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Informationen zum Thread   Anzahl Zugriffe: 6402 | Anzahl Beiträge: 59
Gewalt am Bürgerfest

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
10.08.2008 um 02:51 Uhr
Beitrag 1

Hallo Leute,

war heute (09.08.) bis ca. 2 Uhr nachts auf dem Bürgerfest (Sanitätsdienst). Ich muss sagen mich hat es erschüttert wie Gewaltbereit unsere Jugend ist! Hammer. Schlägereien über Schlägereien. Dies ging so weit das Polizeistaffeln aus Amberg und Weiden anrücken mussten (ca. 30 Polizisten) um die Lage in den Griff zu bekommen.
Erschreckend.
Wieso muss es bei so einem Fest immer so zugehen? Finde das das nur in Maxhütte so krass ist, kenne so etwas aus Burglengenfeld oder Teublitz nicht!
Was wären Eure Vorschläge um dem ganzen vorzubeugen?
Meiner wäre das Bürgerfest Sonntag einfach abzusagen. Aus basta, wegen zu hoher Gewaltbereitschaft!
Wie denkt Ihr darüber?

mfg
Pfälzer
Bithumer
geschrieben am
10.08.2008 um 11:45 Uhr
Beitrag 2

Dass es zu Ausschreitungen, in Form von Schlägereien kommt, verwundert mich überhaupt nicht.

Was bietet denn das Bürgerfest?
Und vor allem was vermittelt es den Jugendlichen?

Antwort: Saufen, saufen und nochmals saufen.

Warum stellt man nicht eine Schiffsschaukel auf oder Autoscooter oder...

Nein, stattdessen tummeln sich ein paar Gewerbetreibende, die ihre Sonnenbrille, Heilsteine usw. verkaufen wollen und ansonsten ist alles mit Bierbänke und Biertische zugepflastert?

Was soll nun ein Jugendlicher dort, ausser sich am Bier zu erfreuen?

Nun ja, in ein paar Tagen wird man lesen: Das Bürgerfest war für alle Beteiligte ein großer Erfolg...
Bithumer




Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
11.08.2008 um 00:59 Uhr
Beitrag 3

Bithumer, da gebe ich Dir recht!
So gesehen wird wirklich nichts, bzw. nicht viel für die Jugend geboten.
Wenigstens ist der Sonntag jetzt ruhig verlaufen.
Bin gespannt was man in der Zeitung alles zu lesen bekommt....

Gute Nacht
Pfälzer
Andreas
andreas.ruehl@web.de
geschrieben am
11.08.2008 um 08:33 Uhr
Beitrag 4

Gute Morgen zusammen,

die Zeitungen berichten und das nicht zu knapp. Frage mich ob dies nicht vermieden hätte können?

Eine gute Idee mit den "Fahrgeschäften" dann lungern die Jugendlichen am Scooter herum, wie sich das für ein Fest gehört! ;-)
Denke das wär aber eine gute Idee (Beschäftigungstherapie).

Was die Ursache schlecht hin ist, ist das der Alkohol an die Jugendlichen abgegeben wird, obwohl Sie kaum noch stehen können oder älter als 16 Jahre sind.

War an diesem Abend auch vor Ort und gar nicht weit vom Tatort Rewe Parkplatz, habe aber von der Polizei gerade mal 4 Personen gesehen. Diese sind die Regensburger Strasse herauf gelaufen, wohl um den Gewalttäter zu finden.
Aber das 100 Personen auf die Polizei zugegangen sind habe ich nicht mit bekommen. Vielleicht auch später gewesen, zum Glück müssen die Kinde ja mal ins Bett!
Aber die Mutter die Ihren Sohn aus dem Polizeiwagen rausholen wollte würde ich gerne mal kennen lernen, Hut ab! Wild West in Maxhütte, nach dem Motto wir sind der Staat.

Finde dies unmöglich wie Eltern dort als "Vorbild" agieren!

Aber Schlussendlich kenne wir das Thema ja schon mit dem Rewe Parkplatz, also einfach mal handeln!

Gruss Andreas

P.S Ich fand das Fest richtig schön.
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
11.08.2008 um 10:09 Uhr
Beitrag 5

Vielleicht Interessiert sich wer für die Respektlosigkeit:


Schwere Auseinandersetzungen beim Bürgerfest in Maxhütte-Haidhof

MAXHÜTTE-HAIDHOF/LKR. SCHWANDORF:
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es beim Bürgerfest zu mehreren zum Teil massiven Körperverletzungsdelikten.
Eingesetzte Polizeibeamte wurden verletzt. Teils bis zu 100 Besucher des Bürgerfestes belagerten Dienst-Fahrzeuge, beleidigten und behinderten die Einsatzkräfte.

Ein 17-Jähriger aus Leonberg und ein 19-Jähriger aus Maxhütte-Haidhof traten gleich mehrmals als Schläger in Erscheinung und verletzten mehrere Personen.

Am Samstag Abend gegen 20 Uhr kam es in der Franz-Schubert-Straße zu einer Schlägerei zwischen 3-4 Jugendlichen und Heranwachsenden.
Als die Streife, die telefonisch verständigt worden war, eintraf, war keiner der Beteiligten vor Ort.
Der Geschädigte, ein 20-jähriger Schüler wurde ermittelt und konnte zu Hause angetroffen werden, wie er gerade seine gebrochene Nase behandelte.
Als Schläger wurden die beiden 17- und 19-Jährigen genannt.

Gegen 21.30 Uhr kam es am "Rewe-Parkplatz" an der Herrmann-Ehlers-Straße zu einer massiven Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen. Dabei wurde ein 15-jähriger Schüler von dem o.g. 17-Jährigen am Hals gepackt und mehrmals ins Gesicht geschlagen.
Eine 16-jährige Schülerin wurde von dem gleichen Täter beleidigt und zu Boden geschubst.
Als ihr ihr Freund zu Hilfe eilen wollte, wurde dieser zu Boden geworfen. Der 19-Jährige stellte dem am Boden Liegenden den Schuh auf die Kehle, während der 17-jährige Schläger den Wehrlosen stiefelte. Er wurde durch die Turnschuhe des Angreifers mehrmals am ganzen Körper getroffen. Der Geschädigte wurde durch das BRK ärztlich versorgt.
Die beiden Schläger ließen von ihren Opfern ab und tauchten in der Menge der Bürgerfestbesucher unter.

Mehrere Streifenbesatzungen nahmen die Fahndung nach den beiden Tatverdächtigen auf.
Gegen 23.15 Uhr wurde der 17-Jährige in der Nähe der Sparkasse festgenommen.
Zunächst verhielt sich der Jugendliche ruhig, ging mit den Beamten anstandslos mit, um nach ca. 10 Metern unvermittelt die Polizisten anzugreifen. Den Beamten gelang es nur mit Mühe den renitenten Burschen in den Dienst-Pkw zu verbringen.
Die Festnahme beobachtete eine größere Anzahl von Personen, die versuchten die Beamten an ihrer Amtshandlung zu hindern. Erste Beleidigungen wurden skandiert. Die Stimmung heizte sich zunehmend auf.

Als die Streifenbesatzung mit dem Festgenommenen zur Dienststelle fahren wollte, umlagerten ca. 100 teils stark angetrunkene Festbesucher den Dienstwagen.
Der Festgenommene trat mit seinen Schuhen die Seitenscheibe der hinteren Tür des Dienst-Pkw heraus und verletzte einen weiteren Beamten durch einen Kopfstoß.
Weitere Einsatzkräfte wurden angefordert.

