Das Informationsportal für Maxhütte-Haidhof und Umgebung
[ alle Themen im Überblick ][ auf diesen Beitrag antworten ]
[ neues Thema eröffnen ]

Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 7184 | Anzahl Beiträge: 173
Neue Mieten - Verkauf Stadthäuser

(offenes Thema)

Infos zum Autor
leser
geschrieben am
08.11.2011 um 07:32 Uhr
Beitrag 1

Ich wollte hier ein Diskussionsthema für Interessierte aufmachen, die in den Wohnblöcken wohnen(Haidhof, z.B. Fischbacher Str.), die vor nicht allzu langer Zeit als ehemaliges Städtisches Eigentum an private Investoren verkauft wurden.

Nachdem diese nochmals saniert wurden(Solaranlagen,Gasversorgung....)werden die Mieten erhöht und es ist die Frage, hat die Stadt den Verkauf der Häuser mit irgendwelchen Auflagen verbunden, da diese Wohnungen vor dem Verkauf an überwiegend sozial schwache Leute von der Stadt vergeben worden waren?
HUB
geschrieben am
08.11.2011 um 09:49 Uhr
Beitrag 2

ich hör da schon wieder eine gewisse konnutation raus...Also meiner Meinung nachm hat die Stadt die Wohnungen sowieso viel zu spät verkauft...

Es gab einen Sanierungsstau und die Mieten wurde jahrelang niedrig gehalten...man kann aber doch nicht die Wohnungen verfallen lasen, nur um die Miete ja nicht zu erhöhen..Es gibt ja auchg sowas wie Preissteigerung, die muss man schleilicgh auch berücksichtigen.

Der Einbau von neuen Gasheizungen mit solarer Trinkwasserunterstützung ist nicht nur umweltechnisch absolut notwendig (wenn man auf "High-end"-Maßnahmen wie Erdwärme,..) verzichten möchte, sondern lässt den Mieter im Ausgleich bei den Energiekosten sparen...
leser
geschrieben am
08.11.2011 um 11:52 Uhr
Beitrag 3

HUB,

du willst nicht provozieren??? ;-))
Das mit der Konnutation prüfe ich noch - offenbar gibt es das Wort so eigentlich nicht...!!???

Dann ist es ja gut wenn heute die erste Teileröffnung der Ostseepipeline unter Mitwirkung von Ex-Bundeskanzler Schröder stattfindet und somit die Versorgung mit Gas sicherer wird. Höchstwahrscheinlich wird es dadurch für den Endverbraucher billiger werden da Konkurrenz den Markt belebt!

Zurück zu den ehemaligen so genannten Sozialwohnungen. Es ist klar, dass ein finanzkräftiger Investor da investiert, wo eine möglichst vertretbare Rendite wahrscheinlich ist.Dazu gehört eventuell auch eine "energetische Sanierung" unter der Voraussetzung dass entsprechend viel Fördermittel aus allen erdenklichen Quellen angezapft werden. Das ist legal und ist der neutralen Politik und deren Gesetzgebung(z.B. Erneuerbares Energiegesetz oder wie das heißt...)ohne Mitwirkung von eventeullen interssierten anderen Kreisen als der Politik geschuldet.Und soweit ich weiß darf man dann diese (geförderten) Kosten auf die Miete umschlagen. Das ist vielleicht auch in Ordnung, obwohl es hier schon wegen der Höhe Einschränkungen durch Gerichtsurteile gibt...

Die letzten Sätze sind allgemeingültig, inwieweit ein Bezug auf die verkauften Stadthäuser genommen werden kann , das kann ich nicht beurteilen. Allgemein gilt für mich, dass es hier um eine soziale Verantwortung der Städte/Gemeinden geht - stellt man keine entsprechenden Wohnungen zur Verfügung, gibt es eventuell mehr Obdachlose. Sicher ist das kein einfaches Thema, die Stadträte haben sich aber sicherlich auch darüber Gedanken gemacht bevor die Häuser verkauft wurden und vielleicht sogar mit dem Erlös der verkauften Häuser(und Grundstücke?)für einen "sozialen Ausgleich" gesorgt. Ich gehe davon aus, dass unter marktüblichen Verhältnissen die Bezahlung von auf gutem Stand der heutigen Technik befindliche Wohnungen zum Beispiel von einem Empfänger von Arbeitslosengeld(da gibt es Pauschalen soviel ich weiß) oder einem Geringverdiener nicht bezahlbar ist.

Andererseits freuen sich vielleicht umliegende Hausbesitzer, da dann vielleicht der Wert ihrer Immobilie durch das Steigen des "Wohnumfeldes" zunimmt. Auch das könnte ich aus deren Sicht verstehen. Aus humanitären Überlegungen heraus frage ich mich aber - ist es eine Lösung, wenn Städte/Gemeinden keine Möglichkeiten schaffen oder diese vermindern um finanzschwächeren Bürgern die Wohnungssuche zu erschweren? Wie geschrieben, ich versuche beide Seiten zu sehen - es ist so gesehen keine gute Entwicklung in unserer wohlhabenden Industrie- und Leistungsgesellschaft denke ich.

- nun weiter zur Suche nach der Konnutation... ;-)
leser
geschrieben am
08.11.2011 um 12:09 Uhr
Beitrag 4

kleine Korrektur:

im letzten Abschnitt muss es heißen:

.... und damit indirekt ddie Wohnungssuche für finanzschwächere Bürger erschweren.

(natürlich gehe ich davon aus, dass niemand absichtlich sozial schwache weiter schwächen möchte!!!)
Ch. Bach
geschrieben am
08.11.2011 um 12:15 Uhr
Beitrag 5

@leser
HUB meint vermutlich konnotation. wenn ja,unterstellt er deiner diskussionsanregung einen negativen beigeschmack. aber der verkauf von sozialwohnungen hat immer etwas negatives. auch wenn man beide seiten versteht sollte nicht vielleicht doch die soziale verantwortung vorrang haben?
eingeborener
geschrieben am
08.11.2011 um 12:17 Uhr
Beitrag 6

Ist doch egal: Die Komune wird sich für finanzschwache oder andere Bedürftige auch die teueren Wohnungen leisten....
Skeptiker
geschrieben am
08.11.2011 um 12:39 Uhr
Beitrag 7

@ leser:
Auch wenn es ein wenig off-topic ist, aber etwaige Preissenkungen beim Gas kannst du getrost vergessen. Dafür sorgt schon allein die Ölpreisbindung, die wir in Deutschland haben. Daran ändern auch diverse höchstinstanzliche Urteile leider kaum etwas. :-(
Eigenheimler
geschrieben am
08.11.2011 um 12:51 Uhr
Beitrag 8

Also zunächst muss ich "Eingeborener" Recht geben: Die Kommune wird sich als Leistungserbringer wohl auch teurere Wohnungen leisten müssen!

Allerdings erscheint es mir als ob es bei den Sozialwohnungen zu einer Art Ghettobildung gekommen war und dass die Stadt auch nicht mehr so viele Sozialwohnungen vorhalten musste!

Also hat doch am Ende Jeder nur Vorteile: Die Stadt wird den Berechtigten notfalls auch teurere Wohungen zahlen, die überschüssigen Wohungen sind weg und das Wohngebiet wird aufgewertet...

leser
geschrieben am
08.11.2011 um 12:53 Uhr
Beitrag 9

Ch.Bach,

ich dachte, mein Beitrag machte schon deutlich, dass ich die soziale Verantwortung von Kommunen sehr hoch bewerte. Wir sind uns einig!

eingeborener,

eine Kommune "drückt" sich mit dem Verkauf der Wohnungen eher denke ich. Ich denke nicht, dass eine Stadt oder Gemeinde, vertreten durch ein Sozialamt oder ein Job-Center, bereit ist,höhere Mieten als die festgelegten unteren zumutbaren Höchstgrenzen zu übernehmen.

Skeptiker,

meine Bemerkung zu den Preissenkungen war stark ironisch gemeint. Wir sind uns einig!!! Geld und Lobbyismus regiert... und die Justiz kann auch nur jemand einschalten, der das nötige Kleingeld hat :-(
Ch. Bach
geschrieben am
08.11.2011 um 13:01 Uhr
Beitrag 10

@leser
wir sind uns einig, hab schon richtig verstanden....
...ebenso, geb ich dir recht...die kommunen zahlen nur bis zu gewissen höchstgrenzen...und die sind oft eng gesteckt. wer jemals in eine soziale notlage geriet, weiß wovon ich rede!
als vollends daneben halte ich die tatsache, dass menschen, und seien es sozial schwache...überhaupt irgendetwas abwerten können! ....ist die existenz allein schon etwas schlechtes? wer sind wir denn!!!
leser
geschrieben am
08.11.2011 um 13:19 Uhr
Beitrag 11

folgendes ist Tatsache:

dieses umliegende Wohngebiet wurde (wird noch?) als Scherbenviertel bezeichnet. Es gab da schon , vorsichtig ausgedrückt,mehr verbale und körperliche Auseinandersetzungen als in anderen Wohnvierteln. Der Mensch neigt gerne zur Verallgemeinerung(auch wenn nur wenige die Verursacher wie in diesen Fällen sein sollten). Also ...wenn DIE da wohnen möchte ich da nicht hin. Ich kenne selbst Leute, die vor vielen Jahren die Wahl hatten und ihr Haus aus diesem Grund ein Stück weiter weg gebaut haben. Auch irgendwie verständlich denke ich...

Jeder kann ganz schnell in eine Notlage kommen. Eine generelle Abstempelung in der Art .. die sind selbst schuld, faul, arbeitsscheu und drogenabhängig... wie es uns die Medien vorgaukeln halte ich für sehr schlimm
leser
geschrieben am
08.11.2011 um 13:30 Uhr
Beitrag 12

außerdem bin ich neugierig, ob sich jemand aus den neu sanierten Wohnungen hier meldet und über seine bisherige Erfahrung berichtet...
HUB
geschrieben am
15.11.2011 um 11:40 Uhr
Beitrag 13

Hallo zusammen,

also zu den Punkten:

1. Rechtschreibung: ich gelobe Besserung, vor Allem, wenn ich schon so ausgefallene Wörter benutze :-)

2. Provokation soll es nicht sein, sondern nur meine Sicht der Dinge.

3. Topic selbst: nach meinem Erkenntnisstand hält die Stadt nach wie vor, noch mehr Wohnungen, als sie für "soziale Fälle" bereit halten müsste. Das heißt ein Wiederanmieten teuerer Wohnungen ist nicht notwendig. Auch im "Restbestand" (Bahnhofstraße,..) stehen noch Wohnungen für solche Fälle leer. Was ich jedoch zum Ausdruck bringen wollte war dies. Erhebt man keine ausreichenden Mieten kann man die Wohnungen nicht regelmäßig in Schuss halten, geschweige denn die per Faustformel alle 40 Jahre notwendige Generalsanierung durchführen....das heißt die Wohnungen werden abgewohnt und sind dann irgendwann nur noch abbruchreif oder für teueres Geld zu sanieren. In beiden Fällen bedeutet dies Kosten/Verlust für das Stadtsäckle, dass wieder an anderen Ecken fehlt, bzw. durch den Steuerzahler herbeigeschafft werden muss. Wieweit die soziale Verantwortung einer Kommune geht, liegt nicht im Ermessen der Verwaltung oder der Politik, sondern istz gottseidank (in die eine, wie in die andere Richtung) gesetzlich geregelt. Dadurch ist sowohl gewährleistet, dass die Stadt sich nicht ihrer sozialen Verpflichtung für die Ärmsten der Armen (Hartz4ler, Obdachlose, Drogensüchtige) entziehen kann, was ich gut finde und begrüße. Andererseits muss sie mit dem Geld der Steuerzahler verantowrtungsvoll umgehen, also es nicht "missbrauchen" Wird Steuergeld "verschenkt" indem günstigste Wohnungen für Menschen die keinen gesetzlichen Anspruch (ich rede nicht vom moralischen) haben vorgehalten werden und decken die Mieten nicht die Unterhalts- und Investitionskosten so ist das weder im Sinne des GEsetzgebers, noch des Steuerzahlers.
Das die meinungen hier sehr weit auseinandergehen und jeder für sich selbst den Grad der #Eigenveranwortlichkeit# auf der einen und den Grad der #Verantwortlichkeit der Allgemeinheit# auf der anderen Seite anders setzt, akzeptiert es, dass ich die gesetzlichen Ansprüche für ausreichend halte...und ansonsten den steuerzahlenden Mittelstand nicht noch mehr schröpfen möchte.
Moon
geschrieben am
15.11.2011 um 17:55 Uhr
Beitrag 14

@ HUB : Danke! Stimme dir 100% zu!

Moon

***
geschrieben am
15.11.2011 um 18:33 Uhr
Beitrag 15

mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/8753948_die-hartz-maschine-geschaefte-mit-der

leser
geschrieben am
16.11.2011 um 09:50 Uhr
Beitrag 16

HUB,

zuerst einmal stelle ich anerkennend fest, dass dein letzter Beitrag meiner Meinung nach schon differenzierter ist als dein Artikel vom 8.11. Trotz allem kann ich im Gegensatz zu Moon nicht allen Argumenten folgen, die da angeführt sind. Soweit ich weiß, sind alle(auch ehemaligen) Stadtwohnungen die letzten Jahrzehnten immer wieder saniert worden. Allein die zuletzt ausgeführte Fassadendämmung mit Fenstererneuerung hat zum Substanzerhalt erheblich beigetragen. Ich hoffe ja nicht, dass bei diesen Arbeiten Leute eingesetzt waren, die zum Beispiel durch Leiharbeitsfirmen mit Geringlöhnen bezahlt wurden. Wenn Unternehmer aus der Umgebung beauftragt wurden, die ihre Leute sozialpflichtig mit vernünftigen Löhnen beschäftigen, ist das völlig in Ordnung. Damit wäre auch eine begrüßenswerte soziale Verantwortung der Kommune bezüglich der Arbeitsplatzsicherung verbunden gewesen. Anders liegt das natürlich in Fällen, wo auf das „wirtschaftliche“ gesehen wird und letztendlich dubiose Subunternehmer oder nicht ausreichend qualifizierte vom Gesetzgeber durch die ARGEN geförderte Existenzgründer(1-Mann Unternehmen…) den ansässigen Handwerksbetrieben Konkurrenz machten. Auch Arbeiten an Stadthäusern, die von Stadtbeschäftigten ausgeführt werden, sichern letztendlich Arbeitsplätze! Zusammengefasst möchte ich also behaupten, es hat nicht nur Nachteile, wenn die Stadt Gebäude unterhält.

Zu den Mieteinnahmen: gesetzlich ist jede Kommune und Stadt verpflichtet, Wohnungen für Hilfsbedürftige bereitzustellen. Genauso wie du finde ich auch das völlig in Ordnung , der Vermieter/Eigentümer erhält vom Staat(hier z.B. Sozialamt oder Job-Center oder wer da auch in Imigrationsfällen zuständig sein mag)die Miete. Also erhält die Stadt für die belegten Wohnungen auch Geld. Inwieweit die Kommune oder Stadt zusätzlich einen Ausgleich vom Land oder Bund erhält weiß ich nicht, ist aber vorstellbar. Natürlich ist das alles letztendlich Steuergeld aus Abgaben, die der Bürger zahlen muss. Aber bei deinem Argument, dass der Steuer zahlende Mittelstand nicht noch mehr durch die großzügige Auslegung der sozialen gesetzlich vorgegebenen Verantwortung der Kommunen geschröpft wird vergisst du Entscheidendes. Es wäre wunderbar, wenn Behörden tatsächlich wirtschaftlich denken und handeln würden, so wie du forderst. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus – da wird oftmals nach Vitamin B entschieden, da wird mit Ackerland spekuliert, das als Bauland in Planung ist, es werden Abteilungen eingerichtet mit gut dotierten Stellen, die eigentlich überflüssig sind, da werden Arbeitskreise ohne jegliche Kompetenz gebildet, es werden Budgetgelder ohne Not verbraucht, weil man sonst fürchtet, die Zuweisungen würden nächstes Jahr geringer ausfallen….(gravierende Beispiele nennt das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler). Also meiner Meinung nach an den RICHTIGEN Stellen wirtschaftlich handeln, das ist das Gebot der Zeit. Natürlich stimme ich dir zu, wenn du meinst, der „Mittelstand“ ist jetzt schon bis zur äußersten Grenze mit Zwangsabgaben belastet – aber das betrifft genauso die Geringverdiener. Wahrscheinlich trifft es diese sogar im Verhältnis gesehen härter – ein besser Verdienender kann z.B. die Mehrwerststeuer besser schultern als ein an der Armutsgrenze Lebender(der muss sich auch Lebensmittel kaufen, um zu überleben). Viel zu viele Leute fallen auf diese Neiddebatte herein, die von der Politik und den Medien geschürt wird. Zum Beispiel zu sagen, wenn die Stadt mehr Wohnungen bereithalten muss für sozial Schwache, dann wird sie die Grundsteueren erhöhen oder die Wassergebühren oder…. das sehe ich anders, wie ich oben ausgeführt habe. Ich habe den Verdacht, eine Erhöhung von Gebühren hat fast immer ganz andere Gründe …

Besitz zu veräußern sollte eigentlich als letzte Alternative gedacht sein – ist das „Tafelsilber“ erst einmal weg ist es weg. Auch gebe ich zu bedenken, dass zwischen gesetzlichen Vorgaben und der Wirklichkeit oft Welten liegen.Der Link von meinem Vorschreiber dazu belegt meine Überzeugung! Also ist es in meinen Augen schon wichtig, dass Bürger die Augen offen halten, was in ihrer Umgebung und mit ihren Steuergeldern so passiert!!! Inwieweit meine Ausführungen eventuell auf die Stadt Maxhütte zutreffen, kann ich nicht beurteilen, das überlasse ich dem Leser.
Moon
geschrieben am
16.11.2011 um 14:30 Uhr
Beitrag 17

@ Leser:

Was Du da schreibst ist größtenteils schon richtig und leider auch wahr (mir scheint Du hast gute Einblicke in den ÖD, aber dabei übersiehst Du ein Problem:
Wenn die öffetnliche Hand wirtschaftlich handeln können soll, dann müssen Gesetze und Vorschriften geändert werden, die deren Beschäftigten das auch ermöglichen!!
Und was vor allem mal gemacht werden muss: Es müsste eine Diensthaftung eingeführt werden! Dann würde sich das eine oder andere Problem garnicht stellen!
In der freien Wirtschaft würde jeder, der Misswirtschaft betreibt entweder Pleite gehen oder seinen Job verlieren!

Nachdem wir das aber aktuell Alles nicht so vorfinden, hat die Stadt das (für mich) einzig richtige gemacht, und sich von sinnlosem Ballast getrennt!!

Gruß
Moon

leser
geschrieben am
18.11.2011 um 15:01 Uhr
Beitrag 18

Wir nähern uns ;-)

Ich bin und war nicht im Öffentlichen Dienst beschäftigt, stehe aber im Leben und höre und sehe zu, was so manchmal passiert. Über den Begriff „Diensthaftung“, den Du als Problemlösung nennst , musste ich mich erst schlau machen. Hierzu ein Auszug aus einer Versicherungswerbung mit Quellangabe:

Öffentlicher Dienst: Haftung bei Vermögensschäden
20.08.09
Auch öffentlich bedienstete Entscheidungsträger leben nicht in Immunität. Versehen und Fehler können ein Vermögen kosten. Hier hilft die Vermögensschaden-Haftpflichversicherung.

www.finanzprofit.de/news/haftpflicht/newsdetails/aktuelles/oeffentlicher-dienst-haftung-bei-vermoegensschaeden.html


Mir scheint, die Diensthaftung allein ist keine Lösung, um unwirtschaftliches Handeln mit Steuermitteln zu vermeiden. Diese Haftung gibt es offenbar bereits, aber wenn ich durch den Arbeitgeber(Versicherungsbeiträge durch Steuermittel?!) versichert bin(ich gehe davon aus, dass überall das der Fall ist), kann ich etwas überspitzt ausgedrückt schon mal ab und zu der Wirtschaftlichkeit einen untergeordneten Rang einräumen ;-)

Gesetze, Vorschriften, Dienstanweisungen… gibt es sicherlich bei uns in Deutschland mehr als anderswo. Die Frage ist das Gleichgewicht zu halten zwischen verantwortungsvollem Umgang mit Steuermitteln und dem Auftrag der sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Da spielt der Entscheidungsspielraum für den einzelnen Beschäftigten eine große Rolle(den gibt es noch soviel ich weiß, obwohl sich gerne bei allen möglichen und unmöglichen Entscheidungen von Bediensteten diese sich auf die eng gesetzten Grenzen berufen )sowie die Rückendeckung durch Vorgesetzte. Dann sollte natürlich auch der Stadtrat seiner Kontrollfunktion nachkommen und sich nicht von irgendwelchen Eigeninteressen oder beeindruckenden Präsentationen oder bei Informationsfahrten in gehobenem Ambiente beeinflussen lassen. Auch müsste meiner Meinung nach die Justiz objektiver urteilen, die Urteile in Verwaltungsangelegenheiten fallen in meinen Augen fast immer stark zugunsten der Ämter und deren Vertreter aus. Jetzt bin ich wieder ins Allgemeine gekommen und hoffe, nicht zu sehr vom Thema abgewichen zu sein ;-)

Vielleicht wäre die Einführung einer doppelten Buchführung für Kommunen auch gut für die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der verwendeten Gelder. Auch die so genannte Doppik, mit der so manche Behörden neuerdings werben, ist keine Buchführung im kaufmännischen Sinn, denke ich!!!

