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Baugebiete Maxhütte-Haidhof - www.baugebiet-maxhuette.de

(offenes Thema)

Infos zum Autor
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
08.11.2011 um 18:33 Uhr
Beitrag 1

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für unsere neuen Baugebiete Maxhütte-Ost IV und Haidhof-Mitte haben wir eine neue Homepage gestaltet mit vielen hilfreichen Informationen, Reservierungsmöglichkeiten und Optimierungen gegenüber der alten Homepage. Mich würde interessieren was Sie davon halten? Vermissen Sie noch etwas?

Bitte besuchen Sie uns unter www.baugebiet-maxhuette.de

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Stangl
Frühaufsteher
geschrieben am
09.11.2011 um 04:48 Uhr
Beitrag 2

Ich finde die Seite gut aufgemacht und finde auch den "Reservierungsplan" sehr gelungen (allerdings ist das auch der erste dieser Art, den ich je gesehen habe :-) ).

Etwas erheiternd finde ich allerdings folgenden Satz: >>Nicht umsonst nennt man die Stadt "Stadt der Vereine".<< Ob man es glaubt oder nicht, aber ich habe es geschafft, über 30 Jahre in MH zu leben, ohne jemals von dieser Bezeichnung gehört zu haben... :-)
komiker
geschrieben am
09.11.2011 um 10:54 Uhr
Beitrag 3

noch nichts vom "Verein der Breitbandenttäuschten" gehört? :-))

Gibt es ein paar Jahre
leser
geschrieben am
09.11.2011 um 12:39 Uhr
Beitrag 4

Ich finde die Information gut. Nicht jeder hat einen Internetanschluß, aber diese Art der Information gehört zusätzlich zu anderen Formen zum "Netzzeitalter"!!

Bleibt nur unter Umweltaspekten zu hoffen, dass nicht alle grünen Wiesen versiegelt werden und sich die Natur nicht eines Tages rächt. Wir hören täglich von Überschwemmungen, Erdeinbrüchen, Erdrutschen...., in den neuen Bundesländern hat man ein sehr massives Problem mit dem Grundwasser, der Grundwasserspiegel liegt flächenweise in Höhe der Erdoberfläche. Fachleute sprechen von Folgen des Raubbaus an der Natur(Rodungen, Monokulturen,gigantische Landwirtschaftskonzerne, die sich eingekauft haben und Fördergelder für die maschinelle "konservative Landwirtschaft" kassieren, aus dem ehemals grünen Boden riesige Gewerbegebiete gestampft, Ablagerung von Problemmüll und vielleicht dann nur Erde oder Beton drauf...)

Aber das ist sicher in Maxhütte nicht der Fall

Ch. Bach
geschrieben am
09.11.2011 um 17:10 Uhr
Beitrag 5

niemals.........
SoSo
geschrieben am
12.02.2012 um 11:13 Uhr
Beitrag 6

Für den Vertrieb ist die VR-Bank und die Sparkasse zuständig und unter dem Link Kontakt ( www.baugebiet-maxhuette.de/kontakt/ ) werden die zwei Banken gleich als Baufinanzierer angepriesen.

Kann man das nicht etwas neutraler machen? Ich glaube nicht, dass die Kreditkonditionen dieser zwei Banken unbedingt die besten sind.

Oder hat die Stadt ein Abkommen mit den zwei Banken, dass sowohl Vertrieb als auch Finanzierung nur von diesen zwei Banken angeboten wird?

Zumindest für junge und unerfahrene Hausbauer wäre es angebracht, darauf hinzuweisen, dass es noch andere Kreditgeber gibt und man sehr genau die Konditionen vergleichen sollte.

Bei größeren Finanzierungssummen machen kleinste Zinsunterschiede sehr viel Geld aus!

So wie das jetzt auf der HP dargestellt wird, bekomme ich den Eindruck, als würde die Stadt mit den zwei Banken gemeinsam handeln. Dies bringt zwar den zwei Banken große Profite, nicht aber unbedingt den neuen Mitbürgern.
Stangl C., Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
13.02.2012 um 10:13 Uhr
Beitrag 7

Hallo Soso,

die Stadt Maxhütte-Haidhof arbeitet bereits seit dem Baugebiet Ost III mit der Sparkasse und der VR-Bank sehr gut zusammen. Gemeinsame Projekte waren und sind z. B. die großen Bautafeln im Stadtgebiet, Bewerbung in den einzelnen Bankfilialen und natürlich die Finanzierung der Erschließung der Baugebiete. Beim Baugebiet Maxhütte-Ost III war der Erschließungsträger die BLE, eine Tochter der VR-Bank, beim Baugebiet Ost IV ist es die Fa. Bayerngrund eine Tochter der Sparkasse, daher naturgemäß die Zusammenarbeit mit diesen beiden Banken und die Erwähnung auf unserer Homepage.