Die Mutter des Festgenommenen, eine 39-jährige Hausfrau, versuchte ihren Sohn aus dem Dienst-Fahrzeug zu ziehen um ihn zu befreien.
Die aufgestachelte Menschenmenge nutzte die Situation, öffnete die hintere Fahrzeug-Türe und befreite den 17-Jährigen.
Nur durch den Einsatz weiterer Streifen aus Weiden und Regensburg und Schwandorf, gelang es den 17-jährigen Schläger wieder habhaft zu werden und zur Dienststelle zu verbringen.

Durch die gewalttätigen Ausschreitungen wurden insgesamt vier Beamte verletzt und zwei Dienstfahrzeuge beschädigt.

Danach herrschte aber nur kurze Zeit Ruhe. Gegen 0.45 Uhr kam es in der Rathausstraße zu einer weiteren Schlägerei. Eine 28-jährige Frau wurde von einem 18-Jährigen attackiert. Als ein 45-jähriger Unbeteiligter die Streithähne trennen wollte, wurde er von hinten mit einem Maßkrug niedergeschlagen.
Als Täter konnte der 19-Jährige ermittelt werden, der schon zuvor zusammen mit dem 17-Jährigen mehrere Festbesucher angegangen und verletzt hatte.
Er wurde gegen 2.15 Uhr vorläufig festgenommen und zur PI Burglengenfeld gebracht.

Die Kriminalpolizei aus Amberg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen, Landfriedensbruchs und versuchter Gefangenenbefreiung übernommen.
Die beiden Schläger wurden mittlerweile wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Zeugen der Auseinandersetzungen werden gesucht.

Ein Gespräch zwischen Bürgermeisterin und dem Leiter der Inspektion Burglengenfeld findet im Laufe des Sonntags statt, um das gemeinsame weitere Vorgehen abzusprechen. Angedacht ist hier ein zeitlich befristetes Betretungsverbot für die beiden auffälligen Schläger am letzten Tag des Bürgerfestes.


www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/75348

Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
11.08.2008 um 12:16 Uhr
Beitrag 6

Jetz muss ich auch mal meinen Senf dazu geben....

Wenn ich lese, dass den Jugendlichen "zu wenig geboten" wird, und das dann als Mitbegründung dafür herhalten muss, was in MH passiert ist, dann dreht sich mir der Magen um!

Keine Person die ich kenne, hat jemals aus "Langeweile" mehrmals am Abend andere Leute niedergeschlagen, getreten oder Polizeiautos verbeult!
Das kann es ja wohl nicht sein!

Die Kids (wenige!nicht alle!) müssen unterhalten werden, weil sie mit sich selbst nichts anzufangen wissen!
Haben eine niedrige Toleranz und Frustrationsschwelle und reagieren dann,spätestens mit Promille im Blut entsprechend!
Wenn ich lese dass die zwei Schläger schon wieder frei rumlaufen, was soll man dazu noch sagen!

Fakt ist, dass offensichtlich sowohl die Jugendlichen dort, wie auch teilweise ihre Eltern und Freunde ein Problem mit der Zivilisation haben....wie das wohl kommt?


Gruaß

Moon

klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
11.08.2008 um 12:58 Uhr
Beitrag 7

hallo zusammen,

hab ich ja schon vor jahren geschrieben, für die jugendlichen wird zuwenig gemacht in maxhütte. jugendtreff: 2 x 4 stunden auf in der woche, dann noch mit
altersbegrenzungen .....
da wird auch das mehrgenerationenhaus nichts dran ändern.
für alles mögliche ist geld da. nur nicht für die jugend.
was sollen die den machen? kein job, keine perspektiven ........
und die neue regierung sieht auch nur zu wie sie ihr schäfchen ins trockene kriegen, da reicht das bürgermeistergehalt schon nicht mehr und man wird vorstand vom MZM. aber da schweife ich wieder ab, sollte man in einem extra fred machen.

achso, betreff bürgerfest: ich hab es wie bei den letzten gemacht , bin einfach zuhause geblieben.
JH
geschrieben am
11.08.2008 um 13:14 Uhr
Beitrag 8

Sogar die Süddeutsche Zeitung widmet dem Bürgerfest einen Artikel.

Beobachterin
geschrieben am
11.08.2008 um 14:26 Uhr
Beitrag 9

"...es wird zu wenig für die Jugendlichen getan..."

Hallo?

Ich als 70- er Jahrgang bin ohne Jugendtreffs & co. aufgewachsen - und?
Ich habe mich noch nicht mal als Volljährige auch nur ANSATZWEISE gewagt, mit einer Flasche Bier oder ähnlichem auf offener Straße aufzutreten geschweige denn betrunken nach Hause gekommen. A Trum Schelln hätts für gem.

"Unsereins" traf sich bei ner Cola auf einem Dorfplatz oder ähnlichem, um 22 Uhr hatte man brav zu hause zu sein.

Und eben diese Werte vermittle ich auch an meinen Sohn weiter. Und meine Mutter, die mit mir auf diesem für mich ruhigen Bürgerfest war, würde mir was erzählen, wenn ich mich als heute 37- jährige dort maßlos betrinken würde.

Last but not least: das Fest war ganz nett, wenn auch die Stände zu weit auseinander und die Bands mitunter mehr als Scheiße waren (sorry.)

Außerdem sollten so Attraktionen wie Hüpfburg für Kinder und kleiner Karussels KOSTENLOS sein statt so grottenschlecht Bands zu finanzieren.
Skeptiker
geschrieben am
11.08.2008 um 15:01 Uhr
Beitrag 10

Natürlich habt ihr vollkommen recht, dass die Sitten immer mehr verrohen und mehr für die Jugend geboten werden müsste, aber ob sich damit die Schlägereien verhindern ließen, sei mal dahingestellt. Die Schlägereien am Samstag Abend beim Maxhütter Bürgerfest scheinen mittlerweile ein fester Termin im Kalender vieler Jugendlicher zu sein. Wie es scheint, geht es da nicht um spontane Rangeleien im Suff, sondern um regelrecht geplante oder zumindest einkalkulierte Aktionen und es entladen sich teil jahrelang schwelende Konflikte.

@ Beobachterin:
Selbstverständlich ging es vor vielen Jahren gemächlicher in MH zu, aber die Zeiten haben sich halt (leider) geändert. So gesehen hat einer unserer Vorredner vollkommen recht, indem er fordert, die Jugendlichen nicht nur beim Bürgerfest mehr zu beschäftigen, sondern allgemein mehr Jugendarbeit zu betreiben. Aber wenn man schon lesen muss, dass sich selbst Eltern hochkriminell verhalten, steckt das Problem sowieso viel tiefer.
By the way: Die im Polizeibericht erwähnte 39jährige ist doch das beste Beispiel, dass hier schon seit vielen Jahren etwas schief läuft und auch damals nicht alles wie im Paradies war...
Beobachterin
geschrieben am
11.08.2008 um 15:16 Uhr
Beitrag 11

Hallo Skepti :-)

Danke für deine Meinung - aber was meinst du denn? Unsereins verfügte doch damals nicht über Handy, ist nicht jeden Tag zu Mac Doof und hatte Taschengeld in 2 stelliger Höhe - warum waren wir denn nicht so????
Mitbürger
geschrieben am
11.08.2008 um 15:40 Uhr
Beitrag 12

Als ich gelesen habe, daß die beiden Schläger(in meinen Augen sind es Schläger) wieder von der Polizei entlassen wurden, konnte ich es nicht glauben.
Was soll denn das für eine Abschreckung sein!
Die lachen doch nur über so eine Gesetzgebung.
Meiner Meinung nach müsste hier viel härter durchgegriffen werden. Mit gutem zureden allein werden wir so was nicht verhindern können.
Eine "schwierige Kindheit" wird ja immer als Grund für ein solches Verhalten erwähnt. Ich denke das früher die Kindheit auch oft nicht einfach war.

