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Baumschutzverordnung?

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Philodendron
geschrieben am
21.02.2013 um 13:11 Uhr
Beitrag 1

Weiß eigentlich jemand, ob man im Gemeindegebiet MH Bäume auf eigenem Grundstück einfach fällen darf?
Oder braucht man dazu eine Genehmigung?
Gibt es eine Baumschutzverordnung?
Kerstin
geschrieben am
21.02.2013 um 13:33 Uhr
Beitrag 2

Nein, eine Baumschutzverordnung gibt es in Maxhütte-Haidhof nicht....gottseidank
Ch.Bach
geschrieben am
22.02.2013 um 10:49 Uhr
Beitrag 3

warum "gott sei dank" ?
Holzfäller
geschrieben am
22.02.2013 um 12:13 Uhr
Beitrag 4

*Ironie an*
Weil sie dann vermutlich nicht mehr grund- und sinnlos irgendwelche Bäume fällen kann......
*Ironie aus*

Warum könnte Sie das den sagen?....
Kerstin
geschrieben am
22.02.2013 um 17:10 Uhr
Beitrag 5

Ich habe etwa 15 Bäume in meinem Garten und würde NIE einen grundlos fällen, ich habe sie ja gerade gepflanzt weil ich gerne in "einem Wald" lebe...(keine Ironie)

aber wenn ich aus irgendwelchen Gründen dann doch mal einen fällen muss/möchte
aus welchen Gründen auch immer, Wurzeleinwuchs in Kanalleitung, Umgestaltung Garten, Verdeckung sämtlichen Lichtes im Wohnzimmer, Gefahr des Umfallen auf Haus,etc...fände ich es schon schlimm quasi "bevormundet" zu werden. Ich fälle nicht grundlos und habe selbst gepflanzt, aber ich möchte doch noch auf meinem Grundstück mein eigener Herr sein. Wir haben ein sehr großes Grundstück, vielleicht baut unsere Tochter mal rein, dann werden wir wohl auch noch mehr fällen müssen...
Oachkatzl
geschrieben am
22.02.2013 um 17:18 Uhr
Beitrag 6

"Verdeckung sämtlichen Lichtes im Wohnzimmer"

Okay, mit sowas kann natürlich niemand im Vorfeld rechnen...
leser
geschrieben am
22.02.2013 um 18:01 Uhr
Beitrag 7

Ich kenne einen Fall, bei dem jemand, dessen Wonzimmer(Fenster,Balkontür) zur Sonnenseite zeigt, gerade wegen dem Schattenwurf einen Baum dorthin pflanzte! Die Sommersonne kann schon intensiv sein..(und ein Baum ist optisch schöner und vermutlich auch weniger kostenintensiv als eine hochmoderne elektronisch gesteuerte Sonnen/Lichtschutzanlage)

Zusätzlich zu der Möglichkeit, einen Baum zurückzuschneiden will ich damit nur "Eichhörnchen" Recht geben, wenn es sagt, ein Baum wirft normalerweise Schatten und ist zusätzlich meiner Meinung nach auch ein zuverlässiges chemiefreies Isolierungsmittel. Andererseits kenne ich auch Grundstücke, die wegen dem Sichtschutz fast rundum hoch bewachsen sind.

Noch eine Bemerkung: schlimm finde ich es auch, wenn es Baumschutzverordnungen gibt,diese für die Stadt oder die betreffende Gemeinde selbst aber nicht greift!!!
Das ist kein Einzelfall und da gebe ich Kerstin Recht - es muss für jeden Gültigkeit haben.
Das Bäumchen
geschrieben am
22.02.2013 um 19:37 Uhr
Beitrag 8

Es fehlt ein Gesetz zum Schutz gegen Diskriminierung und Tötung von Sträuchern und Bäumen. Alles was höher als 50cm ist, darf nur mit staatlicher Genehmigung gefällt werden.
Jörg
geschrieben am
22.03.2013 um 12:34 Uhr
Beitrag 9

@ Das Bäumchen: nicht Dein Ernst oder?
J. Marek
actros5@web.de
geschrieben am
08.06.2013 um 09:28 Uhr
Beitrag 10

Bäumchen hat doch völlig Recht. Wo kämen wir denn da hin, dass ein jeder, der gerade lustig ist, einfach ohne Genehmigung einen Baum, Strauch, Blumenbeet auf seinem Privatgrund platt macht.
Da besteht ein ordnungspolitisches Vakuum, das dringendst beseitigt werden muß.
Ansonsten herrscht im Stadtgebiet die reine Anarchie! ;-)

Wo kämen wir denn da hin, wenn ich zur Fällung eines Baumes auf meinem eigenen Grund eine behördliche Genehmigung beantragen müßte?
Dann sitzt an der entscheidenden Stelle ausgerechnet ein GrünerInnen, der behauptet, dieser Baum sei von entscheidender Bedeutung für das Weltklima. Oder: nein, Sie dürfen diesen Baum nicht umhauen. Weil er ein Mikrohabitat für gefährdete Pflanzen und Tiere darstellt. Oder eine Fällung kommt aus neoromantischen Erwägungen (Aussehen, alte Sorte, Landschaftbild,..) nicht in Betracht.

