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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6775 | Anzahl Beiträge: 117
Neue Trasse der Umgehung Städtedreieck

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Raser
geschrieben am
15.01.2012 um 12:33 Uhr
Beitrag 1

Nun sind ja doch einige Informationen über die neue Trasse der Umgehung an die Öffentlichkeit gedrungen. Sie soll, wie in der MZ vom Samstag, dem 14.1.2012 zu lesen ist, folgende Route einschlagen: Anschlussstelle in Burglengenfeld – Roding – Haugshöhe – Alexanderplatz/Koppenlohe/Hugo-Geiger-Siedlung – altes Eisenwerk/Maxhütte Nord/Ziegelholz – Verau/Degelgrube – Eselwiese – Holzspitze bei Teublitz.
Meiner Meinung nach ist dies vor allem den Bewohnern der Koppenlohe und der Hugo-Geiger-Siedlung nicht zumutbar. Sie sind durch den Verkehr, der sich jetzt schon auf dem Alexanderplatz kreuzt, sowieso schon enorm belastet. Zudem ginge ein wunderschönes Stück Natur im Bereich der Eselwiese verloren.
Solange die Umgehung über den Alexanderplatz geführt werden soll, ist sie keinesfalls akzeptabel.
Moon
geschrieben am
15.01.2012 um 18:31 Uhr
Beitrag 2

...wieder mal ein klassisches Beispiel vom St. Florians-Prinzip!
Alle wollen Infrastruktur, Geschäfte und Arbeitsplätze vor der Haustür, aber keiner will den Verkehr haben!
Ich persönlich find den Vorschlag der Umgehungsstrasse nicht schlecht, auch wenn speziell ein Stadtratsmitglied (MH) dagegen ist...vielleicht weil ihm in diesem Fall keines der benötigten Grundstücke gehört und er damit "leer ausgeht".. ;-)
Jedenfalls sollte man im Städtedreieck "dranbleiben" : ...Allen Recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann...

fußgänger
geschrieben am
15.01.2012 um 21:21 Uhr
Beitrag 3

Sehr geschätzter „Moon(-strucker)“, das St. Florians-Prinzip besagt, dass mögliche Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht gelöst, sondern auf andere verschoben werden. Gerade dies trifft doch hier zu: Das Problem der Belästigung durch den Verkehr wird nicht gelöst, sondern von Teublitz hin zur Koppenlohe und Hugo-Geiger-Siedlung verschoben.
Aus dem Grunde kann die neue Trasse nicht als Lösung der Umgehung betrachtet werden. Nebenbei sei dem „Moon(-strucker)“ ein Handbuch der volkstümlichen Sprüche und Redewendungen empfohlen, damit er sie – wenn schon – dann richtig anwenden kann.
Moon
geschrieben am
15.01.2012 um 22:43 Uhr
Beitrag 4

@ pedestrian (dt.: Fußgänger):

Du hast das Prinzip schon richtig beschrieben, und leider wird im Städtedreieck keiner gefragt, ob ihm der Verkehr passt oder nicht...frag mal die Leonberger...und wenns jetzt die Hugo erwischt....dann schreien wir und versuchen das Problem auf Andere zu verlagern...gelle?

Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass...

Hora
geschrieben am
16.01.2012 um 10:22 Uhr
Beitrag 5

Also ich glaube, dass die Umgehungsstraße absolut notwendig ist, wenn man sich den Verkehr in den Städten ansieht. Und ohne Umgehungsstraße dürfen die Städte Teublitz und Maxhütte den Stadtbereich nicht für den Fernverkehr sperren...Der Verkehr läuft ja jetzt auch schon über den Alexanderplatz (wenn übrigens einer weiß, warum der so heißt, würde mich brennend interessieren)...es sollte allerdings der Unfallschwerpunkt (Kreuzung) entschärft werden (Kreisel,...?)
So gesehen ist die Trasse gut, weil sie Läpple mit "anfährt"

Sicherlich "verlieren" wenige (Hugo-Geiger-Siedlung) bei dieser Lösung, aber der Großteil (Kernstadt MH und Teublitz, Verau, Rappenbügl, Katzdorf,...) gewinnt entscheidend.
Hora
geschrieben am
16.01.2012 um 10:25 Uhr
Beitrag 6

Meinte natürlich Schwerlastverkehr und nicht Fernverkehr..entschuldigung
Radfahrer
geschrieben am
16.01.2012 um 14:32 Uhr
Beitrag 7

Nun ja, Verlierer gibt’s schon noch mehr: Eindeutige Verlierer wären die Bewohner der Koppenlohe, Hugo-Geiger-Siedlung, Siedlung an der Hüttenschänke und ganz deutlich auch die von Ziegelholz.
Darüber hinaus wird nach wie vor intakte und wunderschöne Natur mit Biotopcharakter zerstört. Man denke nur an die Gegend um die Degelgrube, die Eselwiese mit dem anschließenden Wald.
Meiner Meinung nach müsste man nach besseren Lösungen suchen oder akzeptieren, dass es die nicht gibt.
Ch. Bach
geschrieben am
16.01.2012 um 14:36 Uhr
Beitrag 8

Frage: gibt es, wenn ja wo, eigentlich auf dem autobahnabschnitt schwandorf-teublitz mautmeßstellen?
Franz
geschrieben am
16.01.2012 um 15:08 Uhr
Beitrag 9

Zitat: "Nun ja, Verlierer gibt’s schon noch mehr: Eindeutige Verlierer wären die Bewohner der Koppenlohe, Hugo-Geiger-Siedlung, Siedlung an der Hüttenschänke und ganz deutlich auch die von Ziegelholz."

Also ich glaube, dass wenn so eine Straße gebaut werden soll, dann müssen auch die Anforderungen an den Schallschutz,..eingehalten werden. Das hiße z.B. eine Lärmschutzwand, oder Ähnliches....einfach so bekommt niemand eine Straße vor die nase gesetzt...Und was ist mit den Bewohnern der Kernstatd? Wo die Kindergärten, Schulen und Restaurants sind? Da sollen die LKW weiter fleißig durchrasen, da gibt es nämlich KEINE Lärmschutzwand, bzw. ist diese dort auch nicht möglich....
leser
geschrieben am
31.01.2012 um 08:18 Uhr
Beitrag 10

Ch. Bach
zur Frage Mautstellen zwichen SAD und Teublitz:

ein Bekannter hat mir gesagt, dass nicht nur die großen,leicht erkennbar über die ganze Autobahnbreite gebauten Halterungen mit angebrachten Kameras zur Überwachung geeignet sind. Laut seinen Aussagen gibt es auch sehr unauffällig, an der Seite angebrachte kleine Kästen(ähnlich den sogenannten früheren Starenkästen, allerdings kleiner), die Autos fotografieren. Seiner Meinung nach stehen solche auch an der besagten Strecke.

Wie weit das zutrifft, kann ich nicht sagen- der Bekannte ist allerdings in meinen Augen vertauenswürdig.
Ch. Bach
geschrieben am
31.01.2012 um 12:50 Uhr
Beitrag 11

ich hab nämlich so eine ahnung, dass der ausbau der umgehung dazu führen könnte, die mautstellen bis kreuz schwandorf ganz zu meiden. die lkw's fahren gleich in ponholz runter, umgehung geht ja fast bis katzdorf...und dann haben die und klardorf das problem.
Moon
geschrieben am
31.01.2012 um 12:58 Uhr
Beitrag 12

..ob sich ein LKW-Fahrer das antut, um zwischen 3 und 6 Euro (je nach FZG) zu sparen....?
HUB
geschrieben am
31.01.2012 um 16:40 Uhr
Beitrag 13

Nur so am Rande...es ist auch umweltverträglich wenn 5.000 Autos sich täglich 5 Kilometer Weg sparen...das heißt 25.000 weniger gefahrene Kilometer im Städtedreieck und dadurch weniger Verbrauch an: Benzin, Diesel, Reifen,...
Ch. Bach
geschrieben am
31.01.2012 um 18:11 Uhr
Beitrag 14

ich bin einfach bei diesem thema unsicher, es spricht genau soviel dafür wie dagegen. die belastung ist momentan für anwohner unzumutbar, lärm, abgase, gestank und auch nur die strasse zu überqueren kann zum problem werden.
andrerseits....
mit der vorgestellten trasse gehen unwahrscheinlich viele quadratmeter natur verloren, unwiederbringlich. es sind ja nicht nur die weiher schützenswert, sondern das komplette gebiet ist eine wunderbare einheit. die dann zerstört ist.
die trassenführung vorbei an der koppenlohe verlagert das problem auch nur teilweise, dann sind eben hier die anwohner staub- und lärmopfer(die zitierten schutzwände sind nicht wirklich schutz)
ausserdem irritiert mich der ausspruch eines stadtrates: das gebiet wäre dadurch erschlossen für weitere bebauung: häuser, industrie.....
soll das städtedreieck denn nur noch bebautes gebiet sein? bautätigkeit als allheilmittel gegen klamme gemeindekassen? dadurch werden doch die zahlreichen agenden für den schutz unserer aller lebensgrundlagen zur makulatur!
leser
geschrieben am
31.01.2012 um 18:28 Uhr
Beitrag 15

natürlich kann man theoretisch hochrechnen wieviel Kilometer eingespart werden - aber dann sollte man zumindest auch den Aufwand und Einsatz und Energieverbrauch z.B. der Baufahrzeuge während der Herstellung sowie die Auswirkungen einer Versiegelung von Grünflächen/ landwirtschaftlicher Anbaufläche gegenrechnen. Nur einen Punkt herauszupicken ist etwas naiv denke ich. Zu Recht kann natürlich auch jemand sagen- so eine Großbaustelle bringt oder sichert Arbeitsplätze.

Es gibt sicher noch andere Aspekte - die alle festzustellen und zu bewerten wäre die Aufgabe der Politiker und Gutachter und Fachstellen! Eine Gefährdung einer neutralen Endbeurteilung würde ich sehen, wenn Gelder aus schwarzen Kassen an Beteiligte fließen würde oder Grundstückseigner beteiligt sind.....oder eventuell Großkonzerne mit leuchtenden Augen schon Flächen für Solarfelder oder Windkraftparks in Verbindung mit Fördergeldern sehen...
Der Greis
geschrieben am
31.01.2012 um 19:31 Uhr
Beitrag 16

Streng genommen müsste man auch gefällte Bäume mit einrechnen, wenn man schon Reifen-Sparen kommt... Mag sein, dass die Umgehung auch Vorteile hat, aber zumindest die derzeit geplante Trasse wäre für mich persönlich absolut inakzeptabel! Ich bin zwar kein direkter Anwohner, aber aus den (von anderen) bereits genannten Gründen kann ich mich absolut nicht mit der geplanten Streckenführung anfreunden. Schade um diesen schönen Flecken Natur! Zweitens habe ich das Gefühl, dass dann sogar eher mehr Verkehr durch unser Stadtgebiet laufen würde als bisher. Beispiel: Wer von Kallmünz nach Nittenau will, würde künftig wohl diese Route wählen. Es wären noch mehr Beispiele dieser Art denkbar. Mag sein, dass mich Moon als Verfechter des St. Florians-Prinzips sieht, aber das ist mir egal. Denn ehrlich gesagt liegen mir die eigenen Interessen dann schon noch etwas näher als die der Burglengenfelder zum Beispiel. So und jetzt Viel Spaß an Moon und alle anderen, die bestimmt auf mich einprügeln möchten :-)
leser
geschrieben am
31.01.2012 um 19:48 Uhr
Beitrag 17

ich prügle auf keinen Fall mit ;-)

Irgendwie denke ich auch, dass bei dieser Planung eigentlich nur die Burglengenfelder einen Vorteil haben. Und ich persönlich denke, dass diese Verhaltensweise schon längere Zeit ein Merkmal der Burglengenfelder Stadtpolitik ist!
Moon
geschrieben am
31.01.2012 um 22:45 Uhr
Beitrag 18

..ich prügle auch nicht mit! Schon garnicht auf Greise .. ;-)

Natürlich kann man über die Streckenführung streiten und mir persönlich ist diese Umgehung eigentlich ziemlich egal, weil ich keinerlei Vorteil für mich persönlich sehe.
Mich stört nur der sofortige Aufschrei wenn etwas geplant wird. Es wird dabei immer Verlierer und Gewinner geben. Die Verlierer sind auf alle Fälle seit Jahrzehnten die Teublitzer an der Hauptstrasse...es gibt halt immer zwei Seiten einer Medaille und irgendeine Lösung wird man langfristig finden müssen.
Und bei dieser Lösung wird wohl irgendwo Natur zugebaut werden und auch Anwohner betroffen sein...
So wie sich das momentan in unserer Gesellschaft darstellt, hätten wir wohl auch noch keine A93...
gschnaperl
geschrieben am
31.01.2012 um 23:21 Uhr
Beitrag 19

