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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 8097 | Anzahl Beiträge: 73
Gut Essen in Maxhütte.Haidhof

(offenes Thema)

Infos zum Autor
minkiundlara
thomas.bernowsky@vodafone.de
geschrieben am
27.03.2009 um 12:58 Uhr
Beitrag 1

Hallo zusammen,

Welche erfahrungen habt Ihr gemacht? Wo kann man gut essen?
Danke für eure Antworten.
Hans
hans.meichel@arbeitsagentur.de
geschrieben am
27.03.2009 um 13:17 Uhr
Beitrag 2

neuerdings hat in Maxhütte-Haidhof eine Schnitzelria aufgemacht, dort gibt es alle möglichen Schnitzelvariationen.

Also mir hat es dort exzellent geschmeckt, was ich weis liefern die nur.

Es kann sein das des Wirtshaus Schütznhaus dazugehört, das weis ich aber net.
Ich habs mir liefern lassen, es war innerhalb 20 minuten da und hat gut geschmeckt.

Der grieche hat mir persönlich nicht geschmeckt, kann ich nicht empfehlen.
ansonsten war ich noch nirgends
minkiundlara
thomas.bernowsky@vodafone.de
geschrieben am
27.03.2009 um 13:20 Uhr
Beitrag 3

Danke für die Antwort.

wo is denn des? haben die auch ne internetadresse?

hast du möglicher weise nen bestellplan oder tel.

mfg
Hans
hans.meichel@arbeitsagentur.de
geschrieben am
27.03.2009 um 13:29 Uhr
Beitrag 4

Also hier auf meinem zettel steht dr.kurt-schumacher-str. 8,5
tel 950350.

internetadresse hab ich keine gefunden. kanst ja mal googeln ;).
Ich hab scho neinen bestellzettel aber das jetzt alles zu schreiben is mir echt zuviel, ruf doch mal dort an.

lg

minkiundlara
thomas.bernowsky@vodafone.de
geschrieben am
27.03.2009 um 13:32 Uhr
Beitrag 5


Danke. hast du ein fax kannst mir faxen?

wenn ja bitte zu 3086913
Hans
hans.meichel@arbeitsagentur.de
geschrieben am
27.03.2009 um 13:34 Uhr
Beitrag 6

werd ich machen. lg
Arne
geschrieben am
27.03.2009 um 14:18 Uhr
Beitrag 7

Dad hört sich ja cool an' schnitzelria' . Kannst du Mir den zettel auch faxen?
romina
geschrieben am
28.03.2009 um 13:43 Uhr
Beitrag 8

Ich hab dort auch schon mal bestellt, es hat echt super geschmeckt.

Dort gibt es z.b. ein schnitzel mit camenbert oder lachs und portionen sind für den preis überdurchnittlich.

Auf soeas ahbe ich lange gewartet.

unwichtig
geschrieben am
27.01.2010 um 17:48 Uhr
Beitrag 9

gaststaette-schuetzenhaus.de.tl
Grace
geschrieben am
19.03.2010 um 09:17 Uhr
Beitrag 10

Im Schützenhaus in Maxhütte kann man gut essen, aber auch beim Griechen...
Chezar
geschrieben am
20.03.2010 um 09:49 Uhr
Beitrag 11

Im Schützenheim war ich noch nicht, das mit dem Griechen kann ich allerdings bestätigen. Wobei ich auch gerne zum Gocklwirt nach Verau gehe.
unknown
geschrieben am
20.03.2010 um 11:53 Uhr
Beitrag 12

Auch das Nobless sollte man nicht verschweigen. Meiner Meinung nach das beste Restaurant im Umkreis bis Regensburg und Schwandorf. Ist halt etwas exklusiver und dementsprechend den ein oder anderen Euro teuerer, aber wenn jemanden das was wert ist, ist er dort gut aufgehoben! www.restaurant-nobless.de/m_home.html
Krea-Tief
geschrieben am
18.03.2011 um 09:21 Uhr
Beitrag 13

Also ich gehe seit der Eröffnung des Nobless dort regelmäßig zum Essen und muss sagen: es wird immer noch besser!!!
Ein angenehmes Ambiente, das einzigartig in Maxhütte ist und eine gute Weinkarte runden das Erlebnis ab.
Wer im näheren Umkreis von Maxhütte sehr gut und trotzdem preiswert essen möchte, dem kann ich noch meinen Favoriten den "Goldenen Löwen" in Kallmünz, sowie das WIP in Burglengenfeld empfehlen...Schön dass wir auch "auf dem Land" so ein kulinarisches Angebot haben...
Gast_86
geschrieben am
22.03.2011 um 18:42 Uhr
Beitrag 14

@Krea-Tief: Also mit Nobless und Goldener Löwe kann ich Dir nur Recht geben. Super Essen, tolle Weine, bester Service und das bei unschlagbarem Preis/Leistungs-Verhältnis! Im WIP war ich leider noch nicht...aber dann muss ich da auch fast mal hin...berichte dann wie`s war! Ob man jetzt die Schnitzleria als gutes Essen bezeichnen kann...fast food trifft da wohl eher zu...ist aber jedem sein persönlicher Geschmack....
Krea-Tief
geschrieben am
20.04.2011 um 15:57 Uhr
Beitrag 15

Also waren diese Woche im WIP beim Spargelessen...SEHR!! Lecker!
Krea-Tief
geschrieben am
28.04.2011 um 08:13 Uhr
Beitrag 16

Also nochmal Update!
Waren am Dienstag im WIP und hatten ein super Kartoffel-Curry-Süppchen!
Gestern waren wir mal wieder im Goldenen Löwen in Kallmünz, superfeiner
Kalbsrücken!
Gast_86
geschrieben am
19.05.2011 um 12:32 Uhr
Beitrag 17

So...gestern waren wir mal wieder im nobless.Mal wieder super, gutes Preisleistunsverhältnis...nur die Portionen sind immer viel zu groß...wenn man ne Vor- und Nachspeise genießen möchte...
M.Eschenberg
geschrieben am
28.06.2011 um 11:45 Uhr
Beitrag 18

also wirklich...gutes Restaurant das Nobless....aber Portionen
viel viel zu groß!!! Habe letztes Mal verschämt nach ner kleinen
Portion gefragt, was umgehend entgegengenommen wurde....war zwar auch
auf der Rechnung berücksichtigt, aber der Teller war immer noch voll...
Aber Hauptsache die Qaulität stimmt....Danke übrigens für den Tip mit
Luber/Kallmünz....da hat alles gepasst....und vom Preisleistungsverhältnis
wirklich ungeschlagen...leider muss man nach Kallmünz immer Autofahren,
sonst wär`ich öfters unten....mal schaun...gehen morgen mal ns WIP..bin gespannt....berichte dann!
M.Eschenberg
geschrieben am
29.06.2011 um 12:44 Uhr
Beitrag 19