Fazit: Die Regelungswut in diesem Land hat ungeheure Ausmaße erreicht. Der Bürger wird entmündigt, enteignet und kann nicht mehr nach vernünftigen Massstäben agieren. Sondern nach politisch korrekten.

Oh mei!
Ch.Bach
geschrieben am
08.06.2013 um 12:00 Uhr
Beitrag 11

@marek
stimmt, es wird inzwischen wahnsinnig viel reguliert

nur

wenn die leute nach vernünftigen maßstäben handeln würden bräuchte man nicht für jeden SCh... eine regel.

aber da leider in den hirnen vieler kein gesunder verstand mehr sitzt....
Ben
geschrieben am
08.06.2013 um 12:04 Uhr
Beitrag 12

Liebe Frau Bach! Fahren sie doch einmal durch unser schönes Stadtgebiet und versuchen Sie mir allenernstens glaubhaft darzustellen, dass ohne eine Baumschutzverordnung wild gerodet wird. Das ist ja lächerlich, überall sehen sie Gärten mit schönen großen Bäumen. Wenn doch einmal ein Baum - aus welchen Gründen auch immer geällt wird, so ist dies aus meienr Sicht KEIN Weltuntergang, die fällenden haben meistens gute Gründe.

Außerdem - wieso meinen manchen Politiker (hier vor Allem SPD + Grüne) dass man sich in das Eigentum anderer Menschen einmischen darf?????
Mein Garten, mein Baum.
Ch.Bach
geschrieben am
08.06.2013 um 12:30 Uhr
Beitrag 13

lieber ben.
ich denke, sie wissen nicht-oder wollen es nicht wissen- um was es geht

natürlich wird ihnen dank wahlkampf eingeredet, ich würde über ihren garten entscheiden wollen....

andrerseits zeigen mir ihre oder mareks und all die vielen posts wie nötig hier eine ökologische stimme ist.....

es scheint ja direkt, als müsste man sämtlichen natürlichen zusammenhänge von ganz vom anfang an erklären

Ch.Bach
geschrieben am
08.06.2013 um 12:31 Uhr
Beitrag 14

und wo bitte, ist maxhüttes schönes stadtgebiet? wers findet, bitte posten
Steuer
geschrieben am
08.06.2013 um 16:00 Uhr
Beitrag 15

Hier sieht man ein gutes Beispiel dafür, wie manche Menschen und Parteien denken. Man geht davon aus, daß das eigene Volk dumm und böse. Keiner will Steuern zahlen, jeder rodet seinen Garten, alle rasen mit 250 km/h über die Straßen usw.

Je mehr der Staat aber die Rechte der Menschen beschneidet, um so mehr Gegner wird er haben. Und sei es nur, dass jeder Zehnte nach Wegen sucht, den Staat zu hintergehen. Das kann im ganz kleinen beginnen, in dem man in Zukunft die Zigaretten in Tschechien kauft, Handwerker "schwarz" beschäftigt, usw.

Kommt es dazu, daß die eigene Bevölkerung gegen den Staat sind, dann hat der Staat ein echtes Problem, welches er nur durch noch mehr Strafen und noch mehr Reglementierung versuchen kann, zu lösen.

Aber wie gesagt, der normale Mensch ist dumm und böse und ein paar wenige Gutmenschen, die vom heiligen Geist erleuchtet sind, wissen was für 80.000.000 Menschen richtig ist.
Der Polemiker
geschrieben am
08.06.2013 um 16:13 Uhr
Beitrag 16

Ben: "Außerdem - wieso meinen manchen Politiker (hier vor Allem SPD + Grüne) dass man sich in das Eigentum anderer Menschen einmischen darf?????
Mein Garten, mein Baum."

Ich versteh das auch nicht. Man darf ja noch nicht mal mehr Giftmüll auf seinem Grundstück verbuddeln. Die Politiker haben doch alle einen Vogel!
Ch.Bach
geschrieben am
08.06.2013 um 21:48 Uhr
Beitrag 17

@steuer

ähh?!

wer bitte regiert? die grünen? sind all die verteuerungen, vorschriften, steuererhöhungen, verbote, lauschangriffe, videoüberwachungen,vorbeugehaften, etc.pp. der letzten jahre von uns?

hab ich was verpasst?


