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BA und ARGE Schwandorf

(offenes Thema)

Infos zum Autor
neuer
geschrieben am
03.12.2008 um 12:22 Uhr
Beitrag 1

nachdem sehr widersprüchliche Meldungen über das Vorgehen der Bundesagentur für Arbeit und die ARGE verbreitet werden, wäre mein Vorschlag, dass sich zu diesem Thema vielleicht Betroffene äußern und auch ihre Erfahrungen berichten können. Ich weis von Leuten, die scheinbar sehr unmenschlich behandelt wurden und lese aber auch in Zeitungen, wie human und menschlich sich die Amtsvertreter geben.
neuer
geschrieben am
26.12.2008 um 12:46 Uhr
Beitrag 2

Ist wohl zu heiß das Thema???
Moon
geschrieben am
26.12.2008 um 16:30 Uhr
Beitrag 3

..ich kann nur für mich sprechen:
Ich versteh nur Bahnhof...

Gruß
Moon
neuer
geschrieben am
01.01.2009 um 11:58 Uhr
Beitrag 4

ich bin selbst zwar nicht betroffen, habe aber gehört dass sich viele arbeitslos Gemeldete über den Umgang der Ämter mit ihnen beschweren. Andererseits gibt es zwischendurch immer mal Zeitungsartikel, in denen von Sozialmissbrauch und auch von humanen Entscheidungen der Ämter gesprochen wird(diese Artikel könnten aber auch als "Werbebericht" zum Beispiel der ARGE SAD zu werten sein!).

Ich wollte unter diesem Thema eine Möglichkeit schaffen, Betroffenen, sowohl Kunden und auch Bediensteten der Ämter, eine Möglichkeit zum Erfahrungs- und Argumentenaustausch zu geben.

Moon, ich hoffe, jetzt ist alles klar.

Hermann
unfor.given@gmx.de
geschrieben am
01.06.2009 um 18:09 Uhr
Beitrag 5

Ich war nur einen Monat arbeitslos und muss sagen, bei der Beratungsstelle war man sehr hilfsbereit und höflich, beim Beantragen des ALGs (obwohl vorher bekannt war daß es wirklich nur um einen Monat ging und ich noch nie arbeitslos war) war man sehr unfreundlich. Das Formular (wieso, weshalb man arbeitslos geworden ist, was man dagegen unternommen hat) kann man eigentlich gleich in die Tonne treten, das Ausfüllen ists nicht wert. Es wird NICHT beachtet. VOn vornherein wird man erstmal gesperrt.
JohnNuke
geschrieben am
02.06.2009 um 22:21 Uhr
Beitrag 6

In erster Linie arbeiten im Arbeitsamt Beamte, deren Arbeitssituation grundlegend eine andere ist.
Solange, sich die Beamten nicht zu schulden kommen lassen, können sie ziemlich sein, dass monatlich ihr Gehalt überwiesen wird, ihr Urlaub gesichert ist, ihr 13. 14. 15? Gehalt bekommen, Sozialzuschläge erhalten, ihre 35 Stundenwoche oder 38,5 Stdundenwochen? arbeiten dürfen und spätestens zum Renteneintritt eine sicher und fette Pension erhalten.

Dass mit den Jahren, automatisch das Gehalt und der Rang steigt, ist auch selbstverständlich. Hauptsache es wird Dienst nach Vorschrift gemacht.

Also, warum solltest du dann einen besonderen Service erwarten?
Gruß
John Nuke
neuer
geschrieben am
25.06.2009 um 10:57 Uhr
Beitrag 7

Jemand erzählte mir, dass wegen einem Bundesverfassungsgerichtsurteil die ARGEn aufgelöst oder stark verändert werden müssen. In der jetzigen Form sind sie nicht verfassungskonform, so habe ich das verstanden. Da wird es Ängste bei den Beschäftigten geben, wenn das stimmt, und ich würde diese auch verstehen. Das sollte allerdings nicht dazu führen, dass aus Existenzangst Arbeit Suchende schlecht behandelt werden oder über ihre Rechte nicht aufgeklärt werden.