Also...waren im WIP in Burglengenfeld...kann man
auch sehr empfehlen..
ja zur Zeit tut sich einiges kulinarisch
im Städtedreieck....
Sehr schön, dass es dort Stoffservietten gibt..
ist bei mir immer gleich ein Pluspunkt...
Ambiente ist auch super...
Suppe, vorspeise und Hautgang warene in Traum..
leider war der Palatschinken als Dessert kalt..
zwar lecker, aber ich hätte ihn warm erwartet..
naja..ansonsten rundherum gelungener Abend..
Kann man wärmstens empfehlen...
Bucher
geschrieben am
20.07.2011 um 13:23 Uhr
Beitrag 20

Sonntag Mittag kann ich auch den Lauberger empfehlen...Luber ist natürlcih weltklasse....da stimt alles: Preis, Leistung und Herzlichkeit...schließe mich dem Kollegen an...wenn man da nicht immer mit dem Auto fahren müsste...nehmen uns zwar wenn wir da sind ein Tyxi oder manchmal sogar ein Zimmer (witzig wenn Maxhütter in Kallmünz übernachten...) aber so bequem fußläufig um`s Eck wär`s noch besser.....dsa spricht natürlich wieder fürs Nobless....das ist aber auch so sehr gut, wobei ich auch wieder meinen Vorrednern in Sachen zu große Portionen Recht geben muss......DAS IST VIEL ZU VIEL
Gast oo7
maria.reber-degen@web.de
geschrieben am
24.11.2011 um 08:00 Uhr
Beitrag 21

Ich gehe gerne zum Griechen nach Pirkensee. Das ist mal wirklich gutes griechisches Essen, wir waren begeistert. Außerdem sind wir gern in Winkerling.
Abrakadabra
geschrieben am
05.10.2012 um 13:04 Uhr
Beitrag 22

Leider lässt das Nobless zur Zeit etwas nach,....gingen früher 1-2 mal in der Woche, aber jetzt weichen wir öfter aus,...die Karte ändert sich sehr selten und ist wenig abwechslungsreich, das was aber aus der Küche kommt ist aber nach wie vor top und ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis....der neue Chinese im NAC ist auch toll.

Schade, dass es in MH außer dem Nobless kein Restaurant gibt, wo man zum "schön essen" hingehen kann,...bin gespannt was in die Alte Post reinkommt, aber das hört sich ja bis jetzt schon vielversprechend an, was meint Ihr?
Bürger
geschrieben am
07.10.2012 um 17:50 Uhr
Beitrag 23

In Teublitz gibt es was Neues. War noch nicht dort, werde aber in nächste Zeit einen Besuch abstatten. Guckt ihr hier: www.facebook.com/pages/Bistro-Restaurant-Lehner/340634756026251
M.Eschenberg
geschrieben am
08.10.2012 um 08:03 Uhr
Beitrag 24

Wann macht eigentlich die Alte Post in Ponholz auf? (Also das Restaurant das drin ist)
Moni
geschrieben am
09.10.2012 um 09:38 Uhr
Beitrag 25

Keine Ahnung, hab auch noch nix gehört,.....hoffe aber, dass es was Gehobenes wird und nicht wieder das übliche Schnitzel-Braten-Einerlei,....ein gutes Restaurant wo man auch mal Geschäftspartner oder Freunde hinführen kann, würde der Stadt Maxhütte echt gut tun,....das Nobless verkommt dank einfallsloser Gerichte und Pizzaservice mehr und mehr zum Ramschladen,..leider...ging früher sehr gerne hin....
Ch. Bach
geschrieben am
09.10.2012 um 12:12 Uhr
Beitrag 26

nun, auch in der gastronomie gilt das gesetz von angebot und nachfrage. nur vom renommee kann kein wirt überleben, ein paar gäste mit gehobenem geschmack werfen nicht den gewinn ab. für ein feinschmecker-lokal ist maxhütte nicht der richtige ort, der lebensstandard zu niedrig...hier isst man um satt zu werden. auch das umgebende ambiente mit parkplatz und discounter ist eher wenig geeignet, auswärtige gäste zu locken
Moni
geschrieben am
09.10.2012 um 13:21 Uhr
Beitrag 27

@Ch.Bach: Das würde ich prinzipiell nicht sagen,...gehen Sie in Regensburg in die einschlägigen Lokale und Sie werden sehen wieviele Maxhütter, Burglengenfelder und
Teublitzer sich da "rumtreiben" :-)Auch in Kallmünz gibt es seit Jahr(zehnt)en den Luber und der bietet auch beste Küche....

Aber es stimmt schon, die Lage an einer Turnhalle mit Kreisverkehr und Supermärkten ist nicht gerade optimal,....zumal keine richtig gemütliche Atmosphäre aufkommen mag,......

Bin sehr auf die "Alte Post" gespannt,....
Ch. Bach
geschrieben am
09.10.2012 um 13:37 Uhr
Beitrag 28

da sollte es dann stimmen...ambiente und küche! und auch auswärtige gäste locken!

natürlich wollen etliche einheimische gerne wirklich gut essen...aber eben nur ab und an. ich hoffe, "die alte Post" hat genug durchhaltevermögen...es dauert in der regel, bis sich gute Küche rentiert....
G. Obermeier
geschrieben am
09.10.2012 um 19:56 Uhr
Beitrag 29

hallo, habe gerade den bericht übers nobless gelesen und finde es schade, wie
manche denken. wir gehen oft ins nobless und sind immer begeistert.
obwohl wir aus regensburg sind!! und unserer meinung nach ist das nobless, immer noch das beste lokal im landkreis schwandorf.
und zum thema pizza, unser sohn sagt sie sind wirklich gut.
unser fazit, immer noch gehobene Küche!
Moni
geschrieben am
10.10.2012 um 08:41 Uhr
Beitrag 30

Keiner will hier das Nobless schlechtreden. Aber:
- mit Ihrer jetzt gibt`s auch Pizza zum abholen-Aktion machen Sie Sich einen Teil des guten Rufs kaputt
- die Speisekarte ist, gerade für regelmäßige Gäste schnell langweilig, da die Hauptkarte nie und die Spezialitätenkarte selten wechselt,...es gibt Restaurants, da ist alle 3-4 Tage was komplett Neues auf der Karte (natürlich auch mit einem gewissen Wiederholungsmuster)
- die schiere Größe der einzelnen Portionen erlaubt es nicht, mal auch genüßlich eine Vor- oder Nachspeise zu essen, bestelle ich mir eine Suppe, bin ich meistens schon nach dieser fast satt,...
- achja,...und die "dauerhaft provisorische Konstruktion" im Foyer mit Pizzaofen auf Tischen sieht auch nicht gerade einladend aus.....

