locker die doppelte zahl arbeitnehmer

und noch immer sind es doch diese firmen, die den städten am meisten einbringen,auch bezüglich gewerbesteuer.

interesse von mittelständlern ist vorhanden, das bestätigen die aussagen sämtlicher bürgermeister des städtedreiecks.
lässt man diese also alle aussen vor?
warum?

ist es vielleicht einfach prestige-denken: "wir(teublitz) haben europas größte getränkefabrik?
leser
geschrieben am
07.11.2014 um 14:55 Uhr
Beitrag 49

kann ich nur zustimmen!

Dazu passen die von mir erfahrenen Reaktionen auf die BR-Sendung quer von gestern zu der Edekaabfüllanlage:

Die Städtedreieckbewohner, die ich fragte, waren genauso wie ich entsetzt über die Äußerungen, die die Bürgermeisterin von Teublitz zu dem Thema im TV-Interview machte. Argumente wie Schuldenentlastung der Kommune, Arbeitsplatzbeschaffung und vor allem der winkende deutschlandweite Bekanntheitsgrad des bisher eher unbekannten Städtchens Teublitz durch eine der größten Anlagen dieser Art sind für mich erschreckende Zeugnisse von Naivität und/oder totaler Nichtkenntnisnahme von Argumenten der Leute, die diese Anlage nicht wollen.

Wenn ich berücksichtige, dass die Bürgermeisterin vor einiger Zeit laut Medienberichten behauptete, immer offen und transparent gegenüber den Bürgern mit diesem Thema umgegangen zu sein, kann ich nur den Kopf schütteln. Jetzt warte ich nur darauf, dass dies auch von Maxhütter Seite behauptet wird…



www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/141106-quer-trinkwasser-100.html



Facepalm
geschrieben am
07.11.2014 um 23:22 Uhr
Beitrag 50

zitat aus dem beitrag: "...sonst sterben wir aus"

noch ne nummer größer geht´s aber wirklich nicht, oder? allerbilligste panikmache vom feinsten! beschämenswert! unmoralisch! unverschämt!
inkognito
geschrieben am
08.11.2014 um 11:21 Uhr
Beitrag 51

Hallo,
wo liegt da der Sinn drin sein eigenes Wasser zu verkaufen um dann Wasser aus Schwandorf (womöglich teurer) zuzukaufen? Und wenn man den Flächenverbrauch dieser Anlage berücksichtigt fragt man sich ob man auf gleicher Fläche nicht mehr Arbeitsplätze schaffen könnte. Mit Mittelständigen Unternehmen z.B.
Und selbst die 200 Arbeitsplätze von denen immer gesprochen wird scheinen ja keineswegs garantiert zu sein. Entweder ist man im Rathaus wirklich so naiv und lässt sich von EDEKA über den Tisch ziehen oder es gibt ein paar Profiteure die da ein gutes Geschäft auf kosten der Allgemeinheit machen wollen.
Blitz
geschrieben am
09.11.2014 um 17:10 Uhr
Beitrag 52

Ich fände es gut, wenn Edeka nach Teublitz kommt. Habe auch in meinem Bekanntenkreis gefragt und ausnahmslos alle fanden es gut.
Ich habe den Eindruck dass hier eine Person unter vielen Namen schreibt und so versucht den Eindruck zu erwecken als wären viele dagegen.
Stefanie
geschrieben am
09.11.2014 um 18:02 Uhr
Beitrag 53

Ja, genau!
Und in Teublitz hat auch eine Person für 1600 Personen unterschrieben!
Wir kennen uns hier fast alle im Forum.
Soviel mal zu den Unterstellungen.

Sieh mal der Realität in die Augen.
Moon
geschrieben am
09.11.2014 um 20:08 Uhr
Beitrag 54

..also ernsthaft...ich kann mir beim besten Willen net vorstellen, dass die Mehrheit der Teublitzer FÜR die Abfüllanlage ist....
..auch wenn man nur Fakten abwägt spricht doch das Meiste dagegen...
..außer man profitiert auf irgendeine Weise direkt..wie z.B. der bereits erwähnte Unternehmensberater..

Für Interessierte: http://www.youtube.com/watch?v=_Am0OHuVMBM

..da wird abgehandelt wie Großkonzerne in D Steuern bezahlen....
Haidhofer
geschrieben am
10.11.2014 um 00:31 Uhr
Beitrag 55

Blitz, jetzt wird´s echt albern. Wenn ich es richtig überblicke, haben sich Jochen, Moon, Facepalm, Bach, Dape Stefanie, Leser, Wanderer, inkognito und ich gegen die Abfüllanlage ausgesprochen. Die meisten davon sind hier im Forum nachweislich schon seit vielen Jahren oder Monaten zu allen möglichen Themen aktiv. Oft genug widerspricht da auch der eine dem anderen. Kann man alles hier nachlesen. Und das soll alles über mehrere Jahre inszeniert worden sein, nur um beim Thema Abfüllanlage (von dem die User hier drin schon damals gewusst haben sollen?) dann eine Mehrheit zu vorzugaukeln? Bei allem was recht ist, aber so einen Schmarrn hat man echt selten gehört! Das ist selbst für ein Internetforum vogelwild!

Mal andersrum gefragt: In welchen Threads hier haben Sie sich denn schon geäußert? Dasselbe gilt auch für "Besserwisser"...
Moon
geschrieben am
10.11.2014 um 09:50 Uhr
Beitrag 56

@ Haidhofer: Ich würd die Verschwörungstheorie nicht so leicht abtun...

...Elvis lebt nämlich auch noch!
Haidhofer
geschrieben am
12.11.2014 um 15:45 Uhr
Beitrag 57

:-) Der kann dann ja Autogramme in der Abfüllanlage geben. Die 20 Angestellten werden sich sicherlich freuen ;-)
Moon

geschrieben am
12.11.2014 um 18:19 Uhr
Beitrag 58

...da sind aber dann einschließlich Putzpersonal schon so ziemlich alle eingerechnet.

Was mich auch noch interessiert: Es wird seitens der Anlagen-Beführworter über die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen spekuliert..

..wo sind denn die Einnahmen von NETTO in Ponholz abgeblieben?

In dem Jahr, wo laut Dr.Plank keine (!) Gewerbesteuer in M-H anfiel (MZ vom 19.3.2014) hat gleichzeitig der NETTO für mehrere Millionen renoviert und angebaut...


Wie geht das ? Alles Abschreibung?



leser
geschrieben am
13.11.2014 um 06:09 Uhr
Beitrag 59

Gute Frage !

In diesem Zusammenhang sind die aktuellen Enthüllungen der Steuermodelle von Ländern interessant, die es laut Medienberichten Konzernen ermöglichen, in Deutschland kaum Steuern zu zahlen. Luxemburg und damit der neue EU-Kommissionspräsident(ehemaliger Premierminister Luxemburgs) Juncker steht deswegen zur Zeit unter erheblichem Druck. Auch wenn diese Steuermodelle rein juristisch nicht anfechtbar sein sollten so zeigen sie meiner Meinung nach eine zutiefst verwerfliche Moral sowie den Einfluss von finanzkräftigen Lobbyisten im globalen Wirtschaftsleben und der Gesetzgebung. Der „kleine Bürger“ wird immer mehr zur Kasse gebeten und auch bei kleinsten Vergehen rigoros bestraft während Konzernen(auch staatlichen Unternehmen) Mittel und Wege zur Verfügung stehen, ihre Steuerabgaben praktisch auf Null zu reduzieren und der Normalbürger sogar durch Zusatzabgaben diese Konzerne finanziell unterstützen bzw. „retten“ muss.

Da argumentieren so manche Lokalpolitiker bei der Ansiedlung von Großbetrieben mit zu erwartenden Arbeitsplätzen und sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen. Vor kurzem war zu lesen, dass zum Beispiel die Stadt Weiden und die Gemeinde Werl freiwillig auf Gewerbesteuereinnahmen der Firma ATU verzichteten. Es gab da schon massive Kritik und diese Leute behielten Recht wenn man die darauffolgende Entwicklung der Firma ATU betrachtet. Es mag schon sein, dass größere Betriebe die Möglichkeit haben, einer Stadt oder Gemeinde finanziell beim Bau von Sportplätzen, Schulen, einem neuen Rathaus, einem neuen Feuerwehrhaus oder ähnlichem zu helfen, aber das wären dann freiwillige Leistungen dieser ansässigen Betriebe.

Dafür wertvolle Ressourcen zu opfern, die Lebensqualität von Bürgern massiv zu verschlechtern, unseren Nachkommen vermeidbare Altlasten aufzubürden, das sollte schon abgewogen werden und hat meiner Meinung nach nichts mit Fortschrittsverweigerung zu tun!


www.shortnews.de/id/1118376/eu-kommissionspraesident-juncker-geraet-wegen-luxemburger-steuermodell-unter-druck
inkognito
geschrieben am
13.11.2014 um 14:24 Uhr
Beitrag 60

Konzerne bezahlen keine Steuern! Das weis doch jeder!
leser
geschrieben am
13.11.2014 um 17:13 Uhr
Beitrag 61


vielleicht doch nicht jeder???

.. die Aussage der Frau Bürgermeisterin aus Teublitz in der Sendung quer vom 6.11. im BR klang aber anders!

