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Breitbandausbau in Maxhütte-Haidhof - Infoveranstaltung

(offenes Thema)

Infos zum Autor
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
23.02.2010 um 09:05 Uhr
Beitrag 1

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich darf Sie recht herzlich zur Breitband-Infoveranstaltung der Fa. MVOX (www.mvox.de) und der Stadt Maxhütte-Haidhof am 30.03.2010 um 19 Uhr in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof einladen.

Die Ausbauarbeiten für die GRUNDversorgung für unser Stadtgebiet sind voraussichtlich Ende April abgeschlossen, sodass das gesamte Stadtgebiet flächendeckend DSL versorgt ist (mind. 1 MBit in 100 % aller Haushalte). Des weiteren hat der Stadtrat in seiner Januar-Sitzung beschlossen, werden die Orte Birkenzell/Birkenhöhe, Leonberg und Meßnerskreith (mit entsprechenden Auswirkungen auf die umliegenden Orte) im Herbst mit jeweils einem Outdoor-DSLAM ausgebaut, was dort die verfügbare Bandbreite auf 6-16 MBit anheben wird.

Bei dieser Veranstaltung möchte sich die Fa. MVOX allen Interessierten vorstellen und beantwortet gerne Ihre Fragen zum Ausbau bzw. zu Verträgen, etc.

Gerne können Sie im Vorfeld auch mich kontaktieren!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Stangl
Breitbandpate Stadt Maxhütte-Haidhof
Moon
geschrieben am
23.02.2010 um 15:01 Uhr
Beitrag 2

Mal ein Vorschlag für die Zukunft!

Könnte man derartige Veranstaltungen nicht vielleicht auf Freitag Abend verlegen, oder Samstag Abend!
Dann hätten vielleicht berufstätige Eltern auch Zeit!

MfG
Moon
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
23.02.2010 um 17:09 Uhr
Beitrag 3

Nein, war leider nicht möglich, es gab von der Fa. MVOX vorgegebene Termine, die alle wochentags waren. Außerdem wollten wir gerade das für Familien vorgesehen Wochenende nicht mit Veranstaltungen dieser Art belegen! Und 19 Uhr ist doch eine für die meisten humane Zeit, wenngleich es natürlich nicht allen passen kann!

Allerdings berichte ich nach der Veranstaltung gerne hier für alle die nicht teilnehmen können.

Sollten vorab Fragen bestehen, bitte einfach hier posten, ich kümmere mich darum!

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Stangl
Breitbandpate Stadt Maxhütte-Haidhof
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
23.02.2010 um 23:59 Uhr
Beitrag 4

@ moon:

das richtet sich auch hauptsächlich an gewerbetreibende die schnelles dsl
benötigen, schau dir mal die preise auf deren homepage an. bei der gleichen leistung (2000er flat und isdn flat) würde ich dort ca. 20 euro/monat mehr bezahlen. ausserdem bezweifle ich, das sich bei uns hier von der geschwindigkeit was machen lässt.
ich kann mit der derzeitigen geschwindigkeit leben und seitdem die t-kom das kabel
letztens getauscht hat, hab ich auch keine probleme mehr.

mfg

klaus
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
24.02.2010 um 09:38 Uhr
Beitrag 5

Hallo Klaus,

das Angebot richtet sich durchaus an Privatkunden wie auch an kleinere und mittelständische Gewerbetreibende (größere Firmen haben meistens eine eigenständigen Businessanschluss).

Eine Verbesserung der Leistung wird für JEDEN möglich sein. MVOX verbaut am Hauptverteiler in MH einen eigenen DSLAM, der die Störungssignale vermindert und das DSL-Signal verstärkt. Dadurch kann die Reichweite der bereits verlegten Kupferkabel von derzeit ca. 7 km auf ca. 10 km erhöht werden. Was bedeutet, dass der Kunde, der direkt nahe an der Vermittlungsstelle sitzt bereits eine noch höhere Bandbreite bekommt und sich das parallel bis zum Ende durchzieht. Also profitiert jeder davon! Seitens MVOX wird derzeit folgender Vergleichswert vorgeschlagen: Wer derzeit 2 MBit hat kann bei MVOX mit (tatsächlichen) 4-8 MBit rechnen.

Hier die von MVOX vertraglich angegebenen Leistungen:

0-2 km ca. 6 - 16 MBit
2-4 km ca. 10 MBit
4-6 km ca. 6 MBit
6-7 km ca. 3 MBit
7-10 km ca. 1-2 MBit
(km-Angaben beziehen sich auf die Kabellänge ab dem Hauptverteiler, neben AVIA-Tankstelle)

Die Preise sind natürlich höher als bei der Konkurrenz, da haben Sie recht. Ich denke, wer derzeit mit seinem Anbieter UND der Leistung zufrieden ist, sollte dort auch bleiben. Aber ich habe in letzter Zeit viele Anfragen von Berufstätigen bekommen, die einen Heimarbeitsplatz haben und denen ist die Bandbreitenerhöhung das einfach wert! Lt. Aussage MVOX wird auch angestrebt mittelfristig das Preisniveau auf das der Telekom zu senken.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Stangl
Breitbandpate Stadt Maxhütte-Haidhof
klaus
klaus@ostbock.de
http://www.ostbock.de
geschrieben am
24.02.2010 um 20:03 Uhr
Beitrag 6

hallo,
hab mal ein paar gedanken dazu:


"das Angebot richtet sich durchaus an Privatkunden wie auch an kleinere und mittelständische Gewerbetreibende "

aber wie schon geschrieben, die preise sind zu hoch. vor alle dingen die
zusatzkosten (einmalige anschlussgebühr 139 euro u.s.w.)


"Eine Verbesserung der Leistung wird für JEDEN möglich sein."

der das nötige kleingeld hat ;-))


"MVOX verbaut am Hauptverteiler in MH einen eigenen DSLAM, der die Störungssignale vermindert und das DSL-Signal verstärkt. Dadurch kann die Reichweite der bereits verlegten Kupferkabel von derzeit ca. 7 km auf ca. 10 km erhöht werden. "

wozu dann noch das outdoor dslam in leonberg und birkenhöhe / zell? dort ist doch schon guter dsl empfang. meßnerskreith versteh ich, da ist es mau.


"Was bedeutet, dass der Kunde, der direkt nahe an der Vermittlungsstelle sitzt bereits eine noch höhere Bandbreite bekommt und sich das parallel bis zum Ende durchzieht. Also profitiert jeder davon! "

aber nur die die bei mvox einen vertrag abschliessen.


" Seitens MVOX wird derzeit folgender Vergleichswert vorgeschlagen: Wer derzeit
2 MBit hat kann bei MVOX mit (tatsächlichen) 4-8 MBit rechnen. "


also ich hab echte 2 mbit (zeitweise bis 3 mbit), mehr wäre nicht schlecht, da ich unter anderem fernwartung für mehrere pc von hier aus (ponholz) mache, aber ich bezweifle das das klappt.



"Die Preise sind natürlich höher als bei der Konkurrenz, da haben Sie recht. Ich denke, wer derzeit mit seinem Anbieter UND der Leistung zufrieden ist, sollte dort auch bleiben.
Aber ich habe in letzter Zeit viele Anfragen von Berufstätigen bekommen, die einen Heimarbeitsplatz haben und denen ist die Bandbreitenerhöhung das einfach wert! Lt. Aussage MVOX wird auch angestrebt mittelfristig das Preisniveau auf das der Telekom zu senken."



also ich werd mir das auf der veranstaltung mal anhören und dann lassen wir uns mal überraschen, ob das auch alles so klappt, wäre nicht die erste it firma mit der die stadt geschäfte macht und dabei auf den bauch fällt.

mfg

klaus

ps. würd mich noch interessieren: wer kriegt den hier im städtedreieck den servicevertrag für mvox??



leser
geschrieben am
24.02.2010 um 22:11 Uhr
Beitrag 7

Ich habe fast keine Ahnung von dieser Technik, bitte also um Nachsicht, wenn meine Fragen für einen Fachkundigen "dumm" sind:

hat man denn mehrere Angebote eingeholt und wie lag denn die Telekom, falls da ebenfalls eine Offerte vorlag?

Gibt es andere Möglichkeiten als "dicke" Kabel zu legen?

Nützt es etwas, wenn ich einen ganz schnellen Anschluß habe, der Server(oder wie das Gerät heißt, von dem oder zu dem ich Daten sende) aber die Kapazität nicht hat? Das ist häufig der Fall, habe ich mir sagen lassen.

Nicht falsch verstehen, meine Fragen sind nicht provokativ gemeint.Ich denke, die Beteiligten in der Stadt machen schon Arbeit im Sinne der Bürger.
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
25.02.2010 um 00:03 Uhr
Beitrag 8

"aber wie schon geschrieben, die preise sind zu hoch. vor alle dingen die
zusatzkosten (einmalige anschlussgebühr 139 euro u.s.w.)"

Wir als Kommune können nur die Möglichkeit bieten, jedem bleibt es selbst überlassen nach seiner Wahl bzw. seinem Geldbeutel einen DSL-Anbieter zu wählen. Ich denke gerade die "Unversorgten" werden gerne nach diesem Strohhalm greifen! Wir haben über 2 Jahre sämtliche DSL-Alternativen (Funk, Satellit, Kabel, etc.) geprüft und sind bei der Firma MVOX gelandet, da diese unserer Meinung nach das beste Preis-/Leistungsverhältnis geboten hat. So kostet dieser Grundausbau die Stadt Maxhütte-Haidhof ca. 2.500 Euro, während z. B. ein Glasfaserausbau (zugegeben technisch hinkt der Vergleich!) pro Kilometer 50.000 Euro gekostet hätte. Der DSL-Ausbau ist ja eine freiwillige Leistung der Kommune, an die auch der Anspruch gestellt wird, sparsam mit Steuergeldern (auch das zahlt ja der Bürger) umzugehen. Lösungen wie Funk und Satellit bringen zum Teil technische Probleme mit sich (Ping, Rückkanal, begrenzte Bandbreite) und stoßen auch in der Bevölkerung teilweise auf großen Widerstand ("Funksmog").


"Eine Verbesserung der Leistung wird für JEDEN möglich sein."

der das nötige kleingeld hat ;-))

Gebe ich Ihnen recht, aber vll. erlässt MVOX ja den ersten Kunden die Anschlussgebühr, können Sie ja bei der Veranstaltung vorschlagen ;-)


"MVOX verbaut am Hauptverteiler in MH einen eigenen DSLAM, der die Störungssignale vermindert und das DSL-Signal verstärkt. Dadurch kann die Reichweite der bereits verlegten Kupferkabel von derzeit ca. 7 km auf ca. 10 km erhöht werden. "

wozu dann noch das outdoor dslam in leonberg und birkenhöhe / zell? dort ist doch schon guter dsl empfang. meßnerskreith versteh ich, da ist es mau.

Oh, da sind Sie leider falsch informiert. Leonberg ist derzeit mit zwischen 1,5 - 3 MBit nicht gut versorgt, des weiteren bringt ein Outdoor-DSLAM auch mehr Bandbreite nach Kappl, Binkenhof, etc. die bisher gänzlich unerschlossen waren. Und Birkenhöhe/-zell ist noch schlechter versorgt, gerade aus dieser Ecke erreichen mich die meisten Nachfragen nach schnellerem DSL. 80% sind DSL-light (384 KBit - 768 KBit) versorgt, der Rest nicht viel besser. Hier war uns aber auch wichtig, dass das Industriegebiet gut mitversorgt wird, schließlich ist DSL ein entscheidender Standortfaktor! Auch Ponholz wird lt. Studie vom Outdoor-DSLAM Birkenzell profitieren. In Meßnerskreith sind wir uns ja ohnehin einig ;-)


"Was bedeutet, dass der Kunde, der direkt nahe an der Vermittlungsstelle sitzt bereits eine noch höhere Bandbreite bekommt und sich das parallel bis zum Ende durchzieht. Also profitiert jeder davon! "

aber nur die die bei mvox einen vertrag abschliessen.

Das ist korrekt!


" Seitens MVOX wird derzeit folgender Vergleichswert vorgeschlagen: Wer derzeit
2 MBit hat kann bei MVOX mit (tatsächlichen) 4-8 MBit rechnen. "


also ich hab echte 2 mbit (zeitweise bis 3 mbit), mehr wäre nicht schlecht, da ich unter anderem fernwartung für mehrere pc von hier aus (ponholz) mache, aber ich bezweifle das das klappt.

Ich bin sogar davon überzeugt! Es gibt auch bereits einige Pilotprojekte bei denen es erfolgreich umgesetzt wurde.


"Die Preise sind natürlich höher als bei der Konkurrenz, da haben Sie recht. Ich denke, wer derzeit mit seinem Anbieter UND der Leistung zufrieden ist, sollte dort auch bleiben.
Aber ich habe in letzter Zeit viele Anfragen von Berufstätigen bekommen, die einen Heimarbeitsplatz haben und denen ist die Bandbreitenerhöhung das einfach wert! Lt. Aussage MVOX wird auch angestrebt mittelfristig das Preisniveau auf das der Telekom zu senken."

also ich werd mir das auf der veranstaltung mal anhören und dann lassen wir uns mal überraschen, ob das auch alles so klappt, wäre nicht die erste it firma mit der die stadt geschäfte macht und dabei auf den bauch fällt.


Ich freue mich schon auf Ihr Kommen.
Den letzten Halbsatz hätte es nicht gebraucht, als Außenstehender ist es anmaßend und unnötig so etwas zu behaupten!

ps. würd mich noch interessieren: wer kriegt den hier im städtedreieck den servicevertrag für mvox??

Das weiß ich selbst noch nicht, MVOX führt anscheinend zur Zeit Gespräche mit div. Firmen im Landkreis. Sobald ich etwas weiß, gebe ich es bekannt!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
25.02.2010 um 00:26 Uhr
Beitrag 9

"Ich habe fast keine Ahnung von dieser Technik, bitte also um Nachsicht, wenn meine Fragen für einen Fachkundigen "dumm" sind:"

dumme Fragen gibt es doch nicht ;-)

"hat man denn mehrere Angebote eingeholt und wie lag denn die Telekom, falls da ebenfalls eine Offerte vorlag?"

Selbstverständlich haben wir mehrere Angebote eingeholt. Da unsere Initiative lt. den Breitbandrichtlinien gefördert wurde, gab es einen genauen Ablaufplan. Kurz gesagt haben wir eine öffentliche Ausschreibung gemacht, an der sich die Telekom nicht beteiligt hat (auf Nachfrage wegen "mangelnder Wirtschaftlichkeit und allgemeinem Ausbaustopp").

"Gibt es andere Möglichkeiten als "dicke" Kabel zu legen?"

Leider weiß ich nicht was Sie mit "dicken" Kabeln meinen, ich möchte aber darauf hinweisen, dass keinerlei Kabel verlegt werden müssen, sondern nur der Hauptverteiler in Maxhütte-Haidhof "erweitert" wird.


"Nützt es etwas, wenn ich einen ganz schnellen Anschluß habe, der Server(oder wie das Gerät heißt, von dem oder zu dem ich Daten sende) aber die Kapazität nicht hat? Das ist häufig der Fall, habe ich mir sagen lassen."

Das kann man pauschal nicht sagen. Wenn Sie z. B. einen normalen 2 MBit-Anschluss haben, können Sie Daten mit 2048 KB/Sekunde empfangen (Downstream) und Daten mit 192 KB/Sekunde senden (Upstream). Das gleiche gilt für Ihre Gegenstelle, z. B. ein Internetserver. Sollte dieser ebenfalls über einen normalen 2 MBit-Anschluss verfügen könnten Sie nur mit 192 KB/Sekunde downloaden, weil hier der Upstream des Servers das Nadelöhr ist. Das war jetzt ganz theoretisch und vereinfacht erklärt, ich hoffe es ist so verständlich. Aber Sie können beruhigt sein, 99% aller Server stehen in Rechenzentren die extrem schnell angebunden sind, sodass Sie in vollen Zügen Daten empfangen können.

"Nicht falsch verstehen, meine Fragen sind nicht provokativ gemeint.Ich denke, die Beteiligten in der Stadt machen schon Arbeit im Sinne der Bürger."

Keinesfalls, ich freue mich über die rege Diskussion hier! Mir ist es wichtig Ihnen und allen Mitlesern verständlich zu machen warum wir uns so entschieden haben!
klaus
klaus@ostbock.de
http://www.ostbock.de
geschrieben am
25.02.2010 um 00:50 Uhr
Beitrag 10

hallo,

kann mir leider weitere anmerkungen nicht verkneifen. muss eh noch arbeiten ;-))


"Oh, da sind Sie leider falsch informiert.
Leonberg ist derzeit mit zwischen 1,5 - 3 MBit nicht gut versorgt, des weiteren bringt ein Outdoor-DSLAM auch mehr Bandbreite nach Kappl, Binkenhof, etc. die bisher gänzlich unerschlossen waren."

das müsste dann mit dem neuem dslam in leonberg bei ca. 3 - 4 mbit liegen , doch nicht schlecht
ich bin eigentlich gut informiert, und in kappl z.b. gibt es dsl, zwar nur 1 mbit, aber auf jedenfall besser als nichts und somit auch nicht gänzlich unerschlossen wie behauptet.