Noch eine Bemerkung zum Rathaus Maxhütte: überwiegend traf ich bis jetzt freundliche Mitarbeiter an, wobei ich nicht ganz so überzeugt bin, dass der erhöhte Anteil der inzwischen sehr jungen Leute ein besseres Bürgerverstädnis möglich macht(kein Vorwurf, es fehlt vielleicht manchmal an Lebenserfahrung)..

Ch. Bach
geschrieben am
18.11.2011 um 15:16 Uhr
Beitrag 19

@leser
du sprichst(schreibst)mir hier aus dem herzen!

....soweit ich gehört habe- von mietern- hat sich die miete hier beinahe verdoppelt.....was ich nicht ganz glauben mag, soweit ich weiß sind doch nur maximal 30% zulässig...aber wie gesagt...ich kanns nicht beschwören...
Tandler
geschrieben am
19.11.2011 um 14:07 Uhr
Beitrag 20

@Leser:
Also das ist ja mal wohl wieder `ne tolle Aussage...es gibt übrigens auch sehr viele junge Maxhütter, oder solche die hergezogen sind und sich freuen, dass man im Rathaus junge Leute antrifft...Außerdem ist dieser Anspruch der "Lebenserfahrung" immer so ausgenudelt....die Jugendlichen von heute sind bestens ausgebildet und trotzdem höflich und zuvorkommend, lasst ihnen ihre Chance! Bei jeder Bank zahlt man übrigens mittlerweile zusätzlich (zu den anderen Gebühren) , wenn man statt onlinebanking oder Kartenautomaten seine Kontosachen noch mit "echten lebenden" Personen abwickelt. Da ist ein Rathaus noch eine Insel der Glückseeligkeit. Aber jetzt bin ich vom Thema abgeschweift...

Danke an Hub und Moon für die tollen Beiträge, fühle mich da immer ganz gut vertreten... :-) Störend finde ich aber immer die Leute, die ihre eigene soziale Ader immer allen Menschen aufdrängen möchten...Ich persönlich leiste meinen Beitrag durch das zahlen von (reichlich) steuern, ehrenamtlichen Engagement und Mitgliedschaften bei einigen Vereinen (Unicef,..) Aber das ist #FREIWILLIG!!!!!

Es ist nicht Aufgabe der Stadt, des Landes, des Bundes...über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinweg Steuergelder zu verbraten, denn sie haben uns allen gegenüber einen Auftrag und der lautet: verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.

Wenn man nun als Stadt Wohnungen verkauft ist das richtig, da es nicht zur Aufgabe einer Stadt gehört Wohnungen in dieser Größenordnung vorzuhalten (MH hatt übrigens immer noch viel viel mehr, als jede kommunge weit und breit..)

Und Entschuldigung, wenn ich jetzt als Egoist rüberkomme: ich habe auch Familie, 3 Kinder und meine Frau und ich gehen auch beide vollzeit arbeiten, damit wir uns unsere kleine Hütte, 2 alte Karren und etwas Lebensqualität leisten können, ein großer Urlaub ist sowieso nicht drinnen.....

Aber wenn heute einer zuhause hockt und in seinem Leben keine 5 Tage gearbeitet hat, dann springt immer gleich jeder Hobby-Weltverbesserer auf und schreit: Mieten zu hoch, zu wenig Hartz4 undundund...dem Staat und damit ALLEN Menschen würde es besser gehen, wenn wir uns mal um die Leute kümmern würden, die arbeiten und nicht die den ganzen Tag auf der Couch sitzen....oder einfach mit 16 Jahren lieber Fußball gespielt und weggeangen sind, als andere zuhause saßen und fürs Abitur gelernt haben...

Sorry, harte Worte, hab auch gemerkt, dass manches etwas überspitzt ist....aber mich regen diese Forderungen dieser Weltverbesserer auf....
Nicht schon wieder!
geschrieben am
19.11.2011 um 19:28 Uhr
Beitrag 21

Oh nein, jetzt geht das hier schon wieder los, dass hier "kleine" und "noch kleinere" Bürger gegeneinander positionieren. Die FDP hätte ihre helle Freude dran...! Glaub mir, Tandler, wir haben weit größere Probleme als "Gutmenschen", die sich für Hartzer einsetzen!
Ch. Bach
geschrieben am
19.11.2011 um 19:52 Uhr
Beitrag 22

es kotzt mich an wenn jeder, der sich eigene gedanken über soziales macht und dabei über gesetzliche mindestvorgaben hinausgeht immer gleich verunglimpft wird. klingt schon wieder ganz schön...nein, ich sags nicht! und hartzler sind eben nur in ausnahmefällen die, die nie was getan haben. und wenn nicht bundesweit permanent steuergelder(auch meine, ich arbeite tatsächlich auch vollzeit) für humbug und mauscheleien verbraten würden bräuchte es diese ganzen sozialdebatten nicht...wir könnten es uns einfach so leisten, die schwächeren mitzuziehen! da muss man ansetzen, nicht bei denen, die eh schon oder noch unten sind!
und: ich bin lieber gutmensch als ein neider!
***
geschrieben am
19.11.2011 um 23:25 Uhr
Beitrag 23

Das wär doch schon mal ein Anfang, in die richtige Richtung.
www.welt.de/wirtschaft/article4546743/Niederlaender-muessen-fuer-Hartz-IV-arbeiten.html

leser
geschrieben am
20.11.2011 um 14:50 Uhr
Beitrag 24

Tandler,
eigentlich hat Ch.Bach schon eine sehr kurze und treffende Antwort gegeben. Trotzdem möchte ich ein wenig ausführlicher antworten.
Wenn ich die allgemeine Schräglage in unserer Gesellschaft anspreche, ein paar mögliche Negativbeispiele aus Verwaltungen ohne direkten Bezug zu dem Rathaus in Maxhütte bringe und dann so eine Antwort im Sinne von – lass deine soziale Ader lieber an dem hart arbeitenden Mittelstand aus als mehr staatliche Vorteile für die faulen, im Leben keine 5 Tage arbeitenden Schmarotzer zu fordern – dann muss ich annehmen, Du hast meine Beiträge entweder nicht vollständig gelesen oder nicht verstanden.. Eine andere Möglichkeit wäre noch, da fühlt sich jemand durch die von mir genannten Negativbeispiele der Misswirtschaft und Vorteilsnahme angesprochen und fürchtet um seine Privilegien. Das nehme ich aber hier nicht an. Schlimm wäre auch noch, wenn wieder jemand auf die Hetzkampagnen der Politik und Medien reingefallen ist und es denen leicht macht, die ihre „Elitestellung“ in unserer Giergesellschaft weiter ausbauen, während sich die kleinen und kleinsten(das normale Volk) gegenseitig anfeinden, genauso wie es Nicht schon wieder! geschrieben hat.

Du stimmst mir in Deinem Beitrag zumindest in einem zu – mit Steuergeldern muss vernünftig umgegangen werden. Genau das war meine Forderung, deren Umsetzung ich mit Beispielen und Vorschlägen in einem eng begrenzten Bereich(Verwaltung)etwas zu untermauern versuchte. Das hat nichts mit Gut- oder Schlechtmensch oder Weltverbesserer zu tun – auch ich zahle nicht gerade wenig Steuern und habe in meinem vorherigen Beitrag bereits geschrieben, dass ich die Höhe dieser Zwangsabgaben für keinesfalls in Ordnung finde, zumindest nicht für den „Normalverdiener“. Aber hier schließt sich der Kreis wieder: wird im öffentlichen Bereich immer mehr Geld benötigt(zum Beispiel auch Rettungsschirme, Misswirtschaft…) dann wird der geschröpft, von dem man es nehmen kann, und zwar bis zum Äußersten. Das ist eine Sauerei in meinen Augen. Aber daran ist nicht der Leiharbeiter oder der Geringverdiener oder der Arbeitssuchende schuld, weil seine Firma dicht machen musste – diese Entwicklung sehe ich der Gier der „Großen“ geschuldet. Bevor Du mich jetzt in die Ecke des Klassenkämpfers steckst – ich gehöre in keine Schublade, lasse mir aber das Denken nicht verbieten. Das „Volk, die Masse“ ist oftmals der Sündenbock für total verfehlte Politik(dazu gehört auch die „Sozialpolitik“ unter Kanzler Schröder in meinen Augen).

Nicht schon wieder! gebe ich Recht – wir(der Globus gesamt möchte ich beinahe sagen)haben weit größere Probleme zu bewältigen als das „kleinkarierte Neiddenken“ der unteren und mittleren Gesellschaftsschicht in einer reichen Industriegesellschaft. Die Privilegierten machen es uns vor – die halten besser zusammen. Deine Antwort auf meine Bemerkung zu der Verjüngung in der Maxhütter Verwaltung verstehe ich nicht ganz – ich bin der Letzte, der Jugendlichen den Zugang zur Bildung und Chancen auf dem Arbeitsmarkt in irgendeiner Form einschränken möchte. Im Gegenteil, unsere Kinder sind unsere Zukunft… aber es sollte wenn möglich im Arbeitsalltag eine gute Mischung der Generationen vorhanden sein denke ich. Das war noch nie ein Nachteil!
leser
geschrieben am
20.11.2011 um 15:00 Uhr
Beitrag 25

habe vergessen:

der link von *** vom 19.11. verweist auf eine weit bessere Möglichkeit der Verhinderung von Langzeitarbeitslosigkeit und Wiedereingliederung von Arbeitslosen. Die Instrumente, die hier in Deutschland dazu vorgesehen sind(besonders seit Kanzler Schröder) und die Art der Durchführung ist für mich eher dazu gedacht, anderen Ländern zu zeigen, wie man es auf KEINEN Fall machen sollte!!!!!!
Milchmann
wendolyn52@web.de
geschrieben am
21.11.2011 um 08:14 Uhr
Beitrag 26

Leider ist im bisherigen Verlauf des Threads ausser sozialpolitischem Stammtischgerangel NICHT auf die Eingangsfrage von "Leser" eingegangen worden.

... hat die Stadt den Verkauf der Häuser mit irgendwelchen Auflagen verbunden ....

Es ist ja wohl jedem klar, dass Investitionen für Modernisierungsmaßnahmen durch den neuen Besitzer auf die Mieter umgelegt werden.
Was mich jedoch verblüfft ist die rein rechnerisch fast verdoppelte Miete.
Ich gehe mal nicht ins Detail mit irgendwelchen Netto- oder Bruttokaltmieten sondern stelle einfach folgendes fest:
Vorher: 170 Euro Belastung monatlich - Demnächst 300 Euro Belastung monatlich.
Für manchen Rentner/Rentnerin, die bisher nicht auf Unterstützung des Staates angewiesen waren dürften sich in naher Zukunft Ihre Lebensbedingungen gewaltig ändern. Getreu dem Motto - Gottseidank hab ich teilsanierte Wohnung und Heizung mit Drehknopf, dafür aber kein Geld mehr fürs Essen.
Sicherlich nicht betreffen wird es die Bewohner, deren Belastungen bereits jetzt vom Staat getragen werden.
Ch. Bach
geschrieben am
21.11.2011 um 10:20 Uhr
Beitrag 27

hab am 18. 11. hier gefragt ob es richtig ist, dass sich die mieten nahezu verdoppelt haben, s.o.......leider ohne bestätigung, bis heute mit deinem beitrag. und ich finde es unfassbar, bin ich doch bis dato davon ausgegangen, dass eine erhöhung der miete maximal 30% betragen dürfte.
Rentner
geschrieben am
21.11.2011 um 10:50 Uhr
Beitrag 28

170 Euro Miete???? Das ist ja der Wahnsinn!!! Wo gibts denn so was?
Der kleine Hausbesitzer bekommt keine Hilfe, wenn seine Heizung kaputt ist. Braucht er einen neuen Kessel und neue Heizkörper dann sind schnell mal 25.000 Euro weg. Hat er das Geld nicht, dann muss er es finanzieren oder er friert im Winter. Die Zinsen für 25.000 Euro plus Minitilgung machen dann schnell mal 300 - 400 Euro im Monat und das mindestens für die nächsten 10 Jahre. Wer zahlt mir meine Rechnung?
leser
geschrieben am
21.11.2011 um 11:44 Uhr
Beitrag 29

Rentner,


die Debatte hatten wir schon........

vielleicht gibt es Leute, die sich einfach kein eigenes Haus leisten können??;-)

Vielleicht sind die Finanzspekulanten in Verbund mit Politik und Versicherungen daran schuld, dass die Banken kaum mehr Kleinkredite an den Normalbürger geben bzw zu weit höheren Zinsen als marktüblich??? Warum schreibt die Politik jetz vor, dass ominöse zahlungspflichtige Wasserleitungsproben in Häusern gemacht werden müssen, wo doch der Bürger bereits über die Wassergebühren an die Kommune für die ordnungsgemäße Einhaltung auch des Wasserzustandes zahlt? Aber wie geschrieben, die Diskussion hatten wir schon....

Ich werde versuchen, einige der betroffenen Leute zu fragen. Auch mir scheint eine Erhöhung von eventuell 70 oder 80 % schon nachfragenswert zu sein. Gut, dass wir wieder beim richtigen von mir gewollten Thema angekommen sind(danke Milchmann!)
HUB
geschrieben am
21.11.2011 um 13:16 Uhr
Beitrag 30

Also trotzdem kurzer Schwenk...wer glaubt dass in Maxhütte die Kanal-und Wassergebühren kostendeckend sind verfolgt wohl die Lokalpolitik der letzten Jahr(zehnt)e nicht ganz...Wir leben alle auf Bestand und investieren kaum genügend um das netz zu erhalten sondern "leben es ab"....

Off-Topic finde ich jedoch den Beitrag von "Rentner" nicht ganz.....Fakt ist, dass man für 170,00 Euro Miete keine Wohnung KOSTENDECKEND vermieten kann...heißt wenn man es tut, verschenkt man Geld...Oder die Hütte fällt in sich zusammen und dann hat keiner was davon...in JEDE Mietkosten ist nunmal die Anschaffung und Erhalt (ggf. sogar der Rückbau samt Entsorgung) einzukalkulieren. Ist bisher eine Miete von 170€ verlangt worden, dann war dies bisher (wahrscheinlich)nicht kostendeckend, sondern es wurde der Bestand abgewohnt...
Ch. Bach
geschrieben am
21.11.2011 um 15:21 Uhr
Beitrag 31

an Rentner: Kredite die zur Finanzierung oder Renovierung eines Hauses dienen können bei niedrigen Einkommen bei der Wohngeldstelle geltend gemacht werden, nennt sich dann Lastenzuschuß und funktioniert ähnlich wie Wohngeld. Je nach Einkommen und maximale Größe des Objekts bekommt man dann auch finanzielle Hilfe.
Moon
geschrieben am
21.11.2011 um 15:23 Uhr
Beitrag 32

..also ich find es langsam überdenkenswert, dass Jeder, der hier darauf hinweist dass unsere Sozialsysteme evtl. überbeansprucht werden (von Leuten die sich ihre "klamme" Finanzsituation vielleicht sogar selbst zuzuschreiben haben) sofort als "Neider" und Kleingeist abgestempelt wird!

Wie schon vorher ausgeführt sind offenbar die Mieten der MH-Häuser zu knapp kalkuliert gewesen: Man muss doch auch erkennen, dass weder für 170,- noch für 300,- Euro das Ganze kostendeckend (OHNE GEWINN!!!) ablaufen kann! Jeder Häuslebauer weis das!
Wenn ich bloß rechne wieviel ich jedes Jahr für Heizung, Strom, Wasser, Müll, Kaminkehrer und Reparaturen ausgebe... und dann soll ich als Steuerzahler auch noch dafür mitzahlen, dass ein Anderer ungerechtfertigt billig wohnen kann?

Ch. Bach
geschrieben am
21.11.2011 um 15:30 Uhr
Beitrag 33

zur energetischen Sanierung, wozu ich den einabu einer neuen Heizung zähle, gibt es staatliche Förderprogramme mit Darlehen zu teilweise null Prozent Zinsen...aber hierfür heißt es sich immer speziell zu informieren
Hub
geschrieben am
21.11.2011 um 16:04 Uhr
Beitrag 34

Also null Prozent Zinsen? Echt...ich kenn die KFW aber da muss ich auch meine 2-3% Zinsen zahlen...Ich gebe -wieder einmal- Moon absolut Recht. Wenn irgendwann der Weg der Bezuschussung über die Sozialsysteme notwendig ist, dann läuft dies in geregelten Bahnen im Sinne des Gesetzgebers ab...Was anderes ist es jedoch, wenn man Wohnungen als Kommune -quasi durch den Haushalt quersubventioniert- unter Marktpreis zur Verfügung stellt. Das wäre nicht nur Misswirtschaft mit Steuergeldern, sondern macht auch den "privaten" Wohnungsanbietern die auf ihre Kosten kommen "müssen" Konkurrenz....
leser
geschrieben am
21.11.2011 um 18:44 Uhr
Beitrag 35

man schafft es immer wieder vom eigentlichen Thema abzulenken :-(

In unserem Sozialstaat gibt es zum Glück gesetzliche Vorgaben, die verhindern sollen, dass Leute zum Beispiel im Winter unter Brücken schlafen müssen oder wegen Geldmangel an der Existenzgrenze leben müssen. Dass es in diesem Bereich Mißbrauch gibt, ist klar, diesen gibt es aber auch in der obersten Schicht(zum Beispiel Steuerhinterziehung....).Wie Ch.Bach bereits geschrieben hat, verkraftet aber ein halbwegs funktionierendes System diesen Mißbrauch in den "unteren Schichten". Und wenn man vernünftige durchführbare "Instrumente" einführt, kann dieser Mißbrauch sicher noch reduziert werden.

Zum Sozialstaat gehört wie oben geschrieben auch die Möglichkeit einer günstigen Wohnung für sozial Schwache. Dafür wird Geld vom Bund und den Ländern den Kommunen zur Verfügung gestellt(über die Höhe streiten sich die zwei Seiten...).

Allen, die sich hier über die Schmarotzer beklagen, könnte ich vorschlagen, in die günstigen Sozialwohnungen der Stadt zu ziehen. Offenbar hat die Stadt Maxhütte einigen Beiträgen im Forum nach immer noch mehr als gesetzlich vorgeschrieben sind. Das mag vielleicht zynisch klingen, aber einige Argumente hier fordern mich zu dieser Antwort heraus...

Mal sehen, ob verläßliche Angaben über die Höhe der Mieterhöhung in den ehemaligen Stadthäusern zu bekommen ist und wieweit sich die Stadträte damit beschäftigen, sollten Mieter eventuell durch eine Erhöhung gezwungen sein, auszuziehen und eine neue Wohnung suchen müssen.
Moon
geschrieben am
21.11.2011 um 20:46 Uhr
Beitrag 36

...@ Leser: (Zynismus an)

"man schafft es immer wieder vom eigentlichen Thema abzulenken ....

... ob verläßliche Angaben über die Höhe der Mieterhöhung in den ehemaligen Stadthäusern zu bekommen ist...."

Offenbar lesen die Mieter in den betroffenen Wohnungen hier nicht mit...und das liegt sicher nicht am fehlenden Internet-Zugang...



Milchmann
geschrieben am
22.11.2011 um 09:12 Uhr
Beitrag 37

Informationen zur Erhöhung

Für die mehr als abgewohnten Prachtbunker aus den Fünfzigern (Ofenheizung)wurde ehedem ein Mietzins inclusive Nebenkosten von 163 Euro ( meine Annahme netto m² 2,55) € ) fällig.
Dem gegenüber steht nun eine Bruttomiete von knapp 300 Euro bestehend, davon 60 Euro diverser Nebenkosten und Abschläge.

Rechnerisch würde sich eine Mieterhöhung von rund 70 % pro m² ohne Nebenkosten ergeben.

Selbstverständlich wird bei der Erhöhung Bezug genommen auf Modernisierungsmaßnahmen. Ebenso wird darauf verwiesen, dass selbst mit Erhöhung man immer noch unter dem ortsüblichen Mietspiegel liegt.