Trotzdem, nach wie vor ein gutes Lokal! Als Bestes im Landkreis würde ich es nicht bezeichnen, da gibt`s noch andere (Hufschmiede in SAD, Eisvogel Hofenstetten, Wernberg,....)
Jürgen
geschrieben am
16.11.2012 um 21:34 Uhr
Beitrag 31

Hallo!

Wir waren gerade im Dun-Ky an der Hauptstraße in Burglengenfeld.

Toller Laden, nette Bedienung und saugtest asiatisches Essen!

Und auch noch zum echt unschlagbaren Preis!

Der Laden hat neue Besitzer, die echt eine Chance verdient haben!

Das Süß/Sauer ist echt genial und die gebratenen Nudeln sind auch der Hammer!

Bitte schaut Euch den Laden mal an.

Ciao


Jürgen
Zuagroaster
geschrieben am
17.11.2012 um 00:10 Uhr
Beitrag 32

Chinamann, Thai, Vietnamese oder was? Hoffentlich kein All-You-Can-Reinstopf vom Buffet ...
Ich will nicht zu "unschlagbaren Preisen" essen, sondern preiswert. Also Speisen & Getränke, der Service und das Ambiente sollen zusammen ihren Preis wert sein.
Wenn ich möglichst billig satt werden möchte, geh ich in die Döner-Bude oder schieb mir zwei, drei McDouble rein.
Jürgen
geschrieben am
17.11.2012 um 14:22 Uhr
Beitrag 33

Hallo!

Keine Bange!

Kein Vergleich zum Dönermann!

Auch wenn der Name nicht ganz glücklich gewählt ist!

Das Essen ist nicht "billig", sondern echt gut und ich beschwer mich nicht, wenn man mal was nicht völlig überteuert ist! Teuer ist nicht gleich gut!!!

Ansonsten ist das ein Asiate mit einigen thailändischen Gerichten.

Die Einrichtung, die Bedienung und das Essen ist voll stimmig, mir gefällst!

Ich geh morgen wieder hin...

cu

Jürgen
M.Eschenberg
geschrieben am
19.11.2012 um 09:24 Uhr
Beitrag 34

Also wir waren jetzt mal in der Alten Post,...sehr zu empfehlen!
Logo
geschrieben am
29.01.2013 um 11:58 Uhr
Beitrag 35

Wer war schon in diesem neuen Bella Italia? Besser als Bella Napoli. Bin gespannt
Rackel
geschrieben am
29.01.2013 um 15:14 Uhr
Beitrag 36

Zitat " für ein feinschmecker-lokal ist maxhütte nicht der richtige ort, der lebensstandard zu niedrig...hier isst man um satt zu werden."

Dem kann ich nicht zustimmen! Es gibt viele Leute im Städtedreieck die jedes Wochenende nach Regensburg fahren, um gutes essen zu bekommen. In Regensburg leben auch nicht nur reiche Leute, die profitieren auch von den "Landhasen" gerade aus dem Städtedreieck, da trifft man viele Bekannte Gesichter.

Wir gehen etwa 3-4 wöchentlich zum essen, das meiste davon aber in regensburg, aber seit Neustem auch Alte Post und immer wieder gerne Luber/Kallmünz. ISt schon klar, wenn ich richtig gut esse möchte muss ich nach Hoffenstetten oder Wernberg, aber gerade für unter der Woche ist die Alte Post echt eine super Alternative, auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den Kritikern des Nobless muss ich mich leider anschließen, die Karte total überfüllt und nicht stimmig, vom Zwiebelrostbraten bis zu den Jakobsmuscheln wird hier alles verkauft. Leider meistens zu Kosten der Qualität der Speisen, da wär die halbe Portion fachlich besser ausgeführt einfach die richtige Wahl. Das Personal ist zwar nett, passt aber in puncto Benehmen und Qualifikation eher in ein schönes Bistro, als in ein "nobles" Restaurant....

Die Alte-Post ist (auch / noch?) nicht das Maß aller Dinge, jedoch wüsste man hier zumindest wie`s geht und hat schon einen guten Start hinbekommen, zumal ich hier nicht Gefahr laufe, dass ein Schwung verschwitzter Sportler am Nachbartisch sitzt.

Auch die Mühle in Regenstauf ist gut, aber auch (oder besonders) hier scheitert das exzellente Essen oft am Service....leider.

Das Historische Eck in Regensburg haben wir erst vor Kurzem für uns entdeckt und sind begeistert...



Günther Zait
geschrieben am
29.01.2013 um 16:51 Uhr
Beitrag 37

Recht geben muss ich rackel, wenn man beobachtet wieviele Bekannte aus dem Städtedreieck man tagtäglich in Regensburg antrifft, bei manchen hat man schon das Gefühl sie verfolgen einen, wenn man sie Mittwoch, Donnerstag´und Freitag in unterschiedlichen Restaurants trifft,.....gut wäre es sicherlich, wenn man diese Arbeitsplätze und Einnahmen vor Ort, also im Städtedreieck hätten, aber ich glaube dass die Leute auch Abwechslung wollen und nicht 4 mal in der Woche ins gleiche Restaurant - und sei es noch so gut- gehen.