Meine Freße....BI gegen die Trasse.....ich glaub manche haben auch ohne Umgehung schon genug Schadstoffe im Kopf. Wenn ich höre Natur wird zerstört, keiner von den Wortführern hatt doch die letzten Jahre nur einen Fuß in diese "Natur" gesetzt aber nun den Umweltschützer spielen.....Ein Architekt hatt mit dem Stift eine mögliche Trasse gezeichnet und ihr habt nix anders zu tun als gleich auf die Barrikaden zu gehen. Ich hab persönlich keinen Vorteil vón einer Umgehung, finde sie aber 100% als Sinnvoll!!!!!Um das Städtedreieck als Industriestandort weiter zu fördern. BUL hatt seit langer zeit die Umgehung, obwohl damals Teublitz und Maxhütte nicht mitgezogen haben. BUL hatte Recht mit dieser Umgehung, ist nicht mehr wegzudenken. Und sollte Läpple tatsächlich Grund für die Trasse freigeben können die "Alex"Bewohner(übrigens Teublitzer und nicht Maxhütter) Schalldichte Fenster kaufen.......Tut mir Leid, aber wenn ich zur Zeit die Presse verfolge, komme ich zum Schluß das nur Idioten unterwegs sind, Tierschützer gegen Eichelberg Erweiterung, BI gegen Trasse(Hääää, wohl etwas zu früh dran) Leserbriefe der Frau F. aus V.........ich hab die MZ abbestellt, lese lieber Bild in der Firma, beim Scheißen........da gehört der meiste Mist von hier ja auch hin!!!!!!!!!!!!!!! Macht euch mal Gedanken mit was für Stichhaltigen Aussagen hier überhaupt argumentiert wird, nämlich 0!!!!!Armes Deutschland....
Echt Schade um das Forum hier, hab ich täglich 5x gelesen, aber mittlerweile ist mir das etwas zu flach
Haidhofer
geschrieben am
31.01.2012 um 23:51 Uhr
Beitrag 20

Super, Ingo! Wenn du schon Erbsen zählst, dann wenigstens auch richtig (Untere Grottengasse = Maxhütte!!)! Und wenn du stichhaltige Agumente sehen willst, dann liefer selber erstmal welche! Dieses Märchen mit der Firmenansiedlung wegen der Umgehung glaubst du doch selber nicht, oder? Bei Standortentscheidungen geht es in erster Linie um Vergünstigungen, Steuererleichterungen, Ausnahmegenehmigungen, Subventionen und was weiß ich noch alles. Infrastrukturelle Kriterien dürften in diesem konkreten Fall eine eher nachrangige Rolle spielen (das mag in eher schwach entwickelten Gegenden vielleicht der Fall sein, aber doch nicht hier!). Glaubst du ernsthaft, irgendein seriös kalkulierender Unternehmer würde ALLEIN deshalb lieber hierhin kommen also anderswo hin? So nach dem Motto "In Wackersdorf werde ich mit 5 Millionen gefördert, aber im Städtedreieck spare ich mir ab sofort 2 Minuten Fahrtzeit zur Autobahn. Da geh ich doch lieber ins Städtedreieck." Also bitte!

Tut mir leid, aber jemand, der hier vom Scheißen, von der Bild und von "nur noch Idioten" schwadroniert, sollte sich mit Forderungen nach höherem Niveau lieber etwas zurückhalten!
Christen für die Schöpfung
geschrieben am
01.02.2012 um 00:00 Uhr
Beitrag 21

die Natur rund um das Weihergebiet ist absolut großartig und wunderschön!!! eine Straße durchzubaun, kommt einer schweren Sünde gleich. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass die Trasse unmittelbar an der Tegelgrube vorbeiführen soll, muß man sich erst recht wundern, wie man so etwas planen kann. ...und wer denkt an die Bewohner von Ziegelholz, der Grottengasse, Koppenlohe und Hugo...? es ist doch absolut ungerecht, wenn die nun den Dreck abkriegen sollen. Die Belastungen werden nur verschoben - man sollte viel mehr an die Ursachen gehen und versuchen, den Verkehr zu reduzieren. Was haben wir z.B. davon, wenn eine Firma die Tongrube mit Müll verfüllt? NICHTS außer Verkehrsprobleme. Vielleicht sind Steger und Plank auch ganz einfach überfordert mit der Situation.
Moon`s Morgengrauen
geschrieben am
01.02.2012 um 07:54 Uhr
Beitrag 22

...was haltet Ihr von kollektivem Massenselbstmord....das würde die Natur nachhaltig und endgültig schützen....??

Was soll das Geschwätz von "Sünde" beim Trassenbau...und "Ursachen" für den vielen Verkehr! ??

Die Tegelgrube ist ja wohl auch nicht natürlich entstanden..
Und für manche Unternehmen ist eine gute Verkehrsanbindung zumindest mitentscheidend!
Aber offenbar müssen eure Konsumprodukte nicht transportiert werden und ihr arbeitet alle zu Hause!

Der Verkehr ist nunmal da und wird die nächsten Jahre wohl nicht abnehmen!
Also was tun?
Macht doch dann mal Gegenvorschläge!!





HUB
geschrieben am
01.02.2012 um 08:28 Uhr
Beitrag 23

Toll fand ich den Vorschlag eines Herrn E. aus MH gar keine Trasse zu bauen. Lassen wir doch die Teublitzer in "Ihrem" Verkehr ersticken. Weiterhin gut, einfach die Grube in Vreau nicht zu verfüllen und einen Badesee daraus zu machen...Ich glaube, dass es diesem Herren nicht klar ist, dass dies nur möglich ist, wenn die Stadt/ die Städte im als Ausgleich den Gewinn bezahlen, den er mit dem Verfüllen der Grube machen könnte....

@gschnapperl: ich finde es ebenfalls schade, dass Du Dich durch Deine Wortwahl teilweise selbst demontierst, aber inhaltlich hast Du in vielen Fällen Recht. Wenn man sieht, wie beim Thema Eichlberg-Erweiterung eine offene Schlammschlacht gegen eine Familie geführt worden ist, die absolut nichts- aber auch garnichts (weder juristisch-noch moralisch) Falsches getan hat und die hiesige Presse hier auch noch mitmacht, dann sage ich armes Deutschland..........
gschnapperl
geschrieben am
01.02.2012 um 09:03 Uhr
Beitrag 24

Meine Wortwahl war Vielleicht nicht die feine Art, aber zu diesem Zeitpunkt war mir nicht nach Blumen verteilen.........Ja, die arme Grottengasse, gehört natürlich nach MH!!!! Meinem Vorredner geb ich recht, Teublitz erstickt im Verkehr, hatt aber auch noch keiner Live gesehen scheint mir, geschweige denn einmal morgens die Situation für Schulkinder in Teublitz.
Aufrecht erhalte ich aber meine Wortwahl für die ewigen Motzer und BI-Gegner!!!! "ich weis nicht wogegen ich bin aber da mir auch nix besseres einfällt, gründe ich eine BI!!!!!!"Erinnert mich Stark an die BI Sendemast Birkenhöhe, entgegen aller Gesetzte wurde hier ja auch gebaut*g*
gschnapperl
geschrieben am
01.02.2012 um 09:07 Uhr
Beitrag 25

Hätt ich fast vergessen:
-Austria : Bergbau
-Deglgrube : Bergbau
-TTG : Bergbau
-Eselweiher: ??? Ratet mal wie diese entstanden sind, bzw wie diese durch Menschenhand in ihre heutige Form gebracht wurden.
leser
geschrieben am
02.02.2012 um 10:26 Uhr
Beitrag 26

HUB,

Gewinn mit dem Verfüllen der Grube(Badeweiher Teglegrube)? Verstehe ich nicht. Außer wenn jemand ein großes Loch als Müllhalde benutzt – eventuell um Problemmüll oder entsorgungspflichtige Gefahrenstoffe endzulagern. Das wäre zwar nicht ganz legal, wäre aber nach den Skandalen, die die Medien in den letzten Jahren nannten, kein Einzelfall und ein sehr lukratives Geschäft auf Kosten der Gesundheit für die Allgemeinheit…

Der Durchgangsverkehr für die Teublitzer Bürger ist schlimm, da stimme ich dir zu. Aber warum hat man da in der Vergangenheit nichts dagegen unternommen? Soweit ich mich erinnern kann, gab es sehr wohl Gespräche und Planungsentwürfe, auch in Zusammenarbeit mit Burglengenfeld mit mehreren Alternativen zur Ortsumgehung. Natürlich wären zum Beispiel bei einer Realisierung teilweise nahe dem Verlauf der Naab auch die Burglengenfelder etwas mehr in der finanziellen Verantwortung gestanden und es hätte der Zustimmung des Burglengenfelder Stadtrates bedurft! Jetzt sind Teilfakten geschaffen worden und so wie ich es sehe, wäre Maxhütte bei den „neuen Plänen“ der Hauptbetroffene obwohl es tatsächlich um die Umgehung von Burglengenfeld und Teublitz geht. Maxhütte braucht meiner Ansicht nach keine Umgehung! Ansonsten könnte ich natürlich Grundbesitzer und Spekulanten verstehen, wie ich bereits im vorherigen Beitrag angesprochen habe. In diesem Zusammenhang könnte ich mir rein fiktiv auch Zustimmungen zu Beispiel aus diversen Stadtratsgremien mit unrealistischen zukünftigen Gewerbeansiedlungen erklären.
Im Zusammenhang mit stadtübergreifenden Maßnahmen dann vielleicht das Argument zu hören – ja, solang man nicht selbst betroffen ist, nicht bei mir, sondern dann eher beim Nachbarn- das halte ich für voll daneben. Ich denke eher so, dass in dem speziellen Fall einige langfristig geplant über den Tisch gezogen wurden und wahrscheinlich weiter werden…

Zum Thema Eichelberg – Schweinemästerei: wenn ich den MZ Artikel „Schweinemastanlage wird nicht erweitert“ vom 2.1.2012 lese, kann ich darin keinen Sensations-oder Schmierenjournalismus erkennen, wie du ihn der hiesigen Presse unterstellst. Wenn in einer Stadtratdiskussion zu einem Bauantrag auch kritische Fragen gestellt werden, dann ist das in meinen Augen ganz und gar in Ordnung! Und der Antragstellende täte gut daran, alle sachlichen Fragen korrekt zu beantworten statt auf persönliche Angriffe auszuweichen und Informationen vorzuenthalten. Wenn Du schreibst, der Antragsteller hat weder juristisch noch moralisch etwas Falsches gemacht, dann gestehe das bitte auch denen zu, die ein Vorhaben juristisch und moralisch gesetzeskonform hinterfragen!!!

Ist schon komisch, wenn manche Gesetzestreue oder sich für auserwählt haltende Entscheider die Mitwirkung der Bürger in Form von zum Beispiel Bürgerinitiativen so fürchten….

Gut, wenn Bürger sich informieren und manchmal auch wehren – andernfalls würde ich sagen armes Deutschland




HUB
geschrieben am
02.02.2012 um 11:45 Uhr
Beitrag 27

In Ordnung ist es aber nicht, wenn man immer und immer wieder die gleichen Fragen, in Form von Vorwürfen der Tierquälerei,etc. stellt, die nachweislich unbegründet sind...und dass der Druck der von außen aufgebaut wird so groß ist, dass ein Unternehmer seinen Betrieb nicht erweitert IST erschreckend,...wenn dann schon die Kinder desjenigen der bauen möchte öffentlich angegangen werden, dann hört der Spaß und auch er Anstand mancher auf!
leser
geschrieben am
03.02.2012 um 13:24 Uhr
Beitrag 28

HUB,
deine Bemerkung lege ich so aus, dass zu meinem vorherigen Beitrag beim Thema Badeweiher und Trasse Zustimmung besteht.

Zum Thema Antrag eines Stadtrates auf Erweiterung seines Betriebes: klar gebe ich Dir Recht, wenn Du persönliche Schlammschlachten verurteilst. Andererseits sehe ich das so, dass Personen des öffentlichen Rechts(ich glaube das heißt so), zu dem Prominente, Politiker und eben auch Bürgermeister und gewählte Stadträte gehören sogar juristisch einen anderen Status des „Öffentlichkeitsinteresses“ genießen. Das wissen diese auch und sie sollten sich meiner Meinung nach so verhalten, dass irgendwelche „Gschmäckle“ möglichst gar nicht aufkommen(Vorbildfunktion). Das ist allgemein gemeint und auf Fälle wie den vorliegenden könnte man das so übertragen:

Ein offener Umgang und eine frühe ehrliche Information der Nachbarn und allen Fraktionen im Stadtrat hilft eventuell, unangenehme Fragen in einem fortgeschrittenen Stadium einer Projektierung zu vermeiden. Hier scheint mir das in diesem Sinn nicht so glücklich gelaufen zu sein obwohl das in einem kleinen Ort wie Maxhütte möglich sein müsste. Zumal bei einem so heiklen Thema wie der Masttierhaltung – ich habe die TV-Reportage über die Hähnchenzucht gesehen(Wiesenhofhühner)und war entsetzt!Mein Fleischkonsum geht inzwiscchen gegen Null.

Nicht missverstehen – ich verallgemeinere nicht, aber zum Umgang mit der Öffentlichkeit von Personen öffentlichen Interesses siehe obige Zeilen!Das beginnt nicht erst auf der Ebene eines Bundespräsidenten ;-))



Ch. Bach
geschrieben am
03.02.2012 um 15:15 Uhr
Beitrag 29

@HUB
apropos presse und schlammschlacht(weiter oben)
die hiessige presse bietet immer allen seiten ein forum ihre meinung öffentlich zu vertreten, und zwar wertungsfrei.
wenn eine partei sich trotz einladung nicht äussern will kann man doch nicht der anderen den mund verbieten, oder?
leider nutzen nicht allzu viele bürger die möglichkeit sich öffentlich in der mz zu äussern, wohl auch deswegen, weil man namentlich! zu seiner meinung und zu seinen äusserungen stehen müsste!
leser
geschrieben am
08.02.2012 um 13:43 Uhr
Beitrag 30

ein Beitrag in der MZ vom 6.2.2012 zur geplanten Umgehung

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/neue_bi_trasse_richtet_schaede/754523/neue_bi_trasse_richtet_schaede.html
leser
geschrieben am
09.02.2012 um 08:18 Uhr
Beitrag 31

Mich wundert dass Sandra hier noch keinen Beitrag gepostet hat und sich darüber aufregt dass Bürger denken und ihre Meinung sagen statt Denken und Handeln allein staatlichen Organen zu überlassen ;-))

Seltsames Verständnis von Demokratie :-(
Hub
geschrieben am
09.02.2012 um 09:17 Uhr
Beitrag 32

Ich möchte nur klarstellen, dass ich der letzte bin, der in einem Staat leben möchte, indem man: nicht gefragt wird, nicht die Meinung sagen darf,...