Nun nehmen Sie das deutsche Mietrecht zur Hand, dessen Ähnlichkeit durch seine Verwirrungen mit unserem Steuerdschungel absolut vergleichbar ist und wandern dank google auch gleich mal durchs Netz. Sie werden kaum eine Hilfe oder einen Lösungsansatz finden ausser sie haben auf Mietrecht promoviert und sind nervlich dazu in der Lage durch Instantzen zu gehen. Spätestens dann werden Sie vermutlich ein stärkeres alkoholisches Getränk zur Beruhigung brauchen.

demokrat
geschrieben am
22.11.2011 um 09:26 Uhr
Beitrag 38

um die Schärfe aus der ganzen Diskussion zu nehmen...Ursäprünglich wurde gefragt, ob es irgendwelche Rückmeldungen der Mieter bezüglich Preiserhöhungen gibt. Dieses war bis jetzt noch nicht der Fall..Woran Hub sich wahrscheinlich störte war der unterschwellige Vorwurf, die Stadt habe es versäumt, die mieter auf alle Zeit hin vor Mieterhöhunhen zu bewahren. Sowas ist aber leider weder rechtlich möglich, noch hätten sich dann vernünftige Käufer finden, bzw. Preise für die Wohnungen erzielen lassen. Die Verpflichtungen der Kommunen genügend Wohnungen für Bedürftige vorzuhalten bzw. diese notfalls anzumieten, erfüllt die Stadt Maxhütte aufgrund des immer noch hohen Restbestandes mit Bravour. Es MUSS Keiner unter der Brücke schlafen...Moons und Hub`s Ansichten vertreten sicherlich einen ziemlich marktliberalen Ansatz....während Ch.Bach und Leser eher die sozialen Aspekte mehr Gewicht beimisst. Problem bei letzteren ist meiner Meinung nach, dass es IMMER um die Anreize geht, die man nach Außen gibt. Es muss einfach gelten: wer mehr leistet, kann sich auch mehr leisten. Zu Recht verstehe ich da "Rentner" wenn er aus seiner Position erzählt, aus der Sicht jemanden, der wahrscheinlich (Annahme des Verfassers) sein Leben lang hart gearbeitet hat, sich ein kleines Häuschen vom Mund weggespart hat und dann bei auftretenden Problemen (kaputte Heizung,...) sicherlich gleich eine enorme finanzielle Belastung...vor Allem wenn er, wie der Name vermuten lässt bereits in Rente ist...Das so jemand nicht voller Mitleid zusammenbricht, wenn er liest, dass man auch bis jetzt jahrzente für etwa 170€ im Monat wohnen konnte und nun dieser Beitrag erhöht wird, ist für mich verständlich. Genauso verständlich, wie wenn ein Mensch der eine noch kleiner Rente hat und die 170€ bereits als hoch empfand nun mehr bezahlen muss....so und jetzt kommt das Brutale: Trotzdem muss man die Miete anpassen, auch wenn das bedeutet einen u.U. alten Menschen der sein Leben lang für sich selbst gesorgt hat nun in die "Fänge der Sozialen Sicherungssysteme" zu treiben. Aber nicht aus sturrer Prinzipientreue, Neid oder wie es sonst tituliert wird, sondern weil Einzelfallentscheidungen 1. nicht möglich sind und 2. ungerecht wären. Warum sollte der Meiter (des gleichen Wohnblocks) mit 950€ Rente, die Erhöhunge mitragen, der mit 670€ jedoch nicht,...wer sollte das auch entscheiden. Nein, alle Mieter des Hauses haben Anspruch darauf, dass das von Ihnen bewohnte Gebäude in Schuss gehalten wird und in größeren Abständen durch eine Generalsanierung auch auf den Stand der Technik gebracht gehalten wird, sonst gäbe es immer noch Wohnungen mit Plumpsklos im Hinterhof und Wasser aus dem Brunnen....der Vermeiter hat das Recht (und natürlich die finanzielle Notwendigkeit) dieses Geld über einen gewissen Zeitraum von den Mietern "einzusammeln" und anschließend wieder zu investieren, natürlich- und das berechtigt- nach Abzug seines "Anteils" für Wagnis+Arbeit+Gewinn...Aus der Sicht des Mieters sieht es natürlich anders aus...er sagt..lieber wird nichts im Haus gemacht, bevor ich mehr zahle...letzteres lässt aber auf lange Hinsicht das gebäude verfallen....
Milchmann
geschrieben am
22.11.2011 um 10:12 Uhr
Beitrag 39

ja Härte :) Eine richtige Härte ist in der Diskussion ja nicht zu erkennen und zu verspüren. Interessant jedoch sind die Blickwinkel, aus der man das Thema betrachtet.

Mir persönlich gehts aber gar nicht um die Erhöhung der Miete, mir gehts auch nicht darum, wer mehr hat und weniger geschweige denn warum. Wir können in dieser Thematik ja auch nicht jeden Einzelfall behandeln. Wie bereits erwähnt, ist es doch selbstverständlich, wenn ein neuer Besitzer a) investiert, b) modernisiert und c) kostendeckend oder gar gewinnorientiert handelt. Ich habe dem nichts entgegenzusetzen, im Gegenteil - das ist zu begrüssen. Nein, darum geht es überhaupt nicht.
Ich bin einzig und allein auf der Suche nach der Rechtmässigkeit ( 70 % oder mehr )der Erhöhung. Und darauf fand ich bis jetzt keine mir plausible Antwort, auch nicht aus der Diskussion heraus.
Moon
geschrieben am
22.11.2011 um 11:39 Uhr
Beitrag 40

@ Demokrat: Danke für diesen ausgewogenen und sehr differenzierten Beitrag!

@ Milchmann: Warum soll es nicht rechtmäßig sein, wenn ich eine Wohnung kaufe und diese renoviere ("Prachtbunker")dann auch die Höhe der Miete zu bestimmen?

Wenn dem Mieter die Miete nicht passt: Kein Problem...dann muss er sich halt was günstigeres suchen!

Achtung! Zynismus an:

Bei derartigen Statements bei denen die "armen" Mieter so "ungerecht" behandelt werden, frag ich mich dann, ob wohl alle die sich selbst ein Häuschen vom Mund absparen wohl total dämlich sein müssen!!

Und bei genauer Betrachtung muss ich mir dann wirklich überlegen, ob ich mir Mieter ins Haus holen würde...nicht dass ich diese dann noch ungerecht behandle wenn ich meine Unkosten auf sie umlege....


Ch. Bach
geschrieben am
22.11.2011 um 14:04 Uhr
Beitrag 41

@moon
die problematik hier ist doch die, dass es sich hier um vermieteten wohnraum handelt. natürlich, wenn du eine leerstehende wohnung kaufst und diese renovierst ist es dein gutes recht und auch vernünftig, eine angemessene miete zu fordern.
bei vermieteten wohnungen ist es aber kaum zulässig, innerhalb ein paar monaten die miete anzugleichen, hier existiert eine kappungsgrenze von 20%. bei modernisierung ist es möglich, die miete um 11% zu erhöhen, eine erhöhung um 70% kann wohl rechtlich kaum durchgesetzt werden.

und nun zur sozial-ökonomischen frage: die erhöhung der miete in diesen wohnungen wird, egal in welcher höhe, wohl zu einem großteil zu lasten des steuerzahlers gehen, eben weil hier die klientel überwiegend sozial schwach ist. ARGE und wohngeldstelle werden die mehrkosten tragen müssen...also die kommune! wo bleibt dann hier die wirtschaftlichkeit, der gewinn aus dem verkauf? der grundbesitz ist weg, die , wenn auch geringen mieteinnahmen sind weg, und zahlen wird man trotzdem. ist das ökonomisch?
leser
geschrieben am
22.11.2011 um 14:17 Uhr
Beitrag 42

an alle,

wer den Mietpreis von 170 Euro in dem Forum festgelegt hat weiß ich nicht genau. Nachdem ich 2 betroffene Mieter gefragt habe und sie mir unabhängig voneinander bestätigt haben, dass 270 Euro monatlich bezahlt wurden, ist das seltsam. Hat jemand absichtlich und widr besseren Wissens diese 170 Euro ins Spiel gebracht?

Also HUB, Demokrat,Moon,Rentner...
so ein großes Draufzahlgeschäft war es vielleicht doch nicht für die Stadt??

Die Erhöhung konnten mir die Leute nicht genau sagen, sie meinten erst mal so zwischen 30 und 40 Euro, aber die neuen Mietverträge lassen jede Menge Spiel für den Vermieter offen. Gesehen habe ich weder die alten noch die neuen Mietverträge.

Tatsache wird sein, dass sich einige Mieter das nicht mehr leisten können.Wenn die Leute keine geeignete andere günstige Wohnung finden sollten, werden sie teilweise wohl an das Jobcenter oder an die Stadt(Sozialhilfe) rangehen und das ist oft nicht sehr lustig wie man mir erzählt hat....



Hub-
geschrieben am
22.11.2011 um 16:53 Uhr
Beitrag 43

also wenn die (übrigens von Milchmann) ins Spiel gebrachten 170€ Anfangsmiete nicht stimmen, dann dürfte eine Erhöhung auf 300€ (stimmt das?) auch keine 70% Mieterhöhung darstellen.

"Hat jemand absichtlich und widr besseren Wissens diese 170 Euro ins Spiel gebracht?"

....Diese Frage würd ich eher an denjenigen richten, der bis dato die Unrechtmäßigkeit der Erhöhung hervorheben wollte...so schnell kann einem das Wort im Mund umgedreht werden....

Aber im Ernst..solange man keine belastbaren Fakten hat, kann man die Diskussion sowieso nur idealistisch führen, was ja in einer Demokratie auch eine Berechtigung hat. Im Übrigen finde ich das sogar sehr schön, vermute aber nicht hinter jedem Beitrag, der eine andere als meine Meinung vertritt eine kommunale Verschwörung....

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Vermieter sehr genau -wahrscheinlcih besser als die Mieter es tun- weiß, um wieveil er erhöhen DARF und nicht das Risiko eingeht übers Ziel hinauszuschießen....Was meint Ihr?
Moon
geschrieben am
22.11.2011 um 18:01 Uhr
Beitrag 44

@Ch. Bach:

Wenn ich Ihrer Argumentation folge, dann dürfte ich als Hausbesitzer mein Haus auch nicht modernisieren , weil die Rechnung dafür ja auch von mir bezahlt wird.

Unterm Strich werden zumindest die Wohnungen energetisch auf den neuesten Stand gebracht, und das ist nicht nur ökologisch und ökonomisch sondern sogar auch gesetzlich vorgeschrieben!

Wer Wohnraum vermietet, muss gewährleisten dass dieser bestimmte Wärmedämmungen und Heizungskennwerte aufweist...daher gibts zu den Modernisierungen sowieso keinerlei Alternative!


Milchmann
geschrieben am
22.11.2011 um 19:47 Uhr
Beitrag 45

Nein - ich habe in keinster Weise absichtlich die 170 Euro ins Spiel gebracht- Dies ist eine Tatsache ( und nicht besseren Wissens ).
Nein - ich habe auch in keinster Weise die Mieterhöhung kritisiert. Man lese bitte nach.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass mir nur die Prozentzahl der Erhöhung des Mietzinses suspekt ist. Mehr eigentlich nicht.
Glauben sie ernsthaft, ich schreibe in diesem Thread um ihn am Leben zu erhalten.
Wahrlich nicht.
Dies ist tatsächlich eine wahre Geschichte, an deren Wahrheitsgehalt ich nichts ändern kann.
Im übrigen bin ich genau dort aufgewachsen. Dementsprechend können Sie sich vorstellen, in welchem Verwandtschaftsverhältnis ich zur betroffenen Person stehe.
Ch. Bach
geschrieben am
22.11.2011 um 21:31 Uhr
Beitrag 46

@moon: quark, und das wissen sie!

ansonsten weiß ich auch zuverlässig von knapp 170 euro miete....sind hier wohnungen unterschiedlich teuer?
Ch. Bach
geschrieben am
22.11.2011 um 21:47 Uhr
Beitrag 47

@milchmann
da es dir einzig um rechtliche fragen geht empfehle ich einen anwalt, kostet etwa 150 euro für ein beratungsgespräch
***
geschrieben am
22.11.2011 um 23:03 Uhr
Beitrag 48

Es geht auch billiger. Hartz IV Empfänger zahlen fast gar nichts für den Rechtsanwalt. Vielleicht sind ein paar Hartz IV Empfänger von der Mieterhöhung betroffen. An Zeit dürfte es nicht Mangeln? Eine Sammelklage könnte vielleicht eingereicht werden.
www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartzivrechtsberatung98cf0d32c6a.php
Moon
geschrieben am
23.11.2011 um 07:28 Uhr
Beitrag 49

Quark ? Was ?
Robert
geschrieben am
23.11.2011 um 08:14 Uhr
Beitrag 50

Schon schlimm dass einem der Gesetzgeber überhaupt sowas vorschreibt...Man stelle sich vor ich wolle mein Auto verkaufen und der Gesetzgeber sagt, für Deine C-Klasse mit 80.000tkm darfste maximal 8.900€ verlangen....aber bei der Miete mischt er sich ein....das ist nicht im Sinne einer freien Preisfindung am Markt nach Angebot und Nachfrage....
Bevor jetzt wieder die Linksfraktion ausholt, ich weiß, wie der Gesetzgeber argumentiert und warum das so ist...ich erachte es halt trotzdem gegen die Prinzipien der marktwirtschaft und das sehe nicht ein
leser
geschrieben am
23.11.2011 um 10:00 Uhr
Beitrag 51

ich habe nochmals nachgefragt: es scheint tatsächlich unterschiedliche Mieten zu geben. Es gibt verschieden große Wohnungen in den Häusern ist mir gesagt worden. In (älteren) Fällen gibt es scheinbar noch die etwa 170 Euro. Also nehme ich hiermit meinen Verdacht der eventuell absichtlich falschen Information zurück und entschuldige mich.

Die Politik mischt sich sehr oft in (Privat)Sachen ein, die manchmal meiner Meinung nach schon schlimm sind. Meistens stehen irgendwelche Lobbyisten dahinter, die durch diese oft wenig sinnvollen Maßnahmen(z. B. Kat bei Kfz)einfach risikolos einen Gewinn machen wollen. Natürlich kann man allen Hausbesitzern vorschreiben, die neuesten Dämmvoschriften, die Kraft-Wärmekupplung zur Heizung oder ein Windrad(von Siemens)in den Garten zu stellen..... die Finanzierung dann etwas fördern. Aber was passiert mit den Leuten, die sich eben diese Investition nicht erlauben können - Kredit aufnehmen zu hohen Zinsen(da sind wir wieder beim Lobbyismus...?)oder Haus verkaufen müssen??

Zurück zum eigentlichen Thema: ich bin neugierig, wenn voraussichtlich doch einige Mieter dieser verkauften Stadthäuser eine neue Wohnung suchen müssen und in einigen Fällen dann auf die sozialen Stadtwohnungen in der Bahnhofstr verwiesen werden. Soweit mir bekannt ist, sind die WOhnungen dort alle besetzt. Aber auch hier im Forum wurde ja geschrieben, die Stadt hält immer noch mehr Wohnungen bereit als gesetzich vorgeschrieben.....

Ansonsten bin ich schon überrascht, welches Ausmaß an Egoismus sowie etwas verteidigen zu müssen, das so gar nicht zur Debatte stand in einigen Beiträgen für mich ersichtlich ist :-(

Es lebe ein lebendiges Forum!!!!!
leser
geschrieben am
23.11.2011 um 10:06 Uhr
Beitrag 52

Moon,

manche Beiträge sind in meinen augen wirklich stark überdenkenswert! Sie als Quark zu bezeichnen, ist vielleicht etwas direkt ausgedrückt, aber von der Sache her....(wenn man einfach polarisieren will kann ich das schon verstehen, wenn auch nicht gut heißen) ;-))


Moon
geschrieben am
23.11.2011 um 12:19 Uhr
Beitrag 53

..ich wollte mit meinem Beitrag keinsfalls polarisieren!

Tatsache ist, wenn Sie Wohnraum vermieten, dass dieser bestimmte Voraussetzungen nach der EnEV erfüllen muss! Darunter fällt z.B. die Emission und der Verbrauch der Heizung, die Wärmedämmung und diverse andere Sachen.
Der Vermieter wird logischerweise das Ganze dann auf den Mieter (langfristig) umlegen!
Wenn ich als Privatperson die nötigen Reparaturen/Modernisierungen unterlasse, krieg ich nach ein paar Jahren ebenfalls "die Rechnung" in Form von hohen Heizkosten, undichtem Dach, Schimmel o. ä.
Also muss ich das doch auch machen!
Allerdings fragt mich da keiner, wie ich es bezahle, oder?
Wenn ich einen Kredit aufnehme zahlt mir den auch keiner!

Bloß bei den armen Mietern wird von sozialer Kälte gesprochen....
Kleiner Kolibri
geschrieben am
23.11.2011 um 13:37 Uhr
Beitrag 54

Deine Sichtweise ist typisch für die Kapitalisten, Moon. Sobald etwas nicht deiner Sichtweise entspricht, ist es alternativlos. Natürlich gibt es Alternativen für dein Haus. Du könntest deine Hütte abreißen lassen. Die Natur würde es dir danken. Im Fachjargon sagt man dazu Renaturalisierung. Oder du könntest dein Haus einer gemeinnützigen Organisation spenden. Es gibt genügend Menschen, die unter der Brücke leben müssen. Oder du könntest dein Haus zu einer Halle umbauen, oder du könntest...
Siehst du Moon, so alternativlos ist man als "armer" Hauseigentümer gar nicht.
Moon
geschrieben am
23.11.2011 um 14:53 Uhr
Beitrag 55

...@ kleiner Kolibri: wahnsinnig konstruktiv...;-)
tandler
geschrieben am
23.11.2011 um 15:15 Uhr
Beitrag 56

Mann könnte zusätzlich noch die Stadtwohnungen abreißen lassen, dann ist Moon unter der Brücke nicht so allein...Mannomann...das schlimme ist, dass das manche Leute wahrscheinlcih ernsthaft so meinen....im Übrigen empfinde ich Kapitalist nicht als Schimpfwort....oder was Anrüchiges...
Oje!
geschrieben am
23.11.2011 um 15:59 Uhr
Beitrag 57

Ich kenne städtische Wohnungen, da muss man nachdem jemand auszieht eine Komplettsanierung vornehmen. Urin und Kot in der ganzen Wohnung sind da oft noch "harmlos"...Natürlich ist ein Drogenabhängier krank...aber verteidigen tue ich ihn deswegen noch lange nicht....mir tun die Stadtmitarbeiter Leid, die danach "aufräumen" müssen....
Mutti
geschrieben am
23.11.2011 um 19:38 Uhr
Beitrag 58

mich jucken die Mieten gar nicht. Meine mieten werden vom Amt gezalt. Wird die Mieten mehr dann zalt das Amt halt mehr. Ich möchte blos gerne entlich meine neue Küche vom Amt bekommen. Meine alte Küche ist schon alt. Ich habe anspruch darauf. So was kann ich meine Kindern nicht zumuten. Kann mir einer von den inteligenten sagen, wie lange die genemigung noch dauert.
moon
geschrieben am
23.11.2011 um 20:57 Uhr
Beitrag 59

@Mutti:

Dein Beitrag ist echt lustig!
Sollte das Ganze aber kein Fake sein, dann wirst Du mit dieser Rechtschreibung in Deinem Antrag auf alle Fälle die Lacher auf Deiner Seite haben....
Josef
geschrieben am
24.11.2011 um 08:10 Uhr
Beitrag 60

Schlimm ist, dass diese Persiflage wahrscheinlich dem echten Leben nicht gerecht wird...
Ch. Bach
geschrieben am
26.11.2011 um 13:05 Uhr
Beitrag 61

der gesetzgeber schreibt doch für den privatmann die mieten gar nicht vor! das ist es, was hier verwechselt wird...diese häuser waren mal das, was man sozialen wohnungsbau nannte! und darum sagte ich quark zu moons argumenten.
überlegt doch mal: es sind immer noch sozialwohnungen, in vielen fällen dürfte die miete vom land oder den kommunen übernommen werden müssen...sprich, die allgemeinheit zahlt! solange die miete in die stadtkasse lief wurde wenigstens ein kleiner teil wieder hereingewirtschaftet. nur, jetzt sind diese wohnungen privateigentum, der vermieter kassiert...die kommune zahlt....auch die erhöhten mieten.Nu?
Ch. Bach
geschrieben am
26.11.2011 um 13:08 Uhr
Beitrag 62

@tandler
kapitalist ist so wenig schimpfwort wie gutmensch oder weltverbesserer
Moon
geschrieben am
27.11.2011 um 11:33 Uhr
Beitrag 63

@Chr. Bach:

Stimmt, es wird keinem Privatmann vorgeschrieben, was er an Miete verlangen kann/darf!

Allerdings ist der Vergleich mit den "Sozialwohnungen" eine Milchmädchenrechnung:
Der Privatvermieter schlägt seine Kosten auf die monatliche Miete um; Die Kommune als Vermieter renoviert halt nichts, bleibt dadurch billig und kann dann nach einigen Jahrzehnten die "Hütte" entweder abreissen oder generalsanieren!!! Was unter dem Strich die Kosten für die Kommune nur zeitlich verschiebt.