Mir macht es immer weniger Spass auf ein Fest zu gehen, weil man leider immer häufiger mit solchen Ereignissen rechnen muss.
Skeptiker
geschrieben am
11.08.2008 um 16:01 Uhr
Beitrag 13

Hi :-)

Unter´m Strich geb ich Dir natürlich vollkommen recht: Damals waren es nur ein paar wenige Exoten, die sich derart daneben benommen haben und ich kann mich nicht erinnern, dass es ähnliche Auswüchse wie heute gegeben hätte. Sicherlich läuft in der Erziehung vieler Jugendlichen einiges schief, aber viele Leute können sich doch auch trotz "schwieriger Kindheit" benehmen, egal ob betrunken oder nicht.

Ich glaube, hier hat sich über viele Jahre eine gefährliche Gemengelage zusammengebraut, die sich nun regelmäßig auf den Bürgerfesten entlädt. Das fängt an bei der von Dir erwähnten Verrohung der Sitten, geht weiter bei politisch verhärteten Fronten, die in den letzten Jahren nicht selten Auslöser für Schlägereien auf den Maxhütter Bürgerfesten waren und endet bei zahllosen Fehlern auf Seiten der zuständigen Behörden. (Zu wenig Freizeitangebote, zu wenig Sicherheitskräfte obwohl es jedes Mal "scheppert", Verharmlosung vieler jahrelanger Fehlentwicklungen usw. usw.). Befürchtungsweise wird es nicht besser werden in absehbarer Zeit... Leider.
Bürger
geschrieben am
12.08.2008 um 10:04 Uhr
Beitrag 14

Welch eine Überraschung ?

Ich frage mich warum jetzt auf einmal das Entsetzen und die Verwunderung darüber so groß ist dass es in Maxhütte ein Problem mit gewaltbereiten Jugendlichen gibt.

In allen großen Verstaltungen in diesem Jahr in Maxhütte-Haidhof kam es zu Zwischenfällen mit der Gruppe Jugendlicher, die jetzt auch am Bürgerfest "zugeschlagen" hat. Die Polizei war jedesmal vor Ort und wusste von der Problemgruppe. Maßnahmen oder Konzepte (auch in Zusammenarbeit mit der Stadt) wurden allerdings nicht veranlasst. Unsere ländliche Polizei sieht sich nun einem Großstadtproblem gegenüber und ist damit personell überfordert. DANKE Polizeireform!!....

Maxhütte geht es nun wie SChwandorf: In SAD hat man sehr lange das Problem gekannt und nicht gehandelt bzw. auch nicht handeln können mangels Zusammenarbeit der verantwortlichen Sichheitsbehörden (Polizei / Stadt).
Heutzutage ist Schwandorf ein Haupteinsatzpunkt von Polizeieinheiten um die Sicherheit der Bürger annähernd zu gewährleisten. (Wers nicht glaubt, Polizeiberichte lesen)

Maxhütte wird den gleichen Weg beschreiten, wenn man nicht sofort damit aufhört "sich Überrascht und erschüttert zu zeigen" sondern statt dessen sagt: "Ja, wir habens gewusst und bisher nicht gehandelt. Wir holen uns Rat und Unterstützung und gehen dagegen vor.!"
.....aber das ist halt Politik und Beamtentum......"Wenn was passiert, hats keiner gewusst und schuld ist schon gleich überhaupt niemand"...

EXIT18
geschrieben am
12.08.2008 um 14:49 Uhr
Beitrag 15

hallo ich bin exit18
ihr hab recht des war scho krass besonder wenn drei auf einen losgehn oda zwei aber rauferein gibs nicht nur unter jugendlichen
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
13.08.2008 um 21:24 Uhr
Beitrag 16

Wir sollten doch mal eine Sache festhalten:

Die Schläger waren zwei Burschen (17 und 19!!) und ein paar Sympathisanten!
Offensichtlich das gleiche Geschmeiss was an der Skaterbahn oder beim Rewe öfter Ärger macht!
Die paar Spacken können ja nicht als Abbild unserer aktuellen Jugendlichen gesehen werden! Das würde der Jugend unrecht tun!!!
Anscheinend wissen sowohl viele Eltern als auch die Polizei von diesen Typen und anscheinend hat man keinerlei Handhabe dagegen, bis wieder was passiert, und dann muss man die Kerle erst erwischen!
Auch die anderen Jugendlichen sind offensichtlich nicht unbedingt erfreut über derartige Zeitgenossen, aber was tun? Verkloppen darf man sie ja nicht...
Wenn sich nun die gescheite Frau Seidemann hinstellt und postuliert, man müsste mehr Angebote schaffen, dann hat die Frau offensichtlich übersehen, dass es genau diesen Burschen nur um Stunk geht!Schule geschmissen usw. Diese Typen werden NIE zu irgendwas taugen, ausser Stress zu machen!
Es ist ja schon traurig, wenn sich Teile der jungen Maxhütter nicht mehr dorthin trauen, wo dieses Gesockse "abhängt"!

Auf alle Fälle müssten sowohl Eltern als auch Behörden mehr Präsenz zeigen damit wenigstens die friedlichen Jugendlichen ihre Ruhe haben...


Greetz
Moon



Chezar
geschrieben am
14.08.2008 um 13:12 Uhr
Beitrag 17

Also wir sind in dem Alter auch gern aufs Bürgerfest gegangen, weil man eben viele Bekannte und Freunde trifft, sich gemütlich zusammensetzen kann (meinetwegen auch ein Bierchen trinken), sich gute Bands anhören kann und wir hatten so immer unseren Spaß. Es wäre uns allerdings nie in den Sinn gekommen, derart assoziales Verhalten an den Tag zu legen und wir waren in unserer Jugend sicherlich alle keine Engel. Aber wenn man schon hohl genug ist, um sich derart daneben zu benehmen, spätestens im Polizeiauto müsste man doch eigentlich den Ernst der Lage verinnerlicht haben. Soviel Grundintelligenz erwart ich einfach mal von einem Menschen in dem (eigentlich jedem) Alter. Das Problem ist nur, dass diesen Kriminellen, und wer sowas macht, ist für mich hochgradig kriminell, ja im Prinzip nichts passiert... ein paar Sozialstunden wahrscheinlich und gut is. Mit dieser Kuschelpolitik kommt man aber meiner Meinung nach bei solchen Leuten einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig.
Chezar
geschrieben am
14.08.2008 um 13:20 Uhr
Beitrag 18

@Bithumer:

"Was bietet denn das Bürgerfest?
Und vor allem was vermittelt es den Jugendlichen?
Antwort: Saufen, saufen und nochmals saufen."

Soso, das ist also der einzige Eindruck, der vom Bürgerfest bei dir hängen geblieben ist? Wie ich in obigem Beitrag schon erwähnt habe, es gibt für mich und viele andere Leute wahrscheinlich auch, viele unterschiedliche Gründe, weshalb ich gerne das Bürgerfest besuche... und Saufen ist eigentlich keiner davon.
Andreas
geschrieben am
14.08.2008 um 16:01 Uhr
Beitrag 19

Hallo Chezar

zu Deiner Frage wieso es früher nicht so gelaufen ist, ist denke ich relativ einfach.

1. Ich Bj. 70 hatte noch Respekt vor älteren
2. Die Jugendlichen wissen durch diese schwachmatigen Sender wie RTL2 usw
das Ihnen nur wenig anzuhängen ist.
3. Zudem gibt es das harte durchgreifen der Eltern nicht, weil Sie oft mit Ihren Problemen psychischer Seite so beschäftigt sind das die Kinder hinten runter fallen, nicht zu vernachlässigen ist doch auch oft ein Alkoholproblem bei den Eltern.


Oft ist es doch so das genau solche Jugendlichen nie Anerkennung bekommen haben.
Und bei solch Asso Aktionen stehen sie endlich mal im Mittelpunkt.