So jedenfalls scheint es zu sein, wenn man den Artikel "ARGE macht mich pleite" im Schwandorfer Wochenblatt vom 24.6.09 über das Vorgehen der ARGE SAD liest.
Schnösel
geschrieben am
25.06.2009 um 18:07 Uhr
Beitrag 8

Das wäre doch gar nicht schlecht,wenn ein paar Beschäftigte der ARGE
auch mal in den Genuß von Alg 2 kämen,oder???

neuer
geschrieben am
19.07.2009 um 20:38 Uhr
Beitrag 9

nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat ein Empfänger von Alg II bei einer Kürzung des Alg-II Geldes das Recht, einen Beratungsschein beim Amtsgericht zu beantragen.
Das heißt, die Kosten eines notwendigen Anwaltes werden übernommen.

Aktenzeichen: 1 BvR 1517/08
gefunden in TV direkt Nr. 15/2009 Seite 148
neuer
geschrieben am
31.10.2009 um 17:41 Uhr
Beitrag 10

Datenschutzverletzungen Arbeitsagentur - Jobportal

Zitate aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau 30.10.09(Datenschleuder Arbeitsagentur):

Im Innern der Arbeitsagentur und der Arbeitsgemeinschaften(Argen) gibt es seit Wochen scharfe Kritik an dem System. Der Frankfurter Rundschau liegen zahlreiche Schreiben von Personalräten aus dem ganzen Bundesgebiet vor, die das System(Jobportal, 4-PM - Einschub von neuer) datenschutzrechtlich für hoch gefährlich halten.

Der Berliner Hauptpersonalrat sieht "das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Bürger verletzt" und will seinen Beschäftigten sogar " abraten, das Profiling entsprechend vorzunehmen", weil "samtliche intimen und geheimen Daten der Bürger" wie etwa Suchtkrankheiten "bundesweit einsehbar" seien.

Auch bei einem anderen System, dem so genannten A2LL habe es schon "Einwände" des Bundesdatenschutzbeauftragten gegeben,so eine Sprecherin der Arbeitsagentur. Jetzt arbeite man an Verbesserungen - bei laufendem Betrieb und nicht gerade zur Zufriedenheit der Datenschützer.

Peter Schaar ,der Bundesbeauftragte für Datenschutz: "Ich habe gedrängt, das System wegen massiver datenschutzrechtlicher Bedenken nicht in Betrieb zu nehmen" " es werden weiter bundesweite Zugriffsmöglichkeiten gegeben, die zweifelhaft sind". Dass beim Thema Daten "höchste Sensibilität angebracht" sei, das "haben einige Verantwortliche bei der Bundesagentur offensichtlich noch nicht begriffen".

Der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein: "Die Bundesagentur ist beim Thema Datenschutz eine Katastrophe". " Die Agentur hat nicht ansatzweise Sensibilität für dieses Thema."

Ende der Zitate

Ich habe von Fällen gehört, in denen man Arbeitssuchende, die von der Agentur/ARGE in Kurse geschickt wurden, sehr strikt dazu aufforderte, ihre persönlichen Daten in dieses Agenturportal zu setzen.

Wenn man das so liest muss man sich wieder einmal fragen -

wer schützt die Bürger vor diesem Staat?
der Zeitungsartikel:

www.fr.-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/spezial_ueberwachte_beschaeftigte/?em-cnt=2047863&em_loc=3609
neuer
geschrieben am
31.10.2009 um 17:47 Uhr
Beitrag 11

der Link zum Zeitungsartikel war fehlerhaft. neuer Versuch:
www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/spezial_ueberwachte_beschaeftigte/?em_cnt=2047863&em_loc=3609
neuer
geschrieben am
31.10.2009 um 19:08 Uhr
Beitrag 12

wegen der Ausgeglichenheit ein Zitat aus der Pressemitteilung der BundesaGNETUR VOM 30.10.09:

Die Einhaltung des Datenschutzes in den IT-Systemen der BA wird in enger Abstimmung mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz regelmäßig überprüft und bei Bedarf verbessert.