Aber es ist ja inzwischen Mode geworden, auf Pump zu leben und den nachfolgenden Generationen die Kosten zu hinterlassen....

Ch. Bach
geschrieben am
27.11.2011 um 13:08 Uhr
Beitrag 64

ich denke, bei diesen wohnungen wurde einiges versäumt, u.a. die rechtzeitige renovierung bevor die kosten explodierten. und auch die gemeinde hätte die miete erhöhen dürfen....aber darf missmanagement auf dem buckel der schwachen ausgetragen werden? sozialer wohnungsbau ist inzwischen ein stiefkind staatlicher fürsorge. und es sind doch nicht nur unbelehrbare, die günstige wohnungen benötigen...eher doch junge menschen,paare, familien und rüstige, aber dank minirenten knappe senioren die bezahlbaren wohnraum suchen....allerdings doch auf einigermassen angemessenem niveau! was hätte man hier schaffen können! andere städte haben es schon vorgemacht: gemeinsames wohnen jung und alt zum beispiel...mit durchaus höheren aber immer noch akzeptablen und förderungsfähigen mieten. Zahlen muß unsere soziale gemeinschaft ja doch( was ich für richtig halte, darum nenn ich mich ja sozial-staat und nicht sozialistisch, kommunistisch, kapitalistisch oder sonstwie). solche objekte abzustoßen halte ich einfach für eine zu kurzfristige denkweise
Medizinstudentin
geschrieben am
27.11.2011 um 23:48 Uhr
Beitrag 65

Mit viel Glück habe ich in München einen Studienplatz in Medizin ergattert.

Ich zahle für meine kleine Wohnung 420,00 Euro/ Monat Miete und kann mich noch zu den glücklichen Studenten zählen. Andere Kommilitonen schlafen in Wohnwägen und Kellerräumen.

In Maxhütte-Haidhof beschwert man sich über einen Mietzins von 300,00 Euro. Die Welt ist doch verrückt. Man bekommt jedenfalls anschaulich vorgeführt, dass in der Oberpfalz die Uhren anders ticken...

Nachtrag: Ich bekomme weder BAföG noch sonstige Leistungen von Ämtern und Hilfsorganisationen. Wie das geht? Eigenverantwortung, Disziplin und viel arbeiten sind die Zauberwörter.

fischer_m
geschrieben am
28.11.2011 um 08:33 Uhr
Beitrag 66

Guten morgen Medizinstudentin...also ich würde jetzt nicht prinzipiell die Mietpreise von Maxhütte und München vergleichen, obwohl ersteres meiner Meinung nach lebenswerter ist :-) Habe übrigens selber in München studiert, daher kenn ich die Mietsitutation, obwohl das auch schon länger her ist....und da (München) wurmt mich z.B., dass man Hartzern "teure" Wohnungen in der Innenstadt aus öffentlichen Geldern zahlt, wobei diese dort sowieso rar sind, für beispielsweise Berufstätige und Studenten....wieso macht man sowas? Preiswertere Wohnungen im Umland würden doch auch genügen und es gäbe mehr freie für die arbeitende Bevölkerung und Kosteneinsparungen, auch bei den übrigen Lebenshaltungskosten (München city ist ein teures Pflaster),...
Ch. Bach
geschrieben am
28.11.2011 um 10:32 Uhr
Beitrag 67

@medizinstudent: münchen mit maxhütte zu vergleichen ist wie äpfel mit birnen zusammen zu zählen. und aus erfahrung weiß ich , dass es relativ einfach ist in münchen gut bezahlte nebenjobs zu finden.
an beide:
was soll die ewige unterstellung, hartzler wären arbeitsscheu?
...und, auf dauer wird keinem hartz IV- empfänger eine überhöhte miete bezahlt, hier gibt es strenge richtlinien. willst du einen arbeitslosen oder sonst wie hilfebedürftigen gleich abschieben? ich hoffe ich hab das mißverstanden.
fischer_m
geschrieben am
28.11.2011 um 10:45 Uhr
Beitrag 68

Missverstanden haben Sie das nicht, aber "abschieben" wäre auch nicht meine Wortwahl. Bei einem Hartzer gehe ich von einem Menschen aus, der ALG II bezieht und dauerhaft arbeitslos ist, während es ja auch "kurzzeitige Arbeitslos" gibt, die nach kurzer Zeit wieder in eine Beschäftigung zurückfinden und das ALG nur zur Überbrückung nutzen.
Im Falle dieser kurzzeitig arbeitslosen, wäre es natürlich Wahn Ihnen eine Umzug zuzumuten, nur weil sie ,vielleicht unverschuldet (Insolvenz der Firma,..) arbeitslos geworden sind. Wenn aber jemand - ich nenne es mal "dauerarbeitslos" ist, ja dann würde ich diesem Menschen keine Miete in einer Stadt wie München zahlen, wo die Mietpreise (und auch die Lebenshaltungskosten) wesentlich höher sind als beispielsweise am Land. Ich würde dies jedoch dem Empfänger selbst überlassen und zwar derart dass er einen Betrag X als monatliche Leistung zur Wohnungsanmietung erhält und er sich dann selbst dafür was suchen darf...Ich rede nicht von Zwangsdeportation oder sowas, weil dieser Vorwurf sicherlich bald kommt. Dieser Betrag sollte jedoch so ausgelegt sein, dass man eben nicht eine 2-zimmer-Wohnung in München oder Regensburg mieten kann, sondern halt nur am Land, wo die Preise günstiger sind...Prinzipiell schließe ich mich einigen Vorrednern an: Es hat nichts mit Egoismus und Menschenverachtung zu tun, wenn man der Meinung ist, dass einige Leute auf Kosten der Anderen leben...sieht ihr persönlicher Lebensentwurf vor, für andere Leute mitzuarbeiten, dann bittesehr, verlangen Sie es aber bitte nicht von Allen...Das bisschen Geld, dass ich verdiene braucht meine Familie selbst,
fischer_m
geschrieben am
28.11.2011 um 10:53 Uhr
Beitrag 69

@Ch.Bach:
Übrigens, Zitat:

"....aus erfahrung weiß ich , dass es relativ einfach ist in münchen gut bezahlte nebenjobs zu finden. "
und
"was soll die ewige unterstellung, hartzler wären arbeitsscheu?"

Was denn jetzt? Wenn gut bezahlte Nebenjobs leicht zu finden sind und Hartzler nicht arbeitsscheu sind, warum arbeiten sie dann nicht in solchen???
Zuverdienen darf man sich ja auch bei Hartz-4 was...
Ch. Bach
geschrieben am
28.11.2011 um 12:54 Uhr
Beitrag 70

...ich hab vergessen hinzuzufügen:...finden junge, gesunde menschen leicht einen nebenjob

...langzeitarbeitslose sind in der regel älter als 50 und- das wird wohl keiner bestreiten- immer noch kaum vermittelbar. soll ich jetzt so einem neben der hoffnung auf arbeit auch noch das soziale umfeld wegnehmen?

...nicht vergessen darf man, unter hartz IV laufen auch arbeitslosengeld und aufstockungen, was etwa 60 % der leistungen betragen dürfte.

ich bestreite ja nicht, dass es einige gibt, die das system ausnutzen...aber mal ganz ehrlich, die wenigsten wollen auf dauer von etwa 350euro leben, das ist dann nämlich keines mehr! schon gar nicht, wenn man dann in ghettos leben soll(siehe münchen hasenbergl)und am besten niemanden seine situation schildert weil man dann schlagartig zum assi mutiert.

nichts zu tun hat dieses mit der aktuellen frage hier... mieterhöhung von im einzelfall etwa 70%? (FRAGEZEICHEN, nicht festgesetzte tatsache!) und ob es so klug war, die städtischen wohnungen zu veräussern?..
Ch. Bach
geschrieben am
28.11.2011 um 13:06 Uhr
Beitrag 71

Nachtrag: mieten werden nur bis zu einer von der Kommune festgesetzten Obergrenze übernommen...der rest ist schon heute privat"vergnügen"!
leser
geschrieben am
28.11.2011 um 13:07 Uhr
Beitrag 72

fischer_m

genau so wie vorgeschlagen wird das vom Arbeitsamt(Job-Center)bereits seit langem gemacht soviel ich weiß. Es gibt Höchstsätze für Alg-II -Empfänger, wenn jemand mehr Miete bezahlen muss und die Wohnung nicht wechseln will oder kann, muss er diese Differenz von "Höchstsatz" und tatsächlicher Miete aus eigener Tasche bezahlen. Zum Thema aufs LAnd ziehen wegen billigerer Mieten: wäre schon einee Möglichkeit - aber ob es auf dem Land mehr freie Arbeitsstellen gibt ist fraglich - also erhöhtes Wiedereingliederungshemmnis. Bei eventueller Arbeitsaufnahme(Leiharbeit, Geringverdienst, 400.-€-Job...)fallen dann zusätzliche Kosten für den Weg zur und von der Arbeitsstelle an.
Der Vorschlag, arbeitslose Städter aufs Land zu schicken ist in meinen Augen schon mehr als fragwürdig! Wie bereits von Ch. Bach geschrieben sind nicht alle Alg-II Empfänger faul und arbeitsscheu und man sollte nicht noch zusätzliche Hürden auf dem Weg ins Arbeitsleben errichten.

Schmarotzer gibt es sicherlich überall - aber die in den höheren Etagen kosten uns Steuerzahlern mit Sicherheit viel viel mehr als diese. Also die Enttäuschung, Wut oder den Neid bitte an die richtige Stelle richten.....

Medizinstudentin - früher bekam jeder "bedürftige" Student Bafög, bei entsprechendem Einkommen oder Vermögenswerten(auch Eltern?) wurde es abgelehnt. Ist das jetzt anders?
fischer_m
geschrieben am
28.11.2011 um 13:13 Uhr
Beitrag 73

erstmal sorry wegen des themawechsels...bin nur auf Medizinstudentins Beitrag eingegegangen:

Zitat:
"...langzeitarbeitslose sind in der regel älter als 50 und- das wird wohl keiner bestreiten- immer noch kaum vermittelbar. soll ich jetzt so einem neben der hoffnung auf arbeit auch noch das soziale umfeld wegnehmen?"--

Gegenfrage: Soll der deutsch Steuerzahle überteuerte Innenstadtpreise zahlen, nur damit jemand, der laut Ihrer Aussage keinerlei Aussicht auf eine Berufstätigkeit im Zentrum einer Großstadt seine sozialen Kontakte pflegen kann...???
Jeder Berustätige - auch gutverdiener- überlegen sich ernsthaft/ bzw. ziehen auf Land, damit Sie sich überhaupt eine Immobilie leisten können und pendeln täglich bis zu 3 Stunden in die Arbeit...und lassen dann auch ihre sozialen Kontakte zurück...aber einem Hartzer darf man das ja nicht zumuten,...lieber zahlt man ihm höhere Mieten....ein Afront gegenüber allen anständig arbeitenden Menschen!
leser
geschrieben am
28.11.2011 um 13:22 Uhr
Beitrag 74

Ch. Bach,

unsere Beiträge wurden fast gleichzeitig eingestellt(ich hätte mir die Wiederholung von Argumenten sparen können).

Zurück zum Thema: es scheint tatsächlich so zu sein, dass es in den verkauften Stadthäusern Fälle von Mieterhöhung von alt ca. 180.-€ zu neu ca. 310,-€ gibt.
Ein mir unbekannter Mieter, den ich ansprach, berichtete von mehreren Besuchen eines Beauftragten des neuen Hausbesitzers, der am liebsten die sofortige Unterschrift auf dem neuen Mietvertrag gesehen hätte. Im Laufe des Gespräches verwies der Vertreter des Eigentümers auf die Möglichkeit, doch in eine der Stadtwohnungen in der Bahnhofstraße zu ziehen. Der Mann war mir zwar nicht bekannt, machte aber einen glaubwürdigen Eindruck.
leser
geschrieben am
28.11.2011 um 13:35 Uhr
Beitrag 75

fischer_m

wenn ich ihrer abenteuerlichen Argumentation folgen würde, könnte ich behaupten:

vielleicht gefällt es den gut Situierten nicht so sehr in der Stadt(Feinstaub, Lärm, Hektik,Kriminalität...) und sie setzen sich deshalb eine Immobilie in die grüne Lunge im Umfeld von Städten?

Sollte ich in diesen Fällen für diese Leute mehr Anteilnahme zeigen als mit denen, die durch die grottenschlechte Politik der letzten zwei Jahrzehnte immer mehr an den Rand unserer sozialen und humanen Gesellschaft gedrückt werden?
Ch. Bach
geschrieben am
28.11.2011 um 13:55 Uhr
Beitrag 76

@fischer: sie lesen einfach nicht! überteuerte mieten werden NICHT übernommen!

fischer_m
geschrieben am
28.11.2011 um 14:25 Uhr
Beitrag 77

bitte zu entschuldigen...als ich zum schreiben begonnen habe war Lesers Beitrag wahrscheinlich gerade noch nicht online....ich lese sehr wohl alles...Obwohl ich gleich die nächste provokante Frage hinterherschiebe...wenn man dann als Hartzer noch zuzahlen kann, damit man die teuere Wohnung zahlen kann, dann bekommt man ja wohl zuviel Hartz4
Ch. Bach
geschrieben am
28.11.2011 um 15:32 Uhr
Beitrag 78

@ fischer
zuviel algII?
unbedingt!
...was muss ein arbeitsloser auch 4 euro am tag verfressen? soll er seine rentenversicherung auflösen, die braucht er ja doch nicht mehr! was will er auch nicht in eine angemessene wohnung ziehen? in sowas, wie ihm eine angemessene mieterstattung erlaubt, in wunderbaren trabantenstädten, da wo er dann unter seinesgleichen wäre? bildungsausgaben braucht hier seine familie auch nicht mehr, die parkt er vor der glotze, schon wieder 1.39 euro pro nase gespart. und gut ernährt ist die bagage auch noch, dosen bei aldi sind billig und nahrhaft! braucht man auch gleich weniger strom, erwärmen in der mikrowelle geht schneller und energiesparender. dann könnte man hinkommen mit 30 euro die dir dafür das amt bewilligt. und wer auf der couch sitzt, braucht weder viel klamotten noch waschmittel für die waschmaschine...und wie gesagt, aldi hat alles günstig! was, mal ins kinO? warum? rtl hat das bessere angebot! ach, sie wollen ihre kinder gesund ernähren? vielleicht sogar BIO? wo kommen wir da hin, industriebrot schmeckt auch. und mit billighackfleisch bekommen sie auch gleich gratiosantibiotika dazu...schon reichen die 15 euro für ihre monatliche gesundheitspflege!ihr dummer lackl hat schuhgrösse 47? na und, früher hat man auch die schuhspitzen abgeschnitten! was, der will auf weiterführende schulen? wieso? der soll arbeiten! fensterputzen! dann müssen sie auch keine fahrtkosten zur schule vorstrecken.und wenn doch...die bekommen sie doch wieder zurück!...nach einem jahr auf antrag! die zinsen zahlen sie...äh, naja...irgenwo können sie schon noch was abzweigen...kaufen halt keine winterreifen fürs auto! wieso haben sie überhaupt ein fahrzeug? kostet nur, fahren sie mit dem rad falls sie doch noch mal arbeit bekommen! hält gesund, und wie gesagt...sie schenken sich die praxisgebühr! und wenn dann ihre dummen kids den hund mit dem diamanthalsband entführen? da sieht man mal wieder, wie man immer sagt...alles assis, diese hartzler!
leser
geschrieben am
28.11.2011 um 19:07 Uhr
Beitrag 79

Achtung - Überspitzung!!!!

.... und als letzte Möglichkeit könnte man es mit den Sozialschmarotzern so machen wie es unlängst in der Ukraine mit "wertlosem" Leben gemacht wurde:

www.welt.de/sport/fussball/em-2012/article13707457/Gezielte-Toetung-von-Strassenhunden-in-der-Ukraine.html

(oder ist es doch keine Überspitzung???)
Vor einigen Jahrzehnten hatten wir das
Oje! Oje!
geschrieben am
29.11.2011 um 09:44 Uhr
Beitrag 80

Oje, jetzt geht das hier auch noch los, mit den Hundemorden..schlimme Sache-wirklich-aber ich kann nicht mehr hören!

Un an die Adresse von Frau Bach: Auch wenn es Sie jetzt in ihrer durch idealismus geprägten Welt vom Hocker haut--ja, gerne..wenn man das so machen kann...wir könnten uns trotz 2 Berufstätigen auch nicht jeden Tag Bio leisten. Das mit den Schuhen ist wohl nicht ganz ernst gemeint, verlangt aber auch sicherlich keiner...Und wenn jemand als Dauerabreitsloser Ihrer Meinung nach tatsächlich ein eigenes Auto besitzen sollte, dann frage ich mich ernsthaft welche Vorstellungen Sie haben....
Ch. Bach
geschrieben am
29.11.2011 um 11:24 Uhr
Beitrag 81

ich bin durchaus realist...leider. das erlaubt mir zu erkennen, wie sehr durch geschickte ablenkungsmanöver seitens politik, industrie und banken immer wieder den bürgern sündenböcke präsentiert werden, die diese stupidgläubig mit hurra schlachten! juden, ausländer, arbeitslose...solange man auf einen kleinen einprügeln kann ist man abgelenkt, baut frust ab oder auch auf, je nach dirigierter choreografie derer, die so ihr spiel durchziehen und dabei den Rahm abschöpfen bis zum geht nicht mehr. und irgendwelche dumme parolen nachzuplappern ist ja auch viel einfacher, als selbst zu denken.....und hinterher kann man dann wieder mit fug und recht sagen, ich hab nichts gehört, gesehen, gewusst........
Pit
geschrieben am
29.11.2011 um 11:38 Uhr
Beitrag 82

Ich bin absolut ein Fürsprecher für ein neues System. Solange es Menschen gibt, die täglich um eine warme Suppe betteln müssen, die täglich als Tageslöhner um ein paar Cent betteln müssen und im Gegensatz dazu Menschen gibt, die Urlaub machen, schöne neue Autos fahren, Luxuswohnungen bewohnen und noch blöd daherreden, stimmt das System nicht mehr.
Spätestens bei den nächsten Wahlen werden wir die Änderung hoffentlich einleiten.
Ch. Bach
geschrieben am
29.11.2011 um 11:56 Uhr
Beitrag 83

ich fürchte, das werden wir nicht. woran zu erkennen ist, dass ich kein idealist mehr bin.....
leser
geschrieben am
29.11.2011 um 12:21 Uhr
Beitrag 84

Pit,

ich stimme dem Beitrag voll zu. Allerdings habe auch ich genau wie Ch. Bach stärkste Zweifel daran, dass der Wähler bei seiner nächsten Stimmabgabe einen Systemwechsel bewirken kann.

Versuchen wir, uns nicht verblöden zu lassen, der geballten Macht von Manipulanten nicht auf den Leim zu gehen und in dem uns machbaren kleinen Bereich mitzuwirken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen!!! Oder , noch einfacher ausgedrückt

Mensch zu bleiben.