Oder verstehe ich kein Deutsch mehr???
Stefanie
geschrieben am
13.11.2014 um 19:40 Uhr
Beitrag 62

Wie sowas alles funktionieren kann-bitte mal bei Wikipedia den Artikel über Netto lesen.
Netto ist eine Tochter von Edeka geworden.
Da steht auch einiges über die Schein Werksverträge drin, bei denen 3,1 Millionen Euro Schaden in den Sozialkassen entstanden sind.
Hier wird umgeleitet, aufgeteilt und zum Schluss stehen die Gemeinden mit keiner Steuereinnahme da.

Wer sich auf Steuereinnahmen einstellt, sollte lieber mehrere kleinere Betriebe nehmen. Die bieten wirklich Arbeitsplätze und zahlen auch ihre Steuern.

Haidhofer
geschrieben am
14.11.2014 um 01:02 Uhr
Beitrag 63

...und nicht zu vergessen:
Die Einnahmen/Gewinne bleiben tendenziell eher in der Region!
Besserwisser
geschrieben am
14.11.2014 um 16:19 Uhr
Beitrag 64

Wie Ihr richtig erkannt habt, braucht man sich heute nicht mehr drauf verlassen, dass die Konzerne nicht versuchen werden, die Gewerbesteuer wegzudrücken. Die Kommunen müssen eben deshalb heute wie Unternehmer auftreten und ihr Wasser nicht verschleudern sondern bestmöglich verkaufen. Beispiel: der Edeka-Konzern wird doch das gute Teublitzer Tiefenwasser sicher nicht unter 20 Cent je Liter in den Laden bringen. Das bringt bei avisierten 200.000 Kubikmetern jährlich 40.Mio €. Verkauft nun die Stadt Teublitz den Liter für nur 4 Cent an den Aufbereiter (dem gehörten ergo immer noch 900 Prozent Aufschlag um seine "Unkosten" zu decken), fallen für sie 8 Mio. € vom Kuchen ab. Dieses Geld könnte voll in die Infrastruktur in Teublitz fliesen, so dass wirklich jeder Bürger der Stadt was davon hat. Wartet man jedoch darauf, dass die Gewerbesteuer sprudelt, wird wenig kommen von dem ach Abzügen noch weniger in der Stadt bleibt. Die Kommunen müssen heute nachdenken und überlegt verhandeln statt sich auf dem Altar "fiktive Arbeitsplätze" all zu leicht als "Opferlamm" abstechen lassen.
Besserwisser
geschrieben am
14.11.2014 um 17:04 Uhr
Beitrag 65

Sorry, mir ist bei meinen Berechnungen im vorigen Beitrag ein Fehler passiert, der aber zeigt, wie komplex das Thema ist. Natürlich sollte so was aber nicht passieren. Kann wohl auch nur vorkommen, wenn man in Gedanken mit so vielen Nullen rechnet (200.000 Kubikmeter sind 200.000.000 Liter). Ein Liter bestes Tiefenwasser dürfte im Laden sicher nicht 20 Cent sondern mindestens 40 Cent kosten. Bei 200.000 Kubikmeter wären das 80 Mio. Euro. Dann stimmen meine vorgerechneten 900 % für die Aufbereitung wieder. Bei 20C/Liter - der Preis von Tafelwasser bei der Billigkonkurrenz - wäre die Marche 400 Prozent (wäre meiner Meinung nach auch genug)* was
Moon
geschrieben am
14.11.2014 um 21:14 Uhr
Beitrag 66

..und die (hypothetischen) 80 Mio rechnen wir dann mit einem (abschreibungsfähigem) Investitionsvolumen von angeblich 100 Mio gegen...und was bleibt dann für Teublitz an Gewerbesteuer ?

Facepalm
geschrieben am
14.11.2014 um 23:03 Uhr
Beitrag 67

Was für eine Milchmädchenrechnung! Teublitz müsste ja dann selbst Wasser für seine Bürger zukaufen, was in dieser Beispielrechnung noch nicht mal annähernd berücksichtigt wurde. Außerdem: Wo bleibt in dieser Rechnung der erhöhte Investionsbedarf für die Infrastruktur?
besserwisser
geschrieben am
15.11.2014 um 10:05 Uhr
Beitrag 68

Lieber moon, lieber face....., ich nahm an, dass sich im Bürgerportal intelligente Menschen rumtreiben, denen es darum geht, möglichst wertfrei über aktuelle Problematiken zu diskutieren. Offenbar geht es aber vielen, die sich hier regelmäßig äußern wirklich nur darum, den sie treibenden puren Opportunismus gegen alles in der Gesellschaft auszuleben. Nur so kann ich mir diese dümmlichen Reaktionen auf meine wirklich allgemeinverständlichen Einlassungen zum Thema "Wasserabfüllanlage" erklären. "Ich habe jetzt fertig" Ihr könnt Euch also auf gewohnten Niveau darüber echauffieren bzw. um es allgemeinverständlich auszudrücken "das Maul zerreißen."
Moon
geschrieben am
15.11.2014 um 13:42 Uhr
Beitrag 69

@ Besserwisser:
Wenn schon hier von "Wissen" und "Intelligenz" die Rede ist:

Eine Kommune darf nicht als gewinnorientiertes Unternehmen auftreten...
d.h. Teublitz bliebe garnichts anderes übrig, als das Wasser zum üblichen Tarif zu verkaufen, an wen auch immer!
Wenn die Stadt Teublitz versuchen würde, das Wasser an EDEKA teurer zu verkaufen, wäre eine Klage wahrscheinlich!

Aber im Prinzip hattest Du schon recht: Eine ähnliche Rechnung wird Edeka wahrscheinlich auch aufgestellt haben...deswegen wollen sie ja unbedingt nach Teublitz...

Offenbar haben alle Beteiligten Dollarzeichen in den Augen und erhoffen sich den großen Reibach!

...was mich zu meiner jüngesten Frage führt: Wo ist die sprudelnde Gewerbesteuer von NETTO geblieben ?
Ch.Bach
geschrieben am
15.11.2014 um 14:55 Uhr
Beitrag 70

nicht nur, dass teublitz für sein wasser nicht mehr verlangen kann als ortsüblich...also derzeit 92 cent pro kubikmeter (ich seh die edeka-chefaugen glänzen)...
ich frage mich, um wieviel die gebühren für die Bürger steigen werden durch den zukauf aus schwandorf, denn dort kostet der kubikmeteter derzeit 1,35 euro. macht immerhin gut 40 cent differenz. und wie wird das berechnet? pauschal? oder wird der bezogene anteil pro kopf umgerechnet? oder erfolgen allgemeine erhöhungen? zahlt die dann auch edeka?

hat edeka dann eigentlich auch eine zufuhr von etwas weniger hervorragendem wasser für die reinigung der anlage? oder geschieht dies auch mit dem tiefenwasser?
kostet dann dieses etwas weniger gute wasser mehr, weil aus schwandorf? so wie für die teublitzer? geringere qualität, aber die teurer?

aber vielleicht bekommt ja zukünftig jeder teublitzer einen einkaufsgutschein...für sein trinkwasser, einzulösen in jeder netto-und edeka-filiale.....



leser
geschrieben am
15.11.2014 um 16:50 Uhr
Beitrag 71

ja, und nur der, der whatsapp benutzt kann den Gutschein erhalten : - (


Jetzt eine allgemeine Feststellung: ich denke, jeder Mensch hat ein Recht(kostenlos) auf die Ressource Wasser(aus Bach,Fluß...), Luft und Sonne.

Es gibt ja bereits Denkansätze für eine Sonnensteuer(Gabriel-SPD), ich warte auf die Luftsteuer....

Was ist das für eine Gesellschaft, die dabei ist,einfach alles ohne jede Rücksicht zu Geld zu machen, zu schnellem Geld!

Damit grenzt man viele Menschen aus, entzieht ihnen Perspektiven, verringert ihre Lebenserwartung -ich möchte nicht unbedingt an eine Terminologie erinnern, die es vor einigen Jahrzehnten in Deutschland gab.

eine kleine ironische besserwisserische Bemerkung: gebt Trinkwasser Edeka, laßt US/englische Unternehmen fracken, laßt die Bayerischen Staatsforsten abholzen - all das bringt Geld, steigert das Bruttosozialprodukt und vermehrt Spekulantengewinne an Börsen......

(noch was: bei Rentabilitätsrechnungen betriebswirtschaftlich rechnen, niemals volkswirtschaftliche und nachhaltige Aspekt einbeziehen - die stören meistens nur und müssen in der Regel erst von den nachfolgenden Generationen aus/begeglichen werden)
facepalm
geschrieben am
15.11.2014 um 17:45 Uhr
Beitrag 72

@Besserwisser: Wer Ihre Ansichten nicht teilt ist also dümmlich und ein Opportunist? Ich werde mir nicht (wie Sie vermuten) "das Maul über Sie zerreissen" und belasse es bei zwei einfachen Bemerkungen:

1. Sie gehen nicht auf Gegenargumente ein, aber beleidigen auf persönlicher Ebene. Ganz großes Kino!
2. Vielleicht sollten Sie den Begriff "Opportunismus" nochmal nachschlagen.
Besserwisser
geschrieben am
16.11.2014 um 10:32 Uhr
Beitrag 73


Ich möchte was klarstellen. Mir ging es darum, begreiflich zu machen, dass es ein Schmarrn ist, wenn die Stadt Teublitz, die ja offensichtlich Wasser in bester Mineralwasserqualität besitzt, dieses Potential einfach in die Wasserleitungen pumpt um damit nicht mal einen Euro je Kubikmeter (= 1000 Liter) erzielt. Ein Investor würde das abgefüllte Wasser hingegen für mindestens 400 € je Kubikmeter verkaufen.