Das Nobless zähle ich übrigens NICHT zu den Restaurants, sondern eher zu den Bistros und Sportgaststätten,....
Ch. Bach
geschrieben am
29.01.2013 um 18:39 Uhr
Beitrag 38

@rackel und zait
ich nehme an, sie meinen mit "halber portion" die reduzierung auf weniger, aber dafür qualitativ hochwertigere speisen.

sie haben ja so recht!
speziell in punkto frische empfiehlt sich genaue selektion---nie wieder werde ich seezunge ausserhalb von sylt essen, kein vergleich mit hiesiger gastronomie. wobei ich hier empfehlen möchte, nicht das berühmt/berüchtigte "sansibar" aufzusuchen...zuviele touristen. exzellent und absolut frisch aber die krabben im hafen von hörnum...am stand, frisch vom kutter, etwas profan aus der papiertüte aber unübertroffen.......

bezüglich jakobsmuscheln(pecten jacobaeus) müsste ich empfehlen, auf deren schwester, die pilgermuscheln(pecten maximus), auszuweichen, da das mittelmeer, speziell an der spanischen oder italienischen küste, wirklich nicht mehr das ist, was es einmal war. aber die bretonische küste/küche bietet hier wirklich hervorragendes.

wer die ländlich/deftige küche mehr goutiert, dem empfiehlt sich ein besuch in südtirol/region bozen, hier sind die obligatorischen speckplatten einfach unvergleichlich!

ganz vorzügliches bisonfleisch/steak war lange in den lokalen masurens/polens erhältlich(auch und besonders im gebiet um mikolajki), leider erwies sich die zucht, speziell die bison/wiesentkreuzung als nicht lukrativ. allerdings ist immer noch die heimische kwasnica unübertroffen(für liebhaber regionaler küche)

schade auch, dass sich die ausgezeichneten italienischen oder griechischen lokale der regensburger gastronomie gar so sehr dem allgemeinen zeitgeist- viel und einigermassen essbar- angepasst haben.

leider auch kaum mehr erhältlich: frische bachforellen, ganz einfach blau oder auch auf "müllerinnen art"...ok, mag daran liegen, dass diese fische fast ausgestorben sind.

in bezug auf personal muss ich ihnen auch recht geben...was hier oft bedient ist wohl fast als "trampel" zu bezeichnen.... nicht mal einfachste gepflogenheiten, wie das servieren von links, werden beherrscht, ganz zu schweigen von der handhabung der (hoffentlich stoff-)serviette -hier allerdings durch die gäste-......

... falls sie mal ganz abstürzen möchten empfehle ich einen besuch der maxhütter tafel (bitte vorher anmelden, der andrang ist enorm, bestimmt ähnlich dem im kallmünzer "luber"): welker salat, verschweisste wurst-MHD abgelaufen, billignudeln, fruchtzwerge von vor- vorgestern....und kochen muss man auch noch selber. aber das ist in dem milieu, dem, in dem man drei- viermal wöchentlich in regensburg zum essen geht,verfolgt von anderen städtedreiecklern, wohl sowieso kaum akzeptabel........

für alle anderen:
unsere gastwirte bieten überwiegend ausgezeichnete regionale küche, meist das, was man als gutbürgerlich bezeichnet, immer preis-leistungs-gerecht. vom jura-distel-lamm über frischen (süßwasser-)fisch(das naabwaller steak in der krone burglengenfeld war ausgezeichnet) zum heimischen wild.
leider eben nur für normal- bürger/verdiener/esser und nicht für michelin-stern-verwöhnte gourmet-gaumen ---oder solche, die sich dafür halten.




Günther Zait
geschrieben am
29.01.2013 um 21:06 Uhr
Beitrag 39

Liebe Frau Bach,

Da haben sie ja mal wieder (bewusst?) etwas in den falschen Hals bekommen! Die Diskussion in die ich (nur) eingestiegen bin, ging darum, ob es in MH überhaupt ein anspruchsvolles Lokal geben könnte, Ihr Zitat:

"für ein feinschmecker-lokal ist Maxhütte nicht der richtige Ort, der Lebensstandard zu niedrig.."

dem hat mein Vorredner/Vorrednerin(?) widersprochen, da das "Publikum da wäre" da man es ja tatsächlich regelmäßig in Regensburg antrifft. Und das es gut wäre wenn man ein solches Lokal hier hätte und:
- hier Arbeitsplätze schaffen würde
- nicht täglich so viel Benzin verfahren würde

das glaube ich, können sie doch nicht ernsthaft bestreiten?

Weil sie (auch) den Luber in Kallmünz aufgegriffen haben: Dieser bietete beste, frische Ware ohne Päckchen und Pfanni-Knödl und das zum tollen Preis, weswegen er sogar die Leute aus Regensburg "raus auf`s Land" holt und sich seine Nachfrage einfach durch Qualität selbst generiert.

Pfanni-Knödl ist übrigens ein Stichwort, sagen Sie mir mal bitte ob jedes Lokal bei uns Sonntag mittag noch selber Reiba-Knödl und nicht die Tüte aufmacht.
(der Lauberger tut`s z.B. aber die von Ihnen genannten 3-Kronen tun`s nicht- eigene Erfahrung)

Das Nobless habe ich übrigens deswegen erwähnt, weil es sich nicht entscheiden kann- gutbürgerlich - in Ordnung!
Feinschmecker-Küche- auch in Ordnung, aber dann nicht dieses Mischmasch, da fühlen sich die einen wie die anderen nicht wohl, außerdem wenn man den Namen Nobless wählt, setzt man ja schon selber irgendwie Ansprüche, oder nicht?

Die Seitenhiebe machen mir wenig aus, ich weiß wohin Servietten während und nach dem Essen gehören, nämlich NIE auf den Tisch und GAR NIE in den Teller...

Außerdem heißt dieser Thread eindeutig "gut essen", ihre Sozialkritik mit der Tafel können Sie wieder unter #Gesellschaft, Wortschaft, Bildung# posten

PS: Man geht auch essen, um trotz Arbeitsbelastung frisches essen zu bekommen und die oft (nicht immer) angebotenen Suppen, Soßen und Eissorten in so manchen Lokalen, kann ich mir zu Huase günstiger replizieren....ich zahle lieber 6 Euro für eine frische, echte Rindsbrühe, als 2,80€ für Maggi-Ware......



