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Kaufland in Burglengenfeld

(offenes Thema)

Infos zum Autor
Moon
mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
22.03.2007 um 19:06 Uhr
Beitrag 1

Hallo Leute!

Wie siehts jetzt eigentlich aus?
Nachdem letzte Woche ja das Flugblatt unterwegs war:
Wollen wir ein Kaufland in Burglengenfeld???



Greetz
Moon
Maxhütter
geschrieben am
27.03.2007 um 11:44 Uhr
Beitrag 2

Ob wir das wollen oder nicht, entscheiden nicht wir, sondern wie üblich ein paar elitäre Personen.

Mir persönlich ist es in der Zwischenzeit egal, da ich aufgegeben habe, mich für die Belange unserer Stadt zu interessieren.

Einkaufen? Fahre nur noch nach Schwandorf oder noch besser nach Regensburg.

Schule? Kinder gehen alle nicht in Maxhütte zur Schule.

Kultur und Kneippen? Stammkneippe ist in Regensburg

Arbeiten? Arbeite in Kehlheim

Essen gehen? Entweder Burglengenfeld oder Regensburg

Wohnen? Ja, ich wohne hier, aber mehr auch nicht.

Maxhütter






Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
27.02.2008 um 13:28 Uhr
Beitrag 3

So...jetzt wissen wirs!
McDonalds kommt nach BUL !

Jetzt wärs eigentlich langsam an der Zeit für unseren(?) Stadtrat die Tatsache zu akzeptieren, dass das NAC in BUL einfach mehr Anziehungskraft besitzt (und das obwohl die nicht mal einen Autobahnanschluss haben..)

Bin ja gespannt für welche Einkaufszentren der Maxhütter Stadtrat die zugewiesenen Gewerbeflächen "aufheben" möchte...vielleicht für ein Einkaufszentrum a la Regensburg!

Greetz
Moon
Dieter
geschrieben am
29.02.2008 um 07:24 Uhr
Beitrag 4

Wer Richter wählt sagt NEIN zur Zusammenarbeit im Städtedreieck und auch NEIN zum Kaufland. So ist´s und nicht anders.
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
29.02.2008 um 10:27 Uhr
Beitrag 5

ich wähle zwar nicht richter, bin aber auch gegen ein kaufland in bul. die zusammenarbeit im städtedreieck sollte meiner meinung nach sogar soweit gehen
alles unter einen hut zu schmeissen (sprich eine verwaltung einen bürgermeister
u.s.w.) ich weiss reine utopie bei den derzeitigen verhältnissen. aber anders
werden die ausgaben der zukunft nicht zu bewältigen sein. und ausserdem brauchen wir dann keinen autobahnanschluss zusätzlich. ;-))

indiezukunftblickendegrüsse

klaus
i-bin-dafür
geschrieben am
29.02.2008 um 10:35 Uhr
Beitrag 6

Solange den Bürgern der Stadt Maxhütte-Haidhof glaubend gemacht wird,
ein Kaufland würde Ihnen das Recht und die Möglichkeit nehmen Ihre
Grundversorgung in der Stadt zu decken, solange wird man vor allem bei den älteren Mitbürgern die Meinung gegen ein SB-Warenhaus schürren.
Leider ist es nicht möglich offen zu sagen dass ein Warenhaus in der Grösse
für uns Bürger vor alem Vorteile bringen würde. Vorteile in nicht abfießender Kaufkraft, Vorteile durch Entstehung neuer Arbeitsplätze, Vorteile für die Umwelt und unseren Geldbeutel weil durch kürzere Fahrstrecken mehr im Tank beibt, Vorteile weil geringere Preise durch mehr Anbieter bzw.Wettbewerber
direkt an den Verbraucher weitergegeben werden.
Schön wäre es wenn diese Argumente unser Bürger wach rütteln würden und die Entscheidung für ein SB-Warenhaus ausfallen könnte.

mit i bin dafür Grüssen

Richard
geschrieben am
29.02.2008 um 13:17 Uhr
Beitrag 7

Diese Angstmacherei wird doch von der SPD gesteuert. Die letzten Leserbriefe stammen alle aus SPD-Hand (wahrscheinlich hat sie ein G. Gröninger selbst verfasst). Die erste die Ihren Namen hergegeben hat ist eine Ex-SPD-Stadträtin (Denk) und der Frieser ist schon "Rot" auf die Welt gekommen. Das Ganze ist doch nur der pure Neid gg. BUL und TEU. Vor allem gg. BUL. Der "Unser" läßt sich alles nehmen (siehe toom-Baumarkt) und läßt alles plätschern. Der "Andere" in BUL ist rührig genug um das Maximum für seine Stadt herauszuholen und das ist als Bürgermeister sein gutes Recht. Das der "Unser" da nicht mithalten kann, sieht man optisch und wer mit dem nur einmal zu tun hatte der kennt auch die anderen Gründe. Deshalb gibt es am Sonntag nur eins, nämlich Seidl wählen.
Moon
geschrieben am
29.02.2008 um 21:10 Uhr
Beitrag 8

@ die beiden Vorschreiber:

...dito!!!!

So seh ich das auch!

Greetz
Moon


Bithumer
geschrieben am
01.03.2008 um 16:19 Uhr
Beitrag 9

Ähmm, so ganz kann ich der Diskussion nicht folgen.

Tatsache ist:
Nicht die Politiker bestimmen über den Standort der Geschäfte, sondern die Unternehmer.

Zur Entscheidungsfindung, ob eine neue Filiale eröffnet wird, richten sich die Unternehmen nach folgenden Faktoren:

1. Einwohnerzahl
2. Kaufkraft
3. Altersstruktur
4. Infrastruktur
5. usw.

Sprechen die Zahlen gegen eine neue Filiale, so können sich die Herren Politiker noch so viel wünschen, wer wo was eröffnet. Niemand wird sich dafür interessieren. Nicht einmal mit Subventionen wird man dann ein Unternehmen fur sich gewinnen können.
Was ist also zu tun?
1. Junge Familie fördern
2. Anreize zum Bauen schaffen
3. Freizeitangebote schaffen
4. usw.

Damit kommt Kaufkraft nach MH und dies wiederum zieht die Unternehmen an, aber so wie es hier läuft, kann ich nur gute Nacht sagen.

Bithumer
Stefan
geschrieben am
01.03.2008 um 17:44 Uhr
Beitrag 10

Genauso is es Bithumer und deshalb morgen Tapetenwechsel
Marinus
geschrieben am
02.03.2008 um 01:06 Uhr
Beitrag 11

Hallo alle miteinander,
wegen Kaufland ein neuer Bürgermeister??
Ich glaube nicht.
Muß auch nicht sein.
Gruß
Marinus
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
02.03.2008 um 09:34 Uhr
Beitrag 12

Servus Marinus!


Nein nicht NUR wegen dem Kaufland einen neuen Bürgermeister, sondern:

-wegen fehlender Investitionen da wo mans bräuchte
-wegen fehlender Ideen und mangelnder Phantansie für die Zukunft
(z.b.BUL: Bulmare,NAC,Marktplatz,Blockheizkraftwerk,MacDonalds,etc. etc.
Ich bin übrigens kein Fan von Heinz Karg, aber er stellt was auf die Füße)

-wegen einer Blockadehaltung dem Städtedreieck gegenüber
(Kaufland, Tegelgrube,Umgehungsstrasse,Autobahnanschluss etc.)

-wegen rausgeschmissener Unsummen für müsige Projekte, Planungen und
überteuerte Grundstückskäufe

-wegen notorischer Ignorierung von Stadtratsbeschlüssen


usw. usw.

Greetz
Moon

Schlaumeier
geschrieben am
02.03.2008 um 09:41 Uhr
Beitrag 13

Hallo,

das ist keine Blockade gegenüber Kauflandansiedlung!!!!!
denkt doch mal an die Senioren, die jetzt ihren ganzen Bedarf
in Maxhütte zu Fuß erreichen!!!!!!!!!Da möcht ich sehen wie ihr mit 80-85
mitm Steckerl oder mit Rad über die Umgehung insKaufland zittern.............
Richter hatt mitm Kaufland recht und drum bleibt er unser "Meister"Yoda

Greets
Hubert
geschrieben am
02.03.2008 um 11:28 Uhr
Beitrag 14

Du tust ja grad so als ob alle anderen Geschäfte dann schliessen würden wenn Kaufland kommt! Schau doch mal in andere Städte! Da gibt es auch Kaufländer und drum rum Netto, Edeka, Aldi! Hier geht es doch viel mehr darum dass die Bürger im Städtedreieck die wöchentlich nach Schwandorf und Regensburg in ein Kaufland fahren im Städtedreieck bleiben.
Moon
geschrieben am
02.03.2008 um 13:50 Uhr
Beitrag 15

@ Schlaumeier:

zunächst mal macht ja wegen dem Kaufland in BUL nicht der Rewe /Aldi /Netto in MH zu, sondern die Leute fahren weniger nach SAD oder R zum einkaufen!