Sie haben sicher recht, dass es äußerst wichtig ist die Zinskonditionen zu vergleichen, jedoch denke ich, dass dies jeder Bauherr ohnehin macht und es dazu keinen Hinweis unsererseits braucht.
leser
geschrieben am
13.02.2012 um 13:37 Uhr
Beitrag 8

Grübel,grübel....


eigentlich mache ich persönlich schon einen Unterschied zwischen amtlichen und privaten Stellen oder Unternehmen. Vielleicht sollten doch Behörden und Verwaltungen in ihrem eigenen Intresse eine Neutralitätspflicht haben? Sonst könnte da vielleicht mal so ein leicht übler Geruch auftauchen?

Eine Verwaltung ist unter anderem dazu da, Steuergelder zu verwalten und einzusetzen. Wenn ich mir das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler ansehe bin ich nicht überzeugt, dass da immer sinnvoll gehandelt wird und auch nicht immer die besten "Geschäftspartner" gefunden werden. Das ist natürlich allgemeingültig gemeint! Die Sparkassen als kommunale Unternehmen sind auch schon stark in die Schlagzeilen geraten. Wenn ich mich richtig erinnere gab es da in der nördlichen Oberpfalz laut Medienberichten fragwürdige Spekultionsgeschäfte, rettende Zwangsfusionen und nach deren Scheitern Überlegungen zu einem großen Sparkassenverbund Regensburg-Schwandorf-Weiden. Auch wenn Bürgermeister in den Sparkassen als Aufsichtsräte sitzen grantiert das scheinbar nicht die Überlebensfähigkeit bzw Konkurrenzfähigkeit am Markt.

Aber ich denke, als Juristin kann Frau Plank die Zulässigkeit und vielleicht auch moralische Vertretbarkeit von gezielter Werbung in Städtischen Verlautbarungen gut beurteilen!
Stangl C., Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
13.02.2012 um 13:52 Uhr
Beitrag 9

@ Leser: Finden Sie, dass wir gezielte Werbung betreiben? Das kann ich nicht nachvollziehen, wir weisen m. M. n. nur auf unsere Finanzierungspartner hin, darin sehe ich nichts verwerfliches. Sollte das so sein, müssten wir auch unsere Gewerbeauflistung auf unser Städtischen Homepage als gezielte Werbung sehen, oder?
leser
geschrieben am
14.02.2012 um 07:34 Uhr
Beitrag 10

Herr Stangl,

auf der Seite( Link von SoSo) hatte ich persönlich schon denselben Eindruck wie ihn SoSo beschrieben hat. Ein Wink mit dem Zaunpfahl ;-))
Eine Eingangsbemerkung, dass es auch andere Planungs- und Finanzinstitute gibt und es den Bauwilligen freigestellt ist zu wählen hätte m. M.für mehr Klarheit gesorgt.Dann hätte man je schreiben können: wir haben gute Erfahrungen mit folgenden gemacht.... :-)


Natürlich stand meine Schlußbemerkung in diesem Zusammenhang, war aber allgemeingültig gemeint(von Frau Dr. Planks juristischer Kompetenz bin ich überzeugt)
leser
geschrieben am
14.02.2012 um 07:41 Uhr
Beitrag 11

noch etwas,

der Vergleich zwischen einer Gewerbeauflistung(ähnlich den Eintragungen aller Firmen auf den gelben Seiten /Telefonbuch) in einer Städtischen Homepage und der Nennung ausgewählter Unternehmen auf städtischen Verlautbarungen hinkt meiner Meinung nach schon gewaltig!!!!!
Neuer Einwohner
geschrieben am
14.02.2012 um 10:04 Uhr
Beitrag 12

@Leser:

Sind alle Firmen des Landkreises Schwandorf aufgezählt...der Oberpfalz....? Der Vergleich passt hier in meinen Augen schon.
HUB
geschrieben am
14.02.2012 um 10:08 Uhr
Beitrag 13

Warum muss man immer alles kompliziert machen. Auf der Homepage steht nicht:
"mit diesen banken können Sie ihr Grundstück finanzieren", sondern Vetriebspartner der Stadt Maxhütte-Haidhof und das SIND NUN MAL diese beiden Institute. Unda DARUM stehen die da...
Moon
geschrieben am
14.02.2012 um 10:54 Uhr
Beitrag 14

@ HUB: Danke, Du wirst mir immer sympathischer...;-)


Moon
dertrotzdemkeinVolksbankfreundist
SoSo
geschrieben am
14.02.2012 um 16:11 Uhr
Beitrag 15

Ich hätte den Vertrieb von einem bank- und versicherungsunabhängigen Unternehmen machen lassen.
Man will ein Grundstück kaufen und dann gehts los:
"Haben Sie sich schon Gedanken über die Finanzierung gemacht?" Am besten gleich einen Termin vereinbaren. Stimmt man zu, wird als nächste der Versicherungsexperte eingeschaltet: "Mit dem Kauf eines Hauses braucht man unbedingt eine Brandschutzversicherung und eine Arbeitsunfähigkeitversicherung. Und für den Todesfall am besten auch noch eine Lebensversicherung. Bringen Sie uns doch ihren Versicherungsordner vorbei, dann prüfen wir ihre Versicherungen..."
Im nachhinein muss man hartnäckig sein und antworten:
NEIN, ich will keine Lebensversicherung
NEIN, ich will keine Berufsunfähigkeitversicherung
NEIN, ich will keine Verdienstausfallversicherung
NEIN,...
Natürlich wird der kostenlose Versicherungscheck nur zum Wohle des Kunden gemacht... Wie mich das nervt.
In den letzten zwei Jahren bin ich nur noch am Wochenende oder nachts in die Bank gegangen, um Kontoauszüge zu holen.