"Und Birkenhöhe/-zell ist noch schlechter versorgt, gerade aus dieser Ecke erreichen mich die meisten Nachfragen nach schnellerem DSL. 80% sind DSL-light (384 KBit - 768 KBit) versorgt, der Rest nicht viel besser. Hier war uns aber auch wichtig, dass das Industriegebiet gut mitversorgt wird, schließlich ist DSL ein entscheidender Standortfaktor! Auch Ponholz wird lt. Studie vom Outdoor-DSLAM Birkenzell profitieren. "

tja, etwas schlechter als leonberg schon, aber dsl light haben die wenigsten dort. die meisten 1,5 - 2 mbit.

und das outdoor dslam widerspricht doch der aussage das man sich gegen funk
(smog) entschieden hat.



"....wäre nicht die erste it firma mit der die stadt geschäfte macht und dabei auf den bauch fällt.
Den letzten Halbsatz hätte es nicht gebraucht, als Außenstehender ist es anmaßend und unnötig so etwas zu behaupten! "


vielleicht ein aussenstehender, aber auch ein gut informierter. ich will darüber hier auch keinen streit ausfechten, dazu hab ich an anderer stelle schon genug geschrieben, ich hab meine erfahrungen in dem bereich und bisher hat sich da auch nichts getan, was meine meinung ändern würde.
aber eigentlich ist es auch gut wenn mal was passiert, ich hoffe nur das die versprechnungen der firma auch aufgehen.


"würd mich noch interessieren: wer kriegt den hier im städtedreieck den servicevertrag für mvox??
Das weiß ich selbst noch nicht, MVOX führt anscheinend zur Zeit Gespräche mit div. Firmen im Landkreis. Sobald ich etwas weiß, gebe ich es bekannt! "

naja, wird schon wieder die "richtige" firma sein.

so, jetzt mal wieder was tun, die nacht ist noch jung. ;-))


mfg

klaus

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
25.02.2010 um 08:25 Uhr
Beitrag 11

das müsste dann mit dem neuem dslam in leonberg bei ca. 3 - 4 mbit liegen , doch nicht schlecht
ich bin eigentlich gut informiert, und in kappl z.b. gibt es dsl, zwar nur 1 mbit, aber auf jedenfall besser als nichts und somit auch nicht gänzlich unerschlossen wie behauptet.

3-4 Mbit ist okay, aber für die Zukunft sicher nicht ausreichend. Ich möchte darauf jetzt nicht rumreiten, aber Kappl ist (zum Teil) unversorgt, Binkenhof sowieso komplett und wenn ich mich nicht täusche (habe die Studie gerade nicht vorliegen) ist auch Neukappl nicht erschlossen! Man muss auch sehen, dass man eine Förderung von 70% auf solche Ausbaumaßnahmen wohl so schnell nicht mehr bekommen wird!




"tja, etwas schlechter als leonberg schon, aber dsl light haben die wenigsten dort. die meisten 1,5 - 2 mbit."

Unser erstes Bestreben ist ja, genau diese "Wenigen" grundsätzlich zu versorgen. Ziel war und ist es keinen unversorgten Haushalt im Stadtgebiet mehr zu haben.

"und das outdoor dslam widerspricht doch der aussage das man sich gegen funk
(smog) entschieden hat."

Nein, die Outdoor DSLAM´s werden erstmal bis zur Auslastungsgrenze über Kabelbündelung betrieben. Erst wenn diese überschritten ist (ca. 200 Teilnehmer an einem DSLAM) liegt es im Ermessen des Anbieters den DSLAM über Glasfaser oder Richtfunk zu betreiben (allerdings auch auf eigene Kosten).


"vielleicht ein aussenstehender, aber auch ein gut informierter. ich will darüber hier auch keinen streit ausfechten, dazu hab ich an anderer stelle schon genug geschrieben, ich hab meine erfahrungen in dem bereich und bisher hat sich da auch nichts getan, was meine meinung ändern würde."

Ich weiß nicht von welchen "Erfahrungen" Sie sprechen, ich kann jedoch behaupten, dass ich seit 5 Jahren bei der Stadt arbeite, 3 Jahre davon in der IT und ich nicht wüsste, dass wir Ihnen einen Grund für diese Behauptung geliefert hätten. Gerne können wir dies auch auf der Versammlung klären, soviel Zeit wird sein!

"aber eigentlich ist es auch gut wenn mal was passiert, ich hoffe nur das die versprechnungen der firma auch aufgehen."

Diesem Wunsch schließe ich mich auch an!
klaus
klaus@ostbock.de
http://www.ostbock.de
geschrieben am
25.02.2010 um 09:28 Uhr
Beitrag 12

"Ich weiß nicht von welchen "Erfahrungen" Sie sprechen, ich kann jedoch behaupten, dass ich seit 5 Jahren bei der Stadt arbeite, 3 Jahre davon in der IT und ich nicht wüsste, dass wir Ihnen einen Grund für diese Behauptung geliefert hätten. "


ja, das war vor ihrer zeit dort. aber wie man so schön sagt : "gebranntes kind scheut das feuer"

in diesem sinne, nochmals viel glück mit dem projekt. ich werde es weiter verfolgen und hoffe das alles so klappt wie es geplant ist.

mfg

klaus




mike
geschrieben am
18.03.2010 um 21:32 Uhr
Beitrag 13

Hallo,

was mich auch noch sehr interessiert ist, wie is mit der Latenz ausschaut? Bandbreite ist nicht alles, vorallem bei der Remote-Administration.

Wird es sich hierbei um einen ganz normalen ADSL oder ADSL2+ Anschluss (welcher einfach ratenadaptiv geschalten ist) oder handelt es sich hierbei um eine ganze eigene Technik (sagen wir mal nicht-RFC-konform), wo man auf das DSL-Modem (bzw. Router) von MVOX angewiesen ist?

Der Hintergrund hier ist, dass ich ein Cisco Gerät verwende, dass funktioniert. Das meiste was von den Providern kommt sind ja irgendwelche umgelabelten AVM-Schüsseln, die (zugegeben überspitzt formuliert) täglich einen Neustart benötigen.

Leider findet man auf der Homepage von MVOX kein Datenblatt zu dem angebotenen Gerät

Mit besten Grüßen,
Mike
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
18.03.2010 um 22:16 Uhr
Beitrag 14

Hallo Mike,

"was mich auch noch sehr interessiert ist, wie is mit der Latenz ausschaut? Bandbreite ist nicht alles, vorallem bei der Remote-Administration."

Die Latenzzeit dürfte die gleiche sein wie die, die Sie aktuell haben, da ja die selben Leitungen weiterbenutzt werden. Zumindest würde mir jetzt kein Grund einfallen, warum diese schlechter werden sollte, höchstens besser, da es ja weniger Störeinflüsse gibt. Hier wäre die Veranstaltung am 30.03 die richtige Plattform um diese Fragen direkt mit MVOX zu klären. Sollten Sie nicht kommen können, kontaktieren Sie mich bitte per Mail, dann werde ich das abklären!

Es ist definitv eigene Technik, die einen Router von MVOX notwendig macht, so war die letzte Aussage der Firma. Ob im speziellen ein Cisco-Gerät auch verwendet werden kann, weiß ich selbst nicht, auch hier bitte die Frage bei der Veranstaltung klären!


"Leider findet man auf der Homepage von MVOX kein Datenblatt zu dem angebotenen Gerät."

Da haben Sie Recht, auf der Seite fehlen noch einige wichtige Infos. Ich werde versuchen MVOX zu kontaktieren, dass weitere Informationen zum Router online gestellt werden!

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Stangl
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
23.03.2010 um 10:01 Uhr
Beitrag 15

So, habe jetzt die offenen Fragen abgeklärt:

Die Latenzzeiten werden ja am Hauptverteiler eingestellt und unterliegen hier kein physikalischen Einstellung. Daher sind die Latenzzeiten bei ca. 50 ms, also identisch mit denen die Sie aktuell haben müssten!

Zum Thema eigener Router: Die Box von MVOX lässt keinen Zugriff auf die UR2-Schnittstelle zu (Telefondose), allerdings kann man einen "Fremdrouter" problemlos über die Ethernetschnittstelle betreiben. Dies hat lt. Herrn Schollerer Performancegründe und man will so die möglichen Fehlerquellen minimieren!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
30.03.2010 um 16:06 Uhr
Beitrag 16

Ich darf nochmal darauf hinweisen, dass die Veranstaltung heute ab 19 Uhr im Konferenzraum der Stadthalle statt findet!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
01.04.2010 um 17:13 Uhr
Beitrag 17

Leider war unserer Breitband-Infoveranstaltung nur sehr wenig besucht, daher kann ich allen anderen Interessenten nur die Infoveranstaltung in Burglengenfeld (22.04.2010, 18:30 Uhr) ans Herz legen! Diese findet im Rahmen einer Bürgerversammlung im Rathaus statt!
Interessent
geschrieben am
11.04.2010 um 16:49 Uhr
Beitrag 18

Hallo,

die "gigantische" Resonanz zum Thema mvox in Maxhütte, auch im (in)offiziellen mvox-Forum, wirft bei mir Fragen auf.
Es sind ja Outdoor-DSLAMs geplant. Ist die Aufstellung dieser denn sicher? Oder werden diese Pläne bei geringem Anklang wieder verworfen.
Hätte ich Sicherheit darauf, dass ich im Herbst ordentlich Bandbreite bekomme, wäre es keine Frage und ich würde wechseln (wäre im Juni möglich). Wegen ein paar hundert kbit/s mehr aber wohl nicht (momentan 768). Zumal darüber dann auch noch das Telefon läuft und die Einmalkosten bei Wechsel sind auch nicht zu verachten.

Ist jetzt eigentlich nur eine Frage, aber gut :-)


Freundliche Grüße
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
12.04.2010 um 10:38 Uhr
Beitrag 19

Hallo,

im Stadtrat wurde in der Sitzung vom 28.01.2010 beschlossen, dass 3 Outdoor-DSLAM´s (wie in den vorherigen Beiträgen schon aufgeführt) errichtet werden, auch die entsprechenden Mittel wurden bereitgestellt. Leider kann ich zur Planung noch nichts sagen, da derzeit keine Kapazitäten von MVOX für die Planung frei sind, wir müssen uns noch bis Mai gedulden (bis dahin sollte die Ersterschließung abgeschlossen sein).

Sie können sich also darauf verlassen, dass der Ausbau durchgeführt wird, die Orte stehen auch schon fest, allerdings der genaue Zeitpunkt und der genaue Standpunkt müssen noch geplant werden!
leser
geschrieben am
30.04.2010 um 19:12 Uhr
Beitrag 20

entsteht bei diesen outdoor-DSLAM irgendeine Strahlung?
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
03.05.2010 um 08:17 Uhr
Beitrag 21

Nein, wie bereits oben schon erwähnt entsteht keine Strahlung, da die Outdoor-DSLAM´s über Kabelbündelung angeschlossen werden. Allerdings möchte ich der Vollständigkeit halber hier erwähnen, dass bei einer vollständigen Auslastung der Kabelbündelung (bei ca. 200 Teilnehmer pro DSLAM)es der Fa. MVOX obliegt eine andere Anbindungsart zu wählen. Da dies frühestens in ein paar Jahren sein wird, können hier natürlich auch zur Technologie keine Angaben gemacht werden!
Interessent
geschrieben am
06.06.2010 um 23:25 Uhr
Beitrag 22

Hallo,

darf man nach so langer Zeit mal wieder nach dem Stand der Dinge fragen?
Ich bin ab 21. Juni ohne DSL (Vertragsende bei der Telekom). Wenn es nun noch länger dauert, muss ich eine Übergangslösung finden. Momentan probiere ich einen Surfstick aus, für ein paar Tage wäre das ok, ansonsten einfach extrem langsam, instabil und als Prepaid auch recht teuer.
Einen echten Fertigstellungszeitpunkt erhoffe ich mir schon gar nicht mehr, wenn mir einer sagt in diesem Jahr wird es nix mehr, wäre mir schon geholfen :-)
Diese ständigen Verzögerungen sind einfach nur ärgerlich!
Ist nicht böse gemeint, ich gehe davon aus das mvox sein Bestes tut.........

Grüße

I

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
07.06.2010 um 08:27 Uhr
Beitrag 23

Hallo Interessent,

klar dürfen Sie fragen, ich habe seit letzter Woche auch neue Informationen, die ich Ihnen hier sowieso noch mitteilen wollte:

Letzte Woche hatten wir ein Gespräch mit der Tiefbaufirma, wo der Schaltkasten gesetzt werden soll. Er wird gegenüber dem Gasthaus am Sauforst (Grieche) bei den Hecken gesetzt. Der Sachbearbeiter der Tiefbaufirma hat mir einen Termin von 6 - 8 Wochen genannt, also Ende Juli. Daran soll sich auch nicht mehr viel ändern, da jetzt sämtliche "Verhinderungstaktiken der Telekom" (Zitat) ausgestanden sind und es nur noch an MVOX und der Tiefbaufirma liegt.

Leider kann ich keine besseren Nachrichten überbringen (erstes Ziel war eigentlich Juni), aber ich denke August ist als Fertigstellungsdatum realistisch! Bis dahin kann ich Ihnen nur einen Surfstick empfehlen oder 1&1, die haben doch jetzt Verträge bei denen es keine Mindestvertragslaufzeit mehr gibt. Allerdings kenne ich hier die weiteren Vertragsbedingungen nicht, aber es wäre sicher günstiger als eine Prepaid-Flat bis zum Schaltungstermin.
Interessent
geschrieben am
08.06.2010 um 23:08 Uhr
Beitrag 24

Danke soweit,

leider musste ich feststellen, dass das alles nicht so einfach ist mit den alternativen Anbietern. Wie ich erfahren musste wird reines DSL, zusätzlich zum Telekom-Telefonanschluss, gar nicht mehr angeboten, und bei den Komplettangeboten wird das Telefonieren per VoIP realisiert. Dazu benötige ich aber, nach Auskunft, eine Leitung die nach Telekomregeln mindestens 1024 kBit/s hergibt. Tja, ich habe aber nur 768.........
Dennoch hat ein freundlicher Mitarbeiter von Congstar meinen Auftrag entgegengenommen, mal sehen was rauskommt. Ein Absage nach entsprechender Überprüfung ist aber wohl wahrscheinlich. Es gab auch Widersprüche bei der Verfügbarkeitsprüfung. Der Onlinecheck sagte mir das ein Anschluss möglich ist, die Überprüfung der Bestellhotline spuckte aber gar nur eine Bandbreite von 384 kBit/s aus. Wie gesagt, habe ich aber bereits ein 768er Leitung, ein bisschen Hoffnung besteht also.........vielleicht..........

Abseits von meinen persönlichen Problemen beunruhigt mich das scheinbar geringe Interesse an mvox. Ich hoffe das der einzige Hoffnungsschimmer, um in absehbarer Zeit an zeitgemässes Breitband zu kommen, nicht an zu geringer Kundenzahl und damit Unwirtschaftlichkeit stirbt!

Viele Grüsse

I



C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
09.06.2010 um 08:39 Uhr
Beitrag 25

"Wie ich erfahren musste wird reines DSL, zusätzlich zum Telekom-Telefonanschluss, gar nicht mehr angeboten, und bei den Komplettangeboten wird das Telefonieren per VoIP realisiert."

Außer der Telekom selbst bieten sämtliche Anbieter nur noch VOIP. Diesem wiederum eilt sein schlechter Ruf voraus. Ich habe selbst bereits 2 Projekte mit VOIP durchgeführt, ohne Probleme, wobei hier jeweils mind. eine 6 MBit-Leitung vorhanden war. Bei 1 MBit hätte ich auch Bauchschmerzen...

"Es gab auch Widersprüche bei der Verfügbarkeitsprüfung. Der Onlinecheck sagte mir das ein Anschluss möglich ist, die Überprüfung der Bestellhotline spuckte aber gar nur eine Bandbreite von 384 kBit/s aus."

Die Anbieter sind hier auch schon vorsichtiger geworden mit Ihren Versprechungen, sie können schon davon ausgehen, dass Sie bei einem anderen Provider ungefähr die selbe Geschwindigkeit haben.

"Abseits von meinen persönlichen Problemen beunruhigt mich das scheinbar geringe Interesse an mvox. Ich hoffe das der einzige Hoffnungsschimmer, um in absehbarer Zeit an zeitgemässes Breitband zu kommen, nicht an zu geringer Kundenzahl und damit Unwirtschaftlichkeit stirbt!"

Das kann ich eigentlich so nicht bestätigen, ich bekomme nach wie vor viele Anfragen zu MVOX, aber natürlich hat sich noch kein Kundenstamm bilden können, auch die Mundpropaganda wird wohl erst nach den ersten Anschlüssen anlaufen!
Ich kann Sie aber durchaus beruhigen, egal wie viel Anschlüsse MVOX verkauft, diese müssen den Netzbetrieb mind. 5 Jahre aufrecht erhalten, das ist bereits vertraglich geregelt!

Danksager
geschrieben am
10.06.2010 um 10:18 Uhr
Beitrag 26

Es ist schön, dass von Seiten der Stadtverwaltung diese Seite nicht nur gelesen wird, sondern auch aktiv Dienst am Bürger, auch wennin einer noch sehr ungwöhnlichen Form, geleistet wird. Danke an Herrn Stangl, ich freue mich auf diesem Wege immer gut informiert zu sein!
Sonne
geschrieben am
12.06.2010 um 03:32 Uhr
Beitrag 27

Ich finde das auch sehr gut. Ungewöhnliche Form hin oder her. Hier geht es um das Thema Internet - dafür ist dieses Forum doch der ideale Verbreitungsweg für Auskünfte. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Stadt bei anderen Themen dieser Art (falls mal wieder so etwas anfällt) ähnlich unkompliziert Auskünfte geben könnte. Ein großes Dankeschön an Herrn Stangl !
leser
geschrieben am
13.06.2010 um 12:09 Uhr
Beitrag 28


Auch ich begrüße es, wenn der Bürger in dieser Form einen Ansprechpartner hat!!!