Ausserdem würd ich bzgl. diesem oft genommenen Argument gern mal sehen,
wie ein altes Mutterl aus Leonberg, Haidhof oder auch Pirkensee seine Einkäufe nach Hause trägt......

Greetz

Moon
Schlaumeier
geschrieben am
02.03.2008 um 14:34 Uhr
Beitrag 16

mag ja alles richtig sein was du sagst,aber die "Nahversorgung" wäre gefährdet!!
oder fährst du am Samstag um 18.00Uhr wegen ein paar vergessener Lebensmittel auch nach Rgbg,SAD oder so????????hab nix gegen kaufland,wär ja ne tolle Sache,
aber auf die eigenen möglichkeiten zu achten ist ja ned verkehrt...............
Josef
geschrieben am
02.03.2008 um 15:25 Uhr
Beitrag 17

Samstag 18.00 Uhr fahr ich zum Rewe,denn da hab ich meine Nahversorgung.
Teublitz und Burglengenfeld ist auch nicht weit.
Wenn ich allerdings etwas besonderes haben will dann fahr ich schon mal nach München,oder so.
Moon
geschrieben am
02.03.2008 um 17:05 Uhr
Beitrag 18

@ Schlaumeier:

"...aber auf die eigenen Möglichkeiten zu achten ist ja ned verkehrt."

Schon klar!

Aber BGM Richter macht ja lieber selber garnichts und gönnt im Gegenzug den Anderen (BUL) auch nix!

Ich fahr vielleicht zweimal im Monat nach SAD oder R um z.B. im Globus oder Bauhaus einzukaufen!
Die Fahrt zum Globus würde im Falle eines Kauflands in BUL wegfallen und die Kohle im Städtedreieck bleiben....btw.: Im Kaufland würde ja auch der eine oder andere Arbeitsplatz entstehen...


Greetz
Moon
Hans
geschrieben am
02.03.2008 um 18:50 Uhr
Beitrag 19

Kann einer Info´s zur Wahl geben?
eingeborener
geschrieben am
02.03.2008 um 18:52 Uhr
Beitrag 20

www.maxhuette-haidhof.de

Ist aber im Moment überlastet oder nicht erreichbar........am Rathaus selbst kannst es hautnah verfolgen

mfg
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
02.03.2008 um 18:56 Uhr
Beitrag 21

bürgermeisterwahl: (18 von 20 stmmbezirke)

CSU SPD UWM
36,80% 42,28% 20,92%
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
02.03.2008 um 18:58 Uhr
Beitrag 22


19 von 20



CSU SPD UWM
36,51% 42,18% 21,31%
Bithumer
geschrieben am
02.03.2008 um 19:25 Uhr
Beitrag 23

Die Seite www.maxhuette-haidhof.de/ ist einfach nicht erreichbar.
Wäre nett, wenn der Klaus uns die Ergebnisse mitteilt.
Gruß Bithumer
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
02.03.2008 um 21:26 Uhr
Beitrag 24

hier das vorläufige endergebniss:

Dr. Plank Susanne CSU 1.933 36,9
Richter Detlev SPD 2.196 41,92
Seidl Rudolf Unabhängige Wähler Stadt Maxhütte-Haidhof e.V. 1.110 21,18

das heisst wohl, das es eine stichwahl geben wird, da keiner mehr als 50 % erreicht hat.


hier noch die landatswahlen:

Stimmen Landratswahl 2008 Landratswahl 2002
WV-Nr Bewerber Stimmen Prozent Stimmen Prozent
01 Deml, Marianne (CSU) 32919 44,12% 35303 44,46%
02 Liedtke, Volker (SPD) 38174 51,17% 44100 55,54%
03 Sommer, Rudi (GRÜNE) 3513 4,71% --- ---

hier heisst es wohl: liedtke (knapp) wiedergewählt
klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
02.03.2008 um 21:29 Uhr
Beitrag 25

hallo zusammen,

leider geht die homepage der stadt immer noch nicht. da wird gross werbung betrieben das die ergebnise dort abrufbar sind und dann dieser flop.
oder will man diese nicht preisgeben?

die obrige zahlen (sorry für die schlechte darstellung) hab ich auf dieversen seiten im web gefunden.

mfg

klaus

homa
homa-@web.de
geschrieben am
02.03.2008 um 22:02 Uhr
Beitrag 26

Die Regierung legt im Landesentwicklungsprogramm Flächen für Einzelhandel fest, die sich überwiegend an der Einwohnzerzahl definieren.
Die zulässige Verkaufsfläche soll die Funktionsfähigkeit der zentralen Orte und die verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung nicht wesentlich negativ beeinträchtigen. Dies wird sicher gestellt durch unterschiedliche Abschöpfungsquoten der sortimentsspezifischen Kaufkraft für innenstadtrelevante Sortimente des kurzfristigen und des sonstigen Bedarfs sowie für nicht innenstadtrelevante Sortimente.
Sie sehen schon, dass es sich hier um eine sehr komplizierte Angelegenheit handelt. Letzten Endes steht fest, dass sich keine Kommune um seine eigenen Entwicklungsmöglichkeiten bringen lassen darf und sollte. Der Vergleich mit Teublitz hinkt, ist es doch eher eine "Durchfahrt". Bestes Beispiel ist auch die konzentrierte Ansiedelung, die alles andere als bürgerfreundlich ist, oder?
Zu Kaufland-Ansiedelung ist zu sagen, dass schon einmal gesagt wurde, dass sich Kaufland nicht als großes SB-Warenhaus in BUL ansiedeln möchte, sondern als reiner Lebensmittelanbieter. Wer braucht den noch zusätzlich? Wo liegt da der Mehrwert? Die Bürger können auch nicht mehr als den Euro ausgeben, den sie in der Brieftasche haben. Dann sollen sie ihn mal lieber in Maxhütte-Haidhof ausgeben, stärkt dies doch auch die eigene Stadt und den Einzelhandel vor Ort. Denken Sie dabei nicht immer nur an die Supermärkte. Denken Sie dabei auch an die vielen anderen "Lebensmittelgeschäfte", wie die Bäcker und Metzger. Wenn der Einkauf auswärts gemacht wird, dann kaufe ich auch das Brot/die Semmeln oder die Wurst/das Fleisch gleich dort. Was wird dann wohl aus den Arbeitsplätzen beim Kosler, beim Tippmann, beim Söllner, beim Sturm, beim Hummel oder beim Nuber?????? Daran denkt wohl keiner. Wir brauchen nicht zu tun, dass die Ansiedelung dauerhaft auch die Anzahl von (rein Netto) Arbeitsplätzen steigert. Vielmehr glaube ich, dass sich die gesamten Umsätze verteilen und kaum merklich steigern lassen. Dies geht dann zu Lasten der Arbeitsplätze in den in Maxhütte-Haidhof, Teublitz und Burglengenfeld niedergelassenen anderen Supermärkten und anderen LEH-Geschäften. Beispiele in der Wirtschaft gibt es leider zur genüge. Dinge zu Ende zu denken, dies ist die Kunst.
hubert
geschrieben am
02.03.2008 um 22:40 Uhr
Beitrag 27

@ homa. Betrachtet man mal die Stadt Maxhütte auf der Karte so wirst auch Du als feststellen das Du wohl nur für die Kernstadt sprichst! Spricht man von Grund- und Nahversorgung da sollte man mal die die Ponholzer, Rodinger und Pirkenseer nicht ausser acht lassen da der Weg ins NAC hier kürzer ist als in die Kernstadt. Und mal ehrlich! Wenn heut zu tage ein Bäcker oder Metzger schließt dann hat das auch oft Nachfolgeprobleme! Ich kenne keinen guten Metzger oder Bäcker der wegen eines Kauflandes schliessen musste. Hier wird schon mehr Angstmacherei betrieben als alles andere.
Steffen
geschrieben am
03.03.2008 um 18:51 Uhr
Beitrag 28

Ich würde es sehr begrüßen.
Die Streitereien sind doch Kinderkram.
homa
geschrieben am
04.03.2008 um 23:16 Uhr
Beitrag 29