Da kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen......
info
geschrieben am
07.11.2009 um 17:13 Uhr
Beitrag 13

Im Schwarzbuch 2009(Steurgeldverschwendung) des Bundes der Steuerzahler ist die Bundesagentur auf einem vorderen Platz.

Grund: trotz Schulden wird eine überflüssige überdimensionierte EDV-Ausstattung angeschafft.

Artikel im Schwarzbuch:
schwarzbuch09.steuerzahler.de/schwarzbuch-laender.php?idcountry=16
neuer
geschrieben am
17.12.2009 um 17:44 Uhr
Beitrag 14

Sozialbetrug von tausenden von Öffentlich Bediensteten?

Aktuell wird von immensen Betrugsfällen im Öffentlichen Dienst berichtet. Es geht um Beschäftigte, die offensichtlich seit teilweise 10 Jahren das doppelte Kindergeld bezogen haben!!

Einmal von der Familienkasse(verantwortlich die Bundeagentur für Arbeit) und zusätzlich von der Kasse des Öffentlichen Dienstes.

Es wäre gut, würde die Bundesagentur für Arbeit und die mit ihr zusammenarbeitenden Organisationen ihren "eigenen Stall ausmisten" statt zum Beispiel bei der Auslegung ihres Spielraumes sehr strenge Massstäbe bei Arbeit Suchenden anzulegen(Rückkauf von Lebensversicherungen, Zwangsumzüge, Autoverkauf....)

Erstaunlicherweise gibt es zu diesem Thema sehr wenig Information in den Medien.Von der BA oder den ARGEN dagegen wird jeder einzelne "Missbrauch durch Kunden" enorm medienwirksam ausgeschlachtet.

der Zeitungsartikel :
www.derwesten.de/nachrichten/Oeffentliche-Bedienstete-kassieren-doppelt-Kindergeld-id2257274.html
neuer
geschrieben am
24.01.2010 um 17:30 Uhr
Beitrag 15

Schlechte Noten für BA´s und ARGE´n


Der BR Rundfunk - Sendung Report München - berichtet von sinnlosen (und teuren)Qualifizierungsmaßnahmen der Bundesagentur und der ARGEn.

Näheres zur Sendung von Mitte Januar 2010:

www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-qualifizierungsmassnahmen-arbeitslose-ID1263560209634.xml

aktuell
geschrieben am
18.06.2010 um 10:28 Uhr
Beitrag 16


Vorwürfe gegen den Chef der Bundesagentur für Arbeit


mehr dazu im Fr-Artikel vom 18.6.2010:

www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2761531_Vorwuerfe-gegen-BA-Chef-Weise-Skandal-bei-der-Arbeitsagentur.html
neuer
geschrieben am
15.02.2012 um 09:20 Uhr
Beitrag 17

es wird offensichtlich nicht nur bei den HARTZ-IV Empfängern betrogen sondern auch auf der Gegenseite

www.abendblatt.de/region/pinneberg/article2188618/Finanzinspektor-aus-Elmshorn-muss-in-Haft.html
leser
geschrieben am
23.09.2012 um 08:23 Uhr
Beitrag 18

betrifft nicht das Job-Center Schwandorf allein, sondern gilt bundesweit:

Das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Herr Heinrich Alt, hat nach Medienberichten offensichtlich das Scheitern der bisherigen Arbeit der Bundesagentur für Arbeit bezüglich Betreuung Langzeitarbeitsloser inklusive der unterstellten Hartz-IV Institutionen(Arge,Job-Center…)und deren selbst hochgelobter Programme zugegeben.



www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesagentur-fuer-arbeit-ba-vorstand-alt-kritisiert-ein-euro-jobs-als-wirkungslos/7167790.html
leser
geschrieben am
22.07.2013 um 16:57 Uhr
Beitrag 19

Interessante Infos einer Insiderin eines Job Centers!!! Es wird dem Leser/Leserin überlassen, wer glaubwürdiger ist!!!!