Auch wenn ich ein Befürworter der Umgehung bin, verstehe ich die Anliegen einiger und wundere mich jedoch auch auf der anderen Seite, dass die, die bis dato immer gejammert haben (Anwohner der Teublitzer-und Maxhütter-Innenstadt, Katzdorfer,...) sich nicht zu großen Initiativen zusammenschließen...wenn dann aber ein Vorhaben abgeblasen wird, heißt`s danach: die Politik tut nix für uns...

Ein Recht auf freie Diskussion besteht IMMER, jedoch und dabei bleibe ich: bei der Diskussion "Eichelberg" ist die Sachlichkeit schnell verloren gegangen. Hier wurden zu Unrecht Schreckensbilder aufgebaut, Menschen-auch Kinder- unter Drucke gesetzt und eigene Maßstäbe angesetzt, weil manchen Menschen die gesetzlichen Forderungen nicht ins Konzept gepasst haben. Und das sage ich auch in einer Deutlichkeit: In einer Demokratie sollte man auch davon ausgehen, dass wenn man sich an ALLE geltenden Gesetze hält, auch nicht an den Pranger gestellt werden sollte, als ob man hochgradig kriminell ist.

Ich habe auch gestern wieder die Reportage gesehen, wie es in deutschen Schweinemastbetrieben aussehen KANN, aber solange es noch Menschen gibt, die täglich Ihr Pfund Felisch kaufen wollen sollten wir die anständigen Kleinbauern unterstützen, die sich an alle Vorschriften halten, überschaubare Betriebe führen und Produkte REGIONAL herstellen. Sonst gibt es die irgendwann nicht mehr und wir holen uns unser Fleisch aus Norddeutschland oder Holland, wo ECHTE MASSENtierhaltung herrscht und die Tiere mit Antibiotika am leben gehalten werden. Von den Unmengen an Diesel, Öl und Reifenverschleiss damit das zu uns gekarrt wird, mal ganz abgesehen...Eichelberg war nie ein ökologisches Thema...sondern wurde von ein paar Leuten dazu gemacht um hier Politik "im Namen" des Umweltschutzes zu machen...und das auf den Rücken einer anständigen Familie...Es sollten sich einige Leute echt schämen!
SoSo
geschrieben am
09.02.2012 um 17:36 Uhr
Beitrag 33

Grundsätzlich gibt es nichts einzuwenden, wenn sich Menschen Gedanken über Politik und Wirtschaft machen.
Was mich stört, ist die Tatsache, dass heutzutage jeder Experte in Allem ist.

Jeder weiß, wie ein neuer Bahnhof zu bauen ist, jeder weiß, wie man die Energieversorgung der Zukunft regelt, jeder weiß, wie man mit Genprodukten umzugehen hat, jeder weiß wie man einen Flughafen auszubauen hat, usw.

Dabei kommt immer das gleiche raus: "Wir sind dagegen, wollen aber auf die Annehmlichkeiten nicht verzichten."

Die Gegner sind dann weder mit Argumenten noch mit Kompromissvorschläge zu besänftigen. Irgendwann geht es nur noch um das Prinzip und gar nicht mehr um die Sache. Echt schlimm diese Entwicklung.
Moon
geschrieben am
09.02.2012 um 18:19 Uhr
Beitrag 34

..und komischerweise sind, Allen voran, die dagegen die als Anwohner betroffen wären.
Allerdings sind sie nicht primär deswegen dagegen, sondern wegen der Natur und dem Umweltschutz!

Ich stelle mir grad vor, ob es in Deutschland irgendeine Autobahn, Industrieansiedlung oder Fluhafen gäbe....
Ch. Bach
geschrieben am
09.02.2012 um 18:43 Uhr
Beitrag 35

@moon
langsam fällt auf, dass sie umwelt- und naturschutz als argument meist nicht gelten lassen und prinzipiell andere motive unterstellen. würde es sie wundern, wenn ich daraus schlüsse ziehe? ist es für sie denn gar so undenkbar, dass es menschen gibt die sagen: stopp, wir haben genug häuser, einkaufspassagen,strassen,landebahnen...? und auch noch genau dies meinen! selbst auf kosten der eigenen bequemlichkeit? offenbar nicht...
und trotzdem, es gibt sie.
und ohne diese idealisten wäre zwar unserer technischen bequemlichkeit keine grenze gesetzt, wohl aber der frage nach dem überleben, denn atmen, essen, trinken...und zwar saubere Luft und lebensmittel müssen wir wohl alle, oder?
Moon
geschrieben am
09.02.2012 um 19:05 Uhr
Beitrag 36

@ Chr.Bach:

Doch, ich kann mir durchaus vorstellen dass es Menschen gibt, die konsequente Naturschützer sind!

Ich entdecke allerdings viele, die
-Strom beziehen wollen, aber keine Atom-, Kohle- Wasser-, Wind- Solarkraftwerke
haben wollen...schon garnicht in der Nachbarschaft

-ein Handy haben, aber keinen Sendemast haben wollen, schon garnicht in der
Nachbarschaft..

- mit dem Auto bequem und schnell zur Arbeit fahren und auch gerne gut ausgebaute
Strassen haben wollen, aber bitte keine neuen Strassen und schon garnicht ....

-billiges Fleisch essen wollen, aber keinen Mastbetrieb haben wollen, schon
garnicht ...

Na ?
Ich hab da nicht so Unrecht, oder?
Ch.Bach
geschrieben am
09.02.2012 um 19:30 Uhr
Beitrag 37

ehrlich gesagt...

nein^^
Ch. Bach
geschrieben am
09.02.2012 um 19:33 Uhr
Beitrag 38

...aber in hinblick auf die trasse...

....diese streckenführung wäre tatsächlich nur eine verlagerung der probleme

ich persönlich plädiere immer noch für "Güter auf die Bahn"
leser
geschrieben am
10.02.2012 um 09:28 Uhr
Beitrag 39

Moon,


Ich stimme auch zu, der Mensch ist vermutlich stark egoistisch veranlagt. Vielleicht macht das sogar Sinn und hat bisher das Aussterben unserer Gattung verhindert? Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, ein hungerndes Tier zu sehen, mir aber der nötige Egoismus fehlt und ich mich also selbstlos als „Überlebensration“ zur Verfügung stelle….

Diese Erkenntnis ändert aber doch meiner Meinung nach nichts daran, dass durch das Engagement Betroffener weltweit viel Unsinniges, Unüberlegtes und Schädliches verhindert worden ist. Sicher gibt es hier auch Auswüchse, es gibt Menschen, die sind grundsätzlich gegen alles(außer vielleicht gegen die Ausweitung ihrer eigenen Macht mit allen Mitteln). Lässt man den Wissenschaftlern, Technikern, Politikern, Managern und Spekulanten freie Hand hätte sich die Menschheit höchstwahrscheinlich schon selbst ausgerottet. Mit diesem Spruch habe ich einige schlaue Menschen zitiert, aber ich denke da ist was dran.

So gesehen bin ich den Leuten dankbar, die sich dafür einsetzen, andere als nur die manipulierten, teilweise vermutlich geschönten und unvollständigen, einseitig gewichteten an die Öffentlichkeit gebrachten Telnformationen zu vervollständigen und auf Hintergründe, andere Gutachten und Folgewirkungen aufmerksam zu machen.

Diese Menschen gesamt als „Fortschrittsverweigerer“ zu bezeichnen ist in meinen Augen zu kurz gedacht. Lenin wird der Spruch von den nützlichen Idioten zugeschrieben-

lieber so ein nützlicher Idiot als ein manipuliertes Herdentier ;-)
Moon
geschrieben am
10.02.2012 um 11:40 Uhr
Beitrag 40

@ Leser: "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom" ;-)

Stimmt schon: Mich stört an der ganzen Diskussion nur, dass diejenigen, die am lautesten gegen diese (und wahrscheinlich auch jede andere ähnliche) Umgehung schreien, nicht einfach zugeben wollen, dass sie keine (!) Strasse in der Nähe ihres Grundstücks wollen! Also rein egoistische Motive!
Komischerweise wohnen diese Leute teilweise in früheren Direktorenhäusern der ehemaligen Maxhütte! Das heisst, diese Häuser gäbe es ohne Eisenwerk nicht!
Was würden sie sagen, wenn heute dort ein "neues" Eisenwerk gebaut wird?
Heute ist dort u.a. Läpple und damit auch Schwerlastverkehr und Berufspendler!
Aber die können alle schaun wie sie zurechtkommen, Hauptsache bei mir ists ruhig, oder?

Wenn 35m Abstand zur Trasse nicht genug sind(siehe Artikel in der MZ) dann frage ich mich schon!
Ich denke man sollte etwas mehr kompromissbereit sein, auch im Hinblick darauf, dass Andere seit Jahrzehnten den Verkehr vor der Haustür haben!
Ch. Bach
geschrieben am
10.02.2012 um 12:26 Uhr
Beitrag 41

@moon
wie und wo wohnst du?
35m ab haustüre zu einer umgehung mit schwerlastverkehr?...genug?...umgehung?
und dann noch ein lärmschutzwall...du trittst aus der tür und stehst vor einer wand.
Moon
geschrieben am
10.02.2012 um 12:47 Uhr
Beitrag 42

35m ist der minimalste Abstand...

..wie bereits gesagt: Über die Trassenführung lässt sich streiten, aber manche Leute wollen eben grundsätzlich keine neue Strasse!
Wo ich wohne? Nun ja, ich kann es mir aussuchen, ob ich, je nach Windrichtung, den Lärm von der A93, der B15 oder von der Bahnlinie abbekomme..;-)
Ch. Bach
geschrieben am
10.02.2012 um 15:43 Uhr
Beitrag 43

also auf jeden fall weiter weg als 35 m zur nächsten
-hauptverkehrs-strasse....
womit ich deine argumentation ins gegenteil verkehren könnte und sagen...die, die am wenigsten betroffen sind fordern am ehesten kompromissbereitschaft
Moon
geschrieben am
10.02.2012 um 17:22 Uhr
Beitrag 44

..ich hab schonmal erwähnt, dass ich von der Umgehung nicht betroffen bin!
Genausowenig wie Sie, oder ?

Und ich verstehe durchaus dass man an der Trassenführung feilen kann...ich bin allerdings überzeugt davon, dass egal wo diese Umgehung geplant werden würde, sich immer eine BI von Betroffenen gründen würde, die dagegen sind!
Im konkreten Fall sind die Gegner zum Teil Pendler nach z.B Regensburg: Schön ruhig wohnen im Grünen und beim fahren zur Arbeit kriegen ja Andere die selbst produz.Lärm- und Abgasbelastungen ab! Das ist`s konkret was ich so traurig finde!

Nochmal: Über die Trassenführung muss und darf gestritten werden, aber man wirds NIE Allen recht machen können, und da muss dann zwischen Gemeininteresse und Einzelfällen abgewogen werden!
leser
geschrieben am
10.02.2012 um 18:18 Uhr
Beitrag 45

Zitat von Moon:

..ich bin allerdings überzeugt davon, dass egal wo diese Umgehung geplant werden würde, sich immer eine BI von Betroffenen gründen würde, die dagegen sind!
-Zitatende-

und was ist daran verkehrt? Begründung siehe meinen obigen Beitrag!!!!!

Bürger und Betroffene in Entscheidungsprozesse mit einbinden - vielleicht gäbe es dann doch nicht so viele BIs????

allgemein: dieses in Mode gekommene heimliche Geschachere in konspirativen Stamtischzirkeln schadet unserer Demokratie. Und wenn sich trotz offener Information eine BI bildet ist das auch nicht so schlimm denke ich - nur ist bei dieser Variante dann wahrscheinlicher dass es eher zu einem Kompromiss kommt.

Aßerdem gebe ich zu, dass ich zum Beispiel auch einen Misthaufen lieber nicht vor meiner Tür habe, sondern es mir lieber wäre, der verursachende Landwirt würde diesen vor der eigenen Tür abladen ;-))

Wie reagiert wohl ein Börsenspekulant wenn die Regierung plant, die Kapitalertragssteuer anzuheben?
Moon
geschrieben am
10.02.2012 um 19:49 Uhr
Beitrag 46

@ Leser:
"Bürger und Betroffene in Entscheidungsprozesse mit einbinden - vielleicht gäbe es dann doch nicht so viele BIs????"

das glaubst Du doch selbst nicht, oder ?
Man sieht es ja im konkreten Fall ganz deutlich: Je mehr Leute von Anfang an mitreden, desto komplizierter wird es!

siehe Stuttgart 21: Da können die Gegner (die bei der Abstimmung verloren haben) auch nicht nachgeben..da wird munter weiter protestiert und blockiert!