Eigentlich sollte da doch Teublitz gleich selbst aktiv werden und das Geschäft alleine machen. Bei bis zu 80 Mio. Verkaufserlös - und dies in jedem Jahr - würden sich die Investitionskosten in wenigen Jahren amortisieren. Holt man einen Partner an Bord , dann darf man das Wasser eben nicht zu den reinen Gestehungskosten bereitstellen und dem Investor das Geschäft machen lassen. Alle ist Verhandlungssache, wofür es auch für Kommunen Möglichkeiten gibt.

Wenn dann jemand vor diesem Hintergrund damit argumentiert, der ggf. erforderliche Zukauf von Wasser für etwa 1 € (bei 200.000 Kubikmetern wären dies 200.000 €) fehle in der Berechnung, dann muss er sich gefallen lassen, dass diese Aussage "dümmlich" sei. Vielleicht wurde sie auch nicht überlegt, was aber eben auf das Gleiche rausläuft.
Ch.Bach
geschrieben am
16.11.2014 um 11:33 Uhr
Beitrag 74

hier muss ich zustimmen:
wenn schon, dann eben das geschäft selber machen.
allerdings haperte es eben schon immer an visionen und mut....und ganz sicher an den geldmitteln.
eine eigene abfüllanlage könnte ein paar nummern kleiner sein, so dass kein wasser zugekauft werden müsste- und auch ein paar hektar weniger land verbraucht würden.
man könnte statt dessen mit mehr natur PLUS wasser werben...und touristen locken. grade im bereich kurzzeit- und ökotourismus boomt der markt.
noch hätte man einiges zu bieten...ein eigenes attraktives programm könnte sicher viele anlocken...vom wanderer über den mountainbiker zum angler
eventuell im verbund mit den nachbargemeinden

aber so wie mir scheint, lockt einfach der titel: größte abfüllanlage europas...

nur...der titel allein wird kein geld in die gemeindekasse spülen. und jede chance auf den zuzug anderer branchen verbauen. land weg, flair weg, wasser weg...für maximal 200 arbeitsplätze(die hälfte ist realistischer), dabei würde so ein großes areal locker für das drei-bis fünffache an arbeitsplätzen reichen...
leser
geschrieben am
16.11.2014 um 13:09 Uhr
Beitrag 75



Besserwisser hat meiner Meinung nach versucht, eine kleine oder halbgroße Kehrtwende mit dem letzten Beitrag zu machen ;-)

Frau Bach, ihren Ausführungen kann ich folgen und zustimmen. Wie Sie aber bereits geschrieben haben, gibt es vermutlich finanzielle Aspekte als größte Hürde für eine kommunale Eigenproduktion und gewerbliche Vermarktung über die Menge des den Bürgern zur Verfügung zu stellenden Trinkwassers(siehe unten) hinaus. Eine verschuldete Stadt oder Gemeinde müsste zum Beispiel auf PPP-Modelle(Verträge mit privaten Investoren)zurückgreifen, da ihr ja die Investitionsmittel fehlen oder Tochterunternehmen mit dem nötigen Startkapital gründen(Anstalt öffentlichen Rechts…?). Beides wurde praktiziert – oft mit schweren Misserfolgen.

Eine Zusammenarbeit von verschiedenen Kommunen und gegenseitiger Unterstützung und Kooperation im Sinne der Wirtschaftlichkeit sehe ich genau wie Sie dagegen sehr positiv. Alles einige Nummern kleiner dann hätte man vielleicht auch mehr Zustimmung in der Bevölkerung!

Zitat aus wasserlexikon:

Die öffentliche Wasserversorgung, ein Teil der Wasserwirtschaft, fällt unter den Begriff der Daseinsvorsorge und ist kommunale Pflichtaufgabe. Gegenstück ist eine (meist private) Eigen- bzw. Einzeltrinkwasserversorgung. Aufgabe der öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen (Stadtwerke, Gemeindewerke, Zweckverbände) ist die Sicherstellung von für menschlichen Genuß und Gebrauch geeignetem Wasser (Trinkwasser) in der durch die Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Qualität, in ausreichender Menge und mit dem notwendigen Druck. Dabei sind die örtlichen Wasservorkommen zu sichern (Grundwasserschutz).

Zum letzten Punkt:

Ziel des Grundwasserschutzes ist die Beschaffenheit nicht verunreinigten Grundwassers zu erhalten, bereits vorhandene Schädigungen zu sanieren und eine maßvolle Grundwasserentnahme zu sichern.

www.wasser-lexikon.de/offentliche-wasserversorgung/

zu PPP-Modellen:
www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/freisinger-kreisraete-bereit-zum-experiment-1.1624936

besserwisser
geschrieben am
16.11.2014 um 13:11 Uhr
Beitrag 76

Hallo
es ist blauäugig, zu glauben, das Ganze könne mit Bürgerentscheiden gestoppt werden. Es geht leider um zu viel Kohle wie ich bereits darzustellen versucht habe. So ist es eben notwendig, den politisch Handelnden z.B. eine "Milchmädchenrechnung" zu präsentieren, damit diese das "Fell des Bären" nicht allzu leicht für ein paar Arbeitsplätze verschleudern. Es gilt dabei, diesen Verantwortlichen vor Augen zu führen, welches Potenzial sie z.B. mit dem so gesunden Teublitzer Tiefenwasser in Händen halten.

Der Wald muss sich leider selbst schützen. In Teublitz kann er es sogar, weil er über sein Wasser genügend Gewinn abwerfen könnte um dadurch den gesamten ihn "Scharzenberg" als schützenwertes Reservoir festzulegen. Macht man diesen Gewinn nicht bzw. machen ihn andere, wird Industriegebiet auf Industriegebiet an der Autobahnauffahrt folgen.

Das Teublitzer Wasser also weiter in die Wasserleitungen zu pumpen wird unweigerlich den Wald vernichten. Ist erst der Wald weg, brauchen wir nicht mehr über das Teublitzer Tiefenwasser zu diskutieren.
Blitz
geschrieben am
20.11.2014 um 16:49 Uhr
Beitrag 77

Hier ein Link zur Bürgerinitiative "Zukunft für Teublitz":

http://www.facebook.com/pages/Zukunft-f%C3%BCr-Teublitz/1465764653644118

Finde ich gut!
Blitz
geschrieben am
20.11.2014 um 16:51 Uhr
Beitrag 78

Link funktioniert nicht. Daher nochmals:

www.facebook.com/pages/Zukunft-für-Teublitz/1465764653644118
Ch. Bach
geschrieben am
20.11.2014 um 18:08 Uhr
Beitrag 79

das finde ich gut

http://www.facebook.com/schuetztunserwasser?fref=ts
Ch. Bach
geschrieben am
20.11.2014 um 18:10 Uhr
Beitrag 80

http://www.facebook.com/schuetztunserwasser?ref=ts&fref=ts

so ist korrekt
Ch. Bach
geschrieben am
20.11.2014 um 18:17 Uhr
Beitrag 81

http://www.facebook.com/schuetztunserwasser?ref=ts&fref=ts

dritter versuch
ansonsten eingeben: BI Schützt unser Wasser
Stefanie
geschrieben am
20.11.2014 um 18:22 Uhr
Beitrag 82

www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/rewag-soll-wasser-nach-teublitz-liefern/1152299/rewag-soll-wasser-nach-teublitz-liefern.html

Das wir ja immer besser!
(Der Lebensmittelkonzern kauft das 31 Hektar große, geplante Industrie- und Gewerbegebiet an der A 93 komplett „und plant, dort eventuell noch weitere lebensmittelproduzierende Betriebe zu errichten“)

Alles alles für Edeka, und nichts für noch weitere kleine Betriebe.
Wasser aus Schwandorf und Regensburg!
Und...und...und...

Das artet richtig aus.
leser
geschrieben am
20.11.2014 um 18:38 Uhr
Beitrag 83

schützt unser Wasser ist die richtige Wahl für mich!!!!


nebenbei bemerkt:
Falls die Stadt Teublitz von dem Debakel bei der Vergabe der Bauarbeiten der Turnhalle(billigster Anbieter…??)die Lehre gezogen haben sollte, nur noch kapitalkräftige Großinvestoren zum Zuge kommen zu lassen, wäre das aus meiner Sicht der falsche Weg und würde den Willen vermissen lassen, selbst nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen meine ich.


www.br.de/nachrichten/oberpfalz/dreifachturnhalle-teublitz-gesperrt-100.html
leser
geschrieben am
20.11.2014 um 18:45 Uhr
Beitrag 84

..und ich will hoffen, die CSU in Maxhütte betritt nicht ähnliche Pfade....
Blitz
geschrieben am
20.11.2014 um 18:53 Uhr
Beitrag 85

Hier ein sehr interessanter Link:

www.zukunft-fuer-teublitz.de/
Stefanie
geschrieben am
20.11.2014 um 20:32 Uhr
Beitrag 86

Blitz: sehr informativ-die Fans der Bürgermeisterin.
Leser: für Maxhütte hat es sich erledigt.
Da hat die CSU keine Mehrheit im Stadtrat. Wir können heilfroh sein, das dem so ist.