Zitat aus
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 14. Juni 2013

Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter
Angesichts der anhaltenden öffentlichen Attacken der (inzwischen freigestellten) Mitarbeiterin des Hamburger Jobcenters Inge Hannemann sieht sich die Bundesagentur für Arbeit gezwungen, Stellung zu nehmen – allein schon zum Schutz der vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch die Äußerungen von Frau Hannemann beleidigt, herabgewürdigt und in Gefahr gebracht werden.
Die Behauptungen von Frau Hannemann sind falsch und führen die Öffentlichkeit in die Irre. Weder widerspricht die Grundsicherung („Hartz IV“) dem Grundgesetz, noch verletzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter durch ihre tägliche engagierte Arbeit die Würde der Kunden. Weder gibt es eine Anweisung oder eine Zielvorgabe, über Sanktionen Geld einzusparen, noch gibt es „tausende von Selbstmorden“ unter Kunden der Grundsicherung. Und in den Jobcentern arbeiten auch keine seelenlosen Maschinen, die nur Zielvorgaben, nicht aber die Menschen im Blick haben. Die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern arbeiten Tag für Tag daran, Menschen in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen.
-Zitatende-


Die Antwort von Frau Hannemann zum BA-Presseinfo Nr. 35 vom 14. Juni 2013
........
Die Lügen und Unterstellungen der BA für Arbeit haben eine Antwort gefunden. Hier:
Gegendarstellung – Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 14. Juni 2013, BA-Presseinfo Nr. 35: Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter
Hiermit nehme ich Stellung zur BA-Presseinfo Nr. 35 vom 14. Juni 2013
......
Hamburg, 14. Juni 2013
Inge Hannemann
Siehe:
www.nachrichtenspiegel.de/2013/06/15/die-antwort-von-frau-hannemann-zum-ba-presseinfo-nr-35-vom-14-juni-2013/
Ch.Bach
geschrieben am
22.07.2013 um 17:38 Uhr
Beitrag 20

was heisst glaubwürdig-----ich weis dass es so ist wie von frau hannemann beschrieben.....
leser
geschrieben am
23.07.2013 um 09:34 Uhr
Beitrag 21

.. ich auch! Trotzdem wird es einige geben, die das niemals glauben werden - und ich wollte damit nur sagen, diesen unerschütterlichen Glauben diesen Menschen zu nehmen, würde letztendlich ihr Weltbild zerstören und vielleicht ihre Psyche stark ankratzen... also solange sie nicht bei der Schw.... mitmachen lassen wir sie in ihrem Glauben
Haidhof
geschrieben am
23.07.2013 um 14:02 Uhr
Beitrag 22

Mir fehlt hier die Detailkenntnis, aber dass es bei der Berechnung der Regelsätze nicht mit rechten Dingen zugeht, wurde ja schon mehrfach gerichtlich festgestellt. Zu den anderen Punkten kann ich nicht viel sagen. Aber egal wie es läuft, es wird hier immer ein paar Leute geben, die schreien "Das geschieht den Hartzern recht". Leider.
Haidhofer
geschrieben am
23.07.2013 um 14:04 Uhr
Beitrag 23

Ach du meine Güte, jetzt hab ich doch gerade tatsächlich meinen eigenen Nick falsch geschrieben... *lach*
Arbeitsloser
geschrieben am
21.08.2013 um 17:59 Uhr
Beitrag 24

Hallo,
vor zwei Jahren war ich mal kurz arbeitslos. Meine Firma wurde zugemacht und ich musste mir einen neuen Job suchen. Hatte ich auch gleich wieder. Also Arbeitsvertrag unterschrieben, in 4 Wochen konnte ich anfangen. Na ja dachte ich 4 Wochen arbeitslos geht ja noch ist kein Beinbruch. Aber was ich dann bei der ARGE erlebt hab war alles andere als erfreulich. Zuerst wollten die mich auf ein Bewerbungstraining schicken, versuchte denen natürlich klarzumachen das das nicht notwendig ist da ich ja schon einen Job in der Tasche hatte. Fehlanzeige die hätten mir fast mein mir zustehendes Arbeitslosengeld gestrichen als ich mich weigerte an diesem total überflüssigen Kurs teilzunehmen. Dann sollte ich eine Fortbildung machen! Erst als ich mit Anwalt und Gericht gedroht hab haben sie eingelenkt! Und behandelt wird man von diesen Leuten wie der letzte Dreck. Ich glaub die waren enttäuscht das ich so schnell einen Job ohne ihre Hilfe hatte. Die hätten mich wohl gern länger schikaniert!
Für sadistisch veranlagte Zeitgenossen wär ein Job bei der Arge genau das richtige!
Jörg
geschrieben am
22.08.2013 um 09:42 Uhr
Beitrag 25