Steffen:
Wenn Du meinen Beitrag komplett durchliest, kannst Du erkennen, dass ich nicht für die Kernstadt spreche. In meinem Beispiel habe ich auch die Bäcker oder Metzger aus den Ortsteilen erwähnt. Daher weiß ich auch (ich empfehle tatsächlich mal mit den Leuten auch zu sprechen), dass ein solches Projekt wie Kaufland wohl zum deutlichen Abzug von Kaufkraft führt. Und noch eines: Ponholz und Pirkensee haben quasi an ihrer Nahtstelle ein eigenes Nahversorgungszentrum mit Netto, Kosler und wenige Meter davon entfernt auch noch den Söllner-Metzger. Ergänzend erwähnen möchte ich in Pirkensee noch die Metzgerei Hummel und die Bäckerei vor Ort. Ich glaube nicht, dass ein Bäcker nur von den zwei Semmeln, die Du ihm abkaufst weil beim Einkauf im Kaufland vergessen, leben kann. Denkt echt mal ein paar Hausnummern weiter. Was bringt das Kaufland wirklich? Wo liegt der Nutzen?
Sicherlich steht fest, dass die Preise nicht günstiger werden (siehe SAD oder auch in Regensburg). Sicherlich wird leider dann feststehen, dass es auf Dauer zu einem Abbau von Arbeitsplätzen bei den vielen Gewerbetrieben vor Ort kommen wird. Denn der Euro läßt sich nicht zweimal ausgeben.
Marinus
geschrieben am
05.03.2008 um 02:32 Uhr
Beitrag 30

Hallo Homa,
wer Du auch bist
bravo, bravo, bravo

Gruß an alle
Marius
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
05.03.2008 um 18:00 Uhr
Beitrag 31

@ Homa & Marinus:

Offensichtlich wollt Ihr die Tatsache nicht wahrhaben, dass jede Menge Bürger aus dem Städtedreieck jede Woche nach SAD oder R fahren um dort im Globus oder Kaufland etc. einzukaufen!Und was lassen die dort? Richtig: GELD !!

Nicht umsonst verteilen genau diese Firmen Ihre Prospekte jede Woche im Städtedreieck...warum wohl?!

Also wenn wir die Möglichkeit haben auch hier ein Kaufland zu kriegen..warum denn nicht? In MH gibts z.B. auch keinen Baumarkt mehr...da hat sich damals auch keiner aufgeregt!
Es wär halt zwischen den BGM verhandlungswürdig, inwieweit z.B. BUL Maxhütte den Verzicht auf Verkaufsflächen "versilbern" würde....dafür müsste Herr Richter sich allerdings herablassen und mit seinen Kollegen(innen) REDEN!!!!

Wie gehts denn weiter in MH ?? Was sind die Pläne? Ideen? Persepektiven? Herr Richter sagt nur immer was er nicht will...aber nicht was er ansonsten erreichen will... traurig ...

Greetz
Moon


hubert
geschrieben am
05.03.2008 um 21:05 Uhr
Beitrag 32

@moon


Respekt, genau so ist es! Immer die anderen! Lass doch mal freie Marktwirtschaft! Kaufland wird schon wissen wenn es ins Städtedreieck will ob es Sinn macht hier Geld zu verdienen! Und da Kaufland auch z.B. in Schwandorf keine Metzgertheke wie der Globus hat braucht ein Hummel oder Tippmann gleich zweimal nichts zu befürchten. Man kann uns doch nicht vorschreiben wo man als Verbraucher Fleisch und Wurst einzukaufen hat.
sauforstler
geschrieben am
06.03.2008 um 11:23 Uhr
Beitrag 33

Kaufland, was wäre wenn Maxhütte das Kaufland am Standort Maxhütte-Haidhof wollte, wer ist so naiv und würde Glauben, das der Karg Verkaufsfläche an Maxhütte abgeben würde. Man muß sich mal vor Augen halten, was wir bis jetzt von Burglengenfeld bekommen haben und was Maxhütte an Burglengenfeld gegeben hat. Im Städtedreieck sollte es wie im richtigen Leben zugehen, ein ausgewogenes geben und nehmen. Zudem würde ich dem Karg das Kaufland gönnen, dann wird das NAC bald so sein wie das BEZ. Siehe Maxhütte, alter Netto in Haidhof, Norma in der Bahnhofstrasse, das sind schöne Objekte für das Stadtbild. Wenn Bürger aus dem Städtedreieck nach Schwandorf zum Einkaufen fahren, dann sicherlich nicht nur wegen dem Kaufland.
sauforstler
geschrieben am
06.03.2008 um 11:23 Uhr
Beitrag 34

Kaufland, was wäre wenn Maxhütte das Kaufland am Standort Maxhütte-Haidhof wollte, wer ist so naiv und würde Glauben, das der Karg Verkaufsfläche an Maxhütte abgeben würde. Man muß sich mal vor Augen halten, was wir bis jetzt von Burglengenfeld bekommen haben und was Maxhütte an Burglengenfeld gegeben hat. Im Städtedreieck sollte es wie im richtigen Leben zugehen, ein ausgewogenes geben und nehmen. Zudem würde ich dem Karg das Kaufland gönnen, dann wird das NAC bald so sein wie das BEZ. Siehe Maxhütte, alter Netto in Haidhof, Norma in der Bahnhofstrasse, das sind schöne Objekte für das Stadtbild. Wenn Bürger aus dem Städtedreieck nach Schwandorf zum Einkaufen fahren, dann sicherlich nicht nur wegen dem Kaufland.
Hubert
geschrieben am
06.03.2008 um 11:36 Uhr
Beitrag 35

@ sauforstler

Na ja, ganz so ist es ja nicht! Immerhin wurde von der Stadt Burglengenfeld Gewerbesteueraufteilung zwischen den drei Städten angeboten. Das heisst, dass die Gewerbesteuereinnahmen insgesamt wieder allen zugute kommen würden! Und ausserdem, wo willst Du denn ein Kaufland in Maxhütte hinstellen! Wohl neben dem bestehenden Netto und Aldi? Schadet es da auf einmal nicht mehr! Und der Verkehr? Prima Idee neben einer Schule einen weiteren Hochfrequenzstandort in Sachen Verkehr anzudenken.
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
06.03.2008 um 15:07 Uhr
Beitrag 36

@ Sauforstler:

Du hast völlig recht...aaaaber:

Der Karg lässt "sein" (jetzt gehörts ja BUL) wieder herrichten....

..und was macht Herr R. mit unseren Gewerbe-Ruinen ???
Im Norma ist jetzt eine Spielhölle...toll!

Und was ist mit dem ehemaligen "Flamingo" ???

Wieder so ein Punkt: Keine Ideen, keine Phantasie!


Und wenn sich damals nicht der Schury so reingehängt hätte, dann wäre die Förderschule jetzt auch nicht in Leonberg....


Greetz
Moon


homa
geschrieben am
06.03.2008 um 17:34 Uhr
Beitrag 37

Moon: Mich würde wirklich interessieren, ob Du in Maxhütte-Haidhof wohnst oder sonst irgendwo im Städtedreieck. Hier geht es um die Vertretung der eigenen Interessen unserer gesamten Stadt. Was wäre denn, wenn wir wirklich die Flächen für die Entwicklung anderer Städte freigeben und in Leonberg oder in Pirkensee will sich plötzlich ein Filialist, wie z. B. Lidl niederlassen?
Dieser Markt würde keine Genehmigung erhalten. Die Genehmigung muß in diesem Falle versagt werden, da im Landesentwicklungsplan nicht genehmigungsfähig.

Gewerbesteuer: Hier geht es nicht um die Gewerbesteuer (ich setze dies jetzt bewußt in Klammern: Im übrigen sollte ein jeder wissen, der sich mit diesen Argumenten wappnet, dass buchhalterisch die Berechnungsgrundlagen für die Gewerbesteuer beeinflußbar sind. Man kann sagen, dass wohl soviel daraus nicht zu erwarten ist). Hier geht es um die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten unserer Stadt. Und nochmal: Erwartet nicht zuviel vom Kaufland - in BUL wird sich nur ein Kaufland light ansiedeln, wenn es klappen sollte.
Ich stelle jetzt einmal eine andere These zur Diskussion: Wenn BUL und eventuell Teublitz auch das Kaufland wollen, dann sollen die doch andere Geschäfte zur Disposition stellen. So werden Flächen frei und das Kaufland läßt sich realisieren. Vor kurzem habe ich gelesen, dass in Teublitz die REWE im ehemaligen Comet-Markt eröffnen wird. Diese Flächen könnten doch auch nach BUL verlagert werden? In BUL gibt es zwei Getränkemärkte nebeneinander. Da könnte doch auch einer davon (oder sogar die zwei) zugunsten Kaufland zumachen, oder?
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
06.03.2008 um 18:43 Uhr
Beitrag 38

Servus Homa!

Ich wohne in MH, allerdings NICHT mittendrin....

Geschäfte zumachen/eröffnen liegt wohl nicht in der Hand des Stadtrats!

Es ist doch Fakt, dass die Gewerbeflächen u.a. anhand der Einwohnerzahlen genehmigt bzw. zugeteilt werden....

Wenn sich also in MH die Bevölkerung "vermehrt" gibts auch wieder "neue" Gewerbeflächen....also ist doch nichts endgültig verloren!

Wie lang steht denn z.B. der ehemalige Bauarkt neben dem Rewe schon leer?!?

