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Piraten auch in LK Schwandorf

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
28.06.2012 um 21:23 Uhr
Beitrag 1

Hallo oder auch Ahoi zusammen,

seit neuestem gibt es einen Piraten Stammtisch in Schwandorf:

Auf den Stammtischen der Piratenpartei treffen sich die Sympathisanten, angehende Piraten oder die Piraten selbst in einer lockeren Atmosphäre um sich über die unterschiedlichsten Themen zu unterhalten oder aber um nähere Informationen über die Piratenpartei zu erfahren.

Wir Piraten besprechen am Stammtisch das politischeTagesgeschehen, piratige Themen und planen Aktionen. Auch kontroverse Meinungen und kritischer Dialog sind gewünscht. Neulinge und Gäste, die einfach mal gucken wollen, sind herzlich willkommen.

Der Piraten-Stammtisch findet alle 2 Wochen (gerade Kalenderwoche) Donnerstags
um 19 Uhr im Fiasko in der Brauhausstrasse 5 in Schwandorf statt

Nähere Infos dazu und auch weitere Termine unter www.piraten-schwandorf.de.


Besonders interessant für Maxhütte:

Der 2. Landesparteitag der Piratenpartei Bayerns wird am 15.09. und 16.09. in
der Stadthalle Maxhütte , Nordgaustrasse 1 93142 Maxhütte stattfinden.

MFG
Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
12.08.2012 um 20:52 Uhr
Beitrag 2

Hier der nächste Termin:

Donnerstag 24. August Piraten-Stammtisch um 19 Uhr

im Fiasko in der Brauhausstraße 5 in Schwandorf


Jeder der an Politik interesse hat ist willkommen.



leser
geschrieben am
13.08.2012 um 08:19 Uhr
Beitrag 3

Eine neue Gruppierung, die offenbar die Öffentlichkeit nicht scheut ....

Das wäre ein Unterscheidungsmerkmal zu unseren etablierten Volksparteien,deren Leitwölfe meiner Meinung nach oftmals in überheblicher Selbstüberschätzung Politik der "Absprachen in Geheimzirkeln" betreiben, weit weg von der Basis ihrer Partei.
Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
13.08.2012 um 18:23 Uhr
Beitrag 4

Ahoi Leser,

warum sollten wir die Öffentlichkeit scheuen. Die Bürger sind die, die

in der Politik bestimmen sollten und nicht ein ausgewählter Kreis Parteioberer.

Bei uns wird Basis-Demokratie noch grossgeschrieben. Ebenso gibt es keinen sog.

Fraktionszwang bei den Piraten. Und vieles mehr was dich vielleicht

interessiert.

Komm doch einfach mal bei einem Stammtisch vorbei.

Interessant ist evtl. auch, das gerade der Kreisverband Schwandorf in Gründung

ist. Gerade in hinsicht auf die Land + Bundestagswahlen nächstes Jahr. Oder für

uns noch wichtiger der Komunalwahlen 2014, bei der die Piraten auch im

Stadtedreieck antreten werden.

MFG






Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
17.08.2012 um 23:43 Uhr
Beitrag 5

Ahoi,

Stammtisch ist natürlich am Donnerstag den 23.08.

MFG

Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
03.09.2012 um 18:12 Uhr
Beitrag 6

Hier der nächste Termin:

Donnerstag 6.September Piraten-Stammtisch um 19 Uhr

im Fiasko in der Brauhausstraße 5 in Schwandorf


Jeder der an Politik interesse hat ist willkommen.
Alex "Belze" Ferstl
belzebub@ymail.com
http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Belze
geschrieben am
09.09.2012 um 23:08 Uhr
Beitrag 7

Ahoi - auch die Aufstellungsversammlung der Bundestagskandidaten der Piratenpartei ist in Maxhütte am 20/21.10 - zu allen Veranstaltungen der Piraten ist die öffentlichkeit gern gesehen.
Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
10.09.2012 um 20:03 Uhr
Beitrag 8

ahoi,

dieses Wochenende (15 + 16.09) Landesparteitag der Piraten in Schwandorf.




und am 22.09.:

Gründungsversammlung des Kreisverbandes Schwandorf der Piratenpartei Deutschland

Am Samstag, 22.September 2012 ab 10:00 Uhr

Auf dem Vereinsgelände der "Bavarian Rangers"

an der B15 bei Katzdorf.