Herr Stangl,

ich war neugierig und habe ein spezielles Forum zu DSLAM gefunden. So reibungslos scheint da nicht alles und überall zu laufen. Bitte nicht als Kritik zu verstehen, eher als Tipp, um eventuell Schwierigkeiten zu vermeiden.

zur Info ein Auszug aus dem Forum:


Hallo meiki1980,
Zitat:
meiki1980 schrieb:
… bei uns gibt es mit der Aufschaltung auf einen neuen Outdoor DSLAM anscheinend auch "Schwierigkeiten".
Laut Pressemitteilung der Telekom in der Regionalzeitung sollte unser Ort seit 15.05. auf die "Datenautobahn aufgesprungen" sein.

Um welchen Ort / Ortsteil handelt es sich? Bitte Ortsnamen, Vorwahl, Postleitzahl, möglichst auch einige Straßennamen angeben. Vielen Dank

Das Forum:
foren.t-online.de/foren/read/service/internet/upload-download-speed/aufschaltung-an-neuen-outdoor-dslam,791,5032859,page=8.html




Auch wenn in Ihrem Ort ein Outdoor-DSLAM vorhanden ist, auch wenn schon einige Ortsbewohner von einer schnelleren DSL-Bandbreite profitieren können, ist damit leider noch nicht sicher, ob auch Ihr Anschluss tatsächlich mit dem Outdoor-DSLAM kabelmäßig verbunden ist. Nur dann ist eine Erhöhung der Bandbreite möglich. Es muss auf jedenfall eine Einzelprüfung an Ihrem Anschluss durchgeführt werden, um eine sichere Aussage treffen zu können. Was sagt denn bei Ihnen die DSL-Verfügbarkeitsprüfung aktuell aus?

Im Internet unter dsl-und-dienste.t-online.de/dsl-verfuegbarkeit-pruefen/id_40769142/index können Sie online den DSL-Verfügbarkeitscheck ausführen. Dem Ergebnis können Sie entnehmen, welche maximale Bandbreite für Ihren Anschluss zurzeit angeboten werden kann. Hier wird auch geprüft, ob Ihnen Entertain mit "DSL 16plus", "VDSL 25" oder gar "VDSL 50" zur Verfügung steht.
Zitat:
Die Störungsstelle kann aber anscheinend auch nichts machen, als den neuen O-DSLAM anzusehen und unverrichteter Dinge wieder abzureisen. (und natürlich den Kunden informieren, das auf der alten Leitung alles bestens ist)
Woran kann es denn liegen, dass sich die Freigabe auf dem O-DSLAM so verzögert? Und warum konnte eine Hand voll Kunden geschalten werden und nun nicht mehr?


C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
17.06.2010 um 09:04 Uhr
Beitrag 29

Hallo,

erstmal danke für das Lob, ich verfolge hier ja schließlich die Interessen der Bürger, daher ist es mir wichtig zu hören was Ihnen unter den Nägeln brennt bzw. was evtl. noch unklar ist!

Zum Punkt 1 aus diesem Forum:

Grundsätzlich gilt es mal zu sagen, dass ein Outdoor-DSLAM ein weiterer Verteiler ist, an dem wiederum die MVOX Ihre eigenen Kunden anschließt. Dieser Verteiler kann durch verschiedene Möglichkeiten angebunden werden (die wesentlich höhere Bandbreite muss ja auch irgendwo her kommen...), z. B. Kabelbündelung, Richtfunk (also Punkt-zu-Punkt), Glasfaser. In unserem Fall werden die Outdoor-DSLAM´s per Kabelbündelung (es werden also mehrere Kupferadern zum Verteiler hin geschalten) angeschlossen. Im Verteiler selbst muss die jeweilige Firma (im Forumsfall die Telekom) die Anschlüsse für die Kunden selbst schalten - wenn das nicht passiert oder versehentlich ein anderer Kunde geschalten fällt das in die Verantwortlichkeit des Dienstleistungsanbieters.

Zum Punkt 2:
"Woran kann es denn liegen, dass sich die Freigabe auf dem O-DSLAM so verzögert? Und warum konnte eine Hand voll Kunden geschalten werden und nun nicht mehr?"

Das kann natürlich an der Größe der Firma liegen. Die großen Anbieter lassen sich, wie Sie sicher alle aus eigener Erfahrung bestätigen können, beim Schalten der DSL-Anschlüsse sehr viel Zeit (4-8 Wochen sind normal). Hier denke ich ist eine kleinere Firma mit einem kleineren Kundenkreis wie die MVOX von Vorteil.

Das nur "eine Hand voll Kunden" geschaltet werden können liegt ggf. an der Anbindung des DSLAM´s. In unserem Fall werden ja wie o. g. die Verteiler per Kabelbündelung angeschlossen. Nach Auskunft unseres Breitbandberaters und der Fa. MVOX reicht die dann verfügbare Bandbreite für ca. 150 - 200 Nutzer pro DSLAM. Je nach Größe des Kundenkreises und der Ortschaft ist das "eine Hand voll". In unserem Fall wiederum sollte das für einige Zeit reichen und wenn die Nutzerzahlen das Limit übersteigen sollten, wird MVOX (auf eigene Kosten) weiter ausbauen!
Interessent
geschrieben am
07.07.2010 um 17:56 Uhr
Beitrag 30

Hallo,

ich mal wieder :-)

Ich wollte mal fragen wie in der Gemeinde, beim Thema mvox, die Stimmung ist.

Mal kurz 2 Links, zum inoffiziellen mvox-Forum und zur Abensberger Bürgermeisterseite.
So ab der 5 Seite des Threads wird es interessant, oder auch schon vorher.

www.mvox.wmn.eu/abensberg/1036-dsl-ausbau-durch-mvox-der-stadt-abensberg-mit-ortsteil-offenstetten/index5.html

www.uwebrandl.de/pageID_5351809.html
(Die Absätze die DSL betreffen sind nicht schwer zu finden)


Kurzum, Abensberg hat genug und will den Vertrag mit mvox aufheben!
Hat man das in Maxhütte schon mitgekriegt und wie nimmt man das auf?
Zwischen den Zeilen meine ich gelesen zu haben, dass sich das ganze auch bei uns weiter verzögert. Oder ist die Buddelei bei der Grundschule für mvox?
Dann stehen für mich auch noch die (wichtigen) ODSLAMS in den Sternen. Das es die Stadt beschlossen und genehmigt hat ist ja das Eine, aber ganz ehrlich meine Bedenken gegenüber mvox werden immer grösser.

Wäre schön wenn es eine kleine Aktualisierung des Statuses (verzeihung wenn es das Wort gar nicht gibt :-) ) gäbe..........


Grüße

Ein jetztmitUMTSsurfenderaufKohlenSitzerdergerneKlarheithätte ;-)



















informant
geschrieben am
08.07.2010 um 12:54 Uhr
Beitrag 31

Auszug aus der Homepage von mvox:
. Gründung 1992, als mvox seit 2005, als AG seit 2006
. Vorstand: Herbert Klotz
. Investoren: Frimengründer und private Investoren sowie KfW
. Firmensirt: 84518 Garching a. d. Alz(Bayern)
. 3 regionale Vertriebsbüros(Nürnberg,Baden-W,Schlesw-H)

Zur Telekom pflegen die Gründer ein gutes Verhältnis. Ex Telekom-Mitarbeiter und Technikchef Herbert Klotz :“ die Telekom empfiehlt ihren Kunden sogar, zu uns zu kommen, wenn sie sie nicht selber mit DSL versorgen kann“.
Zitat aus www.foerderland.de 25.4.06

In diesem Bericht wird auch von einem nötigen Kapitaleinsatz von mvox in den Jahren 2007 und 2008 von etwa 3 Millionen Euro berichtet. Ich denke, eine Kleinfirma, 1992 gegründet, ab 2006 bereits AG – da muss schon ein gehöriges Kapital oder gesicherter Kundenstamm vorhanden gewesen sein. Wie oben ersichtlich ist, ist auch die KfW(staatliche Förderbank)als Investor( nicht als Kreditgeber!!!)angegeben. Bei mir liegt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um eine Ablegerfirma eines Monopolisten handelt. Was nicht in jedem Fall schlecht sein muss, aber eigentlich offen gelegt werden sollte. Als Kunde möchte ich ein Gegenangebot von einem wirklichen Konkurrenten einholen.

Aber eigentlich gehe ich davon aus, dass die Stadt Maxhütte diese Zusammenhänge kennt.

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
14.07.2010 um 02:05 Uhr
Beitrag 32

Hallo,

bitte entschuldigen Sie, dass ich mich so spät erst melde, aber ich habe derzeit Urlaub und bekomme daher keine E-mailbenachrichtigung bei neuen Beiträgen ;-)

"Hat man das in Maxhütte schon mitgekriegt und wie nimmt man das auf?"

Ehrlich gesagt haben wir das noch nicht mitbekommen, wir konzentrieren uns auf unseren eigenen DSL-Start, der unbedingt noch vor Abensberg und anderen Kommunen außerhalb unseres Landkreises kommen muss, schließlich haben wir uns auch als erster Landkreis für den Ausbau entschieden, alle anderen Kommunen in unserer Umgebung haben erst dann nachgezogen.

Natürlich verfolge ich aufmerksam die Vorgänge bei MVOX. Derzeit sehen wir aber noch keinen akuten Handlungsbedarf, die Tiefbaufirma Debus (Subunternehmer von MVOX) hat bei einem Vor-Ort-Termin mit uns den Standort festgelegt und uns eine Planungsskizze für den Schaltkasten geschickt. Diese haben wir samt Genehmigung umgehend an Debus zurückgeschickt. Bei dem Termin hat mir der Vertreter von Debus erzählt, dass er derzeit aufgrund der Auftragslage erst 6-8 Wochen später mit dem Tiefbau beginnen könne, d. h. ca. Ende Juli - die restlichen Verkabelungsarbeiten seien kein großer Aufwand und könnten innerhalb von wenigen Tagen realisiert werden. Das ist für mich der aktuellste Stand der Dinge und ich halte diesen Termin auch noch für vertretbar, da uns MVOX letztes Jahr einen Termin von Ende Mai/Anfang Juni genannt hatte. Hinzu kamen der strenge und lange Winter und bürokratische Nickligkeiten mit der Telekom - daher bewahren wir aktuell noch die Ruhe - groß vertrösten möchten wir uns dann aber nicht mehr lassen! Aber alles zu seiner Zeit!

"Oder ist die Buddelei bei der Grundschule für mvox?"
Ganz andere Baustelle, dabei handelt es sich um eine defekte Stromversorgung!

"Dann stehen für mich auch noch die (wichtigen) ODSLAMS in den Sternen. Das es die Stadt beschlossen und genehmigt hat ist ja das Eine, aber ganz ehrlich meine Bedenken gegenüber mvox werden immer grösser."

Wir sind fest entschlossen die OutdoorDSLAM´s in Auftrag zu geben, allerdings möchten wir noch warten bis die Grundversorgung vernünftig läuft. Sollte es unerwartet große Probleme o. ä. geben, MÜSSEN wir das Geld ja nicht umsonst fürs Fenster rausschmeissen! Hier würden sich bestimmt gute Verwendungsmöglichkeiten finden! Bitte lassen Sie sich vom Negative-Hype der im MVOX-Forum herrscht nicht anstecken, bislang gibt es bei uns keinen Grund dazu!


"Als Kunde möchte ich ein Gegenangebot von einem wirklichen Konkurrenten einholen. Aber eigentlich gehe ich davon aus, dass die Stadt Maxhütte diese Zusammenhänge kennt."

Über Unternehmenszusammenhänge kann und möchte ich mich hier eigentlich nicht äußern, nur soviel: MVOX ist absoluter Konkurrent der Telekom, die o. g. bürokratischen Probleme zwischen MVOX und Telekom kommen nicht von ungefähr. Das sich die Telekom 2006 noch so äußerte und den Leuten einen Wechsel zu MVOX nahelegt, liegt vermutlich daran, dass MVOX 2006 ausschließlich Sonderlösungen wie Richtfunk, etc. für "Spezialfälle" angeboten hat. Mit der von uns favorisierten Kabellösung kann MVOX sämtliche Kunden bedienen, sowohl Spezialkunden als auch den Otto-Normal-Verbraucher der etwas schneller surfen möchte - daher gibt es ein (auch von uns gewünschtes) gesundes Konkurrenzverhältnis.

So ich hoffe Sie fühlen sich wieder gut informiert und aktualisiert ;-)

Noch ein kleiner Tipp am Rande (bitte nicht als Schleichwerbung auslegen, ist nur gut gemeint!!!): Für alle deren Vertrag derzeit ausläuft und die überlegen zu MVOX zu wechseln: Bei 1&1 gibt es jetzt Verträge die monatlich kündbar sind, ideal für alle die noch auf MVOX warten möchten! Evtl. gibt es noch andere Anbieter, mir ist derzeit nur dieser eine bekannt, weiß sonst noch jemand eine ähnliche Lösung?
leser
geschrieben am
14.07.2010 um 09:43 Uhr
Beitrag 33


Herr Stangl,

ich wünsche einen erholsamen Urlaub ohne "dienstliche" Störungen.

Zu Unternehmen:

kann es sein, dass 1&1 mehrheitlich dem Telekomverbund zuzuordnen ist??
Interessent
geschrieben am
15.07.2010 um 14:17 Uhr
Beitrag 34

Hallo,

heute Nacht hat es Herr Bögelein losgelassen...... es gibt erhebliche Probleme mit den ODSLAMS, da sich die Telekom mit Händen und Füssen wehrt die notwendigen Schaltverteiler zu bauen. Das war es eigentlich was ich befürchtet habe und mich zurück zur Telekom treibt.
In der ersten Ausbaustufe könnte ich mit etwa 1500 kbit/s rechnen, wäre zwar eine Verdoppelung aber ist es mir alles in allem nicht Wert (wesentlich höhere Grundgebühr, nicht zu verachtende Einmalkosten, einen neuen Router bräuchte ich auch, da nur 1 LAN Port vorhanden an den das SDSL Modem angschlossen würde) Und VoIP ist mir auch nicht unbedingt ganz geheuer, dafür gibt es Gründe auf die ich hier nicht unbedingt eingehen möchte.

Wann die 2. Ausbaustufe kommt, steht wahrscheinlich nicht mal in den Sternen. Wir wissen ja, dass die Telekom einen langen Atem hat, wenn es um Verzögern und Klagen geht. Selbst wenn es relativ schnell geht haben wir ja eh schon bald wieder Winter, dann kann nicht gegraben werden und ehe man sich versieht ist wieder Jahresmitte bis (vielleicht ) alles auf der Reihe ist.

Der Call&Surf Basic/ISDN läuft 12 Monate, dann sehe ich weiter.

Eins vielleicht noch, wenn die Telekom gezwungen wird Schaltverteiler zu bauen, dann glaube ich auch ehrlich gesagt nicht, dass mvox das alleinige Recht darauf hat diese zu benutzen?! Naja, mal sehen wie es wird und hoffen, dass es wird.....

Grüße
Interessent




C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
15.07.2010 um 16:29 Uhr
Beitrag 35

"heute Nacht hat es Herr Bögelein losgelassen...... es gibt erhebliche Probleme mit den ODSLAMS, da sich die Telekom mit Händen und Füssen wehrt die notwendigen Schaltverteiler zu bauen. Das war es eigentlich was ich befürchtet habe und mich zurück zur Telekom treibt."

Haben Sie hierzu eine Quelle? Es gab tatsächlich die auch von mir oben bereits erwähnten Probleme, allerdings hat Herr Schollerer (unser Breitbandberater für den Landkreis) mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass diese Probleme leicht bis nächstes Jahr überwunden seien würden (vorher wird ja eh nicht mit dem Ausbau der O-DSLAM´s begonnen!).


"In der ersten Ausbaustufe könnte ich mit etwa 1500 kbit/s rechnen, wäre zwar eine Verdoppelung aber ist es mir alles in allem nicht Wert (wesentlich höhere Grundgebühr, nicht zu verachtende Einmalkosten, einen neuen Router bräuchte ich auch, da nur 1 LAN Port vorhanden an den das SDSL Modem angschlossen würde) Und VoIP ist mir auch nicht unbedingt ganz geheuer, dafür gibt es Gründe auf die ich hier nicht unbedingt eingehen möchte."

Das soll ganz unterschiedlich sein, eine Verdoppelung der Bandbreite soll lt. Herstellerangaben das Minimum sein, von dem was möglich ist. Meine persönliche Meinung ist allerdings, dass man die ersten Praxisergebnisse abwarten sollte und erst dann mit Wertangaben um sich schmeissen sollte!
Die Frage des Wechseln ist eine Frage von Preis/Leistung. Je nachdem ob ich eine hohe Bandbreite brauche oder nicht muss es mir eben die von Ihnen genannten Gründe wert sein - oder eben nicht! Allerdings in einem Punkt liegen Sie nicht ganz richtig: Sie brauchen keinen neuen Router, ihren aktuellen Router können Sie behalten und "hinter" dem SDSL Modem anschließen, somit haben Sie dann auch mehr LAN-Anschlüsse frei!