Gruss Andreas

Lebbe geht weiter
analyst
geschrieben am
14.08.2008 um 17:16 Uhr
Beitrag 20

Um das Problem künftig eindämmen zu können, müsste eigentlich nur das Strafrecht (i.d.F. das Jugendstrafrecht) konsequenter angewandt werden. Ein Gewalttäter (egal ob Erwachsener oder Jugendlicher) müsste solange in Gewahrsam genommen werden, wie sein Opfer unter den Folgen der Tat zu leiden hat. Die entsprechenden Mittel stünden der Justiz (vom Wochenendarrest bis hin
zum Freizeitarrest) schon zur Verfügung. Aber leider gilt ja bei uns der Grundsatz: Täterschutz ist wichtiger als Opferschutz!
Chezar
geschrieben am
14.08.2008 um 17:19 Uhr
Beitrag 21

Tja, arme Kinder mit schlimmer Kindheit... wir müssen ja noch Mitleid mit den Tätern haben :-/ Also wer so eine Agressivität und Gewaltbereitschaft an den Tag legt, der ist eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehört bestraft und zwar richtig. Nix mit Sozialstunden und solchem Firlefanz... sowas kann man anwenden, wenn jemand sein Mofa aufmotzt oder ähnlich "schwere Vergehen" auf dem Kerbholz hat, aber in so einem Fall müssten härtere Strafen her, keine Frage.
Puppenspieler
puppenspielen@gmx.de
geschrieben am
14.08.2008 um 19:01 Uhr
Beitrag 22

Also ich war total entsetzt als ich von dem Vorfall erfahren habe. Aber eigentlich ist es ja nichts neues. Seit einigen Jahren schon werden von den Jugendlichen die Bushäuschen belagert, es wird massiv randaliert. Angetrunkene Jugendliche sind schon am Nachmittag zu finden.
Auch mehrmalige Beschwerden bei Polizei und Stadt haben nichts gebracht.
Es muß nun endlich etwas passieren, den so kann es nicht weitergehen.
Ich selbst gehe ab 19:00 Uhr nicht mehr auf die Straße.
Persöhnlich fühle ich mich schon seit längerem sehr unwohl, da ich (39 Jahre) schon öfter mit den randalierenden Jugendlichen konfrontiert war.
Was sind das nur für Eltern die so etwas tolerieren?
Auf die Täter wird Rücksicht genommen! Aber wer schützt uns steuerzahlenden Bürger???? Ich denke mal wir haben das Recht, das der Staat uns vor solchen Möchtegern Gangstern beschützt-jetzt muß gehandelt werden und das SOFORT!
Moon
Mitbuerger @ gmx.net
geschrieben am
14.08.2008 um 21:55 Uhr
Beitrag 23

..also wenn ich so die Antworten hier lese, dann stelle ich fest dass viele, so wie ich ,Ende 30/Anfang 40 sind, denen die Geschehnisse in und um MH stinken...

Konsequent wäre also dann eigentlich nur eines.....


Greetz
Moon
analyst
geschrieben am
15.08.2008 um 07:12 Uhr
Beitrag 24

an Moon:
Was meinst Du unter Konsequenz? Wegziehen aus dieser Scheissstadt und
raus aufs Land? Das habe ich nämlich ernsthaft vor, weil da die Welt
noch einigermassen in Ordnung ist.
VG
Chezar
geschrieben am
15.08.2008 um 10:31 Uhr
Beitrag 25

Du willst von Maxhütte weg aufs Land ziehen? Tschuldigung, wenn ich da lachen muss... geht noch mehr Provinz? :-)
analyst
geschrieben am
15.08.2008 um 10:59 Uhr
Beitrag 26

an chezar:
Mir geht es ja nicht um Action. Die brauche ich nicht, weil ich den ganzen
Tag arbeiten muss. Mir geht es um Gemütlichkeit und Sicherheit in meiner
Freizeit. Diese Eigenschaften sind in Maxhütte vierspännig auf dem Rückzug.
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
15.08.2008 um 11:37 Uhr
Beitrag 27

@ Analyst:

Ich dachte eigentlich nicht an weziehen, sondern sich dagegen zu wehren!
Wir wolln ja mal die Kirche im Dorf lassen, MH ist ruhige Provinz, und von eine paar Spinnern muss man sich nicht alles kaputt machen lassen!

Also: Wehret den Anfängen!

Greetz
Moon
analyst
geschrieben am
15.08.2008 um 12:03 Uhr
Beitrag 28

an moon:
a) sehe Deinen Vorschlägen zum Wehren gerne entgegen (bloss nicht körperlich).
Ich bin schon über 50 und Du wirst auch nicht mehr der Jüngste sein! Ich
glaube, wir hätten da die gleiche Chance wie eine Sau beim Metzger!
b)
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
15.08.2008 um 13:59 Uhr
Beitrag 29

@ Analyst:

Ich bin noch nicht 40 und meine Chancen sehe ich da garnichtmal soo schlecht ;-)

Ausserdem müsste ja keiner allein aufkreuzen....

Ich meine nur, es kann nicht sein, dass sich z.B. bei der Skaterbahn eine Art "Freiraum" entwickelt in dem manche Bürschchen das Faustrecht ausrufen...

Greetz
Moon
Puppenspieler
geschrieben am
15.08.2008 um 22:21 Uhr
Beitrag 30

Ich gebe Moon recht.
Wenn wir alle zusammenhalten, muß doch was gegen diese "Banden" zu machen sein.
Letztes Jahr war mal eine Bürgerwehr im Gespräch. Damals fand ich das ganze hätte einen komischen Beigeschmack. Aber jetzt denke ich das wäre garnicht mal schlecht.
Tausende hier wollen diesen Ärger und Terror nicht. Einige führen ihn aus. Also sind wir doch eindeutig in der Mehrzahl!
Da wäre es Zeit für eine Bürgerversammlung.
Ich will einfach nur in Frieden Leben. Ich würde gerne abends nach der Arbeit mal in den Park gehen-aber leider muß ich darauf verzichten, und stattdessen erst mit dem Auto nach Teublitz fahren um hier spazieren zu gehen.
Das kanns doch nicht sein!
Chezar
geschrieben am
18.08.2008 um 07:40 Uhr
Beitrag 31

@Moon, Puppenspieler: Ihr sprecht mir aus der Seele :-)
heiner
geschrieben am
18.08.2008 um 21:03 Uhr
Beitrag 32

was ne bürgerwehr. ihr seid schon komische typen. bürgerwehren haben wir in deutschland schon mehr als genug gehabt. das hätte wirklich komischen beigeschmack.
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
23.08.2008 um 09:20 Uhr
Beitrag 33

Hallo,

naja also da muss i jetzt meinem Vorredner recht geben. Finde ne Bürgerwehr auch nicht so toll.
Mehr Polizeipräsents wäre vielleicht sinnvoller und Strafen für die Eltern die Ihre Kinder einfach falsch erzogen haben.

mfg
Pfälzer
Deathy
geschrieben am
24.08.2008 um 15:36 Uhr
Beitrag 34

@ Pfälzer:
Wer zahlt die erhöhte Polizeipräsenz? Ich will gar nicht wissen, was für dieses Geld flöten gehn würde! Die Stadt müsste sich einfach mal damit befassen, denn nur vom Beratschlagen und Entsetzt-sein kommt nix raus!
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
24.08.2008 um 22:24 Uhr
Beitrag 35

@ Deathy:
Wer zahlt die ganzen Sozialhilfen und Harz 4 Gelder wenn die irgendwann nur auf der Straße rumsitzen?
Könnte genau so gut sagen.
Warum sich selber die "Hände schmutzig" machen wenn es die Polizei gibt die ich sowieso zahle...?

mfg
Pfälzer
leser
geschrieben am
27.08.2008 um 11:56 Uhr
Beitrag 36

an euren Beiträgen sieht man, dass mehrheitlich die Angst vorherrscht. Auch ich habe diese, wenn ich daran denke, in einem kleinen Ort nicht mehr gefahrlos spazierengehen zu können.

