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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 3248 | Anzahl Beiträge: 13
Rathausplatz

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Moon
geschrieben am
13.12.2012 um 20:02 Uhr
Beitrag 1

..im aktuellen Mitteilungsblatt steht auf Seite 4, links oben:
"Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept:Erweiterung des Geltungsbereiches für den Realisierungswettbewerb für den Rathausplatz.
Das Wettbewerbsgebiet für den Realisierungswettbewerb wird entspr. den Vorschlägen der Regierung erweitert.Der Gesamtansatz für den Wettbewerb einschl. Honorarkosten ist auf 95.000 Euro zu erhöhen.

Beschluss: 19:6


Wer weiss da was Genaueres?
genauerwisser :-)
geschrieben am
14.12.2012 um 08:20 Uhr
Beitrag 2

Der Stadtrat hat im Zuge des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes beschlossen den Rathausumgriff im Zuge eines Realisierung-Wettbewerbes zu überplanen. Diese Vorgehensweise ist in diesem Fall notwendig, damit Fördergelder für die Neugestaltung des Rathausplatzes abgerufen werden können. Auf Anraten der fördernden Stelle (Regierung Opf.?) wurde der Umgriff erweitert, so dass alle im Sichtbereich des Rathauses (auch private) Liegenschaften überplant werden.Im Falle einer Realisierung wird es dadurch möglich auch private Gärten (z.B. Sparkasse) mitzufördern. Aufgrund der größeren zu überplanenden Fläche wurde das ausgelobte Preisgeld um 30.000€ erhöht. Da die Stadt bei diesen Ausgaben 40% zu tragen hat, heißt das Mehrkosten für die Stadt von 12.000,00€.

Hoffe mit dieser Info gedient zu haben
leser
geschrieben am
14.12.2012 um 08:46 Uhr
Beitrag 3

eine ganz böse Bemerkung:

werden diese Mehrausgaben für die Stadt durch Erhöhungen zum Beispiel der Grundsteuersätze oder Wasser/Kanalgebühren aufgefangen?

Es gab Gegenstimmen bei der Abstimmung - offenbar gibt es Stadträte, die andere Prioritäten setzen!
klaus
klaus@co-co.de
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
14.12.2012 um 12:05 Uhr
Beitrag 4

hallo zusammen,

also ich war auf besagter stadtratssitzung und es gab gegenstimmen. diese waren auch sehr begründet: warum sollte man in diesen zeiten geld in einen rathausvorplatz stecken, wenn man schon genug schulden hat. aber man sieht nur die zuwendungen die das vorhaben mitfinanzieren und diese will man wohl ausschöpfen. auch das in durch diese finanzierung privatgrundstücke mit umgestealtet werden sollen stiess auf gegenrede.
ich selber sehe keinen handlungsbedarf im falle des rathausplatzes. der einzige mangel , der auch angesprochen wurde, war die schlechte sicht aus richtung rewe kommend.
hier ist wohl ein kreisverkehr angedacht (muss man alles bul nachmachen).
diese situation wäre besser und wesentlich einfacher zu regeln wenn einfach
die, die sicht behinderen hecke und mauer der angrenzemnden grundstücke entfernen
würde. (wie steht es in jedem mitteilungsblatt bitte sträucher und büsche
zurückschneiden für freie sicht. aber wer kehrt schon vor seiner eigenen haustür
siehe kurve bei feuerwehr ponholz)

auch sollte man bedenken das hier 95000 euro ausgegeben werden nur für die
PLANUNG des platzes. die genauen umbaukosten konnte keiner nennen. wenn es dann
nach der planung zu teuer wird, verschwinden dann die pläne in einer schublade
und gut ist. und 95000 euro steuer gelder verschwendet.