Facepalm
geschrieben am
21.11.2014 um 00:45 Uhr
Beitrag 87

Ich erlaube mir mal, Frau Stegers Aussagen aus dem von Stefanie verlinkten Bericht zusammenzufassen:
- Vertraglich ist alles wasserdicht (sorry für den Kalauer)
- Die Eselweiher werden nicht betroffen sein
- Hohlräume, die einstürzen können, sind "völlig ausgeschlossen"
Bei jeder der 3 Thesen gibt es Gegenstimmen (auch von Experten). Frau Steger ist scheinbar nicht nur Bgm., sondern auch noch Juristin, Ökologin und Geologin. Respekt! Besser hätte es der Pressesprecher von Edeka auch nicht hinbekommen...
Mex
geschrieben am
21.11.2014 um 09:46 Uhr
Beitrag 88

ich bin ja nur froh, dass hier im Forum so viele Geologen sind...
Facepalm
geschrieben am
21.11.2014 um 11:33 Uhr
Beitrag 89

Hat hier im Forum auch nur ein einziger Schreiber behauptet, er könne etwas mit absoluter Sicherheit ausschließen - so wie Frau Steger es getan hat? Bzw. hat sich hier überhaupt schon einer zu einer möglichen Einsturzgefahr geäußert?
Mex
geschrieben am
21.11.2014 um 12:59 Uhr
Beitrag 90

Ich glaube ja auch nicht, dass Frau Steger dies aus eigener Einschätzung spricht, sondern dass Sie hier von Experten beraten wird.

Ich persönlich möchte es geprüft wissen und wenn keine kalkulierbare Gefahr für die Wasserversorgung der Bevölkerung besteht, dann möchte ich den Getränkeabfüller.

Ob es 200 oder nur 50 Arbeitsplätze sind, weiß ich nicht, letztere kommen mir als Ansatz zu wenig vor...aber selbst wenn es nur 50 sind, dann sind es 50!

Jeder einzelne Arbeitsplatz zählt. Das Edeka ein Konzern ist macht mir nichts. Konzerne sind weder gut noch böse, sie sind einfach wie alle Betriebe auf Gewinnmaximierung aus.
Ich weiß schon, dass in diesem Forum Begriffe wie Rendite, Kapital, Gewinnmaximierung,..Schimpfwörter sind, aber das ist mir egal. Ich glaube an die regelnden Kräfte des Marktes, daran dass es einer Gesellschaft immer umso besser geht, je liberaler ihre Wirtschaft ist.

Aber nein, eine freie Wirtschaft schadet ja den Menschen und "alles ist aus den Fugen"....

Die Welt war aus den Fugen als Deutschen in den Rücken geschossen wurde, die versucht haben einen Unrechtstaat DDr zu verlassen. Oder eingesperrt und gefoltert wurden, weil sie keine systemkritische Meinung duldeten....

Ich frage mich manchmal ob es heutzutage einen NDP-Ministerpräsidenten geben könnte, wenn er behaupten würde, dass das 3. Reich ein Unrechtstaat war? Ich hoffe nicht, jedoch passiert uns das gleiche mit dem linken Abschaum in Thüringen.

Und ja, ich sage bewusst Abschaum. Die SED-Nachfolgerpartei hat unzählige Tote und Verschwundene und die gestohlene Freiheit von Millionen zu verantworten!

Umgekehrt zu Göthes Faust lässt sich leider über Linke sagen:
Ich bin der Geist der stets das Gute will und stets das Böse schafft.

Staatliche Bevormundung bremsen Wohlstand und schränken Menschen in ihrer individuellen Freiheit ein.

Ich möchte auch weiterhin günstiges Wasser im Supermarkt kaufen können-....
Jochen
geschrieben am
21.11.2014 um 13:45 Uhr
Beitrag 91

...und Sie glauben ernsthaft, wenn die Teublitzer Abfüllanlage nicht kommt, gibt es bei keiner Supermarktkette mehr günstiges Wasser zu kaufen? Mit Verlaub: Was soll der Scheiß? Erst wurde argumentiert, ohne die Anlage würde Teublitz aussterben und jetzt ist auch noch die Rede vom Ende des billigen Wassers. Genau andersrum ist es doch! Durch solche Anlagen wird der Wasserpreis erst verteuert! Was nutzt mir billiges Flaschenwasser, wenn im gleichen Zug der Preis des Leitungswassers steigt, während die Qualität sinkt? Dass Sie jetzt unterschwellig auch noch die Kritiker in die SED-Ecke stellen macht es nebenbei bemerkt nicht besser!

Und was Frau Steger betrifft: Sie hat nicht gesagt "Laut bisherigem Forschungsstand" oder was auch immer. Nein, sie hat Gefahren "völlig ausgeschlossen", das ist schon mal ein Wort! Wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, ist entweder ein absoluter Experte auf dem Gebiet oder er/sie pokert ganz schön hoch!
Facepalm
geschrieben am
21.11.2014 um 14:38 Uhr
Beitrag 92

"Ich möchte auch weiterhin günstiges Wasser im Supermarkt kaufen können-...."

Was ist das denn für eine Argumentation? Vergleichen Sie doch mal den Preis von Flaschenwasser bei Edeka mit dem derzeitigen Preis des Teublitzer Leitungswassers. Fällen Sie auch den Apfelbaum in Ihrem Garten, damit Sie "auch weiterhin günstige Äpfel im Supermarkt kaufen können"...?
Ch.Bach
geschrieben am
21.11.2014 um 15:13 Uhr
Beitrag 93

@mex
a: die Linke hat die toten des DDR-regimes sowenig zu verantworten wie die CDU/CSU die toten der nazis

b: die freie marktwirtschaft führt gerade eines vor: den freien fall (und wäre schon längst zerschellt würde sie nicht permanent durch staatliche subventionen, also ihre und meine steuergelder gebremst)

c: apropos arbeitsplätze: ein familienbetrieb beschäftigt durchschnittlich 10 arbeitnehmer, ein etwas größerer mittelständler 50-60. und solche firmen benötigen pro werk maximal etwa 0,5 bis 1 hektar fläche. also hilft edeka, eher weniger als mehr menschen zu beschäftigen

d: ich möchte mein wasser zum derzeitigen preis aus dem wasserhahn--und nicht im supermarkt zum tausendfachen preis kaufen

e: und zu goethes faust, besonders sie und die befürworter betreffend: den teufel fühlt das völkchen nie- und wenn er sie beim kragen hätte
oder, bezüglich abfüllanlage: nach dem golde drängt, an dem golde hängt doch alles. oder: es war die art zu allen zeiten, irrtum satt wahrheit zu verbreiten...


inkognito
geschrieben am
21.11.2014 um 16:29 Uhr
Beitrag 94

Hallo,
wer günstiges Leitungswasser in Kunststoffflaschen abgefüllt im Supermarkt kaufen will hat meiner Meinung nicht mehr alle Tassen im Schrank. Mathematik eine glatte Sechs, setzen. Wie anders ist es sonst zu erklären das man für das gleiche Wasser das zu Hause aus dem Hahn kommt im Supermarkt den tausendfachen Preis bezahlt.
Das die Abfüllanlage kommen wird daran habe ich aber auch keinen Zweifel. Da hat sich ein Konzern wie die Edeka schon die Unterstützung der entsprechenden Leute gekauft, sorry meinte natürlich durch Überzeugungsarbeit gesichert. Na ja sollen sie froh werden mit dem Teil.
leser
geschrieben am
21.11.2014 um 16:39 Uhr
Beitrag 95

ich denke, Leute wie mex wünschen sich unsere politischen und wirtschaflichen Führungseliten.

Das ist eine reine Feststellung und keine Wertung der Person!

Ich bevorzuge Bürger, die mitdenken und hinterfragen, multikulturell denken und nicht alles als die Offenbarung sehen was ihnen vorgesetzt wird.

Stefanie: auch ich bin mehr als froh, dass die SPD im MH-Stadtrat meiner Meinung nach eine klare und objektive Sicht zu dem Großprojekt Trinkwasserabfüllanlage hat. Und ich hoffe, das das so bleibt!!!!
inkognito
geschrieben am
21.11.2014 um 17:17 Uhr
Beitrag 96

Noch eins: Bei der Gleichgültigkeit der Bürger im Städtedreieck könnte man ja darüber nachdenken eine Endlagerstätte für Atommüll im Städtedreieck einzurichten. Da wären wahrscheinlich auch alle dafür, bringt schließlich Arbeitsplätze. Oder man wird Vorreiter für Fracking. Kann man sich ja viel vorstellen. Also an alle Konzerne: Kommt ins Städtedreieck, hier könnt ihr jeden Scheiß durchsetzen!
Stefanie
geschrieben am
21.11.2014 um 18:27 Uhr
Beitrag 97

Ein Gewerbegebiet mit kleinen und mittleren Betrieben hätte wirklich was gebracht. Arbeitsplätze für unterschiedliche Berufssparten. Nun kommen die ganzen Facharbeiter(dies sind alles Lernberufe, wieviel Leute hierfür gibt es bei uns?????????????????) von außerhalb.
Mir scheint, einige können einfach nicht rechnen.
Aber scheint ja egal zu sein, denen kann man dann gleich z.b. in Maxhütte im nächsten Neubaugebiet ein Haus verkaufen.

Ja, es wird immer irrer.
Mex: linker Abschaum, aha. Ich kann mir schon vorstellen, wo man Sie einordnen kann.
Mit Verlaub, Sie schreiben nur Schrott.