Das Problem ist aber doch, wie in vielen Artikel auch geschrieben, bereits seit längerem bekannt - verschiedene gewaltbereite Schläger/ Kiffer/ Politgruppen verschiedener Nationalitäten an bestimmten Orten. Kein verantwortlicher Politiker in Maxhütte sollte da Unwissenheit heucheln.
Dagegen hätte man schon lange etwas unternehmen müssen. Nicht nur mit Polizeigewalt, wenn nötig aber auch damit. Teublitz hat ein damals zu befürchtendes soziales Spannungsgebiet vor längerer Zeit schon an die unmittelbare Stadtgrenze zu Maxhütte verlagert. Dies ist keine Lösung in meinen Augen. Verantwortliche Politiker informieren sich vorher, beschließen gemeinsam über Partei- und Ortsgrenzen hinweg. Viele Orte hatten ähnliche Probleme, warum hat man sich da nicht informiert, mit welchen Maßnahmen/Methoden man zu Lösungen kam? Die neue Bürgermeisterin hat ein schweres Amt übernommen.
Finanzkräftigen Bürgern oder politischen Persönlichkeiten private Maßnahmen zur persönlichen Sicherheit(Bodyguards,Sicherheitszäune,Signalanlagen,Waffenscheinerlaubnis...)zu überlassen oder ihre Vorsorgemaßnahmen zu fördern und den "kleinen Mann" womöglich noch zu Privatsheriffs(es gibt unter anderem so viele "arbeitsscheue Sozialbetrüger" wie uns die Medien erklären) zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen, das ist auf jeden Fall keine Lösung!!Die Zeiten haben sich geändert, früher gab es einen bayerischen Rundschlag, heute sprechen Schlagringe,Messer und Schußwaffen eine andere Sprache.Fehlende Hemmschwellen kommen hinzu.

Wie in einem der Beiträge richtig gesagt, zum Wohle der Bürger handeln, das ist der Auftrag an die Verantwortlichen und nicht das Jagen nach Aufsichtsratposten oder anderen Ehrenämtern.Warten wir es ab und beobachten wir!Und hoffen, dass keine weiteren negativen Schlagzeilen zu lesen sein werden. Wobei dann, wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, eine Pressezensur zu befürchten ist.
Elfador
geschrieben am
28.08.2008 um 15:38 Uhr
Beitrag 37

Nun erstmal finde ich es echt gut, dass darüber diskutiert wird. Allerdings möchte ich auf einige Einzelheiten - aus etwas jüngerer Sicht - eingehen:

1. Bürgerwehr
Wer hier eine gewaltbereite Bürgerwehr vorschlägt, ist nicht besser als die Schlägertypen vom Bürgerfest. Das wäre schon organisierte Kriminalität/Gewalt, die das Ausmaß weit übersteigt.
Gegenvorschlag: Ich glaube, dass die wenigsten hier über dieses Forum stolpern. Eine öffentliche Meinungsäußerung bzw. ein Austausch, DER MIT VORSCHLÄGEN GESPICKT IST, WAS MAN MACHEN/ÄNDERN KANN, damit die Jugendlichen nicht so werden und nicht, wie es in manchen Augen früher gewesen sein mag und wie man ein Verbot erstellt, um mehr Kontrolle zu bekommen!

2. "Früher war alles besser"
... wer so etwas schreibt, hat wohl seine Jugend vergessen. Behauptungen, Frustrationen, Drogen und Alkoholkonsum gab es wohl schon immer. Vielleicht sollte man mal über seine Experimente, Streiche und Cliquen von früher noch mal nachdenken. Vielleicht sollte man auch mal über den Tellerrand hinaussehen und einen Blick auf andere Städte, Bundesländer oder gar internationale Länder werfen! Vielleicht bemerkt man dann, wie ruhig es hier wirklich ist. Ich möchte die Vorgänge am Bürgerfest nicht abwerten, doch betrachtet man das Ganze, liegt es nicht an der Gewaltbereiten Jugend, sondern an gewaltbereiten Jugendlichen!!!

3. "Ausser saufen nichts im Kopf"
Ich glaube, dass es genau andersherum läuft. Ich kenne kaum junge Menschen, die sich nicht Gedanken über ihr Leben und ihre Zukunft machen. Ganz im Gegenteil: Es fängt schon damit an, dass die Eltern das Kind unbedingt aufs Gymnasium schicken wollen. Man MUSS gute Noten schreiben. Eine Ausbildung reicht fast gar nicht mehr. Schon Jahre vor dem Abschluss wird über den zukünftigen Beruf geredet, gar gewählt. Zur Bewerbungszeit sich bei den Nachbarn umhören, sich beim Arbeitsamt zu melden und 5 Bewerbungen wegzuschicken, reicht schon lange nicht mehr. Da sind es eher 50 Bewerbungen angesichts dessen, dass bei den meisten betrieben sich die Mappen stapeln, weil jeder einen guten Beruf in dem man viel Geld verdient und der gesellschaftlich angesehen ist, haben MUSS! Dabei würden viele Lieber etwas anderes machen oder sind einfach von Ihrem Elternhaus bereits so gepolt, dass ebenfalls so denken.

4. Fehlendes Engagement
Nur zu oft hört man, dass die Jugend träge wird, keine Höflichkeiten und kein Engagement zeigt. Nun, ich kenne zahlreiche Fälle junger Leute zwischen 16 und 26, die gerne ihre Energie in etwas stecken möchten. Egal ob es im Verein ist, ob man versucht einen Verein zu gründen, etwas auf die Beine zu stellen, wie Förderprogramme, Jugendparliamente, Feste, Festivals oder Musiker die etwas erreichen wollen. Wenn auch nur einer hier einen Plan hat, wie ein junger, vielleciht sogar minderjähriger Mensch alleine so etwas auf die Beine stellen kann, der möchte sich bitte ganz konkret melden!!!
Anderes Beispiel: Die meisten Azubis verdienen kaum mehr, wie 300-600 Euro. Manch einer sagt, das ist viel Geld - ist auch, aber nicht, um sein komplettes Leben zu finanzieren und dann noch etwas für Träume, Wünsche, Visionen oder Hobbys übrig zu haben. Nein, der Azubi ist nochdazu vielmehr eine Arbeitskraft und wenn er Glück hat, lernt er nebenbei etwas. Wer schließ und endlich überlegt durch selbstständigen Nebenerwerb sich vielleicht sein Hobby zu finanzieren oder 100 Euro im Monat Bonus zu haben, bekommt erst mal ca. 12 Schreiben von sämtlichen Behörden, die jährlich zur Kasse beten und zwar um einen Betrag, den man als reinen Gewinn erstmal erwirtschaften muss!

Ja klar, früher hatte man auch kaum Hilfe. Früher bekam man im Dorf aber auch leichter einen Job bzw. es war nicht der Erwartungsdruck der Gesellschaft und die Problematik am Arbeitsmarkt. Man durfte auch etwas erreichen und heute steht man vor einem Berg Bürokratie.

Also hier noch ein mal meine Bitte: Wenn jemand weiß, wie man ein Projekt aufbauen kann, als junger Mensch, das diesen jungen Menschen auch nur ansatzweiße interessieren könnte, der möge sich bei mir melden und ich werde mich persönlich dafür einsetzen! Hilfe und Rat ist es, was manche brauchen und nicht klugscheisserische Kommentare von Früher, Gegengewalt, Verbote und Beschimpfungen!!!