Ich
geschrieben am
29.01.2013 um 23:27 Uhr
Beitrag 40

Große Portionen am besten XXXXXL-Schnitzel, Maggi, Salz und Pfeffer und Geschmacksverstärker und natürlich muss es saubillig sein. Da lacht mein Herz und mein Magen knurrt. Was wollt ihr mehr!!!
Jochen (1)
geschrieben am
30.01.2013 um 00:08 Uhr
Beitrag 41

@ Günther Zait:
Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt als Trampel dastehe: Wohin gehört denn die Serviette nach dem Essen? Ich dachte ernsthaft links unter den Tellerrand. Aber wenn sie weder auf dem Tisch noch auf dem Teller liegen darf, bin ich jetzt echt ratlos. Ich würd es echt gern wissen. Keine Ironie!
Günther Zait
geschrieben am
30.01.2013 um 00:33 Uhr
Beitrag 42

Die Serviette ist ab dem Zeitpunkt des ersten Kontaktes mit dem Mund (abwischen vor dem Trinken) "unrein" und gehört nicht mehr auf den Tisch. Während der Anwesenheit des Gastes liegt sie auf dessen Knie, geht er weg (Toilette,...) dann wird sie über die Stuhllehne oder auf den Stuhl selbst gelegt, jedoch nicht mehr auf den Tisch.
Erst am Ende des Menues (wenn es Kaffee gibt) ist die "hygienische" Situation so, dass man sich der Serviette "entledigen" darf und dann (aber erst dann) richtigerweise links am Tisch- wo sie unverzüglich abgeräumt wird. Hierbei bitte beachten, dass weder dreckige Serviettenteile das Tischtuch berühren dürfen und dass die Öffnung zu Ihnen zeigt. Danke für Ihr Interesse (auch keine Ironie, sondern Freude über das Interesse)
Jochen (1)
geschrieben am
30.01.2013 um 00:51 Uhr
Beitrag 43

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das ist sehr freundlich von Ihnen! Ich habe mal aufgeschnappt, dass die Stuhllehnen-Sache vor allem in den USA zur Etikette gehört und hier noch auf sehr geteilte Resonanz stößt. Allerdings bin ich da ehrlich gesagt auch nicht so ganz up to date.
Günther Zait
geschrieben am
30.01.2013 um 08:33 Uhr
Beitrag 44

sie haben Recht, in den USA ist dies weiter verbreitet. Allerdings werden Sie dies in Deutschland auch von sämtlichen Benimm-Trainern und Knigge-Coaches so hören. Der Grund dafür ist einleuchtend: auf den Tisch kommt Sie definitiv nicht mehr, da sie ja bereits am Mund des Gastes war und somit "dreckig" ist und recht viel andere Plätze gibt es nicht. Wobei der Platz links neben dem Teller, wo sie endlich auch zur Entsorgung positioniert wird sicherlich nicht gänzlich falsch ist, wenn man dafür sorgt, dass nur die saubere Seite der Serviette das Tischtuch berührt. Ich empfinde es übrigens NICHT als elitäres Gehabe, wenn man weiß wie man in Gesellschaft richtig isst und dies auch seinen Kindern beibringt...Es gibt Erwachsene Leute, die die oben genannte Stoffserviette nach dem Essen in den Teller mit Soße legen oder sich auf Ihrem Brotteller ein "Pausenbrot" schmieren und abbeißen anstatt das Brot stückweise abzubrechen und zu schmieren. Manieren kosten übrigens nichts, zeugen aber viel mehr von Niveau als ein plumper Joop-Anzug oder die Rolex am Handgelenk.
Silvia
geschrieben am
30.01.2013 um 11:44 Uhr
Beitrag 45

Hey was denn hier los? Hier soll doch Restaurant-Kritik geübt werden und nicht Knigge-Kurse gehalten oder die armen Tafel-Besucher bemitleidet werden....
Ch. Bach
geschrieben am
30.01.2013 um 12:05 Uhr
Beitrag 46

@zait
sie haben recht, es war eine überreaktion-und auch eher ironisch gemeint.

ich denke eben auch über gastronomie nach und deren probleme, zu überleben.
allerdings empfand ich -weniger ihre statement denn die einwürfe ihrer vorrednerin(-schreiberin) rackel-als zu snobistisch.

natürlich wäre es wunderbar, wenn es auch in maxhütte ein lokal der gehobenen küche gäbe, am besten saisonal und regional orientiert. allerdings sehe ich eben auch die probleme. es kann funktionieren, der "luber" beweist dies. allerdings muss ich hier bedenken, dass kallmünz natürlich durch seine lage, seinen ruf als "künstlerort", durch seine ganzen (landschaftlich-kulturellen)reize wesentlich mehr touristen anzieht und deshalb auch das überleben der ansässigen gastwirte (zumindest in der anfangsphase) sichert. ebenso verhält es sich natürlich mit regensburg, im geringeren maß auch noch mit burglengenfeld. gerade dass das noblesse inzwischen "zweigleisig" fährt zeigt mir, dass hier schwierigkeiten bestehen, ein anspruchsvolles lokal finanziell tragbar zu führen. in maxhütte kann wohl kaum ein wirt auf touristische laufkundschaft hoffen, auch die regelmässige anwesenheit von etwa 10, 20 gästen, die gute küche zu schätzen wissen(und sie sich auch und vor allem regelmäßig leisten können), ergeben über die woche verteilt wohl kaum die nötige auslastung. es ist schon auch eine frage der kaufkraft am standort. deshalb auch meine bemerkung zur "post"(beitrag 28). ansonsten beweisen mir die antworten hier im thread meine einschätzung: es gibt nicht genug zahlungskräftige gourmets in maxhütte, wenn hier zum essen gegangen wird, darf es nicht wesentlich mehr kosten als zuhause....und---es sollte (zugegeben leider), wie ich schon erwähnte, eher deftig-bürgerlich sein.

zu den fragen der etikette gebe ich ihnen uneingeschränkt recht. leider scheint ein gewisses benehmen in der öffentlichkeit nur selten mehr beherrscht zu werden.

ps: die seezungen auf sylt, und in bälde wieder die maischollen, sind wirklich unübertrefflich gut! :-D

pps: und zumindest hab ich mit meinem etwas sarkastischen beitrag doch wieder mal erheblich zur frequentierung eines threads beigetragen, oder? ;-)

Günther Zait
geschrieben am
30.01.2013 um 13:44 Uhr
Beitrag 47

Stimmt, manchmal hat man sowieso das Gefühl das dieses Forum genau 19 Leute lesen :-)
Aber die "Dunkelziffer" ist sicherlich höher ;-)

Meim Voda sei Bou
geschrieben am
30.01.2013 um 15:53 Uhr
Beitrag 48

Oh Mann, wie ich diese Möchtegern-Admins gefressen habe, die ständig mit dem erhobenen Zeigefinger kommen, aber nichts zur Diskussion beitragen... Als ob das so schlimm wäre, dass Herr Zait, Frau Bach und Jochen vom Thema abgekommen sind. Es war ja noch nicht mal richtig offtopic! (bezieht sich auf Beitrag 45...)

