Das Informationsportal für Maxhütte-Haidhof und Umgebung
[ alle Themen im Überblick ][ auf diesen Beitrag antworten ]
[ neues Thema eröffnen ]

Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6120 | Anzahl Beiträge: 92
Industiregebiet Ponholz

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Moon
geschrieben am
13.07.2011 um 23:17 Uhr
Beitrag 1

Auf der Homepage von MH steht unter "Wirtschaft-Gewerbegrundstücke":

"Ein neues Industriegebiet mit einer Größe von ca. 40000 qm (erweiterbar) unmittelbar an der Anschlussstelle Ponholz ist in Planung. "

Wer weis da etwas Genaueres?
ich
geschrieben am
13.07.2011 um 23:32 Uhr
Beitrag 2

...und wer profitiert davon...?
überich
geschrieben am
14.07.2011 um 00:01 Uhr
Beitrag 3

an: ich...

Es profitieren alle Stadträte, die Bürgermeisterin, sämtliche Ortsvorsitzende, die Verinsvorsitzenden und der Verein der Kriegsverseherten.......Hallo? Verfolgungswahn? Das ist die erste uhd wichtigste Frage?
Sinterbims
geschrieben am
14.07.2011 um 05:31 Uhr
Beitrag 4

Hier spielt sich ja wieder ganz großes Kino ab! Der eine ("ich") ist nur hier um zu provozieren und der andere ("ÜBER[empfindl]ICH") fällt auch noch darauf rein. Kein Wunder, daß ihr beide offenbar mit Zweitnicks unterwegs seid. Schleichts eich alle zwoa!

Zum Thema: Wo genau soll das Gebiet denn liegen?
Moon
geschrieben am
14.07.2011 um 07:27 Uhr
Beitrag 5

..das würde ich ( ;-)) eben auch gerne wissen!
Stehen keine weiteren Infos dort!

tandler
geschrieben am
14.07.2011 um 08:18 Uhr
Beitrag 6

Würde mich auch interessieren....Wichtig wäre es aber,
wenn das Gebiet diesmal außerhalb einer Wasserschutzzone
liegen würde....das hat den Verkauf der "alten" Grundstücke
doch etwas gebremst....
eingeborener
geschrieben am
14.07.2011 um 09:26 Uhr
Beitrag 7

Zwischen Netto und A93
tandler
geschrieben am
14.07.2011 um 09:53 Uhr
Beitrag 8

ist da noch Wasserschutzgebiet?
Moon
geschrieben am
14.07.2011 um 11:09 Uhr
Beitrag 9

...ich dachte das WSG geht bereits beim Netto-Lager an....??

eingeborener
geschrieben am
14.07.2011 um 12:14 Uhr
Beitrag 10

Das muß ich erstmals eroieren*g* Wär aber ein denkbarer, logischer Platz. 40000qm ist ja kein kleines Gebiet.
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
03.03.2012 um 18:36 Uhr
Beitrag 11

..jetzt stands schon wieder in der Zeitung...die SPD im Stadtrat will den Bau eines "Industriegebiets Brücklhof" forcieren...

..wer weiß da jetzt was Genaueres?

Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
18.05.2012 um 16:51 Uhr
Beitrag 12

..also offenbar nimmt das Ganze bereits konkretere Formen an...still und leise weurden offenbar auch bereits Verhandlungen geführt...

Bebaut werden soll angeblich das Areal an der A93, AS Ponholz.
Links und rechts des (momentanen) Feldwegs von der Anschlusstelle Richtung Brücklhof!
Logischerweise werden die Grundstückeigentümer nicht traurig darüber sein, wenn sie ihre Ackerflächen teuer verkaufen können....
Anders siehts bei den dort wohnenden Leuten aus..


Ch. Bach
geschrieben am
18.05.2012 um 20:26 Uhr
Beitrag 13

wer soll denn da hin? sind alle anderen industriegebietsflächen schon voll? ponholz ist ja dann richtig umzingelt!
...und wenn ich dagegen bin...bin ich dann rückständig, gegen arbeitsplätze, gewerbeeinnahmen?
wehrt sich jemand?
Moon
geschrieben am
18.05.2012 um 20:45 Uhr
Beitrag 14

..bis jetzt (noch!) nicht!
Daher soll die Sache ja auch so still und heimlich durchgezogen werden!
Ich hab so den Eindruck, dass es im Interesse einer Grundstückseigentümerin ( die gleichzeitig Stadträtin ist) liegt, aus Ackerfläche Geld zu machen!

Meine persönliche Meinung: Für Ponholz reichts langsam...Solarpark, Netto-Industriepark, A93, B15...was denn noch alles ?
Hub
geschrieben am
20.05.2012 um 14:21 Uhr
Beitrag 15

Hallo Moon,

Leider muss ich Dir dieses Mal widersprechen. Ponholz IST (leider?) mal der Autobahnzubringer, das heißt, hier gehören die Industrie- und Gewerbegebiete auch hin. Das alte Industriegebiet ist soviel ich weiß übrigens bereits (fast) komplett verkauft, da werden dieses Jahr einige Gebäude entstehen. Nichtsdestotrotz wäre ein zweiter Autobahnzubringer Leonberg-Meßnersrkeith sicherlich wünschenswert, aber ich glaube, dass erleben meine Kinder vielleicht gerade noch. Prinzipiell finde ich es gut, wenn sich Gewerbe bei uns ansiedelt. Jeder der um einen Ausbildungsplatz oder einen Job nach dem Studium in Heimatnähe für seine Kinder sucht, freut sich über eine derartige Entwicklung. Frau Bach: Gerade Sie sind doch ein Verfechter des Landes als Lebensraum, aber die jungen Leute brauchen halt dann auch eine Perspektive (=Job) wenn sie hier blieben und nicht nach München ziehen wollen. Egal, wenn das neue Industriegebiet angenommen wird und Arbeitsplätze dadurch entstehen, dann freut es mich.
Ch. Bach
geschrieben am
20.05.2012 um 18:19 Uhr
Beitrag 16

eben, land=lebensraum!
wo, zum kuckuck, leb ich denn wenn alles zubetoniert ist?

ich hab ja sachte nachgefragt, ob denn alle ausgewiesenen industriegebiete schon verplant sind. was ist mit dem neuen gebiet städtedreieck mitte? wohl kaum mehr aufhaltbar. nein, ich bin nicht gegen neue gewerbebetriebe...nur, was ist das? kleine handwerkerfirmen wie in verau, die ich sehr begrüsse, oder wieder riesenbetonklotz irgendeines zulieferers mit leiharbeitern? wieviele stellen werden von einheimischen besetzt? oder weitet man auch gleich den pendlerparkplatz aus?

wer soll kommen? einer, der dafür vielleicht ein werk an anderer stelle schliesst, weil arbeiter zu teuer? wär nicht das erste mal....hier werksruine, da verbaute natur....

sollte nicht jeder inzwischen einsehen, dass eine wirtschaft, die auf permanentes wachstum ausgelegt ist, sich, uns, unsere kinder und unsere ressourcen auffrisst?

ein rückschritt wäre inzwischen ein echter fortschritt!
bewahren, was noch da ist...erhalten suchen, was man geschafft hat. ich denke, nicht mal das werden wir schaffen...

...und jetzt fangt schon mal wieder an mich zu schelten....
HUB
geschrieben am
21.05.2012 um 08:32 Uhr
Beitrag 17

Liebe Frau Bach,

Ihr Schreckgespenst von der bösen "auf Wachstum ausgelegten Wirtschaft" suggeriert das Bild eines gefräßigen Wurmes, der alls um sich verschlingt. Dies ist aber nicht der Fall. Wachstum heißt in erster Linie Fortentwicklung. Manufaktur --> Fliesbandarbeit --> Roboterarbeit, z.B. Also auch die technische Optimierung von Prozessen. Den Eindruck, dass meine Kinder "aufgefressen" werden habe ich übrigens auch nicht. Sie arbeiten hier mit Feindbildern und wissen leider sehr wenig fachliches beizutragen. Wie sollte denn Ihrer Meinung nach die Wirtschaft reguliert werden? Soll ein schlechtlaufendes Unternehmen staatlich am Tropf gehalten und die Gründung eines neuen aufstrebenden staatlich verboten werden, nur damit die bestehende Halle in Franken nicht zur Ruine und die grüne Wiese in Maxhütte nicht zum Industriegebiet wird? Dieses System hatten wir in einem Teile Deutschlands für fast ein halbes Jahrhundert und das hat bekanntlich NICHT gut funktioniert. Im Gegensatz zu unserer sozialen (freien) Marktwirtschaft, die Deutschland nach wie vor zum Motor in Deutschland macht und selbst unseren Hartz-4-Empfängern einen höheren Lebendstandard zukommen lässt, wie einem Lehrer in Brasilien oder einen Bauern in Afrika. Außerdem geht die Schaffung eines Baugebietes mit so vielen Ausgleichsmaßnahmen einher, dass von einem "Verbrauch der REsource Natur" nicht gesprochen werden kann. Im Übrigen sind es junge wachsende Bäume, die frisch gepflanzt sind, die am meisten Co2 binden und nicht der 150 Jahre alte Baum. So...großes Thema viele viele Meinungen. Unseren kennen wir....und werden voraussichtlich nie auf die selbe kommen. Trotzdem allen guten Wochenstart!
HUB
geschrieben am
21.05.2012 um 08:36 Uhr
Beitrag 18

Motor in Europa soll das übrigens heißen, Entschuldigen Sie Bitte!
Moon
geschrieben am
21.05.2012 um 10:21 Uhr
Beitrag 19

@ HUB: Du magst schon Recht haben..Ponholz ist ein Autobahnzubringer und damit geeignet...
Warum wird aber dann das Ganze so heimlich ausgehandelt und warum erfährt man nicht, WER sich dort ansiedeln will? Niemand nennt Ross oder Reiter!
Es wird ja ein Industrie(!) Gebiet...kein Gewerbegebiet...das hat ganz andere emissionsrechtliche Voraussetzungen...sollen die Ponholzer jetzt eine "Fahrradspeichenfabrik" bekommen?
Und was die Arbeitsplätze betrifft: Das ist ein seit Jahren immer gern genommenes Totschlagargument auf alle unangenehmen Fragen die sich die Industrie stellen lassen muss!
Tatsache ist, das wir, gerade in der Industrie, fast Vollbeschäftigung haben und gleichzeitig diese "wertvollen" Industriearbeitsplätze nicht zum Lebensunterhalt reichen!!
Daran sollte wohl eher mal "gebaut" werden....