5. Woher kommts?
Ich glaube einige Anmerkungen dazu habe ich schon gemacht. Letztlich liebe Eltern, bleibt es an euch! Wenn ich mein Kind nicht mit Höflichkeit erziehe; wenn mein Kind nicht seine Grenzen kennt, wenn mein Kind keinen Respekt hat, wenn mein Kind mit 14 bereits die Nacht durchsaufen darf, dann kann das Kind gar nichts dafür! Freiheiten sind das wichtigste, was ich einem Heranwachsenden mitgeben kann, doch muss es damit soviel Verantwortungsbewusstsein haben/mitbekommen, wann es Zeit ist Vernunft walten zu lassen.

6. Jetzt habe ich meinen Senf in einem relativ langen Text dazu gegeben und möchte noch dazu sagen, warum und woher meine Aussagen kommen:
Ich selbst beschritt den Weg von Gymnasium zur Hauptschule, von Sozialdienst bis Jugendarest, Schülersprecher zum Arbeitslosen, vom Azubi zum teilweise Selbstständigen.
Ich bin kein schlechter Mensch geworden, interessiere mich für viel Soziales, bin eigenständig und absolut gewaltfrei, trinke gerne ein mal im Monat in Regensburg ein Bier zu viel und weiß doch wann ich aufhören muss.
ABER ICH WEIß WIE ES IST, ETWAS -nicht mit Schulnoten- ERREICHEN ZU WOLLEN UND ENGAGEMENT ZU ZEIGEN und LETZENDLICH NUR IMMER GEGNER ODER SOLCHE DIE ES EGAL IST IM WEG ZU HABEN!
Honolulu
geschrieben am
28.08.2008 um 20:53 Uhr
Beitrag 38

Hallo Elfador
Ich bitte dich.Das fängt doch alles schon in den sogenannten Sportvereinen an. schAau Fussball Tennis oder Schützenvereine in Maxhütte. Hier ist doch der Sport nicht mehr im Vordergrund.Die Jungs werden von einigen Funktionären zum Saufen direkt aufgefordert. Die leben den Kindern das doch vor. Traurig, Traurig.
Deathy
geschrieben am
30.08.2008 um 00:46 Uhr
Beitrag 39

Hier muss ich definitiv wiedersprechen!

Ich bin bei einem aktiven Schützenverein in Maxhütte, bei der Wasserwacht aktiv und auch Mitglied des FCs und ich muss sagen dass dort in KEINSTER Weise auch nur ansatzweiße das "Saufen" im Vordergrund steht, geschweige denn das man dazu aufgefordert wird. Es steht definitiv das Training im Vordergund, die sportliche sowie theoretische Weiterbildung und das Engagement zu helfen!

Frage an dich: Bist du in einem der "angekreidetetn" Vereine Mitglied? Weißt du wie es innerhalb dieser Strukuren zugeht? Hast du eine leise Ahnung davon, was an Arbeit hinter der "öffentlichen Präsentation" steht?
Deathy
geschrieben am
30.08.2008 um 00:55 Uhr
Beitrag 40

Noch ne Gegenfrage:

Glaubst du wirklich dass sich "diese Schläger" auch nur ein bisschen sozial engagieren? Dass sie wirklich mal beim Roten Kreuz oder in einer vergleichbaren Institution Dienst geleistet haben und gesehn haben, was Platzwunden, Knochenbrüche etc für Folgen herbeirufen? Glaubst du dass die wissen wie lange teilweiße die "Opfer" solcher "Anschläge" leiden?
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
31.08.2008 um 11:29 Uhr
Beitrag 41

@Deathy: geb Dir da zu 100% recht! Die Leute hier schreiben immer irgendwas wovon sie vermutlich null Ahnung haben. Sollen die Leute erstmal selbst in einem Verein tätig werden und etwas auf die Beine stellen. Aber das machen sie ja nicht, weil das zu viel Arbeit ist, oder undankbare Arbeit, so siehts aus.

Mit den "Problemkindern" hast Du auch recht, glaub nämlich auch nicht das sich diese für Vereine jeglicher Art interessieren, geschweige den da Tätig würden.

@Elfador: in einigen Punkt muss ich Dir schon recht geben. Das viel an den Eltern liegt wie sie ihre Kinder erziehen und der Leistungsdruck in der Gesellschaft usw....

mfg
Pfälzer
Chezar
geschrieben am
01.09.2008 um 12:55 Uhr
Beitrag 42

@Leser: Im Grunde schon richtig, nur gewaltbereite Kiffer halt ich für relativ unwahrscheinlich ;-)

@Elfador: Im Großen und Ganzen stimm ich dir zu. Allerdings denke ich, dass mit Bürgerwehr keine bewaffnete Miliz gemeint war, sondern eher eine Ausweitung des bereits bestehenden Konzepts der Sicherheitswacht. Diese find ich recht gut, nur bei so wenigen Leuten kann die eben auch nicht überall sein. Und gerade bei Nummer 4 muss ich dir zustimmen, Veranstaltungen von und für Jugendliche in Maxhütte zu organisieren ist wegen div. Auflagen usw. ziemlich schwierig. Wir haben früher auch öfter solche Parties gemacht, sind aber letztenendes immer nach Burglengenfeld gegangen, weil uns dort von Stadtseite aus mehr Entgegenkommen gezeigt wurde.

@Deathy: Als Mitglied von mehreren Vereinen stimm ich dir zu 100% zu, dass Saufen definitiv nicht im Vordergrund steht. Klar wird dort auch mal in geselliger Runde etwas getrunken, aber das macht wohl jeder gerne mal und da ist es vollkommen egal, ob jemand in einem Verein ist, oder nicht.

Jedenfalls bin ich der Meinung, das dieses Problem zu einem sehr großen Teil auf mangelnde und/oder falsche Erziehung zurückzuführen ist.

leser
geschrieben am
01.09.2008 um 15:34 Uhr
Beitrag 43

Hallo Elfador

nun ja, ein paar Regeln sollte es schon geben im gemeinsamen Zusammenleben. Aber zustimmen muss ich - in Deutschland herrscht eine wahnsinnige Bürokratie, die vieles erstickt.

hallo Chezar

ich muss auch zustimmen, vieles liegt am Eltern/Kindverhältnis. Aber die anderen gesellschaftlichen/politischen Rahmenbedingungen prägen auch. Und da sind eben die Politiker gefragt.

Damit ich nicht missverstanden werde: ich kenne viele junge Leute verschiedenster Nationalitäten, die keineswegs gewaltbereit sind, die Talente, Träume und Visionen haben.Diese Möglichkeiten zu nutzen, das ist die Zukunft! Leider scheint mir unsere Gesellschaft(ziemlich abgedroschenes Wort,mir fällt aber nichts besseres ein)eher in eine Richtung zu laufen, in der Hetze gegen viele mit Unterstützung der Medien betrieben wird.

Und um wieder auf dich, Elfador zu kommen: hat jemand eine Idee oder ein Talent, da wird er sehr schnell feststellen, dass irgendjemand darin eine Gefahr für sein eigenes Geschäft(Einkommen)sieht, und wenn dieser jemand dann noch vielleicht zusätzlich im Stadtrat sitzt oder einen solchen Stadtrat gut kennt, dann ist die Sache schon gelaufen!Da spreche ich dir vielleicht aus der Seele, aber aus Frust darüber den Komplettverweigerer oder Aussteiger zu machen ist eventuell auch nicht der richtige Weg.Ist nicht persönlich gemeint.