Fakt ist auch: Momentan tut sich nicht viel und wenn sichs rentiert hätte, dann wäre schon längst in Leonberg, Pirkensee etc. ein Supermarkt....
Maxhütte-Haidhof ist nicht so "kompakt" wie BUL und hat daher eine stärkere Verteilung in die Fläche...es ist doch Sache der Stadt sich damit auseinanderzusetzen um Stärken /Vorteile zu suchen!

Wenn Herr Richter darauf spekuliert dass er aufgrund des neuen Baugebiets MH-Ost auch Interessenten für einen Supermarkt bekommt, dann soll er das halt mal äußern. Bisher hatte ich aber den Eindruck dass er keinerlei Plan hat...


Im Gegenzug ist das Burglengenfelder NAC attraktiv und wird mit dem MAC wohl noch interessanter....eine Entwicklung die schlicht in MH verschlafen wurde!

MH sollte sich vielleicht mal Alternativen zu Einkaufszentren überlegen!
Gäbe bestimmt noch andere Ideen eine Gemeinde einladend zu machen und Arbeitsplätze etc. zu schaffen....aber meine Meinung zur Innovationskraft von D.R. kennst Du ja..

Greetz
Moon
homa
geschrieben am
09.03.2008 um 12:56 Uhr
Beitrag 39

Hallo Moon,

irgendwie habe ich doch leise Zweifel daran, dass Du wirklich in Maxhütte-Haidhof wohnst (auch nicht drumherum). Im übrigen wurde auch nie behauptet, dass der Stadtrat für die Schließung/Eröffnung von Geschäften zuständig ist. Allerdings werden sich die Geschäftsinhaber schon fragen (und dies schlicht und ergreifend durch das Betrachten der Umsätze und Ertragslage), wie sie auf die künftige Entwicklung reagieren wollten, sollte entscheidende Kaufkraft abfließen. Wie schon mal gesagt, nur für die paar Semmeln rentiert sich keine Bäckerei (läßt sich beliebig auf alle Geschäfte fortsetzen, auch auf die, die nicht im Stadtbereich ansässig sind).

"Es ist doch Fakt, dass die Gewerbeflächen u.a. anhand der Einwohnerzahlen genehmigt bzw. zugeteilt werden...."

--> hier hast Du offensichtlich schon dazugelernt!

"Wenn sich also in MH die Bevölkerung "vermehrt" gibts auch wieder "neue" Gewerbeflächen....also ist doch nichts endgültig verloren!"

--> welches Bevölkerungswachstum erwartest Du denn hier? Da ist lange nichts mehr möglich!!!!

"Wie lang steht denn z.B. der ehemalige Bauarkt neben dem Rewe schon leer?!?"

--> da ist schon lange keine Fläche mehr für einen Baumarkt vorgesehen. Im übrigen ist die Fläche in drei Geschäftsräume/Büroräume aufgeteilt. Bis vor kurzem war bis auf einen Geschäftsraum alles vermietet. Das Schuh-/Zeitungsgeschäft ist in günstigere Räume umgezogen, das Solarium ist nach wie vor gut vertreten. Dein Argument zieht hier keineswegs und ist sachlich in diesem Zusammenhang falsch.

Verdreht doch nicht dauernd die Zusammenhänge ins Beliebige!!!

klaus
klaus@ostbock.de
geschrieben am
09.03.2008 um 13:27 Uhr
Beitrag 40

@ homa: das der moon in maxhütte (bzw. umfeld) wohnt kann ich bestättigen,
auch wenn du da zweifel dran hegst. zumindestens ist er hier nicht so anonym
(d.h. ohne angabe einer e.mail adresse) hier wie du.
und ich nehme an das die weiteren mitleser hier (so wie auch in anderen foren üblich) anonyme schreiber nicht ernst nehmen.

mfg

klaus

homa
homa-@web.de
geschrieben am
09.03.2008 um 18:20 Uhr
Beitrag 41

Kein Problem!
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
09.03.2008 um 20:22 Uhr
Beitrag 42

@ Homa:

Sag mal magst Du`s nicht begreifen?!?!?

Was glaubst Du WIVIELE Leute aus dem Städtedreieck jede Woche nach SAD pilgern um dort Lebensmittel zu kaufen...mich eingeschlossen!!!

Ich hab dort noch NIE Semmeln oder Wurst mitgenommen!!

D.h. auch der Hummel/Tippmann und der Effenhauser etc. werden daran sicher nicht eingehen!

Aber sicher bleibt ein Teil meiner Kaufkraft im Städtedreieck!!

Diese Kirchturm-Politik ist echt zum kotzen!!


Greetz
Moon
sonnenschein
geschrieben am
10.03.2008 um 14:57 Uhr
Beitrag 43

Ich, als teilweise betroffene, möchte mich nun auch mal an euerer Diskussion beteiligen.
Hallo Moon,
es kann gut sein, dass du deine Semmeln und Wurst nicht aus Regensburg, Schwandorf oder so "importierst". Und diese Sachen vielleicht bei den "kleinen Geschäften" Sturm, Nuber, Kosler, Tippmann, Söllner, Hummel, Effenhauser und so kaufst. Leider bist du da einer der inzwischen immer weniger werden. Es ist tatsächlich so, dass die ,ich nenne sie mal Familienbetriebe, inzwischen kräftig ums überleben kämpfen müssen, da eben die meisten Leute ihre Semmeln und Wurst gleich in den Supermärkten mitnehmen.
Moon
geschrieben am
10.03.2008 um 15:38 Uhr
Beitrag 44

@ Sonnenschein.... dann müssten ja aufgrund der Anwesenheit von Netto, Aldi, Norma etc. alle die genannten Betriebe inzwischen Bankrott sein, oder?!

Greetz
Moon
homa-
geschrieben am
11.03.2008 um 18:41 Uhr
Beitrag 45

sonnenschein: die Situation vollkommen richtig erkannt. Das diese möglichen Probleme nicht von heute auf morgen kommen ist doch auch klar. Ich möchte hier nicht dramatisieren. Dennoch bleibt uns auf mittlere bis längere Sicht mit großer Sicherheit ein Arbeitsplatzabbau und eventuell die Schließung von Geschäften nicht erspart. Damit geht ein großer Teil der gewachsenen Kultur, gerade in den Dörfern, verloren und sie verkommen zu Schlafstätten. Also nochmal sonnenschein: Vollkommen klar erkannt - mit Kirchturmpolitik (so wie der "Kollege" geschrieben hat) hat dies nichts zu tun.

Im übrigen: Auch Netto, Aldi und so weiter werden ihre Filial-/Expanisonspolitik überdenken und bei entsprechenden Einschnitten sofort handeln. Diese Unternehmen werden sehr schnell auf geschäftliche Fehlentwicklungen reagieren (dies reicht von Arbeitsplatzabbau in den Geschäften oder gar auch im Ponholzer Netto-Zentrallager bis hin zum Zusammenschluß von Filialen an anderen Standorten usw. usw.).
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
11.03.2008 um 20:20 Uhr
Beitrag 46

@ Homa:

Mir kommen gleich die Tränen...wenn also in BUL das Kaufland aufmacht, machen bei uns alle "kleinen" Metzgereien und Bäckereien dicht..???

Was soll die Panikmache?

Wenn ich mir die "kleine" Hütte anschaue die der Nuber gegenüber der Metzgerei Söllner (der übrigens auch eine "kleine" Hütte gebaut hat) hingestellt hat, dann kanns mit der Armut nicht soo weit her sein, oder?

Was die kleinen Familienbetriebe betrifft:

In Burglengenfeld und auch in MH gibts z.B. kein Schuhgeschäft mehr, keinen Eisenwarenladen, kein Sportgeschäft, keine Musikalienhandlung etc. mehr..
Woran liegts? Doch zunächst mal an den Preisen und dann an der Auswahl!
Ich hab damals niemanden schreien hören...
Aber jetzt plötzlich....
Umgekehrt gibts z.B. in BUL zwei Buchgeschäfte! Warum? Weil beide Service bieten und kundiges Personal! Daher weht der Wind!

Alles andere sind doch nur Kirchturm-Animositäten zwischen den Bürgermeistern, sonst nichts!

Greetz
Moon



hubert
geschrieben am
11.03.2008 um 20:54 Uhr
Beitrag 47

@ homa: Also solche Märchen aus 1001 und einer Nacht in Sachen Filialisierung hab ich auch noch nicht gehört! Ist es nicht tatsächlich so wenn man die Expansionsgedanken von Netto, Penny usw. hört dass man am liebsten jeden Tag einen neuen Discounter eröffnen würde!?!?! Und warum? Weil das Baurecht für Discounter relativ einfach ist und sich in jeden Gewerbegebiet wo es nur grad möglich ist einer hinstellen kann. Bevor Du wieder Zweifel hegst §8BauNVO.