Ch. Bach
geschrieben am
22.05.2012 um 14:28 Uhr
Beitrag 20

@hub
-es gibt nun mal auch so etwas wie abnormes wachstum, das dann, wenn eigentlich die zeit des reifens und der bewahrung gekommen sein sollte, also bildlich das erwachsen sein, einfach unkontrolliert und meist mit schlimmen folgen weitergeht: cancerogen!
-zu den bäumen: hier haben sie irgendwo etwas mißverstanden: ein junger, frisch gepflanzter baum bindet in den ersten jahren kaum emissionen, um eine etwa 80 jährige buche zu ersetzen, die rund 12,5 kg treibhausgase jährlich bindet müßten sie etwa 80 junge bäume pflanzen, was rein platzmäßig scheitern dürfte.ganz zu schweigen von der fähigkeit, wasser zu binden oder staub aus der luft zu filtern(quelle:bundesumweltministerium und handelsblatt)einfach nachprüfbarer test:setzen sie sich unter eine 80 jährige kastanie im biergarten..und zum vergleich unter die frischgepflanzte kugelakazie...na?
-ausgleichsmassnahmen? eine pure augenwischerei! was sind denn ausgleichsflächen?waren das bisher wüsten? eher doch meist zwar wenig urbar gemachte flächen, auf denen sich aber trotzdem durchaus eine eigene lebensgemeinschaft entwickelt hat.diese werden dann pressefotogen in zwergsträuobstwiesen verwandelt oder ähnliches... aber fakt ist, zum neu bebauten gebiet werden nochmal flächen verbraucht. sie tun jedoch so, als würde sich die erde ausdehnen und neues land dazu wachsen.
-arbeitsplätze: in spätestens 15 jahren sind die meisten babyboomer in rente, schon heuer konnten im landkreis nicht alle lehrstellen besetzt werden, grade haben die schulen festgestellt, dass vielfach ganze klassen weniger eingeschult wurden....das problem der zukunft wird eher eine suche nach arbeitskräften sein.
-zugegeben, der ausdruck wir würden aufgefressen ist etwas stark bildhaft, aber..burnout schon bei kindern?, ritalin für heranwachsende?, zunehmende depressionen, leben mit tranquilizern oder aufputschmitteln, je nach symptom?, banker, die nach einem crash selbstmord verüben?...und dies vor allem in der wunderbaren westlichen welt der freien marktirtschaft...was sagt mir das?

-wenig fachliches? doch, aber das gefällt nicht: einsparen statt nach immer neuen reparaturmöglichkeiten suchen(siehe die wie spargel aus dem boden schiessende windräder)! sich etwas bescheiden, weniger autofahren statt neue umgehung bauen, güterverkehr auf die schiene verlagern, ein haus zusammen nutzen statt jeder single eines, saisonal leben statt einfuhr von klimaschädlich produzierter nahrung,gebrauchsgegenstände ihre ganze lebensdauer lang nutzen statt immer neuerem technikschnickschnack, geniessen was da ist...und nicht immer nur mehr haben wollen.....

wieder zu pathetisch?ok, ich bin so.....
was hat das mit moons frage zu tun?
nichts....oder doch alles: gewinnmaximierung!





Andi
geschrieben am
23.05.2012 um 09:17 Uhr
Beitrag 21

@Ch. Bach

Und wer legt fest welches Wachstum normal ist, das jetzt die richtige Zeit für das Reifen und die Bewahrung ist?
...
Wer legt fest, wer ein EFH haben darf und wer nicht? Soll das jeder für sich bestimmen? Warum sollte ich nicht das gleiche bekommen dürfen was andere schon haben.
...
Warum sollte ich mir Technikschnickschnack nicht kaufen, wenn ich technikbegeistert bin andere dürfen aber weil sie naturbegeistert sind sich einen schönen natürlichen Garten anlegen.
...

Das sind doch alles nur pauschalisierte Aussagen, die fern von jeder Realität sind, da nicht umsetzbar. Wenn sie die ganze Menschheit bekehren wollen, dann viel Spaß....

PS.:
Ich bin auch dafür das wir die Atomkraftwerke ihre ganze Lebensdauer nutzen und sie nicht gegen irgendwelchen erneuerbareenergietechnikschnickschnack austauschen. Genau so bin ich für alte Autos ohne KAT, Fernseher und Monitore die mehr Strom verbrauchen....

.....

Das ganze Gerede bringt uns eh nichts. Die Welt ist nun mal von Geld angetrieben und wird es immer bleiben, egal ob in Firmen oder der Politik. Und zu glauben das sich irgendetwas an der Gesamtsituation ändert nur weil man sich selbst einschränkt, finde ich lustig. Aber naja jedem das seine. Ich mag die Natur und genieße sie. Aber kann mich trotzdem mit keiner einizigen ihrer Aussagen identifizieren.
Ch.Bach
geschrieben am
23.05.2012 um 09:51 Uhr
Beitrag 22

...die realität ist grade dabei uns einzuholen...und dabei meine ich nicht die scheinwelt der wirtschaftmaximierer....
MEschenberg
geschrieben am
23.05.2012 um 14:01 Uhr
Beitrag 23

Obwohl diese Diskussion schon wieder in die Richtung "Gesellscgaft,.." abdriftet, darf ich doch auf einige Punkte eingehen.
1. Ich bin ein starker Befürworter des Atomaustieges
2. Daher ein Fan der (angestrebten) Energiewende
3. Selbst stark am Naturschutz interessiert (obwohl ich bewusst keinem Verein, wie Greenpeace etc. angehöre)
4. Aber auch sehr liberal denkend. Wobei ich den beitrag von Andi in vielen Punkten recht gebe! Wer soll bitte sagen, NEIN, ab jetzt bitte kein Wachstum, nur noch Konsellidierung. Und die Provokation im selben Beitrag fand ich an dieser Stelle auch passend: Dürfen sich die jungen Leute kein EFH mehr bauen? Müssen die in die alten Buden ihrer (Groß-)Eltern ziehen? Diese für das gleiche Geld, das ein Neubau kostet aufwendig sanieren, nur um dann immer noch kein Niedrigenergiehaus zu haben? Ich lebe jetzt und möchte mir mein Leben so gesatalten, wie es meine Eltern und Großeltern durften, ich will auch eine wachsende Wirtschaft, ich bin selbständig und will auch für meine 60 Std. Woche belohnt werde, möchte meinen gut 20 Mitarbeitern jedes Jahr `ne schöne Prämie zahlen (die bekommt die Sekretärin wie der Prokurist!!).
Was hat der Staat zu tun? Er soll Regeln schaffen, aber nicht aktiv regulieren? Was meine ich? Wenn er nicht möchte, dass 80% der Deutschen Autos mit 15 Liter Verbrauch fahren, dann darf er ide Benzinpreis oder die Steuern auf Hubraum erhöhen, er darf jedoch nicht verbieten, dass solche Autos verkauft werden. Er darf gerne die Preise für Tabaksteuer erhöhen, aber mir nicht das Rauchen in meinen eigenen 4 Wänden erhöhen...Ja, sogar meinen Kassenbeitrag darf er gerne erhöhen, mir aber nicht verbieten, dass ich am Wochenende Mountainbiken fahre.
Anreize (positiv oder negativ) jederzeit, aber keine Verbote oder Pflichten! (natürlcih bezogen auf die obigen Themen, ich will keine Anarchie)

@Bach: wenn ich quer durch Ihre Beiträge lese, dann kann ich folgendes erkennen:

Bebauung Neukappl = böse (weil aktiv Natur zerstört wird)

Baugebiet Ost-IV = böse (weil die Häuser in 40 Jahren leerstehen)

Industriegebiet = böse (weil Unternehmen immmer die Menscheit und Natur ausbeuten)

Mit der gleichen Politik verhindern z.B. die Grünen bundesweit den Bau von Pumpspeicherwerken, Windrändern oder Stauseen, von Solarfeldern oder Biogasanlagen mal ganz zu schweigen. Irgendein Frosch laicht besimmt dort, wo regenerative Energien entstehen sollen.