Ch. Bach
geschrieben am
10.02.2012 um 21:27 Uhr
Beitrag 47

es geht hier nicht um pendler, sondern um schwerlastverkehr! maxhütter pendlern nutzt die trasse null, niemand wird wohl zum alexanderplatz fahren um dann über roding oder teublitz die AB zu erreichen, oder? auch am teublitzer pendelverkehr wird sich nichts ändern, der AB- anschluss bleibt der gleiche. burglengenfeldern dürfte die umgehung völlig egal sein. bleibt wer? der verkehr, der seit jahrzehnten angeblich auf die schiene verlagert werden sollte, oder?
und ja, maxhütter müssten zum alex, in ziegelholz gibt es nur eine aus/einfahrt, thyssen dück!
natürlich, die trasse berührt mich nur indirekt. aber war das nicht auch ihr vorwurf? nur die wären dagegen, die einen schaden hätten?
ich sehe einen großen schaden für die allgemeinheit...diese immense verbauung quer durch letzte naturreservate der umgebung. gebiete, von denen wir doch alle was haben....
ja, ich weiß dass die teublitzer enorm belastet sind. aber mir zu sagen, es gäbe zu dieser einen trasse keine alternative----das glaube ich einfch nicht!
Ch. Bach
geschrieben am
10.02.2012 um 21:46 Uhr
Beitrag 48

und ausserdem ist es inzwischen wirklich an der zeit umzudenken. was sollte falsch daran sein, bürger in wichtigen entscheidungen einzubinden? elitäres denken nach dem motto ich chef und du stimmvieh ist passe´...wir sind doch inzwischen alle bürger mit wissen, intelligenz und bildung. und unbelastet von so manchen politischen zwängen, wie etwa fraktionsbindungen.
Der querulierende gutmenschliche Wutbürger
geschrieben am
11.02.2012 um 03:04 Uhr
Beitrag 49

Ihr seid echt drollig. Der eine (Moon) sagt sinngemäß, die Beschwerden seien unglaubwürdig, da sie nur von betroffenen kämen; andere (gschnapperl, Sandra)sagen, man dürfe sich nicht über Dinge beschweren, die einen nichts angehen. Wer genau darf sich denn dann zu geplanten Vorhaben in unserer Umgebung äußern? Alles natürlich immer schön garniert mit irgendwelchen Wortkreationen, die gerade en vogue sind. Wer sich aufregt, gilt als Wutbürger; wer sich in ruhigem Ton für die Natur einsetzt, wird als Gutmensch oder Fortschrittsfeind abgetan; alle anderen Kritiker gelten als Querulanten.

Zum Glück gibt es hier noch ein paar wenige vernünftige Menschen! Deshalb mal ganz ausdrücklich vielen Dank an den "Leser" für seine stets besonnenen Kommentare, die ich nahezu alle auch selbst unterschreiben würde! (Natürlich gibt es hier auch noch ein paar andere fähige Leute, denen ich zwar nicht immer in der Sache zustimmen würde, aber die immerhin diskutieren können). Aber was hier manche abliefern, stimmt einen einfach nur noch traurig.
Hase
geschrieben am
11.02.2012 um 18:33 Uhr
Beitrag 50

das ist echt toll hier!!! mein erster Beitrag...
wenn man schon gegen solche Ortsumgehungen ist, sollte man sich auch mal Gedanken machen, warum sie notwendig sind.
fährt nicht jeder ein Auto? will nicht jeder schnell von A nach B? vielleicht sollte man wirklich die Autos auf Haushalte reduzieren? in einem Beitrag hat sich jemand beschwert, weil so viele Häuser gebaut werden!!! Gegenmaßnahme wäre die Eingrenzung der Bevölkerung!!
Aber nach dem Motto: ich habe meine Bleibe, und die anderen brauchen nichts!
irgendwie verlogen, oder?
Moon
geschrieben am
11.02.2012 um 19:58 Uhr
Beitrag 51

@ Hase: Danke !

Es ist einfach schick, gegen Alles zu sein...allerdings ohne Alternativen anzubieten....


Ch. Bach
geschrieben am
11.02.2012 um 22:07 Uhr
Beitrag 52

@moon und hase usw.

sie wissen alle, dass es so nicht stimmt

Alternativen? die hört keiner gern der das heil in unbegrenztem wachstum sieht, ignorierend, dass alles grenzen hat. immer schön nach dem motto: nach mir die sintflut.
nochmal
-die alternative für lkw´s: ausbau und verstärkte nutzung des schienennetzes.
-alternative für den privatverkehr: siehe oben!
...und dazu nutzung der eigenen extremitäten, sprich laufen!
jede nudelpackung wird per pkw besorgt...vor dem spaziergang in der natur kommt die fahrt dorthin, am besten mitten hinein in den wald...erleb ich täglich!
-schonung der boden-ressourcen: verdichtung von siedlungen.und renovierung oder abriss und ökologisch sinnvoller neubau der inzwischen überall zu findenden leer stehenden häuser. kein mensch braucht wirklich grundstücke von fünfhundert bis tausend quadratmetern für ein passables häuschen,und keine familie braucht wirklich ein auto pro nase.
niemand muss täglich möglichst billig erzeugtes fleisch essen und auch gewächshaustomaten im winter sind für meinen vitaminbedarf unnötig(achtung:beispiel!) womit ich diesen warentransfer vermeide.
-ich muss auch nicht im billigflieger auf die malediven und zum schifahren mit dem heli in möglichst große höhen.kerosin für zweifelhaftes freizeitvergnügen ist einfach inakzeptabel
was ich allerdings muss ist atmen, essen, trinken....und hier möglichst luft ohne feinstaub, nahrung ohne chemikalien, und zwei liter wasser/tag...ohne chlorierte kohlenwasserstoffe.
DAS wird der zukünftige luxus sein....
gut, es wird weder mich, noch moon, noch hase oder sonstwen hier treffen....wir werden mit ziemlicher sicherheit noch einigermaßen über die runden kommen....nur, ich habe kinder----und sie?
als lektüre empfehle ich Jared Diamond,Professor der Geografie an der university of california, evolutionsbiologe und biogeograf. und keine bange, seine bücher gibt es auch in deutsch.
es ist an der zeit, mit kleinstaatlichem, und noch schlimmer, kleinstädtischem und kleinbürgerlichem denken wie hier aufzuhören........



Hase
geschrieben am
12.02.2012 um 11:01 Uhr
Beitrag 53

Tja! Schienenausbau? bin ich ihrer Meinung. Doch wo bauen wir dann die Schienen hin? zu jedem Supermarkt? zu jeder Schule? zu jedem öffentlichen Gebäude? und dann hoffentlich nicht in die Natur! denn sonst gibt es wieder Gegner... und die sind dann auch wieder die absolute Mehrheit!
Ich wohne schon gerne in einem Haus mit etwas Natur drum herum! und ich gönne es auch jedem. wenn ich mir hier das Baugebiet in Maxhütte ansehe passt genau zu Maxhütte! aber sieht furchtbar aus und entspricht keines wegs meinen Vorstellungen.
Es ist nun mal so! es gibt eben immer mehr Menschen, und jeder will das Gleiche! 2050 sollen es dann auch schon 10 Mrd. sein!!! bin mal gespannt, wo die alle wohnen sollen!
Alte Häuser!!! meistens sind diese so kaputt, dass sie abgerissen werden und neu gebaut wird. wo ist da das Problem? schließlich haben wir ja auch eine Energieeinsparverordnung. und diese erfüllt kein altes Haus!!!! und nur Styropor dranmachen erhöht nicht unbeding die Lebensqualität in dem Gebäude abgesehen von dem Ökologischen Unfug bei der Herstellung!!!!
Also! Viele Menschen = viele Wohnungen = viele Autos!!!!
leser
geschrieben am
12.02.2012 um 14:57 Uhr
Beitrag 54

Moon,

als Beispiel beziehe ich mich auf unsere Beiträge zum Thema Bürgerbeteiligung(Dein letzter Beitrag dazu Nr. 46):

ich habe en Eindruck, dass Du meine Beiträge nicht immer vollständig liest beziehungsweise unbequeme Argumente darin ignorierst und dann auf Allgemeinplätze ausweichst.

Ich weiß, dass ich nicht immer Recht habe(haben muss), bemühe mich aber, meine Meinung zu begründen, lernfähig zu bleiben sowie sachliche Argumente anderer in meine Überlegungen mit einzubeziehen. Wenn das für mich zu einem anderen Ergebnis führt, dann habe ich dazugelernt!! Ich versuche stereotype Wiederholungen in einer Diskussion zu vermeiden weil ich nicht um jeden Peis immer Recht haben will und schätze trotzdem jede konstruktive Diskussion.

In diesem Sinne auf ein Neues…..

Da es sich hier um den Thread Umgehung handelt, noch eine Bemerkung dazu. Ich hoffe, dass die Bevölkerung, auch mit Hilfe der BI, vollständig aufgeklärt wird und es letztendlich zu einer vernünftigen Lösung kommt.
Übrigens hoffe ich ebenso, dass der Duisburger Bürgermeister heute von seinen Untertanen die rote Karte bekommt- es lebe die Bürgerbeteiligung!!! ;-)


Hase,
siehe letzten Beitrag von Ch. Bach!! Nicht alles, was technisch machbar ist, ist sinnvoll. So wie sich der Abstand zwischen Vermögenden und Armen in Deutchland rasant vergrößert erledigt sich das von selbst. Nur wenige können sich dann ein Haus und ein Auto leisten....die Mehrzahl lebt dann in überwachten Bezirken mehr schlecht als recht- siehe Amerika
leser
geschrieben am
12.02.2012 um 15:21 Uhr
Beitrag 55

noch etwas zum Ausbau des Schienennetzes:

ich nehme an, dass Frau Ch.Bach es so meint wie ich: Versorgungs- und Industriegüter sowie Gefahrgut gehören möglichst lange auf ihrem Weg vom Lieferanten/Erzeuger zum Zielpunkt auf die Schiene, die eventuell nötige Endverteilung zu verschiedenen Verbrauchern auf LKW.

Die LKW-Lobby hat über ihren Einfluß auf die Politik diese Möglichkeit verhindert, es wurden auch im Zusammenwirken mit dem ehemalign Bahnchef Mehdorn sogar genau die gegenteilige Entwicklung vorangetrieben. nicht nur die Gleise von MH nach BUL oder die Maxhüttengleise wurden stillgelegt, auch war die Bahn nach meinen Informationen wohl nichtsonderlich an einem Transport der Fertigprodukte von der Firma Läpple interessiert - also Abholung per LKW. So etwas geschah deutschlandweit! Der sogenannte Gleisrückbau war enorm. Als ich einmal im Raum Thüringen und nördlichem Sachsen-Anhalt unterwegs war(Autobahn) habe ich mich gewundert, warum zum Beispiel viele bayerische SchrotttransporterLKws da unterwegs waren. Sinnvoll ist das in meinen Augen nicht - außer es lohnt sich für irgendwelche Entsorger!Die Umwelt profitiert von solchen Transportwegen nicht meine ich.
Haidhofer
geschrieben am
12.02.2012 um 15:49 Uhr
Beitrag 56

@ Moon:
Genau! Die Leute sollten endlich aufhören, alles zu kritisieren ohne Gegenvorschläge zu bringen! Da geht es um eine Ortsumgehung (die MH noch nicht mal wirklich umgeht...) und die Kritiker kommen mit so Pillepalle-Argumenten wie Umwelt- und Lärmschutz, Verlagerung auf die Schiene, Industriebaudenkmälern oder erhöhten Kosten in Folge des Bergbaus daher. Diese Leute sollten sich mal ein Beispiel an Ihnen nehmen! Unvergessen die Zeiten, als es hier im Forum um einen Autobahnzubringer für MH ging und Sie, Moon, hier die Diskussion mit stichhaltigen Beiträgen wie diesem hier bereicherten: "Es geht ja nicht, dass Detlev-Richter-Town auf der Ausfahrt von "Ponholz" nur an zweiter Stelle genannt wird! [...] Ich denke MH ist 30 Jahre ohne AS über die Runden gekommen..."

Mag sein, dass man manche Leute die derzeitige Protestkultur als schick empfinden (was ich persönlich allerdings stark bezweifeln würde; die Leute nehmen m.M.n. schlichtweg nicht mehr alles unhinterfragt hin, was ihnen "von oben" aufdiktiert werden soll!), aber genauso schick scheint es bei vielen Leuten zu sein, vehement Verhaltensweisen einzufordern, die man selbst nie und nimmer befolgen würde. Auch das ist ein Problem unserer Gesellschaft! (Und darauf, dass Sie einen Großteil der Argumente schlichtweg ignorieren hat ja der "Leser" bereits hingewiesen).
Moon
geschrieben am
12.02.2012 um 17:23 Uhr
Beitrag 57

@ Leser / Haidhofer: Welche LKW-Lobby hat denn die Verlagerung auf die Strasse erwirkt…die LKW-Lobby die tagtäglich unter Mautgebühren und ausländischer Konkurrenz leiden muss ?
Die DB hat selbst schon zugegeben, dass eine Verlagerung von mehr als 10% des jetzigen LKW-Transportaufkommens auf die Schiene, die Bahn an die Belastungsgrenze bringen würde.
Ausserdem schafft die Bahn ja nicht mal ihren Personentransport pünktlich abzuwickeln, von „just in time“ Gütern wollen wir hier mal nicht reden….
Mehr Güter auf die Schiene ist momentan Wunschdenken!

Der Verkehr, speziell in unserem Raum wird die nächsten Jahre zunehmen! Dafür gibt’s Prognosen!

Zum Thema Autobahnanschluss Haidhof: Gesetzt dem Fall, das Ganze würde weiterverfolgt…wann würde die erste BI wohl gegründet werden ?
Es gibt eben (rein subjektiv betrachtet!) Verkehrsprojekte die Sinn machen oder auch nicht!

Ich hab auch keinesfalls(!) etwas dagegen dass sich Leute in BIs etc. engagieren um Ihre Forderungen durchzusetzen! Wir leben in einer der wohl am besten funktionierenden Demokratien dieser Welt!

Das ist gut so!

Was mich nur stört: KEINER hat für die (hier)jahrelange berechtigte Forderung nach einer Umgehung einen besseren Vorschlag oder Alternativen!
Unter Demokratie verstehen manche eben nicht Kompromissfindung sondern Verhinderung!

Also: Die Teublitzer brauchen eine Umgehung! Ideen sind gefragt!!!!