Die Grundstücke werden doch provisionsfrei verkauft?
Wenn ja, woran verdient denn der Vertrieb?
Stangl C., Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
14.02.2012 um 16:20 Uhr
Beitrag 16

Vll. haben Sie den Begriff "Vertriebspartner" falsch verstanden:

Weder die Sparkasse noch die VR-Bank verkaufen für uns Grundstücke. Sie bewerben diese lediglich in Ihren Filialen und leiten dann den Kontakt an uns weiter. Der Vertrieb wird ausschließlich bei uns im Rathaus durchgeführt und es erübrigt sich wohl der Hinweis, dass wir in Sachen Finanzierung KEINE Empfehlung aussprechen.
SoSo
geschrieben am
14.02.2012 um 16:26 Uhr
Beitrag 17

Herr Stangl, da muss ich mich bei Ihnen entschuldigen.
Da sieht man mal wieder, wie gefährlich es ist, wenn man sich aus Halbwissen eine Meinung bildet. Es war und ist nicht meine Absicht, die Stadtverwaltung zu diskreditieren, denn ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden.

Mit freundlichen Grüßen
Stangl C., Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
14.02.2012 um 16:30 Uhr
Beitrag 18

Kein Problem, deswegen beantworte ich ja gerne Ihre Fragen um solche Umstände nach außen hin auch möglichst verständlich und transparent zu erklären!
leser
geschrieben am
14.02.2012 um 17:46 Uhr
Beitrag 19

So verbissen sehe ich die Sache auch nicht ;-)

Meine Erfahrungen mit Versicherungsagenten decken sich mit denen von SoSo!

Es heißt auf der Internetseite Erschließungsträger und Vermarktungspartner. Ich habe Bekannte gefragt, was sie unter dem Begriff Vermarktungspartner verstehen. Alle hatten eine Erklärung, die weit über das Auslegen von Infomaterial in deren Büros hinausging :-))))))

Die Erklärung in Ihrem Beitrag Nr. 16 schafft Klarheit
SoSo
geschrieben am
14.02.2012 um 18:31 Uhr
Beitrag 20

Die HP ist übersichtlich und informativ. Vielleicht noch die Rechtschreib- und Formatierungsfehler ausbessern, dann gibt's nichts mehr zu meckern.
leser
geschrieben am
31.03.2012 um 19:37 Uhr
Beitrag 21

Baugebiet Haidhof Mitte(Fischbacher Straße Richtung Rappenbügl, rechts)

Seht euch mal die Bauarbeiten an! Zu meiner Kindheit wurde das Gebiet "Feurerwiesen" genannt wenn ichmich richtig erinnere. Jetzt wird das vormals ziemlich steil abfallende Gelände scheinbar etwas eingeebnet, von den Bäumen zur Autobahn hin werden sicher nicht viel übrig bleiben. Meiner Meinung nach sickerte vorher auf diesem Gebiet viel Regenwasser ein. Nach der Versiegelung werden es eventuell die angrenzenden Bewohner der Fischbacher- und Föhrenstraße abbekommen. Oder man legt Drainagen - aber irgendwo muss es trotzdem bleiben....

Ich bin nicht der Fachmann, zugegeben, aber man ist bereits nach meiner Meinung mit dem Bebauen östlich der Bahnlinie auf den ehemaligen Feldern bis zur jetzigen Schule ein ähnliches Risiko eingegangen. Gibt es keine geeigneteren Baugebiete in Maxhütte und Umgebung? Die wenigen Bäume bei der neuen Stadthalle als Stadtpark zu bezeichnen finde ich schon gewagt;-)


Der Fortschritt - Gebiete für Nahrungsanbau weg, Kleinbauern kaputtmachen, mit Flächen handeln und spekulieren....manchmal finde ich es gut, ein klein wenig Fortschrittsverweigerer zu sein!

Ute
geschrieben am
01.04.2012 um 11:43 Uhr
Beitrag 22

Wenn nicht innerhalb von 5 Jahren, alle 100 Bauplätze in Os-III verkauft und nahezu alle bebaut wären, würde ich mich, über diese sogenannte "Versiegelungswut" auch aufregen. Aber ich glaube, auch junge Familien haben eine Recht sich ihr Eigenheim zu bauen und gerade unsere Gegend ist ja- gottseidank- wegen Nähe Regensburg nach wie vor Wachstumsregion. Ich bin froh, dass meine Kinder nicht die letzten "ihrer Art" sind und quasi allein in einer überalterten Stadt, wie es teilweise die Städte im nördlichen Landrkeis oder im Bayerischen Wald trifft. Dort ziehen mangels Perspektive alle jungen weg und zurück bleiben die alten. Ich finde es super, durch die Neubaugebiete zu gehen, die neuen Häuser zu bestaunen und sich über die große Schar Kinder zu freuen.
Ch. Bach
geschrieben am
01.04.2012 um 12:46 Uhr
Beitrag 23