Haidhofer
geschrieben am
21.11.2014 um 19:32 Uhr
Beitrag 98

Stefanie, selbst als es damals um die WAA ging, haben ein paar Einsteins mit Arbeitsplätzen für ihre Kinder argumentiert... Natürlich will ich die Abfüllanlage NICHT mit der WAA gleichsetzen. Ich will nur aufzeigen, wie gut durchdacht hier einige der Befürworter argumentieren. Man weiß beim Zuhören bzw. Lesen nicht, ob man sich fremdschämen oder weinen soll...
homa-
geschrieben am
21.11.2014 um 22:06 Uhr
Beitrag 99

Wenn man dieses Thema interessiert so verfolgt, wird die WAA (=WasserAbfüllAnlage - entschuldigt das bitte) in Katzheim - oder doch Teublitz? - nicht besser. Diese Vehemenz, in der die CSUlerin und 1. Bgm. Steger alle Fakten kennt, nur nichts dazu auf den Tisch legen kann, weckt doch einige ernsthafte Zweifel. Grundsätzlich kann und sollte man nichts gegen Gewerbeansiedlungen haben. Dennoch gilt es immer zu berücksichtigen, welche Auswirkungen die Gesellschaft (= Bürger) zu tragen haben. Es wird doch sicherlich jedem (auch ohne Steuer- bzw. Buchführungsverstand) klar sein, dass bedingt durch die hohen Investitionen über mehrere Jahre hinweg weder mit Gewerbesteuer (für die Kommune) noch Körperschaftsteuer (= "Einkommensteuer" der Unternehmen)zu rechnen ist. Bleibt ein möglicher Anteil an der Einkommensteuer der in diesem Unternehmen Beschäftigter, sofern diese überhaupt hier wohnen - und auch hier wird mit keinem Nutzen für die Kommune zu rechnen sein. Wenn man richtig zugehört hat, dann sollte einem jeden klar werden, dass dieser Betrieb in gewisser Anzahl Mitarbeiter mit Fachqualifikationen im Lebensmittelbereich, wie z. B. Lebensmittelchemiker usw. oder im Anlagenbereich entsprechende Mitarbeiter benötigt. Da stellt sich die Frage, ob unser regionaler Arbeitsmarkt überhaupt diese beruflichen Ausbildungen anbieten kann und wenn, ob sich diese aus einer bestehenden Anstellung überhaupt dorthin rekrutieren lassen. Weiterhin ist es schon mehr als auffällig, wenn es von der CSU-Bürgermeisterin Steger bei jeder Gelegenheit heißt: - die Erschließung zahlt der Investor / - die Wasserleitung zahlt der Investor /- die alte Wasserleitung fürs Schwandorfer Wasser - zahlt auch der Investor /- den höheren Preis für den Zukauf des Schwandorfer Wassers - zahlt der Investor. Ja sg einmal: Was wird wohl von dem Investor noch alles bezahlt? Ist der Preis, den der Investor der Abfüllanlage für das Teublitzer Wasser bezahlt wohl zu gering?
inkognito
geschrieben am
21.11.2014 um 22:28 Uhr
Beitrag 100

Na klar, alles bezahlt der Investor. Die Wasserleitung aus Schwandorf, die Erschließung ja sogar alle nötigen Gutachten. Hoffe mal das sich der Stadtrat von den Anwälten dieses Konzerns nicht über den Tisch haben ziehen lassen. Wenn alles so toll ist wieso hat dann der Stadtrat so einen Schiss vor einem Bürgerentscheid? Warum gibt man keinen Einblick in die Verträge mit Edeka?
Stefanie
geschrieben am
21.11.2014 um 23:24 Uhr
Beitrag 101

Teublitz presentiert alles Schäbchenweise.
Zum Schluß kommt dann die große Endabrechnung.
Und die wird dann so richtig interessant. Da werden sich die umliegenden Ortschaften auch noch wundern. Denn auf die könnten auch noch Kosten hinzukommen(die ja dann wohl nicht Edeka zahlen wird). Oder gibt es eine vetragliche Vereinbarung das die unzähligen LKW zu 100% nur über/auf die Autobahn fahren.
leser
geschrieben am
22.11.2014 um 08:10 Uhr
Beitrag 102

zu den LKW´s: falls diese die Autobahn benutzen gibt es logischerweise eine zusätzliche gravierende Lärmbelästigung mehr! Auf der einen Seite mit erholsamen neuen Baugebieten werben, andererseits permanentem Verkehrslärm tag und nachts ausgesetzt werden, der sich durch die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke um ein vielfaches durch den Güterverkehr erhöhen wird - wo bleibt da die Transparenz und Ehrlichkeit? Vertrauensfördernd ist dieses Zurückhalten von Informationen nicht.

Oder zahlt der Investor auch hier sämtliche teuren Lärmschutzmaßnahmen an Straßen und Bahngleisen? Oder doch eher der Bürger indirekt durch kommende Erhöhungen von Gebühren und Abgaben?

Der, der sich durch den Verkauf von Grundstücksflächen oder durch Provisionen bei Planung und Projektierung ein finanzielles Polster geschaffen hat, wird sicher keine Probleme haben, gegebenenfalls in eine heile intakte ruhige gesündere Umgebung umzusiedeln!!
besserwisser
geschrieben am
22.11.2014 um 11:39 Uhr
Beitrag 103

Denkt das Ganze einmal vom Ende her. Unterstellen wir, die Getränkeanlage kommt nicht. Dann kommt ein Industriegebiet (Merke: Autobahnauffahrt = Industriegebiet). Im industriegewohnten Städtedreieck wird sich dagegen nicht viel regen (Arbeitsplätze). Das Gelände wird verkauft, nachher erweitert usw. usw. Letztes Scenario: Wald weg, Tiefenwasser weg. Alternative: Vermarktung des Tiefenwassers am besten selbst. Dadurch Schutz des Waldes erforderlich.
Ch.Bach
geschrieben am
22.11.2014 um 12:35 Uhr
Beitrag 104

ich habe bis jetzt noch nicht bemerkt, dass irgendeine gemeinde den zusammenhang zwischen wald und wasser verstanden hätte...
inkognito
geschrieben am
22.11.2014 um 17:19 Uhr
Beitrag 105

CH.Bach so sehe ich das auch. Als ob eine Abfüllanlage den Wald schützen würde. Das Wasser ist doch schon tausende Jahre da unten und braucht auch nicht nachgefüllt zu werden. Ist also auch die nächsten tausend Jahre noch genug da. Deshalb wird es auch keinen Schadstoffeintrag geben wenn die Fördermenge erhöht wird. Wozu also braucht man einen Wald! Laut Gutachten sieht es jedenfalls so aus.
Facepalm
geschrieben am
22.11.2014 um 17:34 Uhr
Beitrag 106

Im Wald leben eh nur schmutzige Tiere. Da lob ich mir doch so eine saubere Betondecke, da kommt wenigstens kein Dreck durch. Pro Bodenversiegelung!

Viele Grüße, eure Frau S. :-)

(Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Satire enthalten!)
Stefanie
geschrieben am
22.11.2014 um 23:08 Uhr
Beitrag 107

Bitte lesen:
worldtimes-online.com/wirtschaft/politik/146-edeka-giert-nach-trinkwasser-in-teublitz.html

Schweizer Online Site!
Ch.Bach
geschrieben am
23.11.2014 um 14:02 Uhr
Beitrag 108

so klasse ich das engagement des redakteurs finde....als teenager ist er doch noch nicht unbedingt wirklich als instanz der presse zu bezeichnen.

mir wäre eine seriöse berichterstattung in spiegel, Welt, Faz, SZ, Zeit, lieber.

wenn die BI wirklich Erfolg haben will, muss sie die großen medien auf sich aufmerksam machen.

PS: David Kubach ist gut...ich kann mir vorstellen, dass er einer der ganz großen wird
Stefanie
geschrieben am
23.11.2014 um 18:52 Uhr
Beitrag 109

Was ich toll an dem Artikel finde: er fasst eigentlich alles ganz genau zusammen. Besser könnte man es nicht auf den Punkt bringen. Hut ab!
Ch. Bach
geschrieben am
23.11.2014 um 21:26 Uhr
Beitrag 110

stimmt, und, so jung Kubach auch ist...er geniesst schon jetzt medienweit anerkennung

leider ist es so, dass können und aussagekraft meist auch mit dem alter in verbindung gebracht werden. er zählt einfach noch nicht wirklich.

allerdings hege ich die befürchtung, dass selbst ein ARD oder ZDF, wenn sie in ihren magazinen kritische kommentare brächten, nicht wirklich im teublitzer rathaus ernst genommen würden. denn wenn man kritiker wirklich ernst nähme würde anders agiert. und auf keinen fall würde ein gutachter vom investor bezahlt werden dürfen.....
leser
geschrieben am
25.11.2014 um 10:14 Uhr
Beitrag 111

.. ist es vielleicht so dass hierzulande also weder Jugend noch Alter ernstgenommen werden ?

-Nur die selbsternannten Leistungsträger im besten Alter(best agers) :-(


Mit dieser Einstellung sind schon einige Kulturen zugrunde gegangen!!!
leser
geschrieben am
26.11.2014 um 12:31 Uhr
Beitrag 112

Ich nehme Bezug auf den unten genannten MZ-Artikel vom 6.10.2014. Darin wird von der Stadtratsitzung berichtet bei der auch die Bilanz der Wasserwerke des Jahres 2012 durch den Kommunalen Prüfungsverband diskutiert wurde.