Weitere Infos zur Gründung des Kreisverbandes sind im Wiki zu finden unter:


wiki.piratenpartei.de/BY:Kreisverband_Schwandorf/Gründungsversammlung



HUB
geschrieben am
17.09.2012 um 08:37 Uhr
Beitrag 9

Habe mich mal auf der Piraten-Homepage umgesehen und dabei einige "Forderungen" aufgegriffen:

" Arbeitszeitverkürzung sichert und schafft Arbeitsplätze, längere Arbeitszeit vernichtet sie.

35 Stunden Woche als tarifliche Regelarbeitszeit und Novellierung des Arbeitszeitgesetzes auf Grundlage der 40 Stunden Woche. Wir wollen Zeitsouveränität für alle. Verbindliche Tarifverträge und Lohnsteigerungen mindestens in dem Maße, wie Produktivität und Preise steigen, Schutz gegen Niedriglöhne und untertarifliche Bezahlung schaffen Sicherheit für alle Arbeitsverhältnisse. ".....

Leute IST DAS WIRKLICH EUER ERNST????????????

Im Endefeekt sollen die Leute weniger arbeiten aber mehr verdienen? Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist wohl nicht so wichtig, auch nicht der Produktivitätsvergleich zu allen anderen Ländern? Lohnstiegerungen in dem Maße wie die Produktivität steigt??? Gerne, wenn man bei fallender Produktivität auch Lohnsenkungen hinnimmmt, was ziemlich schnell passieren kann, wenn man so neo-kommunstischen Ideen hinterher rennt.

Schlimm, dass es anscheinend nicht wenige Menschen gibt, die auf diese Rattenfängermelodien hereinfallen, aber ernsthaft:

Wie soll das alles funktionieren?
CH. Bach
geschrieben am
17.09.2012 um 16:06 Uhr
Beitrag 10

die 35 stundenwoche gilt seit 1995 in der westdeutschen metallindustrie, tariflich auch in der holz- und papierverarbeitenden-, elektro-, stahl- und druckindustrie
frankreich hat sie flächendeckend 2000 eingeführt, dazu ein artikel der süddeutschen von 2010
www.sueddeutsche.de/karriere/-stunden-woche-weniger-arbeit-mehr-erfolg-1.64610

aber,ok, über folgen drastischer arbeitszeitverkürzung kann man noch diskutieren. aber was lässt sie, HUB, immer wieder gegen einen schutz vor niedriglöhnen, untertariflicher bezahlung, anpassung der gehälter an preissteigerungen usw. dermassen heftig reagieren? was veranlasst sie immer wieder, sozial gerechtfertigte und sinnvolle forderungen als sozialistisch und kommunistisch anzuprangern? hängen sie gar dem alten feudalsystem an? dem herrn das meiste und der rest ist egal weil arbeitsscheu und stupid?



HUB
geschrieben am
17.09.2012 um 16:59 Uhr
Beitrag 11

Bitte Frau Bach, genau lesen!

Ich habe nur gefragt, ob - wenn man die Mitarbeiter an steigender Produktivität partizipieren lassen möchte - (höheres Gehalt,..) man auch bereit ist den umgekehrten Schritt zu gehen und Ihnen dann 3-4 Jahre das auch wieder "wegzunehmen" wenn es dann nicht mehr so gut läuft. Außerdem stellte ich in Frage, ob man noch mit einer steigenden Produktivität rechnen darf, wenn man die Leute weniger arbeiten lässt.