Hase
geschrieben am
13.02.2012 um 08:00 Uhr
Beitrag 58

Zitat leser : So wie sich der Abstand zwischen Vermögenden und Armen in Deutchland rasant vergrößert erledigt sich das von selbst.
Deswegen weiter fleißig prozentuale Gehaltserhöhung fordern!!!!

die meisten dagegen Argumente hier sind Wunschgedanken!!! erst sollten diese Leute selber danach leben, bevor man es von anderen verlangt.
Es ist nun mal so, dass wir uns diesen Wohlstand errungen haben. und wie so vieles auf der Welt, hat alles seine Vor- u. Nachteile...
AS Maxhütte-Haidhof??? mir wäre es egal ob es diese gibt! doch frage ich mich wie der LKW zum Läpple dann fahren würde? vermutlich auch durch Maxhütte!! also ich sehe hier kein all zu großes Bedürfnis.
Übrigens! bei einer Umgehung, wie sie geplant ist würden nicht nur die Teublitzer profitieren!!! es sind natürlich auch die Maxhütter, denn der Schwerverkehr kommt von Richtung Süden über die AS Ponholz und fährt direkt durch Maxhütte zum Läpple!!!
Vielleicht sollte man den Läpple entfernen??? und überhaupt die Gewerbetreibenden??
Und wenn es keine Arbeit mehr gibt, braucht auch keiner mehr Autofahren und LKW sind sowieso überflüssig!!!!!
SoSo
geschrieben am
13.02.2012 um 09:20 Uhr
Beitrag 59

Zitat Hase:
"Übrigens! bei einer Umgehung, wie sie geplant ist würden nicht nur die Teublitzer profitieren!!! es sind natürlich auch die Maxhütter, denn der Schwerverkehr kommt von Richtung Süden über die AS Ponholz und fährt direkt durch Maxhütte zum Läpple!!!"

Soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Sollte es so sein, dass dadurch ein Teil des Schwerverkehrs in Richtung Läpple und Co. nicht mehr durch die Stadt fahren muss, dann wäre es eine feine Sache. Wobei: Fährt der Schwerverkehr tatsächlich durch die Stadt? Fahren die nicht über die Ausfahrt Teublitz?

Ich möchte hiermit in keinster Weise den Läpple schlecht reden, im Gegenteil ich kenne einige, die in Arbeit und Brot dort sind, aber es hätte sowohl die Industrie als auch die Stadt selbst einen Vorteil, würden die LKWs nicht mehr durch die Stadt fahren. Dieses Argument würde viele Leute überzeugen. Überlegt doch mal wo der Verkehr überall vorbei muss: Kreisverkehr, Schule, Stadt, Mehrzweckhalle, ...
Ch. Bach
geschrieben am
13.02.2012 um 09:54 Uhr
Beitrag 60

läpple- verkehr, der bis dato die auffahrt ponholz nutzt wird wohl auch in zukunft die auffahrt teublitz nicht nutzen, warum sollte er? und wer in ponholz rauf /runter fährt um nach teublitz zu gelangen, fährt der dann wohl erst über roding? hat sich einer den plan wirklich angesehen?
teublitz muss vom verkehr entlastet werden, stimmt. dazu sollte aber doch erst einmal feststehen, welcher art dieser verkehr ist. eine zählung, die lkw's und pkw's einfach zusammen zählt ohne woher/wohin ist müssig.
und ein umstieg auf die schiene würde sicherlich ebenso schnell klappen wie der- bis vor anderthalb jahren unmögliche- und plötzlich doch funktionierende ausstieg aus der atomenergie.
Kompromiss
geschrieben am
13.02.2012 um 10:15 Uhr
Beitrag 61

Kompromiss: Ein schöner Fahrradweg mit Pendlerparkplatz an der Autobahn
Shit happens
geschrieben am
13.02.2012 um 10:58 Uhr
Beitrag 62

In der Oberpfalz laufen die Uhren anders. Deutschlandweit werden Renaturierungsmaßnahmen vorangetrieben, hier denkt man über Naturzerstörung nach.
leser
geschrieben am
13.02.2012 um 12:47 Uhr
Beitrag 63

shit happens -wie kommt man auf so einen bayuwarichen Namen ;-)

eine traurige Tatsache ist inzwischen oft- erst Fakten schaffen, dann nachdenken
________________________

Zitat Moon Beitrag 57:


@ Leser / Haidhofer: Welche LKW-Lobby hat denn die Verlagerung auf die Strasse erwirkt…die LKW-Lobby die tagtäglich unter Mautgebühren und ausländischer Konkurrenz leiden muss ? – Zitatende-

LKW –Lobby: Lkw-Hersteller, Stahlindustrie, Elektro-Elektronikkonzerne, Logistikdienstleister, Staat wegen Spritsteuer, der mächtige Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung-BGL, Mineralölkonzerne……usw

Mautgebühren: soweit ich mich erinnere ist die Bundesregierung kurz nach der Einführung der LKW-Maut mit ihrem Plan der Maut-Entlastung für heimische LKWs(wobei wir wieder bei der Lobbyarbeit und Volksvera… sind!)
nur durch das Eingreifen der EU-Kommission gescheitert. Das dürfte so im Frühjahr 2006 gewesen sein denke ich.

Für mich ist es damit sehr wahrscheinlich, dass die Realpolitik einen Weg gefunden hat, diesen Plan in irgendeiner Form trotzdem durchzusetzen. Natürlich würde das nie von den großen Speditionen zugegeben werden falls das so wäre und lieber öffentlich auf hohem Niveau gejammert und zusätzlich die eventuell fiktiven Mautkosten(evtl. schon erst einmal bezahlt, dann jedoch auf allen möglichen Wegen und Formen rückvergütet?) vorsorglich erst einmal auf die Frachtraten und damit letztendlich über den Endpreis auf den Verbraucher umgeschlagen. Kleine Speditionen oder Selbstfahrer mit ihrem eigenen LKW sind auf der Strecke geblieben…..


Übrigens rollen inzwischen viele ehemalige deutsche LKWs unter "ausländischer Flagge" und dürften damit deren Gesetz- und Finanzgebung unterliegen ähnlich wie im Schiffsverkehr -deutsche Reederei,Schiffe ausländische Flagge....
Moon
geschrieben am
13.02.2012 um 14:13 Uhr
Beitrag 64

..auch wenn das Ganze jetzt ein bischen vom Thema abweicht:
In deinem Beitrag sind schon ziemlich viele Konjunktive!!
Was davon letztlich der Wahrheit entspricht sei mal dahingestellt!

Und dass viele Schiffe (auch LKW) inzwischen im Ausland gemeldet sind, hängt doch v.a. damit zusammen, dass die Bedingungen in D nicht mehr passen!

Umweltschutz etc etc. ist wichtig: Aber was hilfts wenn die Betreiber im Ausland bessere Bedingungen vorfinden?
Fahr doch mal auf die A3 Richtung Passau und zähl die deutschen LKWs....
Hase
geschrieben am
13.02.2012 um 20:26 Uhr
Beitrag 65

ich will hier auf gar keinen Fall die Fa.Läpple als Übeltäter hinstellen!! diese Fa. ist meines Erachtens wichtig und ein Glücksfall für das Städtedreieck.
Doch könnte ich mir vorstellen, dass die Fa.Läpple in Bezug auf die Trassenführung evtl. mehr Zugeständnisse machen sollte. Wenn überhaupt schon über diese Strasse mit Läpple geredet worden ist!! Könnte mir vorstellen, dass die Straße direkt durchs Werk führt!! ob das möglich ist weiss ich aber nicht.
Naja! ob der Schwerverkehr dann über Roding fährt? evtl so lösen, wie in BUL, einfach die Durchgangsstrasse für denselbigen sperren. dann haben die schon gar keine andere Möglichkeit. und ich kann mir aber überhaupt nicht vorstellen, dass der Verkehr von Süden über die AS Teublitz zum Läpple fährt!!! das ist auf jeden Fall weiter und bei dieser Regelung der Km bezogenen Maut auch teurer.
Also ich finde, dass diese Umgehung sehr wichtig ist, wobei man über die Trasse auf jeden Fall noch diskutieren sollte. die vorgelegte Variante finde ich nicht optimal!!
leser
geschrieben am
14.02.2012 um 07:13 Uhr
Beitrag 66

Moon,

nach Deinem Hinweis auf die Konjunktive und Wahrheitsgehalt in meinem Beitrag habe ich recherchiert ;-)

Unten ein Link zu spiegel-online "EU blockiert Maut-Erstattung für deutsche Spediteure". sogar beim Zeitpunkt lag ich ziemlich richtig!

Das andere sind meine eigenen Schlußfolgerungen, die ich versucht habe zu begründen. Unter ausländischer Flagge fahren hat für mich großteils den Grund, deutche Bestimmungen zu unterlaufen wie Regelungen im Beschäftigugsgesetz, TÜV-Abnahmen,Umweltauflagen,legale Steuerumgehung.... Dabei denke ich schon auch, dass in Deutschland vieles total überreglimentiert ist - aber in vielen Bereichen sollte es schon Mindeststandards geben - zum Schutz der Menschen und unseres Planeten.....


http:www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,397221,00.html

zurück zum Thema Umgehung

MetatronTheAugur
geschrieben am
28.02.2012 um 12:59 Uhr
Beitrag 67

Das größte Argument für die Umgehung scheint ja die Verfüllung der Tongrube und die Anbindung vom Läpple zu sein. Beide sind aber bereits an das Schienennetz angebunden und gerade im Falle des Verfüllens kann man sich ausrechnen, wieviel Tonnage per Zug auf einmal herangeschafft werden könnte und wieviele LKWs im Gegenzug notwendig wären. Warum wird dieser Ansatz eigentlich gar nicht verfolgt?
Moon
geschrieben am
07.03.2012 um 20:00 Uhr
Beitrag 68

..nachdem sich ja die Meldungen in der lokalen Presse zur Zeit häufen...ich warte immer noch auf einen alternativen Vorschlag für eine Umgehung von Teublitz mit dem auch Herr Schmidkunz usw. einverstanden wären!
@ "Alex sagt Nein"...na wie schauts aus? Irgendwelche Ideen?


Hub
geschrieben am
08.03.2012 um 14:50 Uhr
Beitrag 69

@Moon: Genau darin liegt das Problem begründet. Jede Trasse zerschneidet an irgendendeiner Stelle entweder ein Wohngebiet, einen Acker oder einen Wald. Das ist keine Fehlplanung sondern liegt in der Natur der Sache. Logisch ist auch, dass sich die Anwohner darüber lautstark entrüsten, ich glaube niemand möchte so eine Trasse vor die Nase gebaut bekommen. Jedoch sollte man als auch Betroffener Gegenargumente anhöhren und zur Kenntnis nehmen, das heißt nicht, dass man sie auch aktzeptieren muss.Ein Argument ist beispielsweise, dass im Falle eines Straßenneubaus, die Zieglholzer einen Lärmschutz nach aktuellen Vorschriften erhalten, während der jetzige über 50 Jahre alt, bzw. quasi garnicht vorhanden ist. Das heißt, dass der durch die Trasse entstehende neue Lärmschutz auch die bis dato ungedämmten Emmisionen von Läpple und Thyssen stark verringert. Dem Argument der zerschnittenen Äcker kann man entgegenhalten, dass diese- wie früher üblich, bzw. durch Vererbvorgänge über Generationen überstanden, sowieso nur "lange Handtücher" sind, die heutzutage kaum noch vernünftig zu bewirtschaften sind. Eine Flurbereinigung im Zuge des Straßenbaus würde zeitgemäße Grundstücke schaffen.

Als eher nicht Ernst zu nehmen erachte ich den Vorschlage der BI, doch allen Verkehr auf die Schiene zu bringen....das dies erstens nicht im Ermessen der Kommunen liegt ist eine Sache und das z.B. Teublitz auch unter dem PKW Verkehr leidet, eine andere.

Besser finde ich da das Argument, dass zu prüfen wäre, bis wann die Verfüllung der Verauer Grube eigentlich geplant ist. Hier stimmt es, dass es kein großer Gewinn wäre, die Umgehungsstraße erst 1,5 Jahre vor Fertigverfüllung zu eröffnen. Da dies jedoch nur eines von vielen Argumente pro ist, kann man mit dem Wegfall auch nicht das ganze Projekt abtun.
Douglas Adams
geschrieben am
09.03.2012 um 08:08 Uhr
Beitrag 70

"Was soll das heißen, "warum" muss sie gebaut werden? Es ist eine Umgehungsstraße und Umgehungsstraßen baut man eben!" Zitat: Per Anhalter durch die Galaxis
Chezar
geschrieben am
19.03.2012 um 10:10 Uhr
Beitrag 71

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, was eine mögliche Trasse darstellen könnte, die die Natur so wenig wie möglich zerstört, so wenige Anlieger wie möglich angrenzen lässt, bestehende Umgehungsstraßen fortführt, sowohl Läpple und Tongrube bedient und für alle Städte eine gute Möglichkeit bieten könnte, den Verkehr auf die Autobahn umzuleiten, ohne die Städte durchfahren zu müssen.

Wobei ich hierbei zwei Ausbaustufen in Betracht gezogen habe. Einmal eine Weiterführung von der Umgehungsstraße Burglengenfeld bis hin zum Läpple und der Tongrube, endend an der Straße von Verau nach Teublitz. Und eine mögliche Anschlussstrecke von dort über einen möglichst kleinen Teil der Eselweiher (ohne die Naherholung dort groß einzuschränken) hin zur Umgehungsstraße Teublitz bei dem Industriegebiet, über deren Sinn oder Unsinn man bei Bedarf ja gesondert entscheiden könnte:



Zur Erklärung:
in rot dargestellt der mögliche Trassenverlauf unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte plus topographischer Gegebenheiten

in grün dargestellt mögliche Lärmschutzmaßnahmen (Hügel, Wälle,...)