@ute
aber wachstumsregion doch nur bezüglich eigenheimneubauten. wie sie selber sagen, die nähe zu regensburg macht es, in regensburg wird gearbeitet, eingekauft und abends das kulturelle programm genossen...spätestens in 15 jahren, wenn die kinder anfangen ihre eigenen wege zu gehen sind all diese siedlungen nur mehr reine schlafstätten...
ja, natürlich gönne ich jeder jungen familie ihr eigenes heim...aber es gilt auch andere aspekte zu bedenken. maxhütte ost war mal das refugium der maxhütter kinder... vor allem, so lange der stadtpark noch als solcher zu bezeichnen war. wo spielen ihre kids? in der kita, im kiga, auf irgendwelchen genormten 100qm spielplätzen?
und wieviele tonnen getreide werden hier nicht mehr geerntet?
wieviele eben gefällte bäume am bahndamm liefern keinen sauerstoff mehr?
wieviele pkw-kilometer werden mehr abgase ausstossen beim täglichen pendeln? in maxhütte gibt es kaum arbeitsplätze für alle neubürger, oder? in spätestens 20 jahren sind die jungen weggezogen, der arbeit hinterher. und dann ist es hier auch wie im nördlichen landkreis, oder im bayerischen wald...die alten bleiben...in nun öden vorgartensiedlungen
Moon
geschrieben am
01.04.2012 um 13:21 Uhr
Beitrag 24

@ Ch. Bach:

Was wäre denn die Alternative?
Nur noch den Status Quo verwalten und keine Neubaugebiete mehr zulassen?
(Würde zur Bebauungsangst in Neukappl passen..)
Wer sagt denn, dass sich aus MH und den umliegenden Gemeinden nicht irgendwann eine prosperierende Stadt entwickelt die zwar von der Nähe zu R profitiert aber dennoch weitgehend selbstständig ist?

Es findet doch inzwischen ein Umdenken seitens der Behörden und auch der Firmen statt, welches dazu führt dass die Ansiedlungen von Arbeitsplätzen ebenfalls aufs Land verlagert werden!

Also lasst die Leute doch bauen...wir werden eh immer weniger Deutsche und damit auch die Häuser...das Ruhrgebiet fängt schon an wieder abzureissen....


Gruß
Moon
Ch. Bach
geschrieben am
01.04.2012 um 13:54 Uhr
Beitrag 25

wenn jetzt nur ich so besorgt um den immensen landverbrauch wäre würde ich wohl in mich gehen....aber so wie es ausschaut bin ich nur eine der ersten im städtedreieck, die sich gegen die ungeheure bauwut stemmt...andernorts ist man da schon lange weiter im kampf um letzte naturreservoires....wie eben immer........
Ch. Bach
geschrieben am
01.04.2012 um 14:06 Uhr
Beitrag 26

www.nabu.de/downloads/nachbar-natur/impuls/NABU-Impuls_SLF_012012.pdf

mal nicht aus bayern! aber von einwohnerzahl und infrastruktur her vergleichbar...
und von der ausgangslage. vor allem die neue zielsetzung könnte ein beispiel sein.
Ute
geschrieben am
01.04.2012 um 18:58 Uhr
Beitrag 27

Sehe ich Ihre Argumentation richtig? Junge Familien dürfen keine neuen Häusern mehr bauen? Schon mal was von energetischer Effizienz oder Recht auf Selbstverwirklichung gehört? Ich sehe es übrigens ähnlich wie Moon.Irgendwann sind wir keine richtige ländliche Gegend mehr, sondern eine florierende Großstadt, oder sogar ein Stadtteil von Regensburg. Und jedes Haus, das in MH gebaut wird, wird woanders nicht gebaut, das muss Ihnen doch klar sein, oder? Oder dürfen die jungen Leute nicht mehr in eignenen Häusern leben. ICh würde ernsthaft interessieren, was ihr Vorschlag ist, wo junge Menschen denn noch bauen dürfen, da ja wenn ich Ihre Beiträge lese, weder Neukappl, noch die Baugebiete geeignet sind. Müssen die alle in Plattenbauten in der Großstadt wohnen, damit Sie mit ruhigen Gewissen und bester Aussicht, die Natur genießen können?
Ch. Bach
geschrieben am
01.04.2012 um 19:19 Uhr
Beitrag 28

@ute
...sie haben den artikel des links nicht gelesen...sonst würden sie jetzt wissen dass ihr vorwurf einfach haltlos ist!hier wird besser ausgedrückt als ich es vermag, wie bauen UND reduzierung des landverbrauchs möglich sind.

aber das ist in diesem forum ein allgemeines phänomen...rauspicken an was man sich aufheizen kann und dann- mit verlaub- ziemlich grob zu werden.
Moon
geschrieben am
01.04.2012 um 20:13 Uhr
Beitrag 29

@ Ch.Bach:
In diesem Artikel wird allerdings nicht beschrieben, WO die geplanten Neubauten dann errichtet wurden...
...desweiteren hinkt der Vergleich mit Schleswig-Holstein in dem Punkt, dass Regensburg und Umgebung Bevölkerungsmäßig weiterhin wachsen werden... im Gegensatz zu TIR, NEW etc. etc..