"Der Call&Surf Basic/ISDN läuft 12 Monate, dann sehe ich weiter."

Das ist beim derzeitigen Stand der Dinge der Optimalfall ;-)


"Eins vielleicht noch, wenn die Telekom gezwungen wird Schaltverteiler zu bauen, dann glaube ich auch ehrlich gesagt nicht, dass mvox das alleinige Recht darauf hat diese zu benutzen?! Naja, mal sehen wie es wird und hoffen, dass es wird....."

Den Schaltverteiler baut MVOX (bzw. Debus) selbst, nicht die Telekom. Die Telekom muss MVOX nur Zugang zum Hauptverteiler geben, dass dürfte meines Wissens nach alles sein!
Interessent
geschrieben am
15.07.2010 um 19:16 Uhr
Beitrag 36

Die quelle ist natürlich das inoffiziell mvox Forum. Ich zitiere mal den Absatz von Hr. Bögelein:
---------------------------
Unsinn ! Der Ausbau in Feuchtwangen hat zunächst nichts mit irgendwelcher "Neuen" Technik von Oli Bartels zu tun. HVT-Ausbau ist gesichert. Aber der Ausbau mit Outdoor-DSLAMS ist derzeit nicht möglich, weil die TCOM keine Schaltverteiler baut. Das bedeutet, dass in allen Gebieten, in denen SV-DSLAMS geplant waren nun erstmal geklärt werden muss, wie weiter verfahren werden soll. Jedenfalls ist die "verkaufte" Technik möglich und einsatzfähig.
----------------------------

Bestandteil der Diskussion war auch das optimierte Übertragungsverfahren CIFDM, welches zum Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse 2009 als nahezu Einsatzbereit suggeriert wurde. ( so habe ich, und viele andere auch, es empfunden und auf ordentlich Bandbreite auch ohne ODSLAM gehofft ) Bis jetzt ist es immer noch nicht für den Endkunden einsetzbar und Hr. Bartels (Entwickler des Systems und Betreiber des mvox Backbones) erzählt dazu eigentlich nur Storys von Legebatterien (wahrscheinlich Landeier wie wir :-) ) dem bösen China, keiner kann und will ihn unterstützen usw. Ehrlicherweise muss man ja sagen, dass CIFDM nicht Bestandteil der Verträge ist, jedoch meine ich schon, dass es geschickt eingesetzt wurde um positive Stimmung für die Firma zu machen. Ich hoffe damit habe ich mich diplomatisch genug ausgerückt :-)!

Sie sagen ODSLAMS in einem Jahr ist der Optimalfall? Das ist ja mal ein richtiger Genickschlag :-) Bisher ging ich schon stark davon aus, dass Diese noch für dieses Jahr zumindest angepeilt sind. Hab ich was verpasst oder gab es dazu noch keine Info?

Zum Thema Schaltverteiler, Kabelverzweiger, ODSLAM etc. werde ich mich noch versuchen aufzuschlauen. Alleine schon die angekündigte Technik der Kabelbündelung macht mir Magenbeschwerden. Theoretisch ok, aber erst mal muss die geforderte Anzahl Kupferkabel frei sein (Telekom wird sich wehren), Trennungsbedingungen eingehalten werden, und ob das frische/starke Signal ab ODSLAM dann nicht nebenher laufende Kabel, mit bereits abgeschwächtem Signal direkt vom HVT, stört? Gegen das Stören/Übersprechen gibt es wohl Techniken (DPBO ?), dennoch sehe ich die Telekom auch hier schon wieder am Rumzicken........

Und meine uralte Fritz Box Fon (ohne Zusatzzahl :-) ) hat nur einen einzigen LAN Port. Daran müsste das SDSL Modem angeschlossen werden, der DSL Anschluss der jetzt zum Splitter führt ist dazu nicht verwendbar. Also ginge es nur per USB weiter zum PC und das hilft mir so nichts. Aber das wäre alles das kleinere Problem, mvox hätte auch eine entsprechende Box die ich halt dann anstelle des reinen Modems nehmen könnte.
Wie wäre es wenn man mvox, aufgrund der Umstände, dazu bewegen würde die Hardwarepreise oder Anschlussgebühren zu erlassen oder stark zu senken? Ich meine gelesen zu haben, dass es irgendwo schon passiert ist, weiss ich aber jetzt auf Anhieb nicht mehr genau.



Viele Grüße

Interessent




informant
geschrieben am
16.07.2010 um 09:23 Uhr
Beitrag 37

Vorzustellen wäre möglicherweise folgende Entwicklung in den letzten Jahren:

wie bereits berichtet, gab es ganz enge Verbindungen zwischen Telekom und mvox. Was passiert denn, wenn ein eng verbundenes abhängiges Unternehmen zu "selbständig" wird oder es Umstimmigkeiten bei eventuell vereinbarten Provisionen gibt??
Eine rein theoretische Antwort wäre: dann werde ich als (ehemaliges)Mutterunternehmen meinem sich abnabelnden Kind die Luft etwas wegnehmen.

Dies ist natürlich nur eine rein theoretische fiktive Überlegung.

Ich würde aber trotzdem als Verantwortlicher Kunde(Auftraggeber)engen Kontakt zu anderen Betroffenen suchen und Vorkehrungen in alle Richtungen treffen. Andernfalls hätte ich ein schlechts Gefühl meinen Vorgesetzten gegenüber, die im schlimmsten Fall unangenehme Fragen an mich stellen könnten.
Interessent
geschrieben am
16.07.2010 um 10:25 Uhr
Beitrag 38

Damit auch die Frage von "leser" (nach bestem Wissen) beantwortet ist:

1&1 gehört nach meinem Wissen in keiner Weise zur Telekom. Vielmehr sind sie bis heute auf die Infrastruktur anderer Anbieter angewiesen, haben also weder eigene Kabel liegen, noch eigene Vermittlungstechnik in den HVTs. In früheren Zeiten war das eigentlich in der Hauptsache, wenn nicht sogar ausschliesslich die Telekom. Also hat man halt so dahingesagt, 1&1 ist das gleiche wie Telekom. Daher rührt wahrscheinlich, dass man eine Verbindung annimmt.......

Im übrigen ist das Thema DSL+Telefon von Alternativen eigentlich schon durch. Alle alternativen Anbieter realisieren Telefon per VoIP und dafür wird eine Bandbreitenreserve gefordert. Wer momentan eine Bandbreite von weniger als 1000 oder gar 1500 kbit/s bekommt, braucht nach meiner Kenntnis gar nicht versuchen bei 1&1, Congstar oder Ähnlichen einen Anschluss zu bestellen. Ich würde mich aber gerne irren!

Grüße
Interessent

Muss man hier immer 2219 wegen dem Spamschutz eingeben? Hm hm hm......
Interessent
geschrieben am
16.07.2010 um 10:41 Uhr
Beitrag 39

Das schiebe ich mal nach, Thema Schaltverteiler:

www.teltarif.de/telekom-klage-entgeltentscheidung-schaltverteiler-breko/news/39041.html

www.teltarif.de/bundesnetzagentur-schaltverteiler-telekom/news/39424.html
Moon
geschrieben am
16.07.2010 um 14:56 Uhr
Beitrag 40

..also wir kriegen hier nur 768 zusammen und haben aber trotzdem seit Jahren über 1&1 VoIP...allerdings gezwungenermaßen mit einem Telekom-ISDN Anschluss...
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
16.07.2010 um 15:08 Uhr
Beitrag 41

hallo moon,

also doch festnetzt, den isdn = telekom festnetz. dann zahlste für das voip
umsonst .

mfg

klaus
Interessent
geschrieben am
16.07.2010 um 18:13 Uhr
Beitrag 42

Dieser Zustand nennt sich Linesharing. Also Telefon von einem Anbieter und DSL von einem anderen. So wird das heutzutage auch nicht mehr angeboten. Ich hätte gerne zu meinem Telekom-Telefonanschluss DSL von 1&1 oder sonst wem dazugenommen, aber das macht so keiner mehr, jedenfalls habe ich keinen gefunden.

Vor einigen Jahren wollten alle die sgenannten entbündelten Anschlüsse haben, damit man für DSL nicht zu einem ISDN-Anschluss gezwungen wird (irgendwann ging es dann auch mit "analog" wobei der Begriff so schon lange nicht mehr stimmt).
Das Ergebnis sieht man jetzt, es werden anscheinend nur noch Komplettanschlüsse mit VoIP angeboten. So braucht der Anbieter nur noch den Bitstreamzugang anmieten und verzichtet zu Gunsten der Kosten auf einen "echten" Telefonanschluss.
Ist wie gesagt eine Kostenfrage und vor allem beim Linesharing hat man ja dann sogar 2 Dienstleister die verdienen wollen.

Vor einigen Jahren musste man ja Telefon bestellen, mit einer Grundgebühr, DSL bestellen, mit einer Grundgebühr und dann noch den eigentlichen Internetzugang bei T-online, freenet, 1&1 usw.

So gesehen ist das jetzt schon einfach und günstig, da wo es läuft.... Wir Landeier interessieren halt mal wieder keinen. Hauptsache den Stadtsemmeln kann man die Bandbreite, die ihnen bereits zu den Ohren rausquillt, noch mal einen Fünfer billiger geben.

Zapp
Interessent
geschrieben am
16.07.2010 um 18:18 Uhr
Beitrag 43

Muss mich berichtigen, von 1&1 weiss ich zufällig das sie noch DSL zu einem T-Telefonanschluss aufschalten (Linesharing), aber nur mit Laufzeitvertrag

Interessent
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
20.07.2010 um 00:32 Uhr
Beitrag 44

Neues von der MVOX-Front:

Ich musste heute mal einen Blick auf unsere Server werfen und hab bei der Gelegenheit meine Mails überflogen, dabei ist mir eine Mail aufgefallen,die für Sie besonders interessant sein dürfte. Herr Reger (LRA Schwandorf, "Sprecher" aller Breitbandpaten des Landkreises und Initiator der Ausbaugeschichte) hat mir folgende Mail geschrieben (die wichtigsten Auszüge):

"Nachdem wir leider immer wieder Verzögerungen beim Breitbandausbau hinnehmen mußten, habe ich mit mvox und debus mehrere Gespräche über die Verzögerungen und den weiteren Zeitplan geführt und mvox schließlich schriftlich ein "Ultimatum" gestellt.
Da mvox gem. § 5 des Vertrags vom 23.10.09 lediglich verpflichtet ist, die Terminverschiebung anzuzeigen, braucht diese Vereinbarungserklärung nicht unterschrieben zu werden.
Im Prinzip handelte es sich um mehrere nicht vorhersehbare Probleme mit der Telekom, z.B. der technischen Anbindung der DSLAMs (neues Kolokationskabel mit 800 Doppeladern mußte neu entwickelt und gebaut werden) oder der Zurverfügungstellung von Bandbreiten (bisherige AG-Produkte wurden überraschend nicht mehr angeboten). Diese Probleme sind nun aber anscheinend alle gelöst und die Verhandlungen abgeschlossen (neuer Wiagate-Vertrag umfasst z. B. zwei Aktenordner!).
Es wurde mir verbindlich zugesagt, dass bis Ende August alle Baumaßnahmen in den Kommunen abgeschlossen sind. Dann müssen die DSLAMs von der Telekom noch an die Hauptverteiler angeschlossen und die Bandbreite zur Verfügung gestellt werden.Erst dann können die Schaltungen der einzelnen Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) der Kunden bei der Telekom beantragt werden (vorauss. im September).
Das erste Multifunktionsgebäude wird nun am 26. Juli um 11:00 Uhr bei einem Pressetermin in Schwandorf (Bellstraße) zusammen mit dem Landrat und Herrn Oberbürgermeister gesetzt."

Das ist also Stand der Dinge mit August lag ich gar nicht so falsch - ich denke das ist Licht am Ende des Tunnels!
leser
geschrieben am
20.07.2010 um 06:38 Uhr
Beitrag 45

Herr Stangl,

es ist erfreulich, dass man sich nun doch mit anderen Betroffenen in Verbindung setzt. Schwierigkeiten scheint es offenbar nicht nur in Maxhütte zu geben.

Bei Vertragsabschließung sollte man eventuell einen Fachanwalt zuziehen. In der freien Wirtschaft ist es eher unüblich, dem Partner nur insoweit in die Verantwortung zu nehmen, dass er die Nichterfüllung von Zusagen(hier Termineinhaltung)nur mitzuteilen hat.

Im Baugewerbe zum Beispiel sind da im Normalfall erhebliche Strafzahlungen oder andere Ausgleichsleistungen fällig. Es zeigt sich wieder einmal, dasss es allein mit professionellen Präsentationen nicht getan ist!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
30.07.2010 um 13:15 Uhr
Beitrag 46

Hier noch einige aktuelle Infos die ich an Sie weiterleite:

„Die Wettbewerberunternehmen sehen sich beim Zugang zum Schaltverteiler weiterhin mit einer massiven Blockadestrategie der Telekom konfrontiert. Dabei ist dieser ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung und damit zur Schließung von weißen Flecken. Der Regulierer muss dringend engere Regeln und schlagkräftige Sanktionen festlegen“, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Mit den so wichtigen marktgerechten Rahmenbedingungen und den derzeitigen Problemen bei der Nutzung der Schaltverteiler befasst sich die Bundesnetzagentur in einer mündlichen Anhörung am morgigen Dienstag.

Der Schaltverteiler ermöglicht den Wettbewerbern der Telekom Deutschland per Festnetz die Versorgung von weißen Flecken mit breitbandigen Internetanschlüssen. „Trotz der von Politik und Medien positiv bewerteten Zugangsanordnung der Bundesnetzagentur und der Festlegung von Entgelten gibt es weiterhin große Probleme bei der Bereitstellung von Schaltverteilern – vor allem durch das Fehlen oder die Mängel von Informationen, die für den Ausbau dringend erforderlich sind“, so Grützner.

Mit dem Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Schaltverteiler soll auch in solchen Regionen eine Breitbandverbindung per Festnetz aufgebaut werden können, in denen bislang aufgrund der Länge der Kupferleitungen das Signal beim Nutzer zu schwach für das schnelle Internet ankam. Das große Interesse der Wettbewerbsunternehmen – darunter vor allem viele kleine und mittelständische Anbieter – zeigt, dass der Schaltverteiler wesentlich dazu beitragen könnte, das Ziel der flächendeckenden Breitbandversorgung zu erreichen. „Hier blockiert die Telekom den Technologieausbau durch den Wettbewerb zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher“, betont Grützner.

Das Fehlen oder die schlechte Qualität der Informationen verhindere eine effiziente Ausbauplanung der Wettbewerber, so der VATM-Geschäftsführer. „Wesentliche Angaben, die für die Errichtung eines Schaltverteilers erforderlich sind, sind aufgrund des bislang angeordneten Verfügungsumfangs für die nachfragenden Unternehmen nicht zu ermitteln“, sagt Grützner. Dazu zähle etwa der geografische Verlauf des Hauptkabels, dessen Dimensionierung oder die Lage von Abzweigungen. „Zudem sind kürzere Fristen bei der Bereitstellung der Informationen erforderlich, damit der Ausbau beschleunigt werden kann.“

„Die Unternehmen berichten, dass sich die Telekom nicht an gelieferte Informationen gebunden fühlt, insbesondere weil sie nach Ausbauanfragen in vielen Fällen die eigene Ausbauplanung ändert.“

Weiter sagt der VATM-Geschäftsführer: „Wir beobachten, dass der Netzausbau der Telekom häufig genau an den Orten erfolgt, die von einem
Wettbewerberunternehmen als Standort eines Schaltverteilers angefragt werden. Wir kennen dieses Verhalten bereits seit Jahren beim Ausbau von Funklösungen in weißen Flecken. Wir können nur hoffen, dass Politik und Regulierung solchen Verdrängungs- und Blockadestrategien zu Lasten der Bürger endlich einen Riegel vorschiebt. Es wäre sinnvoll, eine gewisse Mindestdauer für die Gültigkeit der gelieferten Informationen zu bestimmen, um den Unternehmen ein Minimum an Planungssicherheit zu verschaffen.“

„Die Unternehmen bekommen immer wieder Informationen nicht oder nur fehlerhaft von der Telekom geliefert. Häufige Korrekturen der bereits zur Verfügung gestellten Angaben verzögern die Netzplanung erheblich“, moniert Grützner. Zwar gebe es bereits eine Schadenersatzregelung im Anordnungsbeschluss der Behörde, jedoch sei diese wenig praktikabel – unter anderem dadurch, dass konkrete wirtschaftliche Schäden der Unternehmen schwierig zu beziffern seien und der viel größere Schaden für die Bevölkerung überhaupt nicht berücksichtigt werde.

„Das Problem nicht eingehaltener Fristen oder der schlechten Qualität von Informationen durch die Telekom ließe sich allerdings zumindest ansatzweise mit der Einführung von pauschalierten Schadensersatzregelungen eindämmen und würde den Ex-Monopolisten zu einem kooperativeren wettbewerbs- und letztlich kundenfreundlichen Verhalten bewegen.

Ähnliche Regelungen der Entstörung von Leitungen haben sich als sehr wirkungsvoll erwiesen“, so der VATM-Geschäftsführer.
Informationen
leser
geschrieben am
30.07.2010 um 17:15 Uhr
Beitrag 47


In der freien Wirtschaft gilt üblicherweise:

wenn ein Vertrag mit einer Firma abgeschlossen ist, ist diese Firma verantwortlich wenn es um die Nichteinhaltung vertraglicher Bestandteile geht.