Ich werde versuchen, mir ab und zu Informationen zu der Situation in den verkauften Stadthäusern zu besorgen( um beim Thema zu bleiben)
Ch. Bach
geschrieben am
29.11.2011 um 12:43 Uhr
Beitrag 85

@leser

...sollte sich hier mehr ergeben, vielleicht sogar jemand bereit sein,öffentlich stellungnahme zu geben könnte das eventuell durchaus in einem-seriösen- Presseartikel zur Diskussion gestellt werden.......
leser
geschrieben am
29.11.2011 um 13:59 Uhr
Beitrag 86

@Ch.Bach

gute Idee - ich bleibe dran!!!!
leser
geschrieben am
29.11.2011 um 14:11 Uhr
Beitrag 87

Nachsatz:

natürlich würde ich es begrüßen kämen viele Infos von vielen -
HUB
geschrieben am
30.11.2011 um 09:56 Uhr
Beitrag 88

@Pit: Das nicht alles richtig läuft..klar, ABER: die Startbedingungen müssen für alle Menschen gut sein (Bildung, Bildung, Bildung), damit ein Kind armer Eltern genauso auf ein Gymnasium gehen und später studieren oder nach der Lehre seinen Handwerksmeister machen kann...Dann stimmt das System. Jeden aber "einfach so" Geld zu geben, schafft keine Anreize. Ich glaube es wäre um den Standort Deutschland und damit unseren Wohlstand schlecht bestellt, wenn es für die Menschen keinen Anreiz wie "Mehrverdienen" mehr gibt, damit sie sich Urlaub, schöne neue Autos und Luxuswohnungen leisten können. Sie haben es sich sprichwörtlich "verdient" Dann würde jeder Dienst nach Vorschrift schieben...haben wir in einem Teil Deutschlands bis vor etwa 20 Jahren ja gehabt....und gesehen wie toll das funktioniert. Außerdem jammern einige auf einem sehr hohen Niveau....der Blick in die restliche Welt (vor Allem Asien, Afrika und Südamerika) zeigt uns oft die Fratze echter bitterer Armut...wenn Menschen verhungern oder erfrieren, oder aufgrund magelnder hygienischer Verhätnisse oder Krieg sterben....in Deutschland bekommt jeder eine warme Wohnung, Kleidung und essen bezahlt, hat ein Anrecht auf Radio, Fernseher und Internet und hat noch zusätzlich 39,96€ für kulturelle Ausgaben und darf für 7,16 noch Kaffeetrinken gehen. Alles kein Luxus, sicherlich, aber durchaus genug zum leben....und sicherlich viel besser, als das was Menschen in anderen Teilen der Welt ertragen müssen....Ich nenne diese Argument jetzt zum ersten und einzigen Mal, weil mir auch bewusst ist, dass man damit immer alles wegdiskutieren kann...Aber Armut definiert jede Gesellschaft immer selbst....für Deutsche Verhältnisse sind diese Menschen arm, für globale nicht...Um nochmals auf das ursprüngliche Thema des Beitrags einzugehen: Mich würde auch interessieren ob und um wieviel die jeweiligen Mieten gestiegen sind. Eins möchte ich jedoch aus meiner Sicht klarstellen: sind die Mieten höher gestiegen als gesetzlich erlaubt, dann muss das angeprangert, bzw. von Seiten der Mieter dagegen vorgegangen werden. Sollte dies im gesetzlichen Rahmen geschehen sein, dann ist dies das RECHT des Vermieters....
Ch. Bach
geschrieben am
30.11.2011 um 11:14 Uhr
Beitrag 89

ich meinte bezüglich der mieten nie was anderes und leser bestimmt auch nicht. dass mieterhöhungen nötig sind ist durchaus klar, gestaffelt und prozentual alle paar jahre bis zur anpassung an die örtlichen mieten auf vergleichbarem wohn-niveau.
apropos niveau: zum teil geb ich dir natürlich auch zur armut recht. was mir am meisten aufstösst, ist einfach die ausgrenzung unserer armen, die schlimmere schäden nach sich ziehen kann als materieller mangel!
Realo
geschrieben am
04.12.2011 um 09:07 Uhr
Beitrag 90

Mehr als ein mildes Lächeln habe ich für eure linken Sozialträumereien nicht übrig. Fabuliert mal munter weiter, ihr Weltverbesserer! Soweit ich nach den Beiträgen beurteile, habt ihr ja den ganzen Tag nichts besseres zu tun!!! Zeit dafür scheint ihr ja mehr als genug zu haben!!!!
leser
geschrieben am
05.12.2011 um 07:06 Uhr
Beitrag 91

realo,

ein bißchen Zeit erfordert die Ermittlung und Auswertung mit anschließender Analyse der Forumsbeiträge aber auch schon denke ich ;-))

Willkommen im Club !!! ich freue mich auf weitere konstruktive Beiträge
Bajoraner
geschrieben am
05.12.2011 um 11:14 Uhr
Beitrag 92

@Realo: Danke, inhaltlich richtig, leider nur etwas harte Wortwahl....Ich finde diese ganzen Umverteilungsphantasien nicht in Ordnung. JEDER ist für sich selbst verantwortlich. Man kann doch nciht erwarten, dass andere sich darum kümmern ob es einen gut geht...Wie bereits erwähnt..soziale Sicherung ja, aber nur im notwendigsten Rahmen...zum Thema soziale Kälte...was soll das bitte sein? Ich treffe mich mit Menschen die ich mag, egal ob hartzer oder nicht...Muss man die jetzt auch noch bespaßen?? Undank ist der Welten Lohn..ich habe noch nie einen Hertz4-Empfänger sagen gehört: Danke liebe Gesellschaft, dass Du mir und meiner Familie eine warme Wohnung, Kleidung und Essen bezahlst,..da wird nur immer gefordert, gefordert, gefordert,...gestern war übrigens ein Bericht da, über eine junge Alleinerziehende, die klipp und klar gesagt hat, dass Sie wenn Sie wieder mit dem Arbeiten anfangen würde weniger bekäme als jetzt mit Hartz-4....Toll, oder?
Ch. Bach
geschrieben am
05.12.2011 um 11:46 Uhr
Beitrag 93

müssig, jetzt wieder die qualität von tv-reportagen zu erklären mit ihren halbwahrheiten.....
....jeder, der unser system als soziale hängematte bezeichnet lag noch nie drin...manchmal wünscht ich fast, all jene die sich jetzt grad als realisten bezeichnen müssten mal auf hilfe angewiesen sein...dann würden sie erkennen, wer hier die wahren utopisten sind.......
Moon
geschrieben am
05.12.2011 um 14:32 Uhr
Beitrag 94

...also auch wenns eigentlich schon wieder OT ist:

Unser Sozialstaat ist sicherlich nicht perfekt, aaber er lässt auch Niemanden untergehen!
Ich denke dass Keiner, der " es zu was gebracht hat", das geschenkt gekriegt hat!
Und ich beziehe mein Wissen über die Verhältnisse bei Sozialhilfe - oder ALGII Beziehern NICHT aus dem TV...
Die Frage ist aber wohl eher: Warum beziehen Leute derartige Transferleistungen?
Wenn sie unverschuldet arbeitslos werden: Keine Diskussion!
Aber es gibt Leute (und das weis ich auch aus eig.Erfahrung) die sich schon in der Schule nicht anstrengen wollten, in der Lehre dann auch nicht und es in keinem Job lang aushalten weil ihnen das Alles zu anstrengend (unter Ihrer Würde, schmutzig, heiss, zu früh ..etc. etc.) ist...und die muss ich und alle anderen Steuerzahler auch mit "durchfüttern"
Warum muss die Allgemeinheit Leistungsunwillige unterstützen?
Und komischerweise sind es genau diejenigen die am lautesten schreien, wenn sie etwas nicht bekommen was "ihnen zusteht"..in meinen Augen eine etwas komische Einstellung!
Milchmann
geschrieben am
05.12.2011 um 16:37 Uhr
Beitrag 95

Wie es zu erwarten war. Wir sind wieder einmal mit Eleganz am Thema vorbei. Ich bin gespannt wann jemand das erste Weihnachtsplätzchenrezept postet :-)
Ch. Bach
geschrieben am
05.12.2011 um 17:23 Uhr
Beitrag 96

^^
stimmt

^^
HUB
geschrieben am
06.12.2011 um 08:04 Uhr
Beitrag 97

Wieder einmal Danke an moon...vielleicht sollte man ja einen eigenen thread für dieses Thema aufmachen, wenn die Diskussion hier immer angeprangert wird. Aber anscheinend ist es zumindest eine Problematik, die sehr viele Leute berührt...Besagte Fälle, die moon erwähnt kenne ich selbst aus der eigenen Bekanntschaft....das fängt wie erwähnt bereits in der Schule an...da wird auf Durchzug geschalten (habe 3 Lehrer in der Verwandtschaft) und sich nach der Schule auch nicht um eine Lehrstelle bemüht...
Keine Ahnung
geschrieben am
06.12.2011 um 12:13 Uhr
Beitrag 98

Ich bin seit sieben Jahren ein studierter Hartz 4 Empfänger. Es stimmt also nicht, dass alle Hartz 4 Empfänger Schulversager sind.
Nach meinem Theologiestudium habe ich lange Zeit nach einem adäquaten Arbeitsplatz gesucht. Leider war meine Suche erfolglos und so habe ich mein Leben nach Hartz 4 ausgerichtet.
Hat man erst einmal gelernt mit dem zur Verfügung stehendem Geld umzugehen, dann lebt man ganz gut damit. Mein großer Vorteil ist, dass mich mein Studium schützt, minderwertige Arbeit annehmen zu müssen. Ich brauche mich nicht mit Vorgesetzten und Chefs rumärgern, brauche nicht jeden Tag früh aufzustehen und brauche mich nicht dem täglichen Druck zu unterwerfen. Ich sehe es auch nicht ein, in einer Gesellschaft zu leben, in der der Arbeitgeber reich und der Arbeitnehmer krank wird.
Ich bin nicht freiwillig Hartz 4 Empfänger geworden, aber nach sieben Jahren habe ich gelernt damit zu leben und bin nicht unglücklich damit.
So und jetzt gehe ich erst einmal Joggen.
Ch. Bach
geschrieben am
06.12.2011 um 13:15 Uhr
Beitrag 99

du bist entweder ein .... oder schlimmer, was ich eher glaube, ein fake, egal,so einer wie du bringt tausende mitmenschen in mißkredit....
im normalfall schützt auch ein studium nicht davor, nach einer gewissen zeitspanne jeden job annehmen zu müssen........
ob so oder so... das studium der theologie- falls es das je gab- ist offensichtlich spurlos an dir vorbeigezogen
Moon
geschrieben am
06.12.2011 um 14:48 Uhr
Beitrag 100

@ Ch.Bach:

unabhängig davon, ob unser "Theologe" echt ist oder nicht (bei der Moraltheologie kann er wohl keinen Schein gemacht haben)...

ich kenne studierte Menschen, denen es nicht zuzumuten war, den Arbeitsort(gleiche Firma) zu wechseln und die deshalb tatsächlich 4 Jahre arbeitslos waren...oder denen es nicht zuzumuten war, im Supermarkt Regale aufzufüllen...und dann gibt es den Diplom-Physiker der Gabelstapler fährt....
Und da frag ich mich, wer von denen ist dann eine Stütze der Gesellschaft?!

Anders gesagt: Spacken gibt es in allen Gesellschaftsschichten....ich hab bloß keinen Bock die auch noch darin zu unterstützen!
leser
geschrieben am
06.12.2011 um 17:28 Uhr
Beitrag 101

Zunächst möchte ich die Vermutung von Ch.Bach bestätigen: es geht mir hier beim Thema nicht um die Verurteilung von Mieterhöhungen bis zu einem „normalen Mietpreisniveau“. Mir ging und geht es um die Verhältnismäßigkeit und um die Rolle, die die Stadt bei dem Verkauf der Häuser spielte und eventuell die Auflagen, die damit verbunden waren!

Ich unterstelle nichts, aber nach einem neuen Gespräch mit einer Mietperson(kein Hartz IV-ler) in einem betroffenen Haus komme ich ins Grübeln. Da ist die Miete zwar moderat gestiegen, aber offenbar gibt es bereits Mitteilungen über künftige Kosten(Betriebs-Nebenkosten, Reinigungskosten,Sanierungskosten…) die zusätzlich auf die Mieter umgelegt werden können. Die Person fürchtet in Kürze dadurch eventuell eine erhebliche Mietsteigerung unterm Strich tragen zu müssen. Falls das zutreffen sollte, habe ich der Person geraten, sich mit anderen Betroffenen zusammenzutun und sich beraten zu lassen.

Moon: ich habe auch keine Lust, „Spacken ;-)“ zu unterstützen –seien es nun Sozialschmarotzer,Steuerflüchter, Fördergeldmissbraucher, Bestechungsgeldorganisatoren, Misswirtschafter in Banken oder Ämtern, Peisabsprechler bei Ausschreibungen öffentlicher Projekte oder oder oder. .. .

Übrigens kenne ich auch studierte arbeitswillige, teils junge Menschen, die kaum eine Chance haben in unserer Arbeitswelt. Hier krankt das System. Ch. Bach hat Recht, ein Studium schützt Arbeitslose nicht mittelfristig vor „Kanalarbeit“. Man hat mir erzählt, die zuständige Institution in Schwandorf geht im Vergleich zum Beispiel mit Regensburg erheblich rigoroser bis an die Grenzen des Erlaubten heran… da gibt es scheinbar eine hohe Zahl an erfolgreich geführten Klagen. Aber das gehört in einen anderen Thread…

Die verkauften Stadthäuser bleiben wohl interessant?


schenkel
geschrieben am
07.12.2011 um 08:13 Uhr
Beitrag 102

Eigentlich nicht...sie wurden verkauft und der private Eigentümer darf im Rahmen der gesetzlichen Forderungen handeln wie er es für richtig hält. Vielleicht will er ja einen gewissen Personenkreis nicht mehr in seinen Wohnungen haben?? Stichwort Mileau-Rehabilitation....Denn es ist ganz schön schwer neu sanierte Wohnungen zu vermieten wenn ich nur einen einzigen Messi in der Anlage habe...
schenkel
geschrieben am
07.12.2011 um 08:26 Uhr
Beitrag 103

achja..und bevor mutmaßnungen laufen..NEIN. ich bin nicht der Vermieter dieser Häuser....
Ch. Bach
geschrieben am
07.12.2011 um 10:27 Uhr
Beitrag 104

grade deswegen bleibt für mich das thema interessant
leser
geschrieben am
25.12.2011 um 10:43 Uhr
Beitrag 105

Ein paar Gedanken zum Thema:

Wenn eine "Stadtwohnung" von Mitarbeitern unter strengsten Hygienemassnahmen(Ganzkörperschutzanzug mit Atemmaske, Boden komplett entfernen und erneuern...) entkernt werden muss wie ein Nutzer das beschrieben hat dann finde ich das schon an der Grenze der Zumutbarkeit für die Städtischen Mitarbeiter! als Vermieter würde ich auch alles tun, um so etwas zu vermeiden.Ich hoffe, das sind Ausnahmefälle.

Genauso verurteile ich aber eine Vorgehensweise mit dem einzigen Ziel, möglichst schnell ohne Rücksicht zu einer möglichst großen Rendite zu gelangen. Egal, wer so vorgeht. Sollte die Stadt Maxhütte durch die Beiträge im Forum hier aufmerksam geworden sein und sich eventuell "hinter den Kulissen" eingeschaltet haben, dann könnte ich das als Schadenbegrenzung sehen und würde das im Sinne der Mieter begüßen.

Aber vielleicht ist das auch nur eine weihnachtliche unrealistische Wunschvorstellug....?

Ch. Bach
geschrieben am
25.12.2011 um 12:00 Uhr
Beitrag 106

hat sich denn was neues ergeben?
leser
geschrieben am
05.02.2012 um 12:15 Uhr
Beitrag 107

Eine Person, die in einem der geannten Häuser wohnt hat mir vor kurzem erzählt, dass die Miete von etwa gut 200.-€ um etwa 60.-€ angehoben wurde(es wurde eine Gaszentralheizung installiert). Ob sich diese Person hier im Forum meldet weiß ich nicht nachdem ich auf die Möglichkeit verwiesen habe.

Aufgefallen ist mir, dass sich offensichtlich niemand für die Beseitigung des (ehemals?) städtischen Grünguts der (städtischen?)Bäume zuständig fühlt. An einer Straße liegen seit langer langer Zeit mit Laub gefüllte Plastiksäcke!! Die Grünflächen unter diesen Bäumen werden nach Auskunft im Auftrag der neuen Hausverwaltung gemäht.


Hub
geschrieben am
13.02.2012 um 13:28 Uhr
Beitrag 108

Also Leute, eine kleine REchenaufgabe...die Investition einer Gasheizung kostet ja viel Geld, aus ähnlichen Projekten, die ich bei meinen Wohnungen kenne, schätz ich mal mit neuverlegten der Leitungen, ~4 neuen Heizkörpern pro Wohnung zuzüglich Kessel im Keller etwa 10.000€...soweit so gut...als Abschreibungszeitraum wähle ich 20 Jahre...und wer selber eine Heizung betreibt, weiß, dass das ein langer Zeitraum ist, wenn man nicht noch irgendwelche Reparaturen hineinrechnen möchte. Zinssatz nehme ich mal den Standartzinssatz von 3% an..Jährliche Betrag 12*60€ Mehrkosten =720€ für serste (nicht abgezinste Jahr), ab da geht es 19 Jahre mit DFAKR(3;20) froh weiter, also:
Jahr Betrag /a DFAK Betrag /a abgezinst
0 720 1 720
1 720 0,970873786 699,0291262
2 720 0,942595909 678,6690546
3 720 0,915141659 658,9019947
4 720 0,888487048 639,7106745
5 720 0,862608784 621,0783248
6 720 0,837484257 602,9886648
7 720 0,813091511 585,4258882
8 720 0,789409234 568,3746487
9 720 0,766416732 551,8200473
10 720 0,744093915 535,7476187
11 720 0,722421277 520,1433192
12 720 0,70137988 504,9935137
13 720 0,68095134 490,2849648
14 720 0,661117806 476,0048202
15 720 0,641861947 462,1406021
16 720 0,623166939 448,6801962
17 720 0,605016446 435,611841
18 720 0,587394608 422,9241175
19 720 0,570286027 410,6059393

Summe: 11033,13536

So..nun haben wir quasi nach 20 Jahren 110033 € eingemommen und im Jahre 2012 etwa 10.000 eingenommen....haben aber noch keinen Kundendienst und keine Reparatur gehabt...bevor sich manche Leute aufregen, erst hinterfragen...und erwarten kann niemand, dass ich meine Wohnungen verfallen lasse, nur um die Dumping-Miete zu erhalten, oder?
leser
geschrieben am
13.02.2012 um 14:07 Uhr
Beitrag 109

HUB,

das ist eine der möglichen Kalkulationen nehme ich an, sicherlich gibt es andere mit anderen Ergebnissen(glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;-) )

Mit diesem Thema haben sich schon Gerichte unter Zuziehung vieler Fachleute beschäftigt und es wurden unter Berücksichtigung noch anderer Aspekte der Gebäudesanierung Höchstgrenzen und zeitliche Rahmen für Mieterhöhung nach Sanierung festgesetzt. Das ist in meinen Augen sinnvoll und ich denke, dass durch die Umsetzung dieser Urteile kaum ein Vermieter mittelfristig draufgezahlt hat!!

Über die Notwendigkeit von Sanierungen streiten sich übrigens auch oft genug die Fachleute! Was gestern "die Jahrhundertlösung" für ein Gebäude war, stellt sich heute eventuell als Fehlgriff heraus....
Hub
geschrieben am
13.02.2012 um 14:39 Uhr
Beitrag 110

@Leser: Ob und welche Maßnahme sinnvoll ist, sollte man aber doch noch immer den Eigentümern überlassen, oder? Wo der klassische Markt manchmal zu liberal ist, da ist der Wohnungsmarkt immer noch- zugunsten der Mieter- überreguliert. Unkündbare Mieter, auch wenn sie die Wohnung verroten lassen führen zu einem erhöhten Risiko, welches von den "braven Mietern" mitfinanziert werden muss und Reglmineniterungen bei der Mieterhöhung haben oft einen Investitionsstau zu Folge...ich sehe meine Mieter als Kunden, aber das heißt nicht das Kunden Narrenfreiheit genießen sollten...Achja..on eine Rechnung richtig ist, dürfen Sie gerne mal bei Ihren Wohnungen nachprüfen, ich muss so rechnen, damit ich mit einer Wohnung bei allem Risiko, Stress und Arbeit nicht noch draufzahle...und ja, ich möchte den Wert der Wohnungen steigern...weil es einfach angenehmer ist ein junges Akademikerpärchen als Mieter zu haben,das jeden Monat püntklich zahlt, als einen Messi, der schon seit `nem viertel Jahr keine Rechnung mehr bezahlt hat, aucgh keine nebenkosten, Dir die Wohnung zusch** und den Du nicht einmal rausbekommst. Aus Ihrem Elfenbeinturm lässt es sich immer ganz gut predigen, aber zahlen Sie mal jedes Monat hunderte Euro an Nebenkosnte, weil der Typ in der Wohnung 5a es für eine gute Idee hält im winter bei voller Heizung alle Fenster gekippt zu lassen, ohne dass sie Aussicht haben das Geld zu bekommen oder ihn kurzfristig aus der Wohnung zu entfernen...drehen sie "dem armen Wesen" dann noch edn Strom ab, weil er die Rechnungen nicht mehr bezahlt, bekommen sie sogar noch Ärger, weil sie das NICHT DÜRFEN!!!! Es geht nicht nur um die Existensz der armen Mieter und der bösen großkapitalistischen Wohnungsbaukonzerne...das sind oft Rentner, die sich 1-2 Wohnugen als Altersvorosrge/Zusatzrente abgeknapst haben und nicht jedes Monat 300€ drauflegen können anstatt miete zu bekommen....
SoSo
geschrieben am
13.02.2012 um 14:59 Uhr
Beitrag 111

Sehr schöner Beitrag Hub.
Hinzu kommt noch, dass man auf Mieteinahmen Einkommensteuer und Sozialabgaben zahlt. Spätestens wenn das Finanzamt vierteljährlich die Vorsteuer vom Konto bucht, wird man merken, was für ein Esel man eigentlich ist.
Oh mei, oh mei
geschrieben am
13.02.2012 um 15:05 Uhr
Beitrag 112

Dass einem der Vermieter nicht so ohne weiteres den Strom abdrehen kann ist doch gut so! In der Regel hat man als Mieter einen Vertrag direkt mit dem Stromlieferanten (ohne dass ein Vermieter dazwischen geschaltet wäre). Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Aussenstehende so einfach den Vertrag des Mieters mit seiner Stromfirma kündigen könnte? Also Leute, ihr habt manchmal Ideen...! In Sachen Heizung hast du natürlich recht. Da ein Teil immer auch über die Wohnfläche abgerechnet wird, zahlt man auch kräftig, wenn man kein einziges mal im Jahr heizt und wenn ich wenig bis gar nicht heize, finanziere ich quasi meinem Nachbarn seine Heizkosten mit. Das kann es defintiv nicht sein!