Noch eine Zusatzbemerkung: wenn sich bekanntermaßen irgendwelche Gangs, auch aus weiterem Umkreis, regelmäßig Schlachten liefern, sollte da schon etwas gemacht werden

Chezar
geschrieben am
01.09.2008 um 22:03 Uhr
Beitrag 44

"ich muss auch zustimmen, vieles liegt am Eltern/Kindverhältnis. Aber die anderen gesellschaftlichen/politischen Rahmenbedingungen prägen auch. Und da sind eben die Politiker gefragt. "

Dazu von mir ein klares Jein... das Eltern/Kindverhältnis spielt eine sehr große Rolle. Natürlich auch die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, aber ich kenne auch Leute, deren Familie wenig Geld zur Verfügung hat, so dass man sie schon fast als arm bezeichnen könnte, doch herrscht dort eine familiäre Harmonie und die Kinder haben dennoch eine sehr gute Erziehung genossen (Anstand kostet kein Geld!) und andererseits kenn ich ziemlich wohlhabende Familien, deren Kinder die reinsten Teufelsbraten sind... es kommt auch hier wieder auf die Familie an. Die Rahmenbedingungen sind eben nur Rahmenbedingungen, die lateral darauf einwirken, die Erziehung selbst kommt (oder eben nicht) aber dennoch immer noch von der Familie bzw. den Eltern selbst.
nobody
geschrieben am
01.09.2008 um 22:09 Uhr
Beitrag 45

Eltern /Kind Verhältnis??????????????????????????

nein nein sobald ein Kind in die falsche Clique gerät,ist das unheil wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten.
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
02.09.2008 um 01:16 Uhr
Beitrag 46

@nobody:

es sollte Aufgabe der Eltern sein, das sie wissen, mit welchen Freunden sich ihre Kinder aufhalten und abgeben und da gegebenfalls richtig darauf einwirken!

nabend
Nobody
geschrieben am
02.09.2008 um 07:51 Uhr
Beitrag 47

@pfälzer

Wie kann man sich seiner nur so sicher sein,wie du.
Das grenzt a schon an Arroganz. Hast du Kinder???
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
02.09.2008 um 11:42 Uhr
Beitrag 48

@nobody:

nein ich habe keine kinder. bin erst 21 jahre jung.
warum ich mein alter schreibe? da ich mich noch gut an meine erziehung erinnern kann! meine eltern wussten mit wem ich mich rumtreibe und haben mir grenzen gesetzt. ich durfte mit 14 nicht bis tief in die nacht auf irgendwelchen festen mich rumtreiben. und das ist auch gut so!
würden die eltern mehr auf ihre kinder aufpassen, würde es doch garnicht soweit kommen.....

mfg

der arrogant wirkende
Chezar
geschrieben am
02.09.2008 um 14:55 Uhr
Beitrag 49

Da hat der Pfälzer Recht und ich finde eigentlich nicht, dass sich das arroganz anhört.

Meine Eltern wussten immer, mit wem ich unterwegs bin. Von 14 - 16 musste ich spätestens 22 Uhr und danach bis 18 spätestens bis 24 Uhr daheim sein, abgesehen von Ausnahmen wie Klassenparties und Zelteln natürlich. Außerdem wurde in der Erziehung auch auf Höflichkeit und Respekt den Mitmenschen gegenüber geachtet. Das sind eben Werte, die mir in der Kindheit auf den Weg mitgegeben wurden und auch, wenn ich auch noch keine Kinder habe, denke ich schon, beurteilen zu können, ob einem Kind gewisse Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens vermittelt wurden, oder eben nicht.

Und wenn man da liest, dass sich die Mutter mit den Polizisten ein Handgemenge liefert und den einschlägig bekannten Schläger aus dem Polizeiauto zerrt, dann spricht das für mich Bände. Sowas ist eindeutig falsch, weil es bei dem Knaben den Eindruck erweckt, dass seine Tat so falsch nicht gewesen sein kann und das ist eindeutig das falsche Signal. Der bräuchte einen gehörigen Schuss vor den Bug, damit er mal ordentlich auf die Schnauze fällt. Wenn er etwas Grips hat, wird er sich Gedanken machen, ob sein Handeln richtig war und er es beibehält, ansonsten ist eh Hopfen und Malz verloren.

Und auch wenn wir früher sicher alle keine Engel waren und auch mal gerauft haben, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, mich auf mit dem Fuß auf den Hals eines am Boden Liegenden zu stellen, während meine Kumpels auf diesen Wehrlosen eintreten. Wer sowas macht, der besitzt meiner bescheidenen Meinung nach ein sehr hohes Gewaltpotential und gepaart mit einem vermeintlich gewaltigen Defizit in Sachen Umgang mit seinen Mitmenschen stellt er für mich somit eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.
nobody is perfekt
geschrieben am
02.09.2008 um 20:17 Uhr
Beitrag 50

@pfälzer
also dann bekomm mal kinder und wir werden uns irgendwann wiedersprechen.
so rosig und einfach ist die erziehung und der umgang mit den eigenen kindern auch nicht.dein sohn macht 4 wochen sprachurlaub in england. ohhh kommt in die clique einiger skins. und wer ist es inschuld. nein nicht die erziehung der eltern.


@chezar
du bist ein alter laberer ,der sich am liebsten reden hört.
um das was du hier schreibst geht es doch nicht. entweder passt du auf oder lässt mich in ruhe mit dem pfälzer diskutieren.
Chezar
geschrieben am
02.09.2008 um 22:23 Uhr
Beitrag 51

@Nobody: Was bist du eigentlich? Psychoanalytiker? Ist ja schön, dass du allein das Patent drauf zu haben scheinst, uns alle in Schubladen stecken zu können. Mal sehen, vielleicht kann ich das auch. Du bist einer, der hier reinkommt und anfängt in einer bisher vernünftigen Diskussion persönlich zu werden. Aber gut, es stimmt, ich hör mich unwahrscheinlich gerne selbst reden und da ich keine Freunde habe, müll ich dieses Forum hier mit meinen unsinnigen, belanglosen Kommentaren zu, da mir sonst niemand zuhört. Mist, du hast mich durchschaut, ich ziehe meinen Hut vor dir! Du musst mich ja unglaublich gut kennen, dass du anhand einiger weniger Kommentare hier gleich ein solches Urteil fällen kannst. Respekt!

Und mein Kommentar bezog sich auf den vorhergehenden vom Pfälzer und da passt mein Kommentar sehr wohl dazu. Wenn du anderer Meinung bist, dann ist das nicht mein Problem, deswegen brauchst du mich hier nicht gleich anpflaumen!

So, genug kindisches Geplänkel, deine Kommentare sind für mich auch keine Offenbarung, aber dennoch kann ich diese als deine Meinung akzeptieren und würde dich bitten, wenigstens genauso viel Toleranz anderen Meinungen entgegen zu bringen. Vielen herzlichen Dank!

So, und nun darfst du dich weiter mit dem Pfälzer unterhalten. Schönen Abend noch!
Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
03.09.2008 um 02:10 Uhr
Beitrag 52

@Chezar: Danke schön.
@Nobody: Zum einem stimme ich Chezar bei beiden Kommentaren vollkommen zu!