Zum Thema:
Mal etwas zynisch gefragt: Was ist so schlimm an einer zu großen Speisekarte in einem allenfalls mittelmäßigem Lokal? Böse gesagt ist es doch egal, ob die nun 20 oder 40 Gerichte nicht kochen können! ;-)
Günther Zait
geschrieben am
30.01.2013 um 16:09 Uhr
Beitrag 49

Es kommt auf die frische an und wenn ich in einemrestaurant 40 Gerichte auf der Karte habe, am Tag aber nur 35 Gäste kommen, kann ich mir ausmalen wie und mit welchen Zutaten diese zubereitet sind...
Meim Voda sei Bou
geschrieben am
30.01.2013 um 16:27 Uhr
Beitrag 50

Ok, das sehe ich ein. Man könnte die Karte ja auch clever gestalten und viel mit bestimmten Zutaten arbeiten (z.B. Spinat in allen möglichen Variationen), aber ich muss ehrlich sagen, dass ich die Karte im Nobless auch nicht gut genug kenne um hier wirklich mitreden zu können.
Chezar
geschrieben am
31.01.2013 um 05:56 Uhr
Beitrag 51

"Große Portionen am besten XXXXXL-Schnitzel, Maggi, Salz und Pfeffer und Geschmacksverstärker und natürlich muss es saubillig sein. Da lacht mein Herz und mein Magen knurrt. Was wollt ihr mehr!!!"

Passend zu diesem Thema ein vortreffliches Abbild unserer "Geiz ist geil!"-Gesellschaft: agraprofit.de/

Ansonsten teile ich die hier zum Teil vorherrschende Meinung, lieber ein paar Euro mehr zu bezahlen, dafür aber qualitativ hochwertige Waren zu bekommen - am Besten noch aus der Region. Denn Bio-Karotten, welche aus Israel zu uns verfrachtet werden können so Bio nicht sein. Da esse ich lieber regional und saisonal.
Ch. Bach
geschrieben am
02.02.2013 um 09:56 Uhr
Beitrag 52

tafelspitz....in der alten post. klingt gut, schon jemand gegessen?
Ben
geschrieben am
02.02.2013 um 14:21 Uhr
Beitrag 53

Tafelspitz no ned, aber dafür sonst schon a paar Mal, die Alte Post kann man echt empfehlen. Sonntag mittag gibt`s a an Schweinsbraten :-)
Johanna (Name von der Autorin geändert)
geschrieben am
04.03.2013 um 10:30 Uhr
Beitrag 54

Ich hoffe ich werde nicht wie andere hier wegen Off-Topic-Tätigkeiten beschimpft, aber ich habe mich am vergangenem Samstag sehr geärgert. Wir hatten eine bekanntes Ehepaar mit ihrem 8-jährigen Sohn zu Gast zum Abendessen. Mein Mann und ich haben groß aufgekocht und auch den Tisch mit besten Tafelsilber etc. eingedeckt. Unsere 7 und 11 Jahre alten Töchter waren mit dabei.
Die Bekannten kamen und schon beim amuse geulle sagte die Mutter: "mein Sohn und ich mögen keinen Büffel-Mozarella, tut mir Leid" und das, obwohl der kleine kurz davor war, voller Interesse in den selbigen zu beißen - hätte ihm bestimmt geschmeckt.
Als unsere kleine Tochter dann bei der Kürbissuppe den Teller schiefstellte und den Inhalt mit dem Löffel herauskratzte sagte mein Mann (zu Recht!) dass man dies nicht mache, worauf die befreundete Mutter zu meiner Tochter sagte: "Mach ruhig Kleine, ist nicht so schlimm!" Ich war sprachlos und sagte einfach nichts....

Ich könnte noch viele Geschichten von diesem Abend erzählen, die mich am Schluss echt sauer gemacht und mir den Abend verdorben haben. Es geht nicht darum, Freunden am Wochenende "versteckte Kniggekurse" beizubringen, aber wenn jemand weiß, wie wichtig dem einladenden Paar Tischbenehmen ist, dann provoziere ich das doch nicht auch noch? Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?
Günther Zait
geschrieben am
04.03.2013 um 13:34 Uhr
Beitrag 55

ebenfallsofftopic-antwortend:

Dieses Problem kenne ich aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis.

Wenn man heutzutage noch etwas Tisch-Etikette einfordert dann wird man mit schiefen Augen angesehen selbst viele Erwachsene (darunter durchaus auch so genannte "gebildete" Akademiker, wie Ärzte und Anwälte!) sind nicht mehr in der Lage sich ab Tisch zu benehmen. Da verkommt die Serviette zum "latzerl" oder wird nach dem Essen in die Soße geworfen...die Aktion in der ein Bekannter sich auf dem Brotteller sein Stulle geschmiert hat, vergesse ich auch nicht....

@Johanna:
Sie glauben ja wirklich nicht, dass irgendjemand in Deutschland noch den Umgang mit Suppen beherrscht? Wo man doch in kaum einem Restaurant überhaupt noch die richtigen Teller zur Suppe bekommt? --> Terrinen für Brühen und Bouillons (anheben am Griff erlaubt) und flache Suppenteller für eingedickte und pürierte, cremige Suppen (Teller darf niemals angehoben werden)

Toll finde ich es auch, wenn Eltern behaupten im Restaurant dürfte man die Pommes vom Wiener Schnitzel mit der Hand essen. Wirklich erlebt!!

Möchte man eine Kultur beurteilen, so blicke man darauf wie sie speißen, wie sie ihre Kinder erziehen und wie sie mit alten und kranken umgehen, dass sagt mehr als jedes Bruttosozialprodukt oder Durchschnittseinkommen...
Ch.Bach
geschrieben am
04.03.2013 um 14:35 Uhr
Beitrag 56

Kultur kann auch der Umgang mit Rechtschreibung sein. Sie legen Wert auf korrekten Umgang mit Serviette und Teller---ich auf die richtige Einsetzung von ß/ss, speziell bei das/dass. "das" ist immer ein Artikel oder Pronomen, ersetzbar zum Beispiel durch dieses, jenes, welches... "dass" ist eine Konjunktion und leitet einen Nebensatz ein. Also:...das sagt mehr....
ebenso esse ich eine Speise...

Aber sagt jetzt mein Umgang mit der Suppe aus wie ich mit meinen Mitmenschen umgehe? Wohl ebensowenig wie ihre laxer Umgang mit Rechtschreibregeln.

Ein gewisses Maß(beachte: hier ß)an Benimm ist selbstverständlich, aber die Übertreibung von Etikette halte ich für ein Relikt des Feudalismus.