Wenn die Vertragsfirma sich auf "Subunternehmer" beruft ist das in meinen Augen nicht in Ordnung und wahrscheinlich rechtlich fragwürdig. Den Medien konnte ich allerdings entnehmen, dass sich einige Städte/Kommunen scheinbar einfach an Schwandorf angehängt haben. Und wenn es so wäre, dann hat man natürlich diese vertraglichen Regelungen akzeptiert und es bleibt nur, ein langes Gesicht zu machen und zu hoffen.
Interessent
geschrieben am
18.08.2010 um 13:36 Uhr
Beitrag 48

Hallo,

gibt es denn was Neues zu berichten? In manchen Gemeinden überschlagen sich ja die Ereignisse(zum Negativen). Ist in Schwandorf nun schon ein Kasten hingestellt worden, oder sind da noch immer nur die Schaufelkratzer vom Pressetermin?

Ansonsten wage ich mal eine Prognose: Mitte Oktober ist es endgültig so weit!
Ja, ich bin böse, es ist einfach nur ein Trauerspiel :-(
Wie soll es denn weitergehen?

Grüsse
Interessent


Interessent
geschrieben am
18.08.2010 um 13:45 Uhr
Beitrag 49

Ok,

wie es manchmal so ist......

img718.imageshack.us/i/20100817dntweitereverzg.jpg/

Wenn es was zu sagen gibt, dass nicht in der Zeitung steht............


Grüsse
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
18.08.2010 um 16:54 Uhr
Beitrag 50

Hallo Interessent,

leider kann ich auch nichts neues vermelden, entgegen des Abkommens, dass MVOX bei den Kommunen alle 2 Wochen einen Statusbericht abgibt, habe ich noch keinen einzigen Bericht bekommen.

Die Bauarbeiten die die letzten Wochen an der Fußgängerampel beim Sauforst stattgefunden haben, waren leider nicht die erwünschten Kabelarbeiten hin zum Verteilerkasten sondern lediglich irgendwelche Kabelarbeiten von T-mobile!

Leider ist Herr Reger vom LRA derzeit in Urlaub. Ich habe soeben unseren Breitbandberater Herrn Schollerer angerufen was los sei. Auch er war maßlos verärgert. MOVX redet sich ständig mit neuen Ausreden aus der Sache heraus. Daher wurde MVOX eine allerletzte Frist gesetzt, die ich leider nicht nennen darf. Sollte bis dahin nichts passieren, wird es zusammen mit der Bezirksregierung und dem LRA ein Treffen aller Breitbandpaten des Landkreises geben, bei dem beratschlagt wird, wie es weitergehen soll. Ich halte Sie auf dem laufenden!
Interessent
geschrieben am
18.08.2010 um 22:46 Uhr
Beitrag 51

Hallo,

Interessent nenne ich mich nur noch damit sie mich quasi erkennen. Ansonsten ist mvox eigentlich für mich gestorben. Das die Telekom Probleme macht ist das Eine, aber wie mvox sich verhält ist einfach nicht akzeptabel. Man könnte es auch anders beschreiben, aber ich versuche mal einen sachlichen Ton zu wahren.
So geht das einfach nicht!
Ich behaupte mal die ODSLAMS kann man verwerfen, so bleibt höchstens der Grundausbau, falls die das doch noch auf die Reihe kriegen. Dann gibt es wohl nur wenige die davon wirklich was haben, nämlich diejenigen die bisher ganz auf dem Trockenen sitzen. Und das auch nur vorausgesetzt das deren hochgelobte G.HSDSL Technik so funktioniert wie sie versprechen. Und selbst das ist dann vermutlich nur eine zweit beste Lösung! HVT-Ausbau ist das Eine, Qualität des Backbone,Routing etc. das Andere. Warum ich das erwähne hat schon seinen Grund! Ich sagte gerade "deren G.SHDSL", das ist es aber nicht. Das könnte quasi jeder einsetzen und das macht mich eigentlich nur noch stutziger.

Ich denke keiner will auf Teufel komm raus einen Grundausbau mit dem wir dann bis zum Sankt Nimmerleinstag in einer Sackgasse stecken, weil es nie einen Outdoorausbau geben wird. Und dann wollen die auch noch einen saftigen Preis dafür. Ich gestehe mvox zu, dass sie diesen Preis brauchen und wäre bereit diesen bei entsprechender Leistung zu bezahlen, wer aber bereits Telekom hat wird das in vielen oder meisten Fällen unter den gegebenen Umständen nicht einsehen.

Wurde denn schon in Erwägung gezogen die Telekom zu beauftragen, auch wenn es teurer wird und noch mal mindestens ein Jahr dauert? Mit mvox wird das nach meiner Einschätzung jedenfalls nix Gescheites und das wollen wir doch, oder nicht!?



leser
geschrieben am
19.08.2010 um 11:39 Uhr
Beitrag 52

Eine(zugegebenermassen etwas provokante) Frage:


Was brauche ich denn Breitbandpaten, wenn diese nur im Auftrag der jeweiligen Gemeinde oder Stadt die Unterschrift auf vorgegebene (Rahmen)Verträge setzen??

Maxhütte hat eine anerkannte Juristin als Bürgermeisterin, hat man sie nicht oder unzureichend im Vorfeld über die Vertragsbedingungen informiert?

Mir fehlen die technischen Kenntnisse, aber ich denke, Interessent liegt richtig mit seinen Darstellungen und solche Leute wären hilfreich bei Planungen im Vorfeld gewesen!!!
Interessent
geschrieben am
19.08.2010 um 16:24 Uhr
Beitrag 53

Ich denke man sollte jetzt keine Schuld auf die Gemeindevertreter schieben! Es bestand der Wunsch kostengünstig eine Breitbandversorgung herzustellen, daran ist nichts verwerflich. Und die Vertragsbedingungen nützen halt nichts wenn es keine Alternativen gibt. Wenn eine Werkstatt mein Auto nicht hinkriegt gehe ich zur nächsten, gibt ja genug. In Sachen des ländlichen Breitbandausbaus reisst sich aber keiner darum, ausser vielleicht die Telekom, aber dafür wollen die sehr viel mehr Kohle als z.B mvox. Nicht nur weil sie sich ein goldene Nase verdienen wollen, sondern weil sie eben einen Ausbau mit Hand und Fuss machen, richtig mit Glasfaserverlegung usw.

Das Angebot und Konzept von mvox kam eigentlich gerade richtig und war sozusagen recht und billig. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer.

Was mich jetzt noch interesieren würde:
Ursprünglich war von mvox doch sicher geplant ihre Technik direkt in die vorhandenen HVTs der Telekom zu integrieren. Da das nicht hinhaut, weil verweigert oder Miete zu teuer, ist mvox gezwungen "ausgelagerte HVTs" zu bauen. Wer stemmt denn eigentlich die zusätzlichen Kosten?
Ich kann mir vorstellen, dass das ein ganz schöner Batzen ist (Multifunktionsgehäuse, Grabungsarbeiten für das Kollokationskabel, etc.).
Wenn das mvox übernehmen muss, können die das überhaupt stemmen?

Grüsse
leser
geschrieben am
20.08.2010 um 05:34 Uhr
Beitrag 54

mein Beitrag zu "Schuld" oder Versäumnissen war extra mit dem Zusatz - etwas provokant - versehen. Offensichtlich sind sehr viele Kommunen unserer Republik betroffen. Eher schlimm ist es, weil es hier um öffentliche Gelder(Steuerabgaben von uns Bürgern) geht. Auch eine Bürgschaft der Landesregierung besteht aus Steuergeldern!

Hoffen wir dass Maxhütte trotzdem damit abgesichert ist, falls bereits Vorzahlungen geleistet worden sind!!!

ein paar infos dazu:

Todtenweis Mvox und kein Ende. Das „leidige Thema“, so Bürgermeister Thomas Riß, beschäftigte erneut den Gemeinderat in Todtenweis. „Bis zum 7. August hätte sich die Firma schriftlich äußern sollen. Wir haben bis heute nichts erhalten“, berichtete Riß.
Todtenweis hat bereits rund 12 800 Euro überwiesen. „Dieses Geld ist auf alle Fälle gesichert - durch Bürgschaften des Freistaates“, beruhigte der Bürgermeister seine Räte. Außerdem seien die Todtenweiser nicht die Einzigen. Rund 60 Gemeinden in Bayern seien davon betroffen.

www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Keine-Nachricht-von-Mvox-_arid,2218536_regid,2_puid,2_pageid,4288.html



Keine schnellen Daten für die Dörfer
29.07.10 Von: Ralf Kestel
Breitbandinitiative Ein Brief des Wirtschaftsministers hat in mehreren Rathäusern im Kreis Haßberge für Kopfschütteln gesorgt: Der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil will offenbar Gemeinden, die den Auftrag zu besseren DSL-Anschlüssen für entferntere Orte an die Firma "mvox AG" vergeben haben, die staatlichen Zuschüsse streichen.

www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/keine-schnelle-daten-fuer-die-doerfer-61039.html


leser
geschrieben am
01.09.2010 um 10:43 Uhr
Beitrag 55




Zur info die webseite der Breitbandinitiative Bayern(staatl. Förderung)


breitband.bayern.de/bb/inhalte/weitere-navigation/Foerderung/Drei-Schritte-zur-bayerischen-Breitband-Foerderung.jsp

wenn eventuell die genormten Vorgänge nicht eingehalten wurden(z.B. beim Markterkundungsverfahren…) dann könnte ich mir erklären, warum eine staatliche Förderung gefährdet sein könnte. In der genannten Information ist auch die Rolle des Breitbandpaten definiert.
leser
geschrieben am
01.09.2010 um 10:54 Uhr
Beitrag 56

Aus der Liste der geförderten Gemeinden in Bayern geht hervor, dass es offenbar mehrere Anbieter als mvox und Telekom gibt:


auf der folgenden Seite auf: Liste der... klicken

breitband.bayern.de/bb/inhalte/weitere-navigation/Foerderung/152-Foerderantraege-fuer-Breitband-Investitionen-bewilligt.jsp
Christoph Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
01.09.2010 um 11:14 Uhr
Beitrag 57

Liebe Breibandinteressierte,

vorab: Leider nichts neues! Es ist Urlaubszeit und daher tut sich nichts. Denke aber, dass die nächsten Wochen ereignisreich werden!

Zu Ihren Fragen:

"Eine(zugegebenermassen etwas provokante) Frage:
Was brauche ich denn Breitbandpaten, wenn diese nur im Auftrag der jeweiligen Gemeinde oder Stadt die Unterschrift auf vorgegebene (Rahmen)Verträge setzen??"

Wie Sie ja selbst bereits herausgefunden haben ist der "Job" des Breitbandpaten die Kommunikation zwischen Rathaus, Bürgern und der freien Wirtschaft. Der Breitbandpate ist Ansprechpartner, vertritt die Gemeinden bei Breitbandveranstaltungen, etc. Außerdem ist der Breitbandpate für die Abwicklung des Förderverfahrens (also die Zettelwirtschaft, die hinter einer Breitbandförderung steckt) zuständig. Breitbandpaten unterschreiben AUSDRÜCKLICH NICHT die von Ihnen angesprochenen Verträge, dies ist bei allen Kommunen die ich kenne Chefsache!

Grundsätzlich ist ja jede Gemeinde selbst für die Breitbandförderung zuständig. Hier im Landkreis Schwandorf haben wir eine Sondersituation. Eine äußerst positive, wie ich finde. Im Rahmen der viel geforderten interkommunalen Zusammenarbeit haben sich ALLE Gemeinden im Landkreis zusammengeschlossen und haben in unzähligen Sitzungen (an denen sowohl Breitbandpaten als auch die Bürgermeister teilgenommen haben) ein Konzept erarbeitet, Angebote eingeholt u. verglichen, div. Anbieter unter die Lupe genommen, Entscheidungen getroffen und zu guter Letzt sogar das Förderverfahren gemeinsam abgewickelt. Mit "Unterschrift darunter setzen" war es also nicht getan, nur dass die zentrale Betreuung sinniger Weise vom LRA übernommen wurde - aber ausdrücklich in Zusammenarbeit mit allen Kommunen.


"Maxhütte hat eine anerkannte Juristin als Bürgermeisterin, hat man sie nicht oder unzureichend im Vorfeld über die Vertragsbedingungen informiert?"

Wie kommen Sie darauf, dass sie nicht informiert sein sollte?


"Ich denke man sollte jetzt keine Schuld auf die Gemeindevertreter schieben! Es bestand der Wunsch kostengünstig eine Breitbandversorgung herzustellen, daran ist nichts verwerflich. Und die Vertragsbedingungen nützen halt nichts wenn es keine Alternativen gibt. Wenn eine Werkstatt mein Auto nicht hinkriegt gehe ich zur nächsten, gibt ja genug. In Sachen des ländlichen Breitbandausbaus reisst sich aber keiner darum, ausser vielleicht die Telekom, aber dafür wollen die sehr viel mehr Kohle als z.B mvox. Nicht nur weil sie sich ein goldene Nase verdienen wollen, sondern weil sie eben einen Ausbau mit Hand und Fuss machen, richtig mit Glasfaserverlegung usw. Das Angebot und Konzept von mvox kam eigentlich gerade richtig und war sozusagen recht und billig. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer."

Dem kann man nichts mehr hinzufügen, genau richtig erfasst!


"Was mich jetzt noch interesieren würde:
Ursprünglich war von mvox doch sicher geplant ihre Technik direkt in die vorhandenen HVTs der Telekom zu integrieren. Da das nicht hinhaut, weil verweigert oder Miete zu teuer, ist mvox gezwungen "ausgelagerte HVTs" zu bauen. Wer stemmt denn eigentlich die zusätzlichen Kosten?
Ich kann mir vorstellen, dass das ein ganz schöner Batzen ist (Multifunktionsgehäuse, Grabungsarbeiten für das Kollokationskabel, etc.).
Wenn das mvox übernehmen muss, können die das überhaupt stemmen?"

Nein, die Technik von MVOX war schon immer im Außenbereich geplant (bei der Fußgängerampel auf der Seite des Stockschützenplatzes). Daher gibt es keine zusätzlichen Kosten, diese Kosten waren vom Start weg eingeplant!


"wenn eventuell die genormten Vorgänge nicht eingehalten wurden(z.B. beim Markterkundungsverfahren…) dann könnte ich mir erklären, warum eine staatliche Förderung gefährdet sein könnte. In der genannten Information ist auch die Rolle des Breitbandpaten definiert."

Wie oben bereits erwähnt habe ich das Vorbereitungsverfahren für eine Breitbandförderung durchgeführt. Wir waren (nicht ganz ohne Stolz ;-)) eine der ersten Gemeinden die dieses Verfahren durchlaufen haben und halten auch einen entsprechenden Förderbescheid bereits in unseren Händen. Hier darf ich vll. erwähnen, dass es auch ein Vorteil war, dass wir als gesamter Landkreis aufgetreten sind, daher wurde das Förderverfahren blitzschnell durchgeführt und genehmigt.

Christoph Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
02.09.2010 um 15:54 Uhr
Beitrag 58

Habe soeben einen höchst interessanten Presseartikel gefunden:

img413.imageshack.us/f/20100831dntmvoxbauarbei.jpg/

Kernaussagen:

- Bauausführende Fa. Debus: Fertigstellung aller Tiefbauarbeiten Ende September an allen Ausbaustandorten (im Lkr.)
- Danach ca. 1 Monat für die Anbindung der Telekomkabel
Geplante Fertigstellung: 22. Oktober!!!

Ausbaustufe 2 kommt frühestens in 1 Jahr
gast
geschrieben am
27.09.2010 um 08:03 Uhr
Beitrag 59


Zitat Herr Stangl:

Wie oben bereits erwähnt habe ich das Vorbereitungsverfahren für eine Breitbandförderung durchgeführt. Wir waren (nicht ganz ohne Stolz ;-)) eine der ersten Gemeinden die dieses Verfahren durchlaufen haben und halten auch einen entsprechenden Förderbescheid bereits in unseren Händen. Hier darf ich vll. erwähnen, dass es auch ein Vorteil war, dass wir als gesamter Landkreis aufgetreten sind, daher wurde das Förderverfahren blitzschnell durchgeführt und genehmigt.. Zitatende
______________________________

Vielleicht ist der Stolz jetzt nicht mehr so groß, meiner Meinung nach war die ganze Sache nicht richtig durchdacht und recherchiert und man hat zu sehr die versprochene "Förderung" im Blickwinkel gehabt.

Es gibt zum Orte, deren Einwohner durch eigene Initiative in verhältnismäßig kurzer Zeit und zu einem relativ günstigen Preis(Monatsgebühr)einen schnellen Netzanschluss haben.So zumindest haben mir vertrauenswürdige Bekannte erzählt.
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
27.09.2010 um 10:25 Uhr
Beitrag 60

"Vielleicht ist der Stolz jetzt nicht mehr so groß, meiner Meinung nach war die ganze Sache nicht richtig durchdacht und recherchiert und man hat zu sehr die versprochene "Förderung" im Blickwinkel gehabt.

Es gibt zum Orte, deren Einwohner durch eigene Initiative in verhältnismäßig kurzer Zeit und zu einem relativ günstigen Preis(Monatsgebühr)einen schnellen Netzanschluss haben.So zumindest haben mir vertrauenswürdige Bekannte erzählt."