Ausserdem verstehe ich die Panik vor der sog. Landversiegelung nicht, da rein statistisch betrachtet in D die Bevölkerung schwindet und damit auch weniger Wohnraum benötigt wird...irgendwo anders werden dafür in ein paar Jahren alte (ineffiziente) Häuser abgerissen ....



Ch. Bach
geschrieben am
01.04.2012 um 21:05 Uhr
Beitrag 30

@moon
sie erstaunen mich
ihnen hätte ich zugetraut den unterschied zwischen ackerland und "renaturiertem" baugebiet zu kennen.....
bevor solches land wieder zu funktionsfähiger natur oder feld wird vergehen jahrzehnte.und noch selten wurden ehemalige baugebiete wirklich zu etwas anderem als pseudoparks.......

arten die ausgestorben sind nutzt nicht einmal dies mehr....

ist es wirklich so absurd letzte reste feld und wald in einem der dichtbesiedeltsten staaten der welt erhalten zu wollen? zu sagen, hey leute, ihr wollt euch doch auch gesund ernähren? ohne dass dafür in anderen staaten regenwald gerodet wird:siehe brasilien, millionen hektar, für unsere ernährung! und ist es klug, sich in punkto nahrung so von anderen staaten abhängig zu machen? und damit von großkonzernen? die ölpreisentwicklung sollte zur warnung dienen...wenn unsere bauern nichts mehr anbauen machen wir uns abhängig, was bei öl noch oft nur lästig ist, bei der ernährungsfrage kann dies dramatisch werden. ich übertreibe? ich denke, ich untertreibe.......
Moon
geschrieben am
02.04.2012 um 13:46 Uhr
Beitrag 31

.... "Unterschied zwischen Ackerland und "renaturiertem" Baugebiet" ......

Wenn ich mir manche "bewirtschafteten" Felder anschaue, fehlt eigentlich nur noch der Asphalt....sorry..ich hab schon ein paar Renaturierungsflächen gesehen und die waren alle sehr schön und auch für die Flora und Fauna offenbar interessant...

Es ist doch nicht so, dass, wenn sich jemand ein 600qm Grundstück kauft, dass dieses dann komplett versiegelt ist, da steht halt dann ein Haus mit Garage drauf (ca. 100qm) und der Rest ist Garten!
Ohne Fungizide, Pestizide, Dünger oder nitrathaltiger Gülleausbringung...

HUB
geschrieben am
02.04.2012 um 15:16 Uhr
Beitrag 32

Und vor Allem ohne Monokulturen, dafür mit Regenwürmern und Maulwürfen.

Achja..und ein und zwei große Bäume pro 600m² Grund binden auch mehr CO2, wie 0,06ha Raps oder Weizen......soviel dazu
Ch. Bach
geschrieben am
03.04.2012 um 11:27 Uhr
Beitrag 33

@moon
wie schön dass sie ihren garten so naturnah gestalten, ohne der monokultur rasen, ohne blaukorn, rosen- und rhododendrendünger, ohne spritzmittel gegen algen, moose, blattläuse und sonstiges geziefer, ohne schneckenkorn und ameisenstreumittel, ohne groß gepflasterte einfahrt, ohne viel exotische blüher die wenig bis keinen pollen liefern, ohne nächtliche festbeleuchtung, die nachtfalter verwirrt,ohne quadratmeterweise modischen und pflegeleichten- weil ohne bewuchs- kiesschnickschnack, dafür mit gemüse, obst, heimischen gehölzen und blütenpflanzen usw. zur ernährung für ihren bedarf und den von vielen kleinlebewesen....ich lieg doch richtig, oder?
Moon
geschrieben am
03.04.2012 um 16:38 Uhr
Beitrag 34

@ Fr.Bach: ..woher kennen Sie meinen Garten? Die Beschreibung triffts ziemlich gut...nur das Grundstück ist größer und die Brennesseln wachsen auch noch...
Ch. Bach
geschrieben am
03.04.2012 um 16:58 Uhr
Beitrag 35

@moon
ich BIN einfach gut ;-)

...leider sehen die meisten gärten anders aus...da hab ich dann lieber acker vor der nase...so was sichert uns nämlich das überleben.
Hansi
geschrieben am
03.04.2012 um 19:39 Uhr
Beitrag 36

"wieviele pkw-kilometer werden mehr abgase ausstossen beim täglichen pendeln?"
Ich denke auch nicht mehr als bei manchen Zeitungs-/ Prospektzustellern, die jeden Tag Stop and Go durch die Ortschaften fahren.
Ch.Bach
geschrieben am
03.04.2012 um 19:56 Uhr
Beitrag 37

....die liebend gern ALLES-und nicht nur manche strassenzüge-zu fuß erledigen würden wenn da nicht so mancher mit der stoppuhr in der hand in der türe stände...