Und Aldi hat tatsächlich auf den Markt reagiert und in sein Sortiment Frischfleisch und Backwaren aufgenommen! Und das sowohl in Maxhütte als auch in Burglengenfeld bzw. in ganz Deutschland. Da fragt man sich wie da der Kosler noch existieren kann. Ich glaub ich kann Dir eine Antwort geben: Durch guten Service, frische Semmeln (auch am Sonntag) und einer riesen Auswahl an Gebäck, Kuchen und Torten. Solange er diesen Service bietet wird er auch keine Probleme bekommen.

Netto allerdings müsste dann Deiner Meinung nach wieder allen entgegenkommen zumdindest in Burglengenfeld, denn da gibts nur SB-Fleisch! Da fragt man sich aber was wohl der Ponholzer macht wenn es beim Netto eine Frischfleischtheke gibt und in Pirkensee den Hummel!?!?!?

Wie Du siehst gibt es für alles ein für und wieder und der Verbraucher entscheidet was er haben will. Dass das so ist sieht man ja letztendlich an den Verhalten der Discounter die sich dem Markt anpassen.



homa-
geschrieben am
11.03.2008 um 21:15 Uhr
Beitrag 48

@ hubert:
dies sind keine Märchen - genauso läuft`s.
Zweifel hege ich aber dennoch, da die Baunutzungsverordnung
(§ 8 beschreibt Gewerbebetriebe und nicht Einzelhandelsbetriebe)
sich den städtebaulichen Zielen und Grundsätzen unterzuordnen hat.
Darüber hinaus ist die beliebige Ansiedelung unzulässig, sofern nach Anzahl und Umfang (u. a.) der Eigenart des Baugebietes widersprechen. Hier sind wir dann schnell wieder in der Verordnung zum Landesentwicklungsprogramm Bayern, die hier im Einzelhandel die Ansiedelung regelt.
Hubert
geschrieben am
11.03.2008 um 21:24 Uhr
Beitrag 49

@ homa: Leider kann ich Dir nicht recht geben! Grundsätzlich ist in Gewerbebetrieben Handel bis 800m² Verkaufsfläche zulässig! Dass heisst, das man heute ohne Rücksicht auf Städtebau und Landesentwicklung Aldi, Lidl, Netto, Penny usw. in Gewerbegebiete stellen kann und machen kannst Du nix. Solange das Objekt nicht über den "magischen 1.200 m² Geschossfläche" ist geht das. Sieht man am ehemaligen Netto in Haidhof! Der steht auch im Gewerbegebiet! 800 m² Verkaufsfläche plus Lager und Nebenräume ergibt dann wieder wie ein Wunder 1.200 m²! Weitere Fragen kannst Du gerne stellen die ich Dir auch gerne beantworte. So können sich auch die anderen User über das aktuelle Baurecht kundig machen und wir beide tragen dazu bei dass so manch verdrehte Tatsachen ins rechte Licht gerückt werden.
Würstl
geschrieben am
12.03.2008 um 18:07 Uhr
Beitrag 50

@ Maxhütter:

Wenn du sowieso alles in der Regensburger Umgebung machst, warum ziehst du denn dann nicht auch dorthin?

Ich kann dir schon sagen warum: Weil im Landkreis Regensburg alles doppelt so teuer (Grundstücke, etc.) ist als bei uns. Schau doch mal in die Neubaugebiete wieviel Regensburger Autonummern dort anzutreffen sind.

Würstl
Würstl
geschrieben am
12.03.2008 um 18:16 Uhr
Beitrag 51

@ Sauforstler:

Wohnst du schon lange in Maxhütte? Dann würdest du nämlich wissen, dass so Geschäfte wie die Norma deshalb zugesperrt haben, weil die Maxhütter sowieso woanders zum einkaufen hinfahren und von ein paar älteren Leuten, die nicht motorisiert sind, kann auch eine Norma den Standort nicht aufrecht erhalten. Die Maxhütter haben doch die letzten 20 Jahre nichts anderes gemacht als sich beklagt, dass sie keine Einkaufsmöglichkeiten haben und wenn sie welche hatten, dann gingen sie nicht hin. Bezieht sich im übrigen nicht auf alle Maxhütter, aber auf den Großteil.

Würstl
Würstl
geschrieben am
12.03.2008 um 18:29 Uhr
Beitrag 52

@ Homa:

Respekt, Hut ab! Du weißt genau was in der Maxhütte abläuft. Das sehe ich alles genau so.

Als jemand der selbst davon betroffen ist, kann ich dir da nur zustimmen, dass die kleinen Familienbetriebe zu 75% nur noch für Kleinsteinkäufe aufgesucht werden, weil man das halt woanders vergessen hatte. Oder die Leute lassen sich nur sehen, wenn sie Sonderwünsche haben. Die Leute meinen ja auch wunderwohl welchen Großeinkauf sie getätigt hätten, wenn sie sich beim Metzger zwei Wurstsemmeln besorgt haben. Und fürs Wochenende den Großeinkauf an Braten, etc. den besorgen sie dann gleich im Supermarkt mit, denn dann brauchen sie nicht noch mal extra woanders hinzufahren.

Und von solchen Kleinsteinkäufen können die kleinen Betriebe, egal wie sie auch heißen mögen auf Dauer nicht mehr überleben.

Würstl
Würstl
geschrieben am
12.03.2008 um 18:49 Uhr
Beitrag 53

@ Moon:

Da weiß man ja gar nicht wo man zuerst ansetzten soll. Nur ein kleiner Auszug:

Man sollte sich vielleicht erst kundig machen, woher die Familie Nuber das Geld für so eine Hütte überhaupt hat (Erbe). Denn von den Einkäufen der Leute heutzutage kann sich kein kleiner Familienbetrieb so eine Hütte hinstellen.

Zu den Familienbetrieben: Als Selbstbetroffener kann ich da nur sagen: Qualität und Service machen doch heute nur noch 10% aus und 90% schauen nur auf den Preis. Oder warum kaufen so viele Leute im Supermarkt ein? Weil dort der Service so gut ist???

Würstl
Würstl
geschrieben am
12.03.2008 um 18:55 Uhr
Beitrag 54

@ hubert:

In Maxhütte würde es also was ausmachen, wenn der Neukauf dirket neben Aldi und Netto hingebaut würde?

Aber in Burglengenfeld macht es nichts aus, daß in kürzester Entfernung Neukauf, Lidl, Netto, Aldi und Norma angesiedelt sind!?!

Mir würde die ganze Diskussion um das Kaufland nichts ausmachen, wenn es in Burglengenfeld in der Vorstadt (z.B. auf dem alten BayWa-Gelände) gebaut würde. Die Leute das draußen haben doch keine Einkaufsmöglichkeiten, aber da will ja so ein Kaufland gar nicht hin, denn dann wären sie ja weit ab vom Schuß, das wäre ja unrentabel.

Würstl
Moon
geschrieben am
12.03.2008 um 19:02 Uhr
Beitrag 55

@ Würschtl:

"Da weiß man ja gar nicht wo man zuerst ansetzten soll."

...nur zu.....


"... woher die Familie Nuber das Geld für so eine Hütte überhaupt hat (Erbe). Denn von den Einkäufen der Leute heutzutage kann sich kein kleiner Familienbetrieb so eine Hütte hinstellen. "

Wo nix ist gibts nix zu erben! Wenn ich Zeit hab bedaure ich mal alle verarmten Familienbetriebe in der Gegend....komm komm..
Es ist ja in Ordnung wenn Ihr Euren Kundenstamm behalten wollt, aber was ich schon immer sage: Es wird sich nix für Euch ändern..bloß dass die Leute die bisher nach SAD oder R fuhren jetzt halt nach BUL fahren wrden..nicht mehr und nicht weniger!


"Qualität und Service machen doch heute nur noch 10% aus und 90% schauen nur auf den Preis. Oder warum kaufen so viele Leute im Supermarkt ein? Weil dort der Service so gut ist??? "

Na zumindest hätt ich da noch die 4 Leberkässemmeln gekriegt die der Söllner heut mittag NICHT MEHR HATTE!!! Soviel dazu!


Warts ab! Es wird sich nichts ändern, Kaufland hin oder her!

Greetz
Moon

Hubert
geschrieben am
12.03.2008 um 19:40 Uhr
Beitrag 56

@ würstl:

Ich habe nicht gesagt dass es was ausmacht wenn der Neukauf noch daneben gebaut werden. Vom Grundsatz wär es wohl möglich! Fragt sich nur was der Netto dazu sagen würde denn man doch über alles schützen will!