Wenn Sie mir sagen, was an der Sache nicht richtig durchdacht und recherchiert war, könnte ich gerne dazu Stellung nehmen. Das wir evtl. (noch ist nichts passiert!) auf das falsche Pferd gesetzt haben ist kein Ergebnis von falscher Recherche oder zu wenig Information. Fragen Sie mal andere Kommunen die mit dem Breitband-Krösus ausgebaut haben, die mussten teilweise 2 Jahre warten bis was vorwärts ging - auf der anderen Seite gibts eben auch die Kommunen die das nötige Glück haben, wie sie selbst erzählen!

Allerdings muss man hier stark unterscheiden. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Netzbetreibern wird es wohl so schnell keinen Betreiber geben, der sich darum "reisst" in Maxhütte und Umgebung einen Netzausbau vorzunehmen, da die Versorgung größtenteils in Ordnung ist und die Einwohnerdichte wirtschaftlich nicht rentabel ist. Genau das ist ja das Breitbandproblem auf dem Land und Ursache der angesprochenen Förderung.

Zu Ihrer Beruhigung: Wir hatten bei der Förderung nicht vorschnell gehandelt, selbst wenn die MVOX-Sache in die Binsen geht, bleibt die Förderung für ein weiteres Projekt erhalten!
gast
geschrieben am
06.10.2010 um 10:34 Uhr
Beitrag 61

Herr Stangl,

es ist schon i O wenn Sie jetzt auch bestätigen, dass da etwas eventuell " in die Binsen gehen kan" und Sie dazu stehen.

Zur Ergänzung meines vorherigen Beitrages: ausdrücken wollte ich auch, dass manchmal kleinere Lösungen mit eventuell sogar ortsnahen "Handwerkern" auch Sinn machen kann statt im Großverbund Verträge mit bundesweit agierenden börsennotierten Uternehmen abzuschließen. Das ist nicht böse gemeint und nicht persönlich gegen Sie gerichtet. Ich bin überzeugt, dass Sie genauso wie der Stadtrat im Vorfeld nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben!

Beruhigend ist auch zu wissen, dass bei einem eventuellen Scheitern mit mvox der Stadt und damit den Bürgern keinerlei finanzielle Belastungen dadurch entstehen.

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
08.10.2010 um 11:59 Uhr
Beitrag 62

Entgegen der Pressemitteilung die heute im Städtedreiecksteil der MZ zu finden war, hat sich MVOX nur schriftlich gemeldet. Die angeblichen "Aussagen" von Herrn Klotz waren einem Serienbrief der an alle Gemeinden ging entnommen. Denn wenn, wie im MZ Artikel angekündigt, Burglengenfeld angeschlossen werden würde, dann wären wir automatisch auch mit dabei, schließlich hängen wir am selben HVT.

Im übrigen möchte ich Sie darauf hinweisen, dass wir MVOX offiziell in Verzug gesetzt haben (bis zum 31.10.2010). Dennoch besteht ein Fünkchen Resthoffnung!

In diesem Sinn: Ein schönes Wochenende!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
14.10.2010 um 00:08 Uhr
Beitrag 63

Es gibt positive Neuigkeiten:

Der Subunternehmer von MVOX, die Fa. Debus hat mich gestern angerufen und erklärt, dass sie diese Woche noch mit dem Tiefbau beginnen möchten. Wir haben sofort alles in die Wege geleitet und warten jetzt auf den Baubeginn.

Nur um nicht zu viele Hoffnungen zu schüren: Der alleinige Ausbau des HVT´s bedeutet noch keinen Betrieb über MVOX sondern dient erstmal nur der Schaffung der technischen Notwendigkeiten! Ob und wie das weiter geht, weiß leider im Moment noch niemand so recht - aber der Ausbau ist ein Teilerfolg, der uns ein Stück nach vorne bringt - mit oder ohne MVOX!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
09.11.2010 um 17:34 Uhr
Beitrag 64

Mal wieder einen kurzen Zwischenstand:

Die Tiefbauarbeiten sind abgeschlossen, der HVT von MVOX steht und angeblich bekommen wir sogar diese Woche noch die Schaltungstermine.

Es sieht also so aus, also hätte MVOX noch die Kurve gekratzt!

Freut mich und ich hoffe Sie auch!
Mike
geschrieben am
15.11.2010 um 14:40 Uhr
Beitrag 65

Die Frage wo ich mir aber schön langsam stell, ist, ob MVOX wirklich der richtige Partner ist, und ob sich das ganze überhaupts noch rentiert.
Lt. Infos von der Telekom scheint wohl der PLZ-Bereich 93142 mit LTE ausgebaut zu sein, und ab Jan/Feb 2010 soll das dann auch bestellbar sein.
Hier stellt sich nur noch die Frage, zu welchen Preisen und welche Geschwindigkeiten sind am Schluss dann wirklich möglich.
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
15.11.2010 um 14:43 Uhr
Beitrag 66

Hallo Mike,

wo haben Sie die Info mit dem LTE-Ausbau durch die Telekom her? Das wäre vollkommen neu, habe erst vor 2 Wochen mit dem für uns zuständigen Sachbearbeiter bei der Telekom telefoniert und er hat keinerlei Andeutungen gemacht, dass etwas verbessert werden soll...
Mike
geschrieben am
15.11.2010 um 18:23 Uhr
Beitrag 67

von einem Telekomiker... Und wie ich grad seh, kann mans auch auf der T-Home Website überprüfen.
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
16.11.2010 um 09:04 Uhr
Beitrag 68

Hallo Mike,

wären Sie bitte so nett und würden mir evtl. die Kontaktdaten Ihres Telekom-Ansprechpartners per Mail schicken?

Seltsam, dass mir da noch gar nichts zugetragen wurde!

Danke!
Arno Nym
geschrieben am
16.11.2010 um 21:32 Uhr
Beitrag 69

www.Telekom.de/4g
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
19.11.2010 um 11:59 Uhr
Beitrag 70

Ich hab mich jetzt zum Thema LTE schlau gemacht:

Es stimmt, dass in Maxhütte nächstes Jahr das LTE-Netz aufgebaut wird. Es ist auch richtig, dass LTE eine geringe Störanfälligkeit mit sich bringt und daher gerade für die mobilen Datendienste interessant ist (Smartphones, Surf-Sticks, etc.)

Die propagierten 50 MBit Download entbehren allerdings jeglicher Realität. LTE senden in "Funkzellen", die jeweils mit 50 MBit senden können. Je nach Abnehmer für 1 Zelle, teilen sich diese die 50 Mbit. Garantiert werden nur 1-2 Mbit pro Teilnehmer. Wenn man also auf einem weit von den Ortschaften entfernten Weiler wohnt hat man gute Chancen eine vernünftige Verbindung zu bekommen, wenn man mitten in einer größeren Ortschaft wohnt, wird man wohl nicht mehr als die garantierten 2 Mbit bekommen.

LTE ist also ein Zusatz-Netz, aber kein vollständiges Ersatznetz. Gerade gegenüber der Satellitenlösung ist LTE im Vorteil, da bessere Latenzzeiten, (wohl) geringere Gebühren und natürlich eine größere Mobilität. Aber an einem Glasfaserausbau führt nach wie vor kein Weg vorbei!

Zum Thema MVOX: Wir warten nach wie vor auf den Schaltungstermin!

Außerdem werden wir wohl in naher Zukunft erneut in das Auswahlverfahren zur Breitbandförderung einsteigen, denn einen weiteren Ausbau mit MVOX wird es nicht geben! Es gibt bereits Gespräche mit verschiedenen Anbietern!

NoName
geschrieben am
25.11.2010 um 23:24 Uhr
Beitrag 71

Naja, ich hoffe, dass hier dann mit der Telekom, Vodafone usw zusammengearbeitet wird! LTE ist natürlich auch nur eine Notlösung, schon allein deswegen, weil nach einem gewissen Volumen man gedrosselt wird. Soweit mir bekannt ist, hat doch die Telekom zum Netto Glasfaser gezogen, ist es nicht möglich mit denen zu redne? ADSL2+ oder VDSL is doch das, was man braucht :)
Zu MVOX: MVOX konnte mir ja nicht mal konkret mitteilen, was für eine DSL-Technik verwendet wird....
gast
geschrieben am
29.11.2010 um 06:57 Uhr
Beitrag 72

Ich muss leider feststellen, dass von Kommunikation und Transparenz kaum etwas festzustellen ist.

Egal, woran das liegt, aber es kann nicht sein, dass Breitbandpaten, die sicherlich untereinander vernetzt sind, inforamtiv hinterherhängen!!!

Gut, dass es dieses Forum gibt und Informationen darin möglich sind.

Ein Tipp: wer TV-Kabelanschluss hat beziehungsweise die Kabel dafür im Haus verlegt sind, der kann über Kabel Deutschland einen Telefon und Internet-Flatrate-Vertrag mit bis zu 32 MBit/s Downloadgeschwindigkeit abschließen. Zur Zeit läuft eine Aktion, meiner Meinung nach durchaus eine Alternative. Im Gegensatz zu früher ist jetzt eine Trennung von TV und Telefon/Internet möglich: also kann ich zum Beispiel TV über SAT-Schüssel sehen und Telefon und Internet über Kabel, was finanziell interessant ist.
gastXY
geschrieben am
03.12.2010 um 09:09 Uhr
Beitrag 73

ich gehe davon aus, wenn von Anfang an der richtige Partner ausgewählt worden wäre, hätten wir schon lang schnelleres Interenet...
naja
geschrieben am
03.12.2010 um 12:41 Uhr
Beitrag 74

Super gastxy....

Jetzt ist etwa die Stadt Schuld oder wie....manche Leute können da blos meckern...
mike
geschrieben am
03.12.2010 um 17:22 Uhr
Beitrag 75

naja, ich denke, gastxy hat sich etwas falsch ausgedrückt.

vom Prinzip her find ichs genial, dass die Stadt sich für schnelleres Internet (oder dass es überhaupts mal verfügbar ist) einsetzt. Aus der Gegend, wo ich ursprünglich komm, träumt man von solchen Unternehmungen!!
(Also erstmal dickes Lob :))

Das Problem mit MVOX ist halt, dass die mit anderen Frequenzen arbeiten wie die Telekom. Jetzt zickt die Telekom halt rum, erstens schon mal, weil sie Kunden verlieren werden und zweitens, weil sie eben auch Störungen vermuten (Auskunft Telekomtechniker).
MVOX selber konnte mir nicht mal die Auskunft geben, welche Technik sie verwenden (man will ja wissen, welchen Router/Modem man braucht). So wies ausschaut nutzen sie eine Art G.HDSL....
aber wie gesagt, eine genaue Auskunft hab ich nicht bekommen!!
dass es anscheinend keine Konventionalstrafen oder so gibt.. ok, lief wohl was beim Vertrag schief. :)

Aber ich denke prinzipiell auch, dass es mit einem größeren Provider schneller gegangen wäre...bzw. man eine Zukunftsträchtigere Lösung bekommen würde (Glasfaser).

Und das ganze ist Thema der Stadt... von alleine Interessiert das mal keinen Provider, ob ein paar Leute mehr oder weniger Breitband haben oder nicht.

Aber wie schon gesagt... mal nicht meckern... prinzipiell ist es löblich, dass was getan wird!! :)
Moon
geschrieben am
03.12.2010 um 19:53 Uhr
Beitrag 76

..soweit ich das weiß,legt der "größere Provider", nämlich die Telekom,nur deswegen kein Glasfaserkabel, weil das denen für verästelte ländliche Räume zu teuer ist!
Das ist offenbar nur in der Stadt was verdient!

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
09.12.2010 um 14:21 Uhr
Beitrag 77

@ Moon: Das ist richtig, die Telekommunikationsunternehmen prüfen in erster Linie die Wirtschaftlichkeit beim Ausbau. Wenn in Regensburg auf einen km² 10.000 Leute kommen und in Maxhütte 500 Leute (rein aus der Luft gegriffene Zahlen!!!), dann rechnet sich eben der Glasfaseranschluss auch in Regensburg 20x mehr als in Maxhütte. Daher sind ja die ländlichen Regionen besonders benachteiligt, da dürfen wir uns in Maxhütte noch glücklich schätzen!

Als wir damals die ersten Gespräche bzgl. Ausbau geführt haben, war auch die Wirtschaftlichkeit ein großes Thema im Gespräch mit der Telekom. Die Telekom hat zum damaligen Zeitpunkt Haushalte mit einem 1 MBit-Anschluss als "wirtschaftlich nicht interessant" angesehen. Die Anzahl unserer Haushalte <1 Mbit sind in der Summe sehr gering, lagen damals bei ca. 4 %. Außerdem hatte die Telekom einen Ausbaustopp verhängt, somit gab es gleich 2 Gründe warum die Telekom nicht einmal interessiert war an einem Ausbau!

Heute sieht die Sache anders aus, die Telekom hat den Ausbaustopp wieder aufgehoben und die Latte für die Wirtschaftlichkeitsberechnungen höher gesetzt (2 MBit). Da wir einen großen Anteil an 2 MBit-Anschlüssen haben (ca. 40 %) sind wir auch von der wirtschaftlichen Seite her auf einmal wieder interessant für die Telekom, aber natürlich auch für viele andere Anbieter.

Wir werden parallel zur MVOX-Sache in den nächsten Wochen erneut ins Ausschreibungsverfahren einsteigen und hoffen dann auf möglichst viele Angebote!




Kleines Update zum Thema MVOX:

Ich habe heute von Herrn Reger vom LRA eine Email bekommen, dass die Schalttermine von der Telekom zwischen Januar 2011 und April 2011 verteilt werden, wann in diesem Zeitraum Maxhütte-Haidhof an der Reihe ist, kann ich leider noch nicht sagen!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
14.12.2010 um 15:20 Uhr
Beitrag 78

Die Stadt Maxhütte-Haidhof ist heute erneut in das Auswahlverfahren zur Breitbandförderung eingestiegen. Das bedeutet, dass wir bis zum 21.02.2011 wieder Angebote von Telekommunikationsunternehmen bekommen und anschließend beraten wie weiter verfahren wird!
gast
geschrieben am
28.12.2010 um 19:06 Uhr
Beitrag 79

ein - nicht ganz ernst - gemeinter Vorschlag:


Vielleicht sollte man auf den von der Firma Astrium gebauten und am Sonntag von der Bodenstation Baikonur ins All geschossenen KA-SAT-Satelliten warten.

Dieser Satellit soll einen Hochgeschwindigkeitsinternetzugang garantieren, auch in entlegene Gebieten!!!!!!

Allen einen guten Rutsch , Gesundheit und Erfolg in 2011
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
30.12.2010 um 12:02 Uhr
Beitrag 80

@ Gast: Ich weiß aber nicht ob uns die Regierung dieses Projekt als "förderfähig" einstufen lässt ;-)

Ich möchte Sie nur kurz auf einen aktuellen Stand bringen, da sich derzeit einiges tut.

1. Liegen uns Anfragen der Telekom vor, dass im Laufe des nächsten Jahres 3 Sendemasten mit UMTS aufgerüstet werden. Konkret sind dies:

1. Sendemast bei der Autobahnbrücke zwischen Ibenthann und Meßnerskreith
2. Sendemast in Ponholz (beim Solarfeld, Brücklhof)
3. Sendemast bei Meßnerskreith

Auf meine Rückfrage bis wann das ganze realisiert wird, hab ich als Antwort das 3. Quartal 2011 erhalten!

Auch im Bereich des kabelgebundenen Ausbaus tut sich einiges, mehr dazu werde ich allerdings erst im neuen Jahr mitteilen können!

Ich wünsche Ihnen allen einen Guten Rutsch in 2011!

Moon
geschrieben am
02.01.2011 um 14:16 Uhr
Beitrag 81

...mal ne (wahrscheinlich)blöde Frage:

Hier wird immer mit irgendwelchen Fachbegriffen um sich geschmissen....

...was bedeutet das konkret für uns in der DSL-Diaspora ?

Wir haben hier im Raum Ponholz/Birkenzell/Almenhöhe teilweise unterirdische Übertragungsraten!
Werdendie dann auch besser oder nur für Kunden von MVOX ...oder wie ?

Gruß
Moon
Interessent
geschrieben am
12.01.2011 um 01:45 Uhr
Beitrag 82

Für die "DSL-Diaspora" bedeutet das, dass es vorläufig nur (vielleicht) mehr Bandbreite gibt wenn du einen Vertrag mit mvox abschliesst. Aber noch sind die ja nicht so weit schalten zu können. Dann steckt man in einem 2-Jahresvertrag, wobei ja womöglich/hoffentlich schon bald ein anderer Anbieter ausbaut.
Ich versteh das Ganze nicht wirklich. Es steht schon ne ganze Weile fest, dass mvox seine geplanten Outdoorteile (Stufe 2) nicht bauen kann/darf. Trotzdem wurde darauf gedrängt den Grundausbau (Stufe 1) durchzuführen, der ja nun alleine nicht wirklich viel bringt. Und mit dem Kasten vor der Asphaltstockbahn kann ziemlich sicher sonst keiner was anfangen. Dann gibt es eine neue Ausschreibung. Mit dem Gedanken wurde sicher schon länger gespielt und trotzdem auf den Grundausbau bestanden. Wenn ein alternativer Anbieter zum Zuge kommen sollte, steht dieser sehr wahrscheinlich vor dem gleichen Problem wie mvox. Das Eine dürfen sie nicht und das Andere ist nicht finanzierbar. Dann alles von vorne und wieder 1-2 Jahre Trauerspiel? Also kommt im Endeffekt nur die Telekom in Frage und die Ausschreibung ist reine Formsache, zumindest hoffe ich dass es so ist.
Falls aber so was wie UMTS oder LTE als vollwertige Alternative durchgeht, dann gute Nacht!