Das Minus für MH belief sich demnach auf ca. 58.000 Euro. Ich nehme an, dass sich diese Zahl allein auf das Jahr 2012 bezieht. Kämmerer Peter Würstl kommentierte dies lt. Bericht sinngemäß so, dass zwar die erfolgten Gebührenanhebungen dringend erforderlich waren, aber in der Höhe nicht ausreichend waren. Dazu Stadtrat Stadlbauer sinngemäß: unser Trinkwasser ist wichtig kann man überall lesen, man könne das nicht zu Billigpreisen verkaufen, es muss investiert werden und er werde sich weiter für kostendeckende Gebühren einsetzen.

Jetzt frage ich mich, warum er und seine Fraktion für die Trinkwasserlieferungen an die geplante Edeka Trink- und Energydrinkanlage gestimmt haben. Auch neige ich dazu, Herrn Brunner(SPD) zuzustimmen, der ihm erwiderte, dass der Stadtrat in den vergangenen Jahren sehr wohl bei den Gebührenerhöhungen aktiv war. Ich glaube mich zu erinnern, dass zwar die Wasser und Abwassergebühren 2014 nicht erhöht wurden, aber vorher doch erheblich. Auch muss man die gesplittete Abwassergebühr berücksichtigen, die vorher eingeführt wurde(Regenwasser in Kanal….). Dadurch erhöhte sich der Gesamtpreis für Wasser auch erheblich meine ich.

Vielleicht gibt es jemand im Forum, der das mit Zahlen bestätigen kann?

Andererseits wurde eine Arbeitsgemeinschaft mit den beiden anderen Städten hinsichtlich der Kanalinstandhaltung geschlossen, die doch durch Synergieeffekte den finanziellen Aufwand auch reduziert haben müsste? Dies fließt natürlich nicht in den Prüfbericht für 2012 ein. Lapidar festzustellen, die Kosten steigen und damit werden eben die Gebühren entsprechend für die Bürger erhöht sowie ich die Herrn Stadlbauer und Würstl verstanden habe – davon bin ich nicht begeistert und ich hoffe, der kommunale Prüfungsverband prüft beim nächsten Mal genau und nicht alle Stadträte in MH schließen sich der Meinung der beiden genannten Herren an!

Was ich von der Zusammenlegung der städtischen Betriebe Wasserversorgung und Photovoltaikanlage halten soll, darüber bin ich mir noch nicht im klaren. Was passiert, wenn die Photovoltaik einmal keinen Gewinn mehr abwirft oder Instandhaltungskosten anfallen?


www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10073&lid=0&cid=0&tid=0&pk=1131197


Stefanie
geschrieben am
26.11.2014 um 23:02 Uhr
Beitrag 113

Leser: auch dieser Bericht:
www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/wasserrohre-millionen-fuer-sanierung/1153283/wasserrohre-millionen-fuer-sanierung.html
ist interessant.

Ich frage mich was das für jeden von uns bedeutet. Einmalzahlungen und Gebührenerhöhung für die Bürger!?
Ich hatte schon zweimal "Einmalzahlungen". Was kommt jetzt noch?
leser
geschrieben am
27.11.2014 um 17:23 Uhr
Beitrag 114

ich möchte nichts verallgemeinern aber doch einen Fall schildern, den ich vor längerem erlebte. Es wurde von Haus/grundstückseigentümern eine Einmalzahlung für die Sanierung der Straße verlangt. Das war nicht wenig. Ein unter anderem im Bereich Straßenbau tätiger Fachmann schüttelte den Kopf, als er sah wie die befestigte Straße saniert wurde. Er meinte nur, das ist Murkserei und wird keinen dauerhaften Bestand haben. Leider hatte er Recht, nach Jahren zeigten sich erste Schäden und die Stadt überlegte eine neuerliche Maßnahme mit erneuter anteiliger Kostenbeteiligung der Anlieger.Wie der jetzige Stand ist weiß ich nicht.

Wie bereits geschrieben, ich möchte diesen Fall nicht verallgemeinern. Aber es zeigt doch wie zumindest in einzelnen Fällen die Bürger vermeidbar zur Kasse gebeten werden. Wenn ich weiß, ich kann bei Bedarf auf finanzielle Mittel der Bürger zurückgreifen ist das etwas anderes als wenn ich bei Planung und Auftragsvergabe in irgendeiner Weise in Haftung genommen werden kann!

Und wenn ich lese oder höre, dass Gelder für etwas zur Verfügung gestellt und eingeplant wurden, es aber eventuell in diesem Bereich nicht eingesetzt wurde und dann folgerichtig zu einem späteren Zeitpunkt erheblich höhere Mittel zur Reparatur aufgewendet werden müssen, dann wäre das für mich so nicht in Ordnung und würde die Frage nach einem Kontrollorgan aufwerfen.... das gilt allgemein.

Aber zurück zu Maxhütte: eine Stadt, die so viele neue Baugebiete ausweist, ist sicherlich mit dem Zustand zum Beispiel des Wasser- und Kanalnetzes vertraut. Das ist ja eine Voraussetzung zur Planung und Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten. Im Link von Stefanie wurde darauf hingewiesen, dass vor einigen Jahren eine Bestandsaufnahme von einer Fachfirma diesbezüglich in Auftrag gegeben und durchgeführt wurde. Also gehe ich davon aus, dass transparent und nachvollziehbar und ehrlich mit diesem Thema umgegangen wird und nicht letztendlich " nicht Betroffene indirekt zur Kasse gebeten werden".
Moon
geschrieben am
10.01.2015 um 12:40 Uhr
Beitrag 115

MZ-Beitrag von Andre Baumgarten (10.01.2015):
"Wasserstand steigt immer weiter an"
"Auf Empfehlung des WWA sind im Wasserwerk Teublitz die Vorkehrungen für das Ableiten des Rohwassers getroffen worden"

Man könnte (oder soll ?) den Eindruck bekommen, dass Teublitz sein Wasser förmlich wegschütten muss, nur um nicht darin zu ertrinken bzw. den Brunnen überlaufen zu lassen!

Erst im letzten Teil des Beitrags wird darauf hingewiesen, dass die Problematik nur für den einen Brunnen gilt, während der andere noch viel Speicherkapazität hat und sich ausserhalb der Wintermonate die Situation sowieso normalisiert.

Allerdings wird dann gleich noch durch Bgm. Steger darauf hingewiesen, dass ohne EDEKA-Abfüllanlage der Wasserpreis erhöht werden muss.

Von der MZ im Allgemeinen und von Herr Baumgarten im Besonderen würde ich mir eine etwas weniger tendenziöse und verkürzte (à la "BILD") Berichterstattung wünschen.




mz-leser (noch)
geschrieben am
10.01.2015 um 13:13 Uhr
Beitrag 116

Der Verfasser Baumgarten (MZ) erscheint mir, bei allem was er so über die Kommunalpolitik im Städtedreieck so von sich gibt, nicht die gebotene Neutralität zu wahren. Es erweckt vielmehr den Eindruck, als das er -Baumgarten- doch CSU orientiert schreibt. Ebenso fungiert er m. E. nicht als Berichterstatter, sondern eher als Kommentator. Da verkennt er seinen Auftrag. Nicht seine Meinung ist bei einem Bericht gefragt, sondern die Vermittlung der Fakten!
Moon
geschrieben am
10.01.2015 um 14:34 Uhr
Beitrag 117

..ich hab eher den Eindruck, dass er einfach Schlagzeilen machen möchte...weil was z.B. BUL betrifft, ist seine Haltung eher CSU-kritisch..und ebenfalls sehr verkürzt...

Auf alle Fälle nicht SZ-tauglich... ;-)
Haidhofer
geschrieben am
11.01.2015 um 17:11 Uhr
Beitrag 118

Mal ganz grundsätzlich zur MZ (ohne zwingenden Bezug zu Andre): Wer halbwegs hochwertigen Journalisnmus will, muss auch gut ausgebildete Journalisten einstellen...
mz-leser (noch)
geschrieben am
11.01.2015 um 21:49 Uhr
Beitrag 119

...wenn da nicht mal einer recht hat!
dape´67
geschrieben am
15.01.2015 um 14:01 Uhr
Beitrag 120

In der Online-Ausgabe der MZ vom 15.01.2015 ist unter anderem folgendes zu lesen. Zitat: "...Die Frage ist aber, ob die Stadt Schwandorf im Gegensatz zur Stadt Maxhütte-Haidhof will, dass Wasser nach Teublitz geliefert wird, damit dort eine Getränkeabfüllanlage der Firma Edeka betrieben werden kann“ (???)

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/wasserlieferung-die-spd-will-klarheit/1177094/wasserlieferung-die-spd-will-klarheit.html
Moon
geschrieben am
15.01.2015 um 19:50 Uhr
Beitrag 121

Na, vielleicht haben wir ne Chance...

Wenn Herr Schindler und Konsorten (SPD)darüber mitentscheiden, und die Maxhütter SPD ja bereits abgewunken hat, wird es wohl für die Teublitzer CSU ein klares "NEIN" werden...

Dann kann Frau Steger endlich "Ihr" Gewerbegebiet mit anderen Betrieben verwirklichen...
Moon

geschrieben am
15.01.2015 um 19:58 Uhr
Beitrag 122

..zur Ergänzung:

Mühlheim an der Ruhr (einer der Sitze von Aldi Süd) ist gleichzeitig eine der verschuldetsten Städte Deutschlands (1,14 Mrd)...

Und ich habs ja schon erwähnt: NETTO hat 2014 in Maxhütte keine Gewerbesteuer bezahlt...

Soviel zum Thema: "sprudelnde Einnahmequellen"....

