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Auftritt Schlossteufel am Weihnachtsmarkt

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Pfälzer
geschrieben am
14.12.2009 um 13:26 Uhr
Beitrag 1

Hallo Community,

wie fandet ihr den Auftritt der Oberpfälzer Schlossteufel am Samstag Abend am Weihnachtsmarkt in Maxhütte?
Ich muss sagen erschreckend! Brauchtum hin oder her, was haben solche Kreaturen auf einem Weihnachtsmarkt verloren?
Schreiende, weinende Kinder, Erwachsene die vor Schreck nicht mehr den Markt betreten wollten, keine Seltenheit.
Klar liegt es auch in der Verantwortung der Eltern, seine Kinder dort weg zu holen wenn sie schon weinen und schreien.
Aber musste der Auftritt wirklich sein? Was hat das mit Weihnachten zu tun?

Wie denkt ihr darüber?
Schnösel
geschrieben am
15.12.2009 um 12:18 Uhr
Beitrag 2

Ja Pfälzer,
bin ganz deiner Meiung.
Dieserr Auftritt hätte eher zu Halloween gepasst,da wäre man auf so etwas
vorbereitet gewesen,aber auf einem Weihnachtsmarkt,nee.

Gruß Schnösel
Chezar
geschrieben am
18.12.2009 um 11:49 Uhr
Beitrag 3

Traurig, wie sehr Teile unseres Kulturgutes bereits in Vergessenheit geraten zu sein scheinen, wenn sich tatsächlich die Frage auftut, was Perchten (dazu würde ich die Schlossteufel zählen) mit unserem Brauchtum zu tun haben.

Ohne jetzt die kulturhistorische Keule auspacken zu wollen, Perchten gehören zu unserem bayerischen Brauchtum und ich begrüße den Trend, den alten Bräuchen wieder mehr Stellenwert beizumessen. In anderen Regionen, wie z.B. dem Allgäu oder dem bayerischen Wald waren und sind sie schon immer ein Bestandteil der vorweihnachtlichen Brauchtumspflege.

Dass in unseren Regionen kein großer Wert mehr auf jahrhunderte alten Brauchtum gelegt wird, dafür aber Halloween gefeiert wird, ist für mich weitaus unverständlicher. Und ob Gruselgestalten nun an Halloween oder in der Vorweihnachtszeit ihr Unwesen treiben, sollte dabei doch dann auch egal sein. Oder sind Kinder in der Vorweihnachtszeit per se schreckhafter und ängstlicher?
Chezar
geschrieben am
18.12.2009 um 11:56 Uhr
Beitrag 4

"Erwachsene die vor Schreck nicht mehr den Markt betreten wollten" -
Nee, oder? Ohne Worte. :-D

"Dieser Auftritt hätte eher zu Halloween gepasst,da wäre man auf so etwas
vorbereitet gewesen,aber auf einem Weihnachtsmarkt,nee." -
Also in meinem Programmblatt des Weinachtsmarktes wurden die Schlossteufel angekündig, sogar mit Bild, von nicht vorbereitet sein, kann also keine Rede sein. Durch das Bild hätte selbst ein Analphabet sehen müssen, dass an diesem Tag Perchten "ihr Unwesen treiben"
Der Teufel
geschrieben am
16.03.2010 um 06:33 Uhr
Beitrag 5

Hallo
danke Chezar für deine Einstellung. Du sprichst mir aus der Seele.
Zudem wäre es von Vorteil, wenn sich deine Vorredner ein bisschen über das Brauchtum bzw den Hintergrund eines solchen Auftrittes informieren würden.

Aber es ist gut zu wissen, dass es nur eine Hand voller gibt, die sich permanent über solche Veranstaltungen aufregen, komischerweise aber mit Ihren Kindern die erste Reihe belegen.

Teuflische Grüsse
und bis zum nächsten Jahr
Chezar
geschrieben am
16.03.2010 um 13:54 Uhr
Beitrag 6

Ich freue mich schon, mich am nächsten Weihnachtsmarkt wieder von den Teufeln "erschrecken" zu lassen. :-)
HUB
geschrieben am
11.12.2011 um 12:34 Uhr
Beitrag 7

Waren gestern mal wieder super! Danke!
Moon
geschrieben am
11.12.2011 um 14:11 Uhr
Beitrag 8

Jepp!!!
klaus
klaus@ostbock.de
www.ostbock.de
geschrieben am
11.12.2011 um 22:56 Uhr
Beitrag 9

hallo,

die teufel waren schon recht gut. ansonsten wie jeder weihachtsmarkt halt, fressen, saufen und überteuerter schnoorkram und in dieser reihenfolge immer
wieder die buden hintereinander.
(bevor jetzt jemand schrei(t)b: "hättest ja nicht hinfahren müssen." ich war sowieso grad in der gegend bei einem kunden und was macht man nicht seiner
holden zuliebe alles mit.)


"achtung ironie / scherz , wer sowas nicht versteht, bitte nicht weiterlesen"

nur die lebendige krippe fand ich etwas enttäuschend , lag doch in dieser nur
eine puppe umringt von ein paar schafen und eseln. hatte den niemand ein kleines kind übrig ?? ;-))))

mfg

klaus



ach, mir schwirrt noch eine parallele zu der krippe im kopf herum, aber die wär
jetzt zu bös, lass ich lieber.