Ja auch ich werde vermutlich irgendwann Kinder haben. Ich werde meine Kinder dann so erziehen wie ich erzogen wurde. Den ich bin zu 100% glücklich mit meiner Erziehung. Auch wenn ich nicht immer gleich das Handeln meiner Eltern verstand. Aber so hinter her, war alles super und hätte nicht besser für mich laufen können! Denn als Eltern kann man nur dies weiter vermitteln wie man es selbst erfahren hat, oder besser.
Also wenn mich meine Eltern 4 Wochen auf Bildungsurlaub wo hingeschickt hätten, bräuchten sie keine Angst haben das ich mich mit Skinheads oder ähnlichen rumtreibe oder gar anfreunde. Den dafür wurde ich vernünftig erzogen und mir gelehrt das dieser Umgang nicht gut für mich ist.
Wie eben oben schon erwähnt, man kann eben nur das vermitteln was einem selbst vermittelt wurde oder eben besser wie das eigene.

guten abend
Pfälzer
Augur
geschrieben am
03.09.2008 um 05:52 Uhr
Beitrag 53

Da muss ich Chezar und Pfälzer beipflichten. Wenn ich zu Toleranz und Respekt meinen Mitmenschen gegenüber erzogen worden bin und diese Werte auch verinnerlicht habe und danach lebe, dann weiß ich, dass Skinheads Idioten sind und wirklich nichts, auch keine Sprachreise, könnte mich dazu bringen, mich diesem homophoben Gesindel anzuschließen.
besorgter Bürger
geschrieben am
04.09.2008 um 15:53 Uhr
Beitrag 54

Hier wurden zwar viele richtige und wichtige Dinge gesagt, aber was nutzt es schon, jetzt mit erhobenem Zeigefinger auf vermeintlich schuldige zu zeigen? Manche sehen die Eltern in der Hauptverantwortung, andere die Vereine und wieder andere die zuständigen Behörden usw. Ich finde es ja gut, dass hier endlich mal eine Diskussion entsteht, die schon längst fällig gewesen wäre, aber eins ist auch klar:
Es wird immer Eltern geben, die die Erziehung ihrer Kinder vernachlässigen. Und selbst wenn in MH ab heute 100% aller Eltern verantwortungsbewußt handeln würden (was natürlich utopisch ist), wären die Auswirkungen bestenfalls in ein paar Jahren zu spüren. Führt diese Diskussion ruhig weiter, sie ist ja auch sinnvoll und richtig, aber trotzdem sollte man auch nicht aus dem Auge verlieren, wie man kurz- oder zumindest mittelfristig Ruhe in die Situation bekommt.

Fakt ist: Der Stadt Maxhütte und ihren Bürgern entsteht durch diese ständig wiederkehrenden Vorfälle ein enormer Imageschaden! Hier stehen sich zwei Gruppen gegenüber, die sich seit Jahren einen Showdown nach dem anderen liefern. Sogar überregionale Zeitungen berichten mittlerweile darüber. Ich komme beruflich ziemlich viel herum und werde mittlerweile schon außerhalb Bayerns darauf angesprochen, was denn in MH los sei. Da kann man noch so viele Imagekampagnen a la Maxi-Maus starten, wenn sich derartige Vorfälle weiter häufen, ist der Ruf der Stadt bald vollends im Eimer. Bisher galt Maxhütte nur als langweilig. Mittlerweile gilt es als langweilig und gefährlich. So kann das jedenfalls nicht weitergehen!

Gibt es bisher eigentlich schon eine offizielle Stellungnahme von der Stadt, was man zu tun gedenkt? Ich hab davon bisher nichts mitbekommen! (Könnte aber auch dran liegen, dass ich oft unterwegs bin. Bitte belehrt mich eines besseren!)
besorgter Bürger
geschrieben am
04.09.2008 um 16:24 Uhr
Beitrag 55

Hier wurden zwar viele richtige und wichtige Dinge gesagt, aber was nutzt es schon, jetzt mit erhobenem Zeigefinger auf vermeintlich schuldige zu zeigen? Manche sehen die Eltern in der Hauptverantwortung, andere die Vereine und wieder andere die zuständigen Behörden usw. Ich finde es ja gut, dass hier endlich mal eine Diskussion entsteht, die schon längst fällig gewesen wäre, aber eins ist auch klar:
Es wird immer Eltern geben, die die Erziehung ihrer Kinder vernachlässigen. Und selbst wenn in MH ab heute 100% aller Eltern verantwortungsbewußt handeln würden (was natürlich utopisch ist), wären die Auswirkungen bestenfalls in ein paar Jahren zu spüren. Führt diese Diskussion ruhig weiter, sie ist ja auch sinnvoll und richtig, aber trotzdem sollte man auch nicht aus dem Auge verlieren, wie man kurz- oder zumindest mittelfristig Ruhe in die Situation bekommt.

Fakt ist: Der Stadt Maxhütte und ihren Bürgern entsteht durch diese ständig wiederkehrenden Vorfälle ein enormer Imageschaden! Hier stehen sich zwei Gruppen gegenüber, die sich seit Jahren einen Showdown nach dem anderen liefern. Sogar überregionale Zeitungen berichten mittlerweile darüber. Ich komme beruflich ziemlich viel herum und werde mittlerweile schon außerhalb Bayerns darauf angesprochen, was denn in MH los sei. Da kann man noch so viele Imagekampagnen a la Maxi-Maus starten, wenn sich derartige Vorfälle weiter häufen, ist der Ruf der Stadt bald vollends im Eimer. Bisher galt Maxhütte nur als langweilig. Mittlerweile gilt es als langweilig und gefährlich. So kann das jedenfalls nicht weitergehen!

Gibt es bisher eigentlich schon eine offizielle Stellungnahme von der Stadt, was man zu tun gedenkt? Ich hab davon bisher nichts mitbekommen! (Könnte aber auch dran liegen, dass ich oft unterwegs bin. Bitte belehrt mich eines besseren!)
leser
geschrieben am
04.09.2008 um 18:54 Uhr
Beitrag 56

ich stimme besorgtem Bürger zu: es muss möglichst schnell etwas getan werden! Das habe ich übrigens auch in meinen vorhergehenden Beiträgen geschrieben.

In allen Beiträgen zu dem Thema Gewalt in MH ist wahrscheinlich etwas richtiges dran. Ich kann mir vorstellen, dass es heute nicht mehr so einfach ist, Kinder zu erziehen, die im Vergleich zu früheren Zeiten das Autoritäre nicht mehr so akzeptieren(ist auch richtig so, es sind glücklicherweise andere Zeiten) und die immer größerem Druck und professionellen "Verführungsreizen"(Konsum,Konsum, immer höher, immer weiter, immer besser...) ausgesetzt sind.
Also würde ich vorsichtig sein mit der Behauptung, ich mache alles besser bei meinen Kindern oder so etwas käme in meiner Familie nicht vor. Vorbild sein zu versuchen- ja- aber den richtigen Weg finden zwischen Zwang und Freiheitsentfaltung, das ist bestimmt nicht immer einfach.

Fazit: Diskussion ja, aber es muß jetzt etwas passieren! Ich bleibe dabei. Und wenn es Elefantenrunden mit Politikern, Lehrkräften, Vertretern von Handels/Handwerkskammern, ja vielleicht sogar Arbeitsagentur, ansässigen Unternehmensvertretern, Jugendlichen selbst, Eltern ... sind. Aber bitte keine hohlen Worthülsen und Gründung von Arbeitsgruppen und Erstellung von Situationsgutachten ... darauf kann die Stadt verzichten

Nobody
geschrieben am
04.09.2008 um 23:10 Uhr
Beitrag 57

@pfälzer
schau mal ,hast du studiert oder wenigstenst abitur????
das waere doch für deine eltern auch ein zeichen einer besseren erziehung gewesen.
die haben doch sicherlich auch gemeint,dass ihr sohn mal studiert.hat doch auch nicht richtig funktioniert ,oder.

ich will damit sagen,dass für eltern die erziehung nicht immer astrein läuft und es kann wirklich alles passieren.

solltest du irgendwann kinder bekommen,wirst du sehen was ich meine.

Chezar
geschrieben am
05.09.2008 um 11:18 Uhr
Beitrag 58

Nobody, dein Weltbild ist interessant. Dazu fällt mir nichts mehr ein. Es macht Eltern also nicht stolz, wenn ihr Kind sich sozial engagiert, höfliche Umgangsformen pflegt, einen Arbeitsplatz hat, ehrlich ist und nichts ausfrisst? Traurig...
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