Ich lass mich gern berichtigen....
leser
geschrieben am
16.01.2015 um 12:14 Uhr
Beitrag 123

Moon,

da gibt es nichts zu berichtigen meine ich. Vermutlich geschah das nicht nur in 2014? In diesen Fällen kommen manchmal Stellungnahmen von Firmen/Konzernen, die beweisen sollen, dass doch eine Abgabesteuer geflossen ist - sie vergessen aber dann zu ergänzen, dass es sehr viele Wege gibt, diese gezahlte Steuer wieder in irgendeiner Form rückerstattet zu bekommen.

Soweit ich weiß gibt es diese Art der "Bürgertäuschung" auch in anderen Fällen(Stromkosten, Zoll.......)
homa-
geschrieben am
21.01.2015 um 22:35 Uhr
Beitrag 124

...irgendwie erhält man den Eindruck, dass die SPD-Leute einen klareren Blick betreffend der gesamten Zusammenhänge haben, als die Abgesandten der CSU. Dies gilt für die Möglichkeiten der Abwägung von Nutzen und Lasten bzw. der Folgen einerseits der Abholzung einer zusammenhängenden Waldfläche (mit allen weiteren Auswirkungen auf die zukünftige Wasserversorgung von Maxhütte-Haidhof und andererseits des enormen und dauerhaften Wasserbezugs an der Leistungsgrenze des Tiefenbrunnens in Teublitz. Das "Geschäft" wäre dauerhaft sehr einseitig, die Folgen heute nicht abzusehen und ist daher richtigerweise abzulehnen.
Unabhängig davon hat mich das Hin und Her der Teublitzer CSU-Bürgermeisterin, die sich offensichtlich in diesem Zusammenhang weit aus dem Fenster gelehnt hat, außerordentlich enttäuscht und wird abhalten, künftig CSU zu wählen.
Mo
geschrieben am
21.01.2015 um 23:26 Uhr
Beitrag 125

Ach die Frau -homa schreibt auch mal wieder. Sie sind aber nicht zufällig auch die Frau Moon?
Moon
geschrieben am
22.01.2015 um 00:15 Uhr
Beitrag 126

@"Mo":

Erstens ist Moon keine Frau und zweitens poste ich meine Meinung immer unter meinem Namen..und drittens: NEIN, ich weiß nicht wer "Homa" ist...aber recht hat er/sie trotzdem...

Btw: Wer ist "Mo" ?
M.Eschenberg
geschrieben am
23.01.2015 um 07:24 Uhr
Beitrag 127

Hat sich ja jetzt erledigt....ich persönlich empfinde das Platzen der Ansiedlung als herben Verlust für das gesamte Städtedreieck!

Aber die Gegner haben gewonnen und die Befürworter werden nicht mehr die Chance haben, den Gegenbeweis anzutreten, dass es tatsächlich ein Erfolg für die Bürger und auch keine Gefahr für das Wasser gewesen wäre.
Matthias
geschrieben am
23.01.2015 um 10:48 Uhr
Beitrag 128

@ M.Eschenberg:

Wieso hat sich die Ansiedlung erledigt? Das Bürgerbegehren muss doch erst noch stattfinden. Wurde das Projekt aus anderen Gründen abgebrochen?
Matthias
geschrieben am
23.01.2015 um 10:50 Uhr
Beitrag 129

Nachtrag:

Meinte natürlich nicht das Bürgerbegehren, sondern den Bürgerentscheid, der am 29. März 2015 durchgeführt werden soll.
dape´67
geschrieben am
23.01.2015 um 10:56 Uhr
Beitrag 130

@ Matthias deshalb: "Edeka erklärt Aus für Abfüllanlage" aus der MZ vom 22.01.2015 www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/edeka-erklaert-aus-fuer-abfuellanlage/1180826/edeka-erklaert-aus-fuer-abfuellanlage.html

Mex
geschrieben am
23.01.2015 um 12:13 Uhr
Beitrag 131

Das Projekt wurde wegen der Paranoia und Dummheit von Teilen der Bevölkerung abgebrochen.....
leser
geschrieben am
23.01.2015 um 12:21 Uhr
Beitrag 132

falls das stimmt bin ich erleichtert .

und:

Frau Steger und einige Stadträte verschiedener Parteien sollten daraus die Lehre ziehen,dass Demokratie auch bedeutet die Bürger rechtzeitig zu informieren und zu beteiligen!!! Einzelinteressenpolitik in konspirativen Geheimsitzungen verabredet sollten generell der Vergangenheit angehören.Ist schwierig in der Praxis, ich weiß, aber bemühen könnte man sich .....

Das gilt natürlich auch für MH und BUL - sollte es dort so etwas auch geben :-)

Stadträte und Politiker sind dem Gemeinwohl verpflichtet, das "gemeine Volk" hat sie gewählt und sorgt auch für die Bezahlung der Volksvertreter.

Ob jetzt Schwandorf in die Edeka-Planung aufgenommen wird?
Moon
geschrieben am
23.01.2015 um 12:39 Uhr
Beitrag 133

@ MeX: Ich finde es bedenklich für Ihr Menschenbild und Ihr Demokratieverständnis, die Bedenken Ihrer Mitbürger als " Paranoia und Dummheit "
abzukanzeln!

Haben Sie eine (funktionierende ) Glaskugel zu Hause die Ihnen die Zukunft zeigt?

Analog gilt das für die Aussage von Herrn Dr.Wolfgang Schreiber: "Das wird als Sieg der Angst über die Demokratie eingehen"

Jeder der anderer Meinung ist hat einfach "nur" Angst ?
Oder denkt er einfach weiter als bis zur nächsten Stadtratswahl ?



Jochen
geschrieben am
23.01.2015 um 15:10 Uhr
Beitrag 134

Jetzt werden wir ja sehen, ob die von den Befürwortern an die Wand gemalten Horrorszenarien ("Teublitz wird aussterben", "Der Brunnen wird überlaufen" usw.) tatsächlich eintreffen werden, oder ob alles nur billige Polemik und Bauernfängerei war...
Spaßvogel
geschrieben am
23.01.2015 um 16:54 Uhr
Beitrag 135

Step by Step.
Erste Schritt ist schon geschehen. Guckst du da: www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/blutet-teublitz-gastronomisch-aus/1160122/blutet-teublitz-gastronomisch-aus.html
Moon
geschrieben am
23.01.2015 um 17:21 Uhr
Beitrag 136

..ja...und in Maxhütte hat das "Flamingo" auch zugemacht...es geht dem Ende entgegen....
Stefanie
geschrieben am
23.01.2015 um 19:53 Uhr
Beitrag 137

Mex-das ist eine typische Aussage für Sie.
Fragt sich wer hier Paranoia und Dummheit hat.
Total lächerlich, gehen Sie weinen!
Stefanie
geschrieben am
23.01.2015 um 19:58 Uhr
Beitrag 138

Ach ja, und an der BI lag es nicht:

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/edeka-erklaert-aus-fuer-abfuellanlage/1180826/edeka-erklaert-aus-fuer-abfuellanlage.html
inkognito
geschrieben am
24.01.2015 um 11:45 Uhr
Beitrag 139

War es wirklich die BI (schützt unser Wasser) die die Ansiedlung verhindert hat.
Warum werden die Gründe nicht genannt? Warum hat man angeblich stillschweigen vereinbart? Um die eigene Unfähigkeit zu vertuschen? Aus Angst sich der Lächerlichkeit preiszugeben? Was dürfen die Bürger unter keinen Umständen erfahren?
Oder hatte der Investor Angst auf dem trockenen zu sitzen nachdem Schwandorf die Wasserlieferung nicht verbindlich zugesagt hat? Was stand genau im Hydrogeologischem Gutachten?
Ch. Bach
geschrieben am
24.01.2015 um 18:46 Uhr
Beitrag 140

ich denke, dass die BI kaum der ausschlaggebende Faktor für den Rückzug war. Aber wenn ich mir die betreffenden Grafiken ansehe kommen mir Bedenken bezüglich der Wasserlieferung, denn der Pegel sank in der Vergangenheit zweimal unter Naab-Niveau ab--> also dürfte ungefiltertes Oberflächen/Flusswasser zugelaufen sein. Und, wenn zwei Wochen Niederschlag derzeit einen Brunnen zum Überlaufen bringen---ist hier wirklich von"altem" Wasser auszugehen?

Noch etwas irritiert mich. Der Rückzug kam gleich mit der Abkoppelung des Franken an den Euro.....
Moon
geschrieben am
24.01.2015 um 19:27 Uhr
Beitrag 141

Inkognito hat völlig recht....warum wird da in einem "vier Augen Telefonat" (müsste das nicht "zwei Ohren Telefonat" heissen?) STILLSCHWEIGEN vereinbart ?

Ist Frau Steger eigentlich die Bürgermeisterin der Teublitzer oder bereits Erfüllungsgehilfin für EDEKA ?

Allein die Tatsache, dass der Wasser-Liefervertrag bereits unterzeichnet war, lässt mich an letztere Möglichkeit glauben...aber wir werden es wohl nie erfahren!

Stefanie
geschrieben am
02.02.2015 um 19:50 Uhr
Beitrag 142

Wer die Online Lebensmittel Zeitung(leider nur für Mitglieder lesbar) einsehen kann, weiß Bescheid.
Die ganze Streiterei wohl umsonst. Das Projekt wurde aus ganz anderen Gründen gekippt. Am Widerstand lags nicht.

Besucher
geschrieben am
07.02.2015 um 22:53 Uhr
Beitrag 143

@ Stefanie, wenn Du schon mit Deinem Post andeutest dass Du bescheid weißt,
dann könntest Du diese Information auch bitte teilen.