Mieterschutz hat durchaus seine Berechtigung! Ich könnte dir hier eine Geschichte nach der nächsten erzählen, was ich selbst, oder was Bekannte schon erlebt haben. Aber machen wir uns nichts vor: Es dürfte sowohl unter Mietern als auch unter Vermietern schwarze Schafe geben. Der Prozentsatz dürfte sich vermutlich die Waage halten. Leiden müssen darunter all die seriösen (Ver-)Mieter. Ich fürchte, das ist ein gordischer Knoten, der sich einfach nicht lösen lässt. Von daher kann man lediglich an die Vernunft aller beteiligten appelieren!
Ch. Bach
geschrieben am
13.02.2012 um 16:24 Uhr
Beitrag 113

...wenn vermieten sich so gar nicht rentiert sondern im gegenteil kosten und ärger verursacht....ja warum tun sie es dann? warum nicht verkaufen? geld kann man auch anderweitig anlegen.
aber vielleicht ist es doch rentabel? rentabler als andere möglichkeiten? auch in hinblick auf an der einkommenssteuer abzusetzende kosten?....
sagt mir bitte keiner, ein privater vermieter vermietet aus reiner menschlichkeit.
sonst wäre sozialer wohnungsbau nicht so verdammt nötig.
SoSo
geschrieben am
13.02.2012 um 16:47 Uhr
Beitrag 114

Frau Bach, Sie verstehen wirklich nicht viel von der Materie. Aber Sie haben insofern recht, dass ein Verkauf oftmals die beste Lösung ist.
In Hinblick auf das Finanzamt gehören Immobilien zu den schlechtesten Anlageformen.

Was mir auch Kummer und Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass ich vielleicht eines Tages im Pflegeheim lande. In so einem Fall wird das Heim von meiner Rente und von meinen Mieteinnahmen beglichen. Reicht das Geld nicht, dann muss ich die Wohnungen verkaufen und weder meine Kinder noch ich haben etwas davon.
Sie haben also schon recht, besser jetzt verkaufen, das Geld den Kindern geben, selber gut leben und wenn ich eines Tages alt und arm bin, dann soll sich das Sozialamt um mich kümmern.
Ob Sie es mir glauben oder nicht, den Gedanken habe ich schon durchgespielt.
Warum Vorsorge treffen? Warum unliebsame Arbeit machen? Warum Immobilien vermieten?

Man erspart sich den ganzen Ärger, in dem man einfach nichts mehr hat und dann beim Staat die Hand aufhält. Da haben Sie gar nicht so unrecht, zumal es einen Spruch gibt: "Man sollte solange die Hände noch warm sind, Vermögen weitergeben." Bei Immobilien funktioniert das aber nicht, da das Sozialamt rückwirkend sich das Geld wieder holt.

Ch. Bach
geschrieben am
13.02.2012 um 17:54 Uhr
Beitrag 115

nein, von vermieten verstehe ich nichts....

...aber das sprichwort vom "jammern auf hohem niveau", das hier so oft auf hartz IV empfänger angewendet wurde, wird mit diesen antworten hier doch ganz gewaltig relativiert...

....eine ganze menge leute demontiert sich grade selbst........

leser
geschrieben am
13.02.2012 um 18:11 Uhr
Beitrag 116

Hub,

zu Beitrag Nr. 110, der offenbar an mich gerichtet ist.


Wenn Du meine bisherigen Beiträge vollständig gelesen hättest, würdest Du mir nicht Sachen unterstellen, die ich so nicht geschrieben und schon gar nicht gemeint habe.

Bitte erkläre mir was es heißt „aus Ihrem Elfenbeinturm“.

Wenn jemand schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht hat, verstehe ich schon, wenn bei gegenteiligen Beispielen überreagiert wird. Natürlich gibt es Mietnomaden, die ich bereits in einem früheren Beitrag aus schärfste verurteilt habe, aber es gibt auch auf der anderen Seite Mietwucher.Da gibt es auch unzählige Beispiele.

Zu Deiner Beruhigung verweise ich auf den Beitrag Nr. 112 von oh mei, oh mei

Falls ich zu der Überzeugung gelange, dass eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich ist, werde ich auf entsprechende Beiträge nicht mehr eingehen.



leser
geschrieben am
13.02.2012 um 18:16 Uhr
Beitrag 117

dem letzten Satz von Ch. Bach kann ich nur zustimmen!!
SoSo
geschrieben am
13.02.2012 um 18:45 Uhr
Beitrag 118

Jeder hat eine andere Sicht der Dinge. Ich hoffe sehr, dass wir eine Leistungsgesellschaft bleiben, in der sich Arbeiten und Eigenverantwortung lohnt.
Der Staat reglementiert jetzt schon viel zu viel und belastet den Arbeit finanziell mehr als genug.
Schade, wenn wir nun zu einer Neidgesellschaft werden, in der man einem Arbeiter nicht gönnt, dass ihm am Monatsende mehr in der Tasche bleibt, als einem Sozialhilfeempfänger. Oder dass ein Immobilienbesitzer sich für sein Eigentum rechtfertigen muss.
Wir sind ja bereits an einem Punkt angelangt, (siehe Berlin) dass Autos angezündet werden oder sonstiges Eigentum zerstört wird, nur weil es gewissen Leuten nicht passt, dass jemand wohlhabender sein könnte.
An dieser Stelle sei auch mal erwähnt, dass im Grundgesetz sogar der Schutz von Eigentum verankert ist. So wie es einen Schutz für Leib und Seele gibt, gibt es auch einen Schutz von Eigentum.
Schlimm diese geistigen Brandstifter, die in den Talkshow nichts besseres zu tun haben als zu hetzten. Egal ob rechts oder links!!!
So nach dem Motto: Mit geht's schlecht, also soll's allen anderen auch schlecht gehen.
zweifler
geschrieben am
13.02.2012 um 19:54 Uhr
Beitrag 119

Solange sich diese Gutmenschen mehr um faule Hartz-4-er kümmern, als um fleißige, anständige Menschen, habe ich keine große Hoffnung mehr für dieses Land....
leser
geschrieben am
14.02.2012 um 06:51 Uhr
Beitrag 120

SoSo,


da stimme ich zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass unsere Gesellschaft den Grundatz von "Arbeit und Leistung muss sich lohnen" schon ziemlich ausgehebelt hat(Niedrigöhne, Leiharbeit, eingeschränkter Bildungszugang....). Das ist kein Argument für die "Faulen", aber es kann doch meiner Meinung nach nicht in Ordnung sein, dss viele trotz Vollbeschäftigung oder RentnerInnen nach jahrzehntelanger Arbeit zusätzlich Unterstützung vom Staat brauchen, da ihr Einkommen teils erheblich unter dem Existenzminimum liegt!
Ch. Bach
geschrieben am
15.02.2012 um 13:19 Uhr
Beitrag 121

@zweifler

komisch, mir gehts genau anders rum.......
Ch. Bach
geschrieben am
15.02.2012 um 13:27 Uhr
Beitrag 122

solange jeder HartzIV empfänger permanent den stempel der faulheit aufgedrückt bekommt, aber mehrfach- immobilien- besitzer und bestverdiener verständnis für steuerliche abgaben heischen und auch erhalten sehe ich eine miserable zukunft...für alle.

nein, ich neide keinem sein häuschen, hab selber eins...und betrachte mich deshalb tatsächlich als priveligiert und jammere nicht über steuern......
Ch. Bach
geschrieben am
15.02.2012 um 13:38 Uhr
Beitrag 123

@soso

ich stimme leser zu, leistung lohnt sich für viele nicht mehr...und das prekäre an der situation ist doch, dass wir, die steuerzahler, den reibach dieser minilohnzahlenden Firmen buckeln. aber anstatt hier anzusetzen und gerechte löhne einzufordern und sich solidarisch zu zeigen schimpft man auf die opfer.

DAS nenne ich SOZIALNEID!
SoSo
geschrieben am
15.02.2012 um 16:08 Uhr
Beitrag 124

Zitat Frau Bach:
"ich stimme leser zu, leistung lohnt sich für viele nicht mehr...und das prekäre an der situation ist doch, dass wir, die steuerzahler, den reibach dieser minilohnzahlenden Firmen buckeln."

Wir leben nun einmal in einer Marktwirtschaft und das Ziel jedes Unternehmers muss sein, soviel Geld wie möglich, in der kürzest möglichen Zeit unter Ausnutzung aller staatlich erlaubten Mitteln, zu verdienen.

Wenn Sie von einem Unternehmer Wohltaten erwarten, dann haben Sie unser System nicht verstanden.

Jeder Unternehmer, jeder Personalchef, jeder Einkäufer muss die Kosten so weit minimieren, wie das nur irgend möglich ist. Das ist die Aufgabe dieser Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Handelt der Personalchef nicht so, dann wird er gefeuert. Die Chefs und Aktionäre erwarten Gewinne.

Man kann sich nun die Frage stellen, ob der Staat das Soziale, also die soziale Marktwirtschaft zu Gunsten der Unternehmer vernachlässigt.

Da stimme ich Ihnen zu Frau Bach, dass sich für einige - warum auch immer - Leistung nicht lohnt. Wo ich Ihnen aber nicht zustimme, sind Ihre einfachen Patentrezepte: Steuern und die Sozialabgaben rauf und dem Gießkannenprinzip an die "Armen" verteilen. Das kann nicht die Lösung sein. Auch hinter den Mindestlohn, den Sie befürworten, steckt nur Populismus dahinter.

Erster Schritt in die richtige Richtung wäre die Abschaffung der Zeitarbeit und die Finanzwirtschaft wieder zum Dienstleister der Realwirtschaft zu machen und nicht umgekehrt.


Ch. Bach
geschrieben am
15.02.2012 um 16:43 Uhr
Beitrag 125

ich erwarte weder wohltaten von unternehmern noch habe ich jemals steuererhöhungen gefordert....

was ich erwarte ist, dass gegen ausbeutung auf kosten ALLER vorgegangen wird.

wer gering verdient zahlt weder steuern noch sozialabgaben(also in unser aller Topf), sondern benötigt finanzielle mittel, die wiederum wir alle aufbringen...jetzt und später, wenn prekär beschäftigte in Rente gehen.

wenn ich also der meinung bin, dass sich firmen ihre arbeitskräfte nicht vom staat bezahlen lassen dürfen, wo ist hier ein falsches verständnis der wirtschaft?

ich denke, dass gerade mittelständische firmen besser dastünden, würde leiharbeit zu dumpinglöhnen- eine form der beschäftigung die gerade die großen, finanzstarken industrien betreiben- nicht geduldet: die kleineren wären dann eher konkurrenzfähig.

und wieso gießkannenprinzip wenn ich für bezahlbare wohnungen bin?
und für ein ende von vorurteilen?
und wenn es mir sauer aufstösst, wenn jemnd mit mehr als reichlich einkommen kürzung von Hartz IV fordert?
wo ist hier eine überzogene forderung?
ich fürchte, ich habe unsere wirtschaft nur zu gut verstanden und sehe wie es bei beibehaltung der momentanen richtung ganz gewaltig in den graben geht...
leser
geschrieben am
15.02.2012 um 22:08 Uhr
Beitrag 126

ein paar Bemerkungen habe ich zum von SoSo angesrochenem Thema Wirtschaftspolitik schon ;-)

da es aber nicht in diesen Thread gehört, habe ich meine Antwort im Thread Gesellschaft,Bildung eingestellt
leser
geschrieben am
15.02.2012 um 22:40 Uhr
Beitrag 127

ich finde es schlimm wenn jemadem etwas unterstellt wird, ds er/sie so nicht geschrieben hat!!

Das musste ich auch schon einige male richtigstellen. Vielleicht liegt es aber auch an meiner manchmal( muss ich eventuell zugeben ;-) ) miss zu verstehenden(neue Rechtschreibung??) Ausdrucksweise
Oh mei, oh mei
geschrieben am
15.02.2012 um 22:59 Uhr
Beitrag 128

@ SoSo:
Verstehe ich Sie richtig? Wer hat Hartz IV bezieht und damit Geld vom Staat bezieht, ist ein Sozialschmarotzer; wer hingegen seinen Angestellten so wenig bezahlt, dass diese aufstocken und vom Staat leben müssen, ist ein cleverer Geschäftsmann, der seinen Aktionären etws Gutes tut?
Hub
geschrieben am
16.02.2012 um 08:45 Uhr
Beitrag 129

@Ch.Bach:

"ich erwarte weder wohltaten von unternehmern noch habe ich jemals steuererhöhungen gefordert....">>finde ich gut

"was ich erwarte ist, dass gegen ausbeutung auf kosten ALLER vorgegangen wird.">>mit geeigneten Instrumenten, gerne

"wer gering verdient zahlt weder steuern noch sozialabgaben(also in unser aller Topf), sondern benötigt finanzielle mittel, die wiederum wir alle aufbringen...jetzt und später, wenn prekär beschäftigte in Rente gehen." >> das kann aber kein Argument dafür sein, jemanden mehr zu bezahlen als er "verdient" ich kann einem ungelernten Hilfsarbeiter nicht 10€ in der Stunde zahlen, weil dann der gelernte sagt: 14€?? Und dafür habe ich eine teure Ausbildung gemacht?...usw..usw...(Zahlen sind nur Beispiele, als bitte nicht an diesen aufhängen)

"wenn ich also der meinung bin, dass sich firmen ihre arbeitskräfte nicht vom staat bezahlen lassen dürfen, wo ist hier ein falsches verständnis der wirtschaft?" >> Hier gebe ich Dir Recht, jedoch hat eine Aufstockung nichts mit vom Staat bezahlter Arbeit zu tun...vielmehr können manche Menschen aufgrund von mangelnder Ausbildung, Behinderung, etc...nicht genug "leisten" um sich ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und da geht es nicht darum, ob derjenige fleißig ist und 12 Stunden am Tag arbeitet, es zählt nur, dass er in unserem System (als Arbeitskraft) nicht mehr "wert ist" (wirklich, nicht als Mensch, NUR als Arbeitskraft). Ihn deswegen zuhause sitzen zu lassen und von Hartz4 leben zu lassen, wäre in meinen Augen der verkehrteste Weg, besser ist doch, wenn der Staat nur den Rest dazugibt. Und nochmal: es geht nicht darum, dass die bösen firmen ihm zu wenige bezahlen...sondern das er aufgrund seiner Kompetenz (Ausbildung, körperlicher Zustand) in 10Stunden am Tag einfach nicht mehr erwirtschaftet,....das sind keine Menschen mit denen ich tauschen möchte und ich sehe diese nicht als Schmarotze, sondern als arme Menschen an....

"ich denke, dass gerade mittelständische firmen besser dastünden, würde leiharbeit zu dumpinglöhnen- eine form der beschäftigung die gerade die großen, finanzstarken industrien betreiben- nicht geduldet: die kleineren wären dann eher konkurrenzfähig." ---siehe oben

"und wieso gießkannenprinzip wenn ich für bezahlbare wohnungen bin?2
>> eine freier Wohnungsmarkt regelt das selbst. Wenn amn hier wieder "richtig verdienen" kann, werden viel mehr neue Wohnungen gebaut, wodurch dann das Angebot steigt und somit der Preis sinkt...einfachstes wirtschaftliches Prinzip.

"und für ein ende von vorurteilen?" >>
Gerne, aber dann beidseitig, nicht jeder Unternehmer ist ein ausbeuterischer Sklaventreiber und nicht jeder Hartz4ler das arme Opfe, das garnichts für seinen Zustand was kann.

"und wenn es mir sauer aufstösst, wenn jemnd mit mehr als reichlich einkommen kürzung von Hartz IV fordert?" >> das eine hat mit dem anderen nichts zu tun..diese Leute machen das nicht, weil sie boshaft sind, sondern weil sie sehen, welche Blüten es treiben kann und außerdem wollen diese auch, dass ihre Kinder oder Enkel in einer Gesellschaft leben, wo jeder der morgens um fünf aufsteht und sich in die Arbeit schleppt WESENTLICH besser lebt, als jemand, der dies nicht tut...Und auch da bin ich hart: Jeder Hart4-Empfänger hat ein warmes Dach, Kleidung und essen..Wenn sie immer "Anteil am gesellschaftlichen Leben" fordern, dann schauen sie doch mal, wieviele Familien, wo beide Eltern arbeiten nicht das Geld haben, um sich am Sonntag mittag zum Kaffeetrinken in ein Cafe zu setzen...oder mit 2 Kindern ins Kino zu gehen, oder oder oder.....

"wo ist hier eine überzogene forderung?" siehe oben

"ich fürchte, ich habe unsere wirtschaft nur zu gut verstanden und sehe wie es bei beibehaltung der momentanen richtung ganz gewaltig in den graben geht..."
>> ich sehe das überaus positiv, wir haben in Deutschland unter 3mio Arbeitslose, wer nicht bei drei auf dem Baum ist, findet momentan Arbeit...die Jugendarbeitlosigkeit ist auch unter 2%, die Wirtschaft boomt und selbst die Gewerkschaften fordern schon wieder 6,5% Lohnerhöhung....
Jeder, aber jeder jammert, dass er sich zur Zeit vor Arbeit im Betrieb nicht retten kann und wenn ich einen Blick auf deutsche Straßen und damit Autos werfe, muss ich sagen: so schlecht kanns denen auch nicht gehen...

Jedes System hat Verlierer, diesen muss man helfen....hilft man aber zuviel, gefährdet man andere und es gibt mehr Verlierer....SELBSTVERANTWORTUNG das muss uns deutsche wieder antreiben!
SoSo
geschrieben am
16.02.2012 um 11:44 Uhr
Beitrag 130

@ Oh mei, oh mei

Deine Beiträge werden von Posting zu Posting immer besser (ist wirklich ernst gemeint, vor allem wenn man bedenkt, was Du früher zum Teil so verzapft hast).

Zeig mir bitte eine Stelle im Thread wo ich das Wort "Sozialschmarotzer" verwendet habe. Du wirst keine finden, denn es entspricht weder meinen Naturell noch meinem Vokabular, mich über Leute so zu äußern!
Es ist erschreckend auf welch niedriges Niveau manche User die Diskussion runterziehen. Aber derartige Typen wie du entlarven sich doch mit jedem einzelnen Wort, das sie schreiben, als das, was sie sind.
Oh mei, oh mei
geschrieben am
16.02.2012 um 12:30 Uhr
Beitrag 131

Natürlich haben Sie das nicht wortwörtlich so formuliert (tut mir leid, dass ich hier etwas ungenau war), aber Zitate wie dieses hier laufen doch eindeutig darauf hinaus:

"Man muss sich eben daran gewöhnen, daß es neben sehr fleißigen Menschen auch arbeitsscheue Menschen gibt. Nicht umsonst gibt es den Begriff "Hartz 4 Dynastien".
[...]
Bevor man sich krumm und buckelig arbeitet, ist es in so einem Fall vielleicht doch angenehmer und einfacher, zu hartzen."

Auf Ihre persönlichen Angriffe werde ich hier nicht weiter eingehen. Wenn Sie möchten, können Sie aber gern weiter auf "derartige Typen" wie mich schimpfen. Mir wurscht. In diesem Sinne: Frohe Faschingszeit!
leser
geschrieben am
16.02.2012 um 12:55 Uhr
Beitrag 132

Obwohl ich nicht angesprochen bin trotzdem kurze Bemerkungen zu dem Beitrag von Hub Nr. 129:

Auch durch Wiederholungen gewinnen in meinen Augen falsche Behauptungen nicht an Wahrheitsgehalt. Ich zitiere eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung/IAB(Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit!):

Der deutliche Anstieg von Niedriglöhnen in den letzten Jahren stimmt bedenklich. Alarmierend: auch Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung und sogar mit Hochschulausbildung sind betroffen.

Ich wünsche allen, auch den gut Qualifizierten, dass sie immer leistungsgerecht oder angemessen (habe ich aus dem juristischen Amtsdeutsch) entlohnt werden und nie in die Lage kommen, Kunden des Jobcenters zu werden. Da würden einige, die der Meinung waren, ihre Arbeit sei als hoch qualifiziert zu bewerten und zu entlohnen, sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt!

Allerdings habe ich bei Hub den Eindruck, er würde das erst begreifen, wenn er selbst betroffen wäre …..