Warum ich gegen Mindestlöhne bin, ist ganz klar....Weil Arbeitsplätze vernivchtet werden, die Kosten explodieren und keinen geholfen ist, wenn die Leute statt eine Aufstockung zu bekommen, komplett aus dem Beruf ausfallen,....
Ch. Bach
geschrieben am
17.09.2012 um 18:41 Uhr
Beitrag 12

haben die arbeiter/angestellten das nicht schon getan? in wirtschaftlich schwachen zeiten gehaltskürzungen und andere abstriche hingenommen?

zu mindestlöhnen: wer heute zuwenig verdient um ausreichend für die rente vorsorgen zu können, muss nicht nur heute als aufstocker staatliche hilfe(also unser aller geld)in anspruch nehmen, sondern wird auch als rentner darauf angewiesen sein. nur die, die von seiner arbeitsleistung profitiert haben, die zahlen dafür nicht.

aber dieses thema hatten wir schon...und in diesen punkten werden wir keine einigung finden. wir werden wohl einfach abwarten müssen, wer richtig liegt.
Florian
geschrieben am
18.09.2012 um 00:38 Uhr
Beitrag 13

@HUB
Waren Sie die letzten Jahre im Ausland? Hier gab es faktische Gehaltskürzungen en masse! Man denke an die zahllosen Nullrunden in vielen Branchen! Unter Berücksichtigung der Inflation kommen diese doch einer Lohnkürzung gleich!
leser
geschrieben am
18.09.2012 um 07:38 Uhr
Beitrag 14

Ich kann mich sehr wohl im Gegensatz zu HUB mit den Forderungen der PIRATEN anfreunden!

Dazu verweise ich auch auf meinen heutigen Beitrag im Thema Gesellschaft....
Moon
geschrieben am
18.09.2012 um 07:54 Uhr
Beitrag 15

Zu diesem Thema was zu lesen...

www.google.de/imgres?q=gini+koeffizient+deutschland&hl=de&sa=X&biw=1280&bih=790&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=iLU1RCQKIy671M:&imgrefurl=http://www.wiwi-treff.de/artikel/weltwirtschaftskrise/einkommensungleichheit/studie/4963P0M1.html&docid=_-63uDowJVVWMM&imgurl=http://www.wiwi-treff.de/home/artikel/abbildungen/news/boeckl.gif&w=480&h=309&ei=qQtYUMjNJKbR4QTwmICgDQ&zoom=1&iact=rc&dur=422&sig=116843060712702236997&page=1&tbnh=108&tbnw=168&start=0&ndsp=24&ved=1t:429,r:1,s:0,i:76&tx=91&ty=26


www.wiwi-treff.de/home/artikel/abbildungen/news/boeckl.gif
Der Inspektor
geschrieben am
19.09.2012 um 01:18 Uhr
Beitrag 16

Zitat HUB:
"Lohnstiegerungen in dem Maße wie die Produktivität steigt??? Gerne, wenn man bei fallender Produktivität auch Lohnsenkungen hinnimmmt, was ziemlich schnell passieren kann, wenn man so neo-kommunstischen Ideen hinterher rennt."

Selbst ihr zynischer Vorschlag von Lohnsteigerungen bei wachsender Produktivität und Lohnsenkungen bei sinkender Produktivität wäre eine Verbesserung gegenüber dem status quo! Selbst die Bundesarbeitsministerin, die nun wahrlich nicht im Verdacht steht, neo-kommunistische Propaganda zu verbreiten, hat heute verlauten lassen, dass 40% der Vollzeitbeschäftigten (!) in den letzten Jahren Reallohnverluste hinnehmen mussten.

weiteres Zitat HUB:
"Schlimm, dass es anscheinend nicht wenige Menschen gibt, die auf diese Rattenfängermelodien hereinfallen."

Da haben Sie recht. Allerdings würde ich dieses Zitat eher auf Ihre Ausführungen beziehen...!

Kleiner Tipp: Nur weil man zu den oberen 10.000 in Maxhütte-Haidhof gehört, sollte man sich noch nicht automatisch vor den Karren der FDP spannen lassen... ;-)
HUB
geschrieben am
19.09.2012 um 09:27 Uhr
Beitrag 17

@Inspektor:

Also da haben Sie Recht! Ich gehöre zu den oberen zehntausend in Maxhütte-Haidhof,......Ist aber bei 10.623 Einwohnern keine große Kunst, oder?