Zum Thema Kaufland und Vorstadt so steht doch wohl für alle fest, dass der Standort Naabtalcenter dem ganzen Städtedreieck was bietet. Standortentscheidungen sollte man grundsätzlich dem Handel überlassen. Denn der muss ja schliesslich auch das Geschäft machen!
homa-
geschrieben am
12.03.2008 um 20:18 Uhr
Beitrag 57

@ hubert:

Grundsätzlich macht es den Filialisten nichts aus, wenn sich ein oder zwei Wettbewerber direkt nebenan niederlassen. Die gehen dabei, und dies erwies sich sogar als richtig, nicht von einem Kanabalisierungseffekt sondern sogar von einer Art Sogwirkung aus. Vom grundsätzlichen Sortiment sind die Filialisten (mit sehr wenigen Ausnahmen) total vergleichbar. Allerdings haben diese Geschäft unterschiedliche Angebote und im Regelfall sogar Markenartikel im Angebot und ziehen so die Kundenströme an. Dabei kommt es aber auch zu den sog. Ergänzungskäufen. Wenn jetzt, nach Deinem Wunschgedanken, sich auch noch der Kaufland (Lidl & Schwarz Gruppe) als reiner Lebensmittelbetrieb im NAC ansiedelt, dann werden die Ergänzungskäufe nicht im Teublitzer oder Maxhütter Supermarkt getätigt, sondern eben in BUL (ist ja alles dort...). Nur wenige, vor allen diejenigen unter uns, die kaum mobil sind oder die Kleineinkäufe bleiben dann in den beiden anderen Städten. Hiervon kann kein anderer Betrieb existieren. Noch eines: Ich bin mobil und könnte jederzeit woanders hinfahren, nicht das mir da etwas unterstellt wird... Leidtragende sind dann neben den verbliebenen Kunden, die (jetzt wiederhole ich mich, seufz) eben die in den Orten niedergelassenen Bäcker, Metzger usw.. ...
hubert
geschrieben am
12.03.2008 um 20:39 Uhr
Beitrag 58

@ homa:

Als alter Maxhütter (so vermute ich zumindest mal) wirst Du Dich sicherlich auch noch an den attraccta in Burglengenfeld erinnern können! Sei doch mal ehrlich! War damals was dagegen einzuwenden? Würde heute die Fläche noch leer stehen und nicht von einem netto nebst Autoteileladen usw. gefüllt sein da würd sich doch kein Mensch aufregen wenn da ein Kaufland reingehen würde (Wär ja nach Deiner Argumentation in Verbindung mit Lebensmitteln möglich). Und nun, wo ein Kaufland sich neu ansiedeln will, da schiesst man aus allen Rohren!

Findest Du nicht man sollte mal das positive daraus ziehen und mal das Städtedreieck im ganzen betrachten. Auch in Burglengenfeld gibt es mehrere Metzger und Bäcker! Von denen hat sich bisher noch kein einziger gemeldet dass es ihm was ausmacht! Ganz im Gegenteil!
hubert
geschrieben am
12.03.2008 um 20:40 Uhr
Beitrag 59

@ homa:

Als alter Maxhütter (so vermute ich zumindest mal) wirst Du Dich sicherlich auch noch an den attraccta in Burglengenfeld erinnern können! Sei doch mal ehrlich! War damals was dagegen einzuwenden? Würde heute die Fläche noch leer stehen und nicht von einem netto nebst Autoteileladen usw. gefüllt sein da würd sich doch kein Mensch aufregen wenn da ein Kaufland reingehen würde (Wär ja nach Deiner Argumentation in Verbindung mit Lebensmitteln möglich). Und nun, wo ein Kaufland sich neu ansiedeln will, da schiesst man aus allen Rohren!

Findest Du nicht man sollte mal das positive daraus ziehen und mal das Städtedreieck im ganzen betrachten. Auch in Burglengenfeld gibt es mehrere Metzger und Bäcker! Von denen hat sich bisher noch kein einziger gemeldet dass es ihm was ausmacht! Ganz im Gegenteil!
homa-
geschrieben am
12.03.2008 um 23:53 Uhr
Beitrag 60

@ Hubert:

Es scheint so, dass Du Dich mal mit dem Thema beschäftigt hast. Nur hast Du dabei nicht beachtet, dass die Filialisten Ladenflächen mit nur 800 m² Verkaufsfläche nicht mehr wollen. Aufgrund der Verbreiterung des Angebotes, insbesondere an sog. non-food-Artikeln, besteht Bedarf nach mehr Verkaufsfläche (ohne Lager usw.). Darüber hinaus sieht die von Dir zitierte Möglichkeit nur die grundsätzliche Ansiedelung in ausgewiesenen Gewerbegebieten vor, nicht aber an den Standorten der Märkte in MH oder auch am Gelände des NAC. Der ehemalige, alte und kleine Netto-MArkt in Haidhof steht bzw. stand in einem Mischgebiet (hier ist aber Dein § 8 anwendbar).

Natürlich kann ich mich an den attracta erinnern. Aber dies hat doch rein gar nichts mit der aktuellen Situation um die Kaufland-Sache zu tun. BUL ist heute flächenmäßig zu. Teublitz (ganz Teublitz incl. Ortsteile) kann logischerweise Flächenpotential hergeben, da sich in Katzdorf oder in Münchshofen oder in Premberg niemand wohl ansiedeln wird. Ohnehin ist außer Aldi dort schon alles vertreten, weil Lage an B15 und eben als "Durchfahrt" nach BUL viele Burglengenfelder dort einkaufen und dadurch zusätzliches Potential vorhanden.
Von wegen, dass sich in BUL noch kein Bäcker oder Metzger besorgt kritisch über die bescheidene vorhandene Lage geäußert hat. Informiere Dich doch mal ernsthaft, wenn es Dich interessiert. Auf jeden Fall (siehe Innenstadt und Vorstadt) sind diese um ihre geschäftliche Zukunft äußerst besorgt. Nicht einfach etwas behaupten, dass so nicht stimmt!

@ Würstl und homa2: Wäre schön, mehr Beiträge von Euch zu lesen.
Moon
geschrieben am
13.03.2008 um 10:16 Uhr
Beitrag 61

"Von wegen, dass sich in BUL noch kein Bäcker oder Metzger besorgt kritisch über die bescheidene vorhandene Lage geäußert hat. Auf jeden Fall (siehe Innenstadt und Vorstadt) sind diese um ihre geschäftliche Zukunft äußerst besorgt. Nicht einfach etwas behaupten, dass so nicht stimmt"

Mooment mal: Warum kauft denn in der Innenstadt von BUL keiner mehr ein?
Doch nur deshalb, weil am "Platz des Himmlischen Friedens" ausser zum Dönerkaufen keiner mehr parken darf!
Und was soll ich dort kaufen? Ich brauch nicht jeden Tag Schuck, eine Reise oder ein neues Hörgerät....
Also vergleich hier mal nicht Äpfel mit Birnen....

Moon
Hubert
geschrieben am
13.03.2008 um 11:39 Uhr
Beitrag 62

@ homa + moon:

Also ein Modehaus Karl habe ich noch nicht klagen hören dass es ihm schlecht geht. Auch ein Altstadtmetzger Tippmann, Metzgerei Koller, Mezgerei Wolf und Schneider stehen nicht vor den Hungertod wie es von Euch beschrieben wird. Die haben ihre Stammkundschaft.

Was die Leerstände betrifft so ist man wenigstens bemüht hier Abhilfe zu schaffen, so darf man mal gespannt sein was wohl ins BEZ reinkommt! Wir in Maxhütte allerdings schaffen es ja nicht mal die letzte Einheit vom Rewe vermietet zu bekommen. Soviel zum Thema Attraktivität.

Desweiteren sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Parkgebühren in der Innenstadt und der Ansiedlung eines SB-Warenhauses.

Das Thema Vorstadt können wir ja gut mit unserer Situation in Maxhütte und den Orsteilen vergleichen. Lasst uns mal Pirkensee nehmen, ein Bäcker und ein Metzger! Genau wie in der Vorstadt von Burglengenfeld. Wenn man schon die Vergleiche zieht dann sollten wir nicht vergessen vor unserer eigenen Türe zu kehren.

Sollte es unserer Stadtpolitik gelingen in den Ortsteilen Roding, Winkerling usw. einen Lebensmittelanbieter zu platzieren um auch hier die von Euch so hochgelobte Nahversorgung zu platzieren so lass ich mich gerne zum Wohle der dort wohnenden Bevölkerung korrigieren.

Hubert

Moon
geschrieben am
13.03.2008 um 11:55 Uhr
Beitrag 63

@ Hubert:

Ich glaub Du hast mich missverstanden!

Ich sehe es genauso dass in BUL keiner am Hungertuch nagt! Auch in MH und den Ortsteilen nicht! Daran wird sich nach UNSERER Meinung wohl auch nichts ändern!

Ich meinte nur dass man die Geschäftsstruktur (von Bäckerei und Metzgerei abgesehen) am Burglengenfelder Marktplatz nicht mit den Ortsteilen von MH vergleichen kann...und da sind wir uns wohl einig, oder?!