aber ihre spitze ist persönlich und hat nichts mit dem thema zu tun...wenn die argumente ausgehen muss man sich wohl auf ihre art behelfen
Hansi
geschrieben am
03.04.2012 um 20:00 Uhr
Beitrag 38

ich habe keinen persönlich angesprochen, ich sehe hier pro Woche mehrere Auto Prospekte / Zeitungen ausfahren.
Hier denke ich das ich weniger Abgase erzeuge auf meiner täglichen Fahrt nach Amberg.
leser
geschrieben am
04.04.2012 um 08:07 Uhr
Beitrag 39

Es ist schon erstaunlich, welch teils heftige Reaktionen kommen, wenn man die Bautätigkeiten im Umfeld sieht, sich hierzu ein paar Gedanken macht und diese teilweise einer begrenzten Öffentlichkeit mittels Forumsbeiträgen zugänglich macht. Ich habe mich die letzten Tage absichtlich etwas zurückgehalten mit Antworten – manchmal ist die erste Reaktion etwas überhastet…;-)

In meinem Beitrag Nr. 21 stellte ich die Frage, ob es nicht vielleicht geeignetere Baugebiete als die beschlossenen gibt. Ute hat mir kurz darauf unterstellt, ich sei gegen Neubauten und fördere damit indirekt die „Überalterung ländlicher Wohngebiete“. Moon antwortete in Beitrag 24 auf die Argumente von Frau Bach, die Alternative zu einer überlegten und durchdachten Ausweisung von Neubaugebieten wäre eine Verwaltung des Status Quo und ein Verzicht auf jede neue Baugenehmigungen. Ach wenn ich unterstelle, dass hier jemand in einer ersten Erregung eventuell auch etwas überspitzt geantwortet hätte ohne den Sinn der vorherigen Beiträge richtig verstanden zu haben – es gäbe die Möglichkeit, das in einem weiteren Beitrag zu relativieren!! Geschieht dies nicht und ist vielleicht sogar absichtlich einiges missverstanden und unterstellt worden, dann stellt sich für mich die Frage nach dem Sinn einer Antwort auf solche Beiträge. Ich finde eine solche Entwicklung sehr sehr schade, da eine halbwegs sachliche und für mich auch begrüßenswerte kontroverse Diskussion immer schwieriger wird. Es ist kein Geheimnis, dass ich in vielen Punkten bezüglich dem Umgang unseres Staates, anderen Regierungen und Unternehmen mit den Menschen und der Natur mit Frau Bach einer Meinung bin. Natürlich gibt es auch andere Meinungen, die, soweit ich das beurteilen kann, von Frau Bach sachlich und mit Argumenten hinterfragt werden, ein Verhalten, um das auch ich mich bemühe.

Ich verstehe es natürlich, wenn ein Landbesitzer nicht unbedingt dagegen ist, wenn er dieses zu einem marktüblichen Preis eines Baugebietes pro Quadratmeter verkaufen kann, wenn eine Bank interessiert ist, möglichst viele Baufinanzierungen zu managen, wenn Energieberater und industrielle Unternehmen immer neuere restriktive gesetzliche Sanierungsvorschriften für „Altbauten“ begrüßen, wenn Hersteller aus der Chemiebranche die Menschen von sterilen immergrünen unkrautfreien Vorgärten und Liegewiesen überzeugen wollen, wenn Menschen, die ihr Einkommen aus Vermietung und Verpachtung bestreiten eher dazu neigen, den Neuausweisungen von Baugebieten kritiklos gegenüberstehen und Marktchancen zum Beispiel von Niedriglohnbetrieben nutzen, wenn Familien aus der Stadt flüchten und in ländliche geförderte „Hypothekenviertel“ ziehen(und finanzstarke Anleger-manchmal sind es vermutlich sogar Banken- schlimmstenfalls auf Schnäppchen warten, wenn es dort zu Zwangsversteigerungen kommt)… Um aufgeregten Antworten vorzubeugen, betone ich nochmals, dass ich das beschriebene Verhalten nachvollziehen kann und ich mir aber die Freiheit nehme, ohne politischen oder sonst irgendeinem Zwang Entwicklungen zu hinterfragen und Verhalten von Mitmenschen zu erklären versuche.

Nur, wenn Leute nicht den Mut haben, ihre eigentlichen Beweggründe zu nennen und stattdessen andere Leute teilweise, zumindest meiner Meinung nach, versuchen mangels stichhaltiger Argumente sehr grob anzugreifen, dann finde ich das bedauerlich. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist die Einladung von Frau Bach, bei einer Tasse Kaffee und Kuchen Meinungen auszutauschen, nicht angenommen worden. Auch das finde ich bedauerlich und ich mache mir meine eigenen Gedanken dazu…

In diesem Sinne auf einen weiteren erbaulichen Gedankenaustausch mit möglichst vielen Beteiligten


Moon
geschrieben am
04.04.2012 um 14:41 Uhr
Beitrag 40

@ Leser: Es ist schon erstaunlich wie sehr Sie darum bemüht sind, dass Alle sich gegenseitig verstehen und die jeweiligen Argumente austauschen....ich war bisher eigentlich guter Dinge, dass das hier funktioniert!
.