Ch.Bach
geschrieben am
08.06.2013 um 22:41 Uhr
Beitrag 18

allerdings muss ich in punkto baumschutzverordnung eines zugeben: der staat predigt hier oft wasser und säuft selber wein.
heisst:
während bei privatleuten eine vielzahl von vorschriften baumfällung und ersatzpflanzung regeln darf ohne hemmung bei kommunalen/staatlichen bauvorhaben gefällt werden.

mein anliegen sind aber insbesondere:
-bäume auf kommunalen anwesen die hier in maxhütte zu leichtfertig der säge zum opfer fielen und immer noch fallen, etwa "an der Rollbahn", vor der "Alten Post",vor der jetzigen mittelschule, vorm rathaus sowieso( ich bin alt genug um zu wissen wie schön der rathausplatz einst bepflanzt war),
-oder auch bäume, die einst wirklich prägend für ein grünes maxhütte waren, wie entlang der regensburger strasse: hier standen mal eine vielzahl von kastanien, obstbäumen, weiden, linden, pappeln....
-im gebiet des ehemaligen eisenwerks: hier war eine nahezu parkähnliche anlage mit eichen und kastanien...
auf dem gelände des FC: Robinien, Kiefern, Birken

die liste liesse sich beliebig lange fortsetzen.....

mit einer baumschutzverordnung wäre auch eine(wenn auch kleine) handhabe gegen die gnadenlose abholzungen im kommunalen waldbereich gegeben.
und sie böte auch eine gelegenheit, ein baumkataster anzulegen mit wirklich schützenswerten exemplaren wie alten und inzwischen seltenen wildobstbäumen etwa, nur noch vereinzelt existierenden eiben, verschiedenen ahornen(siehe ziegelholz!), den verschiedenen eichenarten, linden(wo sehen sie die noch bei uns?)....

sollte ihnen allerdings die von ihren vorfahren gepflanzte fichtenhecke über den kopf wachsen und jegliches grün im garten ersticken, oder sich der als zwergapfel erworbene baum als wüchsiger hochstamm im kleingarten entpuppen wäre ich die letzte sie sagte, dieser baum muss stehen bleiben(grobe beispiele). ich weiß sehr wohl, dass sich heimgartenansprüche ändern können.




Haidhofer
geschrieben am
08.06.2013 um 23:02 Uhr
Beitrag 19

Manche hier im Forum tun ja so, als ob eine Baumschutzverordnung das Ende des Abendlandes bedeuten würde. Ich bin mir sicher, dass man aber bei notwendigen Maßnahmen durchaus eine Genehmigung bekommen würde. Von daher kann ich die panikartige Stimmungsmache mancher Leute hier noch nicht mal im Ansatz nachvollziehen.
leser
geschrieben am
09.06.2013 um 14:58 Uhr
Beitrag 20

nachdem dieses Forum auch von Amtsträgern gelesen wird, wie ich annehme, würde es mich nicht wundern, würden die letzten Bäume auf Stadtgebiet zeitnah gefällt und anschließend mit einer bebilderten Pressemitteilung das ökologische Engagementund die Verantwortung gegenüber Natur und Mensch der Maxhütter Verwaltung durch die Einführung einer Baumschutzverordnung herausgestellt. Die eventuell darin enthaltene Fußnote(nicht gültig für die Kommune, wie von Frau Bach angedeutet)muß ja nicht in dieser Veröffentlichung stehen ;-)

Aber so hätte man Spielraum - vielleicht hat man da oder dort doch noch einen Baum übersehen!!! Oder ein paar Gewächse, die bei der Ausweisung eines neuen Baugebietes stören?

- ich grüble noch, ob das jetzt ernst oder satirisch gemeint ist - ????
.
.
sicher ernst gemeint ist meine Antwort auf das Zitat von:
Steuer
geschrieben am
08.06.2013 um 16:00 Uhr
Beitrag 15

Hier sieht man ein gutes Beispiel dafür, wie manche Menschen und Parteien denken. Man geht davon aus, daß das eigene Volk dumm und böse. Keiner will Steuern zahlen, jeder rodet seinen Garten, alle rasen mit 250 km/h über die Straßen usw.
______________________________________________

es können nicht alle mit 250 km/h über die Straßen rasen weil trotz der Bemühungen von Politik,Industrie und deren Lobby solche Autos noch nicht für jeden erschwinglich sind. Ich bin überzeugt, diese Tatsache hat sich in allen Schichten(einschließlich des "Prekariates")herumgesprochen ;-)
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