PS: Ohne es vorher testen zu können, hoffe ich, der Link oben funktioniert. Ansonsten hier noch ein Direktlink zu dem Bild:

www.fotos-hochladen.net/view/trasseideee58kwdjpsi.png

Was haltet ihr davon?
Chezar
geschrieben am
19.03.2012 um 10:13 Uhr
Beitrag 72

Der Forumslink funktioniert leider nicht, deshalb bitte den oben stehenden Link am Ende des Beitrags nehmen.
Moon
geschrieben am
19.03.2012 um 18:50 Uhr
Beitrag 73

,,Gute Idee!

Haidhofer
geschrieben am
19.03.2012 um 23:58 Uhr
Beitrag 74

Auch hier ist zwar nicht alles perfekt; aber besser als die bisher angedachte Trasse finde ich sie allemal! Danke, Chezar!
Chezar
geschrieben am
20.03.2012 um 07:07 Uhr
Beitrag 75

Ich würde ja auch nie behaupten wollen, dass mein Vorschlag perfekt ist, schließlich bin ich ja auch kein Fachmann. Das ist ja eher mal so ein Entwurf, sozusagen eher ein etwas ausgefeilteres Gekritzel, das sicherlich hie und da noch einen Feinschliff vertragen kann. Aber wie gesagt, ich finde, immer nur dagegen zu sein ist eher kontraproduktiv, deswegen hab mir halt mal Gedanken gemacht, wie man es eventuell besser lösen könnte.

Dabei wollte ich auch möglichst alle Punkte von beiden Seiten unter einen Hut bringen und dabei bestehende Infrastrukur gleich weitestgehend mit einbeziehen, um die Kosten möglichst niedrig und die Sinnhaftigkeit möglichst hoch zu halten.

Denn bei dem offiziellen Trassenvorschlag finde ich z.B. schon mal völlig unlogisch, dass die Umgehungsstraße in Richtung Teublitz nicht an die bereits bestehende angeknüpft wird, sondern parallel dazu eine zweite gebaut werden soll. Was wiederum bedingt, dass ein viel größerer Abschnitt durch das Wald- und Weihergebiet laufen muss und dadurch viel mehr Natur zerstört wird, als notwendig wäre.

Deswegen habe ich z.B. die Trassenführung auch nördlich der Hugo-Geiger-Siedlung laufen lassen, da in diesem Fall eben nur Felder betroffen wären, das Naherholungsgebiet und die Siedlung selber dafür aber Lebensqualität behalten könnten. Mit einem Lärmschutzwall oder ähnlichem würde man so in den Wohngebieten so wenig wie irgend möglich von dem Verkehr mitbekommen, was ja bei einer Trassenführung über den Alexanderplatz und durch das meiner Meinung nach zu einem Industriedenkmal taugende Eisenwerk über Ziegelholz eher nicht der Fall ist.

Wobei man sowieso überlegen könnte, ob man nicht die Geschichtsträchtigkeit des Eisenwerks eher für ein Museum oder ähnliches nutzen sollte, als eine Umgehungsstraße mittendurch zu pflastern. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Aber wie gesagt, ich bin auch nur Laie und auch mein Vorschlag birgt einiges an Diskussionsbedarf, dennoch bin ich für mich zumindest der Meinung, dass man damit den Schaden (an Natur und Lebensqualität) - sofern eine Umgehungsstraße unausweichlich werden sollte - so gering wie möglich halten könnte.
MetatronTheAugur
geschrieben am
09.05.2012 um 05:24 Uhr
Beitrag 76

Man sieht zumindest, dass du dir Gedanken gemacht hast. Das vermisse ich bei der letzten "offiziell" vorgeschlagenen Trasse durch Koppenlohe, Eisenwerk durchs Weihergebiet am Eckstein vorbei völlig. Schon allein deshalb gefällt mir dein Vorschlag besser. Er ist zwar auch nicht perfekt, aber immerhin wird hier die Zerstörung wertvoller Natur und Belastung von Anwohnern möglichst gering gehalten.

Jedenfalls wäre ich, wenn es sich nicht vermeiden ließe, eher dafür, die Umgehung von Burglengenfeld nach deiner Trassenführung bis zum Läpple oder max. bis zur Verbindungsstraße Teublitz-Verau zu verlängern und das Weihergebiet außen vor zu lassen. Denn so wäre eine Umgehung zur Autobahn vorhanden und das Weihergebiet müsste gar nicht angetastet werden. Aber selbst wenn dann eine Verbindung zur Autobahn vorhanden wäre, dürfte die Faulheit der Menschen weiterhin dafür sorgen, lieber eine "Abkürzung" durch die Stadt zu fahren.

Nur denke ich auch, dass man für die beiden Hauptargumente für eine Umgehung - nämlich Läpple und Tongrube - eher das bereits bestehende Schiennennetz nutzen und evtl. ausbauen sollte, anstatt so ein wunderbares Naherholungsgebiet wie die Eselweihern zuzupflastern. Ganz zu schweigen von der extremen Belastung der Leute am Alexanderplatz.
Teublitzer
geschrieben am
11.06.2012 um 00:37 Uhr
Beitrag 77

Der letzte Vorschlag ist an sich gut, hat aber ein Problem: Ziemlich genau die selbe Trasse wurde beim Bürgerentscheid 2008 von den Teublitzern abgelehnt.

Ich persönlich finde die nun neu vorgeschlagene Trasse auch akzeptabel, so entlastet sie doch die Mehrheit der Bürger aus Teublitz. Auch muss man bedenken, dass über den Alexanderplatz, an dem es heute eigentlich keine Lärmschutzmaßnahmen gibt, bereits jetzt ein Großteil des Verkehrs des Städtedreiecks läuft, so ist er doch der zentrale Schnittpunkt zwischen BUL, Maxhütte und Teublitz. Wenn nun die neue Umgehung gebaut wird, so werden sicherlich aktuelle Lärmschutzmaßnahmen getroffen, die auf jeden Fall zu einer Verbesserung der Situation in Koppenlohe, der HGS und Ziegelholz führen werden.
Man muss eins bedenken:
Aktuell: Bereits viel Verkehr am Alexanderplatz und keine Lärmschutzmaßnehmen.
Nach dem Bau einer Umgehung: Mehr Verkehr, aber dafür überhaupt Lärmschutzmaßnahmen.

Als Alternative zu dieser Umgehung könnte man auch eine Umgehung nur auf Teublitzer Gebiet bauen: Von der SAD 5 bei der Münchshofener Brücke entlang der Naab beim Klärwerk vorbei zur B15 zwischen Saltendorf und Wölland. Ein riesiger Vorteil hier wäre, dass die Straße auf einem Damm gebaut werden könnte, er Teublitz in Zukunft vor Hoschwasser schützt. Auch könnte man diese Straße dann über den Saltendorfer Berg, hinter Wölland und dem Augustenhof vorbei, zur bestehenden Umgehung von Burglengenfeld führen. Hier stellt allerdings der Saltendorfer Berg ein bedeutendes geographisches Hindernis dar...
Aber dieser Vorschlag nur mal als Überlegung, da hier Teublitz einerseits vom Verkehr entlastet werden, und vorm Hochwasser geschützt werden könnte.
Ziegelholzer
geschrieben am
30.09.2012 um 20:59 Uhr
Beitrag 78

Was die Lärmschutzmaßnahmen betrifft, können wir Ziegelholzer ein langes Klagelied anstimmen: Man hat uns auf unser Drängen eine Lärmschutzmauer gebaut. Sie soll uns vor dem Thyssen-Dyck-Lärm schützen, tut's aber so gut wie gar nicht. Das Landratsamt prüft zwischendurch und findet, dass Bewohner eines stādtebaulichem "Problemgebiets" (Industrie nahe am Wohngebiet) die Lärmbelastung akzeptieren mūssen. Davon ausgehend muß man erwarten, dass es mit der Umgehungsstraße im Ziegelholz, der Koppenlohe und H-G-S nicht ruhiger, sondern noch lauter werden wūrde. Das mit den Lärmschutzmaßnahmen ist äußerst problematisch und muss notfalls von den Anwohnern eingeklagt werden. Jetzt mit Lärmschutzmaßnahmen als Argument fūr die Preihsl-Trasse aufzuwarten, ist nicht's anderes als Augenwischerei.
Ziegelholzer
geschrieben am
30.09.2012 um 21:00 Uhr
Beitrag 79

Was die Lärmschutzmaßnahmen betrifft, können wir Ziegelholzer ein langes Klagelied anstimmen: Man hat uns auf unser Drängen eine Lärmschutzmauer gebaut. Sie soll uns vor dem Thyssen-Dyck-Lärm schützen, tut's aber so gut wie gar nicht. Das Landratsamt prüft zwischendurch und findet, dass Bewohner eines stādtebaulichem "Problemgebiets" (Industrie nahe am Wohngebiet) die Lärmbelastung akzeptieren mūssen. Davon ausgehend muß man erwarten, dass es mit der Umgehungsstraße im Ziegelholz, der Koppenlohe und H-G-S nicht ruhiger, sondern noch lauter werden wūrde. Das mit den Lärmschutzmaßnahmen ist äußerst problematisch und muss notfalls von den Anwohnern eingeklagt werden. Jetzt mit Lärmschutzmaßnahmen als Argument fūr die Preihsl-Trasse aufzuwarten, ist nicht's anderes als Augenwischerei.
leser
geschrieben am
22.07.2013 um 21:13 Uhr
Beitrag 80

Zitat aus MZ-Artikel
Schwandorf - Nachrichten 13.01.2012, 18:42 Uhr

Umgehung: Neue Trasse stößt auf Zustimmung
Die MZ holte Stimmen von Stadträten aus dem Städtedreieck zur Umgehungsplanung ein. Es gibt auch Kritik.

Städtedreieck. Der Entwurf von Diplom-Ingenieur (FH) Theo Preihsl für eine neue Umgehungsstraße stößt bei vielen Stadträten im Städtedreieck auf Zustimmung. Dies ergab eine MZ-Befragung einiger Teilnehmer der Info-Veranstaltung am Mittwoch. In einer internen Sitzung der drei Stadtratsgremien war die Machbarkeitsstudie vorgestellt worden.
Ein großer Teil der Trasse der geplanten „Umgehung Städtedreieck“ würde auf Fluren der Stadt Maxhütte-Haidhof verlaufen. SPD-Fraktionssprecher Franz Brunner sagte: „Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der Fraktion die Planung befürwortet und zwar aus der Sicht des gesamten Städtedreiecks.“ Es sei sinnvoll, die Menschen von Teublitz zu entlasten und einen Lückenschluss mit der Umgehung Burglengenfeld zu erreichen.
-Zitatende-
________________________________________________________
Das scheint überholt zu sein. Die MZ überschreibt einen heutigen Artikel mit „Ist die Preihsl-Trasse gestorben“ und beruft sich eine vom Planungsbüro GEO.VER.S.UM im September 2012 durchgeführte Studie. In diesem Artikel wird auch von Kritik der BI „Alex sagt nein“ an der „Informationfreigabe“ der drei Stadtverwaltungen geschrieben, die diese Untersuchung nicht veröffentlichten. Vielleicht liest jemand im Forum mit, der diese Angaben bestätigen kann?

Meine Meinung dazu: auch an diesem Beispiel zeigt sich wieder, wie wichtig die Beteiligung der Bürger ist!!!!

Mz-Artikel:

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/ist-die-preihsl-trasse-gestorben/941484/ist-die-preihsl-trasse-gestorben.html
Haidhofer
geschrieben am
23.07.2013 um 14:04 Uhr
Beitrag 81

Hoffentlich geht dieser Kelch an uns vorüber!
leser
geschrieben am
23.07.2013 um 16:58 Uhr
Beitrag 82

bei der von Chezar im Beitrag 71 vorgeschlagenen Alternativroute gäbe es vielleicht Interessenskonflikte mit der in den Medien genannten Betriebsansiedlung eines Getränkeherstellers wegen Fächenüberschneidung?????
inkognito
geschrieben am
28.07.2013 um 11:12 Uhr
Beitrag 83

Es wird doch immer von der Preishl-Trasse gesprochen. Wieso plant denn schon seit Jahren oder sind es mittlerweile Jahrzehnte immer die selbe Firma für das Städtedreieck? Sind die beim Staat oder der Stadt angestellt? Warum schreibt man so eine Planung nicht öffentlich aus oder veranstaltet einen Wettbewerb? Vielleicht kämen da mal ein paar neue Ideen zusammen. Und lässt hinterher das Volk abstimmen was es am liebsten hätte??????? Ganz nach dem Motto: Die Mehrheit entscheidet. Bei solchen Vorhaben sollte man ruhig mal mehr Demokratie wagen!
leser
geschrieben am
29.07.2013 um 13:13 Uhr
Beitrag 84

Inkognito,

das sind aber Fragen, die bestimmt nicht allen gefallen ;-)

Es ist menschlich, dass irgendwie jeder schaut wie er am besten wegkommt. Wenn viele zusammenleben muss es wahrscheinlich Regeln geben um „Mord- und Todschlag zu vermeiden“(etwas zugespitzt ausgedrückt). Die Realität sieht so aus, dass begrüßenswerte demokratische Grundregeln aus egoistischen Gründen zum Zwecke der alleinigen Geldvermehrung oder des Machterhalts von Einzelnen oder Gruppierungen extrem dehnbar gesehen oder sogar missachtet werden. Und jetzt komme ich zum Thema hier: dieses Verhalten fängt im Kleinen, in der Familie an, geht über die Kommune, Landesparlamente weiter in Bundesinstitute und endet bei weltweit agierenden Poltik-/Wirtschaftsverbänden, betrifft auch Relegionen/Sekten. Alle die genannten scheuen die Öffentlichkeit und Transparenz. So erklärt sich für mich das Zurückhalten von Informationen und die fehlende Transparenz bei Entscheidungsprozessen.