Mal ehrlich, baut doch den nächsten Kreisel, oder saniert irgendeine einwandfreie Strasse ein Jahr später und das Geld für einen gescheiten Breitbandausbau ist wieder drin :-) Vernünftiges DSL ist doch auch ein nachhaltiges Argument! Wenn ich mir einen Bauplatz suchen würde, würde ich mich erkundigen ob es schnelles DSL von einem leistungsfähigen Anbieter gibt. Und dann würde ich sagen, Ponholz bäääääh, Pirkensee bääääääh, mvox uuuuaaaahhh, usw. DSL kostet also nicht wirklich Geld, es ist eine Investition in die Zukunft der Gemeinde (Ist ja schon fast philosophisch :-) )

Wenn der Beitrag gelöscht wird bin ich keiner Weise böse! :-)

iNteressent

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
12.01.2011 um 10:30 Uhr
Beitrag 83

Um die ganze Verwirrung hier ein bisschen zu entzerren:

Das grundsätzliche Problem, warum es hier keine "einfache" Lösung gibt liegt an mehreren Punkten:

1. Wir sind eine Kommune, die Anbieter- und Technologieneutral auswählen will und muss, das ist ein entscheidender Unterschied zu einer Privatperson oder einem Wirtschaftsunternehmen. Ob es uns und Ihnen passt oder nicht, wir müssen an das wirtschaftlichste Angebot (sei es Kabel oder auch der unbeliebte Funk) vergeben.

2. Wir unterliegen dem Breitband-Förderprogramm. Ich weiß jeder von Ihnen setzt im Jahr 2011 eine 16 MBit-Leitung als persönlichen Standard voraus, das kann ich selbst gut verstehen. Die Förderrichtlinien sehen allerdings bereits 2 MBit als ausreichend an. Man bekommt also nur Förderung, wenn man Gebiete ausbaut die <2 MBit versorgt sind und wir reden hier von bis zu 100.000 Euro Zuschuss! Daher MÜSSEN wir auf eine gute Grundversorgung schauen, also erstmal alle Haushalte auf das Level 2 MBit bringen, sonst gibt es keine Förderung. Wenn sich bei einem Grundausbau für die bereits "gut" versorgten Haushalte noch eine Besserung ergibt, dann ist das nur ein netter Nebeneffekt! Ich hoffe Sie verstehen jetzt besser warum wir auf den Grundausbau bestanden haben und weiter bestehen müssen!

3. LTE und UMTS werden (leider) als Grundausbaufähig eingestuft, allerdings ist der bestehende Ausbau bei uns fast zu vernachlässigen, so dass uns diese Technologien bei der Förderung nicht in die Quere kommen. LTE und UMTS sind optimal für mobile Nutzung, mehr aber auch nicht. Übrigens wird LTE NICHT in 2011 für Maxhütte-Haidhof kommen, ich hatte da Kontakt mit der zuständigen Sachbearbeiterin der Dt. Telekom! Frühestens 2012 wird über einen LTE-Ausbau nachgedacht.

4. Sie haben absolut recht, Breitbandversorgung ist ein wesentlicher Standardfaktor. Ich bin ja auch mit dem Vertrieb von Maxhütte-Ost III beauftragt und kann daher aus Erfahrung sagen, dass es ein K.O.-Kriterium ist. Die Entscheidung über die Finanzen müssen wir aber dem Stadtrat überlassen, ich denke aber schon, dass eine große Bereitschaft da ist in diesem Bereich zu handeln.

5. Wir befinden uns derzeit in der Ausschreibungsphase und verhandeln in alle Richtungen, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich zu diesem Thema nichts sagen kann, aber bekannt geben werde, wenn sich etwas wesentliches tut. Es ist auf jeden Fall viel los und das ist auch gut so!
Moon
geschrieben am
12.01.2011 um 17:01 Uhr
Beitrag 84

..aaalso: So wie ich das verstehe, ist das was die Fa. Mvox baut eigentlich nur fürs mobile surfen interessant....
...also beim Festnetz-DSL bleibt dann offensichlich auch nach Fertigstellung des Mvox- Projekts Alles beim ALten, oder ?

Prima.....



C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
12.01.2011 um 17:46 Uhr
Beitrag 85

Nein, ganz falsch.

MVOX baut fürs Festnetz aus, LTE und UMTS sind neue(ere) Technologien die besonders für mobile Endgeräte interessant sind und von T-mobile und Vodafone ausgebaut werden. MVOX hat damit gar nichts zu tun!

Bitte die ersten (wenn auch alten) Posts zu diesem Thema hier lesen, da ist alles ausführlichst erläutert!

Schönen Feierabend!
Moon
geschrieben am
12.01.2011 um 19:22 Uhr
Beitrag 86

..."flächendeckend DSL versorgt ist (mind. 1 MBit in 100 % aller Haushalte)"...

...na das wär ja prima!!!

Ebenfalls einen schönen Feierabend!
gast
geschrieben am
14.01.2011 um 17:57 Uhr
Beitrag 87

Herr Stangl,

jetzt muss ich aber doch nachfragen:

wieso MUSS eine Stadt eine Internetverbindung bereitstellen? Dass man das möchte und die Bürger mit "Infrastruktur" versorgen will leuchtet mir schon ein. Aber von MUSS bin ich nicht so überzeugt. Und allgemein gesprochen muss ich nicht jedes Förderprogramm in Anspruch nehmen. Ich KANN aber ich MUSS nicht denke ich.

Nicht jede Stadt/Kommune in Bayern ist in einem größeren Projekt(hier Schwandorf)zusammengeschlossen. Soweit ich weiß gibt es auch im Landkreis Schwandorf Orte, die nicht an diesem MVox Projekt beteiligt waren und sind.

Als abhängig beschäftigter Bürger weiß ich, dass auch ich mit meinen Abgaben dazu beigetragen habe, dass es überhaupt "Fördermittel" gibt! Das Argument der Teilhabe an Fördermitteltrog erschließt sich nicht unbedingt zwingend, andere Faktoren wie etwa Verhältnismässigkeit, Wirtschaftlichkeit oder sogar "ganzheitliche Betrachtungen" wie Aufwand,Ressourcen und Nachhaltigkeit sollten in der heutigen Zeit auch beachtet werden.

Internetanschluß gehört heute zum Leben, keine Frage - aber bürokratische politische Entscheidungen können auch hinterfragt werden!!

Dies war eine kleine Abschweifung allgemeiner Art und ein kleiner Hinweis auf die "Mündigkeit" der Bürger
iNteressent
geschrieben am
15.01.2011 um 19:31 Uhr
Beitrag 88

Hallo Hr. Gast,

sind sie nun dafür oder dagegen?
Ich meine schon das die Stadt in gewisser Weise muss, wenn die Bürger es wollen.
Ich meine, das dass Einsetzen für Breitband auch Gegenstand des Wahlkampfes war, also alles im Rahmen der Demokratie.
Einzelne Bürger haben natürlich unterschiedliche Schwerpunkte in ihren Interessen. Mich z.B. interessiert es relativ wenig ob irgendwo eine Ampel oder Kreisel gebaut, eine Strasse saniert, Hallenbad hingestellt, mit hohem Kostenaufwand die Wasserhärte leicht reduziert, oder sonst was mit unserem (auch meinem!)Geld gemacht wird. Schnelleres oder überhaupt Internet wäre mir und vielen anderen aber wichtig, wichtiger als ein Hallenbad z.B.
Nicht falsch verstehen, ich zweifle den Sinn der genannten Sachen nicht an!

Weitere Ausführungen überlasse ich aber Herrn Stangel, wo doch auch vor kurzem erst Breitband als Standortfaktor erörtert wurde.

Ein Sprichwort ist mir aber spontan noch eingefallen, welches eigentlich überall zutrifft wo Konkurrenz herrscht, ob es nun Person, Betrieb, Konzern oder Gemeinde ist:

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!

Gruß
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
16.01.2011 um 21:40 Uhr
Beitrag 89

Hallo Gast,

da habe ich mich vielleicht nicht deutlich ausgedrückt. Breitbandausbau ist natürlich kein Muss, also keine Pflichtaufgabe einer Kommune (im Sinne der Bayerischen Gemeindeordnung, wie z. B. die Wasserversorgung). Ich habe den Satz auf den Sie sich vermutlich beziehen folgendermaßen gemeint:

Um in den Genuss einer Förderung für den Breitbandausbau zu kommen, MÜSSEN wir uns auf die Grundversorgung beschränken und können nicht bereits gut versorgte Gebiete mit den Fördermitteln weiter ausbauen. Wenn sich ein Synergie-Effekt ergibt (was ja zumeist auch so ist), ist das natürlich toll für uns!

Ich beschäftige mich mit diesem Thema, da der Stadtrat dies auch politisch unterstützt und einen Breitbandausbau als notwendig erachtet. Daher möchten wir gerne die uns zur Verfügung gestellten Fördermittel auch ausnutzen!

Eine Abwägung von Verhältnismäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, etc. wurde bereits vor langem getroffen, nicht zuletzt deswegen wurde auch MVOX (damals deutlich günstigster Anbieter) ausgewählt. Das sich die Dinge mit MVOX jetzt so entwickelt haben steht natürlich auf einem anderen Papier! Was die politischen Entscheidungen antrifft bin ich leider der falsche Ansprechpartner, ich bin nur ein ausführendes Organ ;-)

Schönen Abend noch!
gast
geschrieben am
18.01.2011 um 19:18 Uhr
Beitrag 90

Zitat H. Stangl:

...Was die politischen Entscheidungen antrifft bin ich leider der falsche Ansprechpartner, ich bin nur ein ausführendes Organ ;-)
____________________________________________________________

aber doch wohl ein qualifiziertes Organ in Führungsposition ;-) ??


Interessent:
ich stimme zu, man muss mit der Zeit gehen(ich habe bereits geschrieben, dass heute ein komfortabler und bezahlbarer Netzzugang im Interesse der Bürger liegt).
Ich habe nur ein paar Bemerkungen auf dem Weg dahin gemacht und ich ärgere mich manchmal, wenn der Bürger bevormundet wird. Auch wenn ich wähle, gebe ich damit nicht bedingungslos meine Stimme zum Beispiel an den Stadtrat ab. Das ist allgemein gemeint, aber es gibt genügend Beispiele von Projekten, bei denen Bürger falsch oder nicht ausreichend informiert und beteiligt werden. Letztendlich ist es vermutlich so, dass irgendwie der Bürger durch Abgaben oder Gebühren bei allen Vorhaben zur Kasse gebeten wird.

Zum Thema Hallen/Freibad habe ich folgende Meinung: Es wäre wirtschaftlicher und sinnvoller gewesen, das vorher bestehende Bad am Gymnasium(zentrale Lage!!) als ARGE der 3 Städte gemeinsam zu modernisieren bzw. auszubauen. Ist nur ein Beispiel zu meinen oben genannten Bemerkungen. Prestigeprojekte teilweise ohne jede Bodenhaftung jedes einzelnen "kleinen" Stadtoberhauptes müssten in Zeiten knapperer finanzieller Mittel vorbei sein!
iNteressent
geschrieben am
20.01.2011 um 05:14 Uhr
Beitrag 91

Hinterfragen und kritisch sein sollte man natürlich. Grundsätzlich geht es hier aber nicht um politische Hintergründe, sondern darum dass wir endlich vernünftige und zeitgemässe Bandbreite, zum Einen wollen und in vielen Fällen auch brauchen.
Was den Stadtrat oder auch die Bundesregierung betrifft, wissen wir ja dass wir mit dem Wahlschein auch einen Freifahrtsschein abgeben. Da können die Damen und Herren versprechen was sie wollen, nachher heisst es immer "Ups, da haben wir LEIDER was übersehen, wir können doch nicht......................". Irgendwie ist das Tradition.
Aber abseits der verschiedenen Meinungen und Interessen ist es einfach wichtig, dass ständig "gemacht und getan" wird. Wenn wir beim Hallenbad bleiben wollen, wurde ja nicht nur Geld ausgegeben, es wurde auch Geld verdient. Von den Unternehmern, den Angestellten, den Arbeitern, den Lieferanten usw. Was ich sagen will ist, dass die "Kröten" wandern müssen, nur so funktioniert unser System (bzw. würde es). Vom Geld unterm Kopfkissen hat keine sprichwörtliche "alte Sau" was.
Das unser System ad absurdum geführt wird, indem uns ein immer grösserer Teil unseres erarbeiteten Geldes genommen wird (Steuern) und gerne dort hin gelenkt wird wo es eigentlich nur eine Hand voll Leute haben will (marode Banken, Grosskonzerne, Griechenland, u.s.w.u.s.f............) ist einfach nur...........(bitte selbst Meinung bilden/haben).
Im funktionierenden System würde das Geld den Weg fliessen, den es wert ist zu fliessen, dann gäbe es halt keine Millionengehälter für irgendwelche Manager und Vorstände deren Unternehmen (eben deswegen z.B.)nicht konkurrenzfähig sind und keine Boni aus Staatsbürgschaften.
Aber, wie anfangs gesagt, gehört das gar nicht hier her. Ob man bei Betrachtung der Gesamtsituation SCHWARZ oder ROT ( :-) ) sieht ist wahrscheinlich ziemlich egal!

dumdidum

iNteressent

PS:
2219, der absolute Spamschutz! Kommt gleich nach 08/15...........




gast
geschrieben am
24.01.2011 um 07:10 Uhr
Beitrag 92

volle Zustimmung!

Aber vielleicht geht in kleinem Rahmen(Kommune)doch manchmal ein bißchen mehr "Demokratie"? So ein Forum wie dieses ist doch schon ein Beitrag zur Meinungsbildung. Man lernt andere Meinungen kennen und manchmal erfährt man auch Hintergründe von Entscheidungen, die uns Bürger betreffen. Oft sind auch Argumente von Entscheidungsträgern aussagekräftig ;-)

Der Spamschutz(Anonymität)von 2219 ist gigantisch, das sehe ich auch so
gast
geschrieben am
24.01.2011 um 07:20 Uhr
Beitrag 93

Zusatzbemerkung zum Hallen/Freibadbau:

auch wenn ein anderer Standort gewählt worden wäre - auch da hätte der Handel und das Handwerk verdient!!! Aber zentral gelegen und die Kosten(auch Folgekosten) gedrittelt hätte vielleicht mehr Nutzen gebracht :-) ?
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
25.01.2011 um 13:07 Uhr
Beitrag 94

Hallo,

es gibt mal wieder neue Nachrichten, diesmal allerdings WIRKLICH neu:

Die Stadt Maxhütte-Haidhof tritt mit sofortiger Wirkung vom MVOX-Ausbauvertrag zurück. Ich kann mir vorstellen, dass für einige der Mitleser hier befremdlich wirken mag, aber es war für uns der einzige gangbare Weg.

Folgendes ist festzuhalten:

MVOX hat es binnen 14 Monaten (vorgesehen waren max. 7 Monate) nicht geschafft den Vertrag mit uns (bzw. allen anderen Kommunen im Landkreis) zu erfüllen. Es wurde zwar häppchenweise weiterverhandelt und weitergebaut, jedoch ist bis zum heutigen Tag kein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht worden. Ausgewiesene Fachleute bezweifeln jetzt sogar, dass die ganze MVOX-Technik nicht wirklich funktionieren wird.

Ein ganz entscheidender Punkt war auch, dass MVOX die Ausbaustufe 2 nicht mehr wie zu Beginn anbieten konnte, mehr als der Grundausbau wäre nicht möglich gewesen. Eine weitere Förderung, über den Grundbedarf hinaus, wäre nicht durchführbar gewesen. Das Problem an der Förderthematik war, dass man nicht auf der einen Seite MVOX für den Grundbedarf fördern könne und auf der anderen Seite eine andere neue Firma für den sog. erhöhten Bedarf (Ausbaustufe 2), da dies eine Doppelförderung wäre. Zunächst hat man uns seitens der Regierung eigentlich signalisiert, dass dies möglich wäre, nach Rücksprache mit dem Wirtschaftsministerium wurde uns gesagt, dass dies keinesfalls möglich wäre.
Da die Ausbaustufe 2 für uns elementar wichtig war (was bringen sonst auf Dauer 2 MBit in einem Gewerbegebiet?) mussten wir handeln!

Unsere Ausschreibung, die wir Ende November gestartet haben kann jetzt ohne Probleme bis zum 21. Februar weiterlaufen, wird dann ausgewertet und dem Stadtrat zur Kenntnis vorgelegt! Dieser entscheidet dann wie künftig weiter verfahren wird!

Ich weiß, wir stehen wieder ganz am Anfang aber lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende!
gast
geschrieben am
13.02.2011 um 10:39 Uhr
Beitrag 95

ich verweise nicht allzugern auf Berichte aus der Schandmaulpresse, aber in diesem Fall zur info an alle:

www.bild.de/BILD/digital/bams/2011/02/13/tech-freak-martin-eisenlauer/im-internetzten-dorf-deutschlands.html
Der Nachfrager
geschrieben am
15.02.2011 um 14:28 Uhr
Beitrag 96

Ich verfolge Eure Diskussion mit großem Interesse, auch wenn sie mich weniger betrifft als manch andere hier, da ich mit einer halbwegs vernünftigen Datenübertragungsrate versorgt bin.