Ich kann nur für meinen Beitrag (24) als Antwort auf Frau Bachs Beitrag (23) sprechen, und da stellt sie dar (wenn auch nicht expressis verbis) dass langfristig die Bebauung mit neuen EFH sinnlos ist, weil ja in einigen Jahren die Kinder wegziehen und die Häuser damit fast leerstehen..
- korrigieren Sie mich wenn ich bis hierher etwas falsch verstanden haben sollte-

..und meine Antwort darauf war die Gegenthese, was denn die Alternative dazu wäre...nur das Verwalten der jetzigen Bebauung und damit das Verbot von Neubauten...


Ch. Bach
geschrieben am
04.04.2012 um 16:54 Uhr
Beitrag 41

nicht leerstehen...schlafsiedlung, womit sie ja nicht die erste ihrer art hier würde, oder? zum überdenken der momentanen situation hatte ich einen link gepostet. wenn sie hieraus schliessen, dass ich gegen neubauten generell bin ist einfach ihre interpretation falsch.
ps:(ihr beitrag 29) möglich das schleswig-holstein allgemein derzeit wenig wachstum verzeichnet, aber bestimmt nicht die region um hamburg...und davon handelt der artikel.
bestandserhaltung halte ich momentan für eine gute alternative---bevor man zu weit in die falsche richtung geht.
Moon
geschrieben am
04.04.2012 um 19:03 Uhr
Beitrag 42

..mag ja alles sein...ich kann auch nachvollziehen dass es unvernünftig wäre, in irgendwelche schützenswerte Gebiete zu bauen...
..mir erschliesst sich nur nicht, was so dramatisch falsch daran sein soll, auf der "grünen Wiese" ein Baugebiet auszuweisen!
Wie bereits erwähnt, anderswo werden zwischenzeitlich Gebäude abgerissen und das Ganze renaturiert...da ist bester Boden drunter! Verschont von jahrzehntelanger landwirtschaftlicher Ausbeutung!

Und die Region um die es dem Artikel geht, ist, wie sie bereits ausführten, vergleichbar mit der unsrigen...am "Nordostrand von Hamburg"

CH. Bach
geschrieben am
04.04.2012 um 20:19 Uhr
Beitrag 43

@moon
überspitzt formuliert sollte man also felder mit häusern bebauen um den boden zu schützen?
Moon
geschrieben am
04.04.2012 um 20:24 Uhr
Beitrag 44

..Spassvogel...
leser
geschrieben am
05.04.2012 um 08:47 Uhr
Beitrag 45


Zitat Moon:
@ Leser: Es ist schon erstaunlich wie sehr Sie darum bemüht sind, dass Alle sich gegenseitig verstehen und die jeweiligen Argumente austauschen....ich war bisher eigentlich guter Dinge, dass das hier funktioniert!
______________________________________________________________________________
Na ja,in diesem Forum gab es meiner Meinung nach in einem gewissen Zeitraum schon Beiträge, die tief unter der Gürtellinie waren. Es hat sich glücklicherweise in letzter Zeit wieder gebessert.....

und bitte nicht Sachlichkeit und Anstand mit Harmoniesucht verwechseln ...!!:-(
Ch. Bach
geschrieben am
05.04.2012 um 09:21 Uhr
Beitrag 46

ich versteh es schon, wenn man moniert, dass ackerböden schon oft sehr belastet und ausgelaugt sind...nur sollte man doch hier auch nach den hintergründen fragen.ist es nicht so, dass von immer weniger land immer mehr menschen ernährt werden müssen? die auch noch-besonders in den reichen ländern- alles möglichst billig haben wollen? das ist dann kaum mehr ohne massive einsätze von düngern und pestiziden zu erreichen, oder?
ich bin durchaus für ausweisungen von bauplätzen...aber doch bitte nicht nur mit dem hintergrund möglichst schnell und möglichst viel. angesichts des demographischen wandels wäre es da nicht z.b. eine idee, eben den von einigen angesprochenen älteren und/oder alleinstehenden eine schöne wohnalternative (etwa als kleine gartenstadt konzipiert, es gibt schon gute beispiele)anzubieten mit verrechnung ihrer alten, oft übergroßen grundstücke? ich kenne einige, die nur mehr ungern ihre großen häuser bewohnen und denen es mühe bereitet 1000qm und mehr in ordnung zu halten, die aber keinesfalls in ein altersheim ziehen wollen.allerdings bedürfte es für solche konzepte vor allem, mit den menschen zu reden, auch mal ungewöhnliche ideen zulassen, und- natürlich- erst mal auch investitionen. aber wär doch klasse, mal zukunftsweisend zu sein, als alte fehler bis zum geht nicht mehr zu wiederholen.
Moon
geschrieben am
05.04.2012 um 09:51 Uhr
Beitrag 47