Gruaß
Moon
Hubert
geschrieben am
13.03.2008 um 12:05 Uhr
Beitrag 64

@ moon: Bezgl. der Geschäftsstruktur geb ich Dir recht. Das Problem was sich ja dann hier wohl eher stellt ist der historische Kernstadtbereich der sich wahrscheinlich nur schwer verändern lässt.
Moon
geschrieben am
13.03.2008 um 12:38 Uhr
Beitrag 65

@ Hubert:

Richtig, genau so isses!
Man muss den Burglengenfeldern wenigstens den Neid lassen, dass Ihr Marktplatz echt schön geworden ist...und für die Laufkundschaft ist ja auch genug da...

Wir in MH haben keinen derartigen Marktplatz (leider) und eine völlig andere Struktur in Bezug auf die eingemeindeten Dörfer...man müsste halt was draus machen und nicht nur gegenüber den Burglengenfeldern die VETO-Haltung einnehmen...

Grúß
Moon derdieHoffnungnichtaufgibt

Würstl
geschrieben am
13.03.2008 um 13:52 Uhr
Beitrag 66

@ Moon:

Wo nichts ist, gibts nicht zu erben? Dann sollte man aber wissen, dass von Frau Nuber's (diese stammt ja bekanntlich aus Regenstauf) Seite her einige Hektar Land bestanden haben, welche zu Geld gemacht wurden. Ich kann mich nur wiederholen: Von den Einkäufen heutzutage kann man sich so ein Haus nicht hinstellen.

Du schreibst, dass auch du zu denen gehörst, die ihre Lebensmittel in SAD einkaufen (nicht Metzgerei- und Bäckerei-Artikel). Was wird den bei uns hier verkauft? Früher hatten wir einen Supermarkt, jetzt sind es drei. Und bei denen findet man keine Lebensmittel? Dafür muss man bis nach SAD fahren?

Zu den Leberkässemmeln, die du beim Söllner nicht mehr bekommen hast. Als selbst Betroffener hatte ich ja schon geschrieben, dass manche meinen, wenn sie beim Metzger Wurstsemmeln kaufen (es sei dahingestellt, ob man kochen will, bzw. kann), dies einen kleinen Betrieb nicht weiter bringt, wenn stattdessen der Großeinkauf fürs Wochenende im Supermarkt stattfindet. Klar wollen wir kleinen Betriebe auch was verkaufen, aber bei uns gibt es eben abzuwägen ob vom Verkauften auch was gewinnbringend übrigbleibt, oder ob nur der Kunde zufrieden ist. Das ist ja auch nicht ganz der Sinn.

Würstl
Würstl
geschrieben am
13.03.2008 um 15:09 Uhr
Beitrag 67

Nachtrag:

Für die kleinen Betriebe ist es heute unheimlich schwierig zu kalkulieren, denn das Einkaufsverhalten der Leute hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verändert. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es vor 10 Jahren Kunden gab, die regelmäßig (Woche für Woche, Wochenende für Wochenende)mindestens einmal die Woche zum einkaufen kamen. Heute kannst du diese schon fast an beiden Händen abzählen. Die Stammkunden wurden zu Laufkunden und kommen halt nur noch alle 3-4 Wochen, was wohl auch damit zu tun hat, dass den Leuten immer weniger Geld übrig bleibt. (Aber diese Kosten steigen für uns kleine genauso. Nur ein Beispiel: Vor 10 Jahren wurden Schlachtabfälle kostenlos abgeholt, da hast du dem Fahrer noch 5 DM Trinkgeld gegeben. Heute kostet die Abholung (Abholmenge = Größe einer Papiertonne) 30,- €).

Dadurch verstehe ich auch, dass es beim Söllner halt mal keinen Leberkäs (ich gehe davon aus, du meintest einen warmen, denn bei kaltem wäre es für den Söllner peinlich) mehr gab. Denn genau das Regenwetter der letzten Tage ist es, was ich meine. Bei diesem Wetter macht doch der Großteil seinen kompletten Einkauf im Supermarkt, um ja nicht mehr noch woanders hin zu müssen. Und bei einem Kleinbetrieb ist es doch sowieso so: Hast du's da will es keiner (kommt keiner), aber wehe du hast es nicht da.....

Nur ein Beispiel: Schau dir doch mal das OTTO-Versandhaus an. Bestell dir doch mal 10 Teile, davon sind bestimmt mehr als die Hälfte nicht lieferbar, obwohl der Katalog gerade frisch herausgekommen ist. Und wenn so ein Großunternehmen die Kosten für Lagerung, etc. nicht aufbringen will, wie soll es dann ein Kleinbetrieb schaffen? Warum sollte ein solcher Kleinbetrieb dann Ware on Maß anbieten, wenn diese dann doch keiner kauft?

Noch zum Schluß: Wenn es uns Kleinbetrieben sowieso so gut geht (laut @Moon), warum hat es sich dann eine Bäckerei Effenhauser nicht einmal leisten können, den eigenen Sohn (leider schon verstorben) im Betrieb mit zu beschäftigen, bzw. warum wird in der Backstube nur mit Auszubildenden gearbeitet?

Würstl
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
13.03.2008 um 18:04 Uhr
Beitrag 68

Hallo Würstl:

Wir können diese fruchtlose Diskussion auch gern weiterführen, aber es wird nix bringen!

Tatsache ist: Jede Woche fahren massig Leute aus dem Städtedreieck nach SAD, um dort in den Großdiscountern alles mögliche einzukaufen.
Nicht umsonst lassen diese ja ihre Prospekte bei uns hier verteilen...

Es wird also meines Erachtens nach nur zu einer Verschiebung der Einkaufsplätze führen, was für uns nicht mal schlecht wäre!

Tatsache ist auch, dass MH (für die Discounter) mit der Attraktivität des NAC keinesfalls mithalten kann und auf absehbare Zeit auch nicht können wird!

Warum also die sinnlose Blockade? Wie bereits erwähnt müsste man sich im Rathaus halt mal Gedanken machen, wie man unser Stadtgebiet für Investoren jeder Art attraktiver machen könnte!
Ich gönne hier jedem "kleinen" Metzger, Bäcker etc. sein Geschäft ...und ich kauf auch öfter beim Söllner oder Hummel ein....nur um der Vollständigkeit willen!


Gruß
Moon
Moon
geschrieben am
13.03.2008 um 18:07 Uhr
Beitrag 69

..Nachtrag:

dass beim Effenhauser der Sohn nicht mitgearbeitet hat hat wohl eher finanzielle Gründe, oder?!?

Den Sohn hätt er voll zahlen müssen, den Lehrling kriegt er billiger...

Greetz
Moon



Sonnenschein
geschrieben am
14.03.2008 um 10:44 Uhr
Beitrag 70

@Moon: richtig erkannt. Das der Effenhauser seinen Sohn wegen finanziellen Gründen nicht anstellen konnte, hatte wirklich finanzielle Gründe. Er konnte es sich schlichtweg finanziell nicht leisten ihn zu bezahlen! Und warum? Weil eben nicht mehr soviele Stammkunden da sind und nicht mehr so viel gekauft wird.
Würstl
geschrieben am
14.03.2008 um 14:16 Uhr
Beitrag 71

@ Sonnenschein:

Genau richtig! Das meinte ich auch, als ich sagte früher hatten wir einen Supermarkt, jetzt sind es drei (in Burglengenfeld auch mehr) und der Ruf nach immer mehr Supermärkten wird immer lauter.

Die Leute lernen anscheinend nichts daraus, dass solche Großbetriebe wie beispielsweise BMW oder Nokia...... (und dazu zähle ich auch die Supermarktkonzerne) Millionen Gewinne erwirtschaften, die Angestellten aber ausgestellt werden.

Die kleinen Betriebe würden liebend gern mehr Personal einstellen (sehe ich ja an mir selber: MO - SA in der Arbeit, Wochenarbeitszeit zwischen 50 und 60 Stunden), was aber bei den Einnahmen (Einnahme ist nicht gleich Gewinn!) heutzutage nicht möglich ist!

Trotzdem schönes Wochenende!

Würstl
Moon
geschrieben am
14.03.2008 um 17:00 Uhr
Beitrag 72

@ Würstl:

" Die kleinen Betriebe würden liebend gern mehr Personal einstellen ..."

Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen, es gibt leider auch "kleine" Handwerksbetriebe (und nicht zu wenig) die ihre Leute genauso ausbeuten!

Oder glaubst Du dass da irgendwer das Maul aufreisst in der Gefahr hinterher seinen Job zu verlieren!??!
Wie gsagt: Ist nicht verallgemeinernd, aber auch bei Euch gibts schwarze Schafe...