Warum bist denn extra dann für 4 Wochen zur ARGE, obwohl schon einen neuen Job in der Tasche? Noch schnell mitnehmen, was geht? Außerdem, mein Neffe arbeitet auch bei `ner Arge, allerdings in Oberbayern....Wenn der erzählt WAS da immer WIE auftaucht, vergeht einem die Freude am Job....der Bodensatz der Gesellschaft eben....
Ch.Bach
geschrieben am
22.08.2013 um 11:05 Uhr
Beitrag 26

wieso mitnehmen was zum mitnehmen geht? eine leistung die mir zusteht, weil ich dafür bezahlt habe? wenn du dir vier wochen ohne einkommen leisten kannst-meine gratulation!
aber ganz ehrlich---leuten wie dir wünschte ich, auch mal der bodensatz der nation zu werden....um zu wissen, wie das ist mit vorurteilen von deinesgleichen
Arbeitsloser
geschrieben am
22.08.2013 um 11:45 Uhr
Beitrag 27

Hallo erst mal,
ja so sehe ich das auch. Ich war in meinem ganzen leben noch nicht Arbeitslos und hab immer brav meine Arbeitslosenversicherung bezahlt. Warum in alles in der Welt soll ich darauf verzichten. Wie die Vorrednerin schon sagte, wenn sie sich das leisten können einen Monat ohne Geld auszukommen, schön für sie. ich bin leider kein Großverdiener!!! Das die in der Arge auch schwierige Kunden haben ist mir auch klar. Ich für meinen Teil habe diese Mitarbeiter immer als unfreundlich arrogant und unmenschlich kennengelernt. Na ja die sitzen ja auch auf einem sicheren Arbeitsplatz und brauchen ja auch keine Leistung zu bringen. Jedes mal wenn ich auf dem Amt war haben die Kaffeepause gemacht und da war es egal ob ich um 9, 10 oder 11 Uhr ankam.
Jörg
geschrieben am
22.08.2013 um 12:50 Uhr
Beitrag 28

@ChBach:
Achso- und wenn ich fünf Jahre in ein Haftpflichtversicherung eingezahlt habe, ohne einen Schaden zu haben, dann werfe ich mal schnell die sowieso kaputte Spiegelreflex vom Nachbarn runter?

Also im Ernst....wenn man nicht einen Monat ohne Gehalt auskommen kann, dann hat man aber sein bisheriges Arbeitsleben sehr schlecht gewirtschaftet.
Ch.Bach
geschrieben am
22.08.2013 um 13:15 Uhr
Beitrag 29

@jörg
an ihnen sind offensichtlich sämtliche wirtschaftlichen probleme und deren auswirkungen wie niedriglöhne, hohe mieten, hohe energiepreise, prekäre beschäftigungsverhältnisse, familiengründung etc. pp. spurlos vorrüber gezogen---einschliesslich sämtlicher berichterstattungen dazu oder gar statesments von damit beschäftigten experten.
ich gratuliere nochmals zu ihrem leben auf der insel der glückseligen

ihr argument bezüglich haftpflichtversicherung ist unfug! der mann ist weder freiwillig noch selbstverschuldet arbeitslos geworden.
Ch.Bach
geschrieben am
22.08.2013 um 13:24 Uhr
Beitrag 30

ps: ausserdem unterstellen sie eine erschleichung von leistung----ihre meinung über ihren mitbürger ist allerdings denk- und merkwürdig
dape´67
geschrieben am
22.08.2013 um 13:29 Uhr
Beitrag 31

@ Jörg: Zitat: "Noch schnell mitnehmen, was geht?"...klingt ja so, als würde da wieder jemand von sich auf andere schließen. Wie sonst kommt man auf solche Ideen? Ihr Vergleich mit der Haftpflichtversicherung hinkt nicht nur, er ist zudem schlicht unappetitlich und bösartig.