So, jetzt hab ich hier mal meinen Unmut freien Lauf gelassen, aber wie sie merken stört es mich, wenn Menschen immer versuchen ihre ego-moralischen Ansprüche allen aufdrängen zu wollen. Ich freue mich wenn in MH gebaut wird, junge Familien kommen, neue Angebote entstehen und alles in Bewegung ist.
Moon
geschrieben am
23.05.2012 um 19:00 Uhr
Beitrag 24

..ich freu mich auch, wenn in MH gebaut wird ...Wohnhäuser!
..ich hatte auch nix gegen den Solarpark..eben wegen der Notwendigkeit auf regenerative Energien umzusteigen..

Ich freu mich allerdings nicht wenn hintenrum mal eben in der Natur ein "dringend notwendiges" Industriegebiet entstehen soll! Notwendig für wen ?

Einziges Pro-Argument ist der direkte Autobahnanschluss...an eine A93 die jetzt schon aus allen Nähten platzt ..es gibt ja weit und breit keinen Gleisanschluss!

Cui bono ?
Ch. Bach
geschrieben am
23.05.2012 um 22:41 Uhr
Beitrag 25

@ MEschenberg
nicht böse...unüberlegt.

wobei ich keineswegs de facto gegen maxhütte-ost geschrieben habe, denn wenn schon neubaugebiet, dann als unmittelbare erweiterung der stadt. ich denke sogar, dass dieses gebiet wohl bis anschluss deglhof ausgedehnt werden wird.hätten sie genauer gelesen hätten sie verstanden dass meine intention doch eher war, überlegter zu bauen...siehe anmerkungen zu siedlung nittendorf!

zu neukappl will ich mich nicht mehr äussern, die umstände sprechen hier für sich.

ansonsten stelle ich fest...
wenn schon nicht sinnerfassend und zusammenhängend gelesen werden kann, immer nur gerade ein, zwei argumente zusammenhanglos herausgepickt werden um sich daran dann zu ereifern, ohne das gesamte zu sehen----wie könnte ich erwarten, dass vielleicht jemand in zeiträumen denkt, die über eine dekade hinaus gehen, und das unter umständen sogar auch noch global!

und eines fällt mir inzwischen schon auf: in den argumenten gegen meine meinung( MEINUNG...NICHT ANSPRÜCHE)lese ich oft: ...ich will!-------überprüft selber! wie oft findet ihr das bei mir, dieses: ich will?

weltverbesserer? nein, wozu?.... die welt an sich ist nicht zu verbessern...sie wäre nämlich eigentlich perfekt...wenn wir weiser damit umgingen......

ego-moralisch? was ist das? auf jeden fall offensichtlich unbequem...weil jemand der moral fordert immer lästig ist...lässt den/die gegenüber so egoistisch aussehen...

...ganz davon abgesehen eigne ich mich nicht zum moralisten, bin ich auch nicht. ich vertrete nur eine von vielen unterschiedlichen ökologisch-ökonomischen meinungen(allerdings aus überzeugung), deren wortlaut oft genug noch nicht mal von mir stammt, sondern häufig von Bundesumweltministerium, BUND und weltweit renommierten wissenschaftlern......

ansonsten gehört diese diskussion auch, wie MEschenberg sagt, eher zum thread Gesellschaft....

@moon: keine ahnung, welche industrie,niemand äussert sich, aber 40000m2 sind einiges.......kaum nur ein gewerbegebiet.....

Hase
geschrieben am
31.05.2012 um 08:18 Uhr
Beitrag 26

ich kenne die Felder, auf denen das Industriegebiet entstehen soll. Ich kann nur nicht nachvollziehen, was das mit Maxhütte zu tun hat. Es liegt nämlich auf Regenstaufer Gebiet. Wie schon jemand erwähnt hat geht es um die Belange einer Stadträtin aus Ponholz, die sogar in Erwägung gezogen hat einen Anwohner umzusiedeln.
übrigens: diese Stadträtin hat sich vehement gegen ein anderes Gewerbegebiet, das seinerzeit in Ponholz entstehen sollte eingesetzt!!!da keine persönlichen Vorteile.
sepp
geschrieben am
01.06.2012 um 08:54 Uhr
Beitrag 27

Wer das wohl ist?...Das weiß kiener so genau
Ch. Bach
geschrieben am
02.06.2012 um 14:08 Uhr
Beitrag 28

bevor ich jetzt irgendwelche vermutungen anstelle oder mich gar engagiere: welches gebiet genau? von wo bis wo? will regenstauf ein industriegebiet erschliessen? oder zusammen mit maxhütte? nicht nur immer hintenrum vermuten und anspielen! warum sich nicht öffentlich und namentlich äussern, bedenken und widerspruch oder auch zustimmung bekunden? wie soll denn demokratie bürgerbeteiligung, usw. funktionieren,... wenn niemand wirkliche fakten im vorfeld benennt? persönlich zu seinem wissen,seiner meinung steht!...und dabei meine ich jetzt nicht nur "die Gemeinde"(rathaus), sondern alle!
leser
geschrieben am
02.06.2012 um 19:55 Uhr
Beitrag 29

Ja, schon richtig. Aber...


vielleicht gibt es Fälle,bei denen zum Beispiel ein "Nestbeschmutzer" um seinen Arbeitsplatz fürchten muß? Ws passiert zum Beispiel mit einem Beschäftigten, der Verstöße im Betrieb aufdeckt, Korruption bekanntmacht???? Ein etwas zynischer, aber passender Vergleich: wenn ich bei einer friedlichen Sitzblockade von Ordnungshütern weggetragen werde und dabei(ohne Gegenwehr verübt zu haben)verletzt werde, dann gegen diese eventuelle Unverhältnismäßigkeit vorgehe, laufe ich möglicherweise Gefahr, letztendlich wegen Widerstand gegen Staatsvertreter bestraft und verurteilt zu werden. Wir leben in einer Demokratie mit Meinungs-, Versammlungs- und Redefreiheit - aber wehe dem, der das in Anspruch nimmt!! Das denke ich mir ab und zu und zolle all denen großen Respekt, die diese Risiken trotzdem eingehen!!

Ch.Bach
geschrieben am
02.06.2012 um 21:50 Uhr
Beitrag 30

richtig....

....aber verstöße,z.b.in einem betrieb, werden doch von mehreren bemerkt....es fehlt oft der zusammenhalt.
aber soweit wollte ich eigentlich gar nicht gehen, sondern...
...wie soll zum beispiel ein reporter über mißstände schreiben oder auch nur recherchieren wenn bei direkten fragen plötzlich niemand genaues oder gar nachprüfbares weiß? keiner was gesehen oder gehört hat? anders geht es aber nicht, auch berichterstatter brauchen fakten!
nicht jeder ist ein wallraff, aber fast jeder reporter wird sich bei echten anliegen reinhängen...aber dazu brauch es mehr als andeutungen in diesem forum!
leser
geschrieben am
03.06.2012 um 19:50 Uhr
Beitrag 31

nun will ich das mal überspitzen: welche Motivationsförderung bedeutet es zum Beispiel für einen engagierten "investigativen" ReporterIn, wenn ein gut recherchierter Artikel vom vorgsetzten Redakteur so verändert und dann gedruckt wird, dass letztendlich ein nichtssagendes Geschwätz ohne Hintergrundinformation gedruckt wird? Weil zum Beispiel jemand betroffen ist, der durch die Anzeigenschaltung in dieser Zeitung zum wirtschaftlichen Bestand dieses Blattes mit beiträgt oder weil es andere Seilschaften gibt.

Aber man sollte nicht nur schwarz sehen und ich bin schon auch der Meinung, dass Bürgermut(manche nennen es Zivilcourage oder ähnliches) ein sehr wichtiger Bestandteil in einer Gesellschaft ist und es ohne diesen noch schlimmer aussehen würde.
Moon
geschrieben am
01.08.2012 um 21:26 Uhr
Beitrag 32

..so..jetzt stands schon wieder in der MZ...

Sinngemäß kann die Stadt MH dem ISEK nur zustimmen, wenn eine Ausnahme bezüglich des Industriegebiets Brücklhof gemacht wird....sonst wäre das nämlich nicht mehr genehmigungsfähig...

Frau Plank: Wer ist denn eigentlich so scharf auf dieses Industriegebiet?
Nennen Sie doch mal Roß und Reiter!!!
Pirat
http://www.piraten-schwandorf.de
geschrieben am
03.08.2012 um 00:59 Uhr
Beitrag 33

Hallo Moon,

die Ausagen die ich habe lauten: das Industriegebiet ist nicht zu verhindern,
die Stadt will es , basta aus.
Fast alle betroffenden wollen wohl ihr Land verkaufen. Und das da alte Müllkippen, mit was weis ich drinnen, sind interessiert auch niemanden.
Solltest dich mal mit der netten alten Dame (du weist wenn ich meine) aus
deiner Strasse unterhalten. Die kann dir mehr dazu sagen. Oder kommst bei
mir vorbei.

MFG


tandler
geschrieben am
03.08.2012 um 11:50 Uhr
Beitrag 34

Also ich sehe das wie folgt:

In neues Industriegebiet muss geschaffen werden, das das alte restlos verkauft ist. Das heißt nicht, dass es jetzt schon voll erschlossen werden muss und dann womöglich Jahre brach steht. Vielmehr ist es wichtig, bereits alle Flächenutzungs- und Bebauungspläne zu haben, dass- sollte ein großer Betrieb nachfragen und sich ansiedeln wollen- zeitnah ein attraktives Angebot gemacht werden kann. Kein Betriebsleiter möchte dann erst ein Jahr auf die Genehmigung warten, auch wenn sonst alles passt.