Zur anderen Thematik:
Damit Sie mich nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen ein System, in dem die Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg partizipieren....Was ich - zugegebenermaßen etwas provokativ- als kommunistisch bezeichne, ist die Vorstellung man können Arbeitnehmer am ERFOLG eines Unternehmens teilnehmen lassen, im Falle von Misserfolg aber den (sowieso immer bösen) Unternehmer alles tragen zu lassen. Ihren Worten darf ich aber entnehmen, dass Sie dies ähnlich sehen?

Umgekehrt ist dies übrigens auch ein Problem, der alte Spruch von: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, beschreibt auch eine Spielart dieses Themas, dass ich auf der anderen Seite ebenso missbillige.

@Frau Bach: Ja, in puncto Mindestlohn oder gar bedingungslosem Grundeigeinkommen werden wir wohl NIE zusammenkommen....bei letzterem bin ich einfach nur der Überzeugung, das es nicht funktionieren kann, nicht dass ich es nicht wünschenswert fände. Beim mindestlohn kann ich mich zugegebenermaßen etwas mehr anfreunden, weiß aber auch nicht, wie hier die Regularien aussehen könnten (Festsetzung,....) ALSO: Ich finde nicht alles schlecht, glaube aber, das manche gut gedachten Maßnahmen negative Effekte haben werden...meine Meinung

Trotz Allem vermisse ich doch auch immer etwas Realitätssinn,.....wenn eine 40-Stunden-Woche bereits als Ausbeutung angesehen wird und nur eine 35-Stunden-Woche "lebenswert" ist, dann frage ich hier (ERNEUT) in welchem Elfenbeinturm wir in Deutschland sitzen.
Moon
geschrieben am
19.09.2012 um 19:49 Uhr
Beitrag 18

..ich stehe an sich auch nicht im Verdacht ein Kommunist zu sein, und bis vor wenigen Jahren war auch der Ansicht, dass z.B. Forderungen wie sie die Piratenpartei jetzt aufstellt, einfach nicht zu finanzieren sind!
Aber:
Wenn man sich die Besitz-Verteilung in D in den letzten Jahren mal ansieht, stellt man fest, dass die (wenigen)Wohlhabenden immer reicher werden während gleichzeitig die Armen immer mehr werden!

Allein die Tatsache dass 10% der Deutschen mehr als 50% der Vermögenswerte in D besitzen spricht doch Bände! Und diese Schere klafft immer weiter auseinander...

Woher kommt denn dieses Geld? Es wurde von Deutschen erwirtschaftet!
Wo bleiben die hieraus (theoretisch) resultierenden Steuereinnahmen?
Dieses Geld wurde aber steuerlich sehr günstig nach "oben" verteilt..würde man nur einen Bruchteil versteuern wie bei "Otto Normalbürger" wäre Deutschland schuldenfrei!!!!
Stattdessen wird unser Staat immer ärmer....

Also wie soll es denn weitergehen?
Mit Klientelpolitik ? Unsere "Volks"-Parteien haben uns ja gezeigt wo das hinführt!

Und komme mir jetzt keiner mit dem Argument, man müsse ja im internationalen Vergleich konkurrenzfähig bleiben...vielleicht besinnt man sich mal darauf, dass auch im Inland noch ein Markt wäre, wenn die Inländer Geld hätten!

Der Inspektor
geschrieben am
21.09.2012 um 00:24 Uhr
Beitrag 19

@ HUB
Mir ist durchaus bewusst, wie viele Leute in MH wohnen. :-)
(Wieso wird Ironie eigentlich nur noch erkannt, wenn man sie explizit als solche ausweist...?)

Naja egal, ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass hier eine enorme Umverteilungspolitik von unten nach oben stattfindet, die nur sehr wenigen nutzt, aber dennoch bei sehr vielen Leuten Unterstützung findet. Viele Leute unterstützen Forderungen wie die Ihrigen ohne jemals davon zu profitieren. De facto fielen in den letzten Jahren für sehr viele Angestellte die Reallöhne, obwohl es der Wirtschaft recht gut ging.