apropro verschwendet, in selbiger stadtratssitzung , wurde beschlossen für
eine anstehende stadtfeier zum 60sigtem ca. 20000 euro zu veranschlagen.
hier gab es nur eine, meiner meinung nach sehr gute , gegenrede: man feiert 25
50 75 ... jubiläen, aber 60 muss das sein, gerade in einer zeit wo eeh kein
geld da ist.
meine meinung; man muss feste feiern wie sie fallen, den es ist wahljahr und
die kommunallwahlen stehen auch bald an ;-)))

so, da reicht erstmal

mit leicht wunden fingern

klaus
Ch. Bach
geschrieben am
14.12.2012 um 12:51 Uhr
Beitrag 5

wenn ich bedenke, dass eine neuverschuldung 2012 in höhe von 900.000 gerade mal für die tilgungraten der verschuldung reichen....oh mann.

sagt mir nicht jede bank, dass es unfug ist, raten mit neuen krediten zu bezahlen?
dass ich eigentlich insolvenz anmelden müsste?

es gäbe so viele dringlichere aufgaben als einen rathausvorplatz....der eigentlich mal schön war bevor man ihn "verschönerte"...oder gar eine 60-jahr- feier

-die erneuerung des leitungsnetz z.b.: die zahlreichen wasserrohrbrüche jeden winter sprechen eine deutliche sprache(heute nacht, leonberg)

-der erhalt schützenswerter bauten und ensembles

-die instandsetzung von strassen, die diesen namen im grund nicht mehr verdienen

-ein ausbau des radwegenetzes, mit absenkungen der bordsteinkanten für rollis...in ein paar jahren ist ein drittel der maxhütter bevölkerung im seniorenalter
..und -und -und

aber das letzte das ich auf pump brauche ist ein paradeplatz!
leser
geschrieben am
14.12.2012 um 18:33 Uhr
Beitrag 6

..mit einem gut dimensionierten Brunnen im Mittelpunkt ;-)

Piraten, weiter so !!!!!!
Ch.Bach
geschrieben am
14.12.2012 um 18:49 Uhr
Beitrag 7

ps: bin halt keiner....sondern ein grüner ;-)
klaus
klaus@co-co.de
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
14.12.2012 um 18:52 Uhr
Beitrag 8

aber im geiste sind wir doch alle piraten ;-))))
Ch.Bach
geschrieben am
15.12.2012 um 09:19 Uhr
Beitrag 9

grüne piraten ;-D
Moon

geschrieben am
15.12.2012 um 12:44 Uhr
Beitrag 10

..Ketzermodus an: Ich frage mich, wozu MH einen "neuen" Rathausvorplatz braucht, noch dazu einen, bei dem gleich die umliegenden Grundstücke (auf wessen Kosten?) mitumgestaltet werden...
Oder wollen wir es jetzt BUL gleichtun, und einen gepflasterten Platz mit Brunnen anlegen?
Sorry, aber Maxhütte hat eben keinen klassischen Stadtkern wie manche Städtchen in Ober- und Niederbayern oder Franken, am besten noch verziert mit Fachwerk-Häusern..das wird nix!

Ketzermodus aus.

Leider haben wir aber bereits jetzt wunderschöne, landschaftlich integrierte Gewerbebauten im Umgriff und sogar Spielhallen...wie wärs evtl. noch mit einem Rotlicht-Viertel ? Kleine Stadt will groß werden ?

Wenn dem Stadtrat schon so viel an der Außenerscheinung MHs gelegen ist, dann fahrt mal, sehenden Auges, von allen Richtungen in die Stadt und überlegt Euch, was Fremde wohl für einen Eindruck bekommen...
..da gäbs genug zu investieren!!



klaus
klaus@co-co.de
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
15.12.2012 um 13:15 Uhr
Beitrag 11

zitat: bei dem gleich die umliegenden Grundstücke (auf wessen Kosten?) mitumgestaltet werden...

genau darum ging es . die bisherigen planungskosten beliefen sich auf 65000 euro.
jetzt eben 95000 euro. also wenn die planung mitbezahlt wird, wird wohl auch die umgestaltung miteingerechnet , auf steuerkosten.
und egal wenn jetzt wieder einer daher kommt mit: aber wir kriegen ... euro zuschüsse dafür, es bleiben immer noch steuergelder die verschwendet werden.

mitseit3monatenfürdiesteuerabeitendengrüssen

klaus
M.Eschenberg
geschrieben am
16.12.2012 um 12:56 Uhr
Beitrag 12

Hallo Frau Bach, erlauben sie mir kurz auf Ihre Fragen, Anregugnen Bezug zu nehmen:

"-die erneuerung des leitungsnetz z.b.: die zahlreichen wasserrohrbrüche jeden winter sprechen eine deutliche sprache(heute nacht, leonberg)
--> Wasser+Kanal werden seit Amtsantritt der Bürgermeisterin sukzessive erneuert und ausgebaut
(Kanal: Am Dorfweiher, Teublitzer-Straße, Lohäcker, Teilsütck Bahnhoffstraße, Ibenthann, Am Nussbügl,..Wasser: ebenda, Winkerling, ...)

Jedoch muss dazu laut Gesetzgeber auch ein KOSTENDECKENDER Beitrag erhoben werden, dass heißt Beträge- und NUR Beträge- die für den Unterhalt von wasser+Kanal anfallen müssen kostendeckend in form von Gebühren erhoben werden. Leider ist die Einfuhr dieser kostendeckenden Gebühren erneut von SPD-UWM im stadtrat verhindert worden, wodurch auch zukünftig Geld fehlt um so schnell zu restaurieren wie kaputt geht,....fragen Sie die Beteiligten Personen werden diese ihnen jedoch was von sozialer Gerechtigkeit erzählen,....Wie sozial es unseren Kindern gegenüber ist, jetzt niedrige Beiträge zu haben und das Wasser+Kanalnetz herabzuwirtschaften, damit diese in 30 Jahren sich mal schlagartig mit immensen kosten abärgern können kann jeder selbst entscheiden,....

-der erhalt schützenswerter bauten und ensembles --> da gebe ich Ihnen Recht, sollten Sie auf den Bahnhof anspielen, so kann man hier zwar streiten,....ich erinnere jedoch (schmerzlich) an den Sauforst, die Hüttenschänke oder die alte Werksfeuerwhr

-die instandsetzung von strassen, die diesen namen im grund nicht mehr verdienen
-- hier muss man immer feststellen dass Straßenbaumaßnahmen - im gegensatz zu Wasser+Kanal- immer auf die Anwohner und nicht die Allgemeinheit umgelegt werden. Ich glaube wenn die Bürger gerne 10.000€ pro Grundstück zahlen würden und es nicht jedes mal zu riesigen Protesten käme, dann würde man andere Zeichen an die Stadt setzen.....

-ein ausbau des radwegenetzes, mit absenkungen der bordsteinkanten für rollis...in ein paar jahren ist ein drittel der maxhütter bevölkerung im seniorenalter --> Absolut 100% Ihrer Meinung, gibt es da Referenz-Städte? Das klingt interessant
"

@Klaus: ich kann Ihnen versprechen, dass ich und mein Betrieb eine großen Batzen an Steuern, in vielerlei Form an Kommune und Staat zahlen. Ich erwarte aber ehrlich gesagt auch etwas dafür.
ICH MÖCHTE:
einen sauber angelegten und durchdachten, eventuell verkehrsberuhigten Rathausvorplatz, mit kleinen Cafes, großen Grünflächen, evtl .einem Kreisverkehr und einem Parkplatz, der die Autos "verschwinden" lässt udn nicht aussieht, wie der Austellhofes eines PKW-Händlers.
Es kann nicht alles sofort gehen, aber ich stelle mir folgendes vor:
- Stärkung und evtl. Vergrößerung, bzw. bessere Anlage des Stadtparks
- Neunutzung der brachen Abbauflächen in Kernstadtnähe (Stichwort: Landesgartenschau!)
- durchdachte Planungen wie es das sogenannte integrierte Stadtentwicklungskonzet fordert (und daher auch zu 60%!!! fördert) und kein Inseldenken! (Wer sich das ISEK übrigens mal durchliest und nicht nur darüber schimpft, entdeckt sehr sinnvolle ansätze, z.B. KEINE WEITEREN Einkaufszentren auf der grünen Wiese, wie Netto+Müller, sondern Stärkung der Wirtschaft in der Kernstadt, Schaffung eine Grüngürtels, etc...)