Günther Zait
geschrieben am
04.03.2013 um 15:02 Uhr
Beitrag 57

Frau Bach:

Wenn Sie jede Diskussion auf die Rechtschreibung des jeweiligen Autors reduzieren, dann lasse ich meine Beteiligungen wirklich sein, das ist ja albern.
Die entsprechenden Regeln sind mir natürlich bekannt, ich gelobe im Rahmen meiner beschränkten orthographischen Möglichkeiten Besserung.

Übrigens:

Nein, der Umgang mit Ihrer Suppe sagt nicht aus, wie sie mit Menschen umgehen....sondern wie Sie mit Ihrer Suppe umgehen. :-)

Außerdem habe ich (mal wieder) die ganze Diskussion NICHT angefangen, aber wenn es Leute gibt, die sich an manchen Sachen stören und ich das ebenso empfinde, dann darf ich doch auch meinen Senf dazugeben, oder?

Was Tischmanieren mit der Feudalzeit zu tun haben erschließt sich mir in keinster Weise, wenn dann wären diese eher im aufkeimenden Bürgertum (Gründerzeit) oder beginnenden 20. Jahrhundert (golden twenties) anzusiedeln bzw. werden diese nach wie vor von vielen Leuten geschätzt.

Es geht auch nicht darum, beim "Lauberger" einen auf Etepetete zu machen oder beim Mc-Donalds die Pommes mit Besteck zu essen, sondern sich IM JEWEILIGEN GESELLSCHAFTLICHEN RAHMEN richtig zu benehmen.

Und wer z.B. eine Stoffserviette in die Soße knallt schadet nicht "nur dem Ästethik-Empfinden" anderer, sondern auch dem Wirt, der die Flecken nur unter größeren Aufwand wieder herausbekommt.

Außerdem tut man Kindern einfach nichts gutes, wenn man Ihnen diese Erziehung "vorenthält". Vielleicht sitzen Sie mal in 15 Jahren bei Tische mit Geschäftspartnern, Schwiegereltern, Vorgesetzten und merken nicht einmal, dass sie schief angeschaut werden, weil sie gerade mit dem großen Hauptgangbesteck das Amuse Geulle essen?
Ch.Bach
geschrieben am
04.03.2013 um 15:07 Uhr
Beitrag 58

Noch hinzuzufügen wäre, dass die Ausbildung von gewissen Verhaltensnormen, speziell bei Tisch, von einigen renommierten Soziologen als Mittel angesehen wird, sich von anderen sozialen Schichten zu distanzieren.
Klassenkampf also auf dem Teller?

Ich für meinen Teil unterscheide zwischen formellen Essen und solchen in zwangloser, privater Atmosphäre. Bei einer Einladung von Freunden steht für mich die Geselligkeit im Vordergrund, da darf dann meinetwegen von Kindern der Teller auch ausgeleckt werden. Essen verkommt leider immer mehr zur bloßen schnellen Nahrungsaufnahme, der Genuss leidet. Aber auch bei bis ins Detail zwanghaft angewandten Benimmregeln...

Andi
geschrieben am
04.03.2013 um 15:23 Uhr
Beitrag 59

@Ch.Bach:
Danke!

Es tut mir in der Seele weh, wenn ich mir vorstelle in einem zünftigen bayrischen Lokal nach Knigge zu essen. Das passt einfach nicht dazu. Und die bayrische Kultur ist deswegen mit Sicherheit keine schlechte.

Das sich irgendwer in die Erziehung des eigenen Kindes einmischt, wie bei Johanna finde ich nicht in Ordnung. Aber eine Kultur nach ihrer Art zu speisen zu beurteilen, halte ich für sehr verwerflich. Vor allem wenn man Knigge als "Grundlage" nimmt.
Ch. Bach
geschrieben am
04.03.2013 um 15:53 Uhr
Beitrag 60

@ Zait
ich reduziere sie nicht auf ihre rechtschreibung. aber so wie ihnen etikette als kulturmerkmal gilt, trifft das vielleicht auf mich bezüglich orthographie zu? ich gestehe,nicht wirklich!es diente nur als vergleich. und soweit ich mich erinnere, war dies auch mein erster hinweis an sie auf korrekte schreibweisen. normalerweise belaste ich mich nicht mit derartigen nebensächlichkeiten in einem forum.

erziehung bedeutete für mich weit mehr als nur richtiges verhalten bei tisch, mehr wert legte ich bezüglich sozialem verhalten und meinungsbildung auf unvoreingenommenheit und empathie. nicht jeder hat das "glück", schon als Kind mit einem "Amuse Geulle" konfrontiert zu werden. ich persönlich beziehe bei der beurteilung des benehmens meines gegenübers immer dessen herkunft und damit dessen bisherige möglichkeiten mit ein. etikette ist-je nach bedarf- in jedem alter erlernbar, dagegen anstand hat man... oder auch nicht--stoffservietten in soße zu werfen gehört nicht zu anstand, logisch

natürlich gehört dazu auch nicht, eltern in die erziehung zu reden. ich frage mich bei johanna nur: waren das wirklich freunde?

....und schon sind wir wieder im falschen thread... ;-)


Ch. Bach
geschrieben am
04.03.2013 um 16:00 Uhr
Beitrag 61

^^ amuse geule^^ .....nur EIN L

haben wir orthographisch alle drei daneben gegriffen :-D
....soviel zu bildung und kultur ;-)
Murnauer
geschrieben am
04.03.2013 um 17:45 Uhr
Beitrag 62

Ich zähle mich weder zur "piekfeinen" noch zur "rustikalen" Fraktion, muss aber jetzt (passend zum Thema "Essen"...) doch mal meinen Senf dazu geben:

Bei der Wahrung der Etikette geht es doch nicht wirklich darum, dass ein schlimmes Unglück passiert, wenn man den falschen Löffel benutzt, sondern schlichtweg darum, die (vermeintlich) richtige Form zu wahren. Verstöße werden in der Regel als Respektlosigkeiten oder Indizien fehlender Bildung wahrgenommen.

Beim Thema Rechtschreibung sieht es doch letztlich nicht viel anders aus. Wenn ich mir ein Buch kaufe, das nur so vor Tippfehlern strotzt, fühle ich mich schlichtweg verarscht. Wenn ich eine Bewerbung schreibe und die Rechtschreibung grenzwertig ist, werde ich den Job in der Regel nicht bekommen. Eben weil es mir der Personalchef (oder sonstige Vertreter der Firma) als Respektlosigkeit oder gar mangelnde Bildung auslegen würde.