Naomi Wolf hat in ihrem Buch „Wie zerstört man eine Demokratie“ diese Mechanismen sehr schön beschrieben und belegt, dass unsere Vorzeigedemokratien beileibe keine sind und sich im Umbruch befinden.

Aus dieser Gefahr für die Demokratie heraus und aus Gründen der Fairness und Gleichbehandlung stimme ich völlig überein mit Dir:

Lasst uns mehr Demokratie wagen

(weniger nichtöffentliche Sitzungen, offene Bürgerinformation, entsprechende Sanktionen bei Fehlverhalten demokratisch entstandener Grundsätze, unabhängige und gut ausgebildete Justiz, mehr Bürgerentscheide, keine einseitig interessenorientierte Ausbildung unserer Kinder…….)
Sepp
geschrieben am
29.07.2013 um 14:33 Uhr
Beitrag 85

"Wieso plant denn schon seit Jahren oder sind es mittlerweile Jahrzehnte immer die selbe Firma für das Städtedreieck? "

Hätte man die Zeitungsartikel zu beginn der Diskussion genauer gelesen, so hätte man entnehmen können, dass sich Herr Preisl das erste Mal mit dieser Trasse beschäftigt. Vorhergegangene Trassen sind von anderen Planern vorgeschlagen und dann aus diversen politischen - nicht technischen- Gründen als nicht umsetzbar deklariert worden.
inkognito
geschrieben am
30.07.2013 um 18:13 Uhr
Beitrag 86

Hallo Sepp! Es geht doch nicht nur um die Planung dieser einen Trasse. Wann immer im Städtedreick was geplant und gebaut wird haben doch immer die gleichen Firmen ihre Finger im Spiel. Das wollte ich damit ausdrücken. Das kann man doch nicht verleugnen!
inkognito
geschrieben am
30.07.2013 um 18:26 Uhr
Beitrag 87

Hallo Leser. Es ist mir durchaus Bewusst das wir nicht in einer Demokratie leben und ich denke auch das es eine echte Demokratie nicht geben kann. Der Mensch ist eben in erster Linie ein Egoist und demokratisches Verhalten widerspricht so denke ich der Natur des Menschen. Ich glaube auch nicht das man diese egoistischen Verhaltensweisen änder kann, da sie wohl zum größten Teil genetisch bedingt sind.
Übrigens haben Genetiker unlängst ein sogenanntes Gier-Gen entdeckt. Das ist kein Witz aber es scheint wirklich Gene zu geben die egoistisches Verhalten und das Streben nach immer mehr steuern.
leser
geschrieben am
31.07.2013 um 20:06 Uhr
Beitrag 88

hatte ich mir fast gedacht dass wir in punkto realer Demokratie nicht weit auseinanderliegen ;-)

Das mit dem Gier-Gen ist neu für mich. Hoffentlich ist das nicht nur eine von den Gierigen in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie. Das Geld zu dieser Aktion hätten sie wahrscheinlich und das Ergebnis wäre eventuell eine prima Ausrede, so in etwa -

da kann ich nichts dafür, das haben meine Gene gesteuert ...

bis jetzt habe ich eher gelesen, der Mensch wird von seiner Umwelt geprägt. Aber ich würde gern dazulernen. Wo steht mehr darüber?
inkognito
geschrieben am
01.08.2013 um 17:58 Uhr
Beitrag 89

Hallo Leser!
Hier z.b. www.welt.de/wissenschaft/article12023261/Geiz-und-Gier-liegen-im-Blut-und-in-den-Genen.html
Da erscheint es in einem ganz anderen Licht wenn manche Menschen Erfolg haben und andere weniger obwohl sie vielleicht die gleiche Schul und Ausbildung genossen haben.
inkognito
geschrieben am
01.08.2013 um 18:19 Uhr
Beitrag 90

Oder hier! www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1565427
leser
geschrieben am
06.08.2013 um 09:27 Uhr
Beitrag 91

danke für die Links zum "Gier-Gen"

ich werde das lesen und eventuell im Thema "Gesellschaft,Politik..." antworten. Vorab: Die Welt schreibt als Überschrift"Geiz und Gier liegen im Blut und in den Genen" - das ist eine etwas reisserische Aussage, die in dem folgenden Artikel relativiert wird.

Schlimme Entwicklung das in den Medien ...


Zum Thema hier: Umgehung Städtedreieck weiter planen und gleichzeitig die Bahnhofstraße in MH ausbauen??
leser
geschrieben am
26.06.2015 um 23:18 Uhr
Beitrag 92

laut Bericht MZ vom 26.6.15 hat der Stadtrat MH eine Trassenführung als Umgehungsstraße vorgeschlagen.Wenn ich das richtig sehe deckt sich dieser Vorschlag in weiten Teilen mit dem von Chezar in Beitrag Nr. 71

Gut ist, dass die Stadt MH verspricht, die Bevölkerung künftig offen,zeitaktuell und umfassend zu informieren.
Mal sehen ob das eingehalten wird....


www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/maxhuettehaidhof/trasse-ruecksicht-auf-buerger-und-natur-22391-art1250557.html
Christine
geschrieben am
29.06.2015 um 09:08 Uhr
Beitrag 93

Da sich die Bürgerinitiative um Dr. Schmidkunz fast ausschließlich aus Anwohnern der Rollbahn, der Fromm-Straße und des Alexanderplatzes zusammengesetzt hatte, sollte mit der neuen Trasse auch keinerleit Widerspruch mehr kommen, siehe hierzu den Pressebericht in der MZ.
Es zeigt aber auch, welches "Bürger-" Interessen gezählt haben. Die des "Bürgers Dr. Schmidkunz" und seiner Nachbarn. Dass jetzt die Natur an anderer Stelle zerschnitten wird und auch von Roding und Haugshöhe nicht abgerückt wurde, interessiert nun nicht mehr...Hauptsache die Straße ist weit genug von der O-Ton: "einmaligen Villensiedlung" entfernt. Dr. schmidkunz hat sein persönliches Ziel, die ursprüngliche Trasse 10 vor seiner Haustüre zu verhindern, immerhin erreicht.
inkognito
geschrieben am
29.06.2015 um 18:19 Uhr
Beitrag 94

Wer will schon eine Umgehungsstrasse vor der Tür. Am Ende werden sie die bekommen die sich am wenigsten dagegen wehren können. Das Wäre zum einen die Natur, zum anderen die weniger betuchten Anwohner....
leser
geschrieben am
29.06.2015 um 21:59 Uhr
Beitrag 95

da muss ich (leider) zustimmen. Die Natur hätte eigentlich von Gesetzes wegen schon eine Interessenvertretung: Naturschutzbehörden.... aber wie man zum Beispiel beim Waldschutz gesehen hat, da werden einfach die Forstämter aufgelöst, die vor Ort waren und auch selbst bestimmen konnten, ein bayerisches Staatsforstamt wird geschaffen, unbequeme Forstleute werden zur Ruhe gemahnt und die ungezügelte Holzernte inklusive Holzschnitzel/pellets bringen dem Land enormes Geld in die Kasse. Und wenn man dann noch auf den freien Flächen Windräder pflanzen läßt hat man nochmal ein finanzielles Schnäppchen gemacht(Verkauf, Verpachtung...). Im Gegenzug kann man ja ein paar Hektar Wald im fernen Thüringen oder nahen Franken kaufen und alles entspricht den Gesetzesvorgaben.....

Jetzt wäre ich aber beinahe vom Thema abgekommen ; - )
Ich weiß auch, dass nicht ganz unvermögende einflußreiche Leute in Teublitz Süd ihre Wohnsitze haben und habe etwas Verständnis wenn diese eine viel befahrene Straße "vor der Haustüre" ablehnen. Und wie auch von inkognito geschrieben, wer Geld hat hat auch meistens Mittel und Wege, die dem "Normalo" verwehrt sind. Und wer an diesem System etwas verändern möchte, dem ergeht es so wie der aktuellen, vom Volk gewählten griechischen Regierung - der wird fertig gemacht. Da wird gehetzt, desinformiert, gelogen und geballt manipuliert.....

inkognito
geschrieben am
18.07.2015 um 21:56 Uhr
Beitrag 96

Hallo,
kann sich jemand vorstellen das die Umgehung letzten Endes durch Maxhütte laufen soll.
leser
geschrieben am
20.07.2015 um 22:25 Uhr
Beitrag 97

Ich denke, die Alternativroute entlang der rechten Uferseite der Naab Richtung Münchshofen, die vor einiger Zeit im Gespräch war, wird vermutlich an Einsprüchen der Stadt Burglengenfeld(inkl Zementwerk?) verworfen werden oder ist bereits erledigt. Und andere Streckenverläufe sind durchaus möglich wie ich meine. Burglengenfeld kann sich meiner Meinung nach beruhigt zurücklehnen und zusehen, wie der Verlauf und die Kosten und die Akzeptanz in der Bevölkerung vor allem für Teublitz und Maxhütte aussehen.

Wollen wir einmal hoffen, dass es keine faulen Kompromisse zu Lasten von Bürgern und möglichst wenig Eingriffe in die Natur gibt. Da fällt mir auch ein Artikel in der MZ ein, in dem berichtet wird, dass ein Landwirt aus Ibenthann seinen Milchviehbetrieb erheblich erweitern und teilweise auslagern möchte. Ungeachtet, dass ich dachte, mit Milchkühen ist nicht mehr so viel Rendite zu machen(Überangebot in fast der gesamten EU) fällt mir auch die Emissionsbelastung und die Nitratausbringung durch Gülle für unser sowieso schon stark gefährdetes Grundwasser ein. Und bei dem herrschenden Bauboom ist abzusehen, dass unsere drei Städte und die umliegenden Gebiete bald zusammenwachsen. Und wer möchte dann einen Massenviehbetrieb in der Nachbarschaft haben? Aber wenn seitens der Stadtführung Maxhütte laut dem Zeitungsartikel alles seine Ordnung hat und genehmigt werden muss, wird das wohl so sein.
MarkusV
geschrieben am
21.07.2015 um 08:55 Uhr
Beitrag 98

Da ein Bauernhof priveligiert bauen darf, ist es sowieso egal was die Bürgermeisterin oder der Stadtrat denkt...die können bestenfalls nur ihren Senf dazugeben aber entscheiden tut der Landkreis....
leser
geschrieben am
25.07.2015 um 10:06 Uhr
Beitrag 99

Ist das wirklich so MarkusV ? Dass die Interessenvertretung der Landwirte, der Bauernverband, ein Paradebeispiel im negativen Sinn von Lobbyismus ist, wurde hier in diesem Forum bereits von jemandem geschrieben – da stimme ich voll zu! Vielen Bauern geht es keineswegs um den Erhalt der Natur als Lebensgrundlage und möglichst verantwortungsvolle Tierhaltung meine ich. Erfreulicherweise gibt es aber auch Tendenzen hin zu nachhaltiger Bewirtschaftung – in einigen Regionen haben sich Landwirte zusammengeschlossen und betreiben sogenannte biologische Landwirtschaft. Und das klappt ganz gut soweit ich weiß. Allerdings mussten sie vorher gegen erhebliche Widerstände kämpfen – siehe Bemerkungen oben.Und vergleichbare Fördergelder wie bei Massentierhaltung oder Monokulturanbau zur Energiegewinnung haben die ganz bestimmt nie erhalten.

Ein Übel ist die bestehende Förder- und Subventionspolitik einschließlich der EU.
Kann mir jemand erklären, warum unter den jetzigen Bedingungen beispielsweise bei Milchkühen für die Fördergelder ein Faktor von 1,2 angerechnet wird(also wenn ich 200 Milchkühe habe bekomme ich Gelder als hätte ich 40 Kühe mehr)? Um die „andere Seite“ kennen zu lernen empfehle ich die Broschüre Milchratgeber der Welttierschutzgesellschaft - Kampagne Kuh+Du – zu lesen. Welttierschutz.org

MarkusV
geschrieben am
25.07.2015 um 17:39 Uhr
Beitrag 100

Nein, das hat nichts mit Lobbyismus zu tun. Wie man so paranoid wie Sie überhaupt sein mag. Sie wittern hinter allem und jedem eine Verschwörtung der Wirtschaft oder eine korrupte Politik. Sinn des ganzen ist es einfach. Die Existenz unserer Landwirte nicht vom politischen Spielball abhängig zu machen. es heißt auch nicht, dass niemand eine Hofansiedlung genehmigen muss, aber es läuft halt eine Ebene höher ab und kann nicht durch Lokalpolitker torpediert werden. Leider ist jeder einzelner Ihrer Postings dafür, welches besserwisserisches, grün-sozialistische Menschenbild sie haben. Mir graust`s
leser
geschrieben am
26.07.2015 um 10:07 Uhr
Beitrag 101

..mir auch
Ute
geschrieben am
26.07.2015 um 14:32 Uhr
Beitrag 102

@MarkusV:

Endlich sagt`s ihm einer...ging mir auch schon lange so #like!
M.Eschenberg
geschrieben am
27.07.2015 um 07:59 Uhr
Beitrag 103

Ich sage es ja nicht gern. Aber ganz unrecht hat MarkusV da nicht,....
Mex
geschrieben am
27.07.2015 um 16:13 Uhr
Beitrag 104

meine Rede....
Moon
geschrieben am
27.07.2015 um 18:12 Uhr
Beitrag 105

Was genau hat das Posting von "Leser" mit "sozialistischem" Gedankengut zu tun ?