@ Ch.Bach:
Da mögen Sie schon Recht haben, die Idee als solche ist auch garnicht schlecht...
Allerdings, zumindest in meinem Wohn-Umfeld, funktioniert der Generationen-Wechsel recht gut...da ziehen die Jungen dann ins OG, oder bauen aus/um...ich kenne allerdings NIEMAMNDEN der sein (wenn auch vielleicht zu großes) Haus verlassen würde, um in ein, wie auch immer geartetes Senioren-Wohn Areal zu ziehen! Das wird wohl eher Theorie bleiben...
Allerdings stehen doch einige Häuser leer..und auch einige Grundstücke würden wohl noch Baulücken schließen..man kann aber eben Keinen zum Verkauf zwingen...
Ch. Bach
geschrieben am
05.04.2012 um 10:00 Uhr
Beitrag 48

man könnte mit einer mustersiedlung anfangen....und vor allem nie das wort senioren-areal oder ähnliches in den mund nehmen. hier ist auch strategie gefragt!senior erinnert immer an rollator und essen auf rädern!
leser
geschrieben am
05.04.2012 um 13:46 Uhr
Beitrag 49

Die Idee mit den weitgehenst hindernisfreien überschaubaren Wohnungen ist schon sehr gut. Nach meinem Kenntnisstand sind da leider schon renditeorientierte karitative große Sozialunternehmen eingestiegen und hängen an allen möglichen Fördertöpfen. Ein Fall ist mir bekannt bei dem man eine Gruppe, die ein ähnliches Projekt plante von Seiten der Gemeinde lange hingehalten wurde und schließlich ein größerer Investor den Zuschlag bekam. Soweit ich mich erinnern kann war ursprünglich die Idee und Förderung für Mehrgenerationenhäuser auch dazu gedacht - inzwischen sind es überwiegend mehr oder weniger Gebäude mit Ausschank und Räumlichkeiten zu Zwecken verschiedenster Veranstaltungen geworden. Muß ja nicht immer schlecht sein , aber der ursprüngliche Sinn war anders gedacht...

Und wer sich in "Konkurrenz" zu großen Sozialunternehmen begibt, der muss sich warm anziehen denke ich ....

Gute Chancen sehe ich, wenn es eher private Leute in Eigenregie machen, die sich auf amtliche Zusagen nicht blindlings verlassen und natürlich entsprechende finanzielle Mittel haben, wie von Frau Bach schon angedeutet

Ch. Bach
geschrieben am
05.04.2012 um 18:22 Uhr
Beitrag 50

genau das meinte ich ---private initiative, keine geplante seniorenresidenz irgendeines trägers...eher eine art siedlung, mit zwar erleichterungen, aber eher das gefühl gebend, nicht alt zu sein...was die "neuen alten" ja auch nicht sind!da brauchts eher platz für motorrad als für den rolli.
Ch. Bach
geschrieben am
05.04.2012 um 18:53 Uhr
Beitrag 51

wobei man solche siedlungen direkt neben arealen für junge paare/kleinfamilien setzen könnte...nicht übertrieben groß, aber dafür bezahlbar! und wenn diese siedlungen noch kostensparend in normierten modulen erfolgte würde es noch günstiger....und der land- und energieverbrauch würde sinken bei gleichzeitigem größerem angebot an häusern für alle!!
leser
geschrieben am
06.04.2012 um 10:20 Uhr
Beitrag 52

Zustimmung!! eine schöne Vorstellung

und Verkehrsregelungen könnte man sich in diesen Gebieten fast sparen, denke ich, da "reifere Motorradfahrer" eher dem Reiz des freien Windes um die Wangenknochen unterliegen als dem Hochgeschwindigkeitsvirus und sich das im Zusammenwirken mit kleinen Bobbycarfahrern extrem gefahrmindernd auswirken könnte ;-)))
Chezar
geschrieben am
07.04.2012 um 08:57 Uhr
Beitrag 53

Ein schönes Beispiel dafür, wie so eine Siedlung aussehen kann, ist z.B. der relativ neue Siedlungsteil von Nittendorf. Da gibt es einen zentralen Platz (neuer Marktplatz), um den rum sich die wichtigste Infrastruktur (neues Rathaus, Post, Restaurants, Supermärkte, Einkaufsläden,...) angesiedelt hat, darum eine etwas längere Straße (Bernsteinstraße), ebenfalls mit Friseur, Fotograf, kleinen Boutiquen usw. und drum herum liegen lauter schöne, gemütliche Eigentumswohnungen mit netten Gärten. Gerade für das ältere Semester ist es echt perfekt. Alles ist zu Fuß zu erreichen, da in nächster Nähe vorhanden, dennoch kommt nicht der Charme einer "Altenheimsiedlung" auf. Natürlich wohnen dort nicht nur alte Menschen, im Gegenteil, der Vorteil liegt darin, dass Jung und Alt dort zusammenleben, wobei natürlich das Gewicht eher auf den älteren Menschen liegt.
Ch. Bach
geschrieben am
07.04.2012 um 17:20 Uhr
Beitrag 54

stimmt, kenn ich, auch ärzte sind da....sogar eine sehr gute rheumatologin.
schönes beispiel für durchdachtes bauen, eine einheit bildend, was heute so selten ist. und sehr viel wohnraum auf relativ wenig platz....ohne dass man das jetzt plattenbauten schimpfen muss(gell ute), mit viel grün dazwischen. von der fläche her wäre etwas in der art, vielleicht etwas intimer und damit noch reizvoller, durchaus in maxhütte ost möglich gewesen.
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