Zweitens: Zur Lage - Dieser Standort hat zwei entscheidende Vorteile, einmal die unmittelbare Autobahnnähe, zweites, die Lage außerhalb aller Wasserschutzgebiete, was in Maxhütte sonst kaum vorkommt. An und für sich nach meiner Meinung eine gute Lösung!
Moon
geschrieben am
03.08.2012 um 12:09 Uhr
Beitrag 35

..und genau diese beiden Faktoren,"die unmittelbare Autobahnnähe" und "die Lage außerhalb aller Wasserschutzgebiete"...möchte ich in Frage stellen.

Die gelobte Autobahnauffahrt ist mit NETTO-Lkws schon überfrachtet und die A93 bereits am Limit...und unter der Ackerscholle ist eine ehemalige Müllkippe mit unbekanntem Inhalt ...gleich NEBEN dem Wasserschutzgebiet....Prima!

Meines Erachtens nach geht es hier NUR darum, Felder zu Geld zu machen!

Wenn ein derartiger Bedarf nach Industriegebieten bestehen würde...in Regenstauf beim Hagebaumarkt ist noch viiiel Platz....aber da ist wahrscheinlich der Grund schon zu teuer!

Ch.Bach
geschrieben am
03.08.2012 um 13:29 Uhr
Beitrag 36

war da wirklich eine müllkippe? wer weiß näheres?
Ch. Bach
geschrieben am
07.08.2012 um 14:22 Uhr
Beitrag 37

falls sich also jemand ernsthft sorgt, genaueres weiß, und denkt dass die öffentlichkeit informiert werden sollte: scribit1@gmail.com
natürlich vertraulich....
Moon
geschrieben am
25.08.2012 um 16:19 Uhr
Beitrag 38

..ich verschieb das mal hierher...

Zitat "MEschenberg": @Moon:...Sind Sie gegen ein eventuelles Industriegebiet Brücklhof und wenn ja warum? Mir scheint die Notwendigkeit gegeben (Birkenzell II komplett verkauft) und die Lage gut (einer der wenigen Standorte außerhalb Wasserschutzgebiet und zusätzlich direkt an Autobahn)

Stimmmt! Birkenzell ist verkauft ..mit dem Erfolg dass der Ärger mit der Entsorgungsfirma (Lärm!) nicht abreisst!

Der Standort ist ausserhalb (100m ?) eines Wasserschutzgebiets...Respekt!
Autobahnanschluss ist gegeben..auf eine bereits jetzt teilweise überlastete A93...

Aber, und das gebe ich unumwunden zu, der Hauptgrund für mich ist, dass es mir als Ponholzer langsam reicht!
Wir haben die A93, die B15, die Bahnlinie, das NETTO-Lager..und als optisches Schmankerl den Solarpark! Aus jeder Richtung Verkehrslärm!
Von wegen ruhiges Leben aufm Land! Und als Krönung soll jetzt ein über 4 Hektar großes "Industriegebiet" projektiert werden, von dem NIEMAND weiß oder zugibt (warum eigentlich nicht? ), welche Art von Industrie dort angesiedelt werden soll!
Das bisherige Totschlagargument mit den Arbeitsplätzen zieht für mich nicht...hier geht es primär darum billiges Land anbieten zu können bzw. seine noch billigeren Ackerflächen zu "vergolden" !

Und dann steht zu befürchten (ISEK !) dass es nicht bei den 40.000qm Industriegebiet bleiben wird, sondern Ponholz von Osten her industrialisiert wird...womit? Einer neuen "Fahrradspeichenfabrik" ?


Leseratte
geschrieben am
27.08.2012 um 19:22 Uhr
Beitrag 39

Och, die armen Ponholzer:-) Aber wenn die Gewerbesteuer ( ein großer Zahler ist dieser besagte (laute) Recycler....) in Ponholz ind ganz MH investiert wird sagt keiner was:-)

klaus
klaus@co-co.de
http://www.co-co.de
geschrieben am
28.08.2012 um 12:08 Uhr
Beitrag 40

@leseratte:

möchtest du ein industriegebiet direkt hinter deinem haus?

und die frage investieren (bezug auf ponholz):
was wurde schon grossartig investiert ausser
in ampelanlagen die jeder kritisiert,
bushäuschen die sinnlos in der gegend rumstehen?

genervte grüsse

klaus
Rappenbügler
geschrieben am
28.08.2012 um 14:31 Uhr
Beitrag 41

Leute ich versteh Euch nicht. In Zeiten steigender Spritpreise sollte man froh sein, wenn man am Land Arbeitsplätze hat. Jeder Chamer oder Schmidgadener würde sich die Finger nach einem Industriegebiet abschlecken, vor Allem wenn er für seinen Job nicht täglich 80km oder mehr fahren muss, sondern seinen Job "vor der Haustür" hat. Außerdem prfoitiert Ihr natürlich von den Einnahmen...hier werden unseren unterdeckten Wasser-Kanal- und Friedhofsgebühren quasi quersubventioniert,....
Moon
geschrieben am
28.08.2012 um 19:05 Uhr
Beitrag 42

..stimmt ..und das schöne ist, dass diejenigen, die dann in Ponholz im Industriegebiet arbeiten, in Maxhütte in den neuen Baugebieten schööön ruhig wohnen während die Ponholzer nach Regensburg pendeln und dann abends im Industriegebiet wohnen dürfen...Klasse!

Florian
geschrieben am
28.08.2012 um 21:39 Uhr
Beitrag 43

Zitat Moon:
"Aber, und das gebe ich unumwunden zu, der Hauptgrund für mich ist, dass es mir als Ponholzer langsam reicht!
Wir haben die A93, die B15, die Bahnlinie, das NETTO-Lager..und als optisches Schmankerl den Solarpark! Aus jeder Richtung Verkehrslärm!"

Zitat Moon aus dem Umgehungsstraßen-Thread:
"..und komischerweise sind, Allen voran, die dagegen die als Anwohner betroffen wären. [...] Ich stelle mir grad vor, ob es in Deutschland irgendeine Autobahn, Industrieansiedlung oder Fluhafen gäbe...."

Woher der plötzliche Sinneswandel, Moon? Schon irgendwie blöd, wenn man selbst betroffen ist, oder? Bestimmt hast du wieder irgendeine spitzfindige Erklärung, weshalb die Empörung über die Umgehung nicht gerechtfertigt ist, aber der geplante Ponholzer Industriepark doch lieber wo anders entstehen sollte... Aber wenn du ehrlich bist, musst du doch zugeben, dass zwischen beiden Beispielen kein großer Unterschied besteht, oder?

Versteht mich nicht falsch, ich verstehe sehr gut, dass den Ponholzern dieses Vorhaben nicht passt. Genauso gut verstehe ich aber die Leute, die bei der Hüttenschänke oder in Koppenlohe wohnen. Was ich hingegen nicht verstehe, ist diese Doppelzüngigkeit!
Moon
geschrieben am
29.08.2012 um 15:29 Uhr
Beitrag 44

..auf denn Vorwurf hab ich schon gewartet!
-die geplante Umgehungsstrasse nützt vielen geplagten Verkehrsteilnehmern und Anwohnern (sogar denen die dagegen sind!) und würde wenigen wirklich schaden…davon abgesehen dass die Lärmvorschriften ja sehr restriktiv sind!

-ein Industriegebiet würde wenigen nützen (Grundstückseigentümern und evtl. wenigen Arbeitnehmern) und würde gleichzeitig einem ländlichen Ort den Charakter und den Erholungswert nehmen
Aber so ganz genau ist das nicht abwägbar, weil von der örtlichen Politik sich keiner dazu äußern kann (und will!)
Man darf sich doch nichts vormachen, es geht doch darum ein billiges Grundstück anbieten zu können…irgendwelche „Global Player“ werden sich nicht auf 4 Hektar ansiedeln…sondern wohl eher kleinere Industriebetriebe mit wenig Mitarbeitern und eher magerem Budget!
Die hätten aber in den bereits bestehenden Industriegebieten rundum auch Platz, oder nicht ?

Wir sollen also vor Begeisterung jubilieren, wenn unsere Heimat verunstaltet wird, damit ein paar Arbeitsplätze entstehen (?) und ein Unternehmer seinen Gewinn dadurch maximieren kann ?