Ganz offensichtlich haben Sie weder eine große Meinung über unsere sozialen Sicherungssysteme, noch scheinen Sie in Bezug darauf über Sachkenntnis zu verfügen (eigentlich verwunderlich, wenn man denn schon einen Neffen in einem Jobcenter - "ARGE" gibts bereits seit Jahren nicht mehr - sitzen hat).

Ich nehme mal an, der Beitragsschreiber "Arbeitsloser" aus Beitrag 24 hat nicht erst einen Tag vor der Schließung des Unternehmens für das er tätig war erfahren, dass er demnächst arbeitslos werden wird. Daraus resultiert eine Pflicht für ihn, sich bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu melden und dies anzuzeigen. Diese Pflicht ergibt sich aus dem § 38 SGB III ( www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__38.html ). Soll heißen: er war verpflichtet, sich schon mindestens 3 Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses als arbeitssuchend zu melden.

"Arbeitsloser" hat hier alles richtig gemacht und wird dennoch im Forum für sein Verhalten angegriffen. Welche Auswirkungen hätte denn eine nicht nachgewiesene Arbeitslosigkeit im Hinblick auf eine spätere Rente? Es beeinflusst zum einen die Rentenhöhe negativ, zum anderen kann es gravierende Folgen im Hinblick der besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen haben. Ich denke, da werden sich noch einige verwundert die Augen reiben wenn es denn mal soweit ist.

Kommentare wie der von Ihnen, "Jörg", führen Menschen in die Irre, verunsichert sie und führen im Nachklapp zu gesetzwidrigem Verhalten, für welches sie/er dann gerade zu stehen hat.
Arbeitsloser
geschrieben am
22.08.2013 um 21:56 Uhr
Beitrag 32

Hallo erst mal,
hallo Jörg! Wie schon mein Vorredner sagte: Man ist verpflichtet sich arbeitslos zu melden und sei es auch nur für einen Monat. Sie können ja gern ihren Neffen fragen! Aber der wird das auch nicht wissen, die tun ja nix im Jobcenter und haben im allgemeinen nicht viel Ahnung von der aktuellen Gesetzeslage! Außerdem steht einem die Leistung von Gesetzes wegen zu. Und erzählen sie mir bitte nicht das auch sie nicht mitnehmen was geht und freiwillig auf ihnen zustehendes Geld verzichten. Ich hab 30 Jahre durchgehend in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt und dann braucht man mal kurzfristig Hilfe und dann wird man im sogenannten Jobcenter von irgendwelchen jungen Schnöseln die in ihrem Leben nicht einen Handstreich gearbeitet haben fertig gemacht. So sieht unser Sozialstaat aus.
Rachel
geschrieben am
22.08.2013 um 23:17 Uhr
Beitrag 33

Tja, WAS da immer WIE auftaucht-in den Foren-sagenhaft.
Die übelsten Exemplare, ein richtiger Bodensatz, Ahnung wohl eher vom Kaffeesatz.
Erst nachdenken-ganz in Ruhe- evtl. mal lesen(bildet).
So einen selten ....... Beitrag habe ich noch nicht gelesen.
Vom Gesetz keine Ahnung aber mitreden müssen, und dann auch noch solche Aussagen-SCHANDE!!!!!
Sie tun mir nur leid.Lassen Sie Ihren Frust doch einfach woanders ab.

Arbeitsloser, Sie haben alles korrekt gemacht.
Frau Bach, ich bin ganz Ihrer Meinung.
Dape, danke für den Link.