Oder ist das gar nicht seine Überzeugung und will er nur provozieren? So etwas soll es ja geben ;-)

Ein Beamter zum Beispiel braucht an Sprung ins Jobcenter natürlich nicht zu befürchten und da würde ich schon verstehen, dass man aus einer anderen Warte diskutieren würde.Allgemein gemeint und nur ein Beispiel




SoSo,
snngemäß hatte ich den Beitrag von dir schon auch so wie oh mei,oh mei vertanden.
leser
geschrieben am
16.02.2012 um 13:03 Uhr
Beitrag 133

zum Thema persönliche Angriffe/Verletzungen im Internet

vielleicht sollte der Administrator des Forums das künftig etwas beobachten. Die Regeln sind hier eindeutig und es wird deutlich darauf hingewiesen, sogar exrta nochmal unten als Hinweis, wenn ein Beitrag geschrieben wird!!!!
Ch. Bach
geschrieben am
16.02.2012 um 13:59 Uhr
Beitrag 134

nur noch ein ein letzter satz zu hub, ansonsten schenk ich mir weitere diskussionen zu diesem thema....

Zitat:< jedes system hat verlierer...Hilft man zuviel....selbstverantwortung muss uns deutsche(eigentlich alle, oder?)wieder antreiben>

darf ich das auch auf unsere banken anwenden?oder großkonzerne?und ihre genialen manager?
MEschenberg
geschrieben am
16.02.2012 um 14:25 Uhr
Beitrag 135

Nach langem Mitlesen, muss ich mich jetzt einmal einmischen...wieso glauben hier manche, dass alle die gleichen Maßsstäbe an eine Gesellschaft anlegen? Ich lebe lieber in Freiheit als in Abgesichertheit. Ich nehme es in Kauf, dass es in einem System Verlierer gibt, den sonst gäbe es keine Gewinner...und somit wären alle Verlierer...
ich persönlich beleidige übrigens keinen wenn ich meine Meinung sage..ich halte Hart4-Empfänger vielleicht nicht durchweg für Schmarotzer...aber man kann Sie sicherlich die Verlierer des Systems nennen....und auch kritisch nach den Ursachen fragen...und da sind meiner bescheidenen Meinung nach, auch als jemand der selber ein Unternhemen leitet und stets Fachkräfte sucht (und ja, wir haben die letzten Jahre immer ausgebildet!), folgende Gründe auffällig:
- mangelnde Grundkenntnisse in Mathematik, Deutsch, Englisch,...um überhaupt eine Lehrstellt zu bekommen
- mangelnde Fortbildungsbereitschaft, auch wenn die Fortbildung bezahlt wird. "Was zehn Tage in Hamburg? Nein dann seh ich ja meine Kinder/Frau/Kegelebrüder nicht!"
- zusätzliche Weigerung sich mit der EDV anzufreunden! 50(!!!) Jähriger Mitarbeiter zu mir: "Also Chef, alles schön und gut, aber mit EDV brauch ich nicht mehr anfangen"...

undsoweiter und so fort! So liebe Freunde kann auch der Alltag aussehen und dann wundern sich diese Leute aber tatsächlich wenn Sie von anderen (meistens Jüngeren) überholt werden und dann der ehemalige Lehrling auf einmal der Meister / Abteilungsleiter über Ihnen ist...

Leistung ist mittlerweile bei weiten Kreisen unserer Gesellschafz fast schon ein Schimpfwort!
Hora
geschrieben am
17.02.2012 um 08:54 Uhr
Beitrag 136

Liebe Frau Bach,

ich empfinde es als unverschämt, wie sie über die Leistungsträger unserer Gesellschaft reden, siehe Zitat:

"darf ich das auch auf unsere banken anwenden?oder großkonzerne?und ihre genialen manager?"

Sie tun geradewegs so, wie wenn das alles Idioten und/oder selbstsüchtige Parasiten sind. Also prnizipiell: diese Leute haben Ihre Positionen, weil Sie das Mandat der Vollversammlung bekommen haben. Heißt die Eigentümer der Bank, die Aktionäre entscheiden, wer die Geschicke ihres Unternehmens lenken soll.Und nochmal, auch wenn es einige Vorredner schon gesagt haben: Unternehmen und Konzerne haben nicht die Aufgabe, Ihnen Ihre Welt so zu machen, wie Sie es gerne hätten (außer Sie holen Sich 50% + 1 Aktie eines Konzernes, dann dürfen Sie selbst ran)
Unternehmen und Konzerne sind auf Gewinnmaximierung aus und das ist nichts schlechtes, weil nur so funktioniert unsere Marktwirtschaft, übrigens auch die soziale...
In Ihrem Hass vergessen Sie glaube ich, was Konzerne auch sind: Arbeitsplätze für tausende Menschen und - in Form von Aktien- auch Besitz "des kleinen Mannes" der über Versicherungen, Fonds, etc. Anteil an diesenUnternehmen hat und genauso wie der Großaktionär erwartet, dass sein Kurs steigt.
Wenn Sie heute als kleiner Angestellter eine Lebensversicherung abschließen und sie bekommen bei der einen Bank 3% und bei der nächsten 6% Rendite, wo gehen Sie hin? Also! Und dieser "Druck" wird wieder, auf die Aktien/Fonds,Beteiligungen usw. dahinter ausgeübt und das Rad dreht sich...

Und wissen Sie was, ich lebe auch gerne in diesem System, in einem System indem der, der durch Fleiß und Mut vorwärts kommt...Und das ist nach wie vor so, ob Sie`s glauben oder nicht...

Man kann gerne darüber diskutieren was man besser machen könnte, aber dann bitte konkret? Was soll sich ändern? Möchten sie Konzerne abschaffen? Aufspalten? Hartz-4 Empfängern noch mehr Geld geben? Achja, kein Thema, dann müssen wir blos einen Mindestlohn einführen...damit wir Lohnkosten bekommen, damit Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig am Weltmarkt ist? Aber ist ja egal, wird ja sowieso alles überbewertet oder?

Ch. Bach
geschrieben am
17.02.2012 um 13:18 Uhr
Beitrag 137

...da dies alles kaum mehr fragen zu den stadtwohnungen sind, ist eine weitere diskussion hier nicht der geeignete ort, eher der thread gesellschaft, wirtschaft, bildung....
...wo ich gegebenfalls meine antwort poste.
MichaelR
geschrieben am
14.02.2013 um 11:59 Uhr
Beitrag 138

Habe mich mal schlau gemacht. Die Zuzahlungen der Ämter sind unterschiedlich vom Wohnort (Maxhütte in klasse 1, München in klasse 6)

Dazu meine Frage: Wieso muss ein Hartz4ler in der München Innenstadt wohnen, während junge Beamte (Lehrer+Polizisten) die dort arbeiten MÜSSEN dann aufs Pendeln angewiesen sind oder zu hohe Mieten zahlen müssen?

Vorschlag: einen deutschlandweiten Festbetrag pro Person:
- "belohnt" Leute, die eine kostengünstige Wohnung suchen
- "belohnt Leute" , die sich zusammen eine Wohnung teilen

mit belohnen meine ich, dass das Geld das eventuell die Wohnung weniger kostet, dem Hartz-4-Empfänger zur freien Verfügung bleibt, bzw. dass er, wenn es ihm Wert ist tatsächlich in die Innenstadt zeiht und dafür auf andere Sachen verzichtet, also mit dem Geld das er frei verfügbar hat zuzahlt,...

Das Problem ist nicht, dass die Hartz-4ler ZU WENIG oder ZU VIEL bekommen, dass ist die völlig falsche Diskussion!

Problem ist, dass positive Entscheidungen nicht belohnt und falsche nicht bestraft werden, bzw. die Eigenverantwortung total runtergefahren wird, was nicht nur ungerecht ist sondern auch menschenunwürdig ist.
Ch. Bach
geschrieben am
14.02.2013 um 18:32 Uhr
Beitrag 139

im ansatz ist der gedanke gut, bezüglich eigenverantwortung und menschenwürde stimme ich uneingeschränkt zu.

andrerseits....

was, wenn jetzt genügend Hartz-empfänger tatsächlich aufs land, sagen wir mal- nach maxhütte ziehen würden? der wohnraum ist günstig. aber----die aussicht auf arbeit eher noch geringer als in der stadt. wie soll eine gemeinde mit einem vermehrten zuzug von sozialfällen umgehen? wie die kosten schultern? ein großteil der sozialleistungen wird von den gemeinden getragen. von der schlafstadt zum ghetto? wie würde sich dies auf grundstückspreise, auf mietpreise auswirken? wie auf schulen, infrastruktur?

und....ist es menschenwürdig, arbeitslosen auch noch den verbleib in der gewohnten umgebung zu nehmen samt sozialkontakten? wie würde sich der umzug auf die kinder auswirken?

wie gesagt...im ansatz erstmal ein anreiz...doch eher mit vermehrt negativen auswirkungen
dape´67
geschrieben am
17.02.2013 um 23:58 Uhr
Beitrag 140

Zu der Frage von MichaelR: weil es der Gesetzgeber ausdrücklich so vorgesehen hat. Und zwar im § 22a Abs. 3 Nr. 4 Satzungsermächtigung SGB 2 (Link zum Gesetzestext: dejure.org/gesetze/SGB_II/22a.html).

Anbei auch noch ein Link der Fragen zur Angemessenheit von Unterkunfts- und Heizkosten explizit für den Landkreis Schwandorf beantwortet.

www.harald-thome.de/media/files/Kdu2/KdU-Schwandorf-LK---01.01.2011.pdf

Letzterer insbesondere auch als Hilfestellung für den einen oder anderen Hilfebedürftigen (manchmal in Foren auch vereinheitlicht Hartz4LER|Empfänger genannt) bei offenen Fragen zur Materie gedacht.
MichaelR
geschrieben am
19.02.2013 um 14:25 Uhr
Beitrag 141

Dass das der Gesetzgeber so vorgesehen hat, war mir schon klar,...ist aber kein Argument oder? Sonst könnte man JEDES Gesetz ja damit rechtfertigen, dass es ein Gesetz ist :-/

300€ für 50m² klingt vernünftig, zumindest in Maxhütte-Haidhof, Danke interessanter Link.

@Bach: diese negativen Argumente habe ich nicht bedacht, trotzdem glaube ich dass an der momentanen Situation etwas verbessert werden könnte.
dape´67
geschrieben am
19.02.2013 um 18:43 Uhr
Beitrag 142

@ MichaelR: war auch nicht meine Absicht damit zu argumentieren, dass es eben so im Gesetz steht. Vielmehr wollte ich auf den Satz 4 hinweisen, in dem es heißt: "der Schaffung und Erhaltung sozial ausgeglichener Bewohnerstrukturen". Darin liegt ja schon die Begründung; sprich es geht darum, urbane Ghettoisierung zu vermeiden.
leser
geschrieben am
18.02.2014 um 14:21 Uhr
Beitrag 143

Als Antwort zu Beitrag 291 Thema Einbeziehungssatzung Neukappl

Dape´67,

unsere Informationen scheinen sich zu decken. Auch bezüglich der Steigerung der Nebenkosten. Ich kann das nicht belegen, aber Aussagen nach übernimmt das Job-Center auch hier diese Kosten. Wie bereits in meinem vorhergehenden Beitrag angedeutet macht mich das auch nachdenklich. In der Vergangenheit tauchten ja immer mal Meldungen von enger Zusammenarbeit der Job-Center zum Beispiel mit Zeitarbeitsfirmen oder Qualifizierungsunternehmen deutschlandweit auf. Wäre ich jetzt angenommen sehr misstrauisch könnte ich mir auch im Bereich Kostenübernahme vorstellen, dass in einigen Fällen der Bemessensspielraum sehr eng, in anderen eher dagegen großzügig ausgelegt und entschieden wird. Wäre dem so, dann sehe auch ich hier die Möglichkeit einer Art von Sozialbetrug – aber nicht durch die Hilfeempfänger!!

Ob die Stadt die Information über den oder die Käufer herausgibt? Man sagte mir, dass kurz nach dem Verkauf oft Führungsleute eines Regensburger Großunternehmens aus der Immobilienbranche(deutsch: facility management und Dienstleistungsholding…)anwesend waren, Mieter befragten und Anweisungen an die Bauarbeiter gaben. Ob dieses Unternehmen vom Eigentümer mit der Verwaltung und Betreuung der Häuser beauftragt wurde oder ob es sich um eigene Immobilien handelt kann ich nicht sagen.
Informant12
geschrieben am
18.02.2014 um 19:49 Uhr
Beitrag 144

Leser und Dape, es ist weit mehr als Sie beide sich vorstellen können. Aber ich kann hier leider nicht deutlicher werden, so gerne ich auch möchte.
Einfach mal bei den Häusern die Haustüren aufmachen-an den angebrachten Zetteln(Hausordnung ect.) ist der Vermieter/Eigentümer abzulesen.
Aber bitte nicht erschrecken, die Häuser sind in einem schlechten Zustand-milde ausgedrückt.
leser
geschrieben am
20.02.2014 um 17:39 Uhr
Beitrag 145

inzwischen glaube ich dass in dieser Republik alles mölich ist.....

Zum Zustand der Häuser: ich bin in ein Haus gegangen und der Flur bzw Treppenaufgang zu den Wohnungen ist nicht der Standard, das sehe ich auch so. Aber ich weiß, dass hier in den vergangenen Jahren von der Stadt saniert wurde und habe deshalb einen Bewohner gefragt. Dieser hat mir gesagt, dass alle Wohneinheiten mit Heizkörpern versehen sind und neue komplette Bäder installiert sind. In der Wohnung war ich nicht, doch ich denke, die Auskunft war glaubwürdig. Die Fenster wurden ebenfalls erst vor nicht allzulanger Zeit erneuert. Auf den Dächern befinden sich Solarzellen größeren Flächeninhalts.

Also denke ich, dass man zwar nicht von einer Komfortausstattung ausgehen kann, die Wohnungen aber durchaus als guter Standard zu bezeichnen sind!
Abgesehen von den Treppenaufgängen : - )
Neuer
geschrieben am
07.07.2014 um 12:32 Uhr
Beitrag 146

@ leser:

Sie haben, was die Eigentümerverhältnisse angeht, teilweise recht. Es handelt sich dabei um ein Eigentumerkonsortium, welches überwiegend aus Geschäftsleuten aus der genannten Branche stammt... Da diese auch eine Hausverwaltung in ihrem Portfolio haben, wird diese auch eingesetzt.

Wenn man die Fahrzeuge der Mitarbeiter, die Rasen mähen, Winterdienst machen usw. anschaut, weiß man dann auch, wem die Häuser anteilig gehören. Aber es sind nicht alle; soweit ich weiß, nur die mit den Solarkollektoren.
MarkusV
geschrieben am
07.07.2014 um 14:37 Uhr
Beitrag 147

Nur interessehalber: wieso macht man sich über so etwas Gedanken, bzw. beobachtet so etwas gar noch????
Neuer
geschrieben am
07.07.2014 um 15:57 Uhr
Beitrag 148

Wenn die Frage an mich gerichtet war: Es hat mich zum Zeitpunkt des Verkaufs interessiert. Und: weil man sich kennt, grüßt man sich auch.
leser
geschrieben am
08.07.2014 um 14:35 Uhr
Beitrag 149

MarkusV,


warum nimmt ein Bürger am gesellschaftichen Leben teil und stellt damit fest, was so alles passiert und in welche Richtung einiges läuft?

Um eines klarzustellen: mit Teilnahme am Leben meine ich ausdrücklich nicht die Ausspähung von Mitmenschen mittels ferngelenkter kamerabestückter Drohnen!!!!!

Und warum, MarkusV, scheuen so manche "Wohltäter"(manchme mit Ehrenmedaillen versehen) nichts mehr als die Öffentlichkeit?

In diesem Sinne wünsche ich mir viele neugierige Mitbürger!!!!!!!!!!
leser
geschrieben am
08.07.2014 um 14:52 Uhr
Beitrag 150

Neuer,

stimmen wir darin überein, dass es das legitime und einzige Interesse eines Eigentümerkonsortiums ist, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen?
MarkusV
geschrieben am
09.07.2014 um 09:17 Uhr
Beitrag 151

ich glaube, hierbei stimmen wir überein. Trotzdem frage ich mich, wieso man hier so über Geschäfte anderer Leute diskutiert. Ich mutmaße ja auch nicht, welche Aktien Herr X im Depot oder welche Firmenbeteiligungen Herr Y hat. Aber egal, Neugier ist anscheinend nun mal menschlich und Neid ebenso, wobei ich letzteren jetzt erstmal Ihnen nicht unterstelle.
Ch. Bach
geschrieben am
09.07.2014 um 11:39 Uhr
Beitrag 152

warum man hier so diskutiert?
weil "hier" und speziell dieser thread das thema Stadthäuser hat, also ein sozialpolitisch relevantes anliegen zu grunde liegt.
in diesem zusammenhang ist es sicher angebrachter, von berechtigtem interesse statt neugier und skepsis statt neid zu sprechen

allerdings ist auffallend, dass bei fragen nach sozialer verträglichkeit wirtschaftlicher unternehmungen oder gar nach kritik an manchen maßnahmen inzwischen sofort die "neidkeule" geschwungen wird- ein unerträglicher manipulationsversuch.

da frage ich mich dann: warum?!
Moon
geschrieben am
09.07.2014 um 12:47 Uhr
Beitrag 153

Warum ? - ganz einfach:

Weil es sich leider noch nicht zu allen Leuten rumgesprochen hat, dass ein Investor mit seinen Investitionen zunächst mal Gewinn erwirtschaften möchte (was ja auch völlig in Ordnung ist!)
Leider ist aber nicht jeder Investor auch bereit, sein Handeln nicht nur dem Zweck der Gewinnmaximierung zu unterstellen sondern auch der Sozialverträglichkeit!

Und leider sind die oben erwähnten Leute immer noch der Meinung, ein Investor ist per se ein guter Mensch, weil er ja Wohnungen oder Arbeitsplätze schafft!


leser
geschrieben am
09.07.2014 um 19:36 Uhr
Beitrag 154

Mal ein fiktives Beispiel: Jemand investiert unter günstigen Bedingungen(Schuldversteigerung, Insolvenzgut, Veräußerung öffentlicher Güter aufgrund politischer Zwänge….), sichert laut Unterlagen damit Arbeitsplätze, bekommt für weitere Investitionen staatliche Zuschüsse/Fördermittel, nutzt dabei die Möglichkeiten des Arbeitsmarktes (Subunternehmer, Zeitarbeitsfirmen, Langzeitarbeitslosenprogramme….) und verzinst dieses Gut anschließend mit den höchstmöglichen Sätzen.

Natürlich ist das nur ein Gedankenspiel, aber das wäre dann die Richtung, die Moon im vorhergehenden Beitrag angesprochen hat, denke ich. Und ginge meiner Meinung nach sogar an die Grenzen des Sozialbetruges. Dass hier auch steuerlich vorteilhafte Möglichkeiten gegeben sein könnten, kann ich nur vermuten. Wenn jemand viele verschachtelte Firmen besitzt ist das kaum mehr kontrollierbar…..

Jetzt werde ich mal meinem Nachbarn mein neues Titantürschild zeigen, damit nicht immer nur ich derjenige bin, der Neidgedanken hegt ; - ))
M.Eschenberg
geschrieben am
10.07.2014 um 11:34 Uhr
Beitrag 155

@Leser:
ich kann immer nur wieder staunen, wie sich bei Ihnen Phantasie, Halbwissen und sozialistisches Gedankengut zu einem sehr linken Weltbild vermischen. Ist jetzt auch nicht böse gemeint, aber manchmal würde ich mir wünschen sie würden etwas mehr Hintergrundwissen und etwas weniger Mutmaßungen an den Tag legen, bei Einzelfragen stehe ich jedoch jederzeit zur Verfügung.
Moon
geschrieben am
10.07.2014 um 12:43 Uhr
Beitrag 156

..gehört zwar nicht zu den Stadthäusern....
..aber warum bekommt z.B. BMW Subventionen in Millionenhöhe..auch wenns für den Bau eines Elektroautos ist?

Als ob dieser Konzern nicht wirklich ausreichend Kohle hätte....aber nein, er hat ausserdem auch noch gute Anwälte und die Möglichkeit genau diese Kohle so lange hin- und herzuschieben, bis die steuerliche Bilanz passt..muss ja auch für Familie Quandt und Klatten das eine oder andere Milliardchen(!) übrigbleiben...

..soviel zum "linken, sozialistischen Gedankengut" !


Nur so nebenbei: von 2012 auf 2013 ist die Zahl der Millionäre in Deutschland um 10% auf rund 1,1 Milionen gestiegen....fragt sich aber, was die andern rund 80 Milionen Deutschen so verdienen, speziell die rund 4 Milionen Niedriglöhner...
leser
geschrieben am
10.07.2014 um 13:29 Uhr
Beitrag 157

M.Eschenberg,

ich werde trotz Ihrer Ermahnung weiterhin gelegentlich meiner realitätsfremden Fantasie freien Lauf lassen!