HUB
geschrieben am
12.12.2011 um 09:58 Uhr
Beitrag 10

@Klaus:

Nicht so kritisch sein...die meistens Buden in Maxhütte sind Vereine, die ehrenamtlich viel auf die Beine stellen und alle gut besucht sind...im Gegenteil...ich habe sogar kritische Stimmen gehört, dass die wenigen Bratwurstsemmelstände zu überlaufen waren...im Übrigen esse und trinke ich auf solchen Märkten...saufen und fressen machen dann eher die Tiere in der Lebendkrippe...wem das Angebot des Marktes zu einseitig ist, kann sich gerne selbst eine Bude mieten und sich aktiv daran beteiligen das Niveau des selbigen zu steigern...
leser
geschrieben am
12.12.2011 um 13:04 Uhr
Beitrag 11

Achtung Ironie - keinesfalls ernst gemeint!!!

Es wäre schon gut, würden Schiachperchten ein Verbot in öffentlichen Ämtern oder Postionen haben --

(ich habe mich über das heidnische und dann klerikal unterstütze sogenannte Brauchtum schlau gemacht!!!) ;-))
Harley-Rider
geschrieben am
12.12.2011 um 21:09 Uhr
Beitrag 12

Da die Schlossteufel ja schon mehrmals am Weihnachtsmarkt in Maxhütte-Haidhof aufgetreten sind halte ich solche aussagen wie " schreiende, weinende Kinder, Erwachsene die vor Schreck nicht mehr den Markt betreten wollten" als recht übertrieben. Mittlerweile sollte jeder wissen was ihn bei dem Auftritt erwartet.
Hoffe das die Teufel nächstes Jahr wieder kommen.
Chezar
geschrieben am
13.12.2011 um 18:38 Uhr
Beitrag 13

@Leser: Sollte das etwa eine Anspielung gewesen sein? Wir wollen doch hier nicht beleidigend werden!

@Harley Rider: Solche Aussagen sollte man nicht allzu ernst nehmen, nein, man kann sie eigentlich nicht wirklich ernst nehmen. Seis drum, Erwachsene, die sich davor fürchten, wegen den Schlossteufeln den Markt zu betreten, würde ich empfehlen, es tunlichst zu unterlassen z.B. den Fernseher einzuschalten. Denn das, was man da zu sehen bekommt, ist meiner Meinung nach bedeutend schrecklicher. :-)
leser
geschrieben am
13.12.2011 um 19:57 Uhr
Beitrag 14

entchuldigung, mein ironiebeitrag zu den Schiachperchten könnte missverstanden werden!

gemeint war der Auftritt an öffentlichen Orten und in Ämtern

Christkind
geschrieben am
18.12.2011 um 19:54 Uhr
Beitrag 15

Die Grippe mit den zwei Esel und Schafen war sehr schön. Die singenden Kinder auf der Bühne haben mir auch sehr gut gefallen. Das Angebot der Vereine war gut und alles vertretbar.

Unerträglich und niveaulos waren die kommerziellen Stände mit:
- Westernsteaksemmeln
- Ballerspiele und Videospiele für Xbos und Wii
- Westernhüte
- Kinderpistolen und billiger Kinderspielkram
- und noch ein paar Stände.
Warum werden die kommerziellen Stände, denen es in keinster Weise um Weihnachten geht, sondern nichts anderes als kommerzielle Ziele verfolgen, immer wieder zugelassen?
Es tut mir leid für die vielen Mühen, die sich die ehrenamtlichen Teilnehmer gemacht haben, aber diese kommerziellen Verkaufsbuden haben die ganze Atmosphäre kaputt gemacht.
C. Stangl, Stadt Maxhütte-Haidhof
stangl@maxhuette-haidhof.de
http://www.maxhuette-haidhof.de
geschrieben am
22.12.2011 um 16:34 Uhr
Beitrag 16

Hallo,

erstmal ein Danke an alle für die größtenteils recht guten Kritiken, wir bemühen uns redlich den Weihnachtsmarkt stetig zu verbessern ohne dabei den Charme zu gefährden.

@ Klaus: Das mit dem kleinen Kind ist eine gute Idee, vll. sollten wir nächstes Jahr ein Casting machen, natürlich auch für Maria und Josef. "Maxhütte sucht den Krippenstar" - ich hoffe Sie beteiligen sich :-)

@ Christkind:

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, haben wir in diesem Jahr eine optisch klare Linie zwischen der Budenstadt und der Ladenstraße gezogen haben. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass die Atmosphäre in der Budenstadt nicht durch optisch unpassende Stände gestört wird. Jedoch finden wir die Ladenstraße durchaus als Bereicherung, Trachtenmode, Bastelsachen, Gestecke, Lose, Spielwaren und Hüte haben durchaus Ihre Berechtigung auf einem Weihnachtsmarkt. Ob Kinderpistolen und Ballerspiele angebracht sind, sollte jeder für sich selbst entscheiden, wenn man sich die Verkaufszahlen eben jener Spielsachen gerade in der Vorweihnachtszeit ansieht, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass sich viele daran nicht stören. Wir als Stadtverwaltung möchten nicht aktiv unseren Standbetreibern vorschreiben was sie zu verkaufen haben und was nicht - bekanntlich regelt die Nachfrage das Angebot!

In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2012!

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Stangl

leser
geschrieben am
25.12.2011 um 10:24 Uhr
Beitrag 17

Herr Stangl,

vielleicht geht sogar nächstes Jahr für einige User der langjährige Wunsch nach einer "Speedinternetverbindung"in Erfüllung? ;-))

Allen ein erfolgreiches und friedliches 2012!!!!!
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