Das alles kostet Geld und muss von langer Hand geplant werden, sicherlich,....aber ein ausschließliches Bedienen von zusammenhangslosen Einzelmaßnahmen ist sicherlich nicht mehr zeitgemäß.
Ch. Bach
geschrieben am
16.12.2012 um 15:14 Uhr
Beitrag 13

@eschenberg

-zu wassergebühren: ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig wir alle für unser wasser zahlen. meist ist doch heute die monatliche handyrechnung oder die telefon/internetgebühr höher als die für wasser/kanal. kaum etwas ist so billig zu haben wie eines unserer wichtigsten güter. was unweigerlich zur verschwendung führt. natürlich weiß ich, dass inzwischen viele leitungen erneuert wurden, aber es müsste schneller gehen. nicht nur im hinblick auf verschwendung, sondern auch bezüglich ehemals verwendeter materialien für den leitungsbau, etwa asbestzement. selbst mit einer nur geringen erhöhung der gebühren könnte hier sinnvolles bewirkt werden. wer sich hier dagegen stemmt betreibt reine wahlkampfpropaganda...

-zu strasseninstandsetzung. ein heikles thema. allerdings ist es aber leider oft so, dass strassen oft so lange nicht, oder nur unzulänglich instand gehalten werden, bis eine völlige komplettsanierung notwendig ist, die dementsprechend teuer für die anlieger wird. istandsetzung ist meist kostenfrei---grundsanierung bedeutet etwa 50% beteiligung der anlieger.(ich könnte auch keine 10tausend zahlen...)

-zu radwegen: nein, kenne keine referenzstädte(ausser welche mit wesentlich höherem etat)...aber wie wärs, wenn unsere stadt mal in irgendeinem punkt als referenz dienen würde?

- baudenkmäler: ...oder an die alte schlosserei, an das rathaus ;-), an die werkswohnungen als gesamtbild, an den alten kath. kindergarten, zukünftig wohl auch an das vorwerk.....usw, usf....

apropos ISEK
darüber hatte ich nie geschimpft, im gegenteil.
nur, wo bitte ist die umsetzung?
die regensburger strasse war einst DIE geschäftsstrasse, metzger,bäcker, gemüsehändler, bekleidungsgeschäfte, kurzwaren, ein kleiner! supermarkt, zeitweise ein motorradhändler, apotheke, schreibwaren....alles war da! zerstört durch das auslagern per großmark. irgendwo ein ansatz zur verbesserung? nein! allerdings dürfte dies auch schwerfallen...die einkommen der meisten maxhütter sind eher niedrig, die menschen gezwungen zu preisen einzukaufen, die ein einzelhändler nicht bieten kann(siehe stichwort mindestlöhne)
-grüngürtel?
ich erinnere mich an den satz unserer bürgermeisterin dazu: herr seidl monierte(bei gesamtresümee von isek) die kosten für den grüngürtel. Antwort Plank: dann wird er eben keine breite strasse sondern nur ein weg!
ich fürchte inzwischen, nicht mal für den weg wird es reichen....
sehe ich auf die holzaktion am bahndamm wird mir übel. ein fantastischer lärm- und schutzwall---zerstört! selbst eine neuanpflanzung wird in absehbarer zeit nicht die großen bäume ersetzen können, weder hinsichtlich lärm- noch staubbelastung.
weiterer punkt von isek: bauliche entwicklung. es wurde dringlich empfohlen, sich um die kernstadt herum zu entwickeln, aussenbereiche möglichst zu schonen. die-gott sei dank abgelehnte geplante bebauung des leonberger kalkofens- und die nun angestrebte flächennutzungsplanänderung um neukappl sagt eigentlich alles. vergessen jedes gute konzept wenn ...winkt.

natürlich kostet das alles geld...

sinnvoll wäre es wohl, manche vorhaben zurück zu stecken...auch wenn dadurch staatliche förderungen entgehen....
dafür aber, wie sie sagen, ein durchdachtes gesamtkonzept durchziehen, ohne wenn und aber........
allerdings müssten auch viel mehr bürger umdenken...ob hinsichtlich verschwendung, bequemlichkeit, umweltkriterien.......


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