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Auftragsvergabe der Stadt an ortsansässige Firmen

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Justin
geschrieben am
16.03.2008 um 11:00 Uhr
Beitrag 1

Hallo!

Hier wird doch immer diskutiert, man solle die Kaufkraft im Städtedreieck behalten. Da ich nun schon von mehreren Betroffenen mit diesem Thema angesprochen worden bin, hätte ich auch ein Diskussionsthema für Euch:

Wie findet Ihr es, dass es bei der Stadt nicht möglich ist, ALLE Aufträge an ortsansässige Firmen (natürlich sofern diese Branche bei uns auch angesiedelt ist) zu vergeben, damit die Kaufkraft auch hier gebunden bleibt?

Aus wirtschaftlicher Sicht ist es natürlich auch zu verstehen, dass die Stadt darauf schaut, den günstigsten Preis zu erzielen.

Aber in dieser Stadt gibt es auf viele Branchen mehrere Bewerber für einen Auftrag und es kommen (wenn überhaupt) immer nur die selben zum Zug. Wäre es denn nicht möglich, dass dann jeder mal einen Auftrag bekommt?

Denn was ich so mitbekommen habe, sind viele Firmen nicht mehr bereit, mit der Stadt in Zukunft zusammenzuarbeiten, weil es hier anscheinend so ist, dass die Stadt nur auf einen zukommt, wenn sie was "umsonst" haben will, aber nicht dazu bereit ist eine Gegenleistung zu erbringen.

MfG Justin
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
16.03.2008 um 18:11 Uhr
Beitrag 2

hallo,

also ich werde auf keinen fall mehr ein angebot an die stadt abgeben.
habe es 2 mal gemacht und es war nie ein anderer aus dem städtedreieck, geschweige den aus mh selbst, der ein weiteres abgegeben hat, sondern nur welche aus weiter entfernten städten. trotzdem wurden meine angebote immer um ein parr dm/euros unterboten, nachdem die mitbieter zu einem "gespräch" im rathaus waren.
auch hier ein schelm der böses ahnt.


Pfälzer
derpfaelzer@o2online.de
geschrieben am
31.08.2008 um 11:38 Uhr
Beitrag 3

Hallo,

nennt man das ganze nicht "Vetterlwirtschaft" ???

mfg
Pfälzer
Heiner
geschrieben am
31.08.2008 um 18:16 Uhr
Beitrag 4

Ne ich glaube dieses nennt man : günstigerse angebot,oder.
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
01.09.2008 um 08:49 Uhr
Beitrag 5

@ heiner: was hat das mit günstigerem angebot zu tun, wenn deine mitkonkurenten
zu einem gespräch geladen werden, nachdem die angebote vorlagen und dann auf
einmal deines unterbieten und komischerweise nur um ein paar dm/euro. warum
wurde ich nicht gefragt?
für mich das resüme, ich werde kein angebot mehr erstellen, in der zeit kann
ich sinnvolleres machen.

klaus
leser
geschrieben am
01.09.2008 um 15:54 Uhr
Beitrag 6

da hat man die "öffentliche Ausschreibung" eingeführt, um Anbietern die Möglichkeit zu geben, zum Zug zu kommen. Aber die Wirklichkeit sieht (nicht nur in Maxhütte?) anders aus: Gegengeschäfte sind "in". Siedle dich hier an, zahl Gewerbesteuer hier, dann bekommst du auch Aufträge, egal wer hier noch mitbietet. Mach mir mal ein günstiges Angebot für mein eigenes Wohneigentum, ich habe die Möglichkeit und den Einfluß, dass du bei kommunalen Projekten wohlwollend berücksichtigt wirst.Ich habe schon lange keinen Urlaub mehr gemacht und sitze an verantwortlicher Stelle im Amt... und und... schlimm schlimm
leser
geschrieben am
05.09.2008 um 18:07 Uhr
Beitrag 7

zur Klarstellung: meine obigen Beispiele zur Auftragsvergabe sind natürlich frei erfunden und haben keinen realen Hintergrund
Doni
anton@ramboldt-firmengruppe
http://www.amigo-geschäfte.de
geschrieben am
23.10.2008 um 10:56 Uhr
Beitrag 8

Also da haben einige hier anscheinend zuviel ferngesehen, so geht es sicherlich nicht zu:

1) Aufträge werden ausgeschrieben und die Angebote dann zeitglich geöffnet, da kann man auch später nix mehr nachbessern

2) Angebote werden an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben und nicht (zwingende) an ortsansässige Firmen oder "gute Freunde", da kann es schonmal passieren, dass bei einem Auftrag von 30000€ statt einer Maxhütter Firma eine aus Buxdehude drankommt weil die 200€ günstiger (und somit wirtschaftlicher) ist, zumindest erstmal

3) Dies dient dem Wettbewerb und verhindert Mauscheleien anstatt sie zu begünstigen

Bis bald, Euer Doni!

klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
24.10.2008 um 17:37 Uhr
Beitrag 9

@doni:

ich weiss, das mein mitkonkurent damals nach der angebotsabgabe bei der stadt einen termin hatte. ich habe selber gesehen, das dieser zu diesem termin auch im rathaus war. was ich mit eigenen augen sehe bzw. gesehen habe lasse ich mir nicht
ausreden bzw. deutet solche vorgangsweise doch auf mauscheleien hin. warum wurde denn ich nicht ins rathaus geladen??
die entscheidung über den auftrag fiel übrigends 5 tage nach dem vorfall.

ein schelm wer bösen denkt.

mfg

klaus


leser
geschrieben am
17.11.2008 um 12:36 Uhr
Beitrag 10

Hallo Doni:

natürlich sieht die Theorie so aus, wie beschrieben. Theoretisch hätte auch die Bankenaufsicht ein Fiasko wie geschehen verhindern müssen. In der Theorie verhindert die deutsche Steuergesetzgebung/fahndung weitgehend die Steuerflucht und Steuerhinterziehung, in der Theorie gibt es keine riesigen schwarzen Kassen bei Weltkonzernen für Provisionen an Auftraggeber und Gewerkschaften...

Respekt denen, die unbestechlich ihren Weg gehen, wohl wissend, dass sie in der Minderheit und mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Verliererstraße sind!!

lesernr45
geschrieben am
19.11.2008 um 16:26 Uhr
Beitrag 11

Hallo,

denke schon daß es bei der Stadt korrekt zu geht, vielleicht sind die Einheimischen manchmal nicht die billigsten/wirtschaftlichsten,Leider
Pepe
geschrieben am
20.11.2008 um 00:07 Uhr
Beitrag 12

Billig, billiger, am billigsten, das ist die Einstellung. Der ein mag halt das Billigzeug, damit er bald wieder investieren darf, der andere mag mag halt Qualität. Nix für ungut, aber mit diesen Billig-Pappnasen hab ich nur schlechte Erfahrungen gamacht und bin froh, wenn ich nix damit zu tun habe.
Pepe
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