Beispiel Porsche: Dort hatte man 2008 (durch Aktienzockereien) mehr Gewinn als Umsatz! Daran sieht man gut, dass der finanzielle Erfolg eines Unternehmens nicht mehr zwingend an dessen Produktivität gekoppelt ist. Wenn nun die Produktivität eines Unternehmens steigt und dieses Unternehmen dennoch ein negatives Ergebnis einfährt (weil sich beispielsweise die Firmenleitung mit Spekulationen/Investitionen/was auch immer übernimmt) und es dadurch zu betriebsbedingten Kündigungen oder Kurzarbeit kommt, zahlen die Angestellten ohnehin schon eine sehr hohe Zeche. Inflationsbedingte Reallohnverluste kommen noch dazu. Dennoch wird den Angestellten hierzulande ständig ein schlechtes Gewissen eingeredet ("Zu großer Schluck aus der Pulle", "Lohnnebenkosten zu hoch", "Zu viele Urlaubstage", "Beteiligt euch am Misserfolg des Unternehmens" etc.).

Viele kleine und mittlere Unternehmer sind extrem von der Binnennachfrage abhängig, unterstützen aber dennoch Forderungen, die diese systematisch abwürgen (um Lohnkosten zu sparen, den Besitzstand zu wahren oder warum auch immer). Dafür fehlt mir ein wenig das Verständnis.

Ich stimme Ihnen durchaus zu, dass man gerade kleineren Unternehmen nicht allzu viel zumuten sollte. Viele Firmen kalkulieren hart am Limit und haben schlichtweg keinen Spielraum, um Jahr für Jahr drastische Gehaltserhöhungen zu schultern. Aber mal ehrlich: In wie vielen Branchen gab es denn in den letzten 10 Jahren wirklich große Reallohnsteigerungen? Und sind denn die Lohnkosten wirklich die einzige Stellschraube, an der man da drehen könnte...?

Es liegt am Staat, entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen, aber dass diese nicht gewollt sind, sieht man ja bspw. deutlich an der Verteilung der Agrarsubventionen.

Anders -und ebenfalls etwas polemisch- forumliert: Bei vielen Großkonzernen fallen Lohnerhöhungen ohnehin nicht nennenswert ins Gewicht und kleinere Unternehmer werden in manchen Branchen vom Staat sträflich im Stich gelassen. Wieso soll man da ausgerechnet den Arbeitnehmern die Rettung dieser Betriebe aufbürden...?
Markus
geschrieben am
21.09.2012 um 09:02 Uhr
Beitrag 20

@Der Inspektor:

Herzlichen Dank, toller Beitrag! -und das ist keine Ironie -muss man ja manchmal auch dazusagen ;-)

Ein wichtiger Punkt, der bisher von uns allen nicht angesprochen wurde, ist der der so genannten "kalten Progression" das heißt, dass SELBST WENN Arbeitnehmer immer ihr Gehalt an die Inflation angepasst bekommen, sie unterm Strich weniger haben, weil Sie durch die Progression höhere Abzüge haben,...Beispiel: wer 1992 6.000,00 DM verdient hat, war sicherlich ein Besserverdiener, mit 3.000,00 € muss zwar niemand am Hungertuch nagen, ist aber weit davon entfernt, dass ihn jemand als Besserverdiener bezeichnen würde,...ISt aber in der gleichen Progressionstufe, wie der Kollege mit 6.000 DM aus dem Jahre 1992 (das sollte wirklich nur ein Beispiel sein,..ich weiß, dass es in 20 Jahren auch Umstellungen bei Steuersätzen,etc.. gegeben hatte)

Und ich glaube jeder Berufstätige weiß, wie deprimierend es ist, wenn dann mal tatsächlich eine Lohnerhöhung erfolgt und dann von 200,00 brutto gerade mal 98,00€ netto übrigbleiben,...

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