(Heute mal kürzer-da bleibt einem die Luft weg, von so einem Unsinn)
leser
geschrieben am
23.08.2013 um 10:30 Uhr
Beitrag 34

die Schreiber der vorherigen Beiträge haben bereits alles gesagt. Hinzuzufügen wäre vielleicht noch eine Aussage, die ein Kunde des Job-Centers SAD bereits vor einiger Zeit mir gegenüber machte:

dieses Job-Center ist bekannt für eine besonders rigorose Vorgehensweise. Als er wegen unerträglicher Repressalien gezwungen war, sich anwaltschaftlich vertreten zu lassen und der Anwalt persönlich den Beschäftigten ihre eigentliche Aufgabe erklärte, wurde es besser. Der Anwalt bemerkte auch noch, dass gerade das Sozialgericht Regensburg sehr viel Verfahren bezüglich des Job-Center SAD laufen hatte. Der Job-Center-Kunde machte einen vertrauenswürdigen Eindruck auf mich.
Ch.Bach
geschrieben am
26.08.2013 um 10:53 Uhr
Beitrag 35

trotzdem widerstrebt es mir, alle mitarbeiter des amtes über einen kamm zu scheren. ich habe dort auch durchaus freundliche und hilfsbereite/kompetente angestellte erlebt.
allerdings weiß ich auch um den druck, dem diese personen ausgesetzt sind. es sind inzwischen weder werte wie sachverstand, persönliches einfühlungsvermögen oder gar eigeninitiative gefragt, sondern die erfüllung vorgegebener quoten. was heißt: arbeitslose gibts gar nicht....dafür sind kurse/maßnahmen jeglicher art zu besetzen, ob sinnvoll oder nicht. hauptsache die statistik stimmt.
dass so dann, vor allem in verbindung mit unter- und fehlbesetzung, unproduktive oder gar uninteressierte mitarbeiter geschaffen werden die nach möglichkeit ihren frustrierenden arbeitsalltag irgendwie hinter sich bringen wollen ist eine folge von personeller und politischer kurzsichtigkeit.
leser
geschrieben am
27.08.2013 um 12:24 Uhr
Beitrag 36

Diese ganze HARTZ-IV Konstruktion, die in dieser bestehenden Form nicht einmal von ihrem Gründer so gedacht war, ist eine fürchterliche Fehlleistung aus der Regierungszeit Schröders. Schlecht durchdacht und noch viel schlechter umgesetzt. Eine moderate praxisorientierte angepasste Änderung unter Beibehaltung der vorherigen Sozialhilfe wäre viel ehrlicher gewesen und hätte den Steuerzahler weit weniger belastet denke ich. Bei Hartz-II-IV gab es Zwangsumsetzungen, kurz- und mittelfristige Besetzungen für verdiente BA-Mitarbeiter oder Stadtangestellt als Beförderungshilfe in Führungspositionen dieser neuen SGB-II-Konstrukte, die teilweise keine gesetzliche Grundlage hatten und in denen es immense Zuständigkeitsschwierigkeiten gab. Dann wurden Quereinsteiger ohne jegliches Hintergrundwissen rekrutiert und Beamte zum Beispiel der ehemaligen Post und von staatlichen Telefonunternehmen eingesetzt, die sich in einer Warteschlange(Art Auffanggesellschaften) zur Pension befanden und die verständlicherweise nicht alle begeistert gewesen sein könnten.

Dass in diesem Prozess wie von Frau Bach beschrieben die idealistischen, fachkundigen und human denkenden Mitarbeiter auf der Strecke blieben und bleiben kann ich mir gut vorstellen. Diese, falls sie noch Arbeitsplätze in den jetzt Job-Centern genannten Einrichtungen haben, tun mir leid und ihnen gehört mein vollster Respekt. Natürlich gibt es auch in den untersten Reihen intolerante voreingenommene egoistische Menschen(wie überall in der Berufswelt), aber hier trifft meiner Meinung nach folgendes Sprichwort eher den Nagel auf den Kopf:

Der Fisch stinkt vom Kopf her
leser
geschrieben am
08.09.2014 um 18:11 Uhr
Beitrag 37

Bundesagentur für Arbeit gibt lt. Bericht des Spiegel online erstmals Statistikmanipulation öffentlich zu!!