Birkaseia
geschrieben am
30.08.2012 um 13:02 Uhr
Beitrag 45

"-ein Industriegebiet würde wenigen nützen (Grundstückseigentümern und evtl. wenigen Arbeitnehmern) und würde gleichzeitig einem ländlichen Ort den Charakter und den Erholungswert nehmen "....

es nützt allen, weil diese Betriebe:
1. direkt Gewerbesteuer an die Stadt zahlen
2. die Stadt anteilig die Lohnsteuer der dort Beschäftigten erhält

Jetzt sind wir wieder beim Floriansprinzip, ich behaupte dass man kaum ein größeres Industriegebiet erschließen kann, ohne irgendwo einen ländlichen Charakter oder den Erholungswert zu gefähren,...wenn ich das aber schon mache, da wo`s sinnvoll ist, in diesem Fall: außerhalb der Wasserschutzzonen UND in Autobahnnähe
Matthias
geschrieben am
31.08.2012 um 13:34 Uhr
Beitrag 46

was spricht gegen ein neues Industriegebiet? Die Lage erscheint mir sinnvoll und außerdem ist die Autobahn gleich dran,...wäre eine denkbare Location für einen Burger King oder Ähnliches,.....
Ch. Bach
geschrieben am
31.08.2012 um 14:59 Uhr
Beitrag 47

@ Matthias
genau das bräuchten wir noch---noch ein fastfood "restaurant" für noch mehr fette bürger und noch mehr pappschachteln die in der umgebung drapiert werden...besser dann doch ein "trimm dich pfad" für burger-opfer!

welche industrie brauchen wir denn überhaupt noch? was wird noch nicht in ausreichenden mengen hergestellt? wo ist noch bedarf?...ehrlich gesagt, auf die schnelle fällt mir nichts ein.

was dieses jahr sehr knapp ist: getreide! das wächst aber nicht auf versiegelten böden.
was noch knapp wird: sauberes trinkwasser...
ausserdem: saubere luft

anstatt auf immer noch mehr wachstum zu setzen, dem nun einfach mal natürliche grenzen gesetzt sind (unser erdball wächst einfach nicht mehr) wie wäre es mit sparen? etwas das jeder banker jedem verschuldetem privatmann empfiehlt soll ausgerechnet im großen nicht gelten: nicht letzte reserven verschleudern, sondern vorhandenes intelligent, sparsam und nachhaltig nutzen...

das argument arbeitsplätze und steuereinnahmen ist überholt...taugt allenfalls als stammtischparole für nichtdenker....

Matthias
geschrieben am
31.08.2012 um 15:19 Uhr
Beitrag 48

Frau Bach, ich denke sehr wohl...aber wenn sie behaupten, dass wir in Deutschland einen Getreidemangel haben, dann verdrehen Sie die Fakten etwas....Und bitte nicht mit dem Hunger in der dritten Welt kommen, selbst wenn wir jedes Jahr doppelt soviel Nahrungsmittel wie benötigt produzieren würden, könnte sich das:
1. die dritte Welt trotzdem nicht leisten, uns diese abzukaufen
2. ist die Verwertung als Diesel wahrscheinlicher

Ich finde übrigens dieses : Es gibt schon genug Firmen-Argument super....Wer sind sie, dass sie das entscheiden wollen? Neue Firmen sind aus mehreren Gründen wichtig, erstens weil alte Firmen auch mal Pleite gehen oder schrumpfen, zweitens weil es wichtig ist, dass durch neue Firmen Konkurrenz am Markt erzeugt wird und drittens, weil keiner die Kompetenz und das Recht hat jemanden sagen zu können: So, Du möchtest Dich selbständig machen, aber das geht nicht, weil wir haben schon 3 Bäcker in der Stadt,.....das haben früher in Deutschland die Zünfte so betrieben, was einen enormen Abfall der Produkltivität zur Folge hatte.......

@Moon: ich meine das jetzt weder bösartig noch schelmisch,...aber nur mal als Gedanke:
Kein Mensch kann erwarten, dass er, wenn er in Ortschaft "A" wohnt und arbeitet sein ganzes Leben lang die Garantie hat, dass dies immer so bleibt. Es kann vorkommen, dass seine Firma schließt, er arbeitslos wird und dann beruflich umziehen muss, weil er zuhause keinen Job mehr bekommt,....das kommt in Deutschland täglich einige tausend male vor,.....

Wieso ist es dann so viel unzumutbarer (bewusst der Komperativ, weil unzumutbar ist ja doch beides, zumindest sehr unangenehm) wenn man in einer Region die sich entwickelt wohnt und dann eben "um weiterhin ländliche Ruhe zu haben" umzieht? Für das Geld, für das du in Maxhütte ein Einfamilienwohnhaus verkaufst, bekommst Du in schmidgaden oder Winklarn ein 3000m² Grundstück mit neuem Haus,.....aber das würdest du ja auch nicht machen, wegen Familie, Freunde ..und ja Beruf (=Arbeitsplatz in der Nähe, siehe Industriegebiet)

gabi
geschrieben am
05.09.2012 um 14:42 Uhr
Beitrag 49

Also wirklich! Man kann auch in Fastfood-restaurants essen gehen ohne fettleibig zu sein und seine Tüten in der Gegend rumliegen zu lassen. Ganz schöner Schuss aus der Pauschalierungskanone, oder?

Lächerlich übrigens Ihre Aussage, dass wir keine neuen Gewerbegebiete brauchen, weil es schon alles gibt....hätten Sie bestimmt 1980 auch gesagt und damit nur "etwas falsch" gelgen (PC, Internet, Handy , CD, DVD, BluRay, Bubble tea, smart phones, Ipod,...)
Ch. Bach
geschrieben am
05.09.2012 um 23:16 Uhr
Beitrag 50

@Gabi: konkret sind laut studie der oecd inzwischen insgesmt 51% der bundesbürger zu dick, der zusammenhang zwischen fastfood und übergewicht kann im grunde von niemanden geleugnet werden. und das strassenbild rund um derartige restaurants spricht für sich.

laut homepage der stadt maxhütte verfügt man momentan über 35.000 m2 sofort bebaubarer gewerbegrundstücke...von mangel kann hier also keine rede sein.(oder sollte die stadt vergessen haben, das angebot aus dem internet zu nehmen?)

der hinweis auf vermeintliche ablehnung neuer technologien meinerseits ist hirnrissig(ich benutze sie vermutlich häufiger und effizienter als sie). sie vergleichen äpfel mit birnen...ich sagte nicht, wir brauchen keinen fortschritt, ich sagte wir brauchen keine neuen gewerbegebiete...grund siehe oben.

@matthias: heuer muss deutschland seit 25 jahren zum ersten mal wieder getreide importieren, ein grund dafür ist der vermehrte anbau von mais zur energiegewinnung( quelle: frankfurter allgemeine). bedenkt man die schlechte ernte in den exportländern sind rasante preissteigerungen zu erwarten. natürlich wird in der brd deshalb niemand verhungern...aber der verkauf von billigprodukten zunehmen(der warenkorb wird an discounterpreisen berechnet).der zusammenhang zwischen billignahrung und übergewicht wird auch nicht mehr bestritten. auch nicht, dass discounter zum sterben von einzelhändlern beitragen.

womit wir bei den Bäckern(und anderen mittelstandsgewerblern) sind: der satz " konkurrenz belebt das geschäft" gilt schon lange nicht mehr, ein überangebot führt erst zu dumpingpreisen und anschliessend zu dumpinglöhnen- mit all seinen negativen folgen,vgl rentendebatte. gerade der mittelstand kann kaum noch konkurrieren, die zahl der insolvenzen ehemals gut gehender kleinerer firmen zeigt ein deutliches bild. in unserem umkreis gibt es tatsächlich kaum freiraum für weitere handwerkliche firmengründungen wenn alle ein hinreichendes einkommen erzielen wollen. und für ein großes werk a la siemens ist der platz zu klein.....

ausser vielleicht bezüglich energiegewinnung. der hinweis auf isek lässt mich in diese richtung denken. wir haben noch keine biogasanlage! aber inzwischen jede menge maisanbau!folge für ernährung und landwirtschaft:siehe oben(getreideimport)!

...und jetzt hab ich noch nicht mal die globale lage ins spiel gebracht...











Ch. Bach
geschrieben am
05.09.2012 um 23:28 Uhr
Beitrag 51

PS: @ gabi: sie wollen mir doch nicht ernsthaft sagen, bubble tea wäre ein (technologischer)fortschritt?
Matthias
geschrieben am
07.09.2012 um 08:42 Uhr
Beitrag 52

Also Frau Bach:

mit Sprüchen wie:
"... hinweis auf vermeintliche ablehnung neuer technologien meinerseits ist hirnrissig(ich benutze sie vermutlich häufiger und effizienter als sie).."

zeigen Sie Sich ja sehr selbstbewusst, glückwunsch zum Titel "Effizienteste Nutzerin des Internets und all solcher Sachen"....

Zurück zum Thema:
Sie können aber auch jeder Entwicklung einen Pferdefuß anheften. Das in Deutschland viel Bio-Diesel produziert wird, hat auch viele Vorteile:
die natürliche Vorkommen an Erdöl können geschont und teilweise sinnvolleren Nutzungen (Kunststoffe, Medikamente,...) zugführt werden, anstatt sie einfach zu verheizen,....das im Fahrbetrieb freigesetzte CO2 wurde bereits im Anbau gebunden.
Schließlich führt der (kleine) Mangel an Getreide auch dazu, dass dieses auch wieder teurer wird, die Landwirte also mehr verlangen können (und auch machen)
Ch. Bach
geschrieben am
07.09.2012 um 21:02 Uhr
Beitrag 53

wenn die argumente ausgehen versucht man es wohl mit abfälligen bemerkungen, oder? schlechter stil!

zur besseren nutzung von erdöl: stimmt, es ist ungeheuerlich diesen wertvollen rohstoff zu verheizen. allerdings ist kaum festzustellen, dass die beimengung von bioethanol zu weniger verbrauch führen würde...sondern zu eher sorgloserem umgang mit benzin... der anteil von großen und schweren fahrzeugen mit dementsprechendem spritverbrauch steigt wieder kontinuierlich...der einspareffekt ist dahin.

das ursprüngliche ziel, energiebewusster-also sparsamer -zu leben wurde fast völlig aus den augen verloren

ansonsten ist dies hier nicht der richtige thread für derartige diskussionen, die sind besser bei wirtschaft und bildung aufgehoben, speziell die frage nach wechselwirkungen zwischen verminderter brotgetreidemenge und höheren preisen...
Matthias
geschrieben am
09.09.2012 um 11:25 Uhr
Beitrag 54

ich wollte nur auf IHREN schlechten Stil ironisch hinweisen, wenn Sie behaupten, Sie benutzen Internet+Co. effizienter als Ihre DiskussionsparterInnen,...aber lassen wir das.