Beides dient letztlich der Wahrung der Form und passt wunderbar in unsere Zeit, in der Form scheinbar immer mehr über Inhalt gestellt zu werden scheint. Wer nun penibelste Einhaltung der Tischmanieren fordert, sollte auch so konsequent sein, und entsprechende Sorgfalt bei der Orthographie walten lassen. Umgekehrt sollte dies natürlich ebenso gelten!

Mir erscheint in privatem Rahmen beides vernachlässigbar, aber dennoch bin ich der Meinung, wer das Eine moniert, sollte auch das Andere nicht außer Acht lassen!

Frau Bach, wenn Sie schon Herrn Zaits Beiträge korrigieren, erwähnen Sie bitte auch die zahlreichen Fehler in Groß- und Kleinschreibung, die Fehler in der Kommasetzung sowie den falschen Einsatz der lokalen Präsposition "ab". Wenn schon pingelig, dann richtig! Das sollte m.E. für beide Fraktionen gelten!

Aber lieber wäre es mir, wenn man auch mal fünf gerade sein lassen könnte. Letztlich sind solche Prinzipien, wie von Frau Bach bereits angedeutet, ja doch nur moderne Mittel subtiler Diskrininierung!
Murnauer
geschrieben am
04.03.2013 um 18:31 Uhr
Beitrag 63

"Diskriminierung" sollte es natürlich heißen. Gut, dass ich in meinem Beitrag nicht für eine strikte Wahrung der Etikette eingetreten bin :-)
Günther Zait
geschrieben am
04.03.2013 um 19:38 Uhr
Beitrag 64

@Murnauer:

bei Facebook gibt´s für sowas einen "gefällt mir" button, Danke fühle mich ertappt :-)

kommen Sie wirklich aus Murnau?
Moon
geschrieben am
04.03.2013 um 20:41 Uhr
Beitrag 65

...wohin driftet das Ganze hier eigentlich ab...in einen Feinschmecker-Knigge?
Soweit ich weiß, ist ein "amuse gueule" eine Art Appetithappen..a Magentratzerl...genau übersetzt eine "Maul-Freude"
Also wenn mir im Freundeskreis eine Maul-Freude angeboten würde...hmm...
..kann man es mit dem französischen Etepetete-Gehabe beim Essen nicht auch ein bischen übertreiben? Ist genauso sinnfrei wie diverse Anglizismen .....

Ausserdem hätte ich auch nichts dagegen, wenn jemand sein Suppenteller anhebt und den Rest der Suppe rauslöffelt..dann hat sie wenigstens geschneckt, oder ?

Klar, man kann sich sowohl was Essmanieren, als auch was Orthographie angeht sakrisch blamieren...aber lasst doch die Kirche im Dorf...

Hauptsache die Show stimmt....

Moon
geschrieben am
04.03.2013 um 20:48 Uhr
Beitrag 66

..ach ja..noch ein kleiner offtopic Nachtrag bezgl. Esskultur:

Wer sagt eigentlich dass "Ärzte und Anwälte" mehr Kultur (worin auch immer) haben, als Strassenkehrer oder sonstwer...die Leutchen haben studiert und dieses Fach bestanden..MEHR NICHT!
Ich kenne einige hochstudierte Akademiker (mindestens der Dr-Titel ist ein MUSS) die weder grüßen können, sich bedanken oder irgendwelche andere Umgangsformen aus dem kleinen Einmaleins des menschlichen Mitteinanders auch nur ansatzweise kennen..
Wie sie sich beim Essen benehmen weiß ich nicht, ich lege näheren Kontakt mit solchen Leuten keinen Wert....
Murnauer
geschrieben am
04.03.2013 um 23:14 Uhr
Beitrag 67

@ Herr Zait:
Nur so halb ;-) Habe zeitweise Zeit in Murnau gewohnt und hab immer noch einige Verwandte dort :-)
Viele Grüße und "Gute Nacht" an die Runde!
Günther Zait
geschrieben am
05.03.2013 um 09:06 Uhr
Beitrag 68

Ich fühle mich gerade etwas sehr missverstanden, daher möchte ich auf einige Äußerungen eingehen, bitte entschuldigen Sie, wenn dies nicht in chronologischer Reihenfolge geschieht:

Moon:
"Wer sagt eigentlich dass "Ärzte und Anwälte" mehr Kultur (worin auch immer) haben, als Strassenkehrer oder sonstwer...die Leutchen haben studiert und dieses Fach bestanden..MEHR NICHT! "

Ich habe NIE behauptet, dass diese Leute gebildeter sind, im Gegenteil!! Ich habe ja gerade das angekreidet, dass manche Dres und Profes meinen, sie sind was besseres und dann nach einem Essen selbstbewusst viel-zitierte Serviette in die Soße zu werfen....so rumm hatte ich das gemeint.

"Außerdem hätte ich auch nichts dagegen, wenn jemand sein Suppenteller anhebt und den Rest der Suppe rauslöffelt..dann hat sie wenigstens geschneckt, oder ? "

Ist in Ordnung, aber bitte verstehen wenn wir das so zuhause unseren Kindern gelernt haben.

Allgemein:

Ich habe mich vielleicht dvon den Worten von Johanna etwas mitreißen lassen, weil ich mich selbst über ähnlich Dinge ärgere, sowie sich andere ärgern, wenn sie nicht gegrüßt werden oder in Foren mit viel Rechtschreibfehlern konfrontiert werden.

Ich würde als Kompromiss für alle vorschlagen, dass alles was das Miteinander erleichtert oder stark Harmonie beeinträchtigend KEIN Etepetete ist, also Servietten nicht in den Teller, Lümmeln am Tisch oder ungefragt bei anderen in den Teller langen.
Suppenteller anheben, Soße mit Brotauftunken oder Ähnliches darf dann jede Familie / andere soiziale Einheit selbst handhaben wie sie es für richtig haltet.

Bitte zeigen Sie jedoch auch Verständnis dafür, dass es Familien gibt, denen dieses Zitat: " französische Etepetete-Gehabe beim Essen" wichtig und ernst ist und respektieren Sie dies genauso.

Ich hoffe hiermit einen Konsens hergestellt zu haben, mit dem jeder leben kann und freue mich auf weitere Beiträge zu eigentlichen Topic, nämlich gut essen!
Ch. Bach
geschrieben am
05.03.2013 um 09:25 Uhr
Beitrag 69

@zait und murnauer

beide daumen hoch! schöner kompromiss. :-D
Moon
geschrieben am
05.03.2013 um 14:11 Uhr
Beitrag 70

...100%ige Zustimmung!
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