@ Moon: Du schreibst von "unterirdischen" Raten. Darf ich fragen, in welchem Bereich sich das ungefähr bewegt?
Würde mich nur mal interessieren, damit auch ich als Nicht-Ponholzer verstehen kann, um welche Größenordnung es hier eigentlich geht :-)
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
15.02.2011 um 14:39 Uhr
Beitrag 97

@ Der Nachfrager:

Um vorzugreifen: Mit unterirdischen Bandbreiten reden wir z. B. vom 0,0 DSL (Almenhöhe), 384 KB/s (Birkenzell, Birkenhöhe), 768 KB/s (Ponholz, Meßnerskreith), 1024 KB/s (Birkenzell, Birkenhöhe, Ponholz, Meßnerskreith, Pirkensee).

An alle teilnehmenden Forumsbesucher: Die Vergabe der Breitbandausschreibung findet in der öffentlichen Stadtratsitzung am 24.02.2011 um 18 Uhr statt. Gemeinsam mit unserem Breitbandberatungsbüro IK-T werde ich die Ergebnisse vorstellen, wer teilnehmen möchte ist herzlich eingeladen!!!
Moon
geschrieben am
15.02.2011 um 17:07 Uhr
Beitrag 98

@ C.Stangl: DANKE!!!
gast11
geschrieben am
16.02.2011 um 06:45 Uhr
Beitrag 99

Herr Stangl,

hat das IK-T-Beratungsbüro etwas mit dem stattlichen Forschungsprogramm zu tun oder wird darüber finanziert?

Link:
www.bmbf.de/de/9069.php
gast 11
geschrieben am
16.02.2011 um 06:48 Uhr
Beitrag 100

muss natürlich stAAtlich statt stattlich heißen ;-)
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
16.02.2011 um 08:13 Uhr
Beitrag 101

Hallo Gast, nein mit diesem Programm hat es nichts zu tun.

IK-T ist unser Breitbandberatungsbüro aus Regensburg. Deren wohl geläufigstes Projekt war die Breitbanderschließung in Regenstauf: www.ik-t.de/
gast11
geschrieben am
16.02.2011 um 14:51 Uhr
Beitrag 102

Danke für die Antwort.
gast11
geschrieben am
16.02.2011 um 14:57 Uhr
Beitrag 103

ich hatte vergessen, einen Link zur info über Regenstauf und Vororte einzustellen.Offensichtlich baute da die Telekom.

www.tvaktuell.com/default.aspx?redirect=1&ID=11659&showNews=478247
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
21.02.2011 um 15:59 Uhr
Beitrag 104

Heute läuft ja die Ausschreibungsfrist ab. Da einige Anbieter nicht rechtzeitig fertig werden, haben wir uns entschlossen die Frist nochmal um 4 Wochen zu verlängern, somit ist auch der Termin am Donnerstag in der Stadtratssitzung hinfällig - wir werden hierzu dann eine gesonderte Sitzung einberufen, ich werde Sie dann selbstverständlich wieder informieren.
juhu
geschrieben am
21.02.2011 um 17:53 Uhr
Beitrag 105

juhu... nochmal 4 wochen wo sich nix tut...
gast
geschrieben am
21.02.2011 um 19:52 Uhr
Beitrag 106

So ein Forum ist schon gut und spart Zeit!! Da erhält man schon einige infos und braucht nicht selbst zu suchen. Das ist ein Vorteil des Informationszeitalters.

Guter Link gast11
neue
geschrieben am
01.03.2011 um 10:18 Uhr
Beitrag 107

ich hoffe, die Stadt maxhütte macht sich über die neuen infos dsl-zugang auf der cebit schlau und läuft nicht in die nächste misere! Vielleicht ist aber die verzögerung der ausschreibung nach den infos im forum schon ein erstes gutes anzeichen?

z.B.:

www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Funkstandard-LTE-soll-DSL-Luecken-schliessen-id4345085.html
Christoph Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
02.03.2011 um 23:38 Uhr
Beitrag 108

Hallo Neue,

in der Tat, die Stadt Maxhütte in meiner Person macht sich derzeit tatsächlich auf der Cebit schlau - natürlich auch, aber nicht nur, über Breitbandausbau.

Zum Thema LTE: Wie bereits in Beitrag #83 angekündigt wird in 2011 KEIN LTE-Ausbau in Maxhütte-Haidhof stattfinden, das wurde mir so direkt von der zuständigen Sachbearbeiterin der Telekom zu gesagt und ist auch leicht nachvollziehbar: Die Provider müssen (ist von der Bundesnetzagentur so vorgegeben) zunächst die schwach ausgebauten Gegenden (zu denen wir nicht gehören) ausbauen und für eine 90-prozentige Netzabdeckung dort sorgen bevor sie sich weiter "vorarbeiten" dürfen in Richtung Großstädte! LTE wird frühestens 2012 ein Thema bei uns, genaue Planungen gibts es seitens der Telekom noch nicht!

Und noch was zu LTE: Nahezu alle Experten auf diesem Gebiet sind sich einig, dass LTE keine großartige Steigerung zum jetzigen UMTS-Standard darstellt, realistisch sind 2-3 MBit, außerdem werden sämtliche Verträge mit 5 GB Trafficbudget eingeschränkt. Also bitte nicht blenden lassen von den Marketingstrategien der Telekommunikationsriesen!

Grüße aus Hannover
klaus
klaus@co-co.de
http://www.co-co.de
geschrieben am
02.03.2011 um 23:59 Uhr
Beitrag 109

... zunächst die schwach ausgebauten Gegenden (zu denen wir nicht gehören) ausbauen und für eine 90-prozentige Netzabdeckung dort sorgen bevor sie sich weiter "vorarbeiten" dürfen in Richtung Großstädte!

wow, maxhütte als grosstadt zu bezeichnen finde ich schon toll, dann ist bul wohl neben berlin und münchen eine deutsche weltmetropole :- ))))

spass beiseite, als schwach ausgebautes gebiet zählen alle unter 1 mbit und dazu gehören einige teile von maxhütte doch wohl dazu. weil wenn das nicht so wäre, dann bräüchten wir doch gar keinen ausbau. aber ich sehe es schon kommen, auf vernünftige leitungen werden wir noch in einigen jahren warten.

mfg

klaus


neue
geschrieben am
03.03.2011 um 06:57 Uhr
Beitrag 110


guter Beitrag klaus!

Da gibt es so eine Weisheit: außer Spesen nichts...

Hoffen wir, dass einige Leute im Stadtrat nachfragen und sich nicht nur von eindrucksvollen Präsentationen überzeugen lassen

(Vielleicht doch abwarten, LTE soll vielleicht schneller und flächendeckender kommen als mancher meint, so einige meiner Bekannten)
iNteressent
geschrieben am
03.03.2011 um 16:26 Uhr
Beitrag 111

Hr. Stangl sagte "in Richtung Großstädte", da ist ja dann auch noch was auf dem Weg dorthin. Wenn ich mich zum Beispiel mit dem Auto in Richtung Schwandorf "vorarbeite", ist da ja auch erst mal Teublitz, Katzdorf, Klardorf............

Tatsächlich wurden bei der Versteigerung der Frequenzen Auflagen gemacht, nach denen sich die verschiedenen Erwerber richten müss(t)en (Telekom, Vodafone, O2)
Der Ausbau geht nach Prioritäten geordnet und Maxhütte ist anscheinend nicht so schlecht versorgt, dass wir es es auf Prio 1 gebracht hätten. Und natürlich ist einiges auch Ermessenssache und bietet vielleicht taktischen Spielraum für die Anbieter. Wenn ich mir vorstelle das hier ja nun gerade eine Ausschreibung läuft, warum sollte dann die Telekom sofort LTE ausbauen? Damit sie den Auftrag nicht kriegen? (Nur Spekulation)

Und auch wenn Herr Stangl es hier schon mehrmals erwähnt hat: LTE ist kein echter Ersatz für kabelgebundenes Breitband, auch wenn die diversen Anbieter gerne einen Hype anzetteln wollen! Wenn man mehr als nur ab und zu eMails abholen will sind heutzutage (und erst recht in Zukunft) 5GB nichts grossartiges. Dazu kommt, das sich alle Teilnehmer die an einer Zelle eingeloggt sind, sich die Gesamtbandbreite teilen müssen Bei der ländlichen Version von LTE werden das etwa 50 Mbit sein. Kann man sich ja ausrechnen, wenn da auch nur 50 oder 100 Leute im Stadtgebiet abends gleichzeitig per LTE online sind, und einige davon womöglich kräftig downloaden, was dann für den einzelnen übrig bleibt. Breitband ist das dann oftmals nicht mehr. Man darf auch nicht vergessen, dass LTE nicht nur als Festnetzersatz benutzt werden kann, sondern auch irgendwann Mobilgeräte, wie iPhone und Co, von der Bandbreite zehren.
Ich bin froh das dies von den Verantwortlichen der Stadt soweit richtig erkannt wurde!

i
gast3
geschrieben am
07.03.2011 um 09:21 Uhr
Beitrag 112

Frau Erika Mann sitzt im Europäischen Parlament und ist unter anderem lt. Homepage für IT-Bereiche zuständig(ITRE-Ausschuß)

Auszug aus:
erikamann.com/themen/Telekommunikationsrahmen/breitbandversorgungKonzept


Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutscher Landkreistag haben ein Aktionsbündnis mit dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) gebildet, um die so genannten "weißen Flecken" bei der Breitbandversorgung zu beseitigen. Für das

Frühjahr 2008 (!!!!)

ist eine Umfrage über die Breitbandversorgung in den Kommunen geplant.


Mit diesem Hinweis will ich nur sagen mit welcher Geschwindigkeit oftmals staatliche-/amtliche-/regierungs- Stellen arbeiten.

Ist nicht böse gemeint - auch Städte unterliegen Zwängen denke ich.




gast4 :-)
geschrieben am
07.03.2011 um 11:58 Uhr
Beitrag 113

www.maxhuette-haidhof.de/index.phtml?sNavID=1768.68&La=1

Zitat:

Die Stadt Maxhütte-Haidhof hat sich bereits
2006 (!!)
der Breitbandinitiative Bayern angeschlossen. Gemeinsam wurde im Lauf der Jahre an einem Versorgungskonzept für das Stadtgebiet gearbeitet.

Zitat Ende.

Gut Ding will eben Weile haben :-)
Klingt ironisch, aber im Prinzip kann man hoffen dass im Laufe der Jahre aus eigenen Fehlgriffen und Fehlern anderer gelernt wurde. Wir hatten ja nun unseren mvox-GAU und als weiteres mahnendes Beispiel kann man auch gerne mal zu den "Nachbarn" gucken. Steinsberg (Gmde. Regenstauf)mit seinem Televersa-Flop (Funklösung). Jetzt haben sie einen erstklassigen Ausbau von der Telekom. Leider, muss ich sagen, gab es in Steinsberg starke Initiativen der Bürger, die ich bei uns eigentlich so nicht sehe. Aber zum Glück sind wir hier auch nicht ganz so am Popo der Netzwelt wie es Steinsberg damals war :-)

Grüsse



iNteressent
geschrieben am
23.03.2011 um 12:00 Uhr
Beitrag 114

Hallo,

4 Wochen wären dann eigentlich rum! Neuigkeiten?

i
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
28.03.2011 um 10:21 Uhr
Beitrag 115

Die Neuigkeiten fallen leider (noch) recht gering aus:

Wir haben zahlreiche Angebote bekommen und werten diese derzeit genauestens aus. Dies wird sicher noch einige Zeit dauern, sobald es etwas neues gibt, melde ich mich wieder!
noname
geschrieben am
28.03.2011 um 20:11 Uhr
Beitrag 116

naja, glaub eh ned, dass das noch jemals was wird.... 2009 wirst auf 2010 vertröstet, 2010 heissts, dass 2011 was passiert... 2011 is ende märz noch immer nix am laufen... als könnte man frühestens mit 2012 mit was rechnen...

Ich bin´s
geschrieben am
29.04.2011 um 23:14 Uhr
Beitrag 117

Hallo,

wartet man darauf, dass mvox seinen Kasten trotz Vertragsausstieg scharf macht und dann billig bis kostenlos aus dem Schneider ist? Oder muss man erst mal den (nächsten) Winter abwarten?
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
02.05.2011 um 17:33 Uhr
Beitrag 118

Hallo,

mal wieder Neuigkeiten aus dem Rathaus!

Wir sind jetzt soweit mit unserer Auswertung fertig, hat sich leider etwas länger gezogen als erwartet.

Die gute Nachricht: Wir sind soweit fertig und können dem Finanzausschuss morgen bzw. dem Stadtrat nächste Woche die ganzen Angebote vorlegen.

Die schlechte Nachricht: Die Sitzungen sind nichtöffentlich. D. h. ich muss meine Einladung an Sie alle zurücknehmen. Die anbietenden Firmen möchten nämlich nicht, dass die Beträge bzw. die Vertragsinhalte öffentlich werden.

Das Ergebnis wird dann natürlich nach der Stadtratsitzung am 12.05. bekanntgegeben.

Sollte es trotzdem von Ihrer Seite her Interesse an einem Treffen geben, können wir gerne mal einen Termin im Rathaus vereinbaren!

@ Ich bin´s: Nein, wir erwarten von der Fa. MVOX gar nichts mehr, sollte MVOX zusätzlich noch den Netzbetrieb aufnehmen würden wir das natürlich begrüßen! Ich gebe zu, der Thread ist mittlerweile recht unübersichtlich, aber wenn Sie ein paar Posts zurückgelesen hätte, wüssten Sie, dass wir uns bereits um einen neuen Anbieter bemühen!
Ich bin´s
geschrieben am
02.05.2011 um 23:59 Uhr
Beitrag 119

Keine Sorge,

ich kenne den Thread! Danke für das Update.........

Gruß
Ich bin´s noch mal
geschrieben am
03.05.2011 um 00:13 Uhr
Beitrag 120

Fällt mir grad spontan ein,

wäre es denn möglich eine Liste der Bewerber hier einzustellen?

Danke und Gruß
leser 3
geschrieben am
03.05.2011 um 07:06 Uhr
Beitrag 121

zugegeben etwas ketzerisch gefragt ;-)

jetzt nichtöffentlich? Bürger(Steuerzahler) nicht informieren? Fürchtet man Kritik ?

nix für ungut!

C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
03.05.2011 um 12:01 Uhr
Beitrag 122

Wenn wir (ich) Kritik fürchten würden oder den Bürger nicht informieren wollen, dann wäre ich in diesem Forum schlecht aufgehoben oder nicht? Ich möchte aber konstruktive Kritik bekommen und verständliche Informationen im Rahmen des Möglichen liefern, denn es ist ja nicht mein Ausbau sondern der Ausbau der Stadt Maxhütte-Haidhof, zu der Sie als Bürger zählen wie jeder Stadtrat oder Verwaltungsmitarbeiter. Ziel ist es eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten gut leben können!

Aber Sie müssen bitte auch respektieren, dass die Unternehmen Interesse daran haben, dass die Vertragsinhalte, dazu gehören natürlich auch die finanziellen Angelegenheiten, ein Interesse daran haben, dass diese nicht öffentlich werden. Wir möchten ein guter Vertragspartner sein, daher halten wir uns auch daran. Ich sehe darin nichts verwerfliches, das macht jeder Fußballverein bei einem Spielereinkauf genauso!

Was ich Ihnen aber sagen kann ist, welche Firmen sich an der Ausschreibung beteiligt haben und fristgerecht ihr Angebot abgegeben haben:

1. Fa. Dt. Telekom AG
2. Fa. CS-Airnet
3. Fa. Amplus
4. Fa. Voxacom
iNteressent
geschrieben am
03.05.2011 um 12:51 Uhr
Beitrag 123

Hallo,

ja genau, ich bin´s! ;-)
Zu der Geheimniskrämerei weiss ich jetzt nicht so genau, was davon zu halten ist. Einerseits kann sich ein Unternehmen vielleicht auf das Geschäftsgeheimnis berufen, andererseits sind die diversen Räte und Auschüsse auch nur Bürger und somit dürfte es auch die ganze Stadt wissen.
Mir persönlich egal, ich reime mir jetzt mal die Hintergründe zusammen und bin mal vorerst positiv gestimmt.

Mir fehlt im Moment die Zeit die Bewerber genauer unter die Lupe zu nehmen, aber auf den ersten Blick sehe ich Glasfaserausbau, Funklösung und einen Anbieter der mich extrem an mvox erinnert (von der Technik her).

Da müssen wir uns wohl auf ein gutes Händchen der Entscheider verlassen, meine Meinung sollte ja bekannt sein (Es ist nicht nur eine Meinung, wenn man sich mit dem Thema befasst sieht man einfach zu viele "gebrannte Kinder").

Ich hoffe mal das die Pole Position in der obigen Auflistung einen Start-Ziel Sieg schafft, ohne dass Hr. Stangl die Reihenfolge jetzt dementieren oder zementieren muss :-)

Gruß







noname
geschrieben am
06.05.2011 um 18:43 Uhr
Beitrag 124

bitte bitte bitte bitte die Telekom!!

Die anderen Vereine sind doch auch nur solche Blindgänger wie MVOX!!
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
13.05.2011 um 13:13 Uhr
Beitrag 125

Hier geht es ab sofort weiter:

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