Zur Info: Die genannte "Online Lebensmittel Zeitung"
ist unter www.lebensmittelzeitung.net zu finden.
Besucher
geschrieben am
07.02.2015 um 22:58 Uhr
Beitrag 144

relevanter Auszug aus dem Artikel der www.lebensmittelzeitung.net


Edeka kippt Pläne für eigenen Mineralbrunnen

Donnerstag, 29.01.2015
Edeka wird nun doch keinen eigenen Mineralbrunnenbetrieb in Teublitz bauen. Nach LZ-Informationen haben insbesondere neue Kapazitäten bei bestehenden und neuen Lieferanten Edeka-Chef Markus Mosa von der Investition abgebracht.
leser
geschrieben am
08.02.2015 um 08:49 Uhr
Beitrag 145

Ein paar Überlegungen zum Thema Großprojekt Getränkeabfüllanlage, Trinkwasser und Verantwortlichkeit der vom Volk gewählten und bezahlten Volksvertreter:

Wie ich bereits in einem früheren Beitrag(ich denke es war im Thema Umwelt) bemerkt habe gibt es vermutlich gerade in MH durch die jahrzehntelange Großindustrie enorme Altlasten hinsichtlich der kontaminierten Erde in MH und Umgebung. Allein die ehemaligen Betriebe Stahlwerk und Kaltwalzwerk dürften neben anderen Betrieben(Ton-Schamotte….)meiner Meinung nach einen erheblichen Anteil daran haben. Es wäre naiv anzunehmen, dort wurden keine gefährlichen und sicherlich auch zum Beispiel krebserregende Chemikalien verwendet. Wie mit diesen Stoffen umgegangen worden ist, lässt sich nur vermuten, wäre aber sicherlich noch zu erfragen, da noch viele ehemalige Beschäftigte leben. Verständlich natürlich, wenn damals Verantwortliche jetzt keine belastbaren Aussagen machen würden. Aber als Laie denke ich nur an Entfettungs- und Konservierungsmittel(VOC-haltige Stoffe..), die in der Stahl-/Metallindustrie inkl. Autoindustrie verwendet werden, aber vielleicht sogar noch die harmloseren Stoffe waren und sind? Ich gehe davon aus, dass es vor hundert Jahren bereits hochschädliche Stoffe gab, von Umweltschutz und sicherer Entsorgung aber nicht einmal Denkansätze existierten! Also wohin mit diesen verseuchten Stoffen? Ich selbst kann nur sagen dass ich das gespritzte und gezüchtete Obst und Gemüse aus Supermarktketten mit ruhigerem Gewissen esse als zum Beispiel das aus einem Garten in der Umgebung von bestehenden oder ehemaligen Großindustriebetrieben. Das ist schlimm aber eine Abwägung nach dem Prinzip des kleineren Übels.

Wobei ich schon bei unseren Volksvertretern bin ; - )

Was denken sich diese Leute wenn ihnen in irgendwelchen Präsentationen oder feudalen Betriebsbegehungen Versprechen von Investoren gemacht werden? Manchmal habe ich den Verdacht, da wird nach der Maxime gehandelt, wie hole ich mir einen eigenen Vorteil ohne irgendwo anzuecken und auf keinen Fall irgendeine Verantwortung oder Haftung aus dem eigenen Handeln übernehmen muss. Sicher wird es auch positive Ausnahmen geben(ob zum Beispiel die SPD-Entscheidung der MH-Stadträte, kein Trinkwasser an die Abfüllanlage zu liefern eine sachliche Grundlage hatte oder parteipolitisch oder anders motiviert war weiß ich nicht…), aber grundsätzlich muss ich sagen, in Fällen, in denen Volksvertreter die Tragweite ihrer Beschlüsse nicht erfassen wollen oder mangels geistiger Voraussetzung nicht können sind sie fehl am Platz!!!

Für mich ist es logisch, wenn ich aus tieferen Schichten viel Wasser entnehme, dann entsteht ein „Sog“, der darüberliegende Stoffe nachzieht. Und wenn dann kontaminiertes Material dabei ist gelangt dieses viel schneller und ungefiltert in die tieferen Wasserschichten als das ohne Eingriff des Menschen in die Natur passieren würde. Jetzt kann natürlich ein Allgemeinmediziner oder akademischer Berufspolitiker sagen, mir fehlen die kognitiven Voraussetzungen zum logischen Denken und ich falle auf die Effekthascherei von ängstlichen Rattenfängern herein, aber in diesen Fällen würde ich diesen Arzt nicht zu meinem Hausarzt wählen und solche Politiker ebenfalls nicht mit meinem Wahlkreuz beehren.

(Ob die Verantwortlichen von Edeka in irgendwelchen von ihnen bezahlten Gutachten auf die von mir angesprochenen Risiken eventuell hingewiesen wurden und dies ihre Entscheidung beeinflußte? Frau Bach machte übrigens auch, falls ich das richtig interpretiert habe, in einigen ihrer Beiträge auf die angesprochene Problematik aufmerksam)

leser
geschrieben am
25.03.2015 um 21:40 Uhr
Beitrag 146

Trinkwasserknappheit in Schwarzenfeld?

Ich beziehe mich auf den unten genannten MZ-Artikel vom 18.3.2015. Darin wird geschrieben, dass wegen erhöhter Wasserentnahme der Firma Bechtel(Käse, Joghurt…) für ihre Produktion die Gefahr besteht, dass für die Versorgung der Bürger aus dem Schwarzenfelder Brunnen das Trinkwasser nicht mehr ausreichen wird. Im Artikel wird auch auf die eigentlich nicht vorhandene Informationspolitik bei der Planung der Getränkeabfüllanlage in Teublitz hingewiesen und zu Schwarzenfeld Parallelen gezogen!! Da frage ich mich zusätzlich, wer war denn an der Genehmigung in Schwarzenfeld für die Höhe der Wasserentnahme durch ein Industrieunternehmen beteiligt? Welche staatliche Stellen und eventuelle Gutachten gab es? Oder wurde ein Antrag ohne größere Überprüfung durchgewunken? Zusammenhang mit der ehemals geplanten Großwasserabfüllanlage: wenn Schwarzenfeld Trinkwasser aus Schwandorf erhalten sollte, wie wäre dann die Situation, wenn sich Schwandorf bereit erklärt hätte, dem Städtedreieck Trinkwasser zu liefern(bei bestehender Getränkeabfüllanlage)?

MZ-Artikel:

mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/schwandorf/schwarzenfeld-braucht-wasser-22800-art1207010.html


Moon
geschrieben am
26.03.2015 um 18:55 Uhr
Beitrag 147

..am interessantesten finde ich den Passus "bereits Mitte Januar"...
d.h. das Ganze wurde bewusst der Öffentlichkeit gegenüber unter Verschluss gehalten...aber EDEKA hats scheinbar gewusst....daher vielleicht auch deren Rückzieher ein paar Tage danach...
leser
geschrieben am
29.03.2015 um 20:01 Uhr
Beitrag 148

ja, das könnte schon mit eine Rolle gespielt haben ! Immer nach dem Motto: der einfältige Bürger darf das nicht wissen. Er erkennt die großen Zusammenhänge nicht und die Gefahr von wildem Chaos und Anarchie wäre bei zuviel Information viel zu groß ; - )
homa-
geschrieben am
15.04.2015 um 22:21 Uhr
Beitrag 149

Ja - genau so ist`s. Und in Bezug auf die örtlichen Politiker betrachte man das Verhalten der CSU-Bürgermeister und CSU-Stadträte, die mit wehenden Fahnen unser Trinkwasser plötzlich zum Wirtschaftsgut erkoren haben und einem Verkauf an den Abfüllbetrieb (egal wie der nun geheißen hat und jemals heißen wird!)zu final nicht feststehenden Konditionen zugestimmt haben. Rückgrat haben die SPD-Räte in Maxhütte-Haidhof gezeigt, das steht fest. Mit Weitsicht und Verantwortung für die Einwohner der Stadt M-H forderten diese detaillierte Informationen und Grundlagen - lehnten den Verkauf schlußendlich final ab. Achtung in Teublitz: für die CSU-Bürgermeisterin Steger (es erweckt den Eindruck, dass die sich wohl an jeden Strohhalm klammert)ist der Verkauf des Teublitzer Grundwassers immer noch auf der Agenda!!!! Da lob` ich mir mal die aktuellen SPD-Räte in Maxhütte-Haidhof.
Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6775 | Anzahl Beiträge: 149
[ alle Themen im Überblick ] [ auf diesen Beitrag antworten ] [ neues Thema eröffnen ]


 
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die im Forum gemachten Aussagen, Informationen, Meinungen, Empfehlungen, Photos, Graphiken, etc. nicht von maxhuette-info.de stammen und auch nicht in unserem Namen erfolgen. Vielmehr handelt es sich ausschließlich um subjektive Aussagen von Usern des Forums, die die entsprechenden Aussagen in das Forum eingestellt haben. Die wiedergegebenen Aussagen sind von uns inhaltlich nicht geprüft worden, so daß wir uns von diesen ausdrücklich distanzieren.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, daß maxhuette-info.de nicht dafür verantwortlich ist, daß die von einzelnen Usern getätigten Aussagen inhaltlich richtig und rechtlich nicht zu beanstanden sind. Somit hat jeder Autor selbst die alleinigen Konsequenzen für seine Beiträge zu tragen.