Ich gebe Ihnen auch Recht, dass die Einsparungen der letzten Jahrzente durch größere und schnellere Autos aufgefressen worden sind, hierzu nur ein paar A paar Gedanken:

- der Anstieg des Gewichtes der Autos ist zu einem großen Teil den enorm gestiegenen Anforderungen an Sicherheit geschuldet (Airbag,....)

- es gibt ja auch eine "Verlagerung", wer vor 15 Jahren Passatfahrer war, kommt allein vom Platzangebot mittlerweile vielleicht mit einem Golf-Kombi aus,...

- WICHTIG: Solange noch Autos mit Verbrauchswerten über 10 Liter gekauft werden, ist Benzin/Diesel wahrscheinlich noch zu günstig. Ich schaffe es meinen 15 Jahre alten Diesel mit knapp 6-7 Litern zu fahren und komme trotzdem überall an...

Aber was kann man machen? In einer Zeit in der ernshaft gefordert wird, die Ökosteuer zu senken, sieht man was in Deutschland wichtig ist. Bezahlbare Spritfresser! Ich verstehe den Berufspendler, der aufs Auto angewiesen ist...aber eine höhere Pendlerpauschale ist das viel bessere Steuerungsinstrument, da es 1. Fahrer kleinerer und spritsparender Autos und 2. Bahn- und Busfahrer ebenfalls belohnt und auch nur Kilometer zur Arbeit und nicht zum Kaffetrinken nach Tschechien (ein Beispiel nur) honoriert...

Mein Vorschlag: Ökosteuer UND Pendlerpauschale erhöhen!

Was ich jedoch AUSDRÜCKLICH NICHT möchte, sinbd Verbote aller Art. Wer ein Auto mit 500 PS möchte (soll`s ja auch geben) der soll sich auch eins kaufen können,...Wenn er bereit ist die entsprechenden Kosten zu zahlen....ich mag keine Verbote a´la: Autos dürfen maximal 160 PS haben, auf Aotbahnen darf maximal 130 kmh gefahren werden,...
Ch. Bach
geschrieben am
09.09.2012 um 12:28 Uhr
Beitrag 55

@matthias: ich hab nur, wenn auch vielleicht etwas gehässig, auf einen ungerechtfertigten angriff kontra gegeben. aber sie haben recht, lassen wir das...

bezüglich pendlerpauschale und ökosteuer: ja! allerdings gilt es zu bedenken, dass kosten, die entstehen um überhaupt zur arbeit zu kommen, ja vorfinanziert werden müssen....und inzwischen nicht einmal jeder mehr genügend steuern zahlt um wenigstens die werbungskosten rückerstattet zu bekommen. manch einen bringen die hohen spritpreise inzwischen in echte finanzielle schwierigkeiten.

gegen zu viele verbote bin ich auch...es wird schon viel zu viel reglementiert...einerseits
andrerseits: die unvernunft mancher mitbürger scheint grenzenlos---ein dilemma bezüglich der frage ob und welche vorschriften nötig sind.

---gut, sie haben recht, ich finde überall einen pferdefuss ;-)

aber noch mal mein vorschlag, diese diskussion doch in den thread gesellschaft, wirtschaft, bildung zu verlegen?
Haidhofer
geschrieben am
10.09.2012 um 14:20 Uhr
Beitrag 56

@Matthias
Der Vorschlag "Ökosteuer und Pendlerpauschale rauf" zielt in die richtige Richtung, trifft aber m.M.n. noch teilweise die falschen. Es gibt viel mehr dringende Fahrten als die zum Arbeitsplatz. Mein Vater hat bspw. jahrelang täglich seine schwer kranke Mutter besucht. Oder Studenten, die zur Uni fahren. Oder chronisch kranke, die täglich zum Arzt müssen. Ausserdem würde eine höhere Ökosteuer auch wieder höhere Preise im ÖPNV nach sich ziehen.

Weiteres Beispiel: Es kann doch nicht sein, dass die Bus- und Bahnunternehmen horrend hohe Steuern und Abgaben auf Benzin zahlen müssen, aber Kerosin für gewerbliche (!) Unternehmen steuerfrei ist!! Hier wird der extrem umweltschädliche Flugverkehr subventioniert, während der relativ umweltfreundliche ÖPNV ausgebremst wird. Das ist eine Frechheit sondersgleichen, aber kein Mensch stört sich daran.

Mein Vorschlag daher: Ökosteuer rauf! Hohe Kerosinsteuern einführen! Im Gegenzug alle KfZ unter bspw. 2000ccm von der KfZ Steuer befreien. Dafür die KfZ Steuer für alle Fahrzeuge mit übermäßig hohem Verbrauch drastisch erhöhen!

Jeder Kühlschrank, jede lumpige Glühbirne wird mittlerweile nach Energieeffizienz eingeteilt und bei Autos soll das nicht möglich sein? Da hat die Lobby aber wieder mal ganze Arbeit geleistet...!

Im Moment haben wir die haarsträubende Situation, dass jeder Rentner mit einem Moped, das 3 Liter auf 100km verbraucht, extrem hohe Abgaben auf jeden Liter Kraftstoff bezahlt, aber Fliegen - die umweltschädlichste aller Fortbewegungsarten - wird fleissig vom Staat belohnt. Das kann es doch echt nicht sein!

Sorry fürs offtopic, aber das musste echt mal raus!
Ch. Bach
geschrieben am
10.09.2012 um 19:16 Uhr
Beitrag 57

sie haben recht...verlierer sind wie immer die falschen, leider.
Moon
geschrieben am
25.12.2012 um 16:59 Uhr
Beitrag 58

...das Zentrallager baut ja mal wieder an...ein optischer Augenschmaus!

Es ist schon erstaunlich was alles genehmigungsfähig ist....
Hildegard
geschrieben am
22.01.2013 um 09:57 Uhr
Beitrag 59

Vermute dass da Platz auch begrenzt ist, jetzt müssen die halt in die Höhe, wenn`s nicht mehr in die Breite geht,...immer noch besser als wenn Netto abwandern würde,...
Moon
geschrieben am
22.01.2013 um 10:45 Uhr
Beitrag 60

..genau..der würde bestimmt sofort abwandern, wenn er seine Baugenehmigung nicht kriegt!
Dieses Totschlagargument wird immer und überall hervorgekramt, wenn`s um strittige Genehmigungen oder Rechte geht....
Ich hab auch garnix gegen den Netto..ist mir lieber als eine Fahrradspeichenfabrik...was mich allerdings fasziniert ist die Größe des Neubaus...bei jedem kleinen Häuslebauer wird ein Mordsgesch... gemacht, damit sich das alles harmonisch ins Ortsbild etc. einfügt...

Aber es gibt eben gleiche und gleichere...
Ch.Bach
geschrieben am
22.01.2013 um 12:12 Uhr
Beitrag 61

danke moon!
wirklich nichts gegen netto...aber manches wäre schon überdenkenswert
einer der land und leute kennt
xxx
geschrieben am
03.02.2013 um 20:20 Uhr
Beitrag 62

Habe heute wieder viel dazu gelernt:
Man darf keine Gewerbegebiete entwickeln, weil 51 % der Deutschen ohnehin zu dick sind. Und so ein Gewerbegebiet braucht man doch nicht, weil ich ja woanders arbeite. Ach waren das noch Zeiten, als die SPD-Bürgermeister im Maxhütter Rathaus alle Entwicklungschancen an uns vorbeziehen ließen....
Frau Bach, Sie scheinen eine der wenigen zu sein, die nicht wissen, wie in den 50er bis 70er Jahren eine sog. Füllgrube einer Gemeinde ausgesehen hat. In unserem Stadtgebiet könnte ich Ihnen ein paar zeigen.
Moon
geschrieben am
03.02.2013 um 20:40 Uhr
Beitrag 63

..und wenn Sie schon so viel gelernt haben, dann aber offesichtlich nicht, dass es hier um ein INDUSTRIE-Gebiet geht.....setzen ...sechs!
Ch. Bach
geschrieben am
04.02.2013 um 08:28 Uhr
Beitrag 64

was hat eine füllgrube mit neuausweisung von gewerbegebieten zu tun?

warum sollte ich keine kennen? (ok, bestimmt nicht alle)
ich
geschrieben am
04.02.2013 um 18:37 Uhr
Beitrag 65

@C. Bach
ich denke der Beitrag war eine Antwort auf Ihre Fragen (topic 36+37)
Stonie
geschrieben am
05.02.2013 um 08:27 Uhr
Beitrag 66