Zitate aus spiegel online-

BA:“Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit hat(..)die Beschäftigungsstatistik modernisiert. (..) Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nimmt im Saldo durch die Revision zu.“

Spiegel online: Im Klartext heißt das, die größte Behörde Deutschlands hat an der wohl bekanntesten Statistik Deutschlands geschraubt, sie verschönert und gibt dies nun nahezu versteckt bei der monatlichen Arbeitsmarktstatistik preis.

-Zitatende-

Dies ist auch als Hinweis an alle gedacht, die( auch in diesem Forum) von fast Vollbeschäftigung schreiben ;-)

Link

htttp://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesagentur-fuer-arbeit-trickst-bei-statistik-zum-arbeitsmarkt-a-989624.html

oder

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesagentur-fuer-arbeit-trickst-bei-statistik-zum-arbeitsmarkt-a-989624





Ein Neuer
geschrieben am
09.09.2014 um 11:23 Uhr
Beitrag 38

Hallo,

ich habe gerade gesehen, das der Nick "neuer" schon bestand, in einem anderem Thema habe ich unter dem Nick "Neuer" Beiträge geschrieben. Ich habe mit den Beiträgen von "neuer" (klein) nichts zu tun und werde nun meinen Nick in "Ein Neuer" ändern. Aber zum Thema:

Was man vor ca. Jahren da beim Arbeitsamt SAD erleben konnte, ist, verglichen mit heutigen Maßstäben, -Wahnsinn-.

Überhebliche Berater, die einen stundenlang vor dem Büro sitzen ließen, einen dermaßen "von oben" herablassenden Ton an sich hatten, etc. Wenn man nach einer halben Stunde nach Termin immer noch vor der Tür saß und vorsichtig angeklopft hatte, so konnte man sie nur kaffeetrinkend und sich mit ihren Kollegen unterhaltend im Büro sitzen sehen. In der Zwischenzeit ist aber niemand anderes in das Büro gegangen. Von einem Insider weiß ich, das damals zur Pause nicht ausgestempelt wurde und tagtägliche 2-stündige Einkäufe in der "Stadt" (haha Schwandorf!) die Regel waren. Das alles so offensichtlich, das man -jetzt im Nachhinein betrachtet- schon das Gefühl hatte, das das von "oben" geduldet worden ist! Aber wie schon jemand geschrieben hat: "Der Fisch... usw."

Anders jetzt. Man wird als "Kunde" betrachtet und teilweise auch so behandelt. Ich musste mich vor ein paar Jahren arbeitssuchend melden, obwohl nicht arbeitslos und dann auch in einer anderen Firma gleich weiterbeschäftigt. Im Gegensatz zu früher kam man sich wenigstens nicht mehr wie ein Mensch 3. Klasse vor, trotzdem ein dummes Gefühl.

Und das Manipulationen an Statistiken gemacht werden und wurden ist spätestens seit Entsteheung einer Statistik bekannt. Die dafür zuständigen Mitarbeiter in Nürnberg benötigen auch ihre Daseinsberechtigung. Obwohl - wahrscheinlich wurde diese Dienstleistung auch "outgesourced".
Ein Neuer
geschrieben am
09.09.2014 um 11:25 Uhr
Beitrag 39

zum obigen Beitrag, sollte heißen:

Was man vor ca. 20 Jahren da beim Arbeitsamt SAD erleben konnte, ist, verglichen mit heutigen Maßstäben, -Wahnsinn-.
leser
geschrieben am
11.09.2014 um 07:32 Uhr
Beitrag 40

... wobei ich mir habe sagen lassen, dass die ARGE/Job Center Schwandorf schon ein recht extremes Beispiel in negativer Sicht bezüglich der rigorosen Vorgehensweise gegen Kunden sein soll.

Erst durch mehrere Gerichtsurteile wurde der Willkür etwas Einhalt geboten, so mir berichtet wurde.

Aber wenn es jetzt etwas besser geworden sein sollte umso erfreulicher !!!!
Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 7478 | Anzahl Beiträge: 42
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