Es muss doch die Frage gestattet sein, warum ein Landwirt (=gewinnorientierter Unternehmer) priviliegiert seinen neuen (erheblich größeren!) Betrieb anderen Bürgern vor die Nase stellen darf, nur weil an seinem bisherigen Hof der Platz zu klein wird. Und das Ganze ohne genehmigungsrechtliches Brimborium wie sonst üblich (jeder Häuslebauer weiß was ich meine!) einfach durchgewunken werden soll!

Dass da ein paar Nachbarn nicht gerade begeistert sind, ist doch nachvollziehbar.

Was passiert eigentlich mit dem "alten" Hof...?
Warum muss der Betrieb größer werden ?
Wo kommt die viele Gülle hin ?


gschnapperl
geschrieben am
27.07.2015 um 22:14 Uhr
Beitrag 106

Toll Moon, die 3 Fragen nun zu stellen..........ist doch schon durch die Presse gegangen: Alter Hof wird Flüchtlingsheim, größer Wollens werden damit mehr Gülle entsteht und die Gülle läuft dann langsam von Rosbach nach Ponholz damits denen auch gscheid stinkt :-)
Aber idealerweise läuft die Umgehung für Teublitz durch Maxhütte und ein neuer Hof überall hin nur nicht zu mir :-) aber solang ich mit meinem fetten Benz über ne Umgehung zum Nahversorger komme um billige Milch und Fleischprodukte zu kaufen ist ja alles ok.Echt schade das Deutschland nur noch nörgeln kann, evtl tut uns Zuwanderung gut..........damit das nörgeln endlich aufhört!
Ich gönne es dem Unternehmer Göhr so eine Erweiterung zu schaffen, viel Glück! Und wer schon mal an einem einigermaßen neuen viehbetrieb vorbeigegangen ist weis, das das Thema Geruchsbelästigung kein allzugroser Punkt sein wird. Und wems stinkt soll in die Stadt ziehen.......
Was ich verstehen würde ist wenn angrenzende Grundstückseigentümer bzw im Bauerwartungsland stehende Besitzer durch den angrenzenden Hof den Wert ihrer Grundstücke beeinflusst sehen, aber was mir mehr stinkt als die Gülle: der Wortführer gegen den Hof wollte unterhalb des Kalkofens in bester Lage Natur zerstören um Häuser zu bauen.......und bevor jemand fragt, ja meine Eltern kommen beide aus Bauernhöfen,ich bin immer in Maxhütte zuhause gewesen und werde es auch bleiben......
Moon
geschrieben am
28.07.2015 um 13:57 Uhr
Beitrag 107

Sorry, „Gschnapperl“, aber irgendwie kann ich Deiner Argumentation nicht folgen:
Wenn der neue Betrieb so umweltneutral ist, warum kann man das Ganze dann nicht auch prüfen?
Ich gönne dem Unternehmer ebenfalls eine Erweiterung..nur…grundsätzlich, sehe ich nicht, warum in manchen Situationen einige Wenige davon profitieren sollen, und dafür Viele darunter leiden müssen.
Das war übrigens auch meine (um zum Thema zurückzukommen) Argumentation bezgl. Der Umgehung:
Die Anwohnerschaft der Rollbahn war dagegen und ganz Teublitz sollte weiter unter dem Verkehr leiden..und wie man sieht hatte ich recht..kaum ist die Trassenplanung geändert…
Also nochmal: Jeder darf und soll nach Erfolg streben …aber bitte nicht auf Kosten anderer..

Ach ja..der von Dir erwähnte „Wortführer“ ..warum hat der denn dann die geplanten Häuser nicht gebaut ?

gschnapperl
geschrieben am
28.07.2015 um 17:39 Uhr
Beitrag 108

Definiere "Umweltneutral"....... Auf Kosten anderer........ja dann würde wohl niemand mehr irgendwas irgendwo bauen dürfen......
Vermutlich wurden diese Häuser nicht genehmigt, außerorts vermute ich, weis es leider nicht genau.
Moon
geschrieben am
28.07.2015 um 19:46 Uhr
Beitrag 109

@Gschnapperl: Du schreibst, der "Wortführer" wollte am Kalkofen Häuser bauen und damit die "Natur zerstören"...zumindest hätten dadurch dann einige Leute ein Dach über dem Kopf gehabt ...gleichzeitig ist ein riesiger Bauernhof offenbar dann keine Naturzerstörung um einer(!) Familie größeren Gewinn zu sichern ?

Offenbar ist in Deutschland (zumindest Deiner Ansicht nach), ein kritischer Blick aufs Unternehmertum sofort "Nörgeln" ?

Nur so angemerkt: Einige (zwischenzeitlich stillgelegte) Höfe werden von deren Besitzern als Lagerhallen vermietet...warum müssen diese eigentlich nicht "rückgebaut" werden ?
Ich habe NICHTS gegen Landwirte, aber ab und zu sollte man schon, auch laut, darüber nachdenken dürfen, ob deren Privilegien noch immer zeitgemäß sind..


leser
geschrieben am
28.07.2015 um 23:28 Uhr
Beitrag 110

Interessant dazu eine aktuelle Pressemeldung des Deutschen Bauernverbandes. Ein Auszug daraus:

DBV-Präsident Joachim Rukwied war sich mit seinem Kollegen Eddie Downey von der Irish Farmers‘ Association IFA einig: „Für unsere Landwirte ist es inakzeptabel, dass die wirtschaftlichen Folgen der politischen Krise zwischen Russland, Ukraine, EU und USA allein auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden. ..
-Ende des Zitates-

Allein an dieser Argumentation erkennt man das rigorose Vorgehen dieser Interessenvertretung. Den Bürgern zu erklären, dass allein die Landwirte die wirtschaftlichen Folgen z. B. von Embargos tragen müssen, ist in meinen Augen fast schon lächerlich.

Auch ich verbrachte meine Kindheit in bäuerlicher Umgebung und finde Landwirtschaft als lebensnotwendig. In Übereinstimmung mit Moon meine ich jedoch, dass man Missstände auch hier wie in allen anderen Bereichen schon ansprechen darf. Oft kommen, wenn Privilegien (und seien sie auch noch so überholt und kaum mehr zu rechtfertigen) in Gefahr sind oder nur darüber diskutiert wird Reaktionen, die unsachlich und teilweise unter der Gürtellinie liegen. Das deutet darauf hin, dass Betroffene selbst wissen dass ihnen logische Argumente fehlen….

In meinen Beiträgen versuche ich, meine Überlegungen möglichst mit Fakten zu untermauern(damit auch Gefahr laufe, besserwisserisch zu wirken) und wundere mich nicht, wenn dadurch manchmal heftige Reaktionen folgen. Als ich einmal mit einem Beamten über seine Besoldung diskutierte und ihm sagte, er möge zum Beispiel bedenken, dass der Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft nach einigen Wochen Krankheit zwischen 30 und 40 Prozent Einkommensverlust hat, der Beamte bei Krankheit unbegrenzte Lohnfortzahlung hat, lief ich Gefahr, dass er mich wegen Geheimnisverrates vor den (deutschen) Kadi bringt ; - )

Eine eventuelle Erklärung zu den nicht rückgebauten Höfen/Scheunen: vielleicht befinden sich auf deren Dächern noch hochsubventionierte Sonnenkollektoren und die Vergütung nach EEG läuft noch einige Jahre oder Jahrzente ?

Presseerklärung Bauernverband:

www.bauernverband.de/ifa-und-dbv-austausch-marktsituation












www.bauernverband.de/ifa-und-dbv-austausch-marktsituation
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
24.01.2017 um 11:19 Uhr
Beitrag 111

..also sorry, aber jetzt muss ich mal sticheln:

Im Städtedreieck plant man an einer Umgehungsstrasse, die vor allem der Stadt Teublitz nützt, weil sie dort das Verkehrsaufkommen innerstädtisch verringern soll! Ein nachvollziehbares Ansinnen!
Einer der Hauptakteure gegen diese Umgehung ist ein Herr, der mit dem Argument der Naturzerstörung und der menschenunwürdigen Trassenführungen (Lärm, Abgase etc. ) m.E.n. eigentlich grundsätzlich gegen jede Art von Trasse ist, solange sie in irgendeiner Art in er Nähe seines Hauses in Maxhütte (ehemalige Direktorenvilla) kommen sollte!
Nun plant, nach Angabe der heutigen MZ, die Familie genau dieses Herrn, in Teublitz mitten(!) in der Stadt, einen viergeschossigen Wohnkomplex mit starken Auswirkungen auf Anwohner, Grundwasser, Kanal,Verkehr!
Dagegen hat sich auch grad eine BI gegründet..mal sehen ob der genannte Herr da auch mitmacht..wo ihm doch Umweltschutz und Menschenwürde so am Herzen liegen..



Damit mich keiner falsch versteht: Ich kenne diese Leute nicht persönlich, aber dieses Messen mit zweierlei Maß kotzt mich einfach nur an!
Mex
geschrieben am
24.01.2017 um 12:29 Uhr
Beitrag 112

@Moon:

GANZ GENAU DAS HABE ICH MIR BEIM LESEN AUCH GEDACHT!!!!!!

Du sprichst mir aus der Seele!!! Ich will weder die Planungen der Umgehungsstraße noch die der Wohnbebauungen positiv oder negativ bewerten, in beiden Fällen weiß ich nicht genug...

Aber dieser Zusammenhang ist mir auch gleich aufgefallen, naja...mal sehen wie wichtig die Themen Umweltschutz und Anwohnerschutz dem Herrn Schmidkunz nun in Teublitz sind....
Inkognito
geschrieben am
25.01.2017 um 10:14 Uhr
Beitrag 113

Hallo erst mal,
kann mir mal jemand erklären was diese Umgehungsstraße für einen Sinn macht!
Da wird schon Jahrzehntelang drum gestritten und es tut sich nichts. Trotzdem ist der Verkehr noch nicht zusammengebrochen. Kann es sein das man diese "Umgehung" gar nicht braucht? Wer verursacht denn den ganzen Verkehr in Teublitz? Sind es wirklich so viele Durchreisende oder vielleicht nicht die Teublitzer selbst? Wer nach Schwandorf oder Regensburg will fährt doch eh über die Autobahn! Und der Verkehr zum nächsten Supermarkt wird wohl kaum über die Umgehung führen? Wer will eigentlich diese "Umgehung"? Und was bringt sie wirklich für alle Teublitzer und nicht nur für ein paar? Könnte man das Geld nicht sinnvoller anlegen?
leser
geschrieben am
27.01.2017 um 12:47 Uhr
Beitrag 114

inkognito,

das sind schon berechtigte Fragen meine ich. Von der BI gegen die Umgehung wurde ja zum Beispiel eine intelligentere Ampelschaltung vorgeschlagen(lt. MZ -Bericht). Wäre doch einen Versuch wert meine ich. Das kann als Test doch nicht die Welt kosten? Und LKW aus BUL können doch die dortige Umgehung nutzen und auf die Autobahn und dann in alle Richtungen fahren, in Gegenrichtung ebenfalls.

Über überdimensionierte Wohnklötze in Wohngebieten mit kleineren Häusern habe ich in einem anderen Themenbereich bereits geschrieben. Für die, die sich künftig überhaupt noch Wohnungen leisten können kommt das Zeitalter der "Käfighaltung" zu wie mir scheint. Das Gebäude, das man im ehemaligen Hof gegenüber dem Bahnhofsparkplatz hingestellt hat, erscheint mir auch dominant und die direkt nebenstehenden Gebäude können sich über die Schattenbildung bei Tropentemperaturen freuen vermute ich.


eine persönliche Bemerkung inkognito:

ich hoffe, du bleibst dem Forum auch noch nach deiner angekündigten "Flucht" aus dem aufstrebenden Megacenter MH erhalten. Deine Beiträge habe ich im Gegensatz zu so manch anderen in diesem Forum schätzen gelernt und diese haben mich oft zm Nachdenken gebracht.
inkognito
geschrieben am
31.01.2017 um 18:06 Uhr
Beitrag 115

Moon,
sie schreiben in Beitrag 111 ein gewisser Herr ist gegen diese Umgehung weil sie sonst an seinem Anwesen vorbeiführt! Aber möchten Sie Moon diese Trasse vor ihrer Tür haben? Oder irgendein anderer der sich drüber aufregt? Es ist einfach andere zu verteufeln wenn man nicht selbst betroffen ist.
Sankt Florian lässt grüßen!
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
01.02.2017 um 20:53 Uhr
Beitrag 116

@ Inkognito:
Zunächst mal haben wir, wahrscheinlich die meisten, irgendwelche "Trassen" in der Nähe, das lässt sich auch wohl schlecht vermeiden!

Worauf ich hinweisen wollte: Die Teublitzer wollen (zum Teil) eine Umgehung um den Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren. Darüber kann man nun diskutieren, aber der genannte Herr wehrt sich mit dem Argument der Umweltzertörung, der Lärm-, Abgas-, Verkehrsbelastung durch die Eselweiher(gedachte Trasse)- und zwar meiner Meinung nach, weil alle Trassenvarianten in der Nähe seines Hauses vorbeilaufen würden.

Bis hier noch verständlich und nachvollziehbar.

Aber wenn dann seine Familie einen Wohnblock mitten in Teublitz plant, sind alle diese "Argumente" weggewischt, weil (St.Florian lässt grüßen) er ja nur daran verdient, und die dortigen Anwohner genau die genannten Belastungen zusätzlich ertragen müssten.

Also wer ist hier der St.Florian... ?
inkognito
geschrieben am
02.02.2017 um 10:19 Uhr
Beitrag 117

Hallo Moon,
es trifft ja nicht nur diesen einen Herrn wenn eine neue Trasse gebaut wird. Und ob der Verkehr in Teublitz damit wirklich verringert wird ist keineswegs bewiesen! Und mit den Eselweiher wäre wieder ein Stück Natur unwiederbringlich zerstört.
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