Greetz
Moon

michi aus teublitz
geschrieben am
14.03.2008 um 17:29 Uhr
Beitrag 73

Ich geh jetzt nicht auf die vorigen Beiträge ein, sondern sage euch nur, dass in Burglengenfeld bald die Innenstadt zu Grunde gehen würde (Was echt schade wäre) wenn der dicke Heinz alles nach außen veerlagert.

mfg michi
homa-
geschrieben am
14.03.2008 um 18:40 Uhr
Beitrag 74

...das wäre doch was: Das Kaufland ins BEZ - was für eine gigantische "Aufwertung" des Marktplatzes von BUL. Dann kaufen die vielen Ponholzer, Pirkenseer, Winkerlinger, Roßbergeröder, Rodinger, Birkenzeller, Birkenhöher und was weis ich noch wer im Kaufland am Marktplatz in BUL ein.!??? Wie wäre denn das??????
Wer hat eigentlich den BUL-Marktplatz ins Spiel gebracht? Intelligent!!!
Moon
Mitbuerger@gmx.net
geschrieben am
14.03.2008 um 21:32 Uhr
Beitrag 75

"... Dann kaufen die vielen Ponholzer, Pirkenseer, Winkerlinger, Roßbergeröder, Rodinger, Birkenzeller, Birkenhöher ...."

und die Maxhütter selber wohl nicht, hä?

Mensch hör doch auf! Schau Dir mal in BUL die Geschäfte rund um den Marktplatz an!
Die deiviertelte Kirchengasse ist dicht, die halbe Rathausstrasse auch ...meiner Meinung nach u.a. ein Parkplatzproblem...sekundär ein Preisproblem!
Aaaaber: Warum siedelt sich trotzdem KEINES der Geschäfte stattdessen in MH an ??

Darüber sollte Herr R. mal nachdenken!!

Greetz
Moon

Bithumer
geschrieben am
15.03.2008 um 07:42 Uhr
Beitrag 76

Zitat Moon:
>> Die deiviertelte Kirchengasse ist dicht, die halbe Rathausstrasse auch ...meiner Meinung nach u.a. ein Parkplatzproblem...sekundär ein Preisproblem!<<

Das Hauptproblem ist die fehlende Kaufkraft. Es ist leider so, dass alles billig sein soll. Je billiger, um so besser. Leider ist diese Einstellung in unserer hier sehr verbreitet. Ich bin viel in München und gestehe, dass ich auch oft dort einkaufe. Dies liegt aber daran, dass mir eben Qualität wichtiger ist, als nur auf den Preis zu achten. Versucht mal in MH Bio-Eier zu kaufen oder versucht mal in MH eine frische Forelle zu kaufen. Keine Chance. Aber an Billig-Dicounter mangelt es nicht. Deshalb sehe ich auch keinen Sinn darin, einen weiteren Billig-Discounter im Städtedreick anzusiedeln. WIchtig wäre, dass die Kaufkraft steigt und sich die Einstellung in den köpfen ändert.
Die "Geiz ist Geil Mentalität" ist eine schreckliche Entwicklung. Qualität hat immer seinen Preis und wer nur darauf achtet, immer das billigste zu ergattern, wird damit auch niemals glücklich sein.
Wie gesagt, Kaufkraft muss her, dies erreicht man aber nur, in dem man MH für junge Familien und Inverstoren interessant macht.
Und dann kommen die Geschäfte von alleine.
Oder wollt ihr, dass es MH so ergeht, wie manchen Orten in Ostdeutschland, wo junge Familien abwandern und nur noch die bleiben, die keine Chance haben? Die Folgen sind: Leere Wohnungen, niedrigste Immobilienpreise, keine Arbeit usw.

Also macht MH attraktiv und hört auf, immer nach Burlengenfeld zu schielen. Neid und Konkurrenzdenken hilft hier nicht weiter.
Bithumer

Moon
geschrieben am
15.03.2008 um 09:25 Uhr
Beitrag 77

"Also macht MH attraktiv und hört auf, immer nach Burlengenfeld zu schielen. Neid und Konkurrenzdenken hilft hier nicht weiter. "


Genau so isses! Und MH wird nicht durch einen weiteren Discounter attraktiver genausowenig wie es durch ein Kaufland in BUL ärmer wird!
Wir haben andere Stärken und die muss man halt ausbauen...


Aber noch was: Du kriegst inzwischen bei einigen Discountern auch Bio-Ware, und zwar mit Siegel....die gehen auch mit der Zeit!

Die Regierung hats (heute in der MZ ) ja wieder schön gefordert: Übergreifende Zusammenarbeit auf allen Gebieten!

Greetz
Moon
homa-
geschrieben am
16.03.2008 um 13:30 Uhr
Beitrag 78

@ moon:

ts,ts,ts. Ist es schon so weit. Nein, genau so ist es. Ich bin fester Meinung, dass Du nicht in Maxhütte selbst wohnst, sondern in den Ortsteilen. Wer wo und wie einkauft, dass weiß ich natürlich nicht. Wahrscheinlich wird jeder irgendwann und irgendwie dann (fiktiv) im Kaufland mal einkaufen. Die Diskussion ging ja gar nicht darum. Die Geschäfte am Marktplatz in BUL sind nicht hauptsächlich wegen hoher Preise und Parkplatzproblemen geschlossen worden. Schau mal in die Kirchenstraße: Die Geschäfte hatten, was viele andere in anderen Städten auch haben, Nachfolgeprobleme. Schau mal den Weindler oder den Walberer an. Die haben keine "Kinder", die die Geschäfte weiter führen wollen. Was soll`s? Ist halt so! Für einen anderen, der sich dann evtl. in diesen Geschäften niederläßt, wird es sich von kaufmännischer Seite her schlecht rentieren. Er würde ungleich höhere Fixkosten haben, wie die früheren Eigentümer. Da überlegt ein Gründer sicher, ob er nicht gleich an einen Standort geht, der eine höhere Frequentierung aufweist. Das verstehe ich schon. Es ist halt so und auch das ist wohl zeitgemäß: einige Geschäfte profitieren von einer Anhäufung anderer Ladengeschäfte. Die anderen Läden, die sich dann auch in Innenstädten ansiedeln, ziehen die Kunden wegen ihrer Eigenart/Produkte an.
Moon
geschrieben am
16.03.2008 um 13:38 Uhr
Beitrag 79

@ Homa:
@ moon:

" Ich bin fester Meinung, dass Du nicht in Maxhütte selbst wohnst, sondern in den Ortsteilen. "

-würde das was an meinem Recht ändern, eine Meinung zum Kaufland zu haben?!?


Du hast völlig recht, manche Geschäfte ziehen aufgrund ihrer Spezialitäten oder Spezialisten die Leute an....z.B. Rehorik in Regensburg
..es wäre in Maxhütte Zeit solche Geschäftsgründungen zu fördern und nicht über einen weiteren Supermarkt in der näheren Umgebung zu streiten!
Beim Zoo-Kellner, z.B. hats doch auich geklappt!

Greetz
Moon
Bithumer
geschrieben am
16.03.2008 um 14:32 Uhr
Beitrag 80

Liegt es an der Phantasielosigkeit, dass bei Investionen ausschließlich über Kaufhäuser oder Monumentalbauten nachgedacht wird? Schulen, Brücken, Wahrzeichen oder eben Kaufhäuser.
Weshalb werden denn keine Projekte in Angriff genommen, welche Arbeitsplätze schaffen?

Was wären sinnvolle Projekte?
Zum Beispiel ein Biokraftwerk.

MH könnte mit günstigem Strom versorgt werden und gleichzeitig würde man dadurch mind. 10 Arbeitsplätze schaffen. Stattdessen macht man sich lieber darüber Gedanken, wie man weitere Geschäfte hier etablieren kann. So ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Schaut mal da: www.lr-online.de/regionen/seenland/Senftenberg-Biokraftwerk;art1054,1968720,2

Bithumer
leser
geschrieben am
26.02.2009 um 11:29 Uhr
Beitrag 81

bithumer:

der Hinweis auf ein Bioheizkraftwerk hört sich erst einmal gut an. Ich habe mir die Werbeseite angesehen, da steht was von Endprodukt Bioethanol und und und....
Es ist kein Geheimnis, dass so etwas verheerend für die Umwelt, unseren Planeten, unsere künftigen Lebensbedingungen ist. Sogar unsere Regierung, die solche Anlagen, vor allem in den "neuen blühenden Ländern" mit immensen Steuergelden fördert, bekommt starken Gegenwind.
Schau Dir mal als Beispile folgende Seite an:

genfood.wordpress.com/2007/09/30/erzeugung-von-bio-ethanol-hat-katastrophale-energie-effizienz/

Da sind mir schon kleinere Sachen lieber, die Förderung von Kleinbetrieben in unserem Ort zum Beispiel. Aber objektive neutrale Förderung ohne jeden Filz!!!!
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