Der netto liegt doch innerhalb eine Bebauungsplanes oder? Das heißt, wenn so gebaut wird wie im Bebauungsplan dargestellt geht das völlig in Ordnung, hier wurde eine Beteiligung der Öffentlichkeit ja bereits beim Aufstellen des Planes durchgeführt, okay dass kann einige JAhre her sein, aber man kann ja nicht noch einmal über bereits beschlossene Dinge diskutieren, ein bisschen Planungssicherheit gehört auch dazu.
Sicherlich wäre es nicht gut, wenn der Netto droht, dass er wegginge...was er meines Wissens auch nie gemacht hat, aber wenn er ein Gebiet mit einem gültigen Bebauungsplan kauft, sollte er auch davon ausgehen können, dass man dann auch in ein paar Jahren so bauen darf.Ich finde den Neubau übrigens nicht störend, da gibt es ganz andere Sünden im Stadtgebiet,...
einer der land und leute kennt
geschrieben am
05.02.2013 um 19:23 Uhr
Beitrag 67

Wenn man den Unterschied zwischen Gewerbegebiet und Industriegebiet tatsächlich kennt, weiß man, dass das für den Bereich Brücklhof eher zweitrangig ist.Ich habe unter Industrie immer etwas anderes verstanden als An-und Abtransport von Handelsware. Und trotzdem hat Netto die Adresse Industriepark Ponholz 1.
Übrigens liegt das Plangebiet teils auf Maxhütter und teils auf Regenstaufer Flur.
Für den Büroanbau Netto ist das öffentliche Verfahren zur Änderung des bestehenden Babauungsplanes gelaufen. Im Übrigen stand die Verlegung der Zentrale nach dem Kauf der "Plus Märkte" im Osten sehr wohl im Raum.
Moon
geschrieben am
01.02.2014 um 17:31 Uhr
Beitrag 68

So!
Seit heute (Artikel in der MZ) wissen wirs also...

Das Industriegebiet "Brücklhof" sollte dem Getränkeabfüller angeboten werden, der jetzt offenbar an der AS Teublitz baut!

Auch dass sowohl von Seiten der CSU wie auch der SPD im Stadtrat nach wie vor an diesem angedachten Industriegebiet festgehalten wird, weil wir ja zuwenig Industrieflächen anzubieten haben!

Der "Getränkeabfüller"...wer ist das eigentlich?...(Krones ist ja nur Bauherr)...wollte doch ursprünglich laut MZ-Artikel bis zu 500 Arbeitsplätze schaffen...jetzt sinds angeblich nur noch 200, wobei mir auch diese Zahl hoffnungslos übertrieben erscheint...das Gros dürften wohl LKW-Fahrer sein, die die Lieferungen übernehmen...wird hier irgendwer verarscht?

Ein Wort noch an einige "unserer" Stadträte :
Inzwischen haben wir hier einen schönen Solarpark (den ich zwar grundsätzlich gut finde) aber der uns keinerlei Gewerbesteuereinnahmen bringt...einen, in der Nacht penetrant leuchtenden NETTO mit dazugehörigem Verkehrschaos, eine Ampelanlage die man sich gleich hätte sparen können, eine sinnfreie Bushaltestelle und das letzte Stückerl Natur soll jetzt noch mit einem Industriegebiet bepflastert werden! Hauptsache wir haben ein paar Grundstücke verkauft, gell ?

Herzlichen Dank!
Ich hoffe dass die Ponholzer das Alles demnächst zu würdigen wissen!
Ch. Bach
geschrieben am
02.02.2014 um 08:44 Uhr
Beitrag 69

ein satz steht leider nicht im artikel: Zitat( wortwörtlich bring ich es allerdings nicht mehr ganz hin, aber so in etwa): " man müsse auch an die arbeitsplätze denken, die hier geschaffen würden- darunter viele halbtagsangebote, was ja gut für die frauen ist"

ich mags gar nicht kommentieren, jeder denke sich seinen teil....
inkognito
geschrieben am
02.02.2014 um 09:19 Uhr
Beitrag 70

Unsere Gesellschaft wird sich noch zu Tode wachsen. Ob man nicht lieber in qualitatives als quantitatives Wachstum investieren sollten.
Aber ich denke das neue Industriegebiet wird auf alle Fälle kommen. Noch dazu wenn Entscheidungsträger mitverdienen! Aber wer sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen rausredet wird vielleicht enttäuscht werde. Wenn es so läuft wie zur Zeit in den meisten Betrieben. Eine Hand voll Führungskräfte ein paar Festangestellte und der größte Teil geringverdienende Leiharbeiter! Auch finde ich immer die Aussagen von Leuten ganz lustig die natürlich für neue Industrieanlagen sind, so lange sie nicht bei ihnen um die Ecke gebaut werden. Denn dann gehen sie natürlich auf die Barrikaden.
Ch. Bach
geschrieben am
02.02.2014 um 09:37 Uhr
Beitrag 71

leider darf man bei stadtratssitzungen keine fragen stellen

wer würde denn jetzt im falle des falles wasser liefern? teublitz sagt, sie haben genug aus ihrem brunnen, maxhütte sagt, hagenau liefere genügend...

wie wäre die abnahme geregelt?
mit garantie von wieviel millionen kubikmetern? was, wenn durch umwelteinflüsse der wasseraustoss zurückgeht? wer hätte dann vorrang? der bürger oder der industrielle abnehmer?
ich kann mich an ein paar sommer erinnern, als das gartengiessen untersagt wurde.....
dape´67
geschrieben am
02.02.2014 um 11:07 Uhr
Beitrag 72

Hier mal ein Link zu einem österreichischen Getränkeabfüller. Im Firmenprofil wird dort erläutert, wieviel sie produzieren und wieviele Mitarbeiter sie dazu benötigen. Ich finde es etwas ernüchternd, aber soll sich jeder selbst ein Bild machen. www.starzinger.at/de/unternehmen/ueber-starzinger/
inkognito
geschrieben am
02.02.2014 um 12:52 Uhr
Beitrag 73

Hallo,
ich finde das mit den 200 Mitarbeitern auch ein bisschen zu hoch gegriffen. Bei modernen Abfüllbetrieben läuft eh alles hochautomatisiert ab. Aber 200 Arbeitsplätze hören sich eben gut an und wenn es hinterher dann 50 sind ist das halt so!
leser
geschrieben am
02.02.2014 um 13:54 Uhr
Beitrag 74

Zur Erinnerung(siehe mein Beitrag nr. 9 im Thema getränkeabfüller Teublitz)

Die Tätigkeit im Überblick
Abfüller/innen füllen Lebensmittel und Getränke in festgelegten Mengen ab und verpacken sie vorschriftsmäßig.
Abfüller/innen arbeiten in der Getränke- und Lebensmittelindustrie sowie im Abfüll- und Verpackungsgewerbe.

Zugang
Eine rechtlich geregelte Ausbildung für eine Tätigkeit als Abfüller/in gibt es derzeit nicht.
Erfahrungen im Umgang mit Abfüllmaschinen und Kenntnisse in Lagerarbeiten sind von Vorteil.

Rechtliche Regelungen
Für diese Tätigkeit liegen keine relevanten rechtlichen Regelungen vor.
aus:
berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_act=goToAnyPage&_pgnt_pn=0&_pgnt_id=resultShort&status=K

Wie in vorhergehenden Beiträgen erwähnt, glaube auch ich nicht an zahlreiche qualifizierte, gut bezahlte Arbeitskräfte in diesem Bereich!! Mechanisierung und Elektronisierung übernehmen viel.

Und Frau Bachs Hinweis auf die Priorität bei eventuellen Schwierigkeiten der Wasserbereitstellung nehme ich sehr ernst. Dass es solche Schwierigkeiten geben kann sieht man an den Medienmeldungen, die doch ab und zu auftauchen. Für alle Stadt- und Gemeinderäte sollte für mich grundsätzlich oberstes Gebot die Verantwortung gegenüber den Bürgern stehen! Und dies weit vor irgendwelchen nicht mehr rückgängig zu machender Aktionen schneller angeblicher Haushaltskonsolidierungen……

Wer kann schon sagen, wie und ob und wann die Sünden der Vergangenheit das Grundwasser im Städtedreieck beeinträchtigen? Viele Fachleute gehen davon aus, dass Großindustrie wie z. B. ein Stahlwerk, Ton- Ziegel-Zementwerke oder ähnliches Auswirkungen auf die Umwelt zeigen können. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass es vor Jahren keineswegs solche Umweltbestimmungen(Filter, Abfallbeseitigung…) gab wie jetzt.

Interessant ist auch Wanderers Beitrag Nr. 13 im oben genannten Thema
Max
geschrieben am
02.02.2014 um 14:11 Uhr
Beitrag 75

Es finden sich ja gottseidank immer die gleichen 4-5 die die Medienparolen von Wachstumsgesellschaft und Raubtierkapitalismus gebetsmühlenartig wiederholen....gottseidank denken nicht alle Bürger so, die meisten haben vernünftige Ansichten....warum ich aber regelmäßig in dieses Forum reinlese und sogar noch poste, damit ich wieder von allen Seiten angegriffen werde, ist mir ein Rätsel...aber schon mache ich es wieder......Frohe Jagd, Ihr gutmenschen!
Ch.Bach
geschrieben am
02.02.2014 um 15:25 Uhr
Beitrag 76

ich hab nur fragen gestellt, oder? ist es vernünftig, alles ohne hinterfragung zu akzeptieren?
manche hätten das allerdings gerne...
inkognito
geschrieben am
02.02.2014 um 19:01 Uhr
Beitrag 77

Hallo lieber Max, was machen sie dann noch hier.
Es stimmt schon. Die Erzkapitalisten sind an vielem Schuld. Auch daran das die gesamte Geldmenge wieder so verteilt ist wie vor hundert Jahren. 100 jahre Klassenkampf umsonst, es lebe der Kapitalismus!
Moon
geschrieben am
02.02.2014 um 19:12 Uhr
Beitrag 78

jaja, unser Max weiß gottseidank was gut für uns wäre, und ist im Gegensatz zu uns 4-5 Gutmenschen "vernünftig"...

Daher lasst uns also gemeinsam trauern, weil wir Arbeitsplatz-Chancen wie z.B. eine WAA oder eine Kartbahn verpasst haben und dadurch alle arbeits- und mittellos sind....
leser
geschrieben am
03.02.2014 um 09:25 Uhr
Beitrag 79

Es ist schon erstaunlich: immer wenn ich auf die Verantwortung und die eigentliche Aufgabe von Staatsdienern(Dienst für die Gemeinschaft aller Bürger) sowie der gewählten Volksvertreter hinweise kommen harte, manchmal persönliche Angriffe....

Fühlt sich manchmal jemand ab und zu angesprochen? : - ))
dape´67
geschrieben am
03.02.2014 um 14:26 Uhr
Beitrag 80

@ leser: entweder das, was Sie ausführten, oder evtl. ein zeitlicher Zusammenhang zum überzechten Sonntagsfrühschoppen am Stammtisch. Vielleicht sogar beides! Aber es fällt schon auf, dass solche Meldungen wie im Beitrag 75 weder etwas Sachliches beinhalten, noch sich der Schreiber willentlich mit Fakten oder Fragen mündiger Bürger auseinandersetzen möchte. Wäre aber von jemandem, der andere Diskussionsteilnehmer zu guter - besser zu schlechter -letzt - auch noch beleidigt, etwas zu viel verlangt.

Apropos: was ist eigentlich das Gegenteil eines sog "Gutmenschen"? Ein Schlechtmensch? Bösmensch? Blödmensch?
Ch.Bach
geschrieben am
03.02.2014 um 14:37 Uhr
Beitrag 81

@dape
^^ ^^ ^^
Ch.Bach
geschrieben am
03.02.2014 um 14:39 Uhr
Beitrag 82

ungutmensch
übelmensch?

^^ ^^ ^^
Moon
geschrieben am
03.02.2014 um 14:53 Uhr
Beitrag 83

...ein böses Tier ?


..jetzt wirds aber fülosofisch...
leser
geschrieben am
03.02.2014 um 17:14 Uhr
Beitrag 84

Dape´67,

das mit dem Stammtischnachwirkungen ist natürlich auch möglich ; - )

Übelmensch im Gegensatz zum Gutmenschen finde ich gelungen Fr. Bach

Jetzt muss ich aber meine bös verdienten Spargroschen in die Schweiz bringen – mal sehen wem ich unterwegs begegne!!!!!

Moon, beim Geld oder/und der Macht hört die filosovie auf ; - ))
Jochen
geschrieben am
04.02.2014 um 01:10 Uhr
Beitrag 85

@ junger Mieter, äh... Hub bzw. Max usw...:
Ihre Beiträge langweilen mich. Immer das selbe Muster: Verbales zündeln, persönliche Anfeindungen und dann wieder untertauchen. Peinlich!
Moon
geschrieben am
23.02.2014 um 13:11 Uhr
Beitrag 86

aktueller Flyer der SPD:
"unsere Ziele für die nächsten 6 Jahre: ca 15.ha Industrie- und Gewerbegebiet Brücklhof (Anschluß an Autobahn UND Bundesstrasse, kein Waldgebiet, erweiterbar)"

Aha..."erweiterbar"..fragt sich wohin.......und dass dort bereits (auf der rot schraffierten Fläche) ein Haus steht...alles kein Problem...
Komischerweise gehört einem SPD-Stradtratsmitglied dort auch ein (bald teures )Grundstück...ein Schelm wer Böses dabei denkt...
Murnauer
geschrieben am
23.02.2014 um 18:06 Uhr
Beitrag 87

Na, ein Glück, dass niemand aus der CSU von der Netto-Erweiterung profitiert hat.
Matthias
geschrieben am
23.02.2014 um 18:51 Uhr
Beitrag 88

Ein Gewerbegebiet Brücklhof wäre wohl grundsätzlich keine schlechte Idee (unabhängig davon, wem jetzt was dort gehört), aber in der letzten Stadtratssitzung wurde gesagt, dass die Besitzer definitiv nicht verkaufen wollen. Das kann sich natürlich irgendwann ändern, aber ob es in den nächsten 6 Jahren realistisch ist, ist schon sehr fraglich.
Mitleser
geschrieben am
24.02.2014 um 00:49 Uhr
Beitrag 89

Kommt drauf an, was dem Besitzer von der Bürgermeisterin bei dem Gespräch geboten wurde. Wenn sie ihm auch den gleichen Betrag geboten hat, den sie für ihr Grundstück für die Parkplatzerweiterung von der Fa. Netto erhalten hat, auch geboten hat, wäre er mit Sicherheit abgabebereit gewesen. Hab damals was von 70.-EUR gehört. Wenn sie ihm nur 3.-EUR für den Quadratmeter geboten hat, wird er sie wohl rausgeschmissen haben......somit kann sie sagen, beim Brücklhof wird nichts mit Gewerbegebiet.
Moon

geschrieben am
24.02.2014 um 11:00 Uhr
Beitrag 90

..mal davon abgesehen welche Preise verhandelt wurden...

Bei der Podiumsdikussion hat der Brunner Franz darauf hingewiesen, dass ihm das (neue) Teublitzer Industriegebiet zu nah an Katzheim dranliegt...
Aber bei uns Ponholzern ist es scheissegal ob wir vom NETTO,der A93, der Bahnlinie, dem Solarpark (was für ein Euphemismus) und jetzt auch noch einem Industriegebiet in die Zange genommen werden!
Warum macht man da kein Baugebiet hin? Dann könnten all`die, die eigentlich von Maxhütte Ost5 aus fahren würden, gleich direkt auf die Autobahn nach Regensburg zum arbeiten fahren....
Matthias
geschrieben am
24.02.2014 um 18:21 Uhr
Beitrag 91

@Mitleser

[...]wäre er mit Sicherheit abgabebereit gewesen
Weißt du das oder vermutest du es nur? Bitte jetzt nicht als Polemik verstehen, die Frage ist ernstgemeint.

Wenn der zu niedrige Kaufpreis der Grund gewesen wäre, könnte der/die Eigentümer doch jederzeit sagen, dass sie verkaufsbereit gewesen wären, nur halt die Modalitäten nicht gestimmt hätten. Damit hätte die Bürgermeisterin bzw. Hr. Stadlbauer (der hat es, glaube ich auf der Sitzung behauptet) sich in eine sehr ungünstige Situation manövriert.

Abgesehen davon, finde ich, dass man Brücklhof ja durchaus im Auge behalten kann, unabhängig, ob jetzt bei der AS Teublitz ein interkommunales Gewerbegebiet entsteht oder nicht. So groß wäre da der Maxhütter Anteil ja ohnehin nicht.
Ch. Bach
geschrieben am
24.02.2014 um 19:09 Uhr
Beitrag 92

soweit ich auf dieser sitzung herrn stadlbauer verstanden habe, will der eigner auf keinen fall verkaufen.

ich frage mich immer wieder, durchaus ernsthaft gemeint: bringt denn ein landwirt keinerlei nutzen für eine stadt? keine steuern und abgaben? hat irgendjemand schon mal hier mitbekommen, dass mancher landwirt- vor allem ökologisch wirtschaftende- händeringend ackerland suchen?

interessiert hätte mich eine präzisierung der aussage planks: ...wir mussten schon interessenten abweisen aus mangel an grund.

wieviele und-vor allem--welche?

gewerbe würde ich ja noch durchaus begrüßen...aber was versteht die stadt unter "industrie"?

und wie moon schon anführte: was will man den ponholzern noch alles zumuten?
Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6120 | Anzahl Beiträge: 92
[ alle Themen im Überblick ] [ auf diesen Beitrag antworten ] [ neues Thema eröffnen ]


 
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die im Forum gemachten Aussagen, Informationen, Meinungen, Empfehlungen, Photos, Graphiken, etc. nicht von maxhuette-info.de stammen und auch nicht in unserem Namen erfolgen. Vielmehr handelt es sich ausschließlich um subjektive Aussagen von Usern des Forums, die die entsprechenden Aussagen in das Forum eingestellt haben. Die wiedergegebenen Aussagen sind von uns inhaltlich nicht geprüft worden, so daß wir uns von diesen ausdrücklich distanzieren.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, daß maxhuette-info.de nicht dafür verantwortlich ist, daß die von einzelnen Usern getätigten Aussagen inhaltlich richtig und rechtlich nicht zu beanstanden sind. Somit hat jeder Autor selbst die alleinigen Konsequenzen für seine Beiträge zu tragen.