In allen anderen allumfassenden Einzel- oder Zusammenhangsfragen des Lebens werde ich künftig die Leute an Sie verweisen ; - ))


Zur Erläuterung meines als fiktives Beispiel genannten Vorganges die Meinung des Dudens zu Fiktion:

1. (bildungssprachlich) etwas, was nur in der Vorstellung existiert; etwas Vorgestelltes, Erdachtes
2. (Philosophie) bewusst gesetzte widerspruchsvolle oder falsche Annahme als methodisches Hilfsmittel bei der Lösung eines Problems

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber so eine Reaktion wie Ihre lässt mich ja beinahe vermuten, dass hinter einer Fiktion manchmal ein Stück Realität stecken könnte!!

Noch etwas: ich verabscheue Schubladendenken. Würde ich diesem zugeneigt sein, hätte ich vermutlich anhand diverser Beiträge bestimmt schon einige SchreiberInnen dieses Forums in ebensolche gesteckt. Mache ich nicht, das verengt meiner Meinung nach die Sichtweise, behindert die Toleranz anderen gegenüber und erschwert sachliche Diskussionen.
M.Eschenberg
geschrieben am
10.07.2014 um 15:26 Uhr
Beitrag 158

@Moon:

Ihre Werte stimmen sicherlich, jedoch muss man berücksichtigen, dass jedes Jahr durch Inflation "automatisch" neue Millionäre hinzukommen, ob das 10% mag ich nicht beurteilen, glaube aber eher, dass dies über die Jahre harmonisch verteilt liegen dürfte und somit der Anteil der "Neumillionäre durch Inflation" bei der Inflationsrate liegen dürfte.

Zum Thema Konzerne / Aktiengesellschaften (BMW,..) ganz ihrer Meinung! Ich bin wirtschaftsliberal, aber liberal heißt gleiche Spielbedingungen für alle und keine politische/steuerrechtliche Bevorzugung der Großunternehmen, die für Handwerk und Mittelstand nicht gelten.
Neuer
geschrieben am
10.07.2014 um 15:45 Uhr
Beitrag 159

@ leser: Ja, ich denke, da stimmen wir überein.

Aber ist es nicht legitim, so wie in einem anderen Beitrag geschrieben? Was kann man heute noch anderes mit seinem Geld anfangen, als in Immobilien zu investieren? Hätte ich genug Geld, würde ich es ebenso machen. Im entferntesten Sinn machen das doch viele andere auch; sie kaufen ein Haus/ eine Eigentumswohnung und schaffen sich so einen "gewissen" Wert, obgleich es die meissten nicht aus der Portokasse bezahlen können...

Die Stadt M.H. hat in diesem Fall alles richtig gemacht. Sie hat renovierungsbedürftige Häuser verkauft an jemanden, der diese Investition tätigt. Dementsprechend können die Mieten angepasst werden. Das so etwas nicht aus caritativen Gründen geschieht, sollte klar sein.

Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Käufer darüber im Klaren sind, das die anliegende Strasse sowohl "untenrum" (Trinkwasserzuleitung/Kanal, wie in fast allen älteren Siedlungen in M.-H. so üblich...), als auch obenrum so ziemlich an der Haltbarkeitsgrenze ist. Vor dem Verkauf der Häuser wurde schon über eine Sanierung der Strasse nachgedacht...

Neid ist hier überhaupt nicht im Spiel; ich kenne die Leistung eines Investors.
Moon
geschrieben am
10.07.2014 um 17:25 Uhr
Beitrag 160

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/world-wealth-report-in-nordamerika-leben-die-meisten-millionaere-a-906471.html
M.Eschenberg
geschrieben am
11.07.2014 um 09:35 Uhr
Beitrag 161

@Neuer:

Sehr richtige Einschätzung des aktuellen Zustandes von Kanal und Wasser in MH. Aus meiner Sicht tickende Zeitbomben.

Nicht übereinstimmen kann ich jedoch damit, dass Immobilien die einzige aktuelle Investitionsart sind. Gerade an der Börse wurde und wird nach wie vor viel Rendite erwirtschaftet, hier liegt man bei gute Depotführung immer um die 8-9% Rendite.

Neuer
geschrieben am
11.07.2014 um 13:31 Uhr
Beitrag 162

@ M. Eschenberg:

Die Zahlen an der Börse kenne ich nicht. Allerdings denke ich, eine Immobilie ist etwas risikoärmer als Papier an der Börse. Und ich habe einen 'gewissen' materiellen Gegenwert.
M.Eschenberg
geschrieben am
11.07.2014 um 13:55 Uhr
Beitrag 163

@Neuer:
Das stimmt. Andererseits haben sie keine ausziehenden, nicht zahlenden, wegen tropfendem Wasserhahn anrufenden, die Wohnung verwüstenden Mieter.
Aber prinzipiell schon richtig, vor Allem, da man bei Immobilien in Gegensatz zu Aktien auch die Finanzierungskosten ansetzen darf.
Neuer
geschrieben am
12.07.2014 um 11:36 Uhr
Beitrag 164

@ M. Eschenberg:

Die Zahlen an der Börse kenne ich nicht. Allerdings denke ich, eine Immobilie ist etwas risikoärmer als Papier an der Börse. Und ich habe einen 'gewissen' materiellen Gegenwert.
leser
geschrieben am
13.07.2014 um 15:06 Uhr
Beitrag 165

Neuer(zu Beitrag 159).

Frau Bach als Forenmitglied hatte in einem früheren Beitrag einmal auf die Klagen der Immobilienbesitzer(Instandhaltung,Sanierung,Steuern,Umweltvorschriften…) verwundert gefragt, warum denn Immobilien gekauft und vermietet werden, wenn es sich nicht lohnt!

Wenn man diese Frage ehrlich beantwortet und dabei davon ausgeht dass Hausbesitzer schon rechnen können dann muss man der Aussage “was kann man heute schon anderes mit seinem Geld anfangen als in Immobilien zu investieren?“ schon zustimmen.

Was die ehemaligen Stadthäuser betrifft: in vorherigen Beiträgen hatte ich bereits geschrieben, dass diese Häuser mehrmals von der Stadt renoviert wurden bevor sie verkauft wurden. Bitte Bewohner fragen!!! Ich persönlich sehe die Leistung des Eigentümerkonsortiums hinsichtlich der Investitionskosten als nicht so astronomisch an. Wobei wahrscheinlich nur sehr wenige Leute den Kaufpreis und weitere Vertragsinhalte zum Verkauf(...Umlage Straßensanierung?) durch die Stadt kennen und diese natürlich eine entscheidende wirtschaftliche Rolle gespielt haben dürften.

Bei der Leistung von Investoren unterscheide ich: es gibt kleine, die gespartes oder ererbte Immobilien auch unter ethischen Gesichtspunkten(siehe Aussage Moon) gewinnbringend einsetzen, dann gibt es aber auch gewerbsmäßige Investorgruppen, bei denen ausschließlich die Rendite zählt. Ein aktuelles Beispiel ist der ATU-Investor(KKR-Leveraged Buy-Out-Kauf der Unger-Firma), der es meiner Meinung nach schaffte, innerhalb weniger Jahre ein gutes mittelständisches profitables Unternehmen zu ruinieren und dabei viele Arbeitsplätze vernichtete. Die Aktionäre des börsennotierten Unternehmens machten ihr Schnäppchen. Was wiederum bestätigt, dass man auch mit Börsengeldern sein Vermögen mehren kann. Wenn ich keine moralischen Bedenken habe, kann ich in Gentechnik oder Chemieunternehmen investieren, die großteils auch für die Zerstörung der Natur verantwortlich sind wie ich meine. Das dürfte auch verhältnismäßig risikolos sein. Wer zum Beispiel das Wassermonopol besitzt, dem kann finanziell nichts mehr passieren!

Ein anderes Investorbeispiel aus meiner näheren Umgebung: als ein Vermieter auf die etwas gewöhnungsbedürftigen Zustände und die Belästigung der anderen Anwohner durch eine Neuvermietung seines Hauses angesprochen wurde, bat er um Verständnis. Er wusste, dass z. B. Mittags- oder Abendruhe(Wohngebiet) von den Mietern ignoriert wurde und die Wohnung nicht sehr pfleglich behandelt wurde, aber er meinte, er bekomme seine garantierte Miete und wenn die Mieter einmal auszögen, bekommt er die Sanierungskosten von unserem Staat erstattet. Warum soll er also Mieter nehmen, bei denen er eventuell ein höheres Risiko eingeht? Nicht missverstehen: das ist nur ein Beispiel und ich möchte nur klarstellen, das man schon unterscheiden sollte. Als Privatvermieter würde ich auch nicht gern einen Messie in meiner vermieteten Wohnung haben – auch wenn das ein Krankheitsbild ist, unser Staat und die Justiz stehen nicht immer auf der „richtigen Seite“.

Zur Neiddebatte: ich gebe Moon Recht, die Schere zwischen reich und arm klafft immer weiter auseinander. Der Link zum Spiegel-Artikel sagt da auch schon einiges. Egal, wie man jetzt wissenschaftlich die Parameter zur Ermittlung der Anzahl der Milliardäre auch konstruiert(z.B. Millionärszuwachs allein durch Inflation.....) Das zähle ich zu der Volksverdummung. Vermögende sind zwar auch mehrheitlich bestimmt Währungsbesitzer(Vermögensmillionär), aber es gibt sicherlich auch viele Einkommensmillionäre(jährliches Einkommen über eine Million in der Landeswährung)und wer Besitz hat, erwirbt im Regelfall immer mehr dazu. Und logisch ist auch: gibt es ein bestimmtes Vermögen, verteilt sich dieses vorhandene Vermögen auf immer weniger Menschen, dann verringert sich der Besitz der anderen vielen.

Ein kleiner Ausflug ins sozialistische Weltbild ;-)
leser
geschrieben am
15.03.2015 um 09:09 Uhr
Beitrag 166

kleine Begebenheit bezüglich der von der Stadt verkauften Häuser in Haidhof:

ich hatte Gelegenheit, einen (Noch)Mieter in einem dieser Häuser zu fragen warum er auszieht. Die Antwort: ich lebe zwar schon mehrere Jahrzehnte in dieser Wohnung, die Miete(inkl. die Höhe der Nebenkostenabrechnungen) hat sich nach dem Verkauf erheblich erhöht, das ist aber nicht der wirkliche Grund warum ich ausziehe. Nun war ich neugierig. Er erläuterte: waren es einstmals überwiegend Mieter mit einem akzeptablen Niveau, so änderte sich dies mit den Jahren zunehmend zum Negativen. Auf meine Frage, ob das Konzept des verantwortlichen Unternehmers aus Regensburg nicht eine genau gegenteilige Richtung hatte, nähmlich durch Ausstattungsverbesserung und Mieterhöhung das allgemeine Niveau zu erhöhen, konnte er sich ein Lachen kaum verkneifen. Seiner Meinung nach sind und werden aktuell überwiegend Sozialempfänger als Mieter genommen, deren Miete sowie die jährlichen Kosten vermutlich ungeprüft vom Staat übernommen werden. Das scheint meine Vermutung zu bestätigen, die ich in einem der vorhergehenden Beiträge äußerte. Einige Leute verdienen vermutlich recht gut, in einigen Fällen wird eventuell von halbamtlichen Stellen der Ermessensspielraum sehr großzügig praktiziert(was natürlich an anderer Stelle die Kunden büßen müssen?).

Es lebe die Transparenz und ein Hoch auf unseren sozialen Rechtsstaat !!!

Zur Klarstellung: ich meine keineswegs, dass alle Empfänger von Sozialleistungen zur alleruntersten Schicht zu zählen sind! Im Gegenteil, viele sind Opfer der verfehlten Politik. Aber dieser Mieter schilderte Vorkommnisse, die zu meinem vollen Verständnis für seine Umzugsentscheidung führten.
Ein Neuer (alter)
geschrieben am
16.03.2015 um 11:23 Uhr
Beitrag 167

Hallo,

das kann ich bestätigen. Der Auszug der "alten" Mieter nimmt in den letzten Wochen/ Monaten zu. Kein Wunder; die "neuen" Mieter sind nicht nur mehrfach der unteren Schicht (wenn man es so nennen darf) zuzuordnen sie verhalten sich auch genauso und bestätigen und übertreffen die gängigen Vorurteile.

Da sieht man mitunter schon den einen oder anderen am hellichten Tage torkelnd und paralysiert in der Gegend rumlaufen. Ob nun unter Alk oder Chrystal, das ist egal. Ausziehende Mieter berichten von herumliegenden Spritzen im Treppenhaus.
Nicht umsonst fährt die Polizei verstärkt Streife.

Für die HV gab es nach der "Sanierung" wohl nur zwei Möglichkeiten: Entweder ganz "normal" vermieten - da hat jedoch die besagte Strasse einen Imageschaden, den sie bis vor ein paar Jahren wirklich fast abschütteln konnte- oder eben direkt an Mieter, die ihre Miete nicht selber überweisen... Denn da kommt das Geld ganz sicher immer pünktlich auf das Konto des Vermieters, nämlich von Papa Staat. Und nach einer kleinen Überbeanspruchung des gemieteten Wohneigentums (kommt wohl öfter vor) wird die Bude auch wieder von Papa Staat saniert.

Sie haben sich wohl jetzt für die zweite Variante entschieden.

Das ist schade für alle "alten" Mieter, weil diese für ihre Miete arbeiten gehen und bei einem Auszug die Wohnung auch noch "besenrein" verlassen.

Ach ja, fast jeder der neuen Mieter hat einen oder zwei Hund(e), die auch immer schön 20m um den Block geführt werden und dabei kräftig auf den Gehsteig oder die einzige Grünfläche scheissen dürfen. Wegmachen? Wozu?

Auch für die Anrainer ist diese Situation alles andere als schön.
leser
geschrieben am
16.03.2015 um 21:21 Uhr
Beitrag 168

Zitat aus vorigem Beitrag von ein Neuer:

Sie(Hausbesitzer/Immobilienfirma...) haben sich wohl jetzt für die zweite Variante entschieden.

-Zitatende -

..oder es war bereits vorher mit(fast) allen Beteiligten abgesprochen??Würde man eventuell die Mieten und Nebenabrechnungen von einem unabhängigen Sachverständigen überprüfen wäre das interessant denke ich, denn zumindest im Falle der "staatlich übernommenen Wohnkosten" gibt es schon Gesetzesvorgaben denke ich. Und nur gesetzt den Fall, es gäbe nach dieser Überprüfung Abzüge bei der Kostenübernahme um möglicherweise auf eine ortsübliche, der Wohngegend entsprechende Miethöhe zu kommen, würde ich gerne die Gesichter so mancher möglicher Beteiligter sehen wollen ; - )

Das ist natürlich nur ein Gedankenspiel von mir und so wie ich die Realität hier einschätze wird es auch nur ein Gedankenspiel bleiben....

(Mietbremse greift hier nicht denke ich, es wurde ja "saniert". Also können Geldanleger schon dafür sorgen, dass Mieten permanent angehoben werden. Würde schon alles zusammenpassen....)

Zum Thema Job-Center gibt es eine interessante Reportage vom Team Wallraff, gesendet in RTL




leser
geschrieben am
18.03.2015 um 20:46 Uhr
Beitrag 169

Das scheinen tatsächlich schlimme Zustände zu sein. Wenn ich mir vorstelle, dass ein Anrainer, wie von Ein Neuer vielleicht gemeint in unmittelbarer Nähe wohnt und ein kleineres Kind oder Jugendliche/n hat.......

fehlt nur noch dass man private Sheriffs einsetzt. In Leonberg gibt es ja ein solches Unternehmen glaube ich

Da kann man nur auf ein kleineres Wunder und eventuell auf aufmerksame oder aufmerksam gemachte Revisionsabteilungen in halbamtlichen Behörden hoffen....
Ein Neuer (alter)
geschrieben am
20.03.2015 um 12:21 Uhr
Beitrag 170

Das trifft zu.

Aber welche Behörde kann darüber aufmerksam gemacht werden? Das Ordnungsamt? Die zahlende Behörde? Welche wäre das? Wen interessiert das eigentlich, bzw. wen hat das zu interessiern? Wie kann man einer bevorstehenden "Ghettoisierung" entgegenwirken? Noch ist es nicht zu spät, bzw. zu dramatisch.

Man könnte jedes Mal die Polizei rufen, dann würde sich nach einer gewissen Zeit (wenn die Beamten von den vielen Anrufen genervt sind...) evtl. etwas tun...
Die Anrainer haben jedoch bestimmt keinen Bock, jedesmal die Polizei zu rufen.

Es ist schade, denn es hat mal etwas wie eine Gemeinde in der Strasse geherrscht. Die, die damals als "untere Schicht" betitelt wurden, waren überwiegend sehr freundliche und meisst sehr ruhige Zeitgenossen. Und wenn mal einer über den Durst getrunken wurde; na und? Das passiert immer und überall. Es wurde jedoch nicht schreiend und torkelnd in der Strasse herumkrawallt.
leser
geschrieben am
20.03.2015 um 20:32 Uhr
Beitrag 171

ja, eine gute Frage bei solchen oder ähnlichen Zuständen :wen informieren oder sich wohin wenden? Die Polizei schaltet sich gewöhnlich erst aktiv ein, wenn etwas "passiert" ist. Das kennt man. Ein städtischeas Amt ist froh wenn erst mal nichts passiert und bei präventiven Maßnahmen würde man ja zugeben, dass man in der Vergangenheit vielleicht etwas übersehen oder falsch gemacht hat? Und bei betroffenen Stellen(z.B. Kostenträger der Mieten) wird man sagen, das ist nicht unsere Zuständigkeit, wir haben nach Vorschrift gehandelt und Entscheidungen getroffen...(und niemals zugeben, hätte es womöglich vorher irgendwelche Absprachen gegeben). Da bleiben einem Realisten oder Besorgtem eigentlich nur die verschlungenen Pfade der "kleinen Dienstwege" - mal hie und da einem Bekannten einen Tipp geben zum Beispiel und das soll manchmal besser wirken als offizielle Ansprachen. zumindest hat man mir das mal gesagt ;-)

Es gibt ja immer eine höhere Ebene und warum sollten diese Leute nicht wissen was "unter ihnen" so alles läuft???
Mex
geschrieben am
24.03.2015 um 16:31 Uhr
Beitrag 172

@Leser:
"Würde man eventuell die Mieten und Nebenabrechnungen von einem unabhängigen Sachverständigen überprüfen wäre das interessant denke ich, denn zumindest im Falle der "staatlich übernommenen Wohnkosten" gibt es schon Gesetzesvorgaben denke ich."

gottseidank darf der Vermieter sein Miete noch selbst bestimmen und muss nicht irgendwelchen planwirtschaftlichen Vorgaben nachgehen.

Im Übrigen: Ja es gibt so eine Tabelle, die aber selbst die Jobcenter außen vor lassen und die tatsächlichen Marktpreise für Ihre "kundschaft" zahlen" da bekannt ist, dass es zu diesen Preisen auf dem Markt nicht mal mehr ein Loch, geschweige denn eine Wohnung gibt...
leser
geschrieben am
25.03.2015 um 09:59 Uhr
Beitrag 173

Mex: als Geldanleger/Vermieter/Spekulant oder vergleichbarem würde ich die „gesicherte“ Maximalrendite als Hauptziel im Blick haben. Ist auch verständlich und geht meiner Meinung nach soweit i O. Als zu Zwangsabgaben verpflichteter Steuerzahler würde ich vielleicht schon Wert darauf legen, dass diese Gelder sinnvoll, weitestgehend gerecht und sozial, dem Gemeinwohl dienend verwendet werden. In beiden Fällen sollte es unabhängige Kontrollorgane geben, die Auswüchsen(Wucher, Korruption, Bestechung, Steuerhinterziehung…..)vorbeugen und die auch entsprechende Machtbefugnisse zur Ahndung haben sollten.

Zu den Jobcentern: hier bin ich der Meinung, dass gerade in diesem Bereich noch sehr vieles bezüglich der Umsetzung der Gesetzesvorgaben und vor allem der Gleichbehandlung im Argen liegt. Da gibt es massiven Handlungsbedarf nach meiner Überzeugung!!!
Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 7184 | Anzahl Beiträge: 173
[ alle Themen im Überblick ] [ auf diesen Beitrag antworten ] [ neues Thema eröffnen ]


 
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die im Forum gemachten Aussagen, Informationen, Meinungen, Empfehlungen, Photos, Graphiken, etc. nicht von maxhuette-info.de stammen und auch nicht in unserem Namen erfolgen. Vielmehr handelt es sich ausschließlich um subjektive Aussagen von Usern des Forums, die die entsprechenden Aussagen in das Forum eingestellt haben. Die wiedergegebenen Aussagen sind von uns inhaltlich nicht geprüft worden, so daß wir uns von diesen ausdrücklich distanzieren.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, daß maxhuette-info.de nicht dafür verantwortlich ist, daß die von einzelnen Usern getätigten Aussagen inhaltlich richtig und rechtlich nicht zu beanstanden sind. Somit hat jeder Autor selbst die alleinigen Konsequenzen für